Götz Kubitschek
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Götz Kubitschek (* 1970 in Ravensburg) ist ein deutscher Publizist und Verleger der Neuen Rechten.
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[Bearbeiten] Leben
Während seines Germanistik- und Geographiestudiums in Hannover und Heidelberg war Kubitschek Redakteur der Jungen Freiheit und Mitglied in der Deutschen Gildenschaft, einer bündischen Studentenorganisation.
1996 beteiligte er sich mit der von ihm gegründeten „Aktionsgemeinschaft Paulskirche“ an den Protesten gegen die Wehrmachtsausstellung. Zwei Jahre später war er als Leutnant der Reserve in Sarajevo stationiert und führte dort einen Einsatzzug des Bataillons für Operative Information. Über seinen Einsatz schrieb er zusammen mit Peter Felser das Buch „Raki am Igman“.
Kubitschek gründete im Jahr 2000 zusammen mit Karlheinz Weißmann das Institut für Staatspolitik (IfS), das die ideelle und finanzielle Förderung rechtskonservativer Ideen und Personen zum Ziel hat. Diesem Zweck dient auch die Zeitschrift Sezession, ein zweimonatlich erscheinendes Magazin, das seit dem Jahr 2003 herausgegeben wird und dessen verantwortlicher Redakteur Kubitschek ist. Seit 2002 ist er Geschäftsführer des Verlages Edition Antaios, der mit dem Institut für Staatspolitik verbunden ist.
Kubitschek wurde am 16. August 2001, damals Oberleutnant der Reserve, wegen seiner Redaktionstätigkeit für die Junge Freiheit und der Veröffentlichung des Buches Raki am Igman aus einer laufenden Wehrübung gemäß § 29 (1) Nr. 6 Wehrpflichtgesetz entlassen, da er sich nach Ansicht des Personalamtes der Bundeswehr an „rechtsextremistischen Bestrebungen beteiligt“ habe und „durch [sein] Verbleiben in der Bundeswehr die militärische Ordnung und die Sicherheit der Truppe ernstlich gefährdet“ würde.[1] Daraufhin veröffentlichte die Junge Freiheit im September 2001 einen Appell an die Bundeswehr. Darin wenden sich die Unterzeichner der Erklärung gegen die Entlassung von Götz Kubitschek und protestieren dagegen, die "Autorschaft für die Wochenzeitung Junge Freiheit als Beteiligung an rechtsextremistischen Bestrebungen zu bezeichnen."[1] Die Bundeswehr hat den Entlassungsbescheid im April 2002 wieder aufgehoben.[2]
Kubitschek ist in zweiter Ehe mit der Publizistin Ellen Kositza verheiratet und hat sechs Kinder.
[Bearbeiten] Werke (Auswahl)
- Raki am Igman. Texte und Reportagen aus dem Bosnien-Einsatz der Bundeswehr. Edition Antaios: Dresden, 2001 ISBN 3-935063-11-3
- 20 Jahre Junge Freiheit. Idee und Geschichte einer Zeitung. Edition Antaios: Schnellroda, 2006. ISBN 3-935063-40-7
- Provokation. Edition Antaios: Schnellroda 2007. ISBN 3-95063-76-0
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ a b zitiert nach Appell an die Bundeswehr: Gegen die Entlassung konservativer Soldaten, aufgerufen am 11. März 2007.
- ↑ Belohnter Widerstand, aufgerufen am 11. März 2007
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Götz Kubitschek im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Porträt von Götz Kubitschek in der Jungen Freiheit
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kubitschek, Götz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Publizist |
| GEBURTSDATUM | 1970 |
| GEBURTSORT | Ravensburg |

