Markgröningen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Markgröningen
Markgröningen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Markgröningen hervorgehoben
48.9047222222229.0808333333333281Koordinaten: 48° 54′ N, 9° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ludwigsburg
Höhe: 281 m ü. NN
Fläche: 28,16 km²
Einwohner:

14.448 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 513 Einwohner je km²
Postleitzahl: 71706
Vorwahlen: Markgröningen: 07145 Unterriexingen: 07147Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Vorwahl falsch
Kfz-Kennzeichen: LB
Gemeindeschlüssel: 08 1 18 050
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
71706 Markgröningen
Webpräsenz: www.markgroeningen.de
Bürgermeister: Rudolf Kürner
Lage der Stadt Markgröningen im Landkreis Ludwigsburg
Erdmannhausen Erdmannhausen Remseck am Neckar Schwieberdingen Marbach am Neckar Marbach am Neckar Marbach am Neckar Marbach am Neckar Oberstenfeld Oberstenfeld Mundelsheim Mundelsheim Affalterbach Asperg Benningen am Neckar Besigheim Besigheim Bönnigheim Erligheim Freudental Gemmrigheim Großbottwar Großbottwar Hessigheim Löchgau Murr (Gemeinde) Murr (Gemeinde) Pleidelsheim Pleidelsheim Steinheim an der Murr Tamm Walheim Ingersheim Freiberg am Neckar Bietigheim-Bissingen Bietigheim-Bissingen Ditzingen Eberdingen Kornwestheim Möglingen Oberriexingen Sersheim Vaihingen an der Enz Sachsenheim Korntal-Münchingen Ludwigsburg Markgröningen Hemmingen Gerlingen Kirchheim am NeckarKarte
Über dieses Bild

Markgröningen ist eine Stadt in Baden-Württemberg im Landkreis Ludwigsburg. Sie ist für ihren traditionellen, alljährlich stattfindenden Schäferlauf bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Geographie [Bearbeiten]

Markgröningen liegt im Strohgäu an der Glems ca. 10 Kilometer westlich von Ludwigsburg und ca. 15 Kilometer nordwestlich von Stuttgart.

Nachbargemeinden [Bearbeiten]

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Markgröningen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören alle zum Landkreis Ludwigsburg:

Sachsenheim, Bietigheim-Bissingen, Tamm, Asperg, Möglingen, Schwieberdingen, Eberdingen, Vaihingen an der Enz und Oberriexingen.

Stadtgliederung [Bearbeiten]

Markgröningen ist in vier Stadtteile gegliedert. Neben Markgröningen selbst sind dies:

Zur Markung Markgröningen zählen außerdem noch die herzogliche Domäne Aichholzhof, die Höfe Eichholzer Klinge, Lettenbödle und Tammer See sowie die Häuser Bruckenmühle, Hurst, Landesheim, Obere Mühle, Ölmühle, Papiermühle, Raisershaus, Rotenacker, Spitalmühle, Untere Mühle und das Untere Schafhaus.

Abgegangene Orte sind Konstatt, Hinterstatt, Laiblingen und die Schlüsselburg auf der Markung Markgröningen sowie der Ort Guckelhäuser auf Unterriexinger Markung.

Raumplanung [Bearbeiten]

Markgröningen gehört zur Metropolregion Stuttgart sowie zum Nahbereich des Mittelzentrums Ludwigsburg/Kornwestheim der Region Stuttgart.

Klimadaten [Bearbeiten]

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Markgröningen
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 2 4 9 14 18 21 23 23 20 13 7 3 Ø 13,1
Min. Temperatur (°C) -4 -3 0 4 8 11 12 12 9 5 1 -2 Ø 4,5
Niederschlag (mm) 44,8 43,6 47,5 56,6 77,1 91,0 69,0 81,3 54,2 45,0 58,4 48,8 Σ 717,3
Sonnenstunden (h/d) 2 3 5 6 7 7 8 7 6 4 2 2 Ø 4,9
Regentage (d) 16 13 12 14 14 15 15 14 14 12 15 13 Σ 167
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44,8
43,6
47,5
56,6
77,1
91,0
69,0
81,3
54,2
45,0
58,4
48,8
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Niederschlag:
Mittelwerte für den Zeitraum 1961-1990 (ZIP, 338 KB);
Temperaturangaben, Sonnenstunden, Regentage: holidaycheck.de: Klimainformationen für Markgröningen (abgerufen am 13. August 2012)

Geschichte [Bearbeiten]

Markgröningen 1683/1685 im Kieserschen Forstlagerbuch
Marktplatz mit Rathaus

Die urkundliche Ersterwähnung (unter dem Namen Grüningen) stammt vom Jahr 779. Noch heute wird die Stadt umgangssprachlich Gröningen genannt. Die Vorsilbe Mark stammt von der Grenzlage an der fränkisch-alemannischen Mark, die in diesem Bereich mit der Bistumsgrenze übereinstimmt. Historisch von Bedeutung ist Markgröningen, weil das Grüninger Reichslehen dem Träger der Reichssturmfahne vorbehalten war. 1252 hatte dieses Amt Graf Hartmann I. von Grüningen aus dem Haus Württemberg inne, der sich die vermutlich um 1240 zur Freien Reichsstadt erhobene Stauferstadt mit ehemaliger Königspfalz aneignete und ausbaute. Gegen den Widerstand des Grafen brachte König Rudolf von Habsburg die Stadt 1280 wieder in Reichshand. Im Jahre 1336 gelangten die Württemberger Grafen endgültig in den Besitz von Grüningen mitsamt der Reichssturmfahne, die sie ab 1495 auch als Herzöge in ihr Wappen übernahmen. Die ehemalige Reichsburg bauten sie zum Residenzschloss um. Unter Graf Eberhard im Bart erlebte die Stadt im 15. Jahrhundert nochmals eine Blütezeit. Ihre Bürger verfügten über das höchste Durchschnittsvermögen in ganz Württemberg. Wegen sozialer Spannungen kam es 1514 im Zuge des Armen Konrad allerdings zum Aufruhr gegen die vom Hause Volland dominierte Ehrbarkeit. Unterstützung erfuhr die Unterschicht durch Stadtpfarrer Dr. Rainhard Gaißlin.

Im Dreißigjährigen Krieg verzeichnete die Stadt starke Zerstörungen und große Bevölkerungsverluste. Um den Sitz des Oberamtes gab es im 18. und 19. Jahrhundert eine zähe Auseinandersetzung mit Ludwigsburg. Letztlich setzte sich Ludwigsburg durch. Aus diesem Grund führen Stadt und Kreis Ludwigsburg heute den Adler im Wappen und die Stadt zusätzlich die Reichssturmfahne.

Zwei Modernisierungswellen um 1830 und um 1970 kosteten die Stadt einen beträchtlichen Teil ihrer außergewöhnlichen historischen Bausubstanz.

Seit dem 19. Jahrhundert liegt die Stadt im Schatten der benachbarten Residenz- und Kreisstadt Ludwigsburg und ist nur wenig industrialisiert. Betriebe der Textilindustrie und des Werkzeug- und Maschinenbau haben ihren Sitz in der Stadt. Es fehlen Eisenbahn- und Fernstraßenanschlüsse.

Im Zweiten Weltkrieg wurde in der damals selbständigen Gemeinde, dem heutigen Ortsteil Unterriexingen ein Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof errichtet, in dem von Oktober 1944 bis April 1945 etwa 1.000 zumeist jüdische Häftlinge zur Zwangsarbeit auf dem Fliegerhorst Großsachsenheim, beim Stollenbau und Aufräumarbeiten nach Luftangriffen eingesetzt. Unter den elendigsten Bedingungen gingen viele von ihnen zugrunde, etwa 250 der Toten wurden auf dem KZ-Friedhof am Berghang oberhalb der Straße nach Oberriexingen begraben. Ein Obelisk und eine Gedenktafel erinnern an diese Opfer des NS-Gewaltregimes.[2]

2006 wurden in Markgröningen die drittschlechtesten Luftwerte und die höchsten Abgaswerte in Baden-Württemberg auf der Grabenstraße gemessen. Im November 2007 wurde der 2. Bauabschnitt der Markgröninger Ostumfahrung fertiggestellt, wodurch die schlechte Verkehrsinfrastruktur teilweise verbessert werden konnte. Geplant ist der Ringschluss der Ostumfahrung (3. Bauabschnitt), so dass insbesondere der Durchgangs- und Schwerlastverkehr Markgröningen umfahren könnte, was deutlich zur Steigerung der innerstädtischen Attraktivität von Markgröningen beiträgt.

Am 1. Januar 1973 wurde Unterriexingen eingemeindet. Hier mündet die Glems in den Fluss Enz.

Politik [Bearbeiten]

Bürgermeister Kürner anlässlich des Schäferlaufs 2008

Bürgermeister [Bearbeiten]

Bürgermeister von Markgröningen ist Rudolf Kürner. Er ist seit 1990 im Amt. 2006 wurde er mit über 90 % wiedergewählt.

Gemeinderat [Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Markgröningen hat seit der letzten Wahl 22 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 führte zu folgendem Ergebnis:[3]

Parteien und Wählergemeinschaften %
2009
Sitze
2009
%
2004
Sitze
2004
Kommunalwahl 2009
 %
40
30
20
10
0
39,2 %
30,7 %
30,0 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   2
   0
  -2
  -4
-1,5 %p
+1,5 %p
-0,1 %p
FW Freie Wähler Markgröningen-Unterriexingen 39,2 9 40,7 10
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 30,7 7 29,2 7
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 30,0 6 30,1 7
gesamt 100,0 22 100,0 24
Wahlbeteiligung 49,1 % 52,0 %

Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Wappen und Flagge [Bearbeiten]

Wappen von Markgröningen

Die Blasonierung des Markgröninger Stadtwappens lautet: Unter blauem Schildhaupt, darin fünf sechsstrahlige goldene Sterne, in Gold der rotbezungte schwarze Reichsadler.

Der Adler weist auf die ehemalige Eigenschaft Markgröningens als Reichsstadt hin und erscheint seit 1299 in den Stadtsiegeln. Das Schildhaupt kam später als Unterscheidungszeichen von anderen Reichsstädten hinzu. Die Stadtflagge ist seit dem 18. Jahrhundert blau-gelb.

Partnerschaften [Bearbeiten]

Markgröningen unterhält seit 1989 eine Städtepartnerschaft mit Saint-Martin-de-Crau im Süden Frankreichs.

Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]

Stillgelegter Bahnhof der Strecke nach Ludwigsburg

Markgröningen ist ein Weinbauort, dessen Lagen zur Großlage Schalkstein im Bereich Württembergisch Unterland des Weinbaugebietes Württemberg gehören.

Verkehr [Bearbeiten]

Die Bahnstrecke Ludwigsburg–Markgröningen wurde erst 1916 eröffnet, eine erhoffte Weiterführung nach Vaihingen an der Enz wurde aber nicht realisiert, so dass die Strecke bedeutungslos blieb und der Personenverkehr auf ihr 1975 eingestellt wurde. Im Jahre 2005 wurde das Gleis am Stadtrand von Ludwigsburg gekappt. Seit 2008 ist eine Einbeziehung in die vorgeschlagene Stadtbahn Ludwigsburg in der Diskussion.

Die Eisenbahn-Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart verläuft heute südlich des Stadtgebiets, wobei sie die Glemstalbrücke passiert, jedoch ohne Halt.

Ab 1. Juli 2011 führte die Stadt eine Umweltzone ein.[4][5]

Ansässige Unternehmen [Bearbeiten]

  • Magna Näher, Nadelfilzhersteller mit über 700 Angestellten.
  • Mahle GmbH, Kolbenhersteller
  • Kumpf, Fruchtsaft GmbH & Co.KG
  • ORIS Fahrzeugteile Hans Riehle GmbH, Hersteller von Anhängerkupplungen, Windschotts und anderem Fahrzeugzubehör mit deutschlandweit ca. 550 Mitarbeitern.

Öffentliche Einrichtungen [Bearbeiten]

Es gibt ein Alten- und Pflegeheim der kreiseigenen Kleeblatt Pflegeheime.

Bildung [Bearbeiten]

In Markgröningen sind alle Schularten vorhanden. Zum Abitur führende Schulen sind das Hans-Grüninger-Gymnasium sowie das Helene-Lange-Gymnasium, welches ein musisch-künstlerisches Aufbaugymnasium ist und gemeinsam von der Stadt Markgröningen und dem Landkreis Ludwigsburg getragen wird. Das Angebot an weiterführenden Schulen in Markgröningen runden die Realschule Markgröningen sowie die Ludwig-Heyd-Schule als Hauptschule mit Werkrealschule ab. Letztgenannte dient, wie die Landern-Grundschule und die Glemstal-Grundschule im Stadtteil Unterriexingen, ebenfalls als Grundschule.

Zusätzlich dazu gibt es noch die August-Hermann-Werner-Schule, eine staatliche Schule für Körperbehinderte.

Ver- und Entsorgung [Bearbeiten]

Stromversorgung [Bearbeiten]

Das Stromnetz in der Stadt wird von der EnBW Regional AG betrieben.[6] Auf der Gemarkung von Markgröningen befindet sich auch das 380/220/110-kV-Umspannwerk Pulverdingen, das vom Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW betrieben wird.

Gasversorgung [Bearbeiten]

Eine Erdgasversorgung besteht nur in der Kernstadt. Das Gasnetz wird von der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH betrieben[7]. Im Stadtteil Unterriexingen wird derzeit eine Erdgasversorgung durch die EnBW Regional AG aufgebaut.[8]

Wasserversorgung [Bearbeiten]

Die Kernstadt wird mit Mischwasser aus Eigengewinnung und Fremdbezug von der Bodensee-Wasserversorgung versorgt. Der Stadtteil Unterriexingen erhält sein Trinkwasser von der Besigheimer Wasserversorgungsgruppe, die ein Wasserwerk in Unterriexingen betreibt. Der Hardt- und Schönbühlhof bezieht sein Wasser von der Strohgäu-Wasserversorgung.[9]

Abwasserentsorgung [Bearbeiten]

Der nördliche Teil der Kernstadt entwässert in die Kläranlage in Markgröningen, die vom Zweckverband Gruppenklärwerk Leudelsbach betrieben wird.[10] Die Abwasserreinigung für den südlichen Teil der Kernstadt sowie für die Stadtteile Unterriexingen und Hardt- und Schönbühlhof erfolgt durch den Zweckverband Gruppenklärwerk Talhausen.[11]

Abfallentsorgung [Bearbeiten]

Die Abfallentsorgung wird von der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mbH (AVL) übernommen, einer 100 %-igen Tochtergesellschaft des Landkreises Ludwigsburg. Die AVL ist beauftragt, die Aufgaben zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen im Auftrag des Landkreises Ludwigsburg zu erfüllen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Bauwerke [Bearbeiten]

Evang. Bartholomäuskirche, vom Marktplatz aus gesehen

Markgröningen liegt an der Deutschen Fachwerkstraße. Die Stadt bietet ein eindrucksvolles spätmittelalterliches Stadtensemble mit der gotischen Bartholomäuskirche aus dem 13. bis 15. Jahrhundert, die innen wertvolle Wand- und Deckenmalereien besitzt, einem eindrucksvollen Fachwerk-Rathaus aus dem 15. Jahrhundert und Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung mit einem Torturm. Auf dem Kirchplatz vor der Bartholomäuskirche steht seit 2012 eine Stauferstele des Komitees der Stauferfreunde, die an die Erhebung zur Freien Reichsstadt in der Zeit von Friedrich II. erinnert und von EU-Kommissar Günther Oettinger eingeweiht wurde.

Außer den aufgezählten Bauwerken gibt es noch viele weitere historische Gebäude zu betrachten: das ehemalige Spital zum Heiligen Geist (15. Jahrhundert) mit Spitalkirche, zwei Keltern, der Landesfruchtkasten und die Zehntscheuer sowie zahlreiche stolze Bürgerhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Ein Beispiel ist das renovierte Wimpelinhaus, in dem sich jetzt ein Museum befindet.

Außerdem gibt es in Markgröningen noch Reste des alten Schlosses, das erst in ein Arbeitshaus umgebaut und zwischendurch als Lehrerinnen-Seminar genutzt wurde. Heute beherbergt das Gebäudeensemble das Helene-Lange-Gymnasium (mit musischem Schwerpunkt).

Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]

Schäferlauf um 1900

Jährlich findet am letzten Augustwochenende das traditionelle Heimatfest statt, der „Historische Markgröninger Schäferlauf“. Disziplinen sind z.B. der Lauf der Schäfer und (unverheirateten) Schäfertöchter, der barfuß über das 300 Schritt lange Stoppelfeld ausgetragen wird, sowie das Transportieren von Wasser mit auf dem Kopf balancierten Kübeln und das Wetthüten. Eine Woche vor dem Schäferlauf findet seit 1967 das „Internationale Musikfest“ mit regem Zuspruch durch die Bevölkerung aus Markgröningen und der näheren und weiteren Umgebung statt.

Sport [Bearbeiten]

Sportvereine Markgröningens sind der TV Markgröningen und der FV Markgröningen.

Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]

Die in Markgröningen geborene Annemarie Griesinger beim Schäferlauf 2008

Weitere mit Markgröningen in Verbindung stehende Persönlichkeiten [Bearbeiten]

  • Ludwig Friedrich Heyd (1792–1842), Stadtpfarrer und Historiker, publizierte über Markgröningen
  • Christian Zeller (1822–1899), Theologe und Mathematiker, war Rektor am Markgröninger Seminar
  • Gustav Jäger (1832–1917), Zoologe und Mediziner, wohnte als Jugendlicher in Markgröningen
  • Paul Hug (1857–1934), Politiker (SPD), besuchte in Markgröningen die Lateinschule
  • Fritz Vogelgsang (1930–2009), Übersetzer, Essayist und Herausgeber, hatte einen Wohnsitz in Markgröningen
  • Claire Beyer (* 1947), Schriftstellerin, lebt in Markgröningen
  • Martin von Arndt (* 1968), Schriftsteller und Wissenschaftler, hat einen Wohnsitz in Markgröningen
  • Ulrich Steinbach (* 1968), Politiker, absolvierte das Abitur in Markgröningen

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Markgröningen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Markgröningen – Reiseführer

Einzelnachweise und Anmerkungen [Bearbeiten]

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011 (Hilfe dazu)
  2. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Bd.I, Bonn 1995, S. 60f., ISBN 3-89331-208-0
  3. Endgültige Ergebnisse der Gemeinderatswahlen 2009 mit Vergleichsangaben von 2004. Stadt Narkgröningen. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 2012, abgerufen am 31. August 2012.
  4. Das ändert sich für Autofahrer 2011, abgerufen auf T-Online am 18. November 2010
  5. Die Stadtverwaltung Markgröningen informiert: Innerörtliches Verkehrskonzept
  6. BDEW (Hrsg.): Karte der Stromnetzbetreiber 2012. Frankfurt 2012.
  7. BDEW (Hrsg.): Karte der Gasnetzbetreiber 2012. Frankfurt 2012.
  8. Südwest Presse: Anschluss an regionales Erdgasnetz für Markgröningens Ortsteil Unterriexingen. Ausgabe vom 20. Februar 2013.
  9. Städtisches Wasserwerk Markgröningen: Wasser - die Grundlage sämtlichen Lebens. Markgröningen 2008.
  10. Zweckverband Gruppenklärwerk Leudelsbach: Satzung des Zweckverbands Gruppenklärwerk Leudelsbach. Markgröningen 2011.
  11. Zweckverband Gruppenklärwerk Talhausen: Satzung des Abwasserzweckverbands Gruppenklärwerk Talhausen. Markgröningen 2005.