Angera

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Angera
Kein Wappen vorhanden.
Angera (Italien)
Angera
Staat: Italien
Region: Lombardei
Provinz: Varese (VA)
Koordinaten: 45° 46′ N, 8° 35′ OKoordinaten: 45° 46′ 0″ N, 8° 35′ 0″ O
Fläche: 17 km²
Einwohner: 5.607 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 330 Einw./km²
Postleitzahl: 21021
Vorwahl: 0331
ISTAT-Nummer: 012003
Volksbezeichnung: Angeresi
Schutzpatron: Mariä Aufnahme in den Himmel (15. August)
Website: Angera
Rocca di Angera
Angera und Rocca
Rocca di Agera, Gerichtssaal Visconti, Fresken
Gemeinde Angera in der Provinz Varese

Die italienische Gemeinde Angera liegt in der Provinz Varese (Lombardei) am südöstlichen Ufer des Lago Maggiore und hat 5607 Einwohner (Stand 31. Dezember 2015).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannt ist Angera für ihr mächtiges Kastell Rocca di Angera, das auf einem Vorsprung gelegen die Umgebung dominiert. Die älteste Erwähnung dieses Bauwerks datiert um 1066. Die Rocca di Angera, seit 1449 im Besitz der Familie Borromeo, ist außer im Winter für das Publikum geöffnet. Wunderschöne Fresken sind im Innenraum (Gerichtssaal)[2]

Im Zentrum von Angera steht die Kirche Santa Maria Assunta aus dem 15. Jahrhundert mit Fresken aus dem 18. Jahrhundert. Das Archäologische Museum, untergebracht in einem Palais aus dem 15. Jahrhundert, beherbergt Funde aus römischer Zeit, als Angera eine wichtige Station war. Entlang des Sees erstreckt sich eine Promenade, der Lungolago, und ein Jachthafen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 238.
  • Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Angera Online

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Angera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Rocca Borromeo (Italienisch) auf lombardiabeniculturali.it, abgerufen 29 Juli 2015.