Curnier

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Curnier
Curnier (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département (Nr.) Drôme (26)
Arrondissement Nyons
Kanton Nyons et Baronnies
Gemeindeverband Baronnies en Drôme Provençale
Koordinaten 44° 23′ N, 5° 14′ OKoordinaten: 44° 23′ N, 5° 14′ O
Höhe 313–742 m
Fläche 8,00 km²
Einwohner 197 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 25 Einw./km²
Postleitzahl 26110
INSEE-Code

Das Bürgermeisteramt (Mairie) von Curnier

Curnier ist eine südfranzösische Gemeinde mit 197 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Drôme in der Region Auvergne-Rhône-Alpes.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Curnier liegt etwa zehn Kilometer östlich von Nyons am Zusammenfluss von Ennuye und Eygues in einem sich flussabwärts stark verbreiternden, von Wein- und Lavendelanbau geprägten Tal zwischen den Gebirgszügen der Baronnies im Süden und den Diois im Norden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in vorgeschichtlicher Zeit war die Gegend um Curnier besiedelt. In der Bronzezeit befand sich hier ein Oppidum.

Der Ort war ursprünglich ein Lehen der Herren von Mévouillon, im 14. Jahrhundert ging die Herrschaft an das Fürstentum Orange.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2016
Einwohner 108 133 145 132 179 186 196 172
Quellen: Cassini und INSEE

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Curnier hat einen gut erhaltenen alten Ortskern mit Überresten eines Schlosses. Die Pfarrkirche des Ortes stammt aus dem 19. Jahrhundert. In die Pfeiler der Kapelle sind vier überwölbte Nischen eingelassen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haupterwerbszweig in Curnier ist die Landwirtschaft, in der Lavendel, Oliven, Wein und Obst angebaut werden. In der Viehwirtschaft sind Schaf- und Geflügelzucht bestimmend. Ein weiteres wichtiges landwirtschaftliches Produkt der Region ist Honig.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Curnier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]