Curnier

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Curnier
Curnier (Frankreich)
Curnier
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Drôme
Arrondissement Nyons
Kanton Nyons et Baronnies
Gemeindeverband Baronnies en Drôme Provençale
Koordinaten 44° 23′ N, 5° 14′ OKoordinaten: 44° 23′ N, 5° 14′ O
Höhe 313–742 m
Fläche 8,00 km2
Einwohner 177 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 22 Einw./km2
Postleitzahl 26110
INSEE-Code

Das Bürgermeisteramt (Mairie) von Curnier

Curnier ist eine südfranzösische Gemeinde mit 177 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Drôme in der Region Auvergne-Rhône-Alpes.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Curnier liegt etwa zehn Kilometer östlich von Nyons am Zusammenfluss von Ennuye und Eygues in einem sich flussabwärts stark verbreiternden, von Wein- und Lavendelanbau geprägten Tal zwischen den Gebirgszügen der Baronnies im Süden und den Diois im Norden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in vorgeschichtlicher Zeit war die Gegend um Curnier besiedelt. In der Bronzezeit befand sich hier ein Oppidum.

Der Ort war ursprünglich ein Lehen der Herren von Mévouillon, im 14. Jahrhundert ging die Herrschaft an das Fürstentum Orange.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung in Curnier
Jahr Einwohner


1962 [1] 108
1968 133
1975 145
1982 132
1990 179
1999 186
2004 [2] 209

Seit Beginn der 1960er Jahre blieb die Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Curnier trotz eines leichten Rückgangs der Einwohnerzahl Ende der 1970er Jahre im Schnitt überdurchschnittlich steigend.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Curnier hat einen gut erhaltenen alten Ortskern mit Überresten eines Schlosses.
  • Die Pfarrkirche des Ortes stammt aus dem 19. Jahrhundert.
  • In die Pfeiler der Kapelle sind vier überwölbte Nischen eingelassen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haupterwerbszweig in Curnier ist die Landwirtschaft, in der Lavendel, Oliven, Wein und Obst angebaut werden. In der Viehwirtschaft sind Schaf- und Geflügelzucht bestimmend. Ein weiteres wichtiges landwirtschaftliches Produkt der Region ist Honig.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. INSEE: Bevölkerungsentwicklung von Curnier 1962-1999@1@2Vorlage:Toter Link/www.recensement.insee.fr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. INSEE: Ergebnisse der Erhebungen 2004, 2005 und 2006

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Curnier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien