An der Qualifikation für die U-21-Fußball-Europameisterschaft 2002 beteiligten sich 47Nationalteams und ermittelten die Teilnehmer für die Endrunde, die in der Zeit von 16.bis 28.Mai 2002 in der Schweiz ausgetragen wurde.
Die Ausscheidungsspiele in den neun Qualifikationsgruppen wurden am 1.September 2000 gestartet und am 27.Oktober 2001 abgeschlossen. Die Entscheidungsspiele für den Einzug in die Endrunde wurden in der Zeit vom 9.bis 14.November 2001 ausgetragen.
Während sich die veranstaltende Schweiz für die Endrunde qualifizieren konnte, mussten Deutschland und Österreich bereits nach den Gruppenspielen ausscheiden.
Die 47 Nationalteams wurden in neun Gruppen – eine Gruppe zu vier Teams, fünf Gruppen zu fünf Teams und drei Gruppen zu sechs Teams – gelost. Die Nationalauswahlen hatten ihre Begegnungen mit Hin- und Rückspiel auszutragen. Die jeweiligen Gruppensieger (gelb gekennzeichnet) sowie die besten Zweitplatzierten (grün) waren für die Entscheidungsspiele für den Einzug in die Endrunde qualifiziert. Diese ermittelten dann in Hin- und Rückspiel die acht Teilnehmer an der Endrunde.
Gemeinsam mit England ging Deutschland als Favorit in die Qualifikationsgruppe. Der Auftakt war mit einem 2:1-Sieg über Griechenland und einen 1:1-Unentschieden in England durchaus erfolgreich. Nach einem 8:0-Schützenfest gegen Albanien, in dem Christian Timm binnen nur acht Minuten ein lupenreiner Hattrick gelang, endete das Rückspiel in Griechenland mit einer enttäuschenden 0:2-Niederlage. Dramatisch verlief das entscheidende Heimspiel gegen England in Freiburg im Breisgau. Die Gäste wähnten sich bereits als Sieger, als Metzelder in der ersten Minute der Nachspielzeit noch der Ausgleich gelang. Damit wäre Deutschland Gruppensieger gewesen, doch die Engländer schlugen unmittelbar vor Abpfiff nochmals zurück und erzielten durch Jeffers noch das 1:2, womit England als Gruppensieger feststand. Deutschland war damit punktegleich mit Griechenland und fiel durch den direkten Vergleich der beiden Spiele auf den dritten Platz zurück und musste ausscheiden.
Mit Frankreich und Spanien wurden Österreich in der Qualifikation zwei übermächtige Gegner zugelost. Lediglich einmal konnte mit einem 2:1-Sieg über Spanien ein Achtungserfolg erzielt werden. Gegen Gruppensieger Frankreich reichte es daheim immerhin zu einem 1:1-Unentschieden. Am Ende musste Österreich jedoch auch Israel den Vortritt lassen und schloss die Qualifikation mit dem enttäuschenden vierten Platz ab.
Die Schweiz ging mit dem hohen Ziel Gruppensieger zu werden, in die Qualifikationsgruppe. Schließlich wollte sie als Veranstalter – diesem stand 2002 noch kein Fixplatz zu – bei der Endrunde dabei sein. Mit Jugoslawien und Russland warteten jedoch zwei harte Konkurrenten. Nach vier Siegen und drei Unentschieden kam es in Ramenskoje gegen Russland zu einem echten Endspiel. Den Eidgenossen gelang durch Magnin (2. Minute) ein Blitzstart. Die Hausherren zeigten sich davon jedoch wenig beeindruckt und gingen nach 16 Minuten 3:1 in Führung. Die Schweiz bewies jedoch großartige Moral und erzielte durch Cabanas zuerst den Anschlusstreffer (60.), ehe diesem neun Minuten vor dem Ende auch der viel umjubelte Ausgleich gelang. Damit sicherte sich die Schweiz die Teilnahme an den Entscheidungsspielen für den Einzug in die Endrunde.
In den Entscheidungsspielen für den Einzug in die Endrunde wurde der Schweiz die Ukraine zugelost. Die Eidgenossen konnten dabei durch einen Last-Minute-Treffer von Muff ein 2:1-Auswärtserfolg. Im Heimspiel ging die Ukraine zwar 1:0 in Führung, doch setzte sich die Schweiz schließlich mit 2:1 durch und schaffte damit souverän die Qualifikation für die Endrunde.
Das Spiel endete 1:1 unentschieden, wurde jedoch nachträglich wegen Einsatzes eines unberechtigten Spielers bei Malta mit 3:0 für Nordirland strafbeglaubigt
Für die Endrunde der U-21-Fußball-Europameisterschaft 2002, die in der Zeit vom 16.bis 28.Mai 2002 in der Schweiz ausgetragen wurde, hatten sich folgende Nationen qualifiziert: