U-19-Fußball-Europameisterschaft 2016

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Dieser Artikel behandelt die U19-EM der Männer. Zur Frauen-EM siehe U-19-Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2016.
Out of date clock icon.svg Dieser Artikel beschreibt ein laufendes Fußballturnier. Informationen können sich deshalb rasch ändern. Das Ereignis läuft noch bis zum 24. Juli.
U-19-Fußball-Europameisterschaft 2016
UEFA Under 19 Championship 2016
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Anzahl Nationen (von 54 Bewerbern)
Austragungsort DeutschlandDeutschland Deutschland
Eröffnungsspiel 11. Juli 2016
Endspiel 24. Juli 2016
Spiele 16 insgesamt
15 bisher absolviert
Tore 51 (⌀: 3,4 pro Spiel)
Zuschauer 125.267 (⌀: 8.351 pro Spiel)
Gelbe Karten 57 (⌀: 3,8 pro Spiel)
Gelb-Rote Karten (⌀: 0,07 pro Spiel)
Teilnehmer der U-19-Europameisterschaft 2016 in Baden-Württemberg
  • Europameister
  • Sieger WM-Play-off
  • Finale
  • WM-Play-off
  • Halbfinale
  • Gruppenphase

Die Endrunde der 32. U-19-Europameisterschaft findet seit dem 11. Juli 2016 in Deutschland statt und wird am 24. Juli 2016 enden. Insgesamt nehmen acht Mannschaften daran teil. Es wird in zehn verschiedenen Stadien in neun Städten Baden-Württembergs gespielt. Die besten fünf Mannschaften qualifizieren sich als europäische Vertreter für die U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2017 in Südkorea.

Titelverteidiger Spanien konnte sich nicht für die Endrunde der U-19-Europameisterschaft qualifizieren.

Vergabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Exekutivkomitee des europäischen Verbandes der UEFA hat dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) den Zuschlag für die Ausrichtung der U-19-Europameisterschaft 2016 gegeben.[1] Die Entscheidung wurde am 20. März 2012 in Istanbul bekannt gegeben. In Deutschland waren in den vergangenen Jahren bereits die Europameisterschaften der U-21 (2004) und U-17 (2009) und die U-20-WM (2010) der Juniorinnen ausgespielt worden. Der DFB erteilte am 21. März 2014 den Landesverbänden Baden und Württemberg den Zuschlag für die Durchführung.[2]

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Qualifikation zu dem Turnier fand in zwei Stufen statt. Auf die erste Qualifikationsrunde folgte eine zweite Runde, Eliterunde genannt. Deutschland war als Gastgeber direkt qualifiziert.

Erste Runde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auslosung der ersten Runde erfolgte am 3. Dezember 2014 in Nyon. Spanien erhielt vorab ein Freilos für die Eliterunde. Die übrigen 52 Teilnehmer wurden auf 13 Gruppen à vier Mannschaften aufgeteilt. Die Gruppenersten und -zweiten sowie der beste Gruppendritte, für dessen Ermittlung nur die Spiele gegen die beiden Gruppenersten zählten, erreichten die Eliterunde im Frühjahr 2015.

Eliterunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die sieben Gruppensieger der Eliterunde qualifizierten sich für die Endrunde. Die Auslosung für diese fand am 3. Dezember 2015 statt. Die Einteilung in die Lostöpfe erfolgte am 21. November 2015.[3]

Die Schweiz spielte in Gruppe 2 vom 25. bis 30. März 2016 in Italien noch gegen Israel und die Türkei, Österreich war Gastgeber von Gruppe 3 und spielte vom 24. bis 29. März gegen Tschechien, Rumänien und die Slowakei.[4] Österreich qualifizierte sich als Gruppensieger für die Endrunde, während die Schweiz gegen Italien ausschied.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gastgeber Deutschland war automatisch für die Endrunde gesetzt. Somit gab es sieben weitere Plätze, die an die sieben Gruppensieger der Eliterunde vergeben wurden.

Die offizielle Auslosung für die Endrunde der U-19-Euro 2016 fand am 12. April 2016 in Stuttgart statt.

Kader aus dem deutschsprachigem Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DFB-Auswahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer: Guido Streichsbier (* 21. Oktober 1969)

Position Name Verein Geburts-
datum
Anzahl der Spiele Tor Gelbe Karte Gelb-Rote Karte Rote Karte
Torhüter Florian Müller 1. FSV Mainz 05 13. Nov. 1997 2 0 0 0 0
Torhüter Dominik Reimann Borussia Dortmund 18. Juni 1997 2 0 0 0 0
Abwehr Lukas Boeder Bayer 04 Leverkusen 18. Apr. 1997 2 0 0 0 0
Abwehr Gino Fechner RB Leipzig 05. Sep. 1997 3 0 1 0 0
Abwehr Benedikt Gimber (C)Kapitän der Mannschaft SV Sandhausen 19. Feb. 1997 4 0 0 0 0
Abwehr Gökhan Gül VfL Bochum 17. Juli 1998 3 1 1 0 0
Abwehr Jannes Horn VfL Wolfsburg 06. Feb. 1997 2 0 2 0 0
Abwehr Maximilian Mittelstädt Hertha BSC 18. Mär. 1997 3 0 2 0 0
Abwehr Phil Neumann FC Schalke 04 08. Juli 1997 4 1 0 0 0
Mittelfeld Max Besuschkow VfB Stuttgart 31. Mai  1997 3 0 1 0 0
Mittelfeld Amara Conde VfL Wolfsburg 06. Jan. 1997 2 0 0 0 0
Mittelfeld Benjamin Henrichs Bayer 04 Leverkusen 23. Feb. 1997 4 0 0 0 0
Mittelfeld Marvin Mehlem Karlsruher SC 11. Sep. 1997 3 1 0 0 0
Mittelfeld Fabian Reese FC Schalke 04 29. Nov. 1997 3 0 0 0 0
Mittelfeld Suat Serdar 1. FSV Mainz 05 11. Apr. 1997 4 1 1 0 0
Angriff Philipp Ochs TSG 1899 Hoffenheim 17. Apr. 1997 4 4 1 0 0
Angriff Janni Serra Borussia Dortmund 13. Mär. 1998 4 0 0 0 0
Angriff Cedric Teuchert 1. FC Nürnberg 14. Jan. 1997 4 1 0 0 0

ÖFB-Auswahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer: Rupert Marko (* 24. November 1963)

Position Name Verein Geburts-
datum
Anzahl der Spiele Tor Gelbe Karte Gelb-Rote Karte Rote Karte
Torhüter Paul Gartler SK Rapid Wien 10. Mär. 1997 3 0 0 0 0
Torhüter Tobias Schützenauer SK Sturm Graz 19. Mai  1997 0 0 0 0 0
Abwehr Sandro Ingolitsch FC Liefering 18. Apr. 1997 0 0 0 0 0
Abwehr Manuel Maranda FC Admira Wacker 09. Juli 1997 1 0 0 0 0
Abwehr Stefan Perić DeutschlandDeutschland VfB Stuttgart II 13. Feb. 1997 2 0 2 0 0
Abwehr Stefan Posch DeutschlandDeutschland TSG 1899 Hoffenheim 14. Mai  1997 3 0 0 0 0
Abwehr Maximilian Wöber SK Rapid Wien 04. Feb. 1998 3 0 1 0 0
Mittelfeld Albin Gashi SK Rapid Wien 25. Jan. 1997 2 0 0 0 0
Mittelfeld Benjamin Kaufmann FC Liefering 14. Juni 1997 3 0 1 0 0
Mittelfeld Marco Krainz (C)Kapitän der Mannschaft SC Austria Lustenau 09. Juli 1997 3 0 1 0 0
Mittelfeld Sandi Lovrić SK Sturm Graz 28. Mär. 1998 3 0 0 0 0
Mittelfeld Philipp Malicsek SK Rapid Wien 03. Juni 1997 3 0 0 0 0
Mittelfeld Xaver Schlager FC Red Bull Salzburg 28. Sep. 1997 3 1 1 0 0
Mittelfeld Simon Pirkl FC Wacker Innsbruck 03. Apr. 1997 3 0 1 0 0
Mittelfeld Wilhelm Vorsager FC Admira Wacker 29. Juni 1997 1 0 0 0 0
Angriff Fabian Gmeiner DeutschlandDeutschland VfB Stuttgart 27. Jan. 1997 3 0 0 0 0
Angriff Patrick Hasenhüttl DeutschlandDeutschland FC Ingolstadt 04 II 20. Mai  1997 2 0 0 0 0
Angriff Arnel Jakupovic EnglandEngland FC Middlesbrough 29. Mai  1998 3 1 0 0 0

Austragungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielorte 2016 in Baden-Württemberg, Deutschland

Die Europameisterschaft wird ausschließlich in Spielorten im Bundesland Baden-Württemberg gespielt. Das Eröffnungsspiel soll am 11. Juli 2016 in der Mercedes-Benz Arena in Stuttgart stattfinden, das Finale am 24. Juli in der Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim.[2] Die weiteren Spielorte für die Gruppe A mit der DFB-Auswahl sind das Gazi-Stadion auf der Waldau in Stuttgart, das Stadion an der Kreuzeiche in Reutlingen und die Arena in Großaspach. Die Gruppe B spielt in Heidenheim, Aalen und Ulm. Die Halbfinals und das WM-Play-off-Spiel werden abhängig vom Abschneiden der deutschen Mannschaft in Mannheim und in Sandhausen ausgetragen.[5]

Aalen Aspach Heidenheim Mannheim Reutlingen
Scholz Arena
Kapazität: 14.500
Mechatronik Arena
Kapazität: 10.000
Voith-Arena
Kapazität: 15.000
Carl-Benz-Stadion
Kapazität: 27.000
Stadion an der Kreuzeiche
Kapazität: 15.228
Scholz Arena Mechatronik Arena Voith-Arena Carl-Benz-Stadion Stadion an der Kreuzeiche
2 Vorrundenspiele 2 Vorrundenspiele 2 Vorrundenspiele 2 Halbfinals 2 Vorrundenspiele
Sinsheim Stuttgart Ulm Sandhausen
Wirsol Rhein-Neckar-Arena
Kapazität: 30.150
Mercedes-Benz Arena
Kapazität: 60.449
Gazi-Stadion auf der Waldau
Kapazität: 11.490
Donaustadion
Kapazität: 19.500
Hardtwaldstadion
Kapazität: 15.300
Wirsol Rhein-Neckar-Arena Mercedes-Benz Arena Gazi-Stadion auf der Waldau Donaustadion Hardtwaldstadion
Finale Eröffnungsspiel 1 Vorrundenspiel 2 Vorrundenspiele WM-Play-off

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vorrunde wird in zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften ausgetragen. Die zwei Gruppensieger und Zweitplatzierten qualifizieren sich für das Halbfinale, die beiden Drittplatzierten qualifizieren sich für das Play-Off-Spiel zur U-20-Weltmeisterschaft 2017.

Wenn zwei oder mehr Mannschaften derselben Gruppe nach Abschluss der Gruppenspiele die gleiche Anzahl Punkte aufweisen, wird die Platzierung nach folgenden Kriterien in dieser Reihenfolge ermittelt:

a. höhere Punktzahl aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften;
b. bessere Tordifferenz aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften;
c. größere Anzahl erzielter Tore aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften;
d. wenn nach der Anwendung der Kriterien a) bis c) immer noch mehrere Mannschaften denselben Platz belegen, werden die Kriterien a) bis c) erneut angewendet, jedoch ausschließlich auf die Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften, um deren definitive Platzierung zu bestimmen. Führt dieses Vorgehen keine Entscheidung herbei, werden die Kriterien e) bis h) angewendet;
e. bessere Tordifferenz aus allen Gruppenspielen;
f. größere Anzahl erzielter Tore aus allen Gruppenspielen;
g. geringere Gesamtzahl an Strafpunkten auf der Grundlage der in allen Gruppenspielen erhaltenen gelben und roten Karten (rote Karte = 3 Punkte, gelbe Karte = 1 Punkt, Platzverweis nach zwei gelben Karten in einem Spiel = 3 Punkte);
h. Losentscheid.

Treffen zwei Mannschaften im letzten Gruppenspiel aufeinander, die dieselbe Anzahl Punkte sowie die gleiche Tordifferenz und gleiche Anzahl Tore aufweisen, und endet das betreffende Spiel unentschieden, wird die endgültige Platzierung der beiden Mannschaften durch Elfmeterschießen ermittelt, vorausgesetzt, dass keine andere Mannschaft derselben Gruppe nach Abschluss aller Gruppenspiele dieselbe Anzahl Punkte aufweist. Haben mehr als zwei Mannschaften dieselbe Anzahl Punkte, finden die oberen Kriterien Anwendung.

Gruppe A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. PortugalPortugal Portugal  3  1  2  0 006:500  +1 05
 2. ItalienItalien Italien  3  1  2  0 003:200  +1 05
 3. DeutschlandDeutschland Deutschland  3  1  0  2 006:500  +1 03
 4. OsterreichÖsterreich Österreich  3  0  2  1 002:500  −3 02
11. Juli 2016, 12 Uhr in Stuttgart (Mercedes-Benz Arena)
Deutschland Italien 0:1 (0:0)
11. Juli 2016, 19 Uhr in Aspach (Mechatronik Arena)
Portugal Österreich 1:1 (0:1)
14. Juli 2016, 12 Uhr in Reutlingen (Stadion an der Kreuzeiche)
Italien Österreich 1:1 (1:1)
14. Juli 2016, 19:30 Uhr in Aspach (Mechatronik Arena)
Deutschland Portugal 3:4 (1:1)
17. Juli 2016, 19:30 Uhr in Reutlingen (Stadion an der Kreuzeiche)
Österreich Deutschland 0:3 (0:0)
17. Juli 2016, 19:30 Uhr in Stuttgart (Gazi-Stadion)
Italien Portugal 1:1 (1:0)

Gruppe B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. EnglandEngland England  3  3  0  0 006:300  +3 09
 2. FrankreichFrankreich Frankreich  3  2  0  1 008:300  +5 06
 3. NiederlandeNiederlande Niederlande  3  1  0  2 005:800  −3 03
 4. KroatienKroatien Kroatien  3  0  0  3 002:700  −5 00
Der Mannschaftsbus Englands in Ulm
12. Juli 2016, 12 Uhr in Ulm (Donaustadion)
Kroatien Niederlande 1:3 (1:2)
12. Juli 2016, 19:30 Uhr in Heidenheim (Voith-Arena)
Frankreich England 1:2 (1:2)
15. Juli 2016, 12 Uhr in Ulm (Donaustadion)
Niederlande England 1:2 (1:1)
15. Juli 2016, 19:30 Uhr in Aalen (Scholz Arena)
Kroatien Frankreich 0:2 (0:1)
18. Juli 2016, 12 Uhr in Heidenheim (Voith-Arena)
England Kroatien 2:1 (2:0)
18. Juli 2016, 12 Uhr in Aalen (Scholz Arena)
Niederlande Frankreich 1:5 (1:2)

Finalrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut einem Beschluss des UEFA-Exekutivkomitees vom 2. Mai 2016 darf bei diesem Turnier in einer Verlängerung jede Mannschaft eine vierte Einwechslung vornehmen.[6]

Spiel um Platz 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den vier Halbfinalisten qualifiziert sich auch der Fünftplatzierte für die U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2017 in Südkorea.

21. Juli 2016, 19 Uhr in Sandhausen
DeutschlandDeutschland Deutschland NiederlandeNiederlande Niederlande 3:3 n. V. (2:2, 1:0), 5:4 i. E.

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

21. Juli 2016, 12 Uhr in Mannheim
EnglandEngland England ItalienItalien Italien 1:2 (0:1)
21. Juli 2016, 17 Uhr in Mannheim
PortugalPortugal Portugal FrankreichFrankreich Frankreich 1:3 (1:1)

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Italien Frankreich
ItalienItalien
Finale
24. Juli 2016, 20:30 Uhr (MESZ) in Sinsheim (Wirsol Rhein-Neckar-Arena)
Ergebnis: -:- (-:-)
FrankreichFrankreich



Trainer: Paolo Vanoli

Trainer: Ludovic Batelli

Beste Torschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend sind die besten Torschützen der Endrunde dieser Europameisterschaft aufgelistet.[7] Die Rangfolge entspricht den offiziellen Regeln der UEFA, nach denen zur Ermittlung des Torschützenkönigs bei gleicher Toranzahl die Zahl der Vorlagen und die Spielminuten ausschlaggebend sind.

Rang Spieler Tore Vorlagen Spielminuten
1 FrankreichFrankreich Kylian Mbappe 5 1 319
2 FrankreichFrankreich Jean-Kévin Augustin 5 1 344
3 ItalienItalien Federico Dimarco 4 0 255
4 DeutschlandDeutschland Philipp Ochs 4 0 390
5 NiederlandeNiederlande Sam Lammers 3 1 309
6 EnglandEngland Dominic Solanke 2 1 242
7 EnglandEngland Isaiah Brown 2 1 273
8 NiederlandeNiederlande Abdelhak Nouri 2 1 390
9 PortugalPortugal Buta 2 0 310
10 NiederlandeNiederlande Steven Bergwijn 2 0 340
...
14 OsterreichÖsterreich Xaver Schlager 1 1 270
15 DeutschlandDeutschland Marvin Mehlem 1 0 56
20 DeutschlandDeutschland Suat Serdar 1 0 177
21 DeutschlandDeutschland Cedric Teuchert 1 0 184
25 OsterreichÖsterreich Arnel Jakupovic 1 0 264
26 DeutschlandDeutschland Gökhan Gül 1 0 287
27 DeutschlandDeutschland Phil Neumann 1 0 390

Hinzu kommt die Eigentore des Franzosen Clément Michelin, des Kroaten Silvio Anočić und des Italieners Alberto Picchi. Alle drei Spieler trafen in ihrem jeweiligen Spiel gegen England (2x Gruppenphase, 1x Halbfinale) ins eigene Netz.

Schiedsrichter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Mai 2016 nominierte die UEFA sechs Schiedsrichter aus sechs Ländern, die von acht Assistenten unterstützt werden.[8] Dabei gibt es keine festen Teams aus Schiedsrichtern und Assistenten. Zwei weitere Schiedsrichter, welche als 4. Offizielle zum Einsatz kommen, komplettieren das Feld der Unparteiischen der Endrunde. Trotz des Austragungsortes in Deutschland wurde von der UEFA kein Schiedsrichter aus dem deutschsprachigen Raum für diese Endrunde nominiert.

Schiedsrichter Jahrgang Assistenten Jahrgang Vierte Offizielle Jahrgang
AserbaidschanAserbaidschan Əliyar Ağayev2 1987 AlbanienAlbanien Ridiger Çokaj 1984 MontenegroMontenegro Nikola Dabanović 1981
SpanienSpanien Alejandro Hernández1 1982 RusslandRussland Igor Demeschko 1978 MaltaMalta Alan Mario Sant 1980
RumänienRumänien Radu Marian Petrescu 1982 MontenegroMontenegro Milutin Đukić 1979
IsraelIsrael Roi Reinshreiber 1980 LitauenLitauen Vladimir Gerasimovs 1987
BelgienBelgien Bart Vertenten 1988 NorwegenNorwegen Geir Oskar Isaksen 1988
UkraineUkraine Anatolij Schabtschenko 1979 SchottlandSchottland Douglas Ross
IslandIsland Birkir Sigurðarson 1985
SlowenienSlowenien Manuel Vidali
1 Hernández leitete zusammen mit den Assistenten Đukić und Ross das Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Italien.
2 Ağayev leitet zusammen mit den Assistenten Đukić und Demeschko das Finale zwischen Italien und Frankreich.

Tickets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 5. Februar 2016 können Fans im offiziellen Vorverkauf über die Ticketportale des DFB und über die Vorverkaufsstätten der Besitzer der jeweiligen Stadien Tickets erwerben. Die Ticketpreise variieren dabei je nach Wert der Begegnung. So kostet ein Einzelticket für ein Vorrundenspiel zwischen vier und neun Euro, ein Einzelticket für ein Halbfinale oder das Play-off-Spiel kostet zwischen sechs und zehn Euro. Vereine und Schülergruppen haben die Möglichkeit, ein Gruppenticket zu erwerben. Ab einer Anzahl von zehn Personen kostet der Eintritt bei einem Gruppenticket für alle Spiele inklusive Halbfinale und Play-Off-Spiel zwei Euro pro Person.[9]

Fernsehübertragung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sportsender Eurosport hat sich die Übertragungsrechte für die EM-Endrunde in Deutschland gesichert. Der Sender zeigt sechs der 12 Vorrundenspiele auf Eurosport 1, darunter alle drei Begegnungen mit deutscher Beteiligung. Ein Halbfinale sowie das Finale am 24. Juli werden auf Eurosport 1 übertragen[10], das Play-Off-Spiel um den Startplatz zur U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2017 in Südkorea wurde aufgrund der Teilnahme der deutschen Mannschaft an dieser Partie vom ursprünglichen Sendeplatz auf Eurosport 2 auf den Sender Eurosport 1 übertragen. Stattdessen zeigt Eurosport 2 das zweite Halbfinale.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. U-19-EM 2016 in Deutschland. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 20. März 2012, abgerufen am 4. Dezember 2014.
  2. a b U 19-EM 2016 in Baden und Württemberg. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 21. März 2014, abgerufen am 25. März 2014.
  3. U19: Setzliste für Eliterunde. In: uefa.com. UEFA, 19. November 2015, abgerufen am 25. November 2015.
  4. Paul Saffer: Schwere Gegner für Spaniens U19. In: uefa.com. UEFA, 3. Dezember 2015, abgerufen am 8. Dezember 2015.
  5. U 19-EM 2016: Auftakt in Stuttgart, Finale in Sinsheim. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 3. Dezember 2014, abgerufen am 3. Dezember 2014.
  6. Entscheidungen des UEFA-Exekutivkomitees. In: uefa.com. UEFA, 2. Mai 2016, abgerufen am 5. Mai 2016.
  7. Statistiken. In: de.uefa.com. UEFA, abgerufen am 12. Juli 2016.
  8. Spieloffizielle. In: uefa.com. UEFA, 31. Mai 2016, abgerufen am 5. Juli 2016.
  9. Vorverkauf für U-19-EM in Baden-Württemberg. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 5. Februar 2016, abgerufen am 5. Juli 2016.
  10. Fernsehzeitplan. In: uefa.com. UEFA, 4. Juli 2016, abgerufen am 5. Juli 2016.