U-21-Fußball-Europameisterschaft 2021

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U-21-Fußball-Europameisterschaft 2021
UEFA Under 21 Championship
UEFA Under21 Championship.svg
Anzahl Nationen 16 (von 55 Bewerbern)
Europameister DeutschlandDeutschland Deutschland (3. Titel)
Austragungsort SlowenienSlowenien Slowenien
UngarnUngarn Ungarn
Eröffnungsspiel 24. März 2021
Endspiel 6. Juni 2021
Spiele 31
Tore 83 (⌀: 2,68 pro Spiel)
Torschützenkönig DeutschlandDeutschland Lukas Nmecha (4 Tore)
Bester Spieler PortugalPortugal Fábio Vieira
Gelbe Karte Gelbe Karten 141 (⌀: 4,55 pro Spiel)
Gelb-Rote Karte Gelb-Rote Karten (⌀: 0,23 pro Spiel)
Rote Karte Rote Karten (⌀: 0,06 pro Spiel)

Die Endrunde der 23. U-21-Fußball-Europameisterschaft 2021 sollte ursprünglich im Juni 2021 in Slowenien und Ungarn stattfinden. Als Gastgeber waren die slowenische und die ungarische Mannschaft automatisch für die Endrunde der letzten 16 Teams qualifiziert. Alle anderen 53 Mannschaften mussten sich in der Vorrunde qualifizieren. Es durften Spieler teilnehmen, die am oder nach dem 1. Januar 1998 geboren wurden.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie beschloss die UEFA am 17. Juni 2020, den Wettbewerb in zwei Phasen durchzuführen:[1] Die Gruppenspiele fanden von 24. bis zum 31. März 2021 statt, die Finalrunde vom 31. Mai bis zum 6. Juni 2021.[2]

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 53 Mannschaften spielten in acht Gruppen à sechs Mannschaften und eine Gruppe mit fünf Mannschaften jeweils ein Hin- und Rückspiel. Die neun Gruppensieger und der beste Gruppenzweite hätten sich für die Endrunde qualifizieren sollen, während die anderen acht Gruppenzweiten in den Play-offs mit Hin- und Rückspiel gegeneinander hätten antreten sollen, um die vier verbleibenden Teilnehmer zu ermitteln. Aufgrund der COVID-19-Pandemie, die eine Terminverschiebung verursachte, wurden die Play-off-Spiele gestrichen.[3] Stattdessen qualifizierten sich die fünf besten Gruppenzweiten direkt für die Endrunde. Die Mannschaften Ungarns und Sloweniens waren als Veranstalter direkt gesetzt.

Die Gruppenspiele der Qualifikation fanden im Zeitraum vom 18. März 2019 bis zum 17. November 2020 statt.

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erstmals 16 Mannschaften im Wettbewerb einer U-21-Fußball-Europameisterschaftsendrunde wurden vorab in vier Gruppen à vier Mannschaften eingeteilt. Die Gruppensieger und Gruppenzweiten erreichten das Viertelfinale. Ab dieser Runde ging es im K.-o.-Format weiter. Bei Punktgleichheit mehrerer Mannschaften nach der Gruppenphase wurde die Platzierung nach folgenden Kriterien in dieser Reihenfolge ermittelt, wobei der Direkte Vergleich Vorrang hatte:[4]

  1. höhere Punktzahl aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften
  2. bessere Tordifferenz aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften
  3. größere Anzahl erzielter Tore aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften
  4. wenn nach der Anwendung der Kriterien 1 bis 3 immer noch mehrere Mannschaften denselben Platz belegen, werden die Kriterien 1 bis 3 erneut angewendet, jedoch ausschließlich auf die Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften, um deren definitive Platzierung zu bestimmen. Führt dieses Vorgehen keine Entscheidung herbei, werden die Kriterien 5 bis 8 angewendet
  5. bessere Tordifferenz aus allen Gruppenspielen
  6. größere Anzahl erzielter Tore aus allen Gruppenspielen
  7. geringere Gesamtzahl an Strafpunkten auf der Grundlage der in allen Gruppenspielen erhaltenen gelben und roten Karten (rote Karte = 3 Punkte, gelbe Karte = 1 Punkt, Platzverweis nach zwei gelben Karten = 3 Punkte)
  8. Platzierung in der U-21-Nationalmannschafts-Koeffizientenrangliste, die für die Auslosung der Endrunde verwendet wurde

Trafen zwei Mannschaften im letzten Gruppenspiel aufeinander, die dieselbe Anzahl Punkte, die gleiche Tordifferenz und dieselbe Anzahl Tore aufwiesen, und endete das betreffende Spiel unentschieden, wurde die endgültige Platzierung der beiden Teams durch Elfmeterschießen ermittelt, vorausgesetzt, dass keine andere Mannschaft derselben Gruppe nach Abschluss der Gruppenphase dieselbe Anzahl an Punkten hatte.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Endrunde hatten sich folgende Mannschaften qualifiziert:

Auslosung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auslosung fand am 10. Dezember 2020 in Nyon statt.[2]

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

Gruppe D

Spielorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Slowenien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Celje Koper Ljubljana Maribor
U-21-Fußball-Europameisterschaft 2021 (Slowenien)
Celje (46° 14′ 48″ N, 15° 16′ 12″O)
Celje
Koper (45° 32′ 32,84″ N, 13° 43′ 49,98″O)
Koper
Ljubljana (46° 4′ 49,6″ N, 14° 31′ 27,5″O)
Ljubljana
Maribor (46° 33′ 44″ N, 15° 38′ 25″O)
Maribor
Spielorte
Stadion Z’dežele Stadion ŠRC Bonifika Stadion Stožice Stadion Ljudski vrt
Kapazität: 13.059 Kapazität: 04.047 Kapazität: 16.155 Kapazität: 12.702
Arena Petrol 2013.jpg Bonifika Stadium Koper May 2019-2.jpg Stožice (31523159192).jpg NK Maribor - NK Drava, 2009-02-21.jpg

Ungarn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Budapest Győr Székesfehérvár Szombathely
U-21-Fußball-Europameisterschaft 2021 (Ungarn)
Budapest (47° 29′ 27,31″ N, 19° 6′ 24,21″O)
Budapest
Győr (47° 37′ 58,44″ N, 17° 35′ 33,72″O)
Győr
Székesfehérvár (47° 10′ 25,3″ N, 18° 24′ 55,3″O)
Székesfehérvár
Szombathely (47° 14′ 5,14″ N, 16° 36′ 25,62″O)
Szombathely
Spielorte
Bozsik Aréna Ménfői úti Stadion MOL Aréna Sóstó Haladás Sportkomplexum
Kapazität: 08.468 Kapazität: 04.335 Kapazität: 014.201 Kapazität: 09.859
Bozsik Arena (bird view).jpg Menfoi uti stadion.jpg MOL Aréna Sóstó 2018 (interior).jpg Haladás Sportkomplexum (2017).jpg

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppe A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. NiederlandeNiederlande Niederlande  3  1  2  0 008:300  +5 05
 2. DeutschlandDeutschland Deutschland  3  1  2  0 004:100  +3 05
 3. RumänienRumänien Rumänien  3  1  2  0 003:200  +1 05
 4. UngarnUngarn Ungarn  3  0  0  3 002:110  −9 00
Mi., 24. März 2021 um 21 Uhr in Budapest
Rumänien Niederlande 1:1 (1:1)
Mi., 24. März 2021 um 21 Uhr in Székesfehérvár
Ungarn Deutschland 0:3 (0:0)
Sa., 27. März 2021 um 18 Uhr in Budapest
Ungarn Rumänien 1:2 (0:0)
Sa., 27. März 2021 um 21 Uhr in Székesfehérvár
Deutschland Niederlande 1:1 (0:0)
Di., 30. März 2021 um 18 Uhr in Székesfehérvár
Niederlande Ungarn 6:1 (1:0)
Di., 30. März 2021 um 18 Uhr in Budapest
Deutschland Rumänien 0:0

Gruppe B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. SpanienSpanien Spanien  3  2  1  0 005:000  +5 07
 2. ItalienItalien Italien  3  1  2  0 005:100  +4 05
 3. TschechienTschechien Tschechien  3  0  2  1 002:400  −2 02
 4. SlowenienSlowenien Slowenien  3  0  1  2 001:800  −7 01
Mi., 24. März 2021 um 18 Uhr in Maribor
Slowenien Spanien 0:3 (0:0)
Mi., 24. März 2021 um 18 Uhr in Celje
Tschechien Italien 1:1 (0:1)
Sa., 27. März 2021 um 18 Uhr in Celje
Slowenien Tschechien 1:1 (1:0)
Sa., 27. März 2021 um 21 Uhr in Maribor
Spanien Italien 0:0
Di., 30. März 2021 um 21 Uhr in Maribor
Italien Slowenien 4:0 (3:0)
Di., 30. März 2021 um 21 Uhr in Celje
Spanien Tschechien 2:0 (0:0)

Gruppe C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. DanemarkDänemark Dänemark  3  3  0  0 006:000  +6 09
 2. FrankreichFrankreich Frankreich  3  2  0  1 004:100  +3 06
 3. RusslandRussland Russland  3  1  0  2 004:600  −2 03
 4. IslandIsland Island  3  0  0  3 001:800  −7 00
Do., 25. März 2021 um 18 Uhr in Szombathely
Russland Island 4:1 (3:0)
Do., 25. März 2021 um 21 Uhr in Győr
Frankreich Dänemark 0:1 (0:0)
So., 28. März 2021 um 15 Uhr in Győr
Island Dänemark 0:2 (0:2)
So., 28. März 2021 um 21 Uhr in Szombathely
Russland Frankreich 0:2 (0:2)
Mi., 31. März 2021 um 18 Uhr in Győr
Dänemark Russland 3:0 (2:0)
Mi., 31. März 2021 um 18 Uhr in Szombathely
Island Frankreich 0:2 (0:2)

Gruppe D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. PortugalPortugal Portugal  3  3  0  0 006:000  +6 09
 2. KroatienKroatien Kroatien  3  1  0  2 004:500  −1 03
 3. SchweizSchweiz Schweiz  3  1  0  2 003:600  −3 03
 4. EnglandEngland England  3  1  0  2 002:400  −2 03
Do., 25. März 2021 um 15 Uhr in Koper
England Schweiz 0:1 (0:0)
Do., 25. März 2021 um 21 Uhr in Koper
Portugal Kroatien 1:0 (0:0)
So., 28. März 2021 um 18 Uhr in Koper
Kroatien Schweiz 3:2 (1:0)
So., 28. März 2021 um 21 Uhr in Ljubljana
Portugal England 2:0 (0:0)
Mi., 31. März 2021 um 18 Uhr in Ljubljana
Schweiz Portugal 0:3 (0:1)
Mi., 31. März 2021 um 18 Uhr in Koper
Kroatien England 1:2 (0:1)

Finalrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mo., 31. Mai 2021 um 18 Uhr in Budapest
NiederlandeNiederlande Niederlande FrankreichFrankreich Frankreich 2:1 (0:1)
Mo., 31. Mai 2021 um 18 Uhr in Maribor
SpanienSpanien Spanien KroatienKroatien Kroatien 2:1 n. V. (1:1, 0:0)
Mo., 31. Mai 2021 um 21 Uhr in Székesfehérvár
DanemarkDänemark Dänemark DeutschlandDeutschland Deutschland 2:2 n. V. (1:1, 0:0) 5:6 i. E.
Mo., 31. Mai 2021 um 21 Uhr in Ljubljana
PortugalPortugal Portugal ItalienItalien Italien 5:3 n. V. (3:3, 2:1)

Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Do., 3. Juni 2021 um 18 Uhr in Maribor
SpanienSpanien Spanien PortugalPortugal Portugal 0:1 (0:0)
Do., 3. Juni 2021 um 21 Uhr in Székesfehérvár
NiederlandeNiederlande Niederlande DeutschlandDeutschland Deutschland 1:2 (0:2)

Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

So., 6. Juni 2021 um 21 Uhr in Ljubljana
DeutschlandDeutschland Deutschland PortugalPortugal Portugal 1:0 (0:0)

Beste Torschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend aufgelistet sind die Torschützen der Endrunde, die mindestens zwei Tore erzielt haben.[5]

Rang Spieler Tore Spielminuten
1 DeutschlandDeutschland Lukas Nmecha 4 442
2 ItalienItalien Patrick Cutrone 3 251
PortugalPortugal Dany Mota 3 257
NiederlandeNiederlande Myron Boadu 3 333
SpanienSpanien Javi Puado 3 382
7 SpanienSpanien Dani Gómez 2 34
PortugalPortugal Francisco Conceição 2 178
DeutschlandDeutschland Florian Wirtz 2 221
PortugalPortugal Francisco Trincão 2 168
NiederlandeNiederlande Cody Gakpo 2 198
DanemarkDänemark Anders Dreyer 2 256
ItalienItalien Gianluca Scamacca 2 265
FrankreichFrankreich Odsonne Édouard 2 272
KroatienKroatien Luka Ivanušec 2 390
DeutschlandDeutschland Ridle Baku 2 527
NiederlandeNiederlande Perr Schuurs 2 450

Anmerkung: Das Tor von Florian Wirtz im Halbfinale zum 1:0 gegen die Niederlande nach 29 Sekunden ist das schnellste Tor der U-21-EM-Geschichte.[6]

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Spieler standen im von Trainer Stefan Kuntz verantworteten Wettbewerbsaufgebot.[7] Lukas Nmecha (drei Spiele) und Markus Schubert (ohne Einsatz) nahmen bereits an der EM 2019 teil. Youssoufa Moukoko war während der Vorrunde verletzungsbedingt nicht einsatzfähig.[8] Aufgrund dieser Verletzung fiel er im Verein bis zum Saisonende und damit auch für die Finalrunde aus.[9] Stephan Ambrosius zog sich Ende April 2021 einen Kreuzbandriss zu.[10]

Im Vergleich zur Vorrunde wurden zudem Florian Krüger und Malick Thiaw nicht nominiert. Die vier Spieler wurden ersetzt durch Paul Jaeckel, Florian Wirtz, Karim Adeyemi und Janni Serra.[11] Einen Tag nach der Nominierung des Kaders für die Finalrunde musste Maxim Leitsch seine Teilnahme verletzungsbedingt absagen. Er wurde durch Lars Lukas Mai ersetzt.[12] Janni Serra fiel ebenfalls vor Beginn der Finalrunde aus, woraufhin Shinta Appelkamp in das Team rückte.[13]

Position Nr. Name Verein (Liga) Geburtsdatum Spiele Tore
Tor 12 Finn Dahmen 1. FSV Mainz 05 (Bundesliga) 27. März 1998 6 0
23 Lennart Grill Bayer 04 Leverkusen (Bundesliga) 25. Jan. 1999 ohne Einsatz
01 Markus Schubert Eintracht Frankfurt (Bundesliga) 12. Juni 1998 ohne Einsatz
Abwehr 14 Stephan AmbrosiusVR Hamburger SV (2. Bundesliga) 18. Dez. 1998 ohne Einsatz
14 Paul JaeckelFR SpVgg Greuther Fürth (2. Bundesliga) 22. Juli 1998 1 0
15 Ismail Jakobs 1. FC Köln (Bundesliga) 17. Aug. 1999 5 0
19 Maxim LeitschVR VfL Bochum (2. Bundesliga) 18. Mai 1998 ohne Einsatz
19 Lars Lukas MaiFR SV Darmstadt 98 (2. Bundesliga) 31. März 2000 1 0
05 Amos Pieper Arminia Bielefeld (Bundesliga) 17. Jan. 1998 6 0
03 David Raum SpVgg Greuther Fürth (2. Bundesliga) 22. Apr. 1998 6 0
04 Nico Schlotterbeck 1. FC Union Berlin (Bundesliga) 1. Dez. 1999 6 0
16 Malick ThiawVR FC Schalke 04 (Bundesliga) 8. Aug. 2001 ohne Einsatz
02 Josha Vagnoman Hamburger SV (2. Bundesliga) 11. Dez. 2000 4 0
Mittelfeld/
Sturm
18 Karim AdeyemiFR OsterreichÖsterreich FC Red Bull Salzburg (Bundesliga) 18. Jan. 2002 3 0
16 Shinta AppelkampFR Fortuna Düsseldorf (2. Bundesliga) 1. Nov. 2000 ohne Einsatz
21 Ridle Baku VfL Wolfsburg (Bundesliga) 8. Apr. 1998 6 2
11 Mërgim Berisha OsterreichÖsterreich FC Red Bull Salzburg (Bundesliga) 11. Mai 1998 6 0
09 Jonathan Burkardt 1. FSV Mainz 05 (Bundesliga) 11. Juli 2000 5 1
06 Niklas Dorsch BelgienBelgien KAA Gent (Division 1A) 15. Jan. 1998 5 0
20 Vitaly Janelt EnglandEngland FC Brentford (EFL Championship) 10. Mai 1998 4 0
22 Mateo Klimowicz VfB Stuttgart (Bundesliga) 6. Juli 2000 3 0
18 Florian KrügerVR FC Erzgebirge Aue (2. Bundesliga) 13. Feb. 1999 1 0
08 Arne Maier (C)Kapitän der Mannschaft Arminia Bielefeld (Bundesliga) 8. Jan. 1999 6 0
07 Youssoufa MoukokoVR Borussia Dortmund (Bundesliga) 20. Nov. 2004 ohne Einsatz
10 Lukas Nmecha BelgienBelgien RSC Anderlecht (Division 1A) 14. Dez. 1998 6 4
13 Salih Özcan 1. FC Köln (Bundesliga) 11. Jan. 1998 4 0
17 Anton Stach SpVgg Greuther Fürth (2. Bundesliga) 15. Nov. 1998 4 0
07 Florian WirtzFR Bayer 04 Leverkusen (Bundesliga) 3. Mai 2003 3 2
Stand: 6. Juni 2021
VR nur Vorrunde
FR nur Finalrunde

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Spieler standen im von Trainer Mauro Lustrinelli verantworteten Wettbewerbsaufgebot.[14]

Position Nr. Name Verein (Liga) Geburtsdatum Spiele Tore
Tor 01 Philipp Köhn FC Wil (Challenge League) 2. Apr. 1998 ohne Einsatz
12 Timothy Fayulu FC Sion (Super League) 24. Juli 1999 ohne Einsatz
21 Anthony Racioppi FrankreichFrankreich FCO Dijon (Ligue 1) 31. Dez. 1998 3 0
Abwehr 03 Silvan Sidler FC Luzern (Super League) 7. Juli 1998 1 0
04 Jan Bamert FC Sion (Super League) 9. März 1998 2 0
05 Cédric Zesiger BSC Young Boys (Super League) 24. Juni 1998 2 0
07 Kevin Rüegg ItalienItalien Hellas Verona (Serie A) 5. Aug. 1998 3 0
15 Leonidas Stergiou FC St. Gallen (Super League) 3. März 2002 1 0
20 Miro Muheim FC St. Gallen (Super League) 24. März 1998 2 0
23 Jordan Lotomba FrankreichFrankreich OGC Nizza (Ligue 1) 29. Sep. 1998 3 0
Mittelfeld 02 Jasper van der Werff FC Basel (Super League) 9. Dez. 1998 2 0
06 Toni Domgjoni FC Zürich (Super League) 4. Sep. 1998 3 0
08 Bastien Toma BelgienBelgien KRC Genk (Division 1A) 24. Juni 1999 3 0
10 Petar Pušić Grasshopper Club Zürich (Challenge League) 25. Jan. 1999 1 0
13 Fabian Rieder BSC Young Boys (Super League) 16. Feb. 2002 1 0
16 Simon Sohm ItalienItalien Parma Calcio (Serie A) 11. Apr. 2001 1 0
17 Kastriot Imeri Servette FC (Super League) 27. Juni 2000 3 1
22 Alexandre Jankewitz EnglandEngland FC Southampton (Premier League) 25. Dez. 2001 3 0
Sturm 09 Jérémy Guillemenot FC St. Gallen (Super League) 6. Jan. 1998 3 0
11 Andi Zeqiri EnglandEngland Brighton & Hove Albion (Premier League) 22. Juni 1999 3 0
14 Dan Ndoye FrankreichFrankreich OGC Nizza (Ligue 1) 25. Okt. 2000 3 1
18 Filip Stojilković FC Aarau (Challenge League) 4. Jan. 2000 ohne Einsatz
19 Felix Mambimbi BSC Young Boys (Super League) 18. Jan. 2001 3 0

Schiedsrichter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die UEFA nominierte zunächst für die Gruppenphase zwölf Schiedsrichtertrios, bestehend aus jeweils einem Hauptschiedsrichter und zwei Assistenten. Zudem wurden vier Schiedsrichter nominiert, die ausschließlich in der Rolle als Vierter Offizieller eingesetzt werden konnten. Im Unterschied zur vorherigen Turnierausgabe kam in den Spielen nicht der Videobeweis zum Einsatz.[15]

Land Schiedsrichter Schiedsrichterassistenten Anmerkung
SpanienSpanien Spanien Ricardo de Burgos Bengoetxea1
Guillermo Cuadra Fernández
José Enrique Naranjo Pérez
Íñigo Prieto López de Ceráin
PolenPolen Polen Bartosz Frankowski Jakub Winkler
Dawid Igor Golis
NiederlandeNiederlande Niederlande Dennis Higler Johan Balder
Joost van Zuilen
BelgienBelgien Belgien Lawrence Visser Thibaud Nijssen
Ruben Wyns
Rien Vanyzere1
GeorgienGeorgien Georgien Giorgi Kruaschwili Lewan Waramischwili
Zaza Pipia
Finale
FrankreichFrankreich Frankreich François Letexier Cyril Mugnier
Mehdi Rahmouni
ItalienItalien Italien Maurizio Mariani Alberto Tegoni
Daniele Bindoni
TurkeiTürkei Türkei Halil Umut Meler Ibrahim Çağlar Uyarcan
Mustafa Emre Eyisoy
DeutschlandDeutschland Deutschland Harm Osmers Eduard Beitinger
Dominik Schaal
SchwedenSchweden Schweden Glenn Nyberg Mahbod Begi
Andreas Söderkvist
Halbfinale
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Irfan Peljto Davor Beljo
Senad Ibrišembegović
SchweizSchweiz Schweiz Sandro Schärer Stephane de Almeida
Bekim Zogaj
Halbfinale
Vierte Offizielle
1 Kurz vor Beginn der Gruppenphase positiv auf COVID-19 getestet und von der Liste gestrichen.

Übertragung und Berichterstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2019 wurde bekannt, dass Seven.One Sports, die Sportrechteagentur von ProSiebenSat.1 Media, mit dem Deutschen Fußball-Bund einen Übertragungsrechtevertrag abgeschlossen hat.[16] Folglich wurden alle Qualifikationsspiele der deutschen Mannschaft zur Europameisterschaft 2021 bei den frei empfangbaren Sendern ProSieben Maxx (sieben Spiele) und ProSieben (ein Spiel) im Rahmen der Fernsehsendung ran Fußball übertragen. Parallel wurden sie ebenfalls auf der Sport-Website ran.de gesendet.

Seven.One Sports sicherte sich ebenfalls die Übertragungsrechte an den Spielen der Endrunde 2021.[17] Die Vereinbarung mit der UEFA wurde Anfang Februar 2021 bekannt. Während alle Spiele mit deutscher Beteiligung auf ProSieben übertragen wurden, wurden fast alle anderen Spiele auf ProSieben Maxx gesendet. Zudem waren alle 31 Spiele auf ran.de zu sehen.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurden die Übertragungen aus Fernsehstudios in Unterföhring moderiert und kommentiert.[18]

ProSieben.svg und ProSieben MAXX Logo.svg
Funktion Vorrunde Finalrunde
Studio-Moderatoren Christian Düren Anna Kraft Christian Düren Anna Kraft
Studio-Experten René Adler Markus Feulner René Adler Markus Babbel
Vor-Ort-Reporter Max Zielke (in Ungarn)
Lisa Hofmann (in Slowenien)
Max Zielke (Begleiter der DFB-Elf)
Lisa Hofmann
Studio-Reporter Icke Dommisch Icke Dommisch
Studio-Kommentatoren Matthias Stach
Uwe Morawe
Franz Büchner
Uwe Morawe
Franz Büchner

ran.de übernahm bei Spielen, die gleichzeitig auf ProSieben oder ProSieben Maxx übertragen wurden, das Sendesignal und somit auch den Live-Kommentar. Bei Spielen, die nur auf ran.de gezeigt wurden, wurden entweder auf internationale, englische Kommentatoren zurückgegriffen oder ein deutscher Kommentator eingesetzt.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ORF sicherte sich die Übertragungsrechte für die Endrunde der Europameisterschaft 2021.[19]

Schweiz und Liechtenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SRG-SSR-Anstalten SRF, RTS, RSI sowie RTR sicherten sich ebenfalls die Übertragungsrechte für die Endrunde der Europameisterschaft 2021.[19]

Für die Deutschschweiz wurden alle Spiele der Schweizer Nationalmannschaft sowie einige weitere Spiele auf SRF zwei übertragen. Alle 31 Spiele waren in Livestreams auf der Homepage oder in der App zu sehen.[20] Die TV-Übertragungen wurden von Annette Fetscherin moderiert und von Reto Held kommentiert.

Während für die französische Schweiz einige Spiele im Fernsehen auf RTS 2 und in Livestreams auf RTS Sport gezeigt wurden, wurden für die italienische Schweiz einige Spiele im Fernsehen auf RSI LA 2 und in Livestreams auf RSI Sport übertragen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. U21-Euro: Neues Format angekündigt. uefa.com, 17. Juni 2020, abgerufen am 17. Juni 2020.
  2. a b Endrunde der U21-Euro: Deutschland gegen Niederlande. de.uefa.com, abgerufen am 10. Dezember 2020.
  3. UEFA competitions to resume in August. uefa.com (englisch).
  4. Reglement der UEFA-U21-Europameisterschaft 2019-21. uefa.com, abgerufen am 12. März 2021.
  5. Torjägerliste, auf kicker.de
  6. Wirtz erzielt schnellstes Tor bei einer U21-Endrunde. uefa.com, 3. Juni 2021, abgerufn am 7. Juni 2021.
  7. Der Kader für die Europameisterschaft in Ungarn und Slowenien. dfb.de, abgerufen am 22. März 2021.
  8. Mit Dahmen auf Sieg spielen - Moukoko verpasst U-21-Debüt. kicker.de, 29. März 2021, abgerufen am 31. März 2021.
  9. Moukoko fehlt Dortmund für den Rest der Saison. kicker.de, 5. April 2021, abgerufen am 28. April 2021.
  10. Im Training verletzt: Ambrosius erleidet erneut Kreuzbandriss. kicker.de, 28. April 2021, abgerufen am 28. April 2021.
  11. U 21: Kuntz beruft Kader für EM-Finalrunde. dfb.de, 24. Mai 2021, abgerufen am 24. Mai 2021.
  12. Leitsch fällt aus, Mai neu im Kader. dfb.de, 25. Mai 2021, abgerufen am 25. Mai 2021.
  13. Kiels Serra fehlt verletzt bei U21-EM – Düsseldorfs Appelkamp rückt nach. transfermarkt.de, abgerufen am 30. Mai 2021.
  14. Squad. uefa.com, abgerufen am 22. März 2021.
  15. 2021 UEFA Under-21 Championship (Group Stage from 24 to 31 March 2021) - Selected Officials. Law5 - The Referee, 1. März 2021, abgerufen am 2. März 2021 (englisch).
  16. Thomas Lückerath: Fußball bei ProSieben: U21-Länderspiele bis 2023 gesichert. DWDL.de, 13. Januar 2019, abgerufen am 21. März 2021.
  17. Alexander Krei: ProSieben sichert sich Live-Rechte an U21-Europameisterschaft. DWDL.de, 2. Februar 2021, abgerufen am 21. März 2021.
  18. Alexander Krei: ProSieben präsentiert seine Mannschaft für die U21-EM. DWDL.de, 19. März 2021, abgerufen am 21. März 2021.
  19. a b Wo die U21-Euro 2021 zu sehen ist. uefa.com, 10. Dezember 2020, abgerufen am 21. März 2021.
  20. Alle Infos zur U21-Fussball-EM 2021. Blick.ch, abgerufen am 21. März 2021.