Zeittafel zum Dreißigjährigen Krieg

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Schwedische Ereignisse werden nach dem damals dort noch herrschenden Julianischen Kalender angegeben (jeweils zehn Tage früher)

Zum Verlauf des Krieges: siehe den Artikel Dreißigjähriger Krieg.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11. Mai – 15. Mai 1608 Gründung der Protestantischen Union in Auhausen
10. Juli 1609 Gründung der katholischen Liga zu München
29. Juni 1617 Krönung Ferdinands II. zum König von Böhmen im Prager St. Veits-Dom
12.jul./ 22. Oktober 1617greg. Gustav Adolf wird in Uppsala zum König von Schweden gekrönt

Böhmisch-Pfälzischer Krieg (1618–1623)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1618[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

23. Mai Zweiter Prager Fenstersturz
1. Juni Krönung Ferdinands II. zum König von Ungarn in der St. Martins-Kirche von Preßburg
20. Juli Verhaftung Melchior Kardinal Klesls und Inhaftierung in Ambras
9. November Gefecht bei Lomnitz (Südböhmen). Böhmische Truppen besiegen Kaiserliche unter Karl Bonaventura Graf von Buquoy
21. November Eroberung der königlichen (habsburgtreuen) Stadt Pilsen durch böhmische Truppen unter Ernst von Mansfeld

1619[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

20. März Tod Kaiser Matthias’ in Wien
30. April Rebellion Wallensteins gegen die mährischen Stände
29. Mai Eroberung von Laa an der Thaya durch böhmische Truppen unter Heinrich Matthias von Thurn
5. Juni Sturmpetition“ der niederösterreichischen protestantischen Stände bei Kaiser Ferdinand II. in der Wiener Hofburg
6. Juni Das böhmische Ständeheer unter Heinrich Matthias von Thurn steht vor Wien
10. Juni Schlacht bei Záblat beziehungsweise Netolitz (Südböhmen). Niederlage der böhmischen Truppen unter Ernst von Mansfeld gegen die Kaiserlichen unter Buquoy
19. August Absetzung Ferdinands II. als böhmischer König durch die böhmischen Stände.
20. August Abschluss einer Angriffsallianz zwischen Fürst Bethlen Gábor von Siebenbürgen und den böhmischen Ständen
25. August Wahl von Bethlen Gábor zum König von Ungarn durch den Landtag von Neusohl (Banská Bystrica beziehungsweise Beszterczebánya)
26. August Wahl Kurfürst Friedrichs V. von der Pfalz durch die böhmischen Stände zum König von Böhmen („Winterkönig“)
28. August Wahl Ferdinands II. in Frankfurt am Main zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation
9. September Krönung Ferdinands II. zum röm. dt. Kaiser in Frankfurt am Main
8. Oktober Münchner Vertrag: Maximilian I. von Bayern verspricht, Kaiser Ferdinand II. gegen die aufständischen Böhmen zu unterstützen. Dieser sagt dafür die Übertragung der Pfälzer Kurwürde an Bayern zu
14. Oktober Schlacht und Einnahme von Pressburg. Niederlage der kaiserlichen Truppen unter Rudolf von Tiefenbach gegen Bethlen Gábor
24.–26. Oktober Buquoy verteidigt Wien gegen böhmische Streitkräfte unter Heinrich Matthias von Thurn
4. November Krönung Friedrichs V. von der Pfalz zum König von Böhmen in der Prager Wenzelskapelle
26. November Neuerliche Belagerung Wiens durch Heinrich Matthias von Thurn

1620[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

6. Juni Ferdinand II. beauftragt Maximilian I. von Bayern mit der Reichsexekution in Böhmen
3. Juli Ulmer Vertrag: Neutralitätsabkommen zwischen Liga und Union unter französischer Vermittlung
12. Juli Die Kaiserlichen unter Karl Bonaventura Graf von Buquoy schlagen in der Nähe von Wien böhmisch-pfälzische Truppen unter Heinrich Matthias von Thurn
23. September Maximilian von Bayern erobert Cham (Oberpfalz)
8. November Schlacht am Weißen Berg bei Prag. Kaiserliche beziehungsweise bayerische Truppen unter Tilly besiegen das böhmisch-pfälzische Heer unter Christian von Anhalt
9. November Flucht Friedrichs V. von der Pfalz aus Prag nach der Schlacht am Weißen Berg
Dezember Einnahme Karlsteins unter Karl Bonaventura Graf von Buquoy

1621[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

22. Januar Verhängung der Reichsacht über Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz
7. Mai Einnahme von Pressburg unter Karl von Bucquoy
14. Mai Auflösung der Union
21. Juni Hinrichtung 28 böhmischer aufständischer Adliger in Prag
16. Juli Mansfeld wehrt bei Waidhaus (Oberpfalz) einen Angriff Tillys ab
15./25. September Eroberung Rigas durch schwedische Truppen
5. Oktober Schlacht bei Tyrnau (Trnava, heute Slowakei). Niederlage kaiserlicher Truppen unter Rudolf von Tiefenbach gegen Bethlen Gábor
2. Dezember Christian von Halberstadt erobert Amöneburg bei Mainz
20. Dezember Schlacht bei Kirdorf (heute: Kirtorf) (westlich von Alsfeld): Christian von Halberstadt wird von ligistischen Truppen unter Anholt zurückgeschlagen

1622[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2. Januar Christian von Halberstadt erobert Lippstadt
6. Januar Im Frieden von Nikolsburg (Mikulov) verzichtet Fürst Bethlen Gábor auf die ungarische Krone und wird in den Stand eines Reichsfürsten erhoben (Herzog von Oppeln und Ratibor)
21. Januar Christian von Halberstadt erobert Soest
3. Februar Jülich unter niederländischer Besatzung ergibt sich nach mehrmonatiger Belagerung den Spaniern unter Ambrogio Marchese di Spinola
27. April Schlacht bei Mingolsheim. Zwischen den Ligatruppen unter Tilly und den siegreichen pfälzischen Truppen unter Mansfeld
6. Mai Schlacht bei Wimpfen. Zwischen den siegreichen Ligatruppen unter Tilly und González Hernandez de Córdoba und den pfälzischen Truppen unter Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach
20. Juni Schlacht bei Höchst. Zwischen den siegreichen Ligatruppen unter Tilly und den pfälzischen Truppen unter Christian von Halberstadt
29. August Schlacht bei Fleurus. Zwischen den pfälzisch-protestantischen Truppen unter Christian von Halberstadt sowie Peter Ernst von Mansfeld und den Spaniern unter González Hernandez de Córdoba
19. September Tilly erobert Heidelberg
2. November Tilly erobert Mannheim

1623[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

23./25. Februar Ferdinand II. aberkennt die Kurwürde Friedrichs von der Pfalz und überträgt sie Kurfürst Maximilian I. von Bayern.
6. Juli Gefecht bei Reiffenhausen in der Nähe von Göttingen zwischen den siegreichen pfälzisch-protestantischen Truppen unter Christian von Halberstadt und den Kaiserlichen unter Franz Albert von Sachsen-Lauenburg
6. August Schlacht bei Stadtlohn (südlich von Ahaus, westlich von Coesfeld) zwischen den siegreichen Ligatruppen unter Tilly und den protestantischen Truppen unter Christian von Halberstadt
6. August Wahl Papst Urbans VIII.

1624[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13. August Kardinal Richelieu wird Vorsitzender des Königlichen Rates

Dänisch-Niedersächsischer Krieg (1625–1629)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1625[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

20. März Wahl König Christians IV. von Dänemark zum niedersächsischen Kreisoberst
15. Mai Frankenburger Würfelspiel“ und Blutgericht auf dem Haushammerfeld bei Vöcklamarkt/Oberösterreich
5. Juni Die Spanier erobern nach einer fast einjährigen Belagerung Breda
25. Juli Kaiser Ferdinand II. ernennt Wallenstein zum kaiserlichen Oberbefehlshaber.
21. September Schlacht bei Verceia. Die Kaiserlichen unter Pappenheim besiegen Franzosen und Venezianer
13. Oktober Tilly und Wallenstein treffen sich in Alfeld (Leine), Ortsteil Limmer zu einer Unterredung.

1626[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

7./17. Januar Die Schweden unter Gustav II. Adolf besiegen das polnische Heer bei Wallhof
25. April Schlacht an der Dessauer Elbbrücke. Zwischen den siegreichen kaiserlichen Truppen unter Wallenstein und den Protestanten unter Peter Ernst II. von Mansfeld
21. Mai Niederlage Adam Graf von Herberstorffs gegen aufständische Bauern bei Peuerbach/Oberösterreich
6. Juni Christian von Halberstadt stirbt in Wolfenbüttel
9. Juni Tilly erobert am 30. Maijul./ 9. Juni 1626greg. das dänisch besetzte Hannoversch Münden
21. Juli Erfolgreiche Abwehr unter Adam Graf von Herberstorff gegen die Bauern bei Linz
27. August Schlacht bei Lutter am Barenberge (südöstl. von Hildesheim, südwestl. von Salzgitter) zwischen den siegreichen Ligatruppen unter Tilly und den Protestanten beziehungsweise Dänen unter Christian IV.
9./12. November Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim besiegt die oberösterreichischen Bauern bei Eferding und Vöcklabruck
29. November Ernst von Mansfeld stirbt auf der Reise nach Venedig in Rakovica (bei Sarajevo/Bosnien)
20. Dezember Friede von Pressburg zwischen Kaiser Ferdinand II. und Bethlen Gábor
24. Dezember Gustav Horn und Jakob De la Gardie besiegen bei Wenden die Polen

1627[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

25. Januar Rückkehr Kardinal Klesls nach Wien
Sommer Wolf Heinrich von Baudissin bewahrt bei Koschau an der Oder die dänische Kavallerie vor der Vernichtung durch Wallenstein
24. September Schlacht bei Heiligenhafen an der Ostsee (Holstein). Niederlage der Dänen unter Georg Friedrich von Baden-Durlach
18. Dezember Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim erobert Wolfenbüttel

1628[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Februar Kaiser Ferdinand II. entbindet die Untertanen Mecklenburgs vom Eid gegenüber den Herzögen Adolf Friedrich I. und Johann Albrecht II.
22. Februar Erbliche Übertragung der pfälzischen Kurwürde an Maximilian I. von Bayern
23. Mai Beginn der erfolglosen Belagerung von Stralsund durch kaiserliche Truppen unter Wallenstein. Die Stadt wird unterstützt vom schwedischen König Gustav II. Adolf (Schweden).
3. August Ende der Belagerung von Stralsund durch kaiserliche Truppen unter Wallenstein ohne Erfolg für die Kaiserlichen.
2. September Schlacht bei Wolgast. Sieg der kaiserlichen Truppen unter Albrecht von Wallenstein und Rudolf von Tiefenbach gegen die dänischen Truppen unter dem dänischen König Christian IV.

1629[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18. Januar Der schwedische Reichstag stimmt für den Kriegseintritt gegen Kaiser Ferdinand II.
6. März Restitutionsedikt Kaiser Ferdinands II.
22. Mai Frieden von Lübeck zwischen Kaiser Ferdinand II. und König Christian IV. von Dänemark
17./27. Juni Schlacht bei Stuhm. Sieg der kaiserlichen beziehungsweise polnischen Truppen unter Hans Georg von Arnim-Boitzenburg über die Schweden unter Gustav II. Adolf
28. Juni Frieden von Alès mit den Hugenotten
19. August Friedrich Heinrich von Nassau-Oranien erobert Wesel
16./26. September Waffenstillstand von Altmark. Polen tritt Livland an Schweden ab

1630[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

3. Juni Beginn des Regensburger Kurfürstentages

Schwedischer Krieg (1630–1635)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1630[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

6. Juli Die Schweden unter Gustav II. Adolf landen mit einer relativ kleinen Streitmacht von ca. 13.000 Mann bei Peenemünde auf der Insel Usedom.
18. Juli Kaiserliche Truppen unter Johann Graf von Aldringen und Rambold XIII. von Collalto erobern im Mantuanischen Erbfolgekrieg Mantua.
10./20. Juli Besetzung Stettins durch schwedische Truppen.
13. August Kaiser Ferdinand II. beschließt die Entlassung Wallensteins als kaiserlichen Oberbefehlshaber.
6. September Wallenstein empfängt in Memmingen die Entlassungsurkunde.

1631[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

23. Januar Vertrag zu Bärwalde (bei Küstrin). Frankreich sichert Schweden für den Kampf gegen den Kaiser Subsidien zu.
26. Februar Eröffnung des Leipziger Konvents
09. März Nach dreitägigem Kampf erobert ein kaiserliches Heer unter Tilly Neubrandenburg. Die schwedische Besatzung wird fast vollständig niedergemacht, der Befehlshaber Knyphausen gefangengenommen.
6. April Vertrag von Cherasco (Piemont). Kaiser Ferdinand II. verzichtet auf Mantua und Montferrat und räumt Graubünden, das von den Franzosen besetzt wird.
21. April Leipziger Bund der protestantischen Reichsstände gegen die Reichsgewalt.
3./13. April Beginn der Belagerung von Frankfurt an der Oder unter Gustav II. Adolf. Die kaiserliche Besatzung unter Montecuccoli muss abziehen.
20. Mai Eroberung Magdeburgs unter Tilly, das seit März 1631 belagert wurde. Die Stadt wird fast vollständig zerstört, rund 20.000 Tote unter der Zivilbevölkerung.
28. Juli Die Kaiserlichen unter Heinrich von Holk leisten bei Wolmirstedt den Schweden erbitterten Widerstand.
7. August Schlacht bei Werben (westlich von Havelberg) zwischen den Kaiserlichen unter Tilly und den siegreichen Schweden unter Gustav II. Adolf.
7. September Niederlage kaiserlicher Truppen unter Don Baltasar von Marradas gegen schwedische Truppen unter Hans Georg von Arnim nahe Breslau.
14. September Tilly erobert die Feste Pleißenburg in Leipzig.
7./17. September Schlacht bei Breitenfeld (nördlich von Leipzig) zwischen den Ligatruppen unter Tilly und den siegreichen Schweden und Sachsen unter Gustav II. Adolf. Tilly wird verwundet.
28./30. Oktober Belagerung und Einnahme der Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber unter General Graf von Tilly.
15. November Eroberung Prags durch sächsische Truppen unter Hans Georg von Arnim.
7. Dezember Hans Georg von Arnim besiegt bei Nimburg die Kaiserlichen unter Rudolf von Tiefenbach.
8./18. Dezember Rheinüberquerung von Gustav II. Adolf bei Erfelden in der Nähe von Darmstadt. Die später in seinem Auftrag errichtete Schwedensäule erinnert daran.
15. Dezember Wallenstein wiederum kaiserlicher Oberbefehlshaber
23. Dezember Vom 17. bis 22. Dezember dauert die Belagerung von Mainz. Am 23. Dezember rücken die Schweden nach ehrenvoller Übergabe in Mainz ein. Auf der Mainspitze wird der Bau einer Festungsanlage (Gustavsburg) begonnen.

1632[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1632–1648 Seekrieg auf dem Bodensee.
14. Januar Pappenheim entsetzt Magdeburg von den Schweden unter Johan Banér.
9. März Sieg Tillys über die Schweden unter Gustav Horn bei Bamberg.
9. April Besetzung der Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz durch französische Truppen.
15. April Schlacht bei Rain am Lech bei (Donauwörth). Die bayerischen Truppen unter Tilly erleiden eine Niederlage gegen die Schweden unter Gustav Adolf. (Tilly wird schwer verwundet und stirbt am 30. April).
20. April Augsburg wird von den Schweden unter Gustav Adolf erobert.
27. April Die Kämpfe um Regensburg beginnen durch Besetzung von Regensburg durch bayerische Truppen. Die Stadt bleibt 2 Jahre besetzt, wird zur Festung ausgebaut und im Folgejahr von den Schweden erobert.
11. Mai Besetzung und kampflose Einnahme der Reichsstadt Dinkelsbühl durch Obristen Claus Dietrich von Sperreuth[1] in Vertretung des Schwedenkönigs Gustav Adolf.
17. Mai Einzug der Schweden in München unter Gustav Adolf und Lennart Torstensson.
17./22. Mai Besetzung der Fürstpropstei Ellwangen durch Obrist Sperreuth und Obrist Degenfeld in Vertretung der Schweden. Beschuss der Stadt mit Kanonen.
25. Mai Wallenstein besetzt Prag.
23. Juli Die Truppen des Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim nehmen die Reichsstadt Dortmund ein. Der Kriegsherr fordert 50.000 Taler Kontribution. Für die nächsten Wochen richtet Pappenheim in Dortmund sein Hauptquartier ein.
27. Juli Erzherzog Leopold Wilhelm verteidigt erfolgreich die Festung Ehrenberg bei Reutte (Tirol) gegen die Schweden unter Bernhard von Sachsen-Weimar.
16. August Schlacht bei Wiesloch, Schwedische und Kaiserliche Truppen stehen sich in Wiesloch gegenüber.
17. August Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim unterliegt den Niederländern bei Maastricht, das seit Juni belagert wurde.
20. August Besetzung Triers durch französische Truppen.
23. August Die Niederländer erobern das von den Spaniern besetzte Maastricht.
3. September Schlacht an der Alten Veste bei Fürth zwischen den Kaiserlichen unter Wallenstein und den Schweden unter Gustav II. Adolf. Den Schweden gelingt es nicht, Wallensteins Lager zu erstürmen.
6./16. November Schlacht bei Lützen (südlich von Leipzig) zwischen den Kaiserlichen unter Wallenstein und den Schweden unter Gustav II. Adolf, der in dieser Schlacht fällt.
29. November Tod Friedrichs V. von der Pfalz in Mainz.
21. Dezember Die Schweden unter Wolf Heinrich von Baudissin besetzen Deutz (Köln), ziehen aber wegen der großen Gegenwehr bereits am nächsten Tag ab.

1633[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14. März Belagerung Hamelns durch schwedische Truppen unter Georg von Braunschweig-Lüneburg (Einnahme am 13. Juli).
8. April Die Hessen unter Melander erobern Paderborn.
20. April Belagerung und Erstürmung von Landsberg am Lech unter grauenhaften Begleitumständen durch die Schweden unter Torstensson und Bernhard von Sachsen-Weimar.
23. April Gründung des Heilbronner Bundes durch protestantische Fürstentümer (ohne Kur-Sachsen) und viele Reichstädte unter Federführung des schwedischen Reichskanzlers Oxenstierna gegen die kaiserliche, katholische Reichsgewalt.
8. Juli Schlacht bei Hessisch Oldendorf. Sieg der Protestanten und Schweden bei Hessisch Oldendorf unter Georg von Braunschweig-Lüneburg und Lars Kagg über die Kaiserlichen unter Merode, Gronsfeld und Bönninghausen.
15. Juli Belagerung Eroberung und Besetzung von Rheinfelden AG durch die Schweden unter Rheingraf Otto Ludwig von Salm-Kyrburg-Mörchingen.
15. August Geheimes Angebot Kurfürst Ferdinands an Richelieu, Kurköln unter französischen Schutz zu stellen.
12. September Die Schweden unter Knyphausen erobern Osnabrück.
11. Oktober Schlacht bei Steinau an der Oder (nordöstl. von Legnica/ Liegnitz) zwischen den siegreichen Kaiserlichen unter Wallenstein und den Schweden unter Heinrich Matthias von Thurn, der gefangen genommen wurde.
16. Oktober Rückeroberung des von den Schweden besetzten Rheinfelden AG durch spanische Truppen unter Herzog de Feria. Übergabe der Stadt an die Kaiserlichen, die die Besatzung verstärkten.
14. November Im Kampf um Regensburg erobern die Schweden unter Bernhard von Sachsen-Weimar das von bayerischen Truppen besetzte Regensburg nach kurzer Belagerung. Schwedischer Stadtkommandant wird Lars Kagg.
15. Dezember Wallenstein erhält in Pilsen einen Befehl von Kaiser Ferdinand II., einen Feldzug gegen Bernhard von Sachsen-Weimar im besetzten Regensburg zu führen. Nach Rücksprache mit seinen Offizieren ignoriert er diese Anordnung, weil er einen Winterfeldzug ablehnt.

1634[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

12. Januar 1. Pilsener Revers: 49 Generäle und Obristen des kaiserlichen Heeres versichern Albrecht von Wallenstein ihre Treue.[2]
24. Januar Geheimes Absetzungspatent Ferdinands II. für Albrecht von Wallenstein und Ernennung von Gallas zum neuen kaiserlichen Oberbefehlshaber.
18. Februar Die kaiserliche Entscheidung wird vertrauenswürdigen Offizieren im kaiserlichen Heer bekanntgemacht. Sie werden ihres Gehorsams gegenüber Albrecht von Wallenstein entbunden und auf die Generäle Matthias Gallas, Johann von Aldringen und Octavio Piccolomini verwiesen.
20. Februar 2. Pilsener Revers: Nur mehr 32 Obristen unterstützen jetzt Albrecht von Wallenstein als ihren Befehlshaber
22. Februar Die Absetzung Albrecht von Wallensteins wird dem Heer öffentlich verkündet.
25. Februar Ermordung Wallensteins in Eger
22. April Niederlage der Hessen unter Melander bei Herford.
13. Mai Die Sachsen unter Hans Georg von Arnim besiegen die Kaiserlichen unter Colloredo bei Liegnitz (Schlesien).
3. Juni Eroberung Philippsburgs durch die Schweden
14. Juni Bayrische Truppen unter Johann von Werth entsetzen das von Protestanten und Schweden belagerte Aichach (nordöstlich von Augsburg).
15. Juli Donauwörth wird von den Kaiserlichen eingenommen
21. Juli Im Kampf um Regensburg wird die von den Schweden besetzte Stadt Regensburg nach Belagerung von kaiserlichen Truppen unter Erzherzog Ferdinand III. und bayerischen Truppen unter Maximilian I. zurück erobert.
22. Juli Eroberung von Landshut durch ein schwedisches Heer unter Bernhard von Sachsen-Weimar und Gustaf Horn. Die Schweden wollen rechtzeitig Regensburg erreichen, um die Belagerung der Stadt durch die Kaiserlichen aufzubrechen. Die kaiserlichen Verteidiger von Landshut unter Aldringen unterliegen; Aldringen kommt beim Rückzug ums Leben. Die Schweden kommen zu spät, um die Rückeroberung von Regensburg durch kaiserliche Truppen zu verhindern.
29. August Die Schweden unter Bernhard von Sachsen-Weimar erobern nach langer Belagerung Rheinfelden, das von den Kaiserlichen unter Franz von Mercy verteidigt wurde. Die Schweden plündern die Stadt und ziehen ab am 14. September.
5./6. September Schlacht bei Nördlingen zwischen den siegreichen Kaiserlichen unter dem späteren Kaiser Ferdinand III. sowie Gallas und den Protestanten unter Bernhard von Sachsen-Weimar.
21. September Die Bayern unter Johann von Werth besiegen bei Calw das schwedische Heer unter Otto Ludwig Rheingraf Salm-Kyrburg-Mörchingen.
1. November Vertrag von Paris Der französische König Ludwig XIII. verpflichtete sich, der protestantischen Union Geld und Soldaten zu stellen; Schweden unterzeichnet nicht.

1635[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

24. Januar Rückeroberung Philippsburgs von den Schweden durch kaiserliche Truppen
28. Februar Waffenstillstand zwischen dem Kaiser und den Sachsen bei Laun
26. März Eroberung Triers durch spanische Truppen. Gefangennahme des Kurfürsten von Trier, Philipp Christoph von Sötern
13. März Kapitulation von Augsburg nach 6-monatiger Einkreisung durch kaiserliche Soldaten, in der Absicht, die Stadt auszuhungern. Sogar die Wasserzufuhr wurde unterbunden. In der Stadt entstand eine Hungersnot mit grausamen Begleitumständen.
30. April Vertrag von Compiègne. Frankreich und Schweden verständigten sich über ihre Interessen, den Krieg in Deutschland betreffend.
19. Mai Kriegserklärung Frankreichs an Spanien
30. Mai Friedensvertrag von Prag Der Separatfrieden zwischen dem Kaiser und einigen protestantischen Reichsständen, die mit Schweden brechen, beendet die dritte Phase des Dreißigjährigen Krieges.
Sommer Eroberung des schwedisch besetzten Augsburg nach 6-monatiger Belagerung durch kaiserliche Truppen.

Schwedisch-Französischer Krieg (1635–1648)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1635[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19. Mai Frankreich erklärt Spanien den Krieg
4. Juli Piccolomini zwingt die Franzosen und Niederländer zur Aufgabe der Belagerung Löwens
4. September Bayerische Truppen unter Johann von Werth erobern Heidelberg und in der Folge Speyer
18. September Frankreich erklärt Kaiser Ferdinand II. den Krieg
24. September Die Kaiserlichen unter Gallas befreien das von den Schweden besetzte Schorndorf (östlich von Stuttgart), das dabei fast vollständig zerstört wird
September Beginn der Belagerung Hanaus durch die Kaiserlichen unter Lamboy
22. Oktober Schwere Niederlage der Sachsen unter Wolf Heinrich von Baudissin bei Dömitz in Mecklenburg

1636[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11. Januar Schlacht bei Haselünne
13. Juni Ein hessisch-schwedisches Entsatzheer unter Landgraf Wilhelm V. sprengt den kaiserlichen Belagerungsring um die Festung Hanau
14. Juli Bernhard von Sachsen-Weimar besetzt Zabern (Saverne, Elsaß)
14. August Spanische und bayerische Truppen unter dem Kardinalinfant Ferdinand und Johann von Werth besetzen die französische Festung Corbie
September Mehrtägiger heftiger Beschuss von Augsburg durch ein französisch-schwedisches Heer unter Wrangel und Turenne
4. Oktober Schlacht bei Wittstock (nordwestlich von Brandenburg) zwischen den Sachsen und Brandenburgern unter Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen und den siegreichen Schweden unter Johan Banér
22. Dezember Wahl und Krönung Ferdinands III. zum röm. dt. Kaiser in Regensburg

1637[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

15. Februar Tod Kaiser Ferdinands II. in Wien und Regierungsantritt Kaiser Ferdinands III.
26. Juni Der bayerische Feldherr Johann von Werth zwingt die Franzosen zum Abzug aus der Festung Ehrenbreitstein (Koblenz)
10. Oktober Breda ergibt sich nach elfwöchiger Belagerung Prinz Friedrich Heinrich von Nassau-Oranien
22. Oktober Johann von Werth und Federigo di Savelli besiegen bei Breisach die Schweden unter Bernhard von Sachsen-Weimar

1638[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

28. Januar Bernhard von Sachsen-Weimar verlässt mit seinen Leuten das Winterquartier in der Region Mömpelgard. Er will zunächst die Waldstädte am Rhein erobern.
5. Februar Die Belagerung der Reichsstadt Rheinfelden durch die Protestanten unter Bernhard von Sachsen-Weimar beginnt. Die sich anschließenden Kämpfe enden erst Ende März.
12. Februar Das schwedisch besetzte Hanau wird von den Kaiserlichen unter Graf Ludwig Heinrich von Nassau-Dillenburg bzw. Major Freiherr Johann Winter von Güldenborn handstreichartig erobert und an den Hanauer Grafen zurückgegeben.
28. Februar Im ersten Treffen der Schlacht bei Rheinfelden (südlicher Breisgau) besiegt das angerückte, wesentlich größere kaiserlich-bayerische Entsatzheer unter Savelli und Johann von Werth die schwedischen Truppen unter Bernhard von Sachsen-Weimar, die Rheinfelden belagern. Die Schweden rücken mit den verbliebenen Verbänden ab.
3. März Im zweiten Treffen der Schlacht bei Rheinfelden schlagen die zurückkehrenden Schweden unter Bernhard von Sachsen-Weimar das kaiserlich-bayerische Heer. Die Heerführer Savelli und Johann von Werth werden mitsamt dem Offizierskorps gefangen genommen. Savelli kann später entfliehen. Die Stadt bleibt bis 1647 schwedisch besetzt und wird Frankreich übergeben.
12. April Übergabe Freiburgs im Breisgau an Bernhard von Sachsen-Weimar
4. Oktober – 16. Oktober Belagerung der Stadt Lemgo durch Ruprecht von der Pfalz
17. Oktober Die Kaiserlichen unter Melchior Graf von Hatzfeldt besiegen in der Schlacht bei Vlotho Ruprecht von der Pfalz
17. Dezember Kapitulation der kaiserlichen Besatzung von Breisach unter Hans von Reinach an Bernhard von Sachsen-Weimar

1639[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14. April Schlacht bei Chemnitz. Sieg der Schweden unter Johan Banér über die Kaiserlichen unter Gallas
7. Juni Schlacht bei Diedenhofen (Thionville, Lothringen). Die Kaiserlichen unter Piccolomini besiegen die Franzosen unter Manassès de Pas, Marquis de Feuquières
31. Oktober Seeschlacht bei den Downs. Sieg der Niederländer über eine spanische Flotte vor Dünkirchen

1640[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13. September Ferdinand III. (HRR) eröffnet einen Reichstag in Regensburg. Unter dem Motto Frieden, Verständigung und Amnestie sollen die Bedingungen des Prager Friedens für die Protestanten gelockert werden. Nach freundlichem Beginn ändert sich nach dem Tod des dem Kaiser ergebenen Kurfürsten Georg Wilhelm von Brandenburg die Stimmung unter Nachfolger Friedrich Wilhelm drastisch.[3]
17. September Turenne erobert Turin
15. November Gefecht am Riebelsdorfer Berg bei dem General Hans Rudolf von Breda erschossen wurde.
1. Dezember Tod von Kurfürst Georg Wilhelms von Brandenburg. Nachfolger Friedrich Wilhelm von Brandenburg

1641[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar Ein schwedisches Heer unter Johan Banér taucht überraschend vor Regensburg auf, beschießt die Stadt, während der Reichstag tagt und fordert die Auflösung des Reichstages. Kaiser Ferdinand III. widersteht, die Belagerung wird aufgegeben. Der Reichstag, begonnen mit Friedenshoffnungen im September 1640, endet im November 1641 unter Missklängen erfolglos.
27. März Bayrische Truppen unter Franz von Mercy schlagen die schwedische Nachhut bei Neuenburg vor dem Walde
6. Juli Sieg der Spanier über die Franzosen bei Sedan
21. Dezember Präliminarvertrag von Hamburg setzt Münster und Osnabrück als Kongressorte fest

1642[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

17. Januar Schlacht auf der Kempener Heide (Tönisvorst zwischen Krefeld und Kempen). Die Franzosen und Hessen besiegen ein kaiserliches Heer unter Graf Lamboy
April Ein sächsisches Heer unter Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg wird bei Schweidnitz von den Schweden unter Torstensson schwer geschlagen.
12. Mai bis 17. Juni Erfolglose Belagerung von Lleida (Katalonien) mit spanischer Besatzung durch die Franzosen unter Louis II. de Condé
7. Oktober Schlacht bei Lleida. Die Spanier unter Leganez besiegen die Franzosen unter Lamothe-Houdancourt
23. Oktober/2. November Zweite Schlacht bei Breitenfeld. Zwischen den Kaiserlichen unter Erzherzog Leopold Wilhelm sowie Piccolomini und den siegreichen Schweden unter Lennart Torstensson
4. Dezember Tod Richelieus

1643[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14. Mai Tod Ludwigs XIII.
18. Mai Mazarin Erster Minister Frankreichs
18./19. Mai Schlacht bei Rocroi (Ardennen). Die Franzosen unter Louis II. de Condé vernichten ein spanisches Heer
24. November Schlacht bei Tuttlingen zwischen den siegreichen Kaiserlich-bayrischem Heer unter Franz von Mercy und den Franzosen unter Rantzau

1644[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11. Mai Die Truppen Franz von Mercys erobern Überlingen
1. Juli Seeschlacht auf der Kolberger Heide, König Christian IV. von Dänemark wird verwundet
3.–6. August Schlacht bei Freiburg im Breisgau zwischen den Franzosen unter Turenne sowie Louis de Condé und den Bayern unter Franz von Mercy. In dieser »mörderrischsten Schlacht des ganzen Krieges« – 70 Prozent der Franzosen fielen – verhinderten die Bayern den weiteren Vorstoß der Franzosen nach Süddeutschland
13. Oktober Seeschlacht bei Fehmarn (1644). Die Schweden unter Wrangel besiegen die Dänen
23. November in der Schlacht bei Jüterbog besiegen die Schweden unter Torstensson die kaiserlichen unter Gallas, die den Dänen zu Hilfe kommen wollten. Die kaiserliche Armee löst sich faktisch auf. Damit fällt Sachsen und der Weg nach Böhmen und Mähren ist frei.
4. Dezember Eröffnung des Friedenskongresses in Münster

1645[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar Einfall der Schweden unter Lennart Torstensson in die Österreichischen Erblande bis vor Wien
6. März Schlacht bei Jankau (Jankov. südöstlich von Prag). Die Schweden unter Lennart Torstensson besiegen die Kaiserlichen unter Johann von Götzen und Johann von Werth
3. Mai Beginn der Belagerung der Stadt Brünn in Mähren durch die Schweden unter Lennart Torstensson. Der kaiserliche Stadtkommandant Raduit de Souches kann die Stadt mit nur 1.500 Mann gegen die etwa 25.000–30.000 starke Armee Torstenssons 4 Monate lang halten. Nach einem letzten erfolglosen Großangriff der Schweden mit Unterstützung des Siebenbürgischen Fürsten Georg I. Rákóczi am 15.8. zieht Torstensson schließlich am 23.8. stark geschwächt mit seinen Truppen nach Norden ab
5. Mai Schlacht von Herbsthausen (bei Mergentheim) zwischen den Kaiserlichen unter Franz von Mercy und Johann von Werth und den Franzosen unter Turenne. Vernichtende Niederlage der Franzosen, die ein Drittel an Gefangenen verloren
3. August Schlacht bei Alerheim (bei Nördlingen) zwischen den Kaiserlichen und Bayern unter Franz von Mercy sowie Johann von Werth und den siegreichen Franzosen unter Turenne. Mercy fällt
23. August Verzichtfrieden zu Brömsebro. Dänemark muss Zugeständnisse gegenüber den Schweden machen
6. September Schweden und Sachsen unterzeichnen einen Waffenstillstandsvertrag in Kötzschenbroda bei Dresden
3. Oktober Schlacht bei Philippsburg. Sieg der Kaiserlichen unter Erzherzog Leopold Wilhelm über die Franzosen unter Turenne
13. Dezember Linzer Frieden zwischen Kaiser Ferdinand III. und Georg I. Rákóczi, Fürst von Siebenbürgen

1646[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19. Juni Bündnis des Kurfürsten von Trier Philipp Christoph von Sötern mit Frankreich. Übergabe der Festung Philippsburg an die Franzosen zur dauernden Besetzung
11. Oktober Die Franzosen erobern Dünkirchen

1647[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

14. März Waffenstillstand von Ulm zwischen Frankreich und Bayern
18. Juni Louis Condé unterliegt den Spaniern bei Lleida (Katalonien)
18. Juli Eroberung der von kaiserlichen Truppen besetzten Festung Eger durch die Schweden
1647 wurde Fürstenau für zehn Tage vom Feldmarschall Hans Christoph von Königsmarck belagert.

1648[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

28. Februar Tod König Christians IV. von Dänemark
17. Mai Schlacht bei Zusmarshausen westlich von Augsburg. In einer der letzten Schlacht des Dreißigjährigen Krieges ausländischer Mächte auf deutschem Boden besiegen die Franzosen und Schweden unter Turenne und Wrangel die Kaiserlichen unter Melander und Montecuccoli
14. Juni Schlacht bei Wevelinghoven. Niederlage der Kaiserlichen unter Guillaume de Lamboy gegenüber Truppen aus Hessen-Kassel unter Johann von Geyso. Eine der letzten Schlachten des Dreißigjährigen Krieges.
20. August Schlacht bei Lens. Niederlage kaiserlich, spanischer Truppen unter dem Statthalter der spanischen Niederlande Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich gegen französische Truppen unter Louis II. de Bourbon, prince de Condé (Französisch-Spanischer Krieg (1635–1659)).
4. Oktober Gefecht bei Dachau. Sieg der Kaiserlichen unter Johann von Werth über die Franzosen und Schweden
24. Oktober Unterzeichnung des Westfälischen Friedens in Münster und Osnabrück

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dinkelsbühl [LK Ansbach]; HHSD VII, S. 142ff.
  2. http://de.wikisource.org/wiki/Resolution_Welche_etliche_Obristen_mit_dem_F%C3%BCrsten_von_Friedland_wegen_conservation_der_Armada_genommen
  3. C. V. Wedgwood: Der 30jährige Krieg. Paul List Verlag München 1967. Lizenzausgabe für Cormoran Verlag 1999, (S. 380–385) ISBN 3-517-09017-4