1863
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Staatsoberhäupter · Kunstjahr · Literaturjahr · Musikjahr · Sportjahr
Kalenderübersicht 1863
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| 1863 | |
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| Die Konföderierten unterliegen in der dreitägigen Schlacht von Gettysburg, der blutigsten Schlacht des Sezessionskrieges. | |
| In Polen beginnt der Januaraufstand gegen die russische Herrschaft. | Friedrich Bayer gründet gemeinsam mit Johann Friedrich Weskott das Unternehmen Friedr. Bayer et comp. |
| 1863 in anderen Kalendern | |
| Armenischer Kalender | 1311/12 (Jahreswechsel Juli) |
| Äthiopischer Kalender | 1855/56 (11./12. September) |
| Bahai-Kalender | 19/20 (20./21. März) |
| Bikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 1919/20 (April) |
| Buddhistische Zeitrechnung | 2406/07 (südlicher Buddhismus); 2405/06 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
| Chinesischer Kalender | 75. (76.) Zyklus
Jahr des Wasser-Schweins 癸亥 (am Beginn des Jahres Wasser-Hund 壬戌) |
| Dai-Kalender (Vietnam) | 1225/26 (Jahreswechsel April) |
| Dangun-Ära (Korea) | 4196/97 (2./3. Oktober) |
| Iranischer Kalender | 1241/42 (um den 21. März) |
| Islamischer Kalender | 1279/80 (17./18. Juni) |
| Jüdischer Kalender | 5623/24 (13./14. September) |
| Koptischer Kalender | 1579/80 (11./12. September) |
| Malayalam-Kalender | 1038/39 |
| Rumi-Kalender (Osmanisches Reich) | 1278/79 (1. März) |
| Seleukidische Ära | Babylon: 2173/74 (Jahreswechsel April)
Syrien: 2174/75 (Jahreswechsel Oktober) |
Ereignisse[Bearbeiten]
Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten]
Vereinigte Staaten von Amerika[Bearbeiten]
Politische und strategische Entwicklung im Sezessionskrieg[Bearbeiten]
- 1. Januar: Mit dem Inkrafttreten der von Abraham Lincoln unterzeichneten Emanzipationsakte erhalten die Schwarzen in denjenigen Südstaaten der USA, die sich zu diesem Zeitpunkt mit der Union in Kriegszustand befinden, die rechtliche Freiheit.
- 3. März: In den Vereinigten Staaten wird die allgemeine Wehrpflicht für weiße Männer eingeführt, von der man sich allerdings mit einer Zahlung von 300 Dollar freikaufen kann. Zur Durchsetzung des enrollment act und zur Verhaftung von Deserteuren wird das United States Army Criminal Investigation Command eingerichtet.
- 20. Juni: West Virginia wird 35. Bundesstaat der USA.
- 13. bis 16. Juli: Die Draft Riots (Einziehungskrawalle) in New York City stürzen die Stadt in das bisher größte Chaos ihrer Geschichte, bei dem mindestens 120 Menschen ums Leben kommen. Es sind mehrere Regimenter unter John Adams Dix notwendig, um den Aufstand niederzuschlagen.
- 3. Oktober: US-Präsident Abraham Lincoln legt die nationale Feier des Thanksgiving auf den vierten Donnerstag im November eines Jahres fest.
Östlicher Kriegsschauplatz[Bearbeiten]
Fredericksburg-Feldzug
- 20. bis 24. Januar: Die Army of the Potomac der Union erlebt den demütigenden Mud March nach der verlorenen Schlacht von Fredericksburg.
- 26. Januar: Generalmajor Ambrose Everett Burnside wird als Oberbefehlshaber der Army of the Potomac von Generalmajor Joseph „Fighting Joe“ Hooker abgelöst.
Chancellorsville-Feldzug
- 1. bis 4. Mai: Nach dem größten konföderierten Sieg in der Schlacht bei Chancellorsville plant Oberbefehlshaber Robert Edward Lee den Einmarsch seiner Truppen in den Nordstaaten Maryland und Pennsylvania.
- 10. Mai: „Stonewall“ Jackson, der acht Tage zuvor aus den eigenen Reihen angeschossene General der Konföderierten Staaten von Amerika, stirbt während der Rekonvaleszenz an einer Lungenentzündung, was einen schweren Verlust für die konföderierte Armee bedeutet.
Gettysburg-Feldzug
- Juni: Die konföderierte Army of Northern Virginia unter der Führung von Richard Stoddert Ewell bedroht nach ihrem Einmarsch in Pennsylvania die Stadt Harrisburg.
- 9. Juni: Die Schlacht bei Brandy Station wird zu einer der großen Reiterschlachten im Sezessionskrieg. Die angreifende Nordstaaten-Kavallerie zieht sich am Abend jedoch zurück, beide Seiten erleiden Verluste in ihren Reihen.
- 28. Juni: Generalmajor George Gordon Meade wird nach der überraschenden Entlassung von Joseph Hooker neuer Befehlshaber der Army of the Potomac.
- 1. bis 3. Juli: Schlacht von Gettysburg: Die Konföderierten unterliegen in der blutigsten Schlacht des Sezessionskrieges.
- 19. November: Auf dem Schlachtfeld von Gettysburg wird mitten im noch andauernden Sezessionskrieg ein Soldatenfriedhof eingeweiht. US-Präsident Abraham Lincoln soll als Ehrengast nur ein Grußwort sprechen. Seine Worte, die Gettysburg Address, werden später in die Südwand des Lincoln Memorials in Washington, D.C. eingraviert.
Westlicher Kriegsschauplatz und Trans-Mississippi[Bearbeiten]
Texas
- 1. Januar: In der Schlacht von Galveston erobern die Konföderierten die seit Oktober von der Union besetzte Stadt wieder zurück.
- 8. September: Das zweite Gefecht am Sabine Pass endet mit einer Niederlage der das Fort Griffin belagernden Nordstaatenflotte unter William Buel Franklin, die sich aus dem Sabine River wieder zurückziehen muss.
Vicksburg-Feldzüge
- 10./11. Januar: Nach einer für beide Seiten verlustreichen Schlacht im Zuge des Vicksburg-Feldzuges erobern Unionstruppen den von konföderierten Truppen unter General Thomas James Churchill gehaltenen Ort Arkansas Post und Fort Hindman und zerstören beide.
- 29. März: Der seit 2. November laufende erste Vicksburg-Feldzug der Union wird ergebnislos abgeblasen. Generalmajor Ulysses S. Grant beginnt von Louisiana aus den zweiten Vicksburg-Feldzug der Union.
- 31. März: Generalmajor John Alexander McClernand erobert im Auftrag von Ulysses Grant die Stadt Richmond, Louisiana.
- 16./22. April: Admiral David Dixon Porter gelingt es mit mehreren Kanonenbooten und Versorgungsschiffen der unionistischen Mississippi-Flottille von Norden her Vicksburg zu passieren.
- 17. April: Oberst Benjamin Grierson beginnt von La Grange, Tennessee, aus Griersons Raid, mit dem er Unruhe hinter den konföderierten Linien stiftet. Er zerstört Eisenbahnlinien und Depots und erreicht am 2. Mai Baton Rouge.
- 30. April/1. Mai: Nach einem vergeblichen Versuch bei Grand Gulf am 27. April überquert General Grant mit seiner Army of the Tennessee bei Bruinsburg südlich von Vicksburg den Mississippi River und betritt Mississippi.
- 16. Mai: Generalmajor Grant schlägt in der Schlacht am Champion Hill die konföderierte Army of Mississippi unter John C. Pemberton. Pemberton muss nach dem Verlust von fast 4000 Mann und 29 Kanonen nach Vicksburg ausweichen.
- 4. Juli: Ulysses S. Grants Truppen siegen in der Schlacht um Vicksburg. Die Stadt Vicksburg kapituliert nach rund sechswöchiger Belagerung. Weil nunmehr Unionsschiffe den Mississippi beherrschen, sind die konföderierten Staaten Texas und Arkansas von einer kontinentalen Verbindung zu den anderen Südstaaten abgeschnitten.
Feldzüge in Tennessee
- 2. Januar: Die Schlacht am Stones River, die am 31. Dezember begonnen hat, endet mit einem Sieg der Army of the Cumberland der Union unter William Starke Rosecrans über die konföderierte Army of Tennessee unter General Braxton Bragg und die Orphan Brigade von John C. Breckinridge.
- Ambrose Burnside dringt in Tennessee ein und besetzt am 3. September das von der Konföderation gehaltene, aber mit der Union sympathisierende Knoxville. Eine Gegenoffensive unter James Longstreet wehrt er mit seinen Einheiten bis zum Eintreffen von Entsatztruppen ab, womit er seinen durch den Mud March beschädigten Ruf wiederherstellen kann.
- 19./20. September: Die Schlacht am Chickamauga endet mit einem Sieg der Konföderierten. William Starke Rosecrans weicht - verfolgt von Braxton Bragg - nach Chattanooga aus. Da die Konföderierten nur langsam vorankommen, gelingt es der Union, die Stadt zu befestigen.
- 23. – 25. November: Die Unionstruppen unter General Ulysses Simpson Grant besiegen in der Schlacht von Chattanooga während des Amerikanischen Bürgerkrieges die Konföderierten unter General Braxton Bragg. Sie erringen damit die Herrschaft über Tennessee und können weiter nach Süden vordringen.
- 27. Dezember: Joseph E. Johnston löst Braxton Bragg als Oberbefehlshaber der demoralisierten konföderierten Tennessee-Armee ab.
Morgans Raid
- 11. Juni bis 26. Juli: John Hunt Morgan dringt mit 2.500 Berittenen tief in das Gebiet der Nordstaaten Kentucky, Indiana und Ohio ein, um die Union zu zwingen, Truppen vom östlichen Kriegsschauplatz zu verlegen, muss sich letztendlich jedoch den Unionstruppen ergeben.
Quantrills Raid nach Kansas
- 21. August: Im Massaker von Lawrence wird die Stadt Lawrence in Kansas, eine Hochburg der Sklavereigegner, von prosüdlichen Guerillakämpfern unter William Clark Quantrill angegriffen. 183 Bewohner werden getötet und ein Viertel der Häuser niedergebrannt.
Weitere Ereignisse in den westlichen Territorien[Bearbeiten]
- 29. Januar: Indianerkriege: Eine Einheit der US-Unionstruppen massakriert im Gefecht am Bear River im Washington-Territorium im heutigen Idaho rund 400 Indianer vom Stamm der Shoshonen.
- 24. Februar: Das Gebiet des New-Mexico-Territoriums westlich des 109. Längengrades wird als Arizona-Territorium abgespalten. Hauptstadt ist Prescott.
- 4. März: Das Idaho-Territorium wird aus Teilen des Oregon-, des Washington- und des Dakota-Territoriums geschaffen. Es umfasst einen Großteil der heutigen Staaten Idaho, Montana und Wyoming.
- 3. September: Bei der Schlacht am Whitestone Hill im Dakota-Territorium begehen US-Soldaten unter General Alfred Sully ein Massaker an einem Lager der Yanktonai.
- 1. Oktober: Zwischen den Häuptlingen der Western-Shoshone-Indianer und den Vertretern der US-Armee wird in Fort Roby (im heutigen US-Bundesstaat Nevada) der „Vertrag von Ruby Valley“ (“Treaty of Peace and Friendship”) unterzeichnet. Der Vertrag ist eine 1866 vom US-Kongress ratifizierte und von 1869 Präsident Ulysses S. Grant proklamierte, völkerrechtlich bindende Anerkenntnis des Territoriums der Western Shoshone. Gleichzeitig gewährt er den USA das Recht zum Eisenbahnbau, zur Truppenstationierung, zum Anlegen von Siedlungen und zum Goldabbau unter der Jurisdiktion der Indianer. Der Vertrag wird schon wenig später von den USA einseitig als Freibrief zur Landnahme ausgelegt.
Mexiko[Bearbeiten]
- Januar: Der französische General Élie-Frédéric Forey belagert im Zuge der französischen Intervention in Mexiko die Stadt Puebla, französische Kriegsschiffe beschießen Acapulco.
- 30. April: Im Gefecht von Camerone bei Camarón de Tejeda vernichtet eine Übermacht mexikanischer Truppen eine Vorhut der französischen Fremdenlegion fast vollständig.
- 17. Mai: Puebla wird von den französischen Truppen erobert.
- 7. Juni: Die französische Intervention in Mexiko führt zur Einnahme von Mexiko-Stadt durch französische Truppen unter dem Befehl von François-Achille Bazaine.
- 10. Juni: Eine konservative Junta unter der Führung von Juan Almonte wird von Élie-Frédéric Forey als Regierung in Mexiko eingesetzt.
- 2. Juli: General Forey wird zum Marschall ernannt und kehrt nach Frankreich zurück. François-Achille Bazaine übernimmt den Oberbefehl über die französischen Interventionstruppen.
Weitere Ereignisse in Mittelamerika[Bearbeiten]
- Februar: Präsident José Rafael Carrera Turcios lässt guatemaltekische Truppen in El Salvador einmarschieren mit dem Ziel, dessen liberalen Präsidenten Gerardo Barrios zu stürzen.
- 24. Februar: Guatemala erleidet eine schwere Niederlage bei Coatepeque und muss sich vorläufig aus El Salvador zurückziehen.
- 3. März: Gerardo Barrios schließt mit dem Präsidenten von Honduras, José Francisco Montes Fonseca, ein Verteidigungsbündnis.
- April: Jesús Jiménez Zamora wird als Nachfolger von José María Montealegre Fernández zum neuen Präsidenten von Costa Rica gewählt. Er tritt sein Amt am 8. Mai an. Daraufhin löst er verfassungswidrig das Parlament auf und ruft Parlamentswahlen aus.
- 10. Juni: Truppen Guatemalas unter dem Befehl von General Vicente Cerna Sandoval marschieren in Honduras ein. Der konservative honduranische General Florencio Xatruch Villagra initiiert einen Aufstand gegen Präsident Fonseca.
- 20. Juni: Unter José María Medina wird eine honduranische Gegenregierung ins Leben gerufen.
- 26. Oktober: Der von guatemaltekischen Truppen belagerte Gerardo Barrios flieht aus San Salvador und geht ins Exil nach Costa Rica. Der Konservative Francisco Dueñas Díaz wird als sein Nachfolger zum Präsidenten von El Salvador ausgerufen.
- 31. Dezember: Um sich im folgenden Jahr wählen zu lassen, übergibt José María Medina das honduranische Präsidentenamt an Francisco Inestroza.
- Obwohl die Verfassung von 1857 dies ausdrücklich verbietet, lässt sich der Konservative Tomás Martínez Guerrero für eine zweite Amtszeit zum Präsidenten von Nicaragua wählen. Ein darauf folgender Putschversuch seines liberalen Vorgängers Máximo Jerez Tellería wird vom Militär rasch niedergeschlagen.
Südamerika[Bearbeiten]
- April: Unter der Führung von Venancio Flores beginnt ein Aufstand gegen den regierenden uruguayischen Präsidenten Bernardo Prudencio Berro. Die Aufständischen rücken rasch auf die Hauptstadt Montevideo vor.
- 8. Mai: Mit einer neuen liberalen Verfassung wird die Granada-Konföderation in Vereinigte Staaten von Kolumbien umbenannt.
- 1. Juli: Aufhebung der Sklaverei in der niederländischen Kronkolonie Suriname und Gewährung einer Verwaltungs-Autonomie
Januaraufstand in Polen[Bearbeiten]
- 22. Januar: In Polen beginnt mit dem Januaraufstand eine erneute Erhebung gegen die russische Herrschaft. Das Nationalkomitee unter „Diktator“ Ludwik Mierosławski veröffentlicht ein Manifest zur Befreiung Polens.
- 8. Februar: Die Alvenslebensche Konvention eine formelle Militärkonvention zwischen Russland und Preußen zur gegenseitigen Unterstützung zur Niederschlagung des polnischen Aufstands wird vom preußischen Generaladjutanten Gustav von Alvensleben und den russischen Vizekanzler Alexander Michailowitsch Gortschakow in Sankt Petersburg unterzeichnet.
- Mitte Februar: Die kleine Truppe Ludwik Mierosławskis wird vernichtend geschlagen, er muss fliehen.
- 23. Februar: Die Aufständischen unter Marian Langiewicz siegen in der Schlacht von Małogoszcz.
- 10. März: Marian Langiewicz wird zum neuen Diktator ausgerufen und am 12. März von allen aufständischen Fraktionen anerkannt.
- 14. Juni bis 17. September: Die geheime Nationalregierung unter Karol Majewski tagt in Warschau.
- Oktober: Romuald Traugutt wird neuer Diktator der Aufständischen. Friedrich Wilhelm Rembert von Berg wird neuer Großfürsten-Statthalter in Polen.
Deutscher Bund / Dänemark[Bearbeiten]
- Ende Januar: Erstürmung des Schwartauer Schlagbaumes
- 1. März: Ferdinand Lassalle verfasst das Offene Antwortschreiben auf eine Anfrage des Zentralkomitees zur Berufung eines allgemeinen deutschen Arbeiterkongresses in Leipzig an mehrere Nationalökonomen um ihre Meinung über die Arbeiterbewegung und ihren künftig einzuschlagenden politischen Weg.
- 23. Mai: Geschichte der deutschen Sozialdemokratie: Bei einer Versammlung im Leipziger Pantheon wird der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV) gegründet. Massgeblicher Gründer ist Ferdinand Lassalle.
- 17. August: Der Frankfurter Fürstentag beginnt. Er soll über Reformen im Deutschen Bund beraten. Preußens König Wilhelm I. bleibt nach Otto von Bismarcks Strategie dem Treffen fern, was rund zwei Wochen später zum ergebnislosen Ende der Tagung führt.
- 28. Oktober: Bei der Wahl zum preußischen Abgeordnetenhaus erringen die Liberalen unter Wilhelm Grabow eine Zweidrittelmehrheit. Sie stehen zu Ministerpräsident Bismarck in einem Konflikt über die Heeresreform.
- 15. November: Als der dänische König Friedrich VII. kinderlos stirbt, folgt ihm gemäß dem Londoner Protokoll von 1852 Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg auf den Thron. Christian IX. begründet das Haus Glücksburg, das bis heute in Dänemark herrscht.
- 18. November: Die gemeinsame Novemberverfassung für das Königreich Dänemark und das Herzogtum Schleswig wird zum Auslöser für den Deutsch-Dänischen Krieg im folgenden Jahr.
- 7. Dezember: Über Holstein wird die Bundesexekution verhängt.
- Weihnachten: Deutsche Bundestruppen marschieren in Holstein und Lauenburg ein.
Griechenland[Bearbeiten]
- ab dem 21. Februar: Auf Dimitrios Voulgaris folgen in kurzer Abfolge Aristidis Moraitinis, Zinovios Valvis, Diomidis Kiriakos und Benizelos Rouphos als Ministerpräsident von Griechenland, die einer nach dem Sturz von Otto I. eingesetzten provisorischen Regierung vorstehen, bis am 6. November schließlich wieder Dimitrios Voulgaris das Amt des Ministerpräsidenten übernimmt.
- 30. März: Prinz Wilhelm Georg von Holstein-Sonderburg-Glücksburg wird als Georg I. zum König von Griechenland gewählt.
- 6. Juni: Georg I. wird formell als König der Hellenen inthronisiert.
- 5. Oktober: Das Parlament der Vereinigten Staaten der Ionischen Inseln beschließt in Korfu den Beitritt des Inselstaates zum Königreich Griechenland.
Weitere Ereignisse in Europa[Bearbeiten]
- 1. Januar: Der Liberal-Radikale Constant Fornerod wird zum zweiten Mal Bundespräsident der Schweiz.
- 11. Oktober: Mihail Kogălniceanu wird neuer Ministerpräsident von Rumänien. Am 25. Dezember bringt er erfolgreich ein Gesetz zur Säkularisierung des Klosterbesitzes im Land ein.
- In Großbritannien wird das seit dem 13. Jahrhundert gültige und vermutlich von Heinrich III. erlassene Gesetz Assize of Bread and Ale, eines der ältesten Gesetze zur Lebensmittelkontrolle, aufgehoben.
Afrika[Bearbeiten]
- 12. Mai: Radama II., seit 1861 König von Madagaskar, wird bei einer Verschwörung von Adeligen ermordet, denen sein liberaler Kurs und die Öffnung zu den europäischen Mächten Frankreich und Großbritannien missfällt. Nachfolgerin wird seine Gattin Rasoherina. Die eigentliche Macht übt aber anfänglich der seit 1852 regierende Premierminister Raharo aus.
- 15. Juni: Bei einem Angriff der Afrikaner auf die Herero unter Maharero in deren Rückzugsgebiet bei Otjimbingwe kommt Kaptein Christian Afrikaner ums Leben. Sein Nachfolger wird sein Halbbruder Jan Jonker Afrikaner. Das Volk der Herero, das von dem schwedischen Abenteurer Karl Johan Andersson und dessen kleiner Privatarmee unterstützt wird, löst sich nach diesem Sieg aus dem Einflussbereich der Orlam-Afrikaner.
Japan[Bearbeiten]
- März: Der japanische Kaiser Kōmei erlässt den Kaiserlichen Befehl zur Vertreibung der Barbaren.
- 10. Mai: Bakumatsu: Das dem Tokugawa-Shōgunat feindlich gesinnte Daimyat Chōshū, das kurz zuvor nach Abschaffung des Sankin kōtai seine Hauptstadt nach Yamaguchi verlegt hat, beginnt mit der Beschießung westlicher Schiffe in der Kammon-Straße.
- 20. Juli: Das erste Bombardement von Shimonoseki beginnt.
Die Bombardierung von Kagoshima durch die britische Flotte, Illustrated London News, Ausgabe vom 7. November 1863
- 15. bis 17. August: Als Reaktion auf den Namamugi-Zwischenfall im Vorjahr, bei dem ein britischer Staatsbürger ums Leben gekommen ist, bombardieren britische Schiffe die zum Daimyat Satsuma gehörende Hafenstadt Kagoshima.
Kambodscha[Bearbeiten]
- 11. April: Kambodscha schließt einen Freundschaftsvertrag mit Frankreich, weil König Norodom I. eine Expansion des benachbarten Königreichs Siam befürchtet.
- 11. August: Kambodscha wird entsprechend einem zwischen beiden Staaten geschlossenen Vertrag französisches Protektorat.
Portugiesisch-Timor[Bearbeiten]
- Afonso de Castro, Gouverneur von Portugiesisch-Timor, schafft auf Basis des Vertrags von Lissabon die Kommandantur Oecusse, eine portugiesische Exklave im niederländischen Westteil der Insel Timor.
- April: José Manuel Pereira de Almeida wird neuer Gouverneur von Portugiesisch-Timor.
- Juni: Ein Aufstand der Makasae in Laga wird niedergeschlagen.
Neuseeland und Ozeanien[Bearbeiten]
- 30. Oktober: Nach einem erfolgreichen Misstrauensantrag gegen Alfred Domett wird Frederick Whitaker neuer Premierminister von Neuseeland. Aufgrund seiner kompromisslosen Haltung gegenüber den Māori kommt es zum Waikatokrieg.
- November: Aufgrund eines Antrags von Alfred Domett wird Wellington zur Hauptstadt Neuseelands erklärt.
- 30. November: Nach dem Tod von Kamehameha IV. wird sein Bruder Kamehameha V. König von Hawaiʻi. Zum Gedenken an seinen Bruder nennt er seine Residenz in Honolulu in ʻIolani-Palast um.
Weitere internationale Ereignisse[Bearbeiten]
- 9. Februar: In seiner Heimatstadt Genf gründet Henry Dunant mit dem Juristen Gustave Moynier, den Ärzten Louis Appia und Théodore Maunoir sowie dem Armeegeneral Guillaume-Henri Dufour ein Komitee der Fünf zur Vorbereitung einer internationalen Konferenz zur Umsetzung seiner Ideen, das acht Tage später in Internationales Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege umbenannt wird.
- 26. bis 29. Oktober: In Genf findet eine internationale Konferenz statt, deren Resolutionen die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung gedeihen lassen. Am 12. November wird der erste nationale Sanitätsverein, der Württembergische Sanitätsverein gegründet.
Wirtschaft[Bearbeiten]
Patente[Bearbeiten]
- 6. Januar: Der Erfinder James L. Plimpton erhält ein US-Patent auf den von ihm erdachten Rollschuh mit vier Rollen.
- 10. Februar: Alanson Crane erhält in den Vereinigten Staaten ein Patent auf den von ihm erfundenen Feuerlöscher.
- 14. April: Die Rollen-Rotations-Druckmaschine von William Bullock wird in den USA patentiert.
Unternehmensgründungen[Bearbeiten]
- 4. Januar: Carl Friedrich Wilhelm Meister, Eugen Lucius und Ludwig August Müller gründen die Teerfarbenfabrik Meister, Lucius & Co.. Die Fabrik liegt in der kleinen Stadt Höchst (heute ein Stadtteil von Frankfurt am Main), die dem Unternehmen später seinen Namen geben sollte (Hoechst AG).
- 1. August: In Barmen, heute ein Stadtteil von Wuppertal, wird von Friedrich Bayer und Johann Friedrich Weskott das Unternehmen „Friedr. Bayer et comp.“ gegründet, aus dem das Unternehmen Bayer AG hervorgeht.
- August Herzmansky gründet in Wien das Kaufhaus Herzmansky.
- Robert Friedrich Metzeler gründet in München die Gummiwarenhandlung Metzeler.
- In Lichtensteig wird die Toggenburger Bank mit einem Startkapital von 1,5 Millionen Schweizer Franken gegründet.
- Die Eidgenössische Bank wird gegründet.
- Der Chinese Oei Tjie-sien gründet in Semarang in Niederländisch-Ostindien das landwirtschaftliche Unternehmen Kian-gwan Kongsi.
Verkehr[Bearbeiten]
- 13. Juni: Der von Robert Gerwig errichtete letzte Abschnitt der Badischen Hauptbahn wird dem Verkehr übergeben.
- 4. November: Nach der Fertigstellung des Endpunkts am Bahnhof Lecco wird die von der Società delle Strade Ferrate della Lombardia e dell'Italia Centrale errichtete Bahnstrecke Lecco–Bergamo eröffnet.
- Die Bahnstrecke Zagreb-Karlovac wird fertiggestellt und der zu diesem Zeitpunkt noch aus Holz bestehende Bahnhof Karlovac eröffnet.
- Die noch unter der österreichischen Regierung geplante Bahnstrecke Treviglio–Cremona und der Bahnhof Cremona werden eröffnet.
Wissenschaft und Technik[Bearbeiten]
Afrikaforschung[Bearbeiten]
- Gleich nach ihrer Rückkehr von ihrer Reise in den Kongo im Vorjahr beginnt Alexandrine Tinné die Erforschung des Gazellenflusses zu planen. Begleitet von dem deutschen Forscher Baron Theodor von Heuglin, dem Botaniker und Arzt Hermann Steudner, 65 Leibwächtern und 40 Maultieren, beladen mit Geschenken für die Einheimischen (Glasperlen, Spielzeug und Kleidung), macht sie sich bereits am 2. Februar auf den Weg. Gemeinsam mit ihrer Mutter und Tante beobachtet sie die Natur und schreibt ihre Beobachtungen nieder. Pflanzen werden gesammelt, gezeichnet und in Herbarien abgelegt. Auch auf dieser Reise kauft Tinné Menschen aus der Sklaverei frei. Beim weiteren Vorgehen nach Westen über den Djurfluss erliegt Steudner am 10. April in dem Dorf Wau jedoch einer Malaria-Erkrankung. Als auch Heuglin erkrankt und Tinnés Mutter an einem plötzlichen Fieber verstirbt, bricht Alexandrine die Forschungsreise ab und begibt sich auf die Rückreise nach Khartum.
- 15. Februar: In Gondokoro treffen John Hanning Speke und James Augustus Grant nach ihrer Rückkehr von der Expedition zu den Nilquellen auf Samuel White Baker und Barbara Maria Szasz, die den Oberlauf des Nils bereisen wollen. Baker und Szasz beschreiben auf ihrer späteren Reise entlang dem Weißen Nil als erste Europäer die Murchison Falls am Albertsee.
- Karl Moritz von Beurmann wird auf der Suche nach Eduard Vogel in Mao im heutigen Tschad – wahrscheinlich auf Befehl des Sultans von Wadai – ermordet.
- Nachdem Zweifel an seinem Reisebericht Explorations and adventures in Equatorial Africa laut geworden sind, unternimmt Paul Belloni Du Chaillu eine weitere Expedition nach Afrika.
Archäologie[Bearbeiten]
- Ende Februar: Bei Rodungsarbeiten nahe Haus Gripswald auf dem Gebiet der heutigen Stadt Meerbusch in Nordrhein-Westfalen werden die Gripswalder Matronensteine gefunden. Der Fund enthält sechs Votivsteine zu Ehren der Matronae Octocannae sowie einige Steine zu Ehren des Mercurius Arvernus. Sie werden auf das Ende des 2. Jahrhunderts oder Anfang des 3. Jahrhunderts datiert.
- 20. April: Im römischen Stadtteil Prima Porta wird in der Villa di Livia die überlebensgroße Statue des Kaisers Augustus gefunden. Die beschädigte Statue ist die Marmorkopie eines Bronzeoriginals, das der Senat oder andere hohen Honoratioren um 20 v. Chr. in Auftrag gegeben haben.
- Giuseppe Fiorelli wird Ausgrabungsleiter in Pompeji. Damit hält die wissenschaftliche Archäologie Einzug bei der Ergrabung der antiken Ruinen.
- Münzfund von Sandur auf den Färöern. Unter den 93 Silbermünzen aus dem 11. Jahrhundert befinden sich überraschenderweise 50 aus Deutschland.
- Der französische Vizekonsul im Osmanischen Reich, Charles Champoiseau, findet die Nike von Samothrake.
Astronomie[Bearbeiten]
- 10. Juni: Albert Marth sichtet im Sternbild Schlangenträger die Galaxie NGC 6384.
- 13. September: Albert Marth beobachtet im Sternbild Walfisch die Galaxie NGC 117.
- 16. September: George Phillips Bond entdeckt im Sternbild Walfisch eine elliptische Galaxie, später als NGC 219 katalogisiert.
- 5. Oktober: Der Astronom Albert Marth entdeckt im Sternbild Fische die später als NGC 208 katalogisierte Galaxie.
- 3. November: Albert Marth sieht als Erster im Sternbild Walfisch die Galaxie NGC 170.
Biologie, Chemie und Medizin[Bearbeiten]
- Christian Friedrich Schönbein entwickelt den ersten Test zum Nachweis von Blut.
Forschung und Lehre[Bearbeiten]
- 19. Januar: Die Mittwochsgesellschaft, ein auserlesener Diskussionszirkel, trifft sich im Haus von August von Bethmann-Hollweg in Berlin zu seinem ersten offiziellen Treffen. Der Kreis, der sich schon seit 1859 informell trifft, soll nach den Regeln auf 16 Personen beschraenkt bleiben.
- 16. Februar: Die Kansas State University wird in Manhattan, Kansas, als Kansas State Agricultural College gegründet.
Technische Errungenschaften[Bearbeiten]
- 10. Januar: Die erste U-Bahn der Welt, die Metropolitan Line, wird in London zwischen Farringdon und Paddington eröffnet. Die Great Western Railway nutzt die Strecke der London Underground in den ersten Monaten mit.
- 6. Oktober: Das französische U-Boot Plongeur, das erste U-Boot mit maschinellem Antrieb, hat seine Jungfernfahrt. Die für den 2. November geplanten Tauchversuche müssen wegen Schlechtwetters aber abgebrochen werden, die Plongeur wird nach La Rochelle geschleppt.
- 29. Dezember: Während des Baus des Sueskanals wird ein Süßwasserkanal vom Nil bis Sues vollendet, der Trinkwasser für 25.000 Arbeiter liefert.
- In den Vereinigten Staaten wird die erste Flachstrickmaschine eingesetzt.
- Der Italiener Antonio Michela-Zucco konstruiert eine Stenografiermaschine.
Kultur[Bearbeiten]
Architektur[Bearbeiten]
- In Turin beginnt im Auftrag der jüdischen Gemeinde unter dem Architekten Alessandro Antonelli der Bau einer Synagoge, die heute als Mole Antonelliana bekannt ist.
Bildende Kunst[Bearbeiten]
- 1. Mai: Der diesjährige Salon de Paris wird eröffnet. Unter anderem ist dort Alexandre Cabanel mit seiner Geburt der Venus erfolgreich. Möglicherweise ist das Werk Vorbild für Manets im gleichen Jahr entstandenes Gemälde Olympia.
- 15. Mai: Die Ausstellung des auf Initiative von Kaiser Napoleon III. entstandenen Salon des Refusés wird eröffnet. Dort sind von der Jury des Salon de Paris abgelehnte Bilder zu sehen, unter ihnen Das Frühstück im Grünen des Malers Édouard Manet und Das Mädchen in Weiß von James McNeill Whistler, die vom Publikum als skandalös empfunden werden.
- Der Maler Albert Bierstadt unternimmt eine Reise durch die Rocky Mountains, wo das Gemälde Lander’s Peak entsteht.
Literatur[Bearbeiten]
- 31. Januar: Der Roman Cinq semaines en ballon (Fünf Wochen im Ballon) von Jules Verne erscheint in Frankreich.
Musik und Theater[Bearbeiten]
- 18. April: Am Quai-Theater in Wien wird die Operette in einem Akt Flotte Bursche von Franz von Suppé uraufgeführt. Das Libretto stammt von Josef Braun.
- 30. September: Die Uraufführung der Oper Les pêcheurs de perles (Die Perlenfischer) von Georges Bizet findet mit geringem Erfolg am Théâtre-Lyrique in Paris statt.
Sonstiges[Bearbeiten]
- 7. März: Das k. k. Österreichische Museum für Kunst und Industrie wird gegründet. Daraus entwickelt sich unter anderem ab 1867 die Universität für angewandte Kunst Wien.
- Am 8. und 9. September wird in Hietzing bei Wien die erste in Österreich stattfindende Hundeausstellung abgehalten.
- Die „Höchste Spitze“, der höchste Berg der Schweiz, wird zu Ehren des Schweizer Generals und Kartografen Guillaume-Henri Dufour (1787–1875) in Dufourspitze umbenannt.
- Das Café Knösel in Heidelberg stellt im Jahr seiner Gründung erstmals den Heidelberger Studentenkuß her.
Gesellschaft[Bearbeiten]
- Sommer: Alfred Krupp errichtet im Zug des Kruppschen Wohnungsbaus innerhalb von drei Monaten den ersten Abschnitt der Arbeiterkolonie Westend in Essen.
- 23. Oktober: In Turin wird auf Initiative von Quintino Sella der Club Alpino Italiano gegründet.
- In Frankfurt am Main findet erstmals eine Cartellversammlung statt.
- Die hölzernen Ortstafeln in Württemberg werden allmählich durch Varianten aus Gusseisen ersetzt.
Religion[Bearbeiten]
- 21. April: Baha'ullah stiftet in Bagdad die Religion der Bahai.
- 23. Mai: In Battle Creek (Michigan) bildet sich aus Gruppen früherer Anhänger des Predigers William Miller die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten. Die Mitglieder der Freikirche gehen unter Berufung auf die Bibel von der baldigen Wiederkunft von Jesus Christus auf Erden aus. Im Jahr 1844 war sie Miller zufolge zu erwarten, blieb jedoch aus deren Sicht aus, was intensives Bibelstudium von Gruppen auslöste.
- 3. Juni: Die Eucharistiner werden als Kongregation von Papst Pius IX. anerkannt.
- 10. August: Die Enzyklika Quanto conficiamur über die Gleichgültigkeit und die Veröffentlichung falscher Lehren wird veröffentlicht.
- 17. September: Papst Pius IX. ruft in der Enzyklika Incredibili die Katholiken in Neu-Granada, dem heutigen Kolumbien, zum Widerstand gegen die Regierung auf.
- 24. September: Die St.-Nikolai-Kirche in Hamburg wird eingeweiht.
Katastrophen[Bearbeiten]
Der Untergang der HMS Orpheus, Gemälde von Richard Brydges Beechey
- 7. Februar: Das australische Flaggschiff HMS Orpheus sinkt vor Neuseeland. 189 der 259 Besatzungsmitglieder kommen bei dem Unglück ums Leben.
- 27. April: Der Passagierdampfer Anglo Saxon der Allan Line kollidiert vor Cape Race an der Küste von Neufundland in dichtem Nebel mit einem Felsen und sinkt, 238 Menschen sterben. Der Untergang der Anglo Saxon ist das bis dahin schwerste Schiffsunglück auf dem Nordatlantik.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
Sport[Bearbeiten]
- 26. Oktober: Die Football Association wird gegründet und erstellt die ersten offiziellen Fußballregeln. Dies bedeutet die Trennung von Fußball und Rugby.
Geboren[Bearbeiten]
Januar[Bearbeiten]
- 1. Januar: Pierre de Coubertin, französischer Pädagoge, Historiker und Sportfunktionär († 1937)
- 8. Januar: Paul Scheerbart, deutscher Schriftsteller fantastischer Literatur und Zeichner († 1915)
- 12. Januar: Jean-Baptiste Eugène Abel, französischer Politiker († 1921)
- 12. Januar: Vivekananda, indischer hinduistischer Mönch und Gelehrter († 1902)
- 13. Januar: Joseph R. Grundy, US-amerikanischer Politiker († 1961)
- 14. Januar: Richard Felton Outcault, US-amerikanischer Comiczeichner, Autor und Maler († 1928)
- 15. Januar: Wilhelm Marx, deutscher Jurist und Politiker († 1946)
- 17. Januar: Konstantin Stanislawski, russischer Schauspieler, Regisseur († 1938)
David Lloyd George, 1908
- 17. Januar: David Lloyd George, britischer Politiker und Premierminister († 1945)
- 17. Januar: Emanuel La Roche, Schweizer Architekt († 1922)
- 19. Januar: Tommaso Pio Boggiani, italienischer Geistlicher, Erzbischof von Genua und Kardinal († 1942)
- 19. Januar: Werner Sombart, deutscher Soziologe und Volkswirt († 1941)
- 24. Januar: Fritz Jahn, deutscher Pastor, Leiter der Züllchower Anstalten († 1931)
- 25. Januar: Rufus Jones, US-amerikanischer Autor, College-Professor, Mystiker, Philosoph und Quäker († 1948)
- 26. Januar: Hans Fraungruber, österreichischer Schriftsteller († 1933)
Februar[Bearbeiten]
- 6. Februar: Carl Bössenroth, deutscher Maler († 1935)
- 6. Februar: Ernst Klett, deutscher Unternehmer († 1947)
- 7. Februar: Mieczysław Sołtys, polnischer Komponist († 1929)
- 9. Februar: Anthony Hope, englischer Rechtsanwalt und Autor († 1905)
- 9. Februar: Ernst Kreidolf, Schweizer Graphiker und Bilderbuchillustrator († 1956)
- 11. Februar: John F. Fitzgerald, US-amerikanischer Politiker († 1950)
- 11. Februar: Hermann Kersting, deutscher Arzt und Kolonialbeamter († 1937)
- 14. Februar: Otto Kern, deutscher Altphilologe und Archäologe († 1942)
- 16. Februar: Ralph Allan Aitken, schottischer Fußballspieler († 1928)
- 19. Februar: Augusto B. Leguía y Salcedo, peruanischer Präsident († 1932)
- 19. Februar: Axel Thue, norwegischer Mathematiker († 1922)
- 19. Februar: Emánuel Moór, ungarischer Komponist, Pianist und Erfinder († 1931)
- 19. Februar: Georg Moog, Bischof der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland († 1934)
- 21. Februar: Otto Jaekel, deutscher Geologe und Paläontologe († 1929)
- 22. Februar: Rudolf Dietz, deutscher Heimatdichter († 1942)
- 22. Februar: Wilhelm Blumenberg, deutscher evangelischer Theologe und Pastor († 1949)
- 23. Februar: Franz von Stuck, deutscher Maler und Bildhauer († 1928)
- 23. Februar: Luigi Capotosti, italienischer Geistlicher, Bischof von Modigliana und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1938)
- 27. Februar: George Herbert Mead, US-amerikanischer Professor für Philosophie und Sozialpsychologie († 1931)
- 27. Februar: Otto Reiniger, schwäbischer Landschaftsmaler des Impressionismus, († 1909)
- 27. Februar: Joaquín Sorolla, spanischer Maler († 1923)
- 28. Februar: Gheorghe Marinescu, rumänischer Neurologe und Neuropathologe († 1938)
März[Bearbeiten]
- 3. März: Arthur Machen, walisischer Fantasy-Schriftsteller († 1947)
- 4. März: Reginald Innes Pocock, britischer Zoologe († 1947)
- 6. März: Wilhelm Dieckmann, deutscher Landwirt und Politiker der NSDAP († 1933)
- 10. März: Sigismund Rahmer, deutscher Schriftsteller, Herausgeber und Kleist-Forscher († 1912)
- 11. März: Wladimir Ippolitowitsch Lipski, sowjetischer Botaniker († 1937)
- 11. März: Ernst Theodor Haux, deutscher Unternehmer († 1938)
- 12. März: Gabriele D’Annunzio, italienischer Schriftsteller († 1938)
- 12. März: Wladimir Iwanowitsch Wernadski, russischer Geologe, Geochemiker und Mineraloge († 1945)
- 13. März: Richard Zoozmann, deutscher Dichter und Schriftsteller († 1934)
- 16. März: John M. Parker, US-amerikanischer Politiker († 1939)
- 17. März: Henry Royce, englischer Pionier des Autobaus, Gründer des Unternehmens Rolls-Royce († 1933)
- 21. März: Hugo Kaun, deutscher Komponist, Dirigent und Musikpädagoge († 1932)
- 22. März: Albertine Assor, deutsche baptistische Diakonisse, Mitbegründerin der evangelisch-freikirchlicher Diakonie († 1953)
- 22. März: Christian von Krogh, deutscher Kolonialoffizier († 1924)
- 26. März: Alexander Schlicke, deutscher Politiker († 1940)
- 29. März: Georg von Ompteda, deutscher Schriftsteller und Übersetzer († 1931)
- 30. März: Joseph Caillaux, französischer Staatsmann der Dritten Republik, Premierminister († 1944)
April[Bearbeiten]
- 1. April: Wilhelm Autenrieth, deutscher Pharmazeut († 1926)
- 3. April: Henry van de Velde, belgischer Architekt und Designer († 1957)
- 3. April: Wilhelm Middelschulte, deutscher Organist und Komponist († 1943)
- 4. April: Blanche Marchesi, französische Opernsängerin und Gesangspädagogin († 1940)
- 5. April: Viktoria von Hessen-Darmstadt, Prinzessin von Hessen-Darmstadt († 1950)
- 17. April: Augustus Edward Hough Love, englischer Mathematiker († 1940)
- 18. April: Leopold Berchtold, österreichisch-ungarischer Politiker († 1942)
- 19. April: Felix Michailowitsch Blumenfeld, russischer Komponist († 1931)
- 26. April: Arno Holz, deutscher Dichter und Dramatiker des Naturalismus († 1929)
- 26. April: Hermann Beims, Oberbürgermeister Magdeburgs († 1931)
- 29. April: Konstantinos Kavafis, griechischer Schriftsteller († 1933)
- 29. April: William Randolph Hearst, US-amerikanischer Verleger und Medienzar († 1951)
- 30. April: Max Skladanowsky, deutscher Filmtechnikpionier († 1939)
Mai[Bearbeiten]
- 1. Mai: Stephan Kekule, deutscher Jurist und Privatgelehrter († 1933)
- 2. Mai: Erich Bethe, deutscher Altphilologe († 1940)
- 4. Mai: Charles S. Deneen, US-amerikanischer Politiker († 1940)
- 10. Mai: Charles-René, französischer Komponist und Musikpädagoge († um 1940)
- 10. Mai: Kaarle Krohn, finnischer Folklorist († 1933)
- 12. Mai: Charles Bordes, französischer Komponist und Musikpädagoge († 1909)
- 14. Mai: Vilém Mrštík, tschechischer Schriftsteller, Dramaturg, Übersetzer und Literaturkritiker († 1912)
- 17. Mai: Charles Robert Ashbee, englischer Architekt († 1942)
- 18. Mai: Ludwig Abel, deutscher Semitist († 1900)
- 20. Mai: Marion Butler, US-amerikanischer Politiker († 1938)
- 21. Mai: Erzherzog Eugen von Österreich, Hochmeister des Deutschen Ordens († 1954)
- 23. Mai: Hermann Obrist, deutscher Bildhauer und Mitbegründer des Jugendstils († 1927)
- 23. Mai: Henry W. Keyes, US-amerikanischer Politiker († 1938)
- 25. Mai: Conrad Cichorius, deutscher Altphilologe und Althistoriker († 1932)
- 25. Mai: Camille Erlanger, französischer Komponist († 1919)
- 25. Mai: Wolfgang Golther, deutscher Germanist und Literaturhistoriker († 1945)
- 25. Mai: Heinrich Rickert, deutscher Philosoph und Universitätsprofessor († 1936)
- 26. Mai: Bob Fitzsimmons, britischer Boxer und Weltmeister im Schwergewicht († 1917)
- 28. Mai: Georg Adler, deutscher Nationalökonom († 1908)
Juni[Bearbeiten]
- 1. Juni: Hugo Münsterberg, deutsch-US-amerikanischer Psychologe († 1916)
- 2. Juni: Tom C. Rye, US-amerikanischer Politiker († 1953)
- 2. Juni: Felix Weingartner, österreichischer Dirigent, Komponist und Pianist († 1942)
- 3. Juni: William H. King, US-amerikanischer Politiker († 1949)
- 7. Juni: Albert S. Burleson, US-amerikanischer Politiker († 1937)
- 10. Juni: Louis Couperus, niederländischer Autor († 1923)
- 13. Juni: Friedrich Heine, deutscher Unternehmer († 1929)
- 13. Juni: Josef Venantius von Wöss, österreichischer Kirchenmusiker und Verlagsredakteur († 1943)
- 16. Juni: Emil Göttisheim, Schweizer Jurist und Politiker († 1938)
- 16. Juni: Paul Vidal, französischer Komponist († 1931)
- 17. Juni: Ernest Robinson Ackerman, US-amerikanischer Politiker († 1931)
- 17. Juni: Charles Eugene Lancelot Brown, Schweizer Maschinenkonstrukteur († 1924)
- 21. Juni: Georges Docquois, französischer Schriftsteller († 1927)
- 21. Juni: Hermann Krukenberg, deutscher Arzt († 1935)
- 21. Juni: Max Wolf, deutscher Astronom († 1932)
- 22. Juni: Gottlieb von Jagow, deutscher Diplomat und Politiker († 1935)
- 24. Juni: Karel Baxa, tschechischer Rechtsanwalt, Politiker, und erster Bürgermeister Prags († 1938)
- 25. Juni: Lucien Emile Francqui, belgischer Afrikaforscher und Staatsmann († 1935)
- 26. Juni: Alfred Grenander, schwedischer Architekt († 1931)
- 26. Juni: Eugen Robert Weiss, deutscher Kammersänger & Akademieprofessor († 1933)
Juli[Bearbeiten]
- 3. Juli: Ciro Luis Urriola, panamaischer Staatspräsident († 1922)
- 4. Juli: Adolf Spilker, deutscher Chemiker und Techniker († 1954)
- 4. Juli: Hugo Winckler, deutscher Archäologe und Sprachwissenschaftler († 1913)
- 6. Juli: Reginald McKenna, britischer Staatsmann († 1943)
- 8. Juli: Fritz Raschig, deutscher Industrieller, Chemiker und Politiker († 1928)
- 8. Juli: Lee Cruce, US-amerikanischer Politiker († 1933)
- 9. Juli: Siegfried Sudhaus, deutscher Altphilologe und Papyrologe († 1914)
- 12. Juli: Paul Drude, deutscher Physiker († 1906)
- 14. Juli: Nelson Kinsley, US-amerikanischer Landschaftsmaler († 1945)
- 19. Juli: Hermann Bahr, österreichischer Schriftsteller, Dramatiker und Literaturkritiker († 1934)
- 21. Juli: Agnes Günther, deutsche Schriftstellerin († 1911)
- 21. Juli: C. Aubrey Smith, britischer Schauspieler († 1948)
- 25. Juli: John Tener, US-amerikanischer Politiker und Baseballspieler († 1946)
- 26. Juli: Jāzeps Vītols, lettischer Komponist († 1948)
- 27. Juli: Ignacy Popiel, polnischer Schachspieler († 1941)
- 30. Juli: Henry Ford, US-amerikanischer Automobilpionier, Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company († 1947)
- 31. Juli: Sidney Johnston Catts, US-amerikanischer Politiker († 1936)
August[Bearbeiten]
- 2. August: Gottfried Krüger, deutscher Mediziner und Heimatforscher, Ehrenbürger von Wittenberg († 1941)
- 2. August: Anton Peter Arida, libanesischer Erzbischof und Patriarch († 1955)
- 3. August: Géza Gárdonyi, ungarischer Schriftsteller († 1922)
- 11. August: Árpád Szendy, ungarischer Komponist († 1922)
- 13. August: William Isaac Thomas, US-amerikanischer Philologe († 1947)
- 14. August: Heino Adolf Achenbach, preußischer Beamter und Landrat († 1933)
- 14. August: Gebhard Fugel, deutscher Maler christlicher Kunst († 1939)
- 16. August: Gabriel Pierné, französischer Komponist († 1937)
- 17. August: Fritz Greve, deutscher Maler und Kunstprofessor († 1931)
- 17. August: Johannes Methöfer, niederländischer Autor und Anarchist († 1933)
- 19. August: Adele Sandrock, deutsch-niederländische Schauspielerin († 1937)
- 24. August: Elemér Lónyay, ungarischer Adliger († 1946)
- 29. August: August Brinkmann, deutscher Altphilologe († 1924)
- 31. August: Sergei Michailowitsch Prokudin-Gorski, russischer Pionier der Farbfotografie († 1944)
September[Bearbeiten]
- 1. September: Herman Baltia, belgischer General-Leutnant und Politiker († 1938)
- 1. September: João Pinheiro Chagas, portugiesischer Journalist, Diplomat und Politiker, Ministerpräsident († 1925)
- 1. September: Violet Jacob, schottische Schriftstellerin († 1946)
- 2. September: Isidore Philipp, ungarisch-französischer Pianist und Musikpädagoge († 1958)
- 3. September: Hans Aanrud, norwegischer Schriftsteller († 1953)
- 4. September: Alfred Rehder, deutsch-nordamerikanischer Botaniker († 1949)
- 6. September: Otto von Greyerz, Schweizer Mundart-Schriftsteller und Professor († 1940)
- 8. September: Gustavo E. Campa, mexikanischer Komponist († 1934)
- 10. September: Charles Spearman, britischer Psychologe († 1945)
- 10. September: Edmund Edel, deutscher Grafiker, Karikaturist, Schriftsteller und Filmregisseur († 1934)
- 11. September: Georg Witkowski, deutscher Literaturhistoriker († 1939)
- 11. September: Heinrich Schneegans, deutscher Romanist († 1914)
- 12. September: Hermann Kutter, Schweizer evangelischer Theologe († 1931)
- 12. September: Theodor Seitz, deutscher Kolonialpolitiker († 1949)
- 13. September: Arthur Henderson, britischer Politiker († 1935)
- 13. September: Franz von Hipper, deutscher Admiral († 1932)
- 15. September: Horatio Parker, US-amerikanischer Komponist († 1919)
- 16. September: Karl Friedrich von Auwers, deutscher Chemiker († 1939)
- 17. September: Wilhelm Trabert, deutscher Professor († 1921)
- 21. September: Georg Arends, deutscher Botaniker († 1952)
- 22. September: Alexandre Émile Jean Yersin, Schweizer-französischer Arzt und Bakteriologe, Entdecker des Erregers der Pest († 1943)
- 27. September: Hans Cornelius, deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge († 1947)
- 28. September: Karl I., portugiesischer König († 1908)
- 29. September: Alfred Meebold, deutscher Botaniker, Schriftsteller und Anthroposoph († 1952)
- 29. September: Hugo Haase, deutscher Jurist, Politiker und Pazifist († 1919)
- 29. September: Lennart Arvid Lundberg, schwedischer Pianist, Komponist und Musikpädagoge († 1931)
- 30. September: Reinhard Scheer, deutscher Vizeadmiral († 1928)
- 30. September: Theodor Reismann-Grone, deutscher Verleger und Politiker († 1949)
Oktober[Bearbeiten]
- 3. Oktober: Alfred Wohl, deutscher Chemiker († 1939)
- 4. Oktober: Samuel Prescott Bush, US-amerikanischer Industrieller († 1948)
- 5. Oktober: Ludwig Borchardt, deutscher Ägyptologe († 1938)
- 9. Oktober: Alexander Siloti, russischer Pianist, Komponist und Dirigent († 1945)
- 9. Oktober: Emil Eichhorn, deutscher Elektromonteur und Politiker († 1925)
- 10. Oktober: Wladimir Afanassjewitsch Obrutschew, sowjetischer Geologe, Geograph und Schriftsteller († 1956)
- 11. Oktober: Xavier Leroux, französischer Komponist († 1919)
- 15. Oktober: John Gary Evans, US-amerikanischer Politiker († 1942)
- 16. Oktober: Austen Chamberlain, britischer Politiker und Außenminister († 1937)
- 19. Oktober: Gustav Frenssen, deutscher Schriftsteller († 1945)
- 19. Oktober: Milka Trnina, kroatische Opernsängerin (Sopran) († 1941)
- 21. Oktober: Ralph H. Cameron, US-amerikanischer Politiker († 1953)
- 29. Oktober: Franz Stuhlmann, deutscher Zoologe und Afrikaforscher († 1928)
November[Bearbeiten]
- 3. November: Alfred Pérot, französischer Physiker († 1925)
- 5. November: Ernst Markees, französischer Physiker († 1939)
- 11. November: Paul Signac, französischer Maler und Grafiker († 1935)
- 12. November: Albert Bachmann, Schweizer Sprachwissenschaftler († 1934)
- 12. November: Franz Boluminski, deutscher Kolonialbeamter († 1913)
- 12. November: Karl Dove, deutscher Geograph, Meteorologe und Afrikaforscher († 1922)
- 12. November: Giovanni Tacci Porcelli, italienischer Geistlicher, Bischof von Città della Pieve und Kardinal († 1928)
- 12. November: Johannes Thienemann, deutscher Ornithologe († 1938)
- 14. November: Leo Hendrik Baekeland, belgisch-US-amerikanischer Chemiker († 1944)
- 16. November: Ludwig Sütterlin, deutscher Linguist und Germanist († 1934)
- 18. November: Richard Dehmel, deutscher Dichter und Schriftsteller († 1920)
- 21. November: Arthur Quiller-Couch, englischer Schriftsteller und Kritiker († 1944)
- 22. November: Georges Goursat, französischer Karikaturist († 1934)
- 22. November: Jean-Baptiste Marchand, französischer Offizier und Afrikaforscher († 1934)
- 26. November: Emil von Rappard, deutscher Offizier († 1914)
- 28. November: Alfred Pérot, französischer Physiker († 1925)
- 29. November: Georg Marco, österreichischer Schachmeister und -publizist († 1923)
- 30. November: Andrés Bonifacio, philippinischer Revolutionär († 1897)
- 30. November: Hans von Felgenhauer, preußischer Offizier, Militärschriftsteller und Dichter († 1946)
- 30. November: Richard Mollier, deutscher Physiker († 1935)
Dezember[Bearbeiten]
- 1. Dezember: Edward I. Edwards, US-amerikanischer Politiker († 1931)
- 2. Dezember: Franz Hillebrand, österreichischer Philosoph († 1926)
- 7. Dezember: Felix Calonder, Schweizer Politiker († 1952)
- 7. Dezember: Pietro Mascagni, italienischer Komponist († 1945)
- 10. Dezember: Maurice Hennequin, französischer Schriftsteller und Librettist († 1926)
- 11. Dezember: Annie Jump Cannon, US-amerikanische Astronomin († 1941)
- 11. Dezember: T. Coleman du Pont, US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker († 1930)
- 11. Dezember: Bruno Möhring, deutscher Architekt († 1929)
- 12. Dezember: Barbara Renz, deutsche Ethnologin, Religionswissenschaftlerin und Frauenrechtlerin († 1955)
- 12. Dezember: Edvard Munch, norwegischer Maler und Graphiker († 1944)
- 13. Dezember: Eugen Gradmann, deutscher Pfarrer und Landeskundler († 1927)
- 13. Dezember: Johannes Weiß, evangelischer Theologe († 1914)
- 14. Dezember: Wyatt Aiken, US-amerikanischer Politiker († 1923)
- 15. Dezember: Wilhelm Schulze, deutscher Altphilologe und Indogermanist († 1935)
- 16. Dezember: George Santayana, US-amerikanischer Philosoph († 1952)
- 18. Dezember: Franz Ferdinand von Österreich-Este, österreich-ungarischer Erzherzog und Thronfolger († 1914)
- 25. Dezember: Max Ihm, deutscher Altphilologe († 1909)
- 27. Dezember: Louis Lincoln Emmerson, US-amerikanischer Politiker († 1941)
Genaues Geburtsdatum unbekannt[Bearbeiten]
- Qasim Amin, ägyptischer Jurist († 1908)
- Wincenty Lutosławski, polnischer Philosoph († 1954)
- Josef Weber, österreichischer Chemiker († 1944)
Gestorben[Bearbeiten]
Erstes Quartal[Bearbeiten]
- 1. Januar: Ljubomir Miletitsch, bulgarischer Sprachwissenschaftler, Ethnograph, Dialektologe, Historiker, Publizist, Vorsitzender der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften, sowie Mitbegründer und Vorsitzender des Makedonischen Wissenschaftlichen Instituts.
- 6. Januar: William Carr Lane, US-amerikanischer Politiker (* 1789)
- 8. Januar: Albert C. Greene, US-amerikanischer Politiker (* 1792)
- 11. Januar: Hagiwara Hiromichi, japanischer Dichter, Schriftsteller, Übersetzer und Vertreter des Kokugaku (* 1815)
- 17. Januar: Muhammad Said, Khedive von Ägypten (* 1822)
- 17. Januar: Horace Vernet, französischer Militärmaler und Lithograph (* 1789)
- 18. Januar: Mangas Coloradas, Häuptling der Mimbreno-Apachen (* 1797)
- 31. Januar: Friedrich Matthias Theodor Friese, deutscher Organist und Orgelbauer (* 1792)
- 13. Februar: Presley Spruance, US-amerikanischer Politiker (* 1785)
- 24. Februar: Anton Günther, österreichischer Philosoph und Theologe (* 1783)
- 24. Februar: Karl Franzewitsch Albrecht, russischer Komponist (* 1807)
- 15. März: Adolph von Wrede, deutscher Arabienforscher (* 1807)
- 21. März: Edwin Vose Sumner, US-amerikanischer Offizier (* 1797)
- 28. März: James Cooper, US-amerikanischer Politiker (* 1810)
- 30. März: Auguste Bravais, französischer Physiker und Mitbegründer der Kristallographie (* 1811)
Zweites Quartal[Bearbeiten]
- 1. April: Jakob Steiner, Schweizer Mathematiker (* 1796)
- 4. April: Ludwig Emil Grimm, deutscher Maler, Radierer und Kupferstecher, jüngster Bruder der Brüder Grimm (* 1790)
- 10. April: Giovanni Battista Amici, italienischer Astronom und Optiker (* 1786)
- 10. April: Hermann Steudner, deutscher Naturforscher und Afrikaforscher (* 1832)
- 16. April: Cornelius de Greiff, deutscher Seidenfabrikant (* 1781)
- 17. April: John Colborne, britischer Feldmarschall und Kolonialverwalter (* 1778)
- 26. April: Auguste Charlotte von Kielmannsegge, deutsche Agentin Napoleons (* 1777)
- 10. Mai: Thomas Jonathan Jackson, US-amerikanischer General auf Seiten der Konföderierten (* 1824)
- 13. Mai: August Hahn, deutscher evangelischer Theologe und Schriftsteller (* 1792)
- 25. Mai: Peter Andreas Munch norwegischer Historiker (* 1810)
- 28. Mai: Noah Martin, US-amerikanischer Politiker (* 1801)
- 5. Juni: Marie Ellenrieder, deutsche Malerin (* 1791)
- 7. Juni: Franz Xaver Gruber, österreichischer Lehrer und Komponist (* 1787)
- 9. Juni: Dost Mohammed, Herrscher von Afghanistan (* 1793)
Drittes Quartal[Bearbeiten]
- 6. Juli: Ernst Merck, deutscher Unternehmer und Politiker (* 1811)
- 7. Juli: William Mulready, irischer Maler (* 1786)
- 9. Juli: Christian Friedrich Freiherr von Stockmar, deutscher Arzt und Staatsmann (* 1787)
- 13. Juli: Heinrich Schacht, deutscher Schriftsteller und Arbeiterdichter (* 1817)
- 19. Juli: Karl von Weber, deutscher Historiker (* 1806)
- 25. Juli: Juan José de los Reyes Martínez Amaro (El Pípila), mexikanischer Minenarbeiter und Nationalheld (* 1782)
- 26. Juli: Sam Houston, US-amerikanischer Politiker und General (* 1793)
- 5. August: Adolf Friedrich Hesse, deutscher Organist und Komponist (* 1809)
- 13. August: Eugène Delacroix, französischer Maler (* 1798)
- 14. August: Colin Campbell, britischer Feldmarschall (* 1792)
- 14. August: Heinrich von Gerlach, Berliner Ehrenbürger (* 1792)
- 28. August: Eilhard Mitscherlich, deutscher Chemiker und Mineraloge (* 1794)
- 3. September: Robert Ludwell Yates Peyton, US-amerikanischer Politiker (* 1822)
- 10. September: Franz Abart, Südtiroler Bildhauer (* 1769)
- 11. September: Johann Wilhelm Schirmer, deutscher Maler und Grafiker (* 1807)
- 16. September: Richard Brodhead, US-amerikanischer Politiker (* 1811)
- 17. September: Blasius Höfel, österreichischer Kupferstecher (* 1792)
- 17. September: Alfred de Vigny, französischer Schriftsteller (* 1797)
- 20. September: Jacob Grimm, deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler, Jurist (* 1785)
- 23. September: Johannes Voigt, deutscher Historiker und Vater des Humanismusforschers Georg Voigt (* 1786)
- 24. September: Gregor Rihar, slowenischer Komponist (* 1796)
Viertes Quartal[Bearbeiten]
- 6. Oktober: Frances Trollope, britische Schriftstellerin (* 1779)
- 31. Oktober: Ludwig Blenker, US-amerikanischer General (* 1812)
- 3. November: Carl Robert Croll, deutscher Maler (* 1800)
- 15. November: Friedrich VII., König von Dänemark (* 1808)
- 16. November: Franz Wilhelm von Barfus-Falkenburg, preußischer Generalmajor (* 1788)
- 18. November: August Beer, deutscher Chemiker, Mathematiker und Physiker (* 1825)
- 20. November: James Bruce, 8. Earl of Elgin, englischer Kolonialbeamter und Diplomat (* 1811)
- 28. November: Charles Wimar, deutsch-US-amerikanischer Maler (* 1828)
- 30. November: Kamehameha IV., König von Hawaii (von 1855 bis 1863) (* 1834)
- 3. Dezember: John Wales, US-amerikanischer Politiker (* 1783)
- 8. Dezember: Natalja Puschkina-Lanskaja, Frau von Alexander Puschkin (* 1812)
- 13. Dezember: Friedrich Hebbel, deutscher Dramatiker (* 1813)
- 21. Dezember: Désiré Beaulieu, französischer Komponist (* 1791)
- 24. Dezember: William Makepeace Thackeray, englischer Schriftsteller (* 1811)
Genauer Todestag unbekannt[Bearbeiten]
- Christian Afrikaner, Kaptein der Orlam
- Georg Müller, österreichischer Komponist und Kirchenmusiker (* 1803)
- Émile Prudent, französischer Pianist, Komponist und Musikpädagoge (* 1817)
Weblinks[Bearbeiten]
- Digitalisierte Zeitungen des Jahres 1863 im Zeitungsinformationssystem (ZEFYS) der Staatsbibliothek zu Berlin
- Österreichische Zeitungen des Jahres 1863 in AustriaN Newspaper Online (ANNO) der Österreichischen Nationalbibliothek
