Almese

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Almese
Kein Wappen vorhanden.
Almese (Italien)
Almese
Staat: Italien
Region: Piemont
Provinz: Turin (TO)
Koordinaten: 45° 7′ N, 7° 24′ O45.1166666666677.4364Koordinaten: 45° 7′ 0″ N, 7° 24′ 0″ O
Höhe: 364 m s.l.m.
Fläche: 17 km²
Einwohner: 6.406 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 377 Einw./km²
Postleitzahl: 10040
Vorwahl: 011
ISTAT-Nummer: 001006
Volksbezeichnung: Almesini
Schutzpatron: Nome di Maria
Website: Almese
Panorama

Almese (piemontesisch Almèis) ist eine Gemeinde mit 6406 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der italienischen Provinz Turin (TO), Region Piemont.

Almese ist Mitglied der Comunità montana Bassa Valle di Susa e Val Cenischia. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Almese, Malatrait, Milanere und Rivera. Die Nachbargemeinden sind Val della Torre, Rubiana, Villar Dora, Caselette und Avigliana.

Geografie[Bearbeiten]

Der Ort liegt 27 km westlich von Turin im Susatal auf einer Höhe von 364 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 17 km².

Geschichte[Bearbeiten]

In der Gegend um Almese gefundene Keramikscherben datieren in die Eisenzeit. Bedeutendere Funde sind aus der Zeit des Römischen Reichs erhalten geblieben. Im Ortsteil Rivera wurden 1980 Reste einer römischen Villa gefunden, die in der augusteischen Zeit gebaut und im 3. Jahrhundert zerstört wurde. Auch Gräber der Römerzeit befinden sich in der Gemeinde.

Im Mittelalter gehörte der Ort zu den Besitzungen der Abtei San Giusto di Susa, im 17. Jahrhundert wurde er Teil des Besitzes der Familie Bertolero, die daraufhin den Titel „Conti di Almese“ (Grafen von Almese) annahm.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.