Julius Döpfner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Kardinal Julius Döpfner im Juli 1964 im Alter von 50 Jahren
Bischof Julius Döpfner beim 1. Unterfränkischen Katholikentag am 1./2. September 1951 in Aschaffenburg

Julius August Kardinal Döpfner (* 26. August 1913 in Hausen bei Bad Kissingen; † 24. Juli 1976 in München) war Bischof von Würzburg und Berlin sowie Erzbischof von München und Freising und ab 1958 Kardinal. Er wurde während des Zweiten Vatikanischen Konzils 1962 bis 1965 zu einer „der prägendsten Figuren der katholischen Kirche“.[1]

Herkunft und Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Julius Döpfner wurde als Sohn des Hoteldieners Julius Matthias Döpfner in Hausen bei Bad Kissingen (Unterfranken) geboren[2] und wuchs in sehr einfachen Verhältnissen auf. 1924 wurde er ins Gymnasium der Augustiner in Münnerstadt, 1925 ins bischöfliche Knabenseminar Kilianeum zu Würzburg aufgenommen und legte 1933 an der Oberschule am Rennweger Ring das Abitur als Klassenbester ab. Anschließend begann er an der Universität Würzburg ein Theologiestudium und wechselte bereits nach einem Semester mit einem Stipendium an das Collegium Germanicum der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. In Würzburg wurde er als Student Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.St.V. Normannia Würzburg im KV.

In der Kirche Il Gesù in Rom empfing er am 29. Oktober 1939 durch Luigi Traglia das Sakrament der Priesterweihe. 1941 promovierte er über „Natur und Übernatur bei John Henry Newman“ zum Doktor der Theologie.

Von 1941 bis 1944 war Döpfner Kaplan in Großwallstadt, Schweinfurt und Gochsheim, von 1944 bis 1945 Präfekt am bischöflichen Knabenseminar Kilianeum in Würzburg. 1945 erfolgte die Ernennung zum Subregens am Würzburger Priesterseminar.

Bischof von Würzburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Döpfners als Bischof von Würzburg

Am 11. August 1948 ernannte Papst Pius XII. Döpfner als Nachfolger von Matthias Ehrenfried zum Bischof von Würzburg; der Bamberger Erzbischof Joseph Otto Kolb weihte ihn am 14. Oktober, da der Würzburger Dom durch den Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 noch zerstört war, in der Würzburger Neumünsterkirche. Mitkonsekratoren waren der damalige Bischof von Eichstätt und spätere Kurienkardinal Joseph Schröffer sowie der Bamberger Weihbischof Artur Michael Landgraf. Mit 35 Jahren war Döpfner damit der jüngste katholische Bischof Europas. Sein bischöflicher Wahlspruch lautete: „Praedicamus crucifixum“ („Wir verkünden [Christus,] den Gekreuzigten“) und entstammt dem 1. Korintherbrief (1 Kor 1,23 EU).

Julius Döpfners Amtszeit begann in einer völlig zerstörten Stadt, in der zum Kriegsende nur noch etwa 53 000 Menschen lebten. Zerstörte Kirchen wurden zunächst notdürftig für erste Gottesdienste wieder instand gesetzt. Das nach Oberzell ausgelagerte bischöfliche Ordinariat kehrte erst am 10. Januar 1950 wieder nach Würzburg zurück.[3] Die Wiederherstellung des Würzburger Domes, dem sich Döpfner ab 1954 und als Vorsitzender der dafür eingesetzten Dombaukommission intensiv widmete, dauerte bis 1967. Der neue Bischof galt als volksnahe Persönlichkeit, da er jenseits des Pastoralvokabulars die richtigen Worte fand. Seine Sorge angesichts der zerstörten Stadt galt dem Wohnungsbau. So ließ er dazu 1949 Robert Kümmert das St.-Bruno-Werk gründen, ein kirchliches Wohnungsbauunternehmen.[4][5] „Wohnungsbau ist Dombau, Wohnungssorge ist Seelsorge“ war seine Herzenssorge und bei vom St.-Bruno-Werk errichteten neuen Wohngebäuden legte Döpfner auch selbst den Grundstein (etwa am 11. Mai 1949 in Heidingsfeld). Auch der Wiederaufbau zerstörter und der Bau neuer Kirchen sowie die Errichtung neuer Pfarrereien erfolgte während Döpfners Tätigkeit als Bischof.[6] Bei den Feierlichkeiten anlässlich des 1200-jährigen Bestehens des Bistums Würzburg fanden sich 50.000 Gläubige ein, darunter als besonderer Ehrengast der Bischof Austin Quinn von Kilmore, von wo auch der hl. Kilian gekommen sein soll. 1952 exkommunizierte er als Bischof den späteren Kirchenkritiker Karlheinz Deschner, weil der eine geschiedene Frau geheiratet hatte.[1][7] Überregionale Beachtung fand Döpfners Weigerung, am 28. Juni 1953 gemeinsam mit dem evangelischen Würzburger Dekan Wilhelm Schwinn (1905–1974) die neue Zuckerfabrik in Ochsenfurt zu segnen. Bei einer vom ADAC und der Deutschen Katholischen Jugend veranstalteten Großveranstaltung in Würzburg am 19. Juli 1953 zu Ehren des hl. Christophorus segnete er hingegen über 1000 Automobile und Motorräder[8] und in der Folgezeit setzte er sich bis zu seinem Tod für die Ökumenische Bewegung ein. Vom 11. bis 14. Oktober 1954 fand die von Döpfner veranstaltete Diözesansynode statt.[9] 1958 erhielt Döpfner von der Stadt Bad Kissingen wegen seiner Verdienste um den sozialen Wohnungsbau (St.-Bruno-Werk) die Ehrenbürgerwürde.

Bischof von Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Kardinal Döpfners als Bischof von Berlin

Am 15. Januar 1957 ernannte ihn Pius XII. zum Bischof von Berlin, am 10. März verabschiedete er sich von Würzburg[10] und am 25. März[11] erfolgte seine Inthronisation in Berlin. Am 15. Dezember 1958 erfolgte die Erhebung zum Kardinalpriester mit der Titelkirche Santa Maria della Scala durch Johannes XXIII., damit war Döpfner der jüngste Kardinal der katholischen Kirche.

Erzbischof von München und Freising und Zweites Vatikanisches Konzil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kardinalswappen als Erzbischof von München und Freising
Kardinal Döpfner 1971 während der Fronleichnamsprozession in München

Am 3. Juli 1961 erfolgte die Ernennung zum Erzbischof von München und Freising mit der Inthronisation am 30. September. Gleichzeitig wurde er als Münchener Erzbischof Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz. Im selben Jahr wurde Döpfner in den Verband der wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine Unitas als Mitglied aufgenommen.

Es war die alte Kirche, in der Döpfner aufstieg. Vom Geist der Ökumene, vom Ideal einer weltoffenen Kirche war in ihr noch nichts zu spüren, die katholische Welt war konservativ und streng. In vielen Gemeinden keimte Kritik und die Kirche änderte sich.[1] Zunächst war Döpfner Mitglied der Zentralen Vorbereitungskommission zum Zweiten Vatikanischen Konzil und nahm auch selbst an demselben von 1962 bis 1965 teil. Für die erste Sitzungsperiode wählte er Joseph Pascher als theologischen Berater. Als einer von vier Moderatoren des Konzils (neben Grégoire-Pierre Agagianian, Giacomo Lercaro und Léon-Joseph Suenens) wirkte er maßgeblich an dessen Beschlüssen mit und stimmte mit Johannes XXIII. in der Vorstellung einer Kirche, die sich selbst ständig prüft und erneuert („ecclesia semper reformanda“), überein. In der Berichterstattung zum Konzil galt er damals als einer der Wortführer des Reformflügels, der vorwärtsgewandten Mehrheit.[12] Döpfner nahm am Konklave vom Juni 1963 zur Wahl Pauls VI. teil. Am 3. Dezember 1965 wurde er in Rom zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt, von 1971 bis 1975 war er zudem Präsident der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland.

Als Papst Paul VI. 1968 in der Enzyklika „Humanae Vitae“ die künstliche Empfängnisverhütung verbot, ging Döpfner einen Mittelweg. Er verteidigte den Papst, trieb aber zugleich die „Königsteiner Erklärung“ der deutschen Bischöfe voran. [13] Bei der Verhütung sei die „verantwortungsbewusste Gewissensentscheidung der Gläubigen“ zu achten. Um die Umsetzung der Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils bemühte sich Döpfner zeitlebens. Im Erzbistum München und Freising schritt er voran. 1967 begann Döpfner eine Strukturreform der Seelsorge, 1968 setzte er die ersten Laien als Kommunionhelfer ein, 1971 deutschlandweit die ersten Laien als Pastoralassistenten. Zu ökumenischen Gottesdiensten besuchte Döpfner die evangelische Matthäuskirche.[1] In den Jahren 1973/74 kämpfte er gegen die Streichung des § 218 StGB und für den Schutz des ungeborenen Lebens.

Döpfner starb völlig unerwartet am 24. Juli 1976 in der Pförtnerloge des Erzbischöflichen Palais[14] in München im Alter von 62 Jahren an einem Herzinfarkt, einen Tag nachdem er für den Rundfunk noch das Wort zum Sonntag für den 7. August 1976 aufgezeichnet hatte. Das Thema der Sendung war die „Begegnung mit Gott“. Döpfner wurde am 29. Juli 1976 in der Krypta des Münchner Liebfrauendomes beigesetzt. Joseph Kardinal Höffner zelebrierte das Requiem und Hermann Kardinal Volk predigte. Die sich anschließende Beisetzung in der Gruft des Domes nahm Kapitularvikar Weihbischof Ernst Tewes vor.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Verhältnis von Natur und Übernatur bei John Henry Kardinal Newmann. Rom 1945 (zugl. Diss. Pontif. Univ. Greg.).
  • Deutscher Katholizismus und konziliare Erneuerung. Erfahrungen d. Bischofs in Würzburg, Berlin u. München. Würzburg 1965.
  • Die Berliner Jahre. Julius Kardinal Döpfner als Bischof von Berlin 1957-1961. Berlin 1961.
  • Die Mitte unseres Glaubens. Christologische Ansprachen. Erich Wewel Verlag, München, Freiburg i.Br. 1971.
  • Die Zukunft des Glaubens. Kevelaer 1969.
  • Konzilstagebücher, Briefe und Notizen zum Zweiten Vatikanischen Konzil. Bearb. v. Guido Treffler. Regensburg 2006.
  • Reform als Wesenselement der Kirche. Überlegungen zum 2. Vatikanischen Konzil. Würzburg 1964.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(chronologisch geordnet)

  • Alfred Wendehorst: Das Bistum Würzburg 1803–1957. Würzburg 1965, S. 109–112.
  • Karl Forster: Julius Cardinal Doepfner (= The men who make the council. Band 13). University of Notre Dame Press, Indiana/Notre Dame 1965 (englisch).
  • Klaus Wittstadt: Julius Kardinal Döpfner. 26. August 1913 bis 24. Juli 1976. Würzburg 1996.
  • Peter Pfister (Hrsg.): Julius Kardinal Döpfner und das Zweite Vatikanische Konzil. Vorträge des Wissenschaftlichen Kolloquiums anlässlich der Öffnung des Kardinal-Döpfner-Konzilsarchivs am 16. November 2001. Schnell & Steiner, Regensburg 2002, ISBN 978-3-7954-1477-1.
  • Guido Treffler, Peter Pfister (Hrsg.): Erzbischöfliches Archiv München, Julius Kardinal Döpfner – Archivinventar der Dokumente zum Zweiten Vatikanischen Konzil. Schnell & Steiner, Regensburg 2004, ISBN 978-3-7954-1439-9.
  • Klaus Wittstadt: Julius Kardinal Döpfner (1913–1976) – Anwalt Gottes und der Menschen. Don Bosco, München 2001, ISBN 978-3-7698-1124-7.
  • Anton Landersdorfer: Döpfner, Julius (August). In: Erwin Gatz (Hrsg.): Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder 1945–2001. Ein biographisches Lexikon. Duncker und Humblot, Berlin 2002, ISBN 3-428-10684-9, S. 386–394.
  • Ekkart SauserJulius Döpfner. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 17, Bautz, Herzberg 2000, ISBN 3-88309-080-8, Sp. 277–279.
  • Kurzbiografie zu: Döpfner, Julius. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 1, Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.
  • Klaus Wittstadt: Kirche und Staat im 20. Jahrhundert. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 453–478 und 1304 f.; hier: Im Zeichen des Wiederaufbaus – die Zeit Julius Döpfner als Bischof von Würzburg (1948–1957), S. 463–469.
  • Thomas Brechenmacher: „In dieser Stunde der Kirchehe“ – Zum 100. Geburtstag von Julius Kardinal Döpfner. (= Bad Kissinger Archiv-Schriften. Band 2). Schöningh, Würzburg 2013, ISBN 978-3-87717-853-9.
  • Werner Eberth: Julius Kardinal Döpfner zum 100. Geburtstag – „Des ist unnr Kardinal“. (= Beiträge zur Geschichte von Hausen und Kleinbrach. Band 4). Theresienbrunnen-Verlag, Bad Kissingen 2013.
  • Werner Eberth: Julius Kardinal Döpfner (1913–1976). (= Eine Nachlese zu seinem 100. Geburtstag 2013. Band 2 / Beiträge zur Geschichte von Hausen und Kleinbrach. Band 5). Theresienbrunnen-Verlag, Bad Kissingen 2015.
  • Karl Lehmann: Brückenbauer in einer Zeit des Übergangs – Julius Kardinal Döpfner zum Gedenken. Echter Verlag, Würzburg, 2013, ISBN 978-3-429-03659-1.
  • Franz Xaver Bischof, Manfred Weitlauff (Hrsg.): Kardinal Julius Döpfner und das Zweite Vatikanum – Ein Beitrag zur Biografie und Konzilsgeschichte. (= Münchener kirchenhistorische Studien. Neue Folge, Band 3). Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-17-026704-6. (Zugleich Hochschulschrift, Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München, 2013/2014).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Julius Döpfner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Jakob Wetzel: Der resolute Reformer – Kardinal Julius Döpfner. In: Süddeutsche Zeitung, 24./25. August 2013.
  2. Julius Döpfner (1913-1976) Bischof von Würzburg, Bischof von Berlin, Erzbischof von München und Freising, Kardinal, Bistum Würzburg, online abgerufen am 15. August 2012
  3. Klaus Wittstadt (2007), S. 463.
  4. Homepage des St. Bruno-Werks@1@2Vorlage:Toter Link/bruno-werk.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Sybille Grübel: Zeittafel zur Geschichte der Stadt von 1814–2006. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. Band 2, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 1225–1247; hier: S. 1242.
  6. Klaus Wittstadt (2007), S. 463–469.
  7. Exkommunikationsschreiben
  8. Rolf-Ulrich Kunze: Würzburg 1945–2004. Wiederaufbau, moderne Großstadt. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2 (I: Von den Anfängen bis zum Ausbruch des Bauernkriegs. 2001, ISBN 3-8062-1465-4; II: Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814. 2004, ISBN 3-8062-1477-8; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9), Theiss, Stuttgart 2001–2007, Band III (2007), S. 318–346 und 1292–1295; hier: S. 333.
  9. Klaus Wittstadt (2007), S. 469.
  10. Klaus Wittstadt (2007), S. 469.
  11. Diözesanarchiv Berlin: Julius Kardinal Döpfner (1913–1976).
  12. Kardinal König: Diplomat in Gottes Diensten. In: Die Presse. 18. Juli 2009 ([1]).
  13. zeit.de: Die Pille bleibt verboten, aus dem Jahre 1968
  14. Gestorben. Julius Döpfner. In: Der Spiegel. Nr. 32, 1976, S. 124 (online2. August 1976).
  15. Hans Jürgen Brandt: Jerusalem hat Freunde. München und der Ritterorden vom Heiligen Grab, EOS 2010, Seite 84
VorgängerAmtNachfolger
Joseph Kardinal Frings (Fuldaer Bischofskonferenz)Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
1965–1976
Joseph Kardinal Höffner
Joseph Kardinal WendelCOA cardinal DE Dopfner Julius August.pngErzbischof von München und Freising
1961–1976
Joseph Kardinal Ratzinger
Wilhelm WeskammCOA cardinal DE Dopfner Julius August2.pngBischof von Berlin
1957–1961
Alfred Kardinal Bengsch