Bundesautobahn 42
| Bundesautobahn 42 in Deutschland | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Betreiber: | Bundesrepublik Deutschland | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gesamtlänge: | 58 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Straßenverlauf
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Die Bundesautobahn 42 (Abkürzung: BAB 42) – Kurzform: Autobahn 42 (Abkürzung: A 42) – verläuft von West nach Ost im nördlichen Ruhrgebiet von Kamp-Lintfort über den Norden Duisburgs, Oberhausen, Bottrop, den Essener Norden, Gelsenkirchen, Herne und Castrop-Rauxel nach Dortmund. Sie wird auch Emscherschnellweg genannt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
1965 begann der Baubeginn im Raum Herne und die Strecke wurde 1968 noch als Landesstraße freigegeben und erst 1969 zur Autobahn hochgestuft. 1971 wurde die erste Teilstrecke zwischen dem Kreuz Essen-Nord und dem Kreuz Herne freigegeben und 1975 folgt die Freigabe der Teilstrecke vom Kreuz Herne bis zum (Autobahnkreuz Castrop-Rauxel-Ost mit Verbindung zur A 45). 1978 wurde nur noch die Anschlussstelle Dortmund-Bodelschwingh gebaut. Im Westen erfolgte der Weiterbau über Essen hinaus bis zum Kreuz Oberhausen-West (mit Verbindung zur A 3). In den 1980er Jahren erfolgte die Fortsetzung bis zur A 59 (Autobahnkreuz Duisburg-Nord) und im dritten Bauabschnitt bis Kamp-Lintfort mit dem Bau einer Rheinbrücke. Dadurch wurde die A 42 mit der linksrheinischen A 57 verknüpft. Zwischen den Auffahrten Herne-Börnig und Herne-Baukau wurde ein bereits vor dem 2. Weltkrieg stillgelegtes Kanalbett (ehem. Zweigkanal des Dortmund-Ems-Kanal) zur Trassenführung benutzt. Von Herne-Baukau kommend in Fahrtrichtung Castrop-Rauxel kann man den Verlauf der ehemaligen Wasserstraße noch an der schnurgeraden Straßenführung erkennen.
Mit dem Anschluss an die A 57 endet die A 42. Unter der Planungs-Bezeichnung B 1103 soll sich im Westen zu einem späteren Zeitpunkt eine zweistreifig geplante Bundesstraße als „Südumgehung Kamp-Lintfort“ anschließen. Der erste Abschnitt ist im Dezember 2006 als B 528 für den Verkehr freigegeben worden und führt bis zur Friedrich-Heinrich-Allee im Süden Kamp-Lintforts.
[Bearbeiten] Straßenzustand
Vom Kreuz Castrop-Rauxel Ost bis zur Anschlussstelle Bottrop-Süd ist die Autobahn vierspurig ausgebaut. Der westliche Teil ist durchgehend sechsspurig.
[Bearbeiten] Umbenennung von Anschlussstellen
Bis zum 4. April 2006 trug die Anschlussstelle 16 den Namen Gelsenkirchen-Schalke. Da an diesem Tag aber die neue Anschlussstelle 17 mit dem gleichen Namen (nach früheren Planungen sollte diese zunächst Gelsenkirchen-Schalke-Nord genannt werden) eröffnet wurde, wurde gleichzeitig die Anschlussstelle 16 in Gelsenkirchen-Zentrum umbenannt.
Weitere umbenannte Anschlussstellen sind:
- Bottrop-Süd, ursprünglich Bottrop/Essen-Borbeck
- Oberhausen-Neue Mitte, ursprünglich Oberhausen-Osterfeld
[Bearbeiten] Frühere Planungen
Weitere geplante Nord-Süd-Autobahnen sollten die A 42 kreuzen:
Die südliche Verlängerung der A 31 sollte die A 42 zwischen den Anschlussstellen Oberhausen-Neue Mitte und Bottrop Süd im Bereich der Burg Vondern kreuzen, hier ist die Gradiente der A 42 spürbar abgesenkt.
Die Anschlussstelle Essen-Nord (ehemals Kreuz Essen-Nord) ist ein Teil des Abschnittes AK Essen-Ost–Gladbeck der A 52.
Im Bereich der jetzigen Anschlussstelle Gelsenkirchen-Schalke war die Verknüpfung mit der A 41, der Gelsenkirchener Nord-Süd-Autobahn geplant. Bauvorleistungen (Brücken der Nebenfahrbahnen) sind auch heute noch erkennbar.
Darüber hinaus war am östlichen Ende der A42 (Anschlussstelle Dortmund-Bodelschwingh) eine Verlängerung bis etwa nach Werne (über Bergkamen) geplant. Sie wäre damit weiter parallel etwa 1 bis 2 km südlich von der A2 in Richtung Osten verlaufen. An der Anschlussstelle Bodelschwingh wurden beim Bau der Autobahn 42 daher aufwändige Bauvorleistungen erbracht, wobei es dort eine mittlere Fahrbahn mit je zwei Richtungsfahrstreifen gibt. Diese Fahrbahnen wurden in den letzten 20 Jahren aber immer wieder dazu genutzt, große Mengen Grünschnitt temporär abzulagern. Die Substanz der Fahrbahndecke dürfte daher mittlerweile nicht mehr befahrbar sein und müsste im Falle einer späteren Verlängerung erneuert werden.
[Bearbeiten] Aktuelle Planung
Im Zuge der erfolgreichen Bewerbung Essens und des Ruhrgebietes zur Europäischen Kulturhauptstadt wurde 2010 begonnen die Umgebung der A 42 zu verschönern.[1] Das Gehölz an den Seiten der Autobahnen wurde gelichtet um den Blick auf die Industrielandschaft des Ruhrgebiets zu ermöglichen. In regelmäßigen Abständen wurden Urweltmammutbäume (Metasequoia glyptostroboides) als Leitbäume gepflanzt, die Auswahl fand durch eine öffentliche Wahl im Internet statt.[2] Außerdem sollen nach und nach die fünf Autobahnkreuze in ihren Innenflächen besonders gestaltete Ohrenpark erhalten, das Kreuz mit der A45 bei Castrop-Rauxel ist bereits fertig gestaltet. Das Projekt trägt den Titel „Parkautobahn A42.“[3] Es wird 2011 fortgeführt.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Der Westen: Autobahn 42 soll zur Prachtstraße werden
- ↑ Wahlaktion zum Leitbaum auf strassen.nrw.de
- ↑ Parkautobahn auf strassen.nrw.de