Ried im Innkreis

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Ried im Innkreis
Wappen von Ried im Innkreis
Ried im Innkreis (Österreich)
Ried im Innkreis
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Ried im Innkreis
Kfz-Kennzeichen: RI
Fläche: 6,77 km²
Koordinaten: 48° 13′ N, 13° 29′ O48.2113.489444444444433Koordinaten: 48° 12′ 36″ N, 13° 29′ 22″ O
Höhe: 433 m ü. A.
Einwohner: 11.444 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 1690 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4910
Vorwahl: 07752
Gemeindekennziffer: 4 12 25
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 12
4910 Ried im Innkreis
Website: www.ried.at
Politik
Bürgermeister: Albert Ortig (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(37 Mitglieder)
18 ÖVP, 8 SPÖ, 7 FPÖ, 4 GRÜNE
Lage der Stadt Ried im Innkreis im Bezirk Ried im Innkreis
Andrichsfurt Antiesenhofen Aurolzmünster Eberschwang Eitzing Geiersberg (Oberösterreich) Geinberg Gurten Hohenzell Kirchdorf am Inn Kirchheim im Innkreis Lambrechten Lohnsburg am Kobernaußerwald Mehrnbach Mettmach Mörschwang Mühlheim am Inn Neuhofen im Innkreis Obernberg am Inn Ort im Innkreis Pattigham Peterskirchen Pramet Reichersberg Ried im Innkreis Schildorn Senftenbach St. Georgen bei Obernberg am Inn St. Marienkirchen am Hausruck St. Martin im Innkreis Taiskirchen im Innkreis Tumeltsham Utzenaich Waldzell Weilbach Wippenham OberösterreichLage der Gemeinde Ried im Innkreis im Bezirk Ried im Innkreis (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Historischer Hauptplatz von Ried im Innkreis
Historischer Hauptplatz von Ried im Innkreis
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Ried im Innkreis (Bairisch: Riad im Innkreis) ist eine Stadt im Westen Oberösterreichs mit 11.444 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) und liegt etwa 80 Kilometer westlich von Linz und 60 Kilometer nördlich von Salzburg. Sie ist Bezirkshauptstadt des Bezirks Ried im Innkreis und bildet im Innviertel ein Mittelzentrum. Zudem ist Ried das Zentrum des Gerichtsbezirks Ried im Innkreis.

Das 1145 erstmals erwähnte Ried ist geprägt durch Bürgerhäuser und Wohnplätze im Stil der Inn- und Salzachbauweise. Der einst größte Markt Österreichs wurde 1857 zur Stadt erhoben.[1]

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Ried befindet sich inmitten des Innviertler Hügellandes und liegt in einer Bodensenke des Alpenvorlandes nördlich des Hausruckwaldes. Der Name der Stadt leitet sich vom mittelhochdeutschen Riet (auch: Rieth, Reet, Rohr und ähnlich) ab und bedeutet das an Ufern und auf sumpfigem Gelände wachsende Röhricht. Eine solche Stelle, in der das Gefälle der beiden Flüsse Oberach und Breitsach sich verlangsamte und den Boden vernässte, gab der Stadt den Namen. Die beiden Flüsse vereinigen sich im Norden der Altstadt und bilden für 2,6 Kilometer den Rieder Bach, der außerhalb des Gemeindegebietes in die Antiesen mündet. Ried im Innkreis liegt auf 433 Meter Seehöhe. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,2 Kilometer, von West nach Ost 3,6 Kilometer. Die Gesamtfläche beträgt 6,7 Quadratkilometer.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zur Kernstadt Ried gehören eine Vielzahl meist räumlich getrennter Wohnplätze wie Hauptplatz, Stelzhamerplatz, Kirchenplatz, Marktplatz, Hoher Markt und Roßmarkt und weitere Ortsteile. Die meisten haben eine lange eigenständige Geschichte. Andere sind neue Baugebiete und erhielten einen eigenen Namen, haben aber oftmals keine festgelegten Grenzen. Im Einzelnen gehören zur Kernstadt Riedberg, Bad Ried, Stöcklgras, Kreuzbergsiedlung, Kapuzinerberg, Schloßberg, Hopfenberg, Kleinried, Wegleiten und St. Anna.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Aufzählung der an die Stadt Ried grenzenden Gemeinden beginnt im Süden und erfolgt im Uhrzeigersinn, in Klammern ist die Entfernung des jeweiligen Ortskerns zum Rieder Stadtkern angegeben: Neuhofen im Innkreis (3,5 Kilometer), Mehrnbach (5,1 Kilometer), Aurolzmünster (5,7 Kilometer), Tumeltsham (2,9 Kilometer) und Hohenzell (5,5 Kilometer). An vielen Stellen ist die flächenmäßig beengte Stadt bereits mit Gebieten der Nachbargemeinden zusammengewachsen.

Geologie[Bearbeiten]

Geologisch liegt Ried im Westen der österreichischen Molassezone, die 42 % der Landfläche Oberösterreichs einnimmt. Das Gebiet wurde im Jung- und Mitteltertiär gebildet. Zwischen den Alpen im Süden und dem Granithochland im Norden wurde weiches, feinkörniges Schlier abgelagert. Diesem hell bis dunkelgrauen, mergelig bis tonigen Gestein sitzen oft Schotterflächen auf, oft sind sie auch von Sandlinsen durchzogen. Auf das kristalline Grundgebirge stößt man in Ried in 1393 Meter Tiefe.

Klima[Bearbeiten]

Die Anzahl der Sonnenstunden beträgt rund 1800 pro Jahr, was einer durchschnittlichen täglichen Sonnenscheindauer von etwa 4,93 Stunden entspricht. Damit liegt Ried oberhalb des Mittels von 1550 Stunden in Österreich pro Jahr. Bei der Anzahl der Regentage pro Jahr liegt die Region mit 131 Regentagen unter dem österreichischen Durchschnitt von 138 pro Jahr und mit einer jährlichen Niederschlagsmenge von rund 949 Millimeter außerdem im gemäßigten Mittel Oberösterreichs.

Geschichte[Bearbeiten]

Frühzeit[Bearbeiten]

Die Umgebung von Ried war ursprünglich keltisch besiedelt, in Ried selbst gibt es keine archäologischen Funde aus jener Zeit. Im Jahr 15 v. Chr. eroberten die Römer das Innviertel und die Rieder Gegend wurde Teil der römischen Provinz Noricum.[2]

Mittelalter[Bearbeiten]

Die Geschichte von Ried beginnt im 12. Jahrhundert. Im Traditions- und Schenkungsbuch des Stiftes Reichersberg ist mit Reginger und Wernhard de Riede 1145 erstmals von Riedern zu lesen. Das Gut Riede wurde erstmals 1150 erwähnt.[3] Um 1180 wurden in einer Urkunde zum ersten Mal die Bürger von Riede erwähnt, daraus kann auf eine Siedlungstätigkeit geschlossen werden.[4]

Einer Wappenerklärungssage aus dem 15. Jahrhundert nach wurde 1191 der Müllerssohn Dietmar aus Ried vom Herzog von Bayern als Dietmar der Anhanger zum Ritter geschlagen und mit ausgedehnten Gütern belehnt. Der Grund dafür war angeblich, dass Dietmar als Teilnehmer beim Dritten Kreuzzug von 1189–1192 den Kampfesmut der christlichen Truppen wieder aufgerichtet hatte. Als bei der Eroberung der Stadt Ikonia die Fahne der Christenheit von den Gegnern zu Fall gebracht worden war, nahm Dietmar seinen Bundschuh, hängte ihn an seine Lanze und erstürmte mutig die Stadt; unter dieser „Ersatzfahne“ fassten die Kreuzfahrer neuen Mut und schafften es, die Stadt zu erobern. Zur Erinnerung an „Dietmar der Anhanger“ führt seine Heimatstadt bis heute den Bundschuh aus der Sage im Stadtwappen.[5]

1220 wurde Ried als bayerisch-landesfürstliche Burg mit Sitz des Herrengeschlechts der Reginer von Ried erwähnt.[6] Nach dem Aussterben der Herren von Ried um das Jahr 1248 ging das Gebiet in den Besitz der bayerischen Herzöge über. Nur etwa eineinhalb Wegstunden von der Grenze am Geiersberg entfernt, wurde die Grenznähe dem Markt Ried immer wieder zum Verhängnis.[7]

1266 wurde die von den bayerischen Burggrafen verteidigte Veste Ried, von Ottokar II. von Böhmen und 1307 von Friedrich dem Schönen immer wieder belagert. Am 24. September 1364 eroberte und zerstörte Rudolf IV. aus Österreich den Markt Ried.[8]

Der Markt wurde anschließend in unmittelbarer Nähe der schützenden Burg, zum Teil sogar im Sumpfgelände des Mündungswinkels von Oberach und Breitsach auf Stützpählen wiederaufgebaut.[9]

Der 1379 abgeschlossene Erste Rieder Vertrag beendete zunächst die Grenzstreitigkeiten zwischen Österreich und Bayern. 1435 erhielt Ried von Herzog Heinrich XVI. aus Bayern ein eigenes Marktwappen verliehen.[10] Eine ruhigere wirtschaftliche Entwicklung konnte nun beginnen, vor allem Leinenweberei und Leinwandhandel wurden bedeutend. 1494 besaßen die Leinweber bereits ein eigenes Zunfthaus, in dem die Waren geprüft und mit Markenzeichen versehen wurden. Man handelte das Rieder Leinen weit über die Grenzen hinaus.[11]

Neuzeit[Bearbeiten]

Der Markt Ried und das Schloss, nach einem Kupferstich von Michael Wening von 1721
Ried im 19. Jahrhundert
Villa in der Peter Rosegger Str. 35, Aufnahme aus 1914

Die guten Zeiten, die das Innbaiern unter den bayerischen Herzögen aufblühen ließen, kamen auch Ried zugute. Bedeutende Marktfreiheiten legten den Grund für den bürgerlichen Wohlstand im 15. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert belegen Visitationsberichte den Einfluss der Reformation. Ab 1580 konnte sich die Gegenreformation durchsetzen. In deren Folge kam es zu mehreren Auswanderungen. Während der Bauernkriege war Ried Zufluchtsstätte und Hauptquartier des bayerischen Kriegskommissärs.[12]

1649 suchte die Stadt eine Pestepidemie heim, die 236 Tote forderte.[13]

Die Grenzkonflikte zwischen Österreich und Bayern erneuerten sich im Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714) und im österreichischen Erbfolgekrieg (1740–1745). Als die Gegend im Spanischen Erbfolgekrieg durch die Habsburger besetzt wurde, gehörte Ried zur nur 1711 bis 1714 bestehenden Grafschaft Ried des Fürsten Trautson. Nach dem Bayerischen Erbfolgekrieg kam das Innviertel und damit auch Ried durch den Frieden von Teschen 1779 zu Österreich. Während der Koalitionskriege fiel es im Jahre 1810 erneut an Bayern. Napoleon bezog zweimal in Ried Quartier und entging am 2. Mai 1809 nur knapp einem Anschlag.[14]

Im Zweiten Vertrag von Ried wechselte Bayern am 8. Oktober 1813 die Seiten und trat der Allianz gegen Napoleon bei. Nach dem Münchner Vertrag wurde Ried 1816 endgültig österreichisch.[15]

1857 wurde der damals größte Markt Österreichs von Kaiser Franz Joseph I. zur Stadt erhoben. Das 1867 erstmals veranstaltete Gewerbliche Ausstellungsfest war der Grundstein zur Entwicklung Rieds als Messestadt.[16]

Im Zusammenhang mit dem Anschluss Österreichs marschierten am 12. März 1938 Verbände der deutschen Wehrmacht in Ried ein. Hitler traf auf der Durchreise nach Linz dort ein.[17]

Der langjährige Bürgermeister Rudolf Wilflingseder wandte sich vehement gegen den auch in Ried aufkommenden Nationalsozialismus und wurde bereits kurz nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich als Bürgermeister abgesetzt.[18]

Von den Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges blieb Ried verschont, erst gegen Kriegsende führten drei kleine Luftangriffe zu geringfügigen Beschädigungen in der Bahnhofsgegend und beim Konvikt St. Josef.[19] Am 3. Mai 1945 marschierten amerikanische Truppen in Ried ein. Der Ort wurde Teil der amerikanischen Besatzungszone im besetzten Nachkriegsösterreich.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Die Stadt war überfüllt mit Flüchtlingen, Zwangsarbeitern und befreiten Kriegsgefangenen. Die Einwohnerzahl der Stadt Ried überschritt nach Kriegsende kurzzeitig die Grenze von 33.000. Es herrschte Hunger und Not, dadurch kam es immer wieder zu Gewalttaten und Plünderungen. Die amerikanische Militärverwaltung richtete daraufhin ein Lager für deutsche Militärangehörige ein, zudem gab es im Ort ein Lager für Displaced Persons; dieses Lager 701A leitete ein Team der UNRRA.[20]

Um dem Wohnungsmangel zu begegnen, wurde 1948 die Innviertler Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft (ISG) gegründet. Die Bautätigkeit in Ried wurde dadurch stark angekurbelt. Das Lager 701A konnte im August 1949 aufgelassen werden. 1954 wurde Rudolf Wilflingseder aufgrund seiner Amtserfahrung und politisch unbelasteten Vergangenheit von den Rieder Bürgern als Bürgermeister wiedergewählt. Als 1955 mit dem österreichischen Staatsvertrag das Land wieder die volle Freiheit erlangte, verließen die letzten amerikanischen Besatzungssoldaten die Stadt.[21]

Bevölkerung[Bearbeiten]

85,9 Prozent der Bevölkerung besitzen die österreichische Staatsbürgerschaft, 14,1 Prozent sind Nichtösterreicher. Den stärksten Ausländeranteil stellen Bürger der ehemaligen Bundesrepublik Jugoslawien (36,9 Prozent) dar, gefolgt von Türken (30,3 Prozent) und Afrikanern (2,8 Prozent).

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Altersstruktur[Bearbeiten]

Die Einwohner von Ried sind gegenüber dem Bundesländerschnitt deutlich älter. So sind in Ried 14,1 Prozent der Einwohner jünger als 15 Jahre (Oberösterreich: 18,2 Prozent) und 65,8 Prozent zwischen 15 und 64 Jahre alt (OÖ: 61,6 Prozent). Der Anteil der Einwohner mit mehr als 65 Jahren zeigt dagegen mit 20,1 Prozent fast keine Abweichung (OÖ: 20,2 Prozent).[22]

Religion[Bearbeiten]

Das Gebiet in und um Ried gehörte ursprünglich zum Bistum Passau. Die Reformation konnte sich nicht durchsetzen, infolgedessen ist Ried über Jahrhunderte hinweg eine überwiegend katholische Stadt geblieben. Bis ins späte 19. Jahrhundert sind in Ried keine Juden bezeugt. Als 1933 die Nationalsozialisten herrschten, lebten sieben Juden in Ried. Schon kurz nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich war seitens der Staatspolizei die Weisung ergangen, ihre Namen zu melden. In der Reichspogromnacht 1938 wurden die in Ried lebenden Juden inhaftiert. Nach der Freilassung wanderten sie aus.[23]

Nach der Volkszählung von 2001 gehören 77,2 Prozent der Einwohner der Stadt Ried der römisch-katholischen Kirche an. Zweitgrößte Religionsgemeinschaft ist der Islam mit 9,5  Prozent der Einwohner. Evangelisch sind lediglich 2,2 Prozent der Einwohner und 8,1 Prozent sind ohne religiöses Bekenntnis.[22]

Neben diesen Glaubensgemeinschaften sind in Ried auch Freikirchen und andere Gemeinschaften vertreten, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche, die Altkatholische Kirche, die Siebenten-Tags-Adventisten und die Neuapostolische Kirche.

Das Gotteshaus der islamischen Gemeinde von Ried befindet sich in der Bahnhofstraße. Die Gemeinde gehört der Türkisch-islamischen Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich an.[24]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

2009 lebten in Ried 5.111 sozialversicherungspflichtig angestellte Arbeitnehmer. Mit 1.124 oder 22 Prozent waren die meisten von ihnen im produzierenden Gewerbe beschäftigt. Im Handelsgewerbe waren 817 Personen (16 Prozent), im Gesundheits- und Sozialwesen 552 Personen (10,8 Prozent) beschäftigt. Außerdem pendelten 2009 täglich rund 10.078 Arbeitnehmer in die Stadt ein und rund 2.010 Arbeitnehmer aus.[25]

Insgesamt gibt es in Ried rund 863 Betriebe, von denen 291 im Handelsregister und 127 als Dienstleistungsunternehmen eingetragen sind. Weiters gibt es 90 Sozial- und Gesundheitswesen und 62 Handwerksbetriebe. Den Rest bilden Kleinunternehmen und öffentliche Verwaltung[26]

Auf industriellem Gebiet sind heute in Ried beispielsweise die Fischer Sports GmbH mit weltweitem Ruf, der Flugzeugkomponentenhersteller FACC AG, die Bio-Möbelfabrik TEAM 7 Natürlich Wohnen GmbH und die auf die Produktion hochtechnischer Anlagen spezialisierte Firma Wintersteiger zu nennen.

Die Stadt beheimatet außerdem zwei Brauereien, welche die lange Geschichte des Brauwesens im Innviertel hochhalten. Die Kellerbrauerei Mitterbucher & Söhne ist mit ihrer Gründung im Jahre 1446 die älteste Privatbrauerei Österreichs. Die Brauerei Ried wurde 1536 gegründet und stellt neben Bier auch Limonade her.

Verkehr[Bearbeiten]

Straße[Bearbeiten]

Über die Anschlussstellen Ried im Innkreis und Haag am Hausruck gelangt man auf die Autobahn A 8. Über die B 141 Rieder Straße bestehen Verbindungen in Richtung Osten und Westen, über die B 143 Hausruck Straße in Richtung Norden und Süden.

Bus[Bearbeiten]

Im Stadtgebiet versorgen sechs Buslinien den öffentlichen Personennahverkehr mit einem eigenen Citybus.

Bahn[Bearbeiten]

Der Hauptbahnhof im Süden der Stadt Ried ist ein Kreuzungspunkt der Innviertelbahn von Simbach am Inn nach Neumarkt-Kallham und des nördlichen Abschnittes der Salzkammergutbahn von Schärding nach Attnang-Puchheim. Beide Bahnen wurden als Hauptbahnen errichtet. Deshalb war Ried die erste oberösterreichische Stadt, die einen vollständigen Hauptbahnknoten besaß. Die Strecken dieses sogenannten „Rieder Kreuzes“ werden im Taktverkehr befahren, haben aber mit der Verlagerung des internationalen Verkehrs auf die Westbahn und die Bahnstrecke Wels–Passau schon früh stark an Bedeutung eingebüßt. Die Salzkammergutbahn hält auf dem Rieder Stadtgebiet auch in der Station "Bad Ried". Diese Haltestelle liegt am nordwestlichen Ende des Messegeländes.

Luftverkehr[Bearbeiten]

Der internationale Flughafen Linz ist in 40 Minuten mit dem PKW oder mit der Bahn (mit Umsteigen) zu erreichen, der Flughafen München ist in 2 Stunden und der Flughafen Salzburg in 70 Minuten mit dem PKW zu erreichen. 10 km westlich von Ried liegt der Flugplatz Ried-Kirchheim.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Ried verfügt über ein Finanzamt und ist Sitz des Landes- und Bezirksgerichts. Seit 1937 befanden sich dauerhaft Einheiten des österreichische Bundesheers und der Deutschen Wehrmacht in Ried im Innkreis. Die Kaserne wurde nach dem General der Infanterie Wilhelm Zehner (1883–1938) Zehner Kaserne benannt und beheimatete zuerst das oberösterreichische 17. Infanterieregiment. Nach dem Einmarsch 1938 war dort das Infanterie-Regiment 135 der 45. Infanterie-Division, sowie vom März bis Mai 1943 die Panzerjäger-Abteilung 100 der 100. Jäger-Division und ab 1944 die Heeresflakabteilung 277 stationiert. Nach dem Wiederaufbau des österreichischen Bundesheeres kam ab 1958 eine neue Einheit nach Ried, das Feldjägerbataillon 13, das 1963 in Panzergrenadierbataillon 13 umbenannt wurde. Die Rieder Grenadiere zeichnen sich vor allem im Katastrophenschutz und bei den Auslandseinsätzen aus. Derzeitiger Kommandant ist Oberstleutnant Martin Bogenreiter.[27]

Gesundheitswesen und Soziales[Bearbeiten]

Der Rettungsdienst wird im gesamten Bezirk Ried vom Roten Kreuz gestellt. In Ried befindet sich die Bezirksstelle, von der aus das Stadtgebiet und die umliegenden Gemeinden betreut werden.[28]

1500 findet sich erstmals die Erwähnung eines Leprosen- und Siechenhauses in Ried.[29] Im Stadtteil St. Anna gibt es 1636 ein Lazarett mit 24 Betten für Durchreisende und Soldaten und wird 1846 in eine Krankenanstalt umgewandelt und steht somit auch der Stadtbevölkerung zur Verfügung. Ab 1855 übernehmen die Barmherzigen Schwestern die Pflege im Städtischen Krankenhaus.

Die Stadtgemeinde erwirbt 1902 die Burganlage am Schlossberg, nachdem die Bezirkshauptmannschaft auf den Hauptplatz übersiedelte. Im gleichen Jahr erfolgt die Übersiedelung der Krankenpflege auf den Schlossberg und ist die Geburtsstunde des Krankenhauses in Ried. 1954 wird das Spital von den Barmherzigen Schwestern von der Stadt Ried gekauft. Von 1956-1977 erfolgen zahlreiche Renovierungs- und Ausbauarbeiten. Durch weiteren Umbau verschwindet 1978 die Alte Burg allmählich und es entsteht an deren Platz die Krankenpflegeschule. 1997 beginnt die Errichtung einer Palliativstation. 2009 erfolgt der Spatenstich des OP- und Ambulanzgebäudes mit Notaufnahme und Tiefgarage die Ende 2012 abgeschlossen ist. Als erstes nach Qualitäts- und Wertekriterien (KTQ und pCC) zertifiziertes Krankenhaus Österreichs nahm das Rieder Klinikum mit seinen 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Vorreiterrolle ein. Die erste Rezertifizierung erfolgte im Jahr 2008, eine zweite folgte 2011.[30]

Der Sozialhilfeverband Ried im Innkreis ist Träger von zwei Alten- und Pflegeheimen mit je 119 Bewohnerplätze in Ried.[31] Die Lebenshilfe mit Tagesheimstätte betreut und fördert Menschen mit Behinderungen in dieser Region.[32] Das Frauenhaus Innviertel mit Sitz in Ried bietet Schutz für bedrohte und misshandelte Frauen.[33] Die Volkshilfe bietet neben mobiler Pflege für Alte und Kranke auch ein umfangreiches Dienstleistungs- und Beratungsangebot für sozialschwache Menschen an.[34]

Schulstadt[Bearbeiten]

Die Entwicklung zur Schulstadt begann mit dem Bau des Gymnasiums im Jahre 1872.[35] Heute befinden sich in Ried drei Volksschulen, eine Sonderschule mit vier Volksschulintegrationsklassen, eine alternative Schule (Bildungswerkstatt Knittlingerhof), zwei öffentliche Hauptschulen, eine private Hauptschule der Franziskanerinnen, ein Bundesoberstufenrealgymnasium, ein Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium.

Weiterhin gibt es je eine Berufsschule für gewerbliche und für kaufmännische Lehrberufe, eine Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule, eine Höhere Bundeslehranstalt (HBLA) und Fachschule für wirtschaftliche Berufe, eine Höhere technische Lehranstalt (HTL) für Maschineningenieurwesen, eine Bundeslehranstalt für Kindergartenpädagogik mit Übungskindergarten, eine Akademie für Physiotherapie (BFI), eine Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Barmherzigen Schwestern am Krankenhaus Ried (Vinzentinum Ried im Innkreis), eine Landesmusikschule und eine Turnschule (Jahnturnhalle) des Österreichischen Turnerbundes.[36]

Messestadt[Bearbeiten]

Die Stadt Ried ist über die Grenzen Österreichs hinaus auch durch die Rieder Messe bekannt. Das Erste landwirtschaftliche Ausstellungsfest im Oktober 1867 war ihre Geburtsstunde. Veranstalter waren ein landwirtschaftlicher Verein, die Stadtgemeinde und ein Bürgerkomitee. Die Leistungsschau mit Volksfest wurde in regelmäßigen Abständen an der Dechantwiese im Bereich der heutigen Promenade veranstaltet. Als der Platz an der unteren Promenade zu klein wurde, übersiedelte man 1895 auf das heutige Gelände nahe der Eisenbahnhaltestelle Bad Ried und suchte weitere Nutzer für die Rieder Messe.

Im Frühjahr 1929 erfolgte die Umstellung von der Innviertler Hausmesse auf die Österreichische Landwirtschaftsmesse und die Stadtgemeinde wurde alleiniger Träger. In der Zeit des Nationalsozialismus fanden keine Messen statt.

Die immer größer werdende landwirtschaftliche und gewerbliche Ausstellung wurde ab 1953 als Internationale Österreichische Landwirtschaftsmesse geführt. Zwei Jahre später fand die größte Fleckviehausstellung statt, die es in Österreich je gab. 1973 wurde der überdachte Messebereich mit weiteren Hallen erweitert und der ORF war erstmals mit einem eigenen Messeradio vertreten. Die Erste Internationale Musikfachmesse fand 1989 statt und wurde 2010 als Music Austria die größte Musikmesse Österreichs.

2003 erfolgte der Neubau eines Veranstaltungszentrums mit dem Keine Sorgen Saal. Anfang 2012 wurde die Rieder Messe in eine GmbH umgewandelt. Sie steht national in Konkurrenz zu anderen, größeren Standorten wie Wels und Salzburg und muss sich in einem engen Markt behaupten. Zu den wichtigsten Messen in Ried zählen heute die alle zwei Jahre stattfindende Internationale Landwirtschaftsmesse (Herbstmesse), die besonders mit ihren Zuchtviehausstellungen ein wichtiger Treffpunkt der Landwirtschaft ist, die ebenfalls alle zwei Jahre durchgeführte Musikmesse Music Austria, die Messe Haus & Bau sowie die jährliche Sport & Fun.[37]

Mit einer Gesamtfläche von 149.000 m², bestehend aus 119.000 m² Freifläche und 30.000 m² Hallen, gehört das Messegelände im Westen der Stadt zu den größten in Österreich.[38]

Medien[Bearbeiten]

In Ried enthalten von Montag bis Mittwoch sowie am Freitag die Oberösterreichische Nachrichten die Innviertler Nachrichten, am Donnerstag liegt die Rieder Volkszeitung bei. Als Gratis Wochenzeitungen erscheinen die Rieder Bezirks Rundschau (Bezirksrundschau GmbH) , die Tips Ried (Wimmer Medien) und das Rieder Magazin (Mediaprint). Zwei lokale Fernsehsender berichten aus der Region über den Fernsehsatelliten Astra: HT1 Innviertel strahlt sein wöchentliches Innviertel Magazin täglich mehrere Stunden über die Frequenz von "LT1 - OOE" aus, BTV Innviertel auf dem Kanal "BTV".

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ried im Innkreis
Stadtwappen (rechts) mit dem Wappen von Oberösterreich (links)
Rathaus am Hauptplatz
Stelzhamer-Denkmal
Kirche St. Peter und Paul
Mahnmal der beiden Weltkriege

Die historische Altstadt mit ihren alten Plätzen und der Architektur des Inn- und Salzachstils der Bürgerhäuser mit durchwegs gerade geschlossenen Giebelmauern aus dem 19. Jahrhundert, hat ein besonderes Flair. Von den ehemaligen Stadtmauern sind nur noch das Braunauer und das Schärdinger Tor erhalten geblieben.[39]

Rathaus[Bearbeiten]

Das Rathaus mit dem kleinen Turm wurde erstmals 1538 urkundlich erwähnt. An der Außenwand befindet sich neben dem Wappen Oberösterreichs das Stadtwappen. Der Torbogen des Haupteingangs trägt die Jahreszahl 1653; vermutlich wurde damals das gotische Rathaus vollkommen umgebaut. Die Fassade war in dieser Zeit mit Bildern und Sprüchen aus der Gründungssage geschmückt. Es enthielt im Erdgeschoss ein Brotgewölbe, in dem die ortsansässigen Bäcker abwechselnd ihr Brot feilhalten durften, und ein öffentliches Waaggewölbe. Aus dem Bürgerstübl machte man 1791 einen „anständigen Zivilarrest“. 1893 gab der Architekt Raimund Jeblinger dem Gebäude ein romantisches Gepräge, an das heute nur noch wenige Details (Turm, Portal) erinnern. Erhalten geblieben ist der Ratssaal mit der Bürgermeistergalerie und den kaiserlichen Porträts von Maria Theresia, Joseph II. und Franz Joseph I., die auf die historischen Ereignisse der Jahre 1779 (Friede von Teschen) und 1857 (Stadterhebung) hinweisen.[40]

Rossmarkt[Bearbeiten]

Die seit dem 16. Jahrhundert gebräuchliche Platzbezeichnung rührt von den ursprünglich dort abgehaltenen Pferdemärkten her. Aufgrund des großen Interesses wurden die Pferdemärkte und die traditionellen Festzüge aber schon sehr früh auf den größeren Hauptplatz verlegt. Ein großer Pferdemarkt mit einem Festzug findet jährlich am Osterdienstag statt. Der Rossmarkt war einst an beiden Enden geschlossen, nur ein kleines Schlüpftürl, das bei Nacht zugesperrt und bei Feindes- oder Seuchengefahr sogar vermauert wurde, stellte eine Gehverbindung in den westlichen Vormarkt her. Einzige Ausfahrt war das Schärdinger Tor am Rossmarkt.[41]

Schärdinger Tor[Bearbeiten]

Neben dem Braunauer Tor ist das Schärdinger Tor die einzige erhaltene Toranlage der alten Befestigung. Auch Erltor (nach den Erlen am Wassergraben) oder auch Münsterer Tor (wegen der Nachbargemeinde Aurolzmünster) genannt, bildete es die einzige Ausfahrt nach Norden. Bis 1808 kontrollierten marktamtliche Torwächter, die im Obergeschoss des Tores wohnten, den Personen- und Warenverkehr.[42]

Hauptplatz[Bearbeiten]

Nach der vollständigen Zerstörung des Marktes 1364 wurde die Neuanlage näher an die Rieder Burg herangerückt. Der stark längsgerichtete, leicht geschwungene Platz weist altbayerischen Saalcharakter auf, die Fassaden der Bürgerhäuser haben gerade Abschlüsse. Ihrer zum Teil noch gotischen oder frühbarocken Kernarchitektur wurden im 19. Jahrhundert großteils neue Fassaden vorgeblendet. Der Marktbrunnen bildet eine optische Zweiteilung. Der untere Teil war stets der Marktplatz. Dort befand sich bis 1872 ein freistehendes Schrannengebäude für den Getreide-, Salz- und Leinwandhandel. Der Rieder Markt war in der Umgebung maßgebend für die Preisgestaltung. Der Großhandel führte bis Wien und Nürnberg. Jeden Dienstagvormittag findet dort der Wochenmarkt statt.[43]

Dietmarbrunnen[Bearbeiten]

Der einstige Schöpfbrunnen wurde durch eine barocke Brunnenanlage ersetzt. Das Standbild Dietmars des Anhangers, des sagenhaften Ortsgründers, wurde vom Rieder Bildhauer und Konkurrenten Thomas Schwanthalers, Veit Adam Vogl, 1665 geschaffen. Die Gründungssage basiert auf einem legendären Ereignis während des Dritten Kreuzzuges (1189–1192). Dabei spielte der bäuerliche Bundschuh als Ersatz der im Kampf verlorenen Fahne eine entscheidende Rolle.[44]

Stelzhamerplatz[Bearbeiten]

Der Name des Platzes hat sich im Laufe der Zeit oftmals geändert: Am oberen Platz“ hieß er zuerst, ab 1626 Tandlmarkt (nach den Kramläden an der Westseite), Theaterplatz als die profanierte gotische Spitalskirche als Theater (1892 abgebrochen) Verwendung fand, dann Holzplatz. Wo der Platz heute in die Bahnhofstraße mündet, erhob sich bis 1812 ein mächtiger Rundturm, der sogenannte Pulverturm. Das Haus Stelzhamerplatz 18 erinnert in seiner Schmalheit an die kleinen Kram- und Handwerkerläden, die sich an die westliche Befestigungsmauer anlehnten. Sie gehörten der Marktkammer und wurden gegen einen Jahreszins vermietet. Um 1790 wurden die Läden aufgelassen und die Parzellen verkauft.[45]

Stelzhamerdenkmal[Bearbeiten]

1911 wurde dem bedeutenden Dichter Franz Stelzhamer (1802–1874) ein Denkmal gebaut, das der Gmundner Bildhauer Anton Gerhart schuf.[46] In Großpiesenham bei Pramet geboren, lebte Franz Stelzhamer von 1845 bis 1855 in Ried und schrieb dort sein Hauptwerk D’Ahnl. Stelzhamer war auch der Verfasser der oberösterreichischen Landeshymne.[47]

Bildhauerfamilie Schwanthaler[Bearbeiten]

Wurzeln der Familie Schwanthaler finden sich in Ried. 1632 kam Hans Schwabenthaler, später Schwanthaler, nach Ried, und bis 1838 hatte die Bildhauerfamilie dort ihre Werkstätte. 1669 kaufte Thomas Schwanthaler die „halb gemauerte, halb hölzerne Behausung“ in der Priesterzeile (heute Schwanthalergasse). Das Haus war bis in die fünfte Generation 1838 im Besitz der Bildhauerfamilie. Thomas Schwanthaler fertigte den Hochaltar und die Ölberggruppe der Rieder Stadtpfarrkirche. Zahlreiche Werke der Familie sind bis heute vor allem in Kirchen in Oberösterreich und Bayern sowie im Innviertler Volkskundehaus erhalten.[48]

Museen[Bearbeiten]

Innviertler Volkskundehaus[Bearbeiten]

Anfang des 20. Jahrhunderts gründeten einige Rieder Bürger eine Gesellschaft zur Pflege der Rieder Heimatkunde, die sich vor allem mit der Lokalgeschichte und der Schwanthaler-Forschung auseinandersetzte. Für die Sammlungen des 1909 gegründeten Musealvereines gab es zunächst keine Ausstellungsmöglichkeit. Dies änderte sich erst, als 1933 Pfarrer Johann Veichtlbauer (1867–1939) seine umfangreiche volkskundliche Sammlung der Stadt Ried als Stiftung übergab, was die Bestände mehr als verdoppelte. Mit dem Innviertler Volkskundehaus kam man einem Wunsch Pfarrer Veichtlbauers nach.[49] In Ried wurde 1947 die Künstlervereinigung Innviertler Künstlergilde wiedergegründet. Seither finden im Volkskundehaus regelmäßig Ausstellungen von Werken der Künstler dieser Gruppe statt.

Biermuseum[Bearbeiten]

Das Brauwesen hat in Ried eine starke Tradition. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gab es dort 13 Brauhäuser und noch Ende des 19. Jahrhunderts wurden 9 Brauereien genannt. Der Großteil von ihnen wurde später in Gasthäuser umgewandelt. Die Kellerbrauerei gehört zu den ältesten Brauhäusern des Landes. Eine Hofstatt Im Keller wurde bereits 1446 erwähnt. Heute ist dort ein kleines Biermuseum eingerichtet. Der Braugasthof Zum Kellerbräu ist im Wesentlichen in seiner Substanz des 18. Jahrhunderts erhalten. Die Kellerbräustiege führt auf den Schlossberg und bietet einen reizvollen Eindruck von der Altstadt.[50]

Kirchen[Bearbeiten]

Stadtpfarrkirche[Bearbeiten]

Am Kirchenplatz prägt die römisch-katholische Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul das Bild der Altstadt. Der ursprüngliche gotische Bau von 1350 ist noch im Turmuntergeschoss und an den Strebepfeilern des Presbyteriums erkennbar. In den Jahren 1720–1734 wurde die Pfarrkirche barock umgestaltet. Das Langhaus wurde abgerissen und neu errichtet, der Chor 1721 barockisiert. Der 73 Meter hohe Kirchturm wurde 1732 fertiggestellt, 1868 im oberen Teil umgebaut und nach einer Sturmkatastrophe 1929 in die heutige Form gebracht. Der weite, tonnenüberwölbte Kapellensaal ist mit einheitlichem Stuck im Regence-Stil versehen. Acht der zehn Seitenkapellen wurden von ortsansässigen Zünften (Leinenweber, Müller, Bräuer, Schuhmacher, Fleischer, Schneider, Tuchmacher, Bäcker) gestiftet. Der Hochaltar samt Tabernakel, der Florianialtar, die Kanzel, die heilige Anna, die Pietá und die berühmte Ölberggruppe stammen von der Bildhauerfamilie Schwanthaler. Bemerkenswerte Grabsteine befinden sich im Kircheninnern und an der südlichen Außenwand.[51]

Kapuzinerkirche[Bearbeiten]

Seit 1641 gibt es den Orden der Kapuziner in Ried. Kloster und Kirche wurden 1644 geweiht. Mit der Aufhebung des Klosters durch Joseph II. begann ein bewegtes Schicksal, das während der Franzosenkriege fast zur Sprengung der Kirche führte. Das Gebäude wurde als Munitionsmagazin, dann als Militärspital verwendet und schließlich an einen Bierbrauer verkauft. Erst 1862 kamen die Kapuziner wieder zurück. Die Kapuzinerkirche wurde 1906 und zuletzt 1971/72 umgebaut.[52]

Christuskirche[Bearbeiten]

Die Christuskirche ist die Pfarrkirche der altkatholischen Kirchengemeinde und befindet sich seit 1893 in der Bahnhofstraße. Historisch gesehen steht sie auf dem ältesten bewohnten Boden von Ried. Denn das „erste Ried“ befand sich nicht im heutigen Stadtkern; die erste Anlage ist im Bereich der inneren Bahnhofstraße zu finden.[53]

St.-Anna-Kirche[Bearbeiten]

Die St.-Anna-Kirche wurde im Jahr 1500 erbaut. Eine Gedenktafel an der Außenmauer bezeugt, dass Ortsansässige die Kirche stifteten.[54] 1852 zogen die Redemptoristinnen in das angeschlossene Gebäude ein. Im darauffolgenden Jahr begann man mit dem Bau eines zweistöckigen Schwesternhauses und bis 1904 wurde ein Klosterkomplex mit Gartenanlage errichtet.[55]

Riedberg Kirche[Bearbeiten]

Die Riedberg Kirche wurde 1955 im dicht besiedelten Neubaugebiet Riedberg in einem modernen Baustil errichtet.[56]

Gedenkstätten[Bearbeiten]

In den 1950er Jahren errichtete die Stadt Ried auf dem alten Stadtparkgelände (Volksgarten) zum Gedenken an die Rieder Opfer der beiden Weltkriege ein Mahnmal.

Freizeitgestaltung[Bearbeiten]

Über 50 Kilometer markierte und beschilderte Radrundwege im Stadtgebiet bieten sportliche Ausflugsmöglichkeiten. Radwanderwege zum Antiesenradweg, Taiskirchnerradweg oder zum Innradweg erfreuen sich größter Beliebtheit. Die Fahrt zum Römerradweg ist zudem eine abwechslungsreiche Tour.[57] In der Innenstadt sind der Haupt- und Stelzhamerplatz in den Sommermonaten beliebte Outdoortreffpunkte für jung und alt. Der im neuen Stadtpark gelegene Spielplatz ist aufgrund seiner Gestaltung bei Kindern beliebt.[58]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Am Unteren Hauptplatz findet dienstagvormittags der Wochenmarkt statt, freitagnachmittags der Bauernmarkt in der Bauernmarkthalle am Messegelände. Daneben gibt es den Mittefastenmarkt, der jedes Jahr nach Lätari (4. Fastensonntag) stattfindet. Parallel zur Rieder Messe findet alle zwei Jahre das traditionsreiche Rieder Volksfest fest, seit 2008 wird in den Jahren ohne Rieder Volksfest das Innviertler Oktoberfest am Messegelände veranstaltet.[59]

Jährlich am ersten Dienstag nach Ostern veranstaltet die Stadt den traditionellen Pferdemarkt und im Dezember den Nikolo- und Christkindlmarkt.[60]

Musik[Bearbeiten]

Seit 1958 existiert die Musikschule der Stadt Ried, die ab 1977 von Land Oberösterreich zur Landesmusikschule erhoben wurde und an der heute rund 1200 Schüler von 27 Musiklehrern in 30 verschiedenen Fächern unterrichtet werden. Die Leitung der Landesmusikschule obliegt Eduard Geroldinger.[61] 1996 wurde in Ried eine Geschäftsstelle der Jeunesse gegründet, deren Ziel es ist, jungen Künstlern Auftrittsmöglichkeiten im Rahmen der Jeunesse-Konzerte zu geben. Der Zusammenarbeit von Rieder Messe und Landesmusikschule verdankt die Internationale Musikfachmesse Music Austria ihre Entstehung, die seit 1990 alle zwei Jahre stattfindet.[62]

Kunst im Keller[Bearbeiten]

Der Kulturverein KiK (Kunst im Keller) hat sich seit seiner Gründung 1989 mit mehr als tausend Veranstaltungen (auch politischen) und engagierter Kulturarbeit einen hervorragenden Namen in ganz Österreich erworben. Das Spektrum umfasst Musik (Rock, Alternative, Jazz, bis hin zu „echter“ Volksmusik), Kleinkunst (Kabarett, Satire), Literatur und Theater. Bis einschließlich 2006 zählte das KiK mehr als 131.000 Besucher.[63]

Sportvereine und -einrichtungen[Bearbeiten]

Die Hauptsportart in Ried ist der Fußball. Der Fußballklub SV Ried mit vereinseigenem Fußballstadion (Keine Sorgen Arena) ist zugleich der größte Sportverein in Ried. Der Verein war 1998 und 2011 ÖFB-Cupsieger, spielt mit nur 2 Saisonen Unterbrechung seit 1995 in der Bundesliga und war 2007 Vizemeister.

Ergänzt wird das Sportangebot durch den Verein LAG Genböck-Haus Ried mit eigenem Leichtathletikstadion an der Nordumfahrung. Der Verein setzt sehr stark auf den Breitensport und bringt immer wieder erfolgreiche junge Sportler hervor. Der LAG Ried organisiert unter anderem den jährlichen Rieder Stadtlauf. Das Alte Rieder Stadion ist jährlich Austragungsort des Austria Top-Meetings der Leichtathleten.

Der Turnverein TV Ried 1848 ist einer der ältesten Vereine in Österreich und feierte 2008 sein 160-jähriges Bestehen. In der Rieder Jahnturnhalle ist die Bundessturnschule des ÖTB untergebracht. Die Union Ried und die ASKÖ bieten ebenfalls Turnmöglichkeiten.

Von den weiteren zahlreichen Sportvereinen seien folgende genannt: die UTC Fischer Ried (Tennis); die Union Ried (Badminton und Basketball); die Innviertel Penguins (der 1. Rieder Eishockeyverein spielte seit der Saison 2010/11 in der Niederbayrischen-Innviertler Hobbypokalliga und stieg im Herbst 2013 in der 3. oberösterreichischen Landesliga in den offiziellen Spielbetrieb des Österreichische Eishockeyverbandes ÖEHV ein)[64]; der Verein Shotokan Karate-Do Daikoku Ried (traditionelles Karate); der JV Ried (Judo), und der Alpenverein, der auf dem Messegelände eine Kletterhalle betreibt.

Als weitere Freizeit- und Sportmöglichkeiten gibt es ein Freibad, ein Hallenbad (das allerdings im Sommer 2013 wegen Baufälligkeit geschlossen wurde, ein Neubau an der gleichen Stelle wird gerade vorbereitet[65][66]), eine Eishalle und eine Inlineranlage in der Rieder Skatehalle.[67] Dort findet jährlich mit der Austrian Indoor Challenge ein renommierter Wettbewerb in dieser Sportart in Österreich statt.[68]

Politik[Bearbeiten]

Das politische Leben in Ried ist seit 1945 von einer fast ununterbrochenen Dominanz der ÖVP geprägt. Während ÖVP und SPÖ im Gemeinderat bei zahlreichen Themen zumindest in Teilbereichen übereinstimmen, bilden die Gemeinderäte der FPÖ und der Grünen die kritische Sektion der Kommune.

Größere Diskussionen und Debatten zwischen den einzelnen Lagern im Gemeinderat drehten sich in den letzten Jahren um die Gestaltung des Kreisverkehrs, die Errichtung eines Einkaufszentrums oder um die Sanierung bzw.den Neubau des Hallenbades.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2009[69]
Wahlbeteiligung: 72,01 %
 %
50
40
30
20
10
0
45,49 %
21,06 %
19,73 %
11,66 %
2,07 %

Der Gemeinderat besteht aus 37 Mitgliedern, deren Amtszeit sechs Jahre beträgt. Die Sitze verteilen sich seit der letzten Kommunalwahl von 2009 auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen wie folgt: ÖVP 18 Sitze, SPÖ 8 Sitze, FPÖ 7 Sitze, GRÜNE 4 Sitze.

Bürgermeister[Bearbeiten]

An der Spitze der Stadt Ried stehen bereits seit 1781 der Bürgermeister und der Rat.

Der Bürgermeister wird seit 1997 von den Wahlberechtigten gleichzeitig mit der Gemeinderatswahl auf sechs Jahre direkt gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Sein allgemeiner Stellvertreter ist der Erste Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung Vizebürgermeister. In Ried gibt es seit der letzten Gemeinderatswahl von 2009 drei Vizebürgermeister.

Stadtoberhäupter in Ried seit 1899

  • 1899–1912: Hans Winter
  • 1912–1919: Friedrich Thurner
  • 1919–1929: Hans Leitgeb
  • 1929–1938: Rudolf Wilflingseder
  • 1938–1945: Rudolf Pospischek
  • 1945–1945: Wilhelm Soukop
  • 1945–1954: Adolf Matulik, nach ihm ist seit 2006 die Adolf-Matulik-Straße benannt
  • 1954–1958: Rudolf Wilflingseder
  • 1958–1967: Adolf Matulik
  • 1967–1979: Franz Fruhstorfer (SPÖ)
  • 1979–1991: Günther Hummer (ÖVP)
  • 1991–1994: Günther Nagele (SPÖ)
  • Seit 1994: Albert Ortig (ÖVP)

Wappen[Bearbeiten]

Wappen-ried innkreis.png

Das Wappen der Stadt wurde nach der Stadterhebung am 16. März 1859 verliehen.

Blasonierung: Schräg geviert; oben in Gold ein schwarzer Doppeladler mit ausgeschlagenen, roten Zungen; unten von Silber und Blau schräggerautet; rechts (heraldisch; vom Betrachter aus gesehen links) in Gold ein schwarzer, rot gesäumter, einwärts gestellter Bundschuh mit drei roten Riemen und goldenen Spangen; links (vom Betrachter aus gesehen rechts) in Silber ein naturfarbener (brauner), aufrecht gestellter Ast mit drei grünen, einwärts gebogenen Blättern.[70]

Das Stadtwappen ist viergeteilt. Das oberste Viertel zeigt einen Doppeladler und verdeutlicht die Zugehörigkeit zu Österreich. Das untere Viertel enthält die „bayerischen Wecken“, weiß-blaue Rauten, und zeigt damit an, dass die Stadt ursprünglich zu Bayern gehörte. Im linken Viertel steht ein Schnürstiefel. Er war bereits im früheren Marktwappen von Ried (seit 1435) enthalten und spielt auf die Gründungslegende von Ried im Innkreis an.[71]

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Nur 106 Kilometer Luftlinie sind die Städte Landshut in DeutschlandDeutschland Deutschland und Ried voneinander entfernt. Als am 5. Oktober 1974 die Partnerschaft geschlossen wurde, war dies der Beginn einer Freundschaft der kurzen Wege und ohne Sprachbarrieren. Die im Boden eingelassenen Bronzeplatten vor dem Rieder und Landshuter Rathaus erinnern an das Zeichen der Partnerschaft, das von den beiden Städten ausgetauscht wurde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenzeichenträger[Bearbeiten]

  • Ludwig Pasch (* 1919), Schriftsteller und Gründer der Innviertler Schulspatzen
  • Joseph Werndl (* 1929), Organist, Chorleiter, Komponist und Kapellmeister, jahrzehntelang Dirigent des Brucknerbund-Orchesters Ried im Innkreis

Ehrenringträger[Bearbeiten]

  • Max Bauböck (1897–1971), Pädagoge, Historiker, Archivar und Heimatforscher
  • Josef Deimer (* 1936), deutscher Landes- und Kommunalpolitiker (2007)
  • Herbert Dimmel (1894–1980), Maler und Kunstpädagoge
  • Walther Gabler (1915–1993), Porträt- und Landschaftsmaler

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Personen mit Bezug zur Stadt[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Der Bundschuh. ist eine jährlich erscheinende Schriftenreihe und enthält Heimatkundliches aus dem Inn- und Hausruckviertel. Herausgegeben im Auftrag des Museums Innviertler Volkskundehaus. Band 1, Verlag Moserbauer, 1998, ISBN 3-900847-54-1.
  • Konrad Meindl: Geschichte der Stadt Ried in Oberösterreich. Nationale Verlagsanstalt, Buch- und Kunstdruckerei München 1899.
  • Sieglinde Baumgartner, Helmar Auer: Die Schwanthaler-Stadt Ried. Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6.
  • Sieglinde Baumgartner: Ried im Innkreis in alten Ansichten. 2001, ISBN 90-288-6677-9.
  • Franz Berger; Max Bauböck, Ernst Matulik, Anna Burghart: Häuserbuch der Stadt Ried. Verlag Moserbauer, Ried 2002, ISBN 3-902121-17-3.
  •  Alfred Sanz: 50 Jahre Wiedererrichtung Garnison Ried : tapfer, standhaft und treu. 13er-Kameradschaft, Ried/Innkreis 2008, ISBN 978-3-902121-92-9.
  • Herbert Knittler (Hrsg.): Die Städte Oberösterreichs. Verlag Hollinek, Wien 1968.
  • Ludwig Pasch: Kulturgeschichtliche und volkhafte Wandlungen im Bezirk Ried im Innkreis. Landesverlag, Ried im Innkreis 1966.
  • Rudolf Flotzinger: Ried im Innkreis. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 4, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2005, ISBN 3-7001-3046-5.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ried im Innkreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Ried im Innkreis – Reiseführer
 Wiktionary: Ried – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte der Stadt Ried in Oberösterreich; Autor Konrad Meindl; Verlag Moserbauer; S. 117.
  2. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 13.
  3. Geschichte der Stadt Ried in Oberösterreich; Autor Konrad Meindl; Verlag Moserbauer; S. 63–65.
  4. Geschichte der Stadt Ried in Oberösterreich; Autor Konrad Meindl; Verlag Moserbauer; S. 67.
  5. Dietmar der Anhanger, ein wackerer Sohn der Stadt Ried, abgerufen am 22. September 2012.
  6. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 14.
  7. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 16.
  8. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 18.
  9. Ried im Innkreis in alten Ansichten. Europäische Bibliothek, Zaltbommel 2001, ISBN 90-288-6677-9, S. 3.
  10. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 18.
  11. Schwanthaler Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 168.
  12. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 24.
  13. Geschichte der Stadt Ried in Oberösterreich; Autor Konrad Meindl; Verlag Moserbauer; S. 299.
  14. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 29.
  15. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 33.
  16. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 192.
  17. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 121.
  18. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 136.
  19. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 128.
  20. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 131.
  21. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 177.
  22. a b Statistik Austria: Bevölkerungsentwicklung 1869 - 2011 (PDF; 35 kB), Volkszählung vom 15. Mai 2001 (PDF; 10 kB).
  23. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 122–123.
  24. ATIB Ried im Innkreis, abgerufen am 19. September 2012.
  25. Abgestimmte Erwerbsstatistik 2009 (PDF; 9 kB), abgerufen am 19. September 2012.
  26. Arbeitsstättenzählung vom 15. Mai 2001 (PDF; 18 kB), abgerufen am 19. September 2012.
  27. Geschichte der Garnison Ried, abgerufen am 19. September 2012.
  28. Rotes Kreuz Ried, abgerufen am 24. September 2012.
  29. Geschichte der Stadt Ried in Oberösterreich; Autor Konrad Meindl; Verlag Moserbauer; S. 158.
  30. Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried, abgerufen am 19. September 2012.
  31. Land Oberösterreich Bezirksalten- und Pflegeheim, abgerufen am 19. September 2012.
  32. Lebenshilfe Ried im Innkreis, abgerufen am 19. September 2012.
  33. Frauenhaus Innviertel, abgerufen am 19. September 2012.
  34. Volkshilfe Ried im Innkreis, abgerufen am 8. Juli 2014.
  35. Schwanthaler Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 105.
  36. SChulführer Ried im Innkreis, abgerufen am 19. September 2012.
  37. Messe Ried GmbH, abgerufen am 4. Oktober 2013.
  38. Messe Ried GmbH, abgerufen am 27. Oktober 2012.
  39. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 27.
  40. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 46.
  41. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 72.
  42. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 27.
  43. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 103.
  44. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 144.
  45. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 182.
  46. Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Leipzig 1955, Band 2, S. 229.
  47. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 106.
  48. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 77.
  49. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 221.
  50. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 168.
  51. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 69.
  52. Schwanthaler-Stadt Ried im Innkreis, Geschichte und Gegenwart. Verlag Moserbauer, Ried 1999, ISBN 3-900847-57-6, S. 163.
  53. Geschichte der Stadt Ried in Oberösterreich; Autor Konrad Meindl; Verlag Moserbauer; S. 156.
  54. Geschichte der Stadt Ried in Oberösterreich; Autor Konrad Meindl; Verlag Moserbauer; S. 157.
  55. Redemptoristinnen Ried, abgerufen am 19. September 2012.
  56. Geschichte der Riedberg Kirche, abgerufen am 20. Juni 2014
  57. Radfahren in und um Ried, abgerufen am 19. September 2012.
  58. Spielplätze in Ried, abgerufen am 19. September 2012.
  59. Rieder Messe, abgerufen am 29. September 2012.
  60. Märkte in Ried, abgerufen am 19. September 2012.
  61. Landesmusikschule Ried, abgerufen am 19. September 2012.
  62. Jeunesse Ried, abgerufen am 19. September 2012.
  63. Kunst im Keller, abgerufen am 19. September 2012.
  64. Penguins spielen in der Landesliga, abgerufen am 4. Oktober 2013, Tips.at
  65. Gemeinderat und das Land OÖ entscheiden über Hallenbad Neubau, vom 1. Juli 2013, Tips.at
  66. Stadt will 10 Millionen Euro in neues Hallenbad investieren vom 30. Januar 2013, Tips.at
  67. Freizeit Ried, abgerufen am 19. September 2012.
  68. Austrian Indoor Challenge Ried, abgerufen am 19. September 2012.
  69. ried.at – Gemeinderatswahl 2009
  70. Ried im Innkreis: Zahlen und Fakten – Stadtwappen, abgerufen am 14. September 2012.
  71. Wappen der Gemeinde Ried, abgerufen am 13. September 2012.
  72. Bruno Ammering, in: Webpräsenz von Regiowiki.at
  73. Ernst Wilhelm Ammering, in: Webpräsenz von Regiowiki.at
  74. Gerhard Bauböck, in: Webpräsenz von Regiowiki.at
  75. Jörg Bauböck, in:Webpräsenz von Regiowiki.at
  76. Werner Bauböck, in: Webpräsenz von Regiowiki.at
  77. Elisabeth Peterlik, in: Webpräsenz von Regiowiki.at
  78. Andreas Sagmeister, in: Webpräsenz von Regiowiki.at
  79. Friedrich Eisenbarth, in: Webpräsenz von Regiowiki.at
  80. Alfons Etz, in: Webpräsenz von regiowiki.at
  81. Eduard Geroldinger, in: Webpräsenz von Regiowiki.at
  82. Siegfried Meik, in: Webpräsenz von Regiowiki.at
  83. Adolf Rauch, in: Webpräsenz von Regiowiki.at
  84. Bernhard Schneider, in: Webpräsenz von Regiowiki.at
  85. Walter Wetzelsberger, in: Webpräsenz von Regiowiki.at