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Champniers-et-Reilhac

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Champniers-et-Reilhac
Champniers-et-Reilhac (Frankreich)
Champniers-et-Reilhac (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Dordogne (24)
Arrondissement Nontron
Kanton Périgord Vert Nontronnais
Gemeindeverband Périgord Nontronnais
Koordinaten 45° 40′ N,  44′ OKoordinaten: 45° 40′ N,  44′ O
Höhe 185–360 m
Fläche 20,40 km²
Einwohner 541 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 27 Einw./km²
Postleitzahl 24360
INSEE-Code
Website www.champniers-reilhac.fr

Die Kirche Saint-Paul in Reilhac

Champniers-et-Reilhac (Aussprache [ʃɑ̃nˈje e ʁɛˈjak], okzitanisch Champs Niers e Relhac) ist eine französische Gemeinde mit 541 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Nontron und zum Gemeindeverband Communauté de communes du Périgord Nontronnais. Die Einwohner werden Champniérois und Champniéroises genannt.

Der Name von Champniers ist erst im 14. Jahrhundert belegt, gegen 1315 nach Errichtung der Kirche in der Schreibweise Champnier. Er ist gebildet aus den nordokzitanischen Wörtern champ (deutsch Feld, Boden), aus dem lateinischen campus (deutsch freies Feld, Ackerland), und nier (deutsch schwarz). Das letztere stammt aus dem lateinischen niger mit der gleichen Bedeutung.

Reilhac wurde ebenfalls im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt in der latinisierten Form Relhacum (1365). Die Herkunft des Namens zeigt das lange Bestehen des Dorfes, denn es gibt den Namen einer gallorömischen Person Regulius wieder, dem das Suffix -acum als Eignertitel angehängt wurde (somit Reguliacum, Landgut des Regulius). Dieser kommt ursprünglich von Regulus, einem römischen Vornamen.[1]

Lagekarte von Champniers-et-Reilhac

Champniers-et-Reilhac liegt etwa 45 Kilometer ostnordöstlich von Angoulême, etwa 45 Kilometer westsüdwestlich von Limoges und etwa 17 Kilometer nordnordöstlich von Nontron in der Région naturelle des Nontronnais, im touristisch benannten Landesteil des Périgord vert. Die Gemeinde befindet sich an der Grenze zum Département Haute-Vienne und damit zum Limousin im Norden. Reilhac ist die am nördlichsten gelegene Ortschaft im Département Dordogne.

Champniers-et-Reilhac wird von folgenden fünf Gemeinden umgeben:

Maisonnais-sur-Tardoire
(Haute-Vienne)
Saint-Mathieu (Haute-Vienne)
Busserolles Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Piégut-Pluviers Saint-Barthélemy-de-Bussière

Auf dem Gemeindegebiet von Champniers-et-Reilhac liegen folgende Weiler, Gehöfte, Mühlen und Lieu-dits: Belair, Beyranne, Chantelouve, Chèvre Morte, Chez Gonneau, Chez Tendeau, Étang de Pouyol, Fraisse, Gué du Bost, La Chabanne, La Chabroulie, La Chapaudie, La Coudenie, La Francherie, La Parentie, La Petite Chabane, La Trémoulie, Laubergie, Le Bost, Le Calvaire, Le Cluzeau, Le Grafeuil, Le Grand Bost, Le Moulin de la Chabroulie, Le Puy, Les Brousses, Les Fougères, Les Juries, Les Maisonnettes, Les Métairies, Les Petites Brousses, Les Petits Moulins, Les Prades, Les Simonies, Les Tamouzies, Maison Seule, Maisonneuve, Marcillac, Papey und Puyfaud.

Der topografisch tiefste Punkt des Gemeindegebietes liegt mit 185 m am Zusammenfluss von Trieux und Nauzon im äußersten Westen. Der höchste Punkt mit 360 m befindet sich am äußersten Ostpunkt der Gemeinde. Dies spiegelt das generell pultschollenartige Einfallen der Landschaft gen Westen wider. Champniers liegt auf etwa 290 m, Reilhac auf etwa 247 m Höhe.

Verkehrsanbindung

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Durch Champniers verläuft die Nord-Süd-Achse, die zur Departementsstraße D 675 herabgestufte ehemalige Nationalstraße N 675 von Contres (Loir-et-Cher) nach Nontron. Die Nebenstraße D 111/D 117 stellt eine östliche Querverbindung in Richtung Cussac her, die D 110 führt nach Westen zum Ortsteil Reilhac und anschließend weiter nach Maisonnais-sur-Tardoire. Über die D 90 wird Busserolles im Westen erreicht.

Die Gemeinde Champniers-et-Reilhac besitzt ein abgeschwächtes ozeanisches Klima, das sich durch folgende Parameter auszeichnet:

Klimaparameter im Zeitraum 1971-2000
  • Jahresmittel: 11,4 °C
  • Anzahl der Tage unter −5 °C: 2,4
  • Anzahl der Tage oberhalb 30 °C: 4,6
  • Maximum im Tages-Temperaturunterschied: 14,7 °C
  • Jahresniederschlag: 1086 mm
  • Niederschlagstage im Januar: 13,3
  • Niederschlagstage im Juli: 7,9

Durch den Klimawandel zeichnen sich Erhöhungen im Jahresmittel ab, die sich bereits auch bemerkbar machen. So ist beispielsweise an der 45 Kilometer entfernten Wetterstation am Flughafen von Limoges-Bellegarde das langjährige Jahresmittel von 11,2 °C für 1971–2000 über 11,4 °C für 1981–2010 auf 11,8 °C für 1991–2020 angestiegen – ein Zuwachs um 0,6 °C innerhalb von 20 Jahren.

Hydrographische Karte von Champniers-Reilhac

Der Südwesten des Gemeindegebietes wird vom Trieux, einem linken Nebenfluss der Tardoire, in Richtung Nordwesten entwässert. Am westlichsten Punkt der Gemeinde mündet der Nauzon, ein kleinerer rechter Nebenarm des Trieux, der gleichzeitig als Grenzfluss zum Département Haute-Vienne fungiert. Er geht im Oberlauf in den Ruisseau de l’Étang Neuf über, der den weiteren Grenzverlauf bildet. Im Südwesten liegen ferner zwei kleinere Stauseen, der L’Étang des Petits Moulins und der L’Étang Grolhier – letzterer ist ein wichtiges Vogelschutzgebiet.

Generelle Entwässerungsrichtung ist nach Westen.

Die Gemeinde gehört zum Einzugsgebiet der Charente.

Das Entwässerungsnetz in der Gemeinde Champniers-et-Reilhac besitzt eine Gesamtlänge von 28 Kilometern.

Geologische Karte von Champniers-et-Reilhac

Das Gemeindegebiet von Champniers-et-Reilhac wird vollständig von variszischen Grundgebirgsgesteinen des nordwestlichen Zentralmassivs unterlagert. In der Hauptsache ist dies der Saint-Mathieu-Leukogranit mit seiner feinkörnigen (Champniers-et-Reilhac-Leukogranitγ2) und seiner grobkörnigen Fazies (eigentlicher Saint-Mathieu-Leukogranitγ2M). Die grobkörnige Fazies enthält als seltene Einschlüsse bei Les Juries Nordnordwest-streichende Glimmerschiefer der Parautochthonen Glimmerschiefereinheit (ξ1) und bei Les Fougères einen in die Nordwest-Richtung gedrehten Pegmatitkörper (P).

Im Südwesten ist gerade noch der Piégut-Pluviers-Granodiorit in seiner feinkörnigen Randfazies (fγ3M) und in seiner grobkörnigen Normalfazies (γ3M) aufgeschlossen.

Im feinkörnigen Übergangsbereich der beiden Granitoide sind auch noch Züge und Linsen von Paragneis (ζ1-2) und migmatitischem Paragneis (1-2) zwischengeschaltet. Interessant ist der Übergang zwischen den Paragneisen und dem Granodiorit bei Laubergie, der über eine Distanz von gut 100 Metern sehr sukzessiv und konkordant zur Nordwest-streichenden Foliation der Paragneise erfolgt.

Die Granitoide werden von Störungen und teils scharartig auftretenden Mikrogranitgängen durchzogen. Die bevorzugte Streichrichtung ist Nordnordwest, aber auch nördliche, nordnordöstliche und nordöstliche Richtungen treten auf. Bei Chez Tendeau quert ein Ostsüdost-streichender Quarzgang den Granodiorit. Verwerfungen und Gänge sind das Ergebnis der spätvariszischen Dehnungstektonik.

Die Talungen des Nauzons und des Trieux weiten sich kurz vor ihrem Zusammenfluss. In ihnen wurde holozänes Alluvium abgelagert – Feinsande mit Quarzgeröllen (Formation Fy-z).

Bodenbedeckung in Champniers-et-Reilhac

Die Bodenbedeckung der Gemeinde Champniers-et-Reilhac schlüsselt sich im Jahr 2018 gemäß der europäischen Datenbank CORINE Land Cover (CLC) wie folgt auf:

  • Wälder – 45,1 %
  • heterogene landwirtschaftliche Nutzung – 41,6 %
  • Grünland – 11,2 %
  • städtebaulich beansprucht – 1,8 %
  • Binnengewässer – 0,3 %.

Die landwirtschaftliche Nutzung (bestehend aus heterogener Landwirtschaft inklusive Grünland) steht 2018 im Vordergrund. Sie ist mit 52,8 % gegenüber 1990 (55,6 %) jedoch leicht zurückgegangen.

Risikokarte des Quellungs-/Schrumpfungsverhältnisses von Tonmineralen in Böden für Champniers-et-Reilhac

Naturrisiken manifestieren sich in Champniers-et-Reilhac als

Im nahezu gesamten Gemeindegebiet besteht zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und andere Einrichtungen oder Geräte und eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.[2]

Ein herausragendes Wintersturmereignis war das Sturmtief Martin im Dezember 1999, das enorme Schäden an den Wäldern und auch an der Infrastruktur hinterließ. Die Zerstörungen in den Wäldern sind selbst im Jahr 2025 noch zu erkennen.

Das Gemeindegebiet von Champniers-et-Reilhac ist von keiner größeren Gefahr von Bodensetzungen betroffen. Die Erdbebengefahr ist als relativ niedrig einzustufen, am Westrand des Zentralmassivs sind recht seltene Beben der Stärke 3 auf der Richterskala bekannt.

In einigen Teilen des Landes kann Radon, das sich in manchen Häusern und anderen Gebäuden ansammelt, eine erhebliche Belastung für die Bevölkerung durch ionisierende Strahlung darstellen. Laut der Klassifizierung von 2018 ist die Gemeinde Champniers-et-Reilhac der Zone 3 zugeordnet, was bedeutet, dass dort ein erhöhtes Radonpotenzial besteht. Technische Lösungen zur Reduktion der Radonexposition sollten individuell für jedes Gebäude ausgewählt und angepasst werden. Nach der Umsetzung dieser Maßnahmen wird empfohlen, deren Wirksamkeit durch erneute Radonmessungen zu überprüfen.[3]

Ökologie und Umwelt

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Das Gebiet der Gemeinde ist seit 1998 Teil des Regionalen Naturparks Périgord-Limousin.

Schutzgebiete in Champniers-et-Reilhac des Typus 1

Im Gemeindegebiet bilden die Talungen des Trieux, des Nauzon und des Ruisseau de la Francherie sowie der Étang Grolhier eine ökologische Schutzzone (kontinentale ZNIEFF des Typus 1 – Französisch Zone d'interèt écologique, faunistique et floristique). Die Schutzzone wird im Französischen als Vallées du réseau hydrographique de la Tardoire et du Trieux bezeichnet und ist bemerkenswert für ihre Flora und für ihre Wassergüte.

Die angetroffene Flora umfasst rund 40 Pflanzenarten, von denen vier als charakteristisch angesehen werden: Moschuskraut Adoxa moschatellina, Gefingerter Lerchensporn Cordyalis solida, Wiesenrauten-Muschelblümchen Isopyrum thalictroides und Atlantisches Hasenglöckchen Hyacinthoides non-scripta.

Seit 1979 ist der Étang Grolhier im Südwesten als 233 Hektar großes Naturreservat (Französisch site naturel) ausgewiesen (der Weiher selbst ist nur 22,4 Hektar groß).

Die Römerstraße von Périgueux nach Poitiers führte einst in der Nähe von Reilhac vorbei. Aus der gallorömischen Zeit stammt eine Villa, die 1922 am Étang des Petits Moulins am Südrand der Gemeinde entdeckt wurde. Etwas weiter westlich bei Gué du Bost am Étang Grolhier wurde die Römerstraße von Limoges nach Bordeaux angetroffen. Hier fanden sich auch Silexe.[4]

Im Mittelalter gehörte Champniers zur Kastellanei Nontron. Diese bedeutende Lehen umfasste eine Burg, von dem noch der viereckige Donjon erhalten geblieben ist, und eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Reilhac war im 15. Jahrhundert eine Präzeptorei und Kommende des Templerordens. Trotzdem unterstand es der Vizegrafschaft Limoges und dem Baronat Nontron. Auch in Reilhac gab es eine Burg und eine romanische Kirche aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, die dem Malteserorden gehörten. Die meisten Gebäude beider Orte stammen aus dem 18. Jahrhundert und erst 1922 wurde der Ort an das Straßenbahnnetz angeschlossen.[5]

Die heutige Gemeinde Champniers-et-Reilhac ging 1805 aus einer Zusammenlegung der beiden bis dahin unabhängigen Gemeinden Champniers und Reilhac hervor. Zunächst war Reilhac der Hauptort der fusionierten Gemeinde, die sich Reilhac-et-Champniers nannte. Erst 1847 wurde Champniers zum Hauptort und entsprechend die heutige Schreibweise Champniers-et-Reilhac eingeführt.[6]

Bevölkerungsentwicklung

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Bevölkerungsentwicklung in Champniers-et-Reilhac
Jahr Einwohner


1962694
1968661
1975554
1982548
1990544
1999533
2007508
2008504
2012500
2013497
2015478
2017455
2019453
2022511
2023541

Quellen: EHESS[6], INSEE

Die Einwohnerzahlen sind seit 1962 generell rückläufig (Bevölkerungsverlust von 34 Prozent), mit sehr starkem Rückgang zwischen 1968 und 1975. Seit 2019 hat womöglich eine Trendumkehr eingesetzt.

Ihren höchsten Bevölkerungsstand hatte die Gemeinde im Jahr 1891 mit 1182 Einwohnern.

Bei einer Fläche von 20,40 Quadratkilometer beträgt die Bevölkerungsdichte 27 (genauer 26,5) Einwohner/km² (Stand: 2023).

Bürgermeister von Champniers-et-Reilhac war seit März 2008 der zur DVD gehörende Handwerker Daniel Védrenne, der im Juli 2020 wiedergewählt wurde. Er wurde jedoch im März 2026 von dem parteilosen Didier Bellair abgelöst.

Präsidentschaftswahlen 2022

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Kandidaten Parteien 1. Wahlgang 2. Wahlgang
Stimmen % Stimmen %
Marine Le Pen Front national FN 103 35,64 % 163 60,37 %
Emmanuel Macron En marche ! EM 63 21,80 % 107 39,63 %
Jean-Luc Mélenchon Front de gauche FDG 51 17,65 %
Jean Lassalle Résistons ! R 17 5,88 %
Valérie Pécresse Les Républicains LR 15 5,19 %
Éric Zemmour Reconquête REC 11 3,81 %
Nicolas Dupont-Aignan Debout la République DLR 7 2,42 %
Anne Hidalgo Parti socialiste PS 6 2,08 %
Fabien Roussel Parti communiste français PC 5 1,73 %
Yannick Jadot Europe Écologie-Les Verts EELV 5 1,73 %
Philippe Poutou Nouveau Parti anticapitaliste NPA 4 1,38 %
Nathalie Arthaud Lutte Ouvrière LO 2 0,69 %
Gesamt 289 100 % 270 100 %
Gültige Stimmen28997,64 %27090,30 %
Ungültige Stimmen72,36 %299,70 %
Wahlbeteiligung29684,81 %29985,92 %
Enthaltungen5315,19 %4914,08 %
Registrierte Wähler 349 348

Quelle: Ministère de l'Intérieur[7]

Die Präsidentschaftswahl 2022 in Champniers-et-Reilhac konnte Marine Le Pen deutlich für sich entscheiden.

Champniers-et-Reilhac verfügt über die private Vor- und Grundschule (École primaire) „La Lisière“.[8]

Erwerbstätigkeit

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Im Jahre 2022 waren 185 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Champniers-et-Reilhac erwerbstätig, entsprechend 66,0 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Männer (74,7 %) sehr viel höher war als bei den Frauen (57,5 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit 20 Personen im Jahr 2022 niedriger als im Jahr 2016 (26). Die Arbeitslosenquote sank entsprechend von 14,8 % (2016) auf 10,9 % (2022).[9]

Branchen und Betriebe

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54 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2023 in Champniers-et-Reilhac wirtschaftlich aktiv:[9]

Branche
Anzahl%
Gesamt54
Fertigung, Bergbau und andere Industrien611,1 %
Baugewerbe1222,2 %
Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie1222,2 %
Information und Kommunikation47,4 %
Immobilien35,6 %
Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten916,7 %
Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln59,3 %
Andere Dienstleistungen35,6 %

Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Rinderzucht zur Fleischerzeugung.[10] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 48 bei der Landwirtschaftszählung von 1988, auf 29 im Jahr 2000, auf 13 im Jahr 2010 und auf 8 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 83,3 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche verringerte sich von 760 Hektar im Jahre 1988 auf 236 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg hingegen von 15,8 Hektar auf 29,5 Hektar.[11][12][13]

Persönlichkeiten

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Fernand Dupuy (1917–1999), französischer Politiker, Mitglied der Résistance und der Parti communiste français, in Champniers-et-Reilhac beigesetzt.

Sehenswürdigkeiten

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  • Romanische Kirche Saint-Paul in Reilhac, zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts, seit 1965 als Monument historique klassifiziert
  • Romanische Kirche Saint-Paixent in Champniers, 12. und 15. Jahrhundert, mit oktogonalem Kirchturm
  • Burg Champniers aus dem 14. Jahrhundert, von der nur der viereckige Turm erhalten ist[14]
  • Das Schloss Reilhac, in der Nähe der Kirche Saint-Paul gelegen, war einst der Wohnsitz der Familien Roux de Lusson, Solms und Hivonnait. Es wurde im 17. Jahrhundert, zwischen 1667 und 1673, an der Stelle des früheren Tempels erbaut.[15]
  • G. Le Pochat u. a.: Feuille Montbron. In: Carte géologique de la France à 1/50 000. BRGM, 1986.
  • Dominique Richard (Hrsg.): Le Guide Dordogne-Périgord. Éditions Fanlac, Périgueux 1993, ISBN 2-86577-162-8.
  • Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Éditions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Commons: Champniers-et-Reilhac – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Tanet, Hordé, Seite 96
  2. Dossier des Départements über Hauptrisiken. (PDF) Département Dordogne, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
  3. Les risques près de chez moi. Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
  4. Pierre Barrière und Claude Barrière: Habitats néolithiques dans la région de Piégut-Pluviers (Dordogne). In: Gallia. Band 5, Nr. 2, 1947, S. 405–417 ().
  5. Champniers-et-Reilhac (französisch) (Memento vom 9. September 2016 im Internet Archive)
  6. 1 2 Notice Communale Champniers-et-Reilhac. EHESS, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
  7. Ministère de l'Intérieur - Dordogne (Nouvelle-Aquitaine): Résultats de l'élection présidentielle de 2022 à Champniers-et-Reilhac. 7. Mai 2017 (gouv.fr).
  8. École primaire privée La Lisière. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
  9. 1 2 Dossier complet Commune de Champniers-et-Reilhac (24100). INSEE, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
  10. Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
  11. Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Champniers-et-Reilhac. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
  12. Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
  13. Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
  14. Guy Penaud: Dictionnaire des châteaux du Périgord. éditions Sud Ouest, 1996, ISBN 2-87901-221-X, S. 72.
  15. Château de Reilhac à Champniers-et-Reilhac. chateau-fort-manoir-chateau.eu, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).