Sainte-Croix-de-Mareuil

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Sainte-Croix-de-Mareuil
Senta Crotz de Maruelh
Wappen von Sainte-Croix-de-Mareuil
Sainte-Croix-de-Mareuil (Frankreich)
Sainte-Croix-de-Mareuil
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Dordogne
Arrondissement Nontron
Kanton Brantôme
Gemeindeverband Dronne et Belle
Koordinaten 45° 28′ N, 0° 26′ OKoordinaten: 45° 28′ N, 0° 26′ O
Höhe 95–194 m
Fläche 11,93 km2
Einwohner 148 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 12 Einw./km2
Postleitzahl 24340
INSEE-Code

Die Kirche von Sainte-Croix-de-Mareuil

Die französische Gemeinde Sainte-Croix-de-Mareuil (okzitanisch Senta Crotz de Maruelh) liegt im Nordwesten des Départements Dordogne in der Region Aquitanien und hat 148 Einwohner (Stand 1. Januar 2016). Das Gemeindegebiet ist in den Regionalen Naturpark Périgord-Limousin integriert.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sainte-Croix-de-Mareuil liegt etwas südwestlich der D 939 von Périgueux nach Angoulême, etwa drei Kilometer nordwestlich von Mareuil und sechs Kilometer südöstlich von La Rochebeaucourt.

Sainte-Croix-de-Mareuil wird von folgenden Nachbargemeinden umgeben:

Zum Gemeindegebiet gehören folgende Schlösser, Weiler und Gehöfte: Beauchaud, Château d'Ambelle, La Borie, La Chabroulie, La Chatrie, La Durantie, La Forêt, La Grande Côte, La Neuillie, La Vielle Côte, L'Echandeuil, Le Sablon, Les Bregnes, Les Forgerons, Les Petits Essards, Les Plaines, Montplaisir, Teillet, Tuillière und Verdinas.

Das Gemeindegebiet wird von der Belle, einem linken Nebenfluss der Lizonne, in Südost-Nordwest-Richtung durchflossen. Die äußerste Nordgrenze wird von der Nizonne gebildet.

Der topographisch tiefstgelegene Punkt mit 95 Metern über dem Meer liegt im Nordwesten, am Zusammenfluss von der Belle mit der von Osten kommenden Nizonne. Der höchste Punkt mit 194 Metern befindet sich in unmittelbarer Nähe des Weilers La Durantie im äußersten Südosten des Gemeindegebiets. Die Gemeinde liegt zwischen zwei Nordwest-Südost streichenden Höhenrücken, wobei der im Südwesten liegende Rücken von weit größerer Ausdehnung ist und recht flach nach Nordost zur Belle hin abfällt.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sainte-Croix-de-Mareuil liegt im Herzen der Mareuil-Antiklinale. Die aufgeschlossene Schichtenfolge des nordöstlichen Aquitanischen Beckens reicht vom Kimmeridgium bis einschließlich des Oberen Santoniums. Im Pleistozän wurden im Nordosten des Gemeindegebiets auf den Kreidesedimenten kolluviale Alterite abgesetzt, die im Wesentlichen aus Sanden und Kiesen bestehen, welche aus dem sandigen oberen Santonium hervorgegangen sind. Erwähnenswert ist ferner die deutlich erkennbare Schichtstufe des Turoniums (Angoumien); sie umringt halbkreisförmig die leichte strukturelle Aufbeulung der Antiklinale mit seinem Cenomanium und Kimmeridgium. Das Turonium wird in einem großen Steinbruch bei Verdinas von der Firma CMP kommerziell abgebaut. Der extrem reine Kalk dient als Granulat, Zuschlagstoff bei der Photopapierherstellung und als Kalkplatten für das Baugewerbe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das älteste erhaltene Bauwerk in Sainte-Croix-de-Mareuil ist zweifelsohne die romanische Kirche.

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister von Sainte-Croix-de-Mareuil ist seit 1996 der parteilose Michel Jacky Boyer.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung in Sainte-Croix-de-Mareuil
Jahr Einwohner Einwohner im Kanton
in Prozent
Einwohnerdichte


1962 160 3,4 13,4/km²
1968 150 3,6 12,5/km²
1975 153 3,8 12,8/km²
1982 144 3,8 12,0/km²
1990 142 3,8 11,9/km²
1999 140 4,1 11,7/km²
2006 132 3,8 11,0/km²
2007 133 3,8 11,1/km²

Quelle: INSEE[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An Sehenswürdigkeiten ist in Sainte-Croix-de-Mareuil die romanische Kirche zu erwähnen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sainte-Croix-de-Mareuil auf der Website des Insee