Gélacourt

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Gélacourt
Wappen von Gélacourt
Gélacourt (Frankreich)
Gélacourt
Region Grand Est
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Lunéville
Kanton Baccarat
Gemeindeverband Territoire de Lunéville à Baccarat
Koordinaten 48° 29′ N, 6° 44′ OKoordinaten: 48° 29′ N, 6° 44′ O
Höhe 258–329 m
Fläche 4,78 km2
Einwohner 168 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 35 Einw./km2
Postleitzahl 54120
INSEE-Code

Teilansicht des Dorfs

Gélacourt ist eine französische Gemeinde mit 168 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (vor 2016 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Lunéville und zum Kanton Baccarat. Die Einwohner nennen sich Gélacourtois(es).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 47 Kilometer südöstlich von Nancy im Süden des Départements Meurthe-et-Moselle. Nachbargemeinden sind Brouville im Norden und Osten, Merviller im Osten, Baccarat im Südosten, Süden und Südwesten sowie Azerailles im Westen. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf sowie Einzelgehöften. Der Fluss Meurthe durchquert Gélacourt und bildet streckenweise die Gemeindegrenze.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Gemeinde wird 1137 indirekt (Gerardus de Gislacurt) als Gislacurt in einem Dokument erwähnt.[1] Gélacourt gehörte historisch zum Herzogtum Lothringen, das 1766 an Frankreich fiel. Bis zur Französischen Revolution lag die Gemeinde dann im Grand-gouvernement de Lorraine-et-Barrois. Von 1793 bis 1801 war die Gemeinde dem Distrikt Lunéville zugeteilt. Seit 1793 ist sie Teil des Kantons Baccarat. Seit 1801 ist Gélacourt zudem dem Arrondissement Lunéville zugeordnet. Die Gemeinde lag bis 1871 im alten Département Meurt(h)e. Seither bildet sie einen Teil des Départements Meurthe-et-Moselle.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1841 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2015
Einwohner 202 258 113 119 123 150 181 148 158 168
Quelle: Cassini und INSEE

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gélacourt liegt zwar an der Bahnstrecke von Lunéville nach Saint-Dié-des-Vosges, hat jedoch keinen eigenen Bahnhof. In den Nachbargemeinden Azerailles und Baccarat sind die nächstgelegenen Haltestellen. Durch die Gemeinde führt die N59 mit einem Vollanschluss im Südosten der Gemeinde. Für den regionalen Verkehr ist die D19 wichtig, die durch das Dorf führt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-André aus dem 18. Jahrhundert; die Apsis ist aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle Sainte-Catherine aus dem 17. Jahrhundert
  • alte Häuser mit sehenswerten Türportalen
  • Denkmal für die Gefallenen [2]
  • Lavoir in Form eines Doppelbrunnens aus dem Jahr 1866
  • mehrere weitere Brunnen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle zum Namen der Gemeinde
  2. Denkmal für die Gefallenen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gélacourt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien