Crévéchamps

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Crévéchamps
Wappen von Crévéchamps
Crévéchamps (Frankreich)
Crévéchamps
Region Grand Est
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Nancy
Kanton Meine au Saintois
Gemeindeverband Meurthe Mortagne Moselle
Koordinaten 48° 31′ N, 6° 16′ OKoordinaten: 48° 31′ N, 6° 16′ O
Höhe 235–337 m
Fläche 4,86 km2
Einwohner 381 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 78 Einw./km2
Postleitzahl 54290
INSEE-Code

Ortszentrum in den 1920er Jahren

Crévéchamps ist eine französische Gemeinde mit 381 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Die Gemeinde liegt im Arrondissement Nancy und gehört zum Kanton Meine au Saintois (bis 2015: Kanton Haroué).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Kreuzung mehrerer Départementsstraßen am linken Ufer der Mosel, rund 25 km südöstlich von Nancy und 22 km südwestlich von Lunéville. Links, parallel zur Mosel verläuft der Canal des Vosges, der in Crévéchamps den Mosel-Zufluss Orvillers überquert.

Nachbargemeinden von Crévéchamps (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend) sind: Tonnoy, Velle-sur-Moselle, Haussonville, Saint-Mard, Saint-Remimont und Benney.

Toponymie und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nahe dem heutigen Ort des Dorfes gab es bis ins 16. Jahrhundert eine Dorfstelle namens Urville (Orvillare). Das Dorf Crévéchamps wurde in der Spätantike von Gallorömern als Crépatus Campus gegründet, was vom lateinischen crepa = Ziege abgeleitet sein könnte.

Der Flurname La Garenne im Süden der Gemeinde war ein Jagdgebiet, benannt nach der Einsiedelei La Garenne am südlichen Rand des Gemeindegebietes (heute ein Bauernhof). Die beiden Einsiedlerbrüder behüteten dort ein Votivbild mit dem Marientitel Unsere Liebe Frau der Gnaden. Alsbald stellten sich in der Einsiedelei Wallfahrer ein. Die Statue wurde in die 1774 geweihte Dorfkirche gebracht, die heute noch am 2. Juli eines jeden Jahres das Ziel von Wallfahrern ist.

Im Wappen der Gemeinde ist mit dem brennenden Berg das Zeichen des Marquis von Neuviller verewigt, zu dessen Herrschaft Crévéchamps gehörte. Der Krummstab symbolisiert die frühere Abhängigkeit von der Abtei in Flavigny.

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
238 247 271 262 298 304 320 339

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Mariä Himmelfahrt (Église de l'Assomption)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Crévéchamps – Sammlung von Bildern