Island beim Eurovision Song Contest

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Bilanz

Flagge Islands
Übertragende Rundfunkanstalt
RÚV
Erste Teilnahme
1986
Anzahl der Teilnahmen
32 (Stand 2019)
Höchste Platzierung
2 (1999, 2009)
Höchste Punktzahl
232 (2019)
Niedrigste Punktzahl
0 (1989)
Punkteschnitt (seit erstem Beitrag)
58,66 (Stand 2019)
Punkteschnitt pro abstimmendem Land im 12-Punkte-System
1,73 (Stand 2019)

Dieser Artikel befasst sich mit der Geschichte Islands als Teilnehmer am Eurovision Song Contest.

Regelmäßigkeit der Teilnahme und Erfolge im Wettbewerb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yohanna holte 2009 Islands bis heute bestes Ergebnis

Island konnte erst ab 1986 teilnehmen, da vorher die Datenfernübertragung auf die entlegene Insel technisch nicht realisierbar war. Das Debüt 1986 war allerdings von wenig Erfolg. Die Band ICY holte mit Platz 16 von 20 eine eher schlechte Platzierung. Aber auch 1987 und 1988 wurde nur Platz 16 erreicht, womit das Land dreimal in Folge denselben Platz erreichte. 1989 folgte dann die bis dahin schlechteste Platzierung im Wettbewerb. Daníel Ágúst landete auf dem letzten Platz und erreichte keinen einzigen Punkt. Dementsprechend erfolgreicher war dann 1990 das Duo Stjórnin. Sie erreichten Platz 4 und mit 124 Punkten Islands bis dahin bestes Ergebnis. Nach einem durchschnittlichen Platz 15 1991, folgte 1992 dann schon die zweite Platzierung unter den besten Zehn. Die Band Heart 2 Heart erreichte schließlich Platz 7. Von 1993 bis 1997 erreichte Island dann viele durchschnittliche Platzierung. 1994 landete der isländische Beitrag auf Platz 12, 1993 und 1996 auf Platz 13, 1995 auf Platz 15 und 1997 schließlich auf Platz 20. Durch diese eher schwachen Platzierungen musste das Land dann 1998 erstmals beim Wettbewerb aussetzen. Erst 1999 durfte das Land wieder teilnehmen.

1999 war die Rückkehr dann sehr erfolgreich. Selma holte mit Platz 2 fast Islands ersten Sieg und mit 146 Punkten Islands bis dahin bestes Ergebnis im Wettbewerb. Im Jahre 2000 wurde mit Platz 12 allerdings wieder nur ein durchschnittlicher Platz erreicht. 2001 wurde Island dann mit dem geteilten letzten Platz zum bereits zweiten Mal Letzter. Daraufhin musste das Land 2002 erneut aussetzen. Erst 2003 durfte das Land wieder teilnehmen und erreichte in demselben Jahr mit Platz 8 eine weitere Platzierung unter den besten Zehn. 2004 hingegen wurde mit Platz 19 wieder nur ein mäßiges Ergebnis erreicht. 2005 wurde dann erneut Selma geschickt, die 1999 Platz 2 holte. Allerdings war ihre zweite Teilnahme wenig erfolgreich. Selma erreichte im Halbfinale mit Platz 16 nicht das Finale und war damit die erste isländische Interpretin, die sich nicht für das Finale qualifizieren konnte. Allerdings gelang es den isländischen Interpreten 2006 und 2007 ebenfalls nicht das Finale zu erreichen. Somit war Island zum ersten Mal dreimal in Folge nicht im Finale vertreten. Erst ab 2008 lief es für Island wieder besser im Wettbewerb.

2008 schaffte es das Duo Euroband dann sich für das Finale zu qualifizieren, was den ersten isländischen Beitrag im Finale seit vier Jahren darstellte. Mit Platz 14 wurde dann aber nur ein durchschnittliches Ergebnis erreicht. 2009 folgte dann Islands bisher erfolgreichster Beitrag. Yohanna konnte das Halbfinale gewinnen und war somit für das Finale qualifiziert. Dort holte sie mit Platz 2 Islands beste Platzierung seit zehn Jahren. Mit 218 Punkten holte sie allerdings mehr Punkte als Selma 1999, womit sie Islands bis heute bestes Ergebnis holte. Ihre Punktzahl stellte außerdem Islands bis dahin höchste Punktzahl im Wettbewerb dar. Im Jahr 2010 konnte dieser Erfolg allerdings nicht wiederholt werden. Hera Björk erreichte im Halbfinale zwar Platz 3 und qualifizierte sich somit für das Finale, konnte dort aber nur Platz 19 erreichen und holte damit eine weitere durchschnittliche Platzierung für das Land. 2011 und 2012 holten die isländischen Interpreten mit je Platz 20 dann eher mäßige Ergebnisse. Auch 2013 erreichte Eythor Ingi mit Platz 17 wieder nur ein durchschnittliches Ergebnis. Auch 2014 holten Pollapönk mit Platz 15 zwar das beste Ergebnis seit 2009, insgesamt war der Platz aber eher nur eine durchschnittliche Platzierung. 2015 scheiterte María Ólafs dann im Halbfinale, womit Island das erste Mal seit acht Jahren nicht im Finale vertreten war. Mit dem drittletzten Platz scheiterte sie zudem deutlich an der Qualifikation. Auch Greta Salóme 2016, die bereits 2012 zusammen mit Jónsi teilnahm und Platz 20 erreiche, schied bereits im Halbfinale aus. Auch Svala konnte sich 2017 nicht für das Finale qualifizieren und scheiterte mit Platz 15 deutlich an der Qualifikation. 2018 folgte dann der bisherige Tiefpunkt Islands beim ESC. Ari Ólafsson wurde Letzter im Halbfinale, womit Island zum ersten Mal viermal in Folge das Finale verpasste. Dazu erhielt er 0 Punkte vom Televoting und nur 14 Punkte von der Jury. Außerdem wurde er Gesamtletzter, womit er Platz 43 erreichte, was Islands schlechteste Platzierung im Wettbewerb darstellt. 2019 gelang der Insel dann jedoch wieder nach vier Jahren der Einzug ins Finale, nachdem die Band Hatari Platz 3 im Halbfinale belegten. Im Finale erreichte Island mit Platz 10 die beste Platzierung seit zehn Jahren. Außerdem erreichte das Land 2019 mit 232 Punkten eine neue Höchstpunktzahl.

Insgesamt landeten also nur acht von den 32 Beiträgen in der linken Tabellenhälfte. Dazu verpasste das Land bisher siebenmal das Finale und wurde dreimal Letzter. Trotzdem landete das Land bisher schon zweimal auf Platz 2. Insgesamt gehört Island aber zu den eher weniger erfolgreichen Ländern im Wettbewerb. Dazu ist Island das einzige nordeuropäische Land, das bislang noch nie gewonnen hat, während Schweden, Norwegen und Dänemark schon mehr als drei Siege für sich holen konnten und Finnland bisher einmal gewann.

Liste der Beiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Farblegende: – 1. Platz. – 2. Platz. – 3. Platz. – Punktgleichheit mit dem letzten Platz. – ausgeschieden im Halbfinale/in der Qualifikation/im osteuropäischen Vorentscheid. – keine Teilnahme/nicht qualifiziert.

Jahr Interpret Lied
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung Finale Halbfinale/
Qualifikation
Nationaler Vorentscheid
Platz Punkte Platz Punkte
1986 ICY Gleðibankinn
M/T: Magnús Eiríksson
Isländisch Freudenbank 16 / 20 19 Direkte Teilnahme Söngvakeppni Sjónvarpsins 1986
1987 Halla Margrét Hægt og hljótt
M/T: Valgeir Guðjónsson
Isländisch Langsam und leise 16 / 22 28 Söngvakeppni Sjónvarpsins 1987
1988 Beathoven Þú og þeir (Sókrates)
M/T: Sverrir Stormsker
Isländisch Du und sie (Sokrates) 16 / 21 20 Söngvakeppni Sjónvarpsins 1988
1989 Daníel Ágúst Það sem enginn sér
M/T: Valgeir Guðjónsson
Isländisch Was niemand sieht 22 / 22 0 Söngvakeppni Sjónvarpsins 1989
1990 Stjórnin Eitt lag enn
M: Hörður G. Ólafsson; T: Aðalsteinn Ásberg Sigurðsson
Isländisch Noch ein Lied 4 / 22 124 Söngvakeppni Sjónvarpsins 1990
1991 Stefán & Eyfi Draumur um Nínu
M/T: Eyjólfur Kristjánsson
Isländisch Der Traum über Nina 15 / 22 26 Söngvakeppni Sjónvarpsins 1991
1992 Heart 2 Heart Nei eða já
M: Friðrik Karlsson, Grétar Örvarsson; T: Stefán Hilmarsson
Isländisch Nein oder ja 7 / 23 80 Söngvakeppni Sjónvarpsins 1992
1993 Inga Þá veistu svarið
M: Jon Kjell Seljeseth; T: Friðrik Sturluson
Isländisch Dann wirst du die Antwort kennen 13 / 25 42 Söngvakeppni Sjónvarpsins 1993
1994 Sigga Nætur
M: Friðrik Karlsson; T: Stefán Hilmarsson
Isländisch Nächte 12 / 25 49 Direkt für das Finale qualifiziert Söngvakeppni Sjónvarpsins 1994
1995 Bo Halldórsson Núna
M: Bo Halldórsson, Ed Welch; T: Jón Örn Marinósson
Isländisch Jetzt 15 / 23 31 interne Auswahl
1996 Anna Mjöll Sjúbídú
M/T: Anna Mjöll Ólafsdóttir, Ólafur Gaukur Þórhallsson
Isländisch Schubidu 13 / 23 51 10 / 29 49 interne Auswahl
1997 Paul Oscar Minn hinsti dans
M: Paul Oscar, Trausti Haraldsson; T: Paul Oscar
Isländisch Mein letzter Tanz 20 / 25 18 Direkt für das Finale qualifiziert interne Auswahl
1998 Nicht qualifiziert
1999 Selma All Out of Luck
M: Þorvaldur Bjarni Þorvaldsson, Sveinbjörn I. Baldvinsson, Selma Björnsdóttir; T: Þorvaldur Bjarni Þorvaldsson
Englisch Vom Glück verlassen 2 / 23 146 Direkt für das Finale qualifiziert interne Auswahl
2000 August & Telma Tell Me!
M: Örlygur Smári; T: Örlygur Smári, Sigurður Örn Jónsson
Englisch Sag es mir! 12 / 24 45 Söngvakeppni Sjónvarpsins 2000
2001 Two Tricky Angel
M: Einar Bárðarson, Magnús Þór Sigmundsson; T: Einar Bárðarson
Englisch Engel 22 / 23 3 Söngvakeppni Sjónvarpsins 2001
2002 Nicht qualifiziert
2003 Birgitta Open Your Heart
M: Birgitta Haukdal; T: Hallgrímur Óskarsson
Englisch Öffne Dein Herz 8 / 26 81 Direkt für das Finale qualifiziert Söngvakeppni Sjónvarpsins 2003
2004 Jónsi Heaven
M: Sveinn Rúnar Sigurðsson; T: Magnús Þór Sigmundsson
Englisch Himmel 19 / 24 16 interne Auswahl
2005 Selma If I Had Your Love
M: Þ. Þorvaldsson, Vignir Vigfusson; T: Selma, Linda Thompson
Englisch Wenn Du mich lieben würdest Ausgeschieden 16 / 25 52 interne Auswahl
2006 Silvía Nótt Congratulations
M: Þorvaldur Bjarni Þorvaldsson; T: Silvia Night
Englisch Herzlichen Glückwunsch Ausgeschieden 13 / 24 62 Söngvakeppni Sjónvarpsins 2006
2007 Eiríkur Hauksson Valentine Lost
M: Sveinn Rúnar Sigurðsson; T: Peter Fenner
Englisch Verlorenes Valentinstagsgeschenk Ausgeschieden 13 / 28 77 Söngvakeppni Sjónvarpsins 2007
2008 Euroband This Is My Life
M: Örlygur Smári; T: Paul Oscar, Peter Fenner
Englisch Das ist mein Leben 14 / 25 64 8 / 19 68 Söngvakeppni Sjónvarpsins 2008
2009 Yohanna Is It True?
M/T: Óskar Páll Sveinsson, Chris Neil, Tinatin
Englisch Ist es wahr? 2 / 25 218 1 / 18 174 Söngvakeppni Sjónvarpsins 2009
2010 Hera Björk Je ne sais quoi
M/T: Örlygur Smári, Hera Björk
Englisch, Französisch Ich weiß nicht was 19 / 25 41 3 / 17 123 Söngvakeppni Sjónvarpsins 2010
2011 Sjonni’s Friends Coming Home
M: Sigurjón Brink; T: Þórunn Erna Clausen
Englisch Heimkehren 20 / 25 61 4 / 19 100 Söngvakeppni Sjónvarpsins 2011
2012 Greta Salóme & Jónsi Never Forget
M/T: Greta Salóme
Englisch Vergesse nie 20 / 26 46 8 / 18 75 Söngvakeppnin 2012
2013 Eyþór Ingi Ég á Líf
M/T: Örlygur Smári, Pétur Örn Gudmundsson
Isländisch Ich habe ein Leben 17 / 26 47 6 / 17 72 Söngvakeppnin 2013
2014 Pollapönk No Prejudice
M/T: Heiðar Örn Kristjánsson, Haraldur F. Gíslason
Englisch Keine Vorurteile 15 / 26 58 8 / 16 61 Söngvakeppnin 2014
2015 María Ólafsdóttir Unbroken
M/T: Ásgeir Orri Ásgeirsson, Pálmi Ragnar Ásgeirsson, Sæþór Kristjánsson
Englisch Ungebrochen Ausgeschieden 15 / 17 14 Söngvakeppnin 2015
2016 Greta Salóme Hear Them Calling
M/T: Greta Salóme Stefánsdóttir
Englisch Höre sie rufen Ausgeschieden 14 / 18 51 Söngvakeppnin 2016
2017 Svala Paper
M/T: Svala Björgvinsdóttir, Einar Egilsson, Lester Mendez, Lily Elise
Englisch Papier Ausgeschieden 15 / 18 60 Söngvakeppnin 2017
2018 Ari Ólafsson Our Choice
M/T: Þórunn Erna Clausen
Englisch Unsere Wahl Ausgeschieden 19 / 19 15 Söngvakeppnin 2018
2019 Hatari Hatrið mun sigra
M/T: Einar Hrafn Stefánsson, Klemens Nikulásson Hannigan, Matthías Tryggvi Haraldsson
Isländisch Hass wird siegen 10 / 26 232 3 / 17 221 Söngvakeppnin 2019

Nationale Vorentscheide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis einschließlich 1994 wurden alle isländischen Beiträge in einem nationalen Vorentscheid gewählt, 1990 gab es zudem zwei Halbfinalrunden. Oft wurden die Auswahl nach der Entscheidung noch verändert: 1986 wurde der Beitrag ursprünglich nur von Pálmi Gunnarsson vorgetragen, die Gruppe Icy wurde erst später gebildet. 1994 war der Fernsehsender RUV unzufrieden und ersetzte zum Einen die Sängerin Sigrún Eva Ármannsdóttir durch Sigríður Beinteinsdóttir (mit der sie zwei Jahre zuvor noch das Duo Heart2Heart gebildet hat) und zum anderen wurde das Lied Nætur von Frank McNamara neu arrangiert.[1]

In der Phase 1995 bis einschließlich 1999 wurden alle Beiträge intern ausgewählt, bevor bis 2003 wieder ein Vorentscheid nach altem Konzept eingeführt wurde, der aber 2004 und 2005 erneut der internen Auswahl weichen musste. 2006 wurde ein neuer Vorentscheidmodus eingeführt, der drei Halbfinalrunden mit je acht Titeln umfasste. Das Konzept erzielte hohe Quoten, sodass es 2007 erneut durchgeführt wurde.

2008 wurde ein neuer Modus eingeführt. Damals gab es elf Viertelfinals mit jeweils drei Liedern, von denen jeweils eines direkt weitergewählt wurde. Eine Jury wählte aus den anderen Liedern drei Beiträge für ein zwölftes Viertelfinale aus.[2] Die zwölf Gewinner wurden auf vier Halbfinals verteilt. Von drei Liedern wurden jeweils zwei per Telefonvoting in das Finale gewählt. Auch im Finale entschieden ausschließlich die Zuschauer über den Sieger.[3] 2009 wurde dieses komplizierte System entschlankt. Seitdem gibt es keine Viertelfinals mehr, nur noch zwei Halbfinals und ein Finale. Die Entscheidung über die Finalteilnehmer und des Gewinners fällt nach wie vor durch Telefonvoting.

Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Island blieb seiner Landessprache bis einschließlich 1998 immer treu. In den Jahren 1986 bis 1997 wurden die isländischen Beiträge regelkonform in der Landessprache vorgetragen, auch wenn von allen Liedern eine englische Fassung aufgenommen wurde.[4] Nach dem Fall der Sprachregel änderte sich das Bild, seitdem wurden bis auf 2013 und 2019 alle Beiträge komplett auf Englisch gesungen (2010: Französischsprachige Titelzeile). In den Jahren, in denen ein nationaler Vorentscheid stattfand, mussten bei diesem jeweils alle Beiträge auf isländisch vorgestellt werden, sodass in diesen Jahren auch isländische Fassungen existieren (2000, 2001, 2003, 2006, 2007 und seit 2011). 2013 hat Island zum ersten Mal mit einem Beitrag in der Landessprache teilgenommen, ohne dass die Regeln dies vorschreiben.[5] 2019 sang Island zum zweiten Mal auf Isländisch, ohne dass es die Regeln vorschreiben.

Punktevergabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Länder erhielten die meisten Punkte von oder vergaben die meisten Punkte an Island (Stand: 2018):

Die meisten im Finale vergebenen Punkte
Platz Land Punkte
1 SchwedenSchweden Schweden 200
2 DanemarkDänemark Dänemark 194
3 NorwegenNorwegen Norwegen 138
4 FrankreichFrankreich Frankreich 102
5 FinnlandFinnland Finnland 081
Die meisten im Finale erhaltenen Punkte
Platz Land Punkte
1 SchwedenSchweden Schweden 112
2 NorwegenNorwegen Norwegen 108
3 DanemarkDänemark Dänemark 102
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 072
5 PortugalPortugal Portugal 058
Die meisten insgesamt vergebenen Punkte
Platz Land Punkte
1 SchwedenSchweden Schweden 268
2 DanemarkDänemark Dänemark 244
3 NorwegenNorwegen Norwegen 190
4 FinnlandFinnland Finnland 162
5 PortugalPortugal Portugal 115
Die meisten insgesamt erhaltenen Punkte
Platz Land Punkte
1 SchwedenSchweden Schweden 182
2 DanemarkDänemark Dänemark 157
NorwegenNorwegen Norwegen 157
4 FinnlandFinnland Finnland 141
5 SpanienSpanien Spanien 109

Vergaben der Höchstwertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1986 vergab Island im Finale die Höchstpunktzahl 16 verschiedene Länder, davon achtmal an Dänemark. Im Halbfinale vergab Island die Höchstpunktzahl an 13 verschiedene Länder, davon dreimal an Finnland.

Höchstwertung (Finale)
Jahr Land Platz
(Finale)
1986 SchwedenSchweden Schweden 5
1987 DeutschlandDeutschland Deutschland 2
1988 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 6
1989 Zypern RepublikZypern Zypern 11
1990 FrankreichFrankreich Frankreich 2
1991 SchwedenSchweden Schweden 1
1992 SchweizSchweiz Schweiz 15
1993 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 2
1994 IrlandIrland Irland 1
1995 NorwegenNorwegen Norwegen 1
1996 EstlandEstland Estland 5
1997 Zypern RepublikZypern Zypern 5
1998 Nicht qualifiziert
1999 DanemarkDänemark Dänemark 8
2000 DanemarkDänemark Dänemark 1
2001 DanemarkDänemark Dänemark 2
2002 Nicht qualifiziert
2003 NorwegenNorwegen Norwegen 4
2004 UkraineUkraine Ukraine 1
2005 NorwegenNorwegen Norwegen 9
2006 FinnlandFinnland Finnland 1
2007 FinnlandFinnland Finnland 17
2008 DanemarkDänemark Dänemark 15
2009 NorwegenNorwegen Norwegen 1
2010 DanemarkDänemark Dänemark 4
2011 DanemarkDänemark Dänemark 5
2012 SchwedenSchweden Schweden 1
2013 DanemarkDänemark Dänemark 1
2014 NiederlandeNiederlande Niederlande 2
2015 SchwedenSchweden Schweden 1
2016 NiederlandeNiederlande Niederlande (J) 11
SchwedenSchweden Schweden (T) 5
2017 PortugalPortugal Portugal (J & T) 1
2018 OsterreichÖsterreich Österreich (J) 3
DanemarkDänemark Dänemark (T) 9
2019 SchwedenSchweden Schweden (J) 5
NorwegenNorwegen Norwegen (T) 6
Höchstwertung (Halbfinale)
Jahr Land Platz
(Halbfinale)
2004 DanemarkDänemark Dänemark 13
2005 NorwegenNorwegen Norwegen 6
2006 FinnlandFinnland Finnland 1
2007 UngarnUngarn Ungarn 2
2008 DanemarkDänemark Dänemark 3
2009 FinnlandFinnland Finnland 12
2010 BelgienBelgien Belgien 1
2011 FinnlandFinnland Finnland 3
2012 Zypern RepublikZypern Zypern 7
2013 NorwegenNorwegen Norwegen 3
2014 NiederlandeNiederlande Niederlande 1
2015 SchwedenSchweden Schweden 1
2016 NiederlandeNiederlande Niederlande (J) 11
RusslandRussland Russland (T) 3
2017 PortugalPortugal Portugal (J & T) 1
2018 AlbanienAlbanien Albanien (J) 8
TschechienTschechien Tschechien (T) 3
2019 AustralienAustralien Australien (J) 1
TschechienTschechien Tschechien (T) 2

Verschiedenes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die englischen Versionen sowohl des Beitrages von 1987 als auch von 1990 heißen One More Song.
  • Bevor er 1995 intern als Vertreter ausgewählt wurde, hatte Bo Halldórsson bereits sechs Mal an der isländischen Vorentscheidung teilgenommen.
  • Island hat seit der ersten Teilnahme durchschnittlich am meisten Punkte an Dänemark vergeben – immerhin 10,7. Andererseits hat Island auch am meisten Punkte aus Dänemark erhalten – im Durchschnitt 7,9.
  • In der Studiofassung des Beitrages von 2006, die auch auf der Compilation-CD des Eurovision Song Contest enthalten ist, ist die Zeile “I’ll fucking win” enthalten, es ist das erste und bisher einzige Mal, dass ein „schmutziges Wort“ auf einer offiziellen CD des Wettbewerbs enthalten ist. In der Live-Version ersetzte Silvia Night die Zeile nach Drohungen durch die EBU, sie zu disqualifizieren, durch das ähnlich klingende “I’ll freaking win”. Bei den Proben hatte sie zuvor auf der Originalversion beharrt.
  • Manche Beiträge wurden zwar in Isländisch im nationalen Vorentscheid präsentiert, wurden aber im internationalen Wettbewerb in Englisch aufgeführt. Seit 1999 war dies bis auf 2013 und 2019 in jedem Jahr der Fall.
  • 2019 hielten bei der Punkteverkündung die Teilnehmer Hatari Palästinensische Banner in die Kamera. Dies verstößt gegen die Regeln des Wettbewerbs. Welche Auswirkungen oder Sanktionen dies seitens der EBU haben wird ist noch nicht bekannt.

Impressionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. geocities.ws
  2. natfinals.50webs.com
  3. natfinals.50webs.com
  4. diggiloo.net
  5. Iceland: Videoclip released - entry to be performed in Icelandic. esctoday.com