Rumänien beim Eurovision Song Contest

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Bilanz

Flagge Rumäniens
Übertragende Rundfunkanstalt
TVR
Erste Teilnahme
1993
Anzahl der Teilnahmen
21 (Stand 2019)
Höchste Platzierung
3 (2005, 2010)
Höchste Punktzahl
282 (2017)
Niedrigste Punktzahl
6 (1998)
Punkteschnitt (seit erstem Beitrag)
82,40 (Stand 2019)
Punkteschnitt pro abstimmendem Land im 12-Punkte-System
2,00 (Stand 2019)

Dieser Artikel befasst sich mit der Geschichte Rumäniens als Teilnehmer am Eurovision Song Contest.

Regelmäßigkeit der Teilnahme und Erfolge im Wettbewerb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paula Seling & Ovi holten Platz 3 im Jahre 2010 und somit das bis heute beste rumänische Ergebnis

Rumänien nahm bereits 1993 an der osteuropäischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil und belegte dort den letzten Platz unter sieben Teilnehmern. Somit konnte sich da Land mit der Sängerin Dida Drăgan und deren Lied Nu pleca nicht für Millstreet qualifizieren. So kam es erst 1994 zum Debüt, welches allerdings wenig erfolgreich war. Der Sänger Dan Bittman belegte am Ende nur Platz 21 von 25. So musste Rumänien im Folgejahr eine Zwangspause einlegen aufgrund der schlechten Vorjahresplatzierung. 1996 veranstaltete die EBU dann eine interne Vorentscheidung zum Song Contest. Der von Monica Anghel & Sincron gesungene Beitrag Rugă pentru pacea lumii belegte am Ende nur den letzten Platz in der Vorentscheidung, womit Rumänien auch 1996 nicht teilnahm. Erst 1998 nahm das Land wieder am Finale teil, belegte dort aber nur Platz 22 von 25 mit sechs Punkten. Bis heute ist dies Rumäniens niedrigste Punktzahl im Wettbewerb. Durch die schlechte Platzierung 1998, musste das Land auch 1999 eine Zwangspause einlegen. Im Jahre 2000 nahm dann die Band Taxi teil, erreichte aber nur einen Platz im Mittelfeld mit Platz 17 von 24. Diese Platzierung führte dann zu einer erneuten Zwangspause für Rumänien 2001. Erst 2002 durfte das Land wieder teilnehmen und war von nun an deutlich erfolgreicher.

2002 trat das Duo Monica Anghel & Marcel Pavel mit dem Lied Tell Me Why für Rumänien an. Anghel vertrat das Land bereits 1996 in der internen Vorentscheidung der EBU, belegte dort aber nur den letzten Platz. 2002 hingegen gelang mit Marcel Pavel zusammen Platz 9 im Finale, was bis dahin die beste Platzierung des Landes im Wettbewerb darstellte. Nach diesem Erfolg nahm Rumänien auch 2003 teil und konnte sich mit Platz 10 erneut unter den besten Zehn platzieren. 2004 hingegen erreichte der rumänische Beitrag wieder nur Platz 18. 2005 musste das Land daher zum ersten Mal im Halbfinale antreten. Die Sängerin Luminița Anghel und die Band Sistem holten im Halbfinale Platz 1, womit Rumänien erfolgreich das Finale erreichte. Dort kam dann der große Erfolg, denn am Ende verbuchte das Land Platz 3 mit 158 Punkten, was die beste rumänische Platzierung sowie Punktzahl bis dahin darstellte. 2006 war das Land daher wieder für das Finale vorqualifiziert und holte dort erneut eine Platzierung unter den besten Fünf. Der Sänger Mihai Trăistariu landete am Ende auf Platz 4 und holte mit 172 Punkten sogar eine höhere Punktzahl als die Vertreter des Vorjahres. 2007 war das Land erneut vorqualifiziert für das Finale, erreichte dort aber nur Platz 13. Auch die Beiträge 2008 und 2009 konnten mit Platz 20 sowie Platz 19 nicht an die vorherigen Erfolge anknüpfen. Erst 2010 gab es wieder einen Erfolg für Rumänien zu feiern.

So belegte das Duo Paula Seling & Ovi am Ende im Finale Platz 3 mit 162 Punkten, was bis heute das beste rumänische Ergebnis im Wettbewerb darstellt. 2011 hingegen belegte der rumänische Beitrag im Halbfinale zwar Platz 4, landete im Finale aber nur auf Platz 17. 2012 erreichte die Band Mandinga dann Platz 3 im Halbfinale, belegte aber im Finale nur Platz 12. 2013 erreichte Cezar im Finale eine ähnliche Platzierung und landete auf Platz 13. 2014 vertraten erneut Paula Seling & Ovi, die 2010 Platz 3 holten, das Land. Nach einem zweiten Platz im Halbfinale, folgte im Finale dann aber wieder nur eine Platzierung im Mittelfeld für Rumänien mit Platz 12. Auch 2015 landete das Land nur im Mittelfeld mit Patz 15. 2016 war ursprünglich geplant, dass Rumänien teilnehme. TVR hielt bereits eine nationale Vorentscheidung ab und hatte somit schon einen ausgewählten Beitrag. Wegen Schulden des rumänischen Senders TVR 1 bei der EBU in Gesamthöhe von 16 Millionen Schweizer Franken (rund 14,5 Millionen Euro), wurde Rumänien am 22. April 2016, also kurz vor dem ESC, für den Wettbewerb disqualifiziert. Laut der EBU habe der rumänische Rundfunk TVR seit Januar 2007 Schulden angehäuft. Damit war Rumänien das erste Land, das wegen nicht getilgter Schulden bei der Europäischen Rundfunkunion (EBU) vom Wettbewerb disqualifiziert wurde.[1] Allerdings kehrte Rumänien bereits 2017 zum Wettbewerb zurück.

So schickte das Land 2017 Ilinca feat. Alex Florea mit dem Lied Yodel It!. Nach erfolgreicher Qualifikation für das Finale, holte das Duo am Ende Platz 7 und somit die beste rumänische Platzierung seit 2010. Mit 282 Punkten holte sie zudem eine neue Höchstpunktzahl für das Land. Nach diesem Erfolg, nahm das Land auch 2018 teil. Dort kam aber im Gegensatz zum Vorjahr, die Enttäuschung. Die Band The Humas belegte im Halbfinale nur Platz 11, womit Rumänien erstmals im Halbfinale ausschied. Damit verlor das Land im selben Jahr wie Aserbaidschan und Russland den Status, sich jedes Mal für das Finale qualifiziert zu haben. Während jedoch Aserbaidschan und Russland im folgenden Jahr wieder den Finaleinzug schafften und sich im Finale beide unter den besten 10 platzieren konnten, schied Rumänien erneut im Halbfinale aus. Mit Platz 13 holte Ester Peony sogar das bis heute schlechteste rumänische Ergebnis im Wettbewerb.

Insgesamt landeten also neun von den 21 Beiträgen in der linken Tabellenhälfte. Insgesamt schied Rumänien zweimal im Halbfinale aus und erreichte bisher noch nie den letzten Platz. Mit zwei dritten Plätzen und vielen Platzierungen im oberen Mittelfeld, zählt Rumänien zu den durchschnittlich erfolgreichen Ländern im Wettbewerb.

Liste der Beiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Farblegende: – 1. Platz. – 2. Platz. – 3. Platz. – Punktgleichheit mit dem letzten Platz. – ausgeschieden im Halbfinale/in der Qualifikation/im osteuropäischen Vorentscheid. – keine Teilnahme/nicht qualifiziert.

Jahr Interpret Titel
Musik (M) und Text (T)
Sprache Übersetzung Finale Halbfinale/
Qualifikation
Nationaler
Vorentscheid
Platz Punkte Platz Punkte
1993 Dida Drăgan Nu pleca
M: Dida Drăgan; T: Adrian Ordean
Rumänisch Geh nicht weg Nicht qualifiziert
Osteuropäischer Vorentscheid
7 / 7 38 Selecția Națională 1993
1994 Dan Bittman Dincolo de nori
M/T: Antonio Furtuna, Dan Bittman
Rumänisch Jenseits der Wolken 21 / 25 14 Direkt für das Finale qualifiziert Selecția Națională 1994
1995 Nicht qualifiziert
1996 Monica Anghel & Sincron Rugă pentru pacea lumii
M: Cornel Fugaru; T: Mirela Voiculescu Fugaru
Rumänisch Gebet für den Frieden der Welt Nicht qualifiziert
Qualifikationsrunde
29 / 29 11 Selecția Națională 1996
1997 Auf Teilnahme verzichtet
1998 Mălina Olinescu Eu cred
M: Adrian Romcescu; T: Liliana Ștefan
Rumänisch Ich glaube 22 / 25 6 Direkt für das Finale qualifiziert Selecția Națională 1998
1999 Nicht qualifiziert
2000 Taxi The Moon
M/T: Dan Teodorescu
Englisch Der Mond 17 / 24 25 Direkt für das Finale qualifiziert Selecția Națională 2000
2001 Nicht qualifiziert
2002 Monica Anghel & Marcel Pavel Tell Me Why
M: Ionel Tudor; T: Mirela Voiculescu Fugaru
Englisch Sag mir warum 9 / 24 71 Direkt für das Finale qualifiziert Selecția Națională 2002
2003 Nicola Don’t Break My Heart
M: Mihai Alexandru; T: Nicola
Englisch Brich mein Herz nicht 10 / 26 73 Selecția Națională 2003
2004 Sanda Ladoși I Admit
M: George Popa; T: Irina Gligor
Englisch Ich gestehe 18 / 24 18 Selecția Națională 2004
2005 Luminița Anghel & Sistem Let Me Try
M/T: Cristian Faur
Englisch Lass es mich versuchen 3 / 24 158 1 / 25 235 Selecția Națională 2005
2006 Mihai Trăistariu Tornerò
M: Eduard Cîrcotă; T: Cristian Hriscu, Mihaela Deac
Englisch, Italienisch Ich werde zurückkehren 4 / 24 172 Direkt für das Finale qualifiziert Selecția Națională 2006
2007 Todomondo Liubi liubi, I Love You
M/T: Mister M, Ghedi Kamara, Vlad Crețu
Englisch, Italienisch,
Spanisch, Russisch,
Französisch, Rumänisch
Liebe, Liebe, ich liebe dich 13 / 24 84 Selecția Națională 2007
2008 Nico & Vlad Miriță Pe-o margine de lume
M: Andrei Tudor; T: Andreea Andrei, Adina Șute
Rumänisch, Italienisch Am Rand der Welt 20 / 25 45 7 / 19 94 Selecția Națională 2008
2009 Elena Gheorghe The Balkan Girls
M/T: Laurentiu Duta
Englisch Die Mädchen vom Balkan 19 / 25 40 9 / 18 67 Selecția Națională 2009
2010 Paula Seling & Ovi Playing with Fire
M/T: Ovidiu Cernăuțeanu
Englisch Mit dem Feuer spielen 3 / 25 162 4 / 17 104 Selecția Națională 2010
2011 Hotel FM Change
M: Gabriel Băruță; T: Gabriel Băruță, Alexandra Ivan
Englisch Verändern 17 / 25 77 4 / 19 111 Selecția Națională 2011
2012 Mandinga Zaleilah
M: Ioniţă Costi; T: Elena Ionescu, Omar Secada Dihigo
Spanisch, Englisch 12 / 26 71 3 / 18 120 Selecția Națională 2012
2013 Cezar It’s My Life
M/T: Cristian Faur, Florin Cezar Ouatu
Englisch Es ist mein Leben 13 / 26 65 5 / 17 83 Selecția Națională 2013
2014 Paula Seling & Ovi Miracle
M/T: Ovidiu Cernăuțeanu, Phillip Halloun, Victor Forberg Skoberg, Frida Amundsen
Englisch Wunder 12 / 26 72 2 / 15 125 Selecția Națională 2014
2015 Voltaj De la capăt – All Over Again
M/T: Gabriel Constantin, Călin Gavril Goia, Adrian Cristescu, Victor-Răzvan Alstani, Silviu-Marian Păduraru
Rumänisch, Englisch Von Anfang an – Dasselbe Wieder 15 / 27 35 5 / 16 89 Selecția Națională 2015
2016 Ovidiu Anton Moment of Silence
M/T: Ovidiu Anton
Englisch Moment der Stille Disqualifikation durch die EBU
Ausstehende Gebühren
Selecția Națională 2016
2017 Ilinca feat. Alex Florea Yodel It!
M/T: Mihai Alexandru, Alexandra Niculae
Englisch Jodel es! 7 / 26 282 6 / 18 174 Selecția Națională 2017
2018 The Humans Goodbye
M: Matei Alexandru, Alin Neagoe; T: Cristina Caramarcu
Englisch Auf Wiedersehen Ausgeschieden 11 / 18 107 Selecția Națională 2018
2019 Ester Peony On a Sunday
M: Ester Alexandra Creţu, Alexandru Şerbu; T: Ioana Victoria Badea
Englisch An einem Sonntag Ausgeschieden 13 / 18 71 Selecția Națională 2019

Nationale Vorentscheide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher wurden alle rumänischen Beiträge zum Eurovision Song Contest im Rahmen der nationalen Vorentscheidung Selecția Națională gewählt, wobei die Auswahlverfahren wechselten.

1993 bis 2002, 2005, 2010 bis 2012, 2014 und 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1993 bis 2002 wurde der rumänische Vertreter jeweils im Rahmen eines „klassischen“ Vorentscheids gewählt, wobei jedes Jahr im Rahmen einer Show zwischen elf und 20 Beiträge vorgestellt. Dabei stellte auch öfters ein Sänger zwei oder mehrere Beiträge vor. 1993 wurde der Sieger durch eine Umfrage bei 1100 Haushalten ermittelt, wobei nicht nur rumänische, sondern auch moldauische Haushalte befragt wurden. 1994 und 1996 wurde der Sieger durch regionale Jurys ermittelt,[2][3] 1998 wurden die Jurys durch Televoting ergänzt.[4] 2000 wurde erstmals ausschließlich per Telefon abgestimmt, was zu einem Skandal führte: Die Komponisten des zweitplatzierten Titels Why verklagten den rumänischen Fernsehsender, da sie, nachdem die Telefonleitungen geöffnet waren, in Führung lagen, und die Abstimmung nur eine Stunde dauern sollte. Aus unbekannten Gründen waren die Leitungen zwei weitere Stunden geöffnet, sodass Taxi an die Spitze kamen.[5] Auch 2005, 2010 bis 2012, 2014 und 2015 wurde dieses System angewandt, der Sieger wurde allerdings durch 50 % Juryvoting und durch 50 % Televoting ermittelt.

2003 und 2004 sowie 2006 und 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2003 wurde ein neuer Vorentscheid-Modus entwickelt, wobei vor dem Finale noch zwei Halbfinalrunden stattfinden sollten. Insgesamt sollten sich je Halbfinale (mit in etwa zwölf Teilnehmern) sechs Kandidaten für die Endrunde qualifizierten, was nicht immer auch so im Endeffekt passierte: 2003 nahmen am Finale nur zehn Sänger teil, nachdem ein Beitrag disqualifiziert und ein zweiter zurückgezogen wurde.[6] 2007 erwies sich Vorausscheidung als besonders skandalträchtig: Nach zwei Disqualifikationen nahmen bereits in den Halbfinals statt 24 nur 22 Sänger teil. Vor dem Finale wurden drei weitere Titel disqualifiziert und ein vierter freiwillig zurückgezogen, sodass nur noch acht Lieder übrigblieben.[7]

2016 und 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016 und 2017 gab es je ein Halbfinale vor dem Finale. 2016 gab es vor dem Finale ein Halbfinale mit zwölf Teilnehmer. Von denen qualifizierten sich sechs Interpreten für das Finale, wobei Tele- und Juryvoting je drei Interpreten direkt wählten. Im Finale traten somit sechs Teilnehmer gegeneinander an, wobei lediglich das Televoting den Sieger bestimmte. 2017 hingegen gab es vor dem Halbfinale ein öffentliches Casting, wo eine Jury die 15 Halbfinalisten wählte. Im Halbfinale qualifizierten sich zehn Teilnehmer durch 100 % Juryvoting für das Finale. Im Finale wurde der Sieger dann zu 100 % durch das Televoting bestimmt.

2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2018 gab es zum 100-jährigen Bestehen Rumäniens eine groß angelegte Vorentscheidung mit insgesamt fünf Halbfinalen mit je 12 Interpreten. Eine Jury wählte pro Halbfinale drei Interpreten für das Finale aus, so dass am Ende 15 Interpreten am Finale teilnahmen. Dort entschied dann, wie im Vorjahr, alleinig das Televoting den Sieger.

2008, 2009, 2013 und 2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008 und 2009 gab es zwei Halbfinalrunden mit je zwölf Teilnehmern, von denen sich jeweils sechs Teilnehmer für das Finale qualifizierten. Abgestimmt wurde zu 50 % per Jury und zu 50 % durch Televoting. Auch 2013 wurde dieser Modus angewendet, allerdings mit je 16 Teilnehmern pro Halbfinale. 2019 gab es erstmals seit sechs Jahren wieder zwei Halbfinale vor dem Finale. Pro Halbfinale sollten je zwölf Teilnehmer antreten, da ein Interpret sich allerdings kurz vor den Sendung zurückzog, gab es ein Halbfinale mit elf und ein Halbfinale mit zwölf Interpreten. Pro Halbfinale bestimmte dann eine Jury fünf Finalisten, während ein weiterer Interpret durch das Televoting ermittelt wurde. Im Finale traten somit erneut zwölf Interpreten gegeneinander an, wobei eine international besetzte Jury zu 85 % den Sieger bestimmte und das Televoting nur 15 % des Endergebnisses ausmachten.

Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Fall der Sprachregel 1999 wurde kein rumänischer Beitrag ganz in der Landessprache vorgetragen, meist wurde auf Englisch zurückgegriffen. 2006 wurde Tornerò mit englischer Strophe und italienischem Refrain gesungen; 2007 wurde Liubi liubi, I Love You in sechs Sprachen gesungen: Englisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Französisch und Rumänisch tauchten alle im gleichen Umfang auf. Der Beitrag von 2008 wurde auf Rumänisch und Italienisch gesungen, während Zaleilah 2012 Spanisch und Englisch enthielt. De le capăt von 2015 wird zum Großteil auf Rumänisch gesungen, der letzte Refrain auf Englisch. Ferner wurde von den Beiträgen 1994 und 1998 englische Fassungen, vom Beitrag 2000 und vom Beitrag 2006 eine englisch-italienisch-griechische Fassung eingesungen.[8]

Kommerzielle Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige rumänische Beiträge wurden nationale Hits: 1994 wurde Dincolo de nori trotz schlechten Abschneidens zum beliebtesten Lied des Jahres gewählt.[2] Weitere Hits wurden 2003, 2005 und 2006 erzielt. International war vor allem Tornerò erfolgreich und erzielte unter anderem in Malta, Island und Griechenland hohe Verkaufszahlen; der Sänger alleine verdiente an dem Lied rund eine Million Euro.[9] Playing with Fire, der Beitrag von 2010, erreichte die Top-50 der Charts in Finnland, der Schweiz, Norwegen und Schweden.

Punktevergabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Länder erhielten die meisten Punkte von oder vergaben die meisten Punkte an Rumänien (Stand: 2019):

Die meisten im Finale vergebenen Punkte
Platz Land Punkte
1 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 133
2 GriechenlandGriechenland Griechenland 107
3 RusslandRussland Russland 080
4 TurkeiTürkei Türkei 070
5 SchwedenSchweden Schweden 067
Die meisten im Finale erhaltenen Punkte
Platz Land Punkte
1 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 149
2 SpanienSpanien Spanien 128
3 IsraelIsrael Israel 096
4 PortugalPortugal Portugal 065
5 GriechenlandGriechenland Griechenland 060
MaltaMalta Malta 060
Die meisten insgesamt vergebenen Punkte
Platz Land Punkte
1 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 245
2 GriechenlandGriechenland Griechenland 166
3 UngarnUngarn Ungarn 136
4 RusslandRussland Russland 128
5 TurkeiTürkei Türkei 107
Die meisten insgesamt erhaltenen Punkte
Platz Land Punkte
1 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 257
2 IsraelIsrael Israel 182
3 SpanienSpanien Spanien 169
4 GriechenlandGriechenland Griechenland 113
5 IrlandIrland Irland 110

Vergaben der Höchstwertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1993 vergab Rumänien die Höchstpunktzahl im Finale an 13 verschiedene Länder, davon neunmal an Moldau. Im Halbfinale dagegen vergab Rumänien die Höchstpunktzahl an zehn verschiedene Länder, davon siebenmal an Moldau.

Höchstwertung (Finale)
Jahr Land Platz
(Finale)
1993 Nicht qualifiziert
1994 DeutschlandDeutschland Deutschland 3
1995
1996
Nicht qualifiziert
1997 Auf Teilnahme verzichtet
1998 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 2
1999 Nicht qualifiziert
2000 RusslandRussland Russland 2
2001 Nicht qualifiziert
2002 NordmazedonienNordmazedonien Nordmazedonien 19
2003 SchwedenSchweden Schweden 5
2004 GriechenlandGriechenland Griechenland 3
2005 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 6
2006 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 20
2007 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 10
2008 GriechenlandGriechenland Griechenland 3
2009 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 14
2010 DanemarkDänemark Dänemark 4
2011 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 12
2012 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 11
2013 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 11
2014 SchwedenSchweden Schweden 3
2015 ItalienItalien Italien 3
2016 Disqualifiziert
2017 NiederlandeNiederlande Niederlande (J) 11
Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau (T) 3
2018 OsterreichÖsterreich Österreich (J) 3
Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau (T) 10
2019 AustralienAustralien Australien (J) 9
NiederlandeNiederlande Niederlande (T) 1
Höchstwertung (Halbfinale)
Jahr Land Platz
(Halbfinale)
2004 GriechenlandGriechenland Griechenland 3
2005 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 2
2006 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 2
2007 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 10
2008 GriechenlandGriechenland Griechenland 1
2009 TurkeiTürkei Türkei 2
2010 DanemarkDänemark Dänemark 5
2011 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau 10
2012 GriechenlandGriechenland Griechenland 4
2013 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan 2
2014 OsterreichÖsterreich Österreich 1
2015 RusslandRussland Russland 1
2016 Disqualifiziert
2017 NiederlandeNiederlande Niederlande (J) 4
UngarnUngarn Ungarn (T) 2
2018 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau (J & T) 3
2019 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau (J & T) 12

Verschiedenes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Einige Sängerinnen und Sänger hatten, bevor sie ihr Land vertreten durften, schon häufig an der rumänischen Vorentscheidung teilgenommen, allen voran Monica Anghel 2002 (fünf Mal mit insgesamt sieben Beiträgen), Nicola 2003 (sechs Mal) und Mihai Trăistariu (fünf Mal). Mit insgesamt acht Beiträgen führt Monica Anghel damit die Liste der häufigsten Vorentscheid-Teilnehmer an.

Impressionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. NDR: Rumänien vom ESC 2016 ausgeschlossen. In: www.eurovision.de. Abgerufen am 17. Oktober 2016.
  2. a b [1]
  3. [2]
  4. [3]
  5. [4]
  6. [5]
  7. [6]
  8. [7]
  9. Mihai Traistariu performing with sport stars (Memento vom 13. Juli 2007 im Internet Archive)