Eurovision Song Contest 2006

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51. Eurovision Song Contest
ESC 2006 Logo 001.png
Motto Feel the Rhythm (dt.: Fühle den Rhythmus)
Datum Halbfinale: 18. Mai 2006
Finale: 20. Mai 2006
Austragungsland GriechenlandGriechenland Griechenland
Austragungsort Olympic Indoor Hall
Olympic Indoor Hall, Athen
Austragender Fernsehsender ERT
Moderation Maria Menounos und Sakis Rouvas
Pausenfüller Halbfinale: Sakis Rouvas mit I’m in Love with You;
Finale: Elena Paparizou mit Mambo!
Teilnehmende Länder Mit Liedbeiträgen: 37 (ohne Serbien und Montenegro)
In der Abstimmung: 38
Gewinner FinnlandFinnland Finnland
Erstmalige Teilnahme ArmenienArmenien Armenien
Zurückgezogene Teilnehmer OsterreichÖsterreich Österreich,
Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Serbien und Montenegro,
UngarnUngarn Ungarn
Abstimmungsregel Die Zuschauer bestimmten per TED, wie das Land 12, 10, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2 und einen Punkt an die zehn besten Lieder vergibt.

UkraineUkraine ESC 2005 | GriechenlandGriechenland ESC 2006 | FinnlandFinnland ESC 2007

Sänger „Mr. Lordi“ der Band Lordi, Interpret des Siegertitels

Der 51. Eurovision Song Contest fand am 18. und 20. Mai 2006 in der griechischen Hauptstadt Athen statt. Gewinner war Finnland mit der Gruppe Lordi und ihrem Song Hard Rock Hallelujah. Veranstaltungsort war die Olympic Indoor Hall im Olympia-Sportkomplex. Finale und Halbfinale wurden moderiert von Sakis Rouvas, der für Griechenland 2004 den dritten Platz belegte, sowie von Maria Menounos, Moderatorin des US-Senders NBC. Das Televoting im Halbfinale wurde von den griechischen Olympiasiegern 2004 Aimilia Tsoulfa und Dimosthenis Tampakos, das Finale von der aus Griechenland stammenden Sängerin Nana Mouskouri, die 1963 beim Song Contest für Luxemburg startete, eröffnet.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Die beiden Shows wurden von der deutschen Firma PROCON ausgestattet, die bereits für die ESC-Jubiläumsshow Congratulations (2005) und das Finale 1999 in Jerusalem verantwortlich zeichnete.

Seit 2004 gibt es zwei (bzw. drei) Tage vor dem Finale ein Halbfinale, aus der die zehn Erstplatzierten das Finale erreichen. Vierzehn weitere Länder sind bereits für die Endrunde qualifiziert: die Bestplatzierten des Vorjahres sowie die Großen Vier der European Broadcasting Union (Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Spanien).

Die Punktevergabe wurde durch die EBU verkürzt, wie dies bereits auf ähnliche Weise beim Junior Eurovision Song Contest 2005 erprobt wurde. Der jeweilige nationale Sprecher gibt nur die drei höchsten Wertungen durch, die ersten sieben Wertungen erschienen sofort auf der Punktetafel. Hiergegen regte sich Widerstand seitens der ESC-Fangemeinschaft, wie der Zulauf zu einer entsprechenden Unterschriftensammlung im Internet zeigte. Die Show wurde von knapp 110 Millionen Zuschauern im Fernsehen verfolgt.

Nationale Qualifikation[Bearbeiten]

Finale[Bearbeiten]

Folgende vierzehn Länder waren direkt für das Finale qualifiziert:

Die besten zehn des Vorjahres[Bearbeiten]

  • Dänemark: Am 11. Februar hatte das dänische Publikum beim Melodi Grand Prix in Aalborg die Gelegenheit, aus zehn Titeln den Landesvertreter für Athen zu wählen. Es siegte überraschend die 17-jährige Debütantin Sidsel Ben Semmane mit dem Song Twist of Love.
  • Griechenland: Die griechische Rundfunkanstalt ERT gab am 24. Januar bekannt, Anna Vissi werde für das Gastgeberland an den Start gehen; aus vier Titeln wurde am 14. März das Lied gewählt, mit dem sie antritt. Vissi hat Griechenland schon einmal 1980 mit dem Titel Autostop vertreten (Platz 13). 1982 war sie mit Mono i agapi für Zypern angetreten (5. Platz).
  • Israel: Israel wählte seinen Vertreter aus elf Bewerbern am 15. März in Jerusalem aus.
  • Lettland: Die lettische Vorausscheidung fand am 11. März in Ventspils statt. Gewinner war die A-cappella-Band Cosmos mit dem Lied I Hear Your Heart.
  • Malta: Der maltesische Beitrag wurde am 4. Februar in Valletta ausgewählt. Beim Malta Song for Europe Festival siegte Fabrizio Faniello mit dem Song I Do. Er vertrat Malta bereits 2001.
  • Moldawien: Der Vertreter des Landes sollte aus 13 Bewerbern in einer Vorentscheidung am 25. Februar in Chișinău ausgewählt werden. Da bei einer zur Hälfte aus Zuschaueranrufen, zur Hälfte aus Juryvoten zusammengesetzten Wertung drei Interpreten denselben Punktestand erreichten, sich jedoch die Jury weigerte, dem Regelwerk entsprechend einen Sieger zu bestimmen, endete das erste Finale ohne Ergebnis. Als Grund wurde die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Beiträge genannt. Die Entscheidung fiel schließlich am 15. März in einer zweiten Vorentscheidung, in der ein Beitrag der ersten Vorentscheidung und vier neue Beiträge zur Wahl standen. Sieger waren Arsenium & Natalia Gordienco mit dem Titel Loca.
  • Norwegen: Der norwegische Beitrag wurde am 4. Februar beim Finale des Melodi Grand Prix 2006 in Oslo ausgewählt. Es siegte Christine Guldbrandsen mit Alvedansen.
  • Rumänien: Am 26. Februar fand nach zwei Halbfinalrunden ein Vorentscheid im rumänischen Fernsehen TVR statt, bei dem eine Jury und Fernsehzuschauer aus zwölf Teilnehmern den Sieger bestimmten. Es gewann Mihai Trăistariu mit dem Titel Tornerò.
  • Schweiz: Das Schweizer Fernsehen wählte in einer internen Vorausscheidung einen Song der deutschen Komponisten Ralph Siegel und Bernd Meinunger aus. Der Song If We All Give a Little wurde am 18. März vorgestellt. Als Interpreten wurde von Ralph Siegel die sechsköpfige Gruppe six4one durch ein Casting zusammengestellt.
  • Serbien und Montenegro: Am 11. März sollte Serbien und Montenegro seinen Beitrag mit Hilfe der Fernsehshow Evropesma 2006 auswählen. Vor dem Finale gab es zwei Halbfinale (Beovizija und Montevizija) in den beiden Landesteilen. Dabei qualifizierten sich zwölf Songs aus Serbien und weitere zwölf Songs aus Montenegro für das Finale. Dort gewann die Gruppe No Name mit dem Titel Moja ljubavi, die Sieger des Televoting (die Gruppe Flamingosi feat. Luis) erhielten von den Juroren aus Montenegro keine Punkte. Infolge von Vermutungen, dass es bei dieser Abstimmung zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei, wurde das Ergebnis annulliert und für den 19. März ein zweiter Vorentscheid angesetzt, der jedoch ebenfalls scheiterte. Der montenegrinische Fernsehsender RTCG verweigerte sich einer erneuten Televoting-Abstimmung zwischen den jeweils ersten fünf Teilnehmern aus beiden Landesteilen und bestand darauf, dass die Gruppe No Name gewonnen habe. Am 20. März teilte RTS der EBU den endgültigen Rückzug vom Wettbewerb mit. Das Land wird den Wettbewerb live übertragen und auch am Televoting teilnehmen. Als Nachrücker gelangt Kroatien direkt ins Finale und muss deshalb nicht am Halbfinale teilnehmen.
    • Nachrücker Kroatien: Die kroatischen Fernsehzuschauer und die Expertenjury der HRT bestimmten ihren Beitrag durch die Vorausscheidung Dora. Daraus ging als Siegerin die Sängerin Severina mit dem Titel Moja štikla hervor, dessen Arrangement von Goran Bregović, der Text von der Interpretin selbst stammt. Komponiert wurde der Song vom Vorjahresteilnehmer Boris Novković.

Die Großen Vier[Bearbeiten]

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien leisten den finanziell größten Beitrag zur EBU. Zudem kommen aus diesen Ländern, gemessen an den Zuschauerzahlen, die größten Mitgliedsender der EBU, die zusammen fast eine Viertelmilliarde Menschen versorgen. Um zu vermeiden, dass bei einer schlechten Platzierung im Vorjahr ein Großteil des europäischen Zuschauerpotentials wegbrechen könnte, werden diese Länder grundsätzlich im Finale platziert.

  • Deutschland: Aufgrund des schlechten Abschneidens im Vorjahr wurde die Kandidatenkür 2006 geändert. Eine Jury der ARD-Unterhaltungschefs wählte aus Vorschlägen der deutschen Phonoindustrie drei Teilnehmer für den Vorentscheid aus. Zu den Auswahlkriterien zählten vor allem eine hohe Showakzeptanz und ein hervorragender musikalischer Standard. Am 9. März gewann die Band Texas Lightning gegen Thomas Anders und Vicky Leandros die deutsche Vorausscheidung.
  • Frankreich: Das französische Publikum wählte am 14. März in einem Vorentscheid mit 21 Künstlern seinen Vertreter für Athen. Die Kandidaten für den Vorentscheid wurden durch mehrere Auswahlverfahren, unter anderem durch Webvoting, die Castingshow Entrée des artistes und die Dokumentation Dom Tom Folies, bestimmt. Die Gewinnerin war Virginie Pouchain. Der Beitrag Nous, c’est vous, den sie am Ende der Vorentscheidung vorstellte, wurde allerdings als nicht geeignet für das internationale Finale eingestuft, sodass die Sängerin mit dem Lied Il était temps in Athen antrat.
  • Großbritannien: Bis zum 31. Dezember konnten bei der BBC Beiträge eingesandt werden. Am 4. März wurde der Sieger in der Fernseh-Show Making Your Mind Up bestimmt. Der Gewinner dieser Vorausscheidung war Daz Sampson mit dem Titel Teenage Life.
  • Spanien: Beim spanischen Sender TVE konnten bis zum 31. Januar Songs eingereicht werden. Beiträge mit fremdsprachigen Liedtexten waren nicht zugelassen. Interpret und Titel wurden intern ausgewählt. Am 27. Februar gab TVE bekannt, dass die Gruppe Las Ketchup (bekannt durch den Sommerhit Aserejé) Spanien mit dem Lied Bloody Mary vertreten wird.

Halbfinale[Bearbeiten]

Folgende Länder nahmen am Halbfinale teil:

  • Albanien: Luiz Ejlli gewann am 18. Dezember 2005 das Festivali i Këngës mit dem folkloristischen Song Zjarr e ftohtë.
  • Andorra: Für Andorra ist die Newcomerin Jennifer mit dem am 8. März intern gewählten Titel Sense tu angetreten.
  • Armenien: Bis zum 20. Januar konnten beim armenischen Fernsehen Songs eingereicht werden. Eine Jury sollte ursprünglich von diesen die Besten aussuchen, die in einer Fernsehshow Mitte Februar gegeneinander antreten. Am 20. Januar gab das armenische Fernsehen bekannt, eine Jury habe den Sänger Andre ausgewählt. Er tritt mit dem Titel Without Your Love an.
  • Belgien: In diesem Jahr ist der flämische Sender Eén für die nationale Vorentscheidung verantwortlich. 28 Kandidaten haben erst in vier Vorrunden und anschließend in zwei Halbfinals um sieben Tickets für das lokale Finale gekämpft. Es siegte schließlich Kate Ryan mit dem Titel Je t’adore.
  • Bosnien-Herzegowina: Das Land stellte sein Lied für Athen in der Fernseh-Show BH Eurosong 2006 vor, die am 5. März stattfand. Das Fernsehpublikum durfte lediglich per Televoting über den Songtitel aus drei Möglichkeiten wählen – es entschied sich für Lejla. Als Interpreten hat das bosnische Fernsehen den Sänger Hari Varešanovic, besser bekannt als Hari Mata Hari, bekannt gegeben.
  • Bulgarien: Aus zwölf Bewerbern wurde am 12. März Mariana Popova mit Let Me Cry ausgewählt.
  • Estland: Der estnische Beitrag wurde am 4. Februar in Tallinn ausgewählt. Eine Jury bestimmte Sandra Oxenryds Titel Through My Window als Sieger, knapp vor Ines.
  • Finnland: Die finnische Vorausscheidung hat am 10. März in Turku stattgefunden. Es siegte die Band Lordi mit dem Titel Hard Rock Hallelujah. Die Band trat in Monster- und Zombiekostümen auf und gewann die TED-Abstimmung deutlich.
  • Irland: Für Irland nahm der Sänger Brian Kennedy teil. Eigens für ihn gab es eine kleine Vorausscheidung im Februar, bei der die Fernsehzuschauer der Late Late Show (RTE) aus drei Titeln das Lied Every Song Is a Cry for Love für ihn auswählten.
  • Island: Für Island ging Silvía Nótt mit dem Lied Congratulations an den Start. Die Fernsehzuschauer wählten den Beitrag am 18. Februar in Reykjavík. Der verantwortliche Sender RUV zählte während der Abstimmung knapp 120.000 Stimmen, von denen Silvía Nótt 70.190 ergatterte – in Anbetracht von Islands 300.000 Einwohnern eine beeindruckende Zahl.
  • Litauen: Litauen wählte seinen Beitrag, We Are the Winners von LT United, am 4. März in Kaunas aus.
  • Mazedonien: Der mazedonische Vorentscheid fand am 4. März auf MKRTV statt. Die Zuschauer wählten mittels Televoting mit 133 Stimmen Vorsprung Elena Risteska zur Vertreterin ihres Landes. Ihr Lied Ninanajna setzte sich gegen 19 konkurrierende Beiträge durch.
  • Monaco: Der monegassische Beitrag wurde im Dezember 2005 bereits intern ausgewählt. Nach zwei Castings in Paris und Monaco gewann Séverine Ferrer mit dem Titel La coco-dance die Teilnahme in Athen.
  • Niederlande: Die niederländische Vorausscheidung, das Nationaal Songfestival 2006 fand am 12. März 2006 statt und wurde von Paul de Leeuw moderiert. Die beiden Gruppen Behave und Treble sowie die Sängerin Maud sangen dabei jeweils drei Songs. Der Sieger Treble mit dem Song Amambanda wurde aus einem Mix aus Musikexperten und Televoting ermittelt.
  • Polen: Der polnische Beitrag wurde am 28. Januar in der Fernsehshow Piosenka dla Europy ausgewählt. Die Vorentscheidung gewannen Ich Troje, die mit dem Song Follow My Heart Polen in Athen vertraten. Sie sangen schon einmal in Riga 2003. Damals haben sie den 7. Rang erreicht.
  • Portugal: Bei der RTP-Fernsehsendung Festival da Canção in Lissabon wurde die Girlband Nonstop mit Coisas de nada durch Televoting und eine Jury als Sieger bestimmt.
  • Russland: Für Russland trat Dima Bilan an. Das Lied hieß Never Let You Go. Es wurde ohne nationale Vorentscheidung vom russischen TV-Sender Channel One intern bestimmt.
  • Schweden: Der Teilnehmer wurde hier in einem aufwändigen Verfahren ermittelt. Es gab vier Vorrunden, eine Runde für eine „zweite Chance“ sowie das Finale, das am 18. März stattfand. Dieses Melodifestivalen erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Die in den Tagen vor dem Finale hoch favorisierte Carola, die schon einmal beim Eurovision Song Contest 1991 gewonnen hatte, siegte beim nationalen Vorentscheid mit ihrem Titel Evighet (Invincible später im Contest) und vertrat schließlich Schweden in Athen.
  • Slowenien: Am 29. Januar fand der Vorentscheid EMA statt, bei dem der Sieger Anžej Dežan unter 14 Teilnehmern in einem Mix aus Televoting und Jury bestimmt wurde. Für den Sieg seines Liedes Plan B gaben die Stimmen der Jury den Ausschlag.
  • Türkei: Der türkische Sender TRT 1 gab am 5. Januar bekannt, die Sängerin Sibel Tüzün werde die Türkei in Athen vertreten. Ihr Song, der intern ausgewählt und am 4. März der Öffentlichkeit präsentiert wurde, heißt Süper star.
  • Ukraine: Am 11. März wurde der ukrainische Beitrag durch die Casting-Show Ty – sirka ermittelt. Es gewann Tina Karol mit I Am Your Queen. Das Lied wurde anschließend neu arrangiert und erhielt für Athen einen neuen Titel – Show Me Your Love – und einen neuen Songtext.
  • Weißrussland: Am 10. Februar durfte das weißrussische Publikum aus 15 Songs drei Favoriten auswählen. Daraus bestimmte eine senderinterne Jury die Sängerin Palina Smolawa mit Mama zur Siegerin.
  • Zypern: Nach zwei Halbfinalen Mitte Februar fand der zyprische Vorentscheid am 22. Februar statt. Für das Land nach Athen fahren wird Annette Artani mit dem Titel Why Angels Cry.

Das kurz zuvor der EBU beigetretene Georgien nahm 2006 aus finanziellen Gründen noch nicht teil, ebenso die Tschechische Republik. Ungarn und Österreich zogen sich für 2006 aus dem Wettbewerb zurück. Luxemburg hatte bereits seit 1994, Italien seit 1998 keine Teilnehmer mehr geschickt. Liechtenstein konnte als Nicht-EBU-Mitglied nicht am Wettbewerb teilnehmen.

Halbfinale[Bearbeiten]

Folgende Länder haben am Semifinale (18. Mai) teilgenommen (die Platzierungen wurden erst nach Beendigung des Finales bekanntgegeben). Die Plätze 1 bis 10 haben sich für das Finale qualifiziert.

Platz Startnr. Land Sprache Interpret Titel
(M = Musik; T = Text)
Übersetzung Punkte
01. 16 FinnlandFinnland Finnland Englisch Lordi Hard Rock Hallelujah
M/T: Mr. Lordi
- 292
02. 22 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Bosnisch Hari Mata Hari Lejla
M: Željko Joksimović; T: Fahrudin Pecikoza-Peca, Dejan Ivanović
- 267
03. 13 RusslandRussland Russland Englisch Dima Bilan
Дима Билан
Never Let You Go
M: Alexander Lunjew; T: Karen Kavalerjan, Irina Antonjan
Ich werde Dich nie gehen lassen 217
04. 20 SchwedenSchweden Schweden Englisch Carola Invincible
M: Bobby Ljunggren, Thomas G:son, Henrik Wikström;
T: Thomas G:son, Carola Maria Häggkvist
Unbesiegbar 214
05. 18 LitauenLitauen Litauen Englisch, Französisch LT United We Are the Winners
M: Andrius Mamontovas, Saulius 'Samas’ Urbonavičius;
T: Andrius Mamontovas, Viktoras Diawara
Wir sind die Sieger 163
06. 01 ArmenienArmenien Armenien Englisch André
Անդրե
Without Your Love
M: Armen Martirosyan; T: Catherine Bekian
Ohne deine Liebe 150
07. 15 UkraineUkraine Ukraine Englisch Tina Karol
Тіна Кароль
Show Me Your Love
M: Tina Karol, Mikhail Nekrasov; T: Pavel Shilko
Zeige mir deine Liebe 146
08. 14 TurkeiTürkei Türkei Türkisch, Englisch Sibel Tüzün Süper star
M/T: Sibel Tüzün
Superstar 091
09. 08 IrlandIrland Irland Englisch Brian Kennedy Every Song Is a Cry for Love
M/T: Brian Kennedy
Jedes Lied ist ein Schrei nach Liebe 079
10. 11 MazedonienMazedonien Mazedonien Englisch,
Mazedonisch
Elena Ristevska
Елена Ристеска
Ninanajna
Нинанајна
M: Darko Dimitrov; T: Rade Vrčakovski
- 076
11. 12 PolenPolen Polen Englisch, Polnisch,
Deutsch, Russisch
Ich Troje Follow My Heart
M: André Franke; T: Real McCoy, Wiliam Lennox,
Michał Krystian Wiśniewski, Nikolai Galanov, André Franke
Folge meinem Herzen 070
12. 07 BelgienBelgien Belgien Englisch mit Französischen Titel Kate Ryan Je t’adore
M/T: Niclas Kings, Lisa Greene, Niklas Bergwall, Kate Ryan
Ich bete dich an 069
13. 23 IslandIsland Island Englisch Silvia Night Congratulations
M: Þorvaldur Bjarni Þorvaldsson; T: Silvia Night
Herzlichen Glückwunsch 062
14. 06 AlbanienAlbanien Albanien Albanisch Luiz Ejlli Zjarr e ftohtė
M: Klodian Qafoku; T: Dr. Flori
Das kalte Feuer 058
15. 09 Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern Englisch Annette Artani
Αννέτ Αρτάνι
Why Angels Cry
M/T: Peter Yiannakis
Warum Engel weinen 057
16. 03 SlowenienSlowenien Slowenien Englisch Anžej Dežan Mr. Nobody (Plan B)
M: Matjaž Vlašič; T: Urša Vlašič
Herr Niemand 049
17. 02 BulgarienBulgarien Bulgarien Englisch Mariana Popova
Мариана Попова
Let Me Cry
M: Dani Milew; T: Elina Gawrilowa
Lass mich weinen 036
18. 21 EstlandEstland Estland Englisch Sandra Through My Window
M: Alar Kotkas, Ilmar Laisaar, Pearu Paulus; T: Jana Hallas
Durch mein Fenster 028
19. 19 PortugalPortugal Portugal Portugiesisch,
Englisch
Nonstop Coisas de nada
M/T: José Manuel Afonso, Elvis Veiguinha
Dinge des Nichts 026
20. 17 NiederlandeNiederlande Niederlande Fantasiesprache,
Englisch
Treble Amanbanda
M/T: Caroline Hoffman, Niña van Dijk, Djem van Dijk
- 022
21. 10 MonacoMonaco Monaco Französisch,
Tahitianisch
Séverine Ferrer La coco-dance
M/T: J. Woodfeel, Iren Bo
Der Coco-Tanz 014
22. 05 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland Englisch Palina Smolawa
Полина Смолова
Mum
M: Sergey Suchomlin; T: Andrej Kostiugow
Mama 010
23. 04 AndorraAndorra Andorra Katalanisch Jennifer Sense tu
M/T: Rafael Artesero Herrero, Joan Antoni Rechi
Ohne dich 008

Punktevergabe (Halbfinale)[Bearbeiten]

Wettbewerber Abstimmungsergebnisse
Punkte AM BG SI AD BY AL BE IE CY MC MK PL RU TR UA FI NL LT PT SE EE BA IS RO DK LV HR CS NO MT CH GB FR DE ES MD IL GR
Armenien 150 8 7 3 12 12 3 12 10 7 12 3 2 3 3 12 7 12 2 10 10
Bulgarien 36 8 8 6 1 1 4 5 3
Slowenien 49 2 2 7 3 3 2 1 7 6 7 5 4
Andorra 8 8
Weißrussland 10 6 1 3
Albanien 58 1 1 12 2 3 2 5 7 3 10 2 3 7
Belgien 69 5 7 5 1 6 4 3 7 2 2 5 3 4 3 7 3 2
Irland 79 3 1 3 7 2 1 4 3 4 4 1 6 2 5 4 1 6 6 2 8 1 5
Zypern 57 7 2 1 4 10 3 4 4 1 7 2 12
Monaco 14 3 1 2 8
Mazedonien 76 8 5 8 12 8 10 1 8 10 6
Polen 70 3 4 1 7 5 10 2 8 3 3 2 1 1 2 6 4 4 2 2
Russland 217 12 12 4 4 12 2 4 10 5 8 4 12 6 1 12 7 7 10 4 6 7 1 12 3 6 4 8 5 12 12 5
Türkei 91 1 6 8 8 10 12 10 6 1 8 10 8 3
Ukraine 146 10 3 2 6 10 3 6 2 2 6 10 7 2 6 10 4 3 5 8 6 2 5 3 3 10 8 4
Finnland 292 7 10 10 8 10 10 7 7 12 8 6 6 6 10 8 12 12 8 12 5 10 8 10 8 8 10 5 12 5 12 10 5 7 8
Niederlande 22 4 2 2 4 3 5 1 1
Litauen 163 6 6 5 6 7 12 4 4 4 10 4 2 5 8 5 5 4 8 2 8 3 4 10 5 3 5 10 1 6 1
Portugal 26 12 7 7
Schweden 214 6 4 7 8 5 5 5 8 2 8 1 7 3 4 10 4 5 12 7 6 10 6 12 5 4 4 10 12 4 6 4 7 7 6
Estland 28 1 5 5 8 2 7
Bosnien und Herzegowina 267 5 10 12 1 3 10 6 6 5 12 10 5 7 12 8 12 8 3 6 10 1 7 12 8 2 12 12 12 2 12 4 6 10 1 8 1 6
Island 62 2 1 7 7 3 6 5 1 7 1 1 2 7 5 1 6

Finale[Bearbeiten]

Platz Startnr. Land Sprache Interpret Titel
(M = Musik; T = Text)
Übersetzung Punkte
01. 17 FinnlandFinnland Finnland Englisch Lordi Hard Rock Hallelujah
M/T: Mr. Lordi
- 292
02. 10 RusslandRussland Russland Englisch Dima Bilan
Дима Билан
Never Let You Go
M: Alexander Lunjew; T: Karen Kavalerjan, Irina Antonjan
Ich werde Dich nie gehen lassen 248
03. 13 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Bosnisch Hari Mata Hari Lejla
M: Željko Joksimović; T: Fahrudin Pecikoza-Peca, Dejan Ivanović
- 229
04. 12 RumänienRumänien Rumänien Englisch, Italienisch Mihai Trăistariu Tornero
M: Eduard Cîrcotă; T: Cristian Hriscu, Mihaela Deac
Ich werde zurückkehren 172
05. 22 SchwedenSchweden Schweden Englisch Carola Invincible
M: Bobby Ljunggren, Thomas G:son, Henrik Wikström; T: Thomas G:son, Carola Maria Häggkvist
Unbesiegbar 170
06. 14 LitauenLitauen Litauen Englisch, Französisch LT United We Are the Winners
M: Andrius Mamontovas, Saulius 'Samas’ Urbonavičius; T: Andrius Mamontovas, Viktoras Diawara
Wir sind die Sieger 162
07. 18 UkraineUkraine Ukraine Englisch Tina Karol
Тіна Кароль
Show Me Your Love
M: Tina Karol, Mikhail Nekrasov; T: Pavel Shilko
Zeige mir deine Liebe 145
08. 24 ArmenienArmenien Armenien Englisch André
Անդրե
Without Your Love
M: Armen Martirosyan; T: Catherine Bekian
Ohne deine Liebe 129
09. 16 GriechenlandGriechenland Griechenland Englisch Anna Vissi
Άννα Βίσση
Everything
M: Nikos Karvelas; T: Anna Vissi
Alles 128
10. 21 IrlandIrland Irland Englisch Brian Kennedy Every Song Is a Cry for Love
M/T: Brian Kennedy
Jedes Lied ist ein Schrei nach Liebe 093
11. 23 TurkeiTürkei Türkei Türkisch, Englisch Sibel Tüzün Süper star
M/T: Sibel Tüzün
Superstar 091
12. 11 MazedonienMazedonien Mazedonien Englisch,
Mazedonisch
Elena Ristevska
Елена Ристеска
Ninanajna
Нинанајна
M: Darko Dimitrov; T: Rade Vrčakovski
- 056
12. 20 KroatienKroatien Kroatien Kroatisch Severina Moja štikla
M: Boris Novković, Franjo Valentić; T: Severina Vučković
Mein Stiletto 056
14. 05 NorwegenNorwegen Norwegen Norwegisch Christine Guldbrandsen Alvedansen
M/T: Atle Halstensen, Kjetil Fluge
Der Elfentanz 036
14. 08 DeutschlandDeutschland Deutschland Englisch Texas Lightning No No Never
M/T: Jane Comerford
Nein nein niemals 036
16. 04 LettlandLettland Lettland Englisch Cosmos I Hear Your Heart
M: Andris Sējāns, Reinis Sējāns; T: Guntars Račs, Molly-Ann Leikin
Ich höre dein Herz 030
16. 01 SchweizSchweiz Schweiz Englisch six4one If We All Give a Little
M: Ralph Siegel; T: Bernd Meinunger
Wenn wir alle ein bisschen geben 030
18. 09 DanemarkDänemark Dänemark Englisch Sidsel Ben Semmane Twist of Love
M/T: Niels Drevsholt
Twist der Liebe 026
19. 15 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Englisch Daz Sampson Teenage Life
M/T: John Matthews, Daz Sampson
Das Leben der Jugendlichen 025
20. 02 MoldawienMoldawien Moldawien Englisch Arsenium & Natalia Gordienco Loca
M/T: Arsenium
Verrückt 022
21. 06 SpanienSpanien Spanien Spanisch Las Ketchup Un Blodymary
M/T: Queco
Ein Bloody Mary 018
22. 19 FrankreichFrankreich Frankreich Französisch Virginie Pouchain Il était temps
M/T: Corneille
Es war Zeit 005
23. 03 IsraelIsrael Israel Hebräisch, Englisch Eddie Butler
אדי בטלר
Together We Are One (Ze hazman)
Together We Are One (זה הזמן)
M: Eddie Butler; T: Orly Burg, Osnat Zabag, Eddie Butler
Zusammen sind wir Eins (Dies ist die Zeit) 004
24. 07 MaltaMalta Malta Englisch Fabrizio Faniello I Do
M/T: Aldo Spiteri, Fabrizio Faniello
Ich will 001

Der Sieger und die grün markierten Länder waren direkt für das Finale im folgenden Jahr qualifiziert.

Punktevergabe (Finale)[Bearbeiten]

Wettbewerber Abstimmungsergebnisse[1]
Punkte SI AD RO DK LV PT SE FI BE HR CS NO EE IE MT LT CY NL CH UA RU PL GB AM FR BY DE ES MD BA IS MC IL AL GR BG MK TR
Schweiz 30 1 12 3 4 6 4
Moldawien 22 12 3 3 2 1 1
Israel 4 4
Lettland 30 3 4 8 4 1 2 8
Norwegen 36 1 6 2 5 3 7 1 1 3 4 1 2
Spanien 18 12 6
Malta 1 1
Deutschland 36 3 3 1 1 3 3 7 5 5 5
Dänemark 26 8 3 6 1 8
Russland 248 4 6 8 2 12 7 7 12 3 7 5 3 10 5 5 12 8 2 12 10 1 12 2 12 6 7 10 6 5 12 4 8 10 8 5
Mazedonien 56 6 8 8 4 7 8 3 6 6
Rumänien 172 5 3 6 2 10 6 6 2 5 4 4 4 6 10 1 10 1 1 4 3 6 4 7 3 5 12 12 2 2 10 2 7 2 2 3
Bosnien und Herzegowina 229 12 7 8 2 10 10 6 12 12 8 2 4 2 8 12 10 6 4 5 6 4 7 1 5 3 12 2 12 6 7 12 12
Litauen 162 3 7 7 10 4 3 8 4 6 3 5 8 12 1 4 6 5 5 8 10 6 1 4 4 10 7 3 4 1 3
Vereinigtes Königreich 25 2 4 1 1 2 2 8 3 1 1
Griechenland 128 1 10 4 1 10 6 8 3 12 5 5 7 8 5 2 8 1 1 8 12 7 4
Finnland 292 8 10 4 12 8 6 12 8 10 7 12 12 10 7 10 5 7 8 7 8 12 12 8 7 10 10 6 7 12 7 12 5 6 7
Ukraine 145 2 5 3 5 12 1 2 4 2 5 1 2 7 6 1 10 6 10 10 3 8 5 6 2 6 5 3 5 8
Frankreich 5 2 3
Kroatien 56 10 10 6 2 12 4 10 2
Irland 93 1 4 2 5 4 5 5 4 2 7 6 4 6 4 3 2 2 8 3 1 4 1 10
Schweden 170 7 8 5 10 7 8 7 5 3 1 10 7 7 6 5 2 6 2 7 4 6 3 5 6 2 3 7 5 5 10 1
Türkei 91 6 7 12 10 3 12 12 10 1 7 3 4 4
Armenien 129 1 12 2 7 10 8 12 5 10 8 3 8 7 8 10 8 10
Die Tabelle ist senkrecht nach der Auftrittsreihenfolge im Finale geordnet, waagerecht nach der chronologischen Punkteverlesung.

Marcel-Bezençon-Preis[Bearbeiten]

Die diesjährigen Preisträger des Marcel-Bezençon-Preises waren:

  • Presse-Preis für den besten Song – FinnlandFinnland FinnlandHardrock Hallelujah – Lordi
  • Künstler-Preis für den besten Interpreten – SchwedenSchweden SchwedenCarolaInvincible
  • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text – Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und HerzegowinaŽeljko Joksimović (m), Fahrudin Pecikoza-Peca (t) und Dejan Ivanović (t)Lejla – Hari Mata Hari

Karte[Bearbeiten]

  • Länder im Finale
  • Länder, die das Finale nicht erreichten
  • Länder, die in der Vergangenheit am Eurovision Song Contest teilgenommen haben, jedoch nicht 2006


Sonstiges[Bearbeiten]

  • Die Startnummer 8 des Halbfinales am 18. Mai – Brian Kennedy für Irland – war das 1000. Lied, das im Eurovision Song Contest präsentiert wurde.
  • Finnland errang seinen ersten Sieg im Eurovision Song Contest bei seiner 40. Teilnahme – ein neuer Rekord. Gebrochen werden könnte dieser von Portugal, das bereits 44 mal teilnahm, aber noch nie gewonnen hat.
  • Finnland war das erste Land in der Geschichte des Song Contests, das sowohl das Halbfinale als auch das Finale gewann (beide Male mit 292 Punkten, was ein neuer Rekord war).
  • Željko Joksimović erhielt nach 2004 zum 2. Mal die Auszeichnung für die beste Komposition (2004 wurde er mit Lane moje 2., 2006 komponierte er Bosnien und Herzegowinas Beitrag Lejla).
  • Im Halbfinale gab es für die Isländerin Silvía Nótt Pfiffe und Buh-Rufe aus dem Publikum. Sie hatte vor dem Semi-Finale, in ihrer Rolle als Fantasiefigur, Journalisten und die Griechen beleidigt.
  • Das Publikum im Finale war von der Gruppe LT United nicht begeistert. Vor allem ihr Liedtext, in dem sie sich zum Sieger des Wettbewerbs proklamierten, war daran schuld.
  • Armenien nahm zum ersten Mal an dem Wettbewerb teil.
  • Die für Finnland antretende Band Lordi war die erste Metal- bzw. Hard-Rock-Band in der Geschichte des Contests. Mit der norwegischen Gruppe Wig Wam hatte allerdings schon 2005 eine Glam-Rock-Band teilgenommen.
  • Die für Lettland antretende Band Cosmos war die erste A-cappella-Band in der Geschichte des Contests.
  • Alle zehn erfolgreichen Halbfinalisten erhielten im Finale mehr als 50 Punkte und landeten unter den ersten zwölf Nationen.
  • Die Großen Vier Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien schnitten auch diesmal wieder schlecht ab. Bester der großen Vier war Deutschland mit 36 Punkten auf Platz 15.
  • Ralph Siegel nahm auch 2006 wieder am ESC teil, diesmal jedoch nicht für Deutschland. Für die Schweiz komponierte er ein Lied; dieses war seine 18. Teilnahme als Komponist am ESC.
  • 2006 war das einzige Jahr, in dem der ungekürzte Name Mazedoniens, „Former Yugoslav Republic of Macedonia“ (ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien) beim Auftritt und bei der Punktevergabe aufgeführt war. Dies könnte auf das Verhältnis zwischen dem Gastgeber Griechenland und Mazedonien zurückzuführen sein. In anderen Jahren hatte man nur die gekürzte Form „FYR Macedonia“ verwendet und den vollständigen Namen nur mündlich genannt.
  • Die kroatische Teilnehmerin Severina Vučković gilt in Kroatien als „Königin der Skandale“. Sie tauchte beispielsweise 2004 in einem Sexfilm im Internet auf. Nachdem sie die kroatische Vorentscheidung Dora gewonnen hatte, wurde öffentlich diskutiert, ob der Titel Moja štikla („Mein Stöckelschuh“) durch seine Nähe zum Turbofolk, welche als serbische Musikrichtung gilt, überhaupt repräsentativ für Kroatien sei oder ob es sich nicht doch so anhört, als käme es aus dem Nachbarland. Das machte sie unter anderem in Deutschland und den Niederlanden schon vor dem Grand Prix bekannt.[2]
  • Der norwegische Beitrag Alvedansen („Elfentanz“) war der erste und bisher einzige Beitrag in norwegischer Sprache seit der Aufhebung der Sprachregel 1999.
  • Frühere Teilnehmer:

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eurovision Song Contest 2006 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eurovision Song Contest 2006 Final – Scoreboard
  2. berliner-zeitung.de