Eurovision Song Contest 2011

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56. Eurovision Song Contest
Eurovision Song Contest.svg
Motto Feel Your Heart Beat! (dt.: Fühl’ dein Herz schlagen)
Datum 10. Mai 2011 (Halbfinale 1)
12. Mai 2011 (Halbfinale 2)
14. Mai 2011 (Finale)
Austragungsland Deutschland Deutschland
Austragungsort Düsseldorf Arena
Düsseldorf Arena, Düsseldorf
Austragender Fernsehsender ARD logo.svg / NDR Dachmarke.svg
Moderation Moderatoren der Sendungen
Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab
Eröffnungsact Finale: Stefan Raab feat. Lena: Satellite (Rockabilly Version) (Musik: Julie Frost, John Gordon; Text: Julie Frost)
Pausenfüller Erstes Halbfinale: Cold Steel Drummers
Zweites Halbfinale: Flying Steps: Flying Bach
Finale: Jan Delay: Oh Jonny (Musik/Text: Jan Eißfeldt, Lieven Brunckhorst, Jonas Landerschier, Loomis Green, Jost Nickel, Ali Busse, Philipp Kacza, Sebastian John), Klar (Musik/Text: Linda Creed, Jan Eißfeldt, Thom Bell)
Teilnehmende Länder 43
Gewinner Aserbaidschan Aserbaidschan
Zurückkehrende Teilnehmer Italien Italien,
Osterreich Österreich,
San Marino San Marino,
Ungarn Ungarn
Abstimmungsregel Jedes Land verteilt an die zehn besten Titel der Abstimmung 12, 10, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2 und 1 Punkt(e). Die Abstimmung findet zu jeweils 50 Prozent per Jury- und Televoting statt.
Norwegen ESC 2010Aserbaidschan ESC 2012

Der 56. Eurovision Song Contest fand vom 10. bis 14. Mai 2011 in der ESPRIT arena (für den Zeitraum der Veranstaltung: Düsseldorf Arena) in Düsseldorf statt.[1] Nachdem der deutsche Beitrag Satellite der Interpretin Lena Meyer-Landrut im Jahr zuvor den 55. Eurovision Song Contest in Oslo gewonnen hatte, wurde Deutschland zum dritten Mal nach 1957 und 1983 mit der Ausrichtung des Musikwettbewerbs beauftragt. Das offizielle Motto der Veranstaltung 2011 lautete Feel Your Heart Beat! (deutsch: „Fühl’ dein Herz schlagen!“).[2] Der von Ell & Nikki vorgetragene aserbaidschanische Beitrag Running Scared, ein Lied der schwedischen Songwriter und Komponisten Stefan Örn und Sandra Bjurman sowie des Briten Iain Farquharson, belegte den ersten Platz. Italien kehrte nach einer Pause von 14 Jahren wieder zum Wettbewerb als Big-Five-Mitglied zurück und belegte den zweiten Platz hinter dem Gewinner Aserbaidschan.

Lena Meyer-Landrut, die Deutschland in diesem Jahr mit dem Lied "Taken By A Stranger" erneut vertrat, erreichte im Finale Platz 10. Die österreichische Vertreterin Nadine Beiler belegte im Finale mit ihrem Lied The Secret Is Love einen 18. Platz, während die Schweiz mit Anna Rossinelli den 25. Platz belegte und so letzte im Wettbewerb wurde. Dennoch erreichte die Schweiz zum ersten Mal nach 2006 wieder das Finale, Österreich sogar nach 2004.

Austragungsort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorbereitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewerberstädte:
Location dot red.svg Erfolgreiche Bewerbung
Location dot blue.svg Erfolglose Bewerbung
Stadt Austragungsort Kapazität
(bei Konzerten)
Eigentümer Bemerkungen
Berlin[3] Zelt auf dem Gelände des Flughafens Berlin-Tempelhof max. 10.000 Stadt Berlin keine Halle, sondern Zelt
Düsseldorf[4] ESPRIT arena max. 66.000 Multifunktionsarena Immobiliengesellschaft mbH & Co. KG Spielstätte von Fortuna Düsseldorf
Hamburg Hamburg Messe max. 10.000 Hamburg Messe GmbH
Hannover Messe Hannover max. 10.000 Deutsche Messe AG Austragungsort der Expo 2000

Insgesamt reichten 23 Städte eine Bewerbung für eine Austragung des Eurovision Song Contest ein, von denen Acht, darunter Berlin, Hamburg, Hannover, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Köln, Frankfurt am Main und München, die geforderten Bedingungen des Anforderungskataloges erfüllen konnten. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 20. August 2010 lagen der Landesrundfunkanstalt NDR Angebote von vier Städten (Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Hannover) vor, den Wettbewerb im Jahr 2011 auszutragen.[5]

Die Bühne bei der letzten Probe zum ESC-Intro

Am 12. Oktober 2010 gab der NDR den Austragungsort Düsseldorf bekannt.[10] Schon Tage vor der offiziellen Verkündung hatte dies die WAZ-Mediengruppe im Internet gemeldet. Die Entscheidung wurde unter anderem aus finanziellen Gründen getroffen. Während für die Düsseldorfer ESPRIT arena rund 36.000 Plätze vergeben werden können,[11] hätten beispielsweise in Berlin in einem Sonderbau auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof nur 8.800 Plätze bereitgestanden.[12]

Die Düsseldorf Arena war für Einrichtung, Umgestaltung, Proben, Veranstaltungstage sowie den Abbau etwa sechs Wochen lang belegt. Die rund 36.000 Plätze verteilten sich auf etwa 6.000 im Innenraum und etwa 30.000 auf den Tribünen.

Das erste Kontingent von 32.000 Eintrittskarten für das Finale am 14. Mai 2011 war schon am ersten Verkaufstag, dem 12. Dezember 2010, vergriffen.[13] Auch das erste Kartenkontingent für die Final-Generalprobe am 13. Mai 2011, das sogenannte Jury-Finale, war im Dezember 2010 nach wenigen Tagen verkauft. Nach Abschluss der Umbauarbeiten an der Arena waren für das Finale und das Jury-Finale jeweils noch etwa 1.000 Karten erhältlich.[14]

Da die Handelsgruppe Esprit, Namensgeberin der ESPRIT arena, keine Werbepartnerin der Veranstaltung war, wurde die Austragungshalle für den Zeitraum der Veranstaltung in „Düsseldorf Arena“ umbenannt.[15]

Moderatoren der Veranstaltung waren Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab.[16]

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Veranstaltung und die Übertragung wurde die „Arena“ bereits seit April umgebaut. So kamen 2200 Scheinwerfer, 27 Kameras und 90 Mikrofone zum Einsatz. Die Bühne zwischen den Zuschauerreihen hatte einen Durchmesser von 13 Metern, nach ESC-Reglement dürfen pro Auftritt höchstens sechs Personen auf der Bühne sein. „Die eigentliche Farbigkeit erzeugen wir durch LED-Elemente, die wir in die Architektur integriert haben. Fast alle Bühnenelemente können mit Video bespielt werden. [… so können] ganz unterschiedliche Looks [entstehen].“ (Bühnendesigner Florian Wieder) Im Hintergrund war die LED-Wand mit 18 Metern Höhe und einer Breite von 60 Metern für Lichteffekte installiert.[17] Während der ESC-Veranstaltungen war der Verkehr mit der Messe „Interpack“ zu koordinieren. Dazu wurde ein Konzept zwischen Ämtern und Verkehrsträgern abgestimmt.

Die vorher für den ESC-Zeitraum geplanten Veranstaltungen mussten an andere Orte verlegt werden. So trug der Fußballverein Fortuna Düsseldorf drei seiner Heimspiele in einem mobilen Stadion mit 20.168 Plätzen im benachbarten Arena-Sportpark aus.[18] Innerhalb von acht Wochen erstellten dort bis zu 80 Arbeiter ein funktionsfähiges, DFL-gerechtes Fußballstadion auf dem 43.000 Quadratmeter großen Sportparkgelände. Hierfür waren die Sicherheitsanforderungen sowie Platz für Fernsehkameras und Journalisten nötig. Dafür wurden 2,8 Millionen Euro veranschlagt.[17]

Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Großteil der Kosten wurde durch Rundfunkgebühren der ARD übernommen. Die Vorsitzende Monika Piel bezifferte die Kosten auf rund 12,1 Millionen Euro. Zum Vergleich: Das norwegische Fernsehen hat beim ESC 2010 etwa 16,25 Millionen Euro ausgegeben,[19] und Moskau stellte 2009 einen Kostenrekord von rund 42 Millionen Euro auf.[20] Piel wies darauf hin, dass Deutschland bisher von den Ausgaben anderer Länder profitierte, die 52 Contests ausrichteten (Deutschland bisher erst drei).[19]

Zur Finanzierung der Veranstalter stellte die Stadt Düsseldorf 10 Millionen Euro bereit.[21] Erwartet wurden im Vorfeld Kosten von bis zu 7,8 Millionen Euro. Darin enthalten ist der Umzug von Fortuna Düsseldorf in ein provisorisches Stadion, weil das angestammte für sechs Wochen blockiert war, sowie Kosten städtischer Töchter wie die Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH. Weitere teure Posten waren die Sicherheitsmaßnahmen sowie Pressearbeit. Allerdings konnten diese Kosten durch erwartete Sponsorengelder sowie die Eintrittsgelder refinanziert werden – sie sind noch nicht einberechnet.[22]

Format[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Motto[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Motto „Feel your heart beat!“ wurde ein Slogan gewählt, der Bezug zu Gefühlen nimmt, die Musik auslösen kann. Gefühle wie Begeisterung, Herzklopfen, Mitfiebern, Liebe und Leidenschaft sind typisch für den ESC und sollten in dem Motto ausgedrückt werden. Es steht damit auch für das Überwinden von Grenzen und Sprachbarrieren, die durch Gefühle überwunden werden. „Feel your heart beat!“ nimmt zudem die verschiedenen Rhythmen auf, die jedes Lied einzigartig machen.[23]

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Logo besteht aus einem pulsierenden Herz aus verschieden farbigen Lichtstrahlen. Die Farben und Lichter verbinden die Länder, Menschen und Lieder. Durch Anpassen der Farben können mit dem Logo die Flaggen der Teilnehmerländer dargestellt werden. 2010 hat Lena in Oslo bei der Punktevergabe in einem Live-Gespräch mit dem Moderator ein Herz in die Luft gezeichnet, um sich für die bisher erhaltenen Punkte zu bedanken. Dieser Moment wurde mit der Formauswahl des Logos aufgegriffen. Das Herz wurde zudem als international anerkanntes Symbol zur Unterstreichung des diesjährigen Mottos gewählt.[24]

„Postkarten“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Postkarten in Form kurzer Einspielfilme zwischen den Liveauftritten zeigten verschiedene Kulissen aus Deutschland. Dabei wurde die Tilt-Shilt-Technik verwendet, um die Szenen wie ein Miniaturland aussehen zu lassen. In den Ausschnitten sind Menschen aus den jeweiligen Wettbewerbsländern zu sehen[25], die das Motto „Feel your heart beat!“ in die jeweilige Landessprache übersetzen. Die Postkarten wurden mit dem Lied „Wonderful“ von Gary Go unterlegt.[26]

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Länder, die im Jahr 2011
  • nicht teilnahmen, aber mal teilgenommen hatten
  • teilnahmen
  • im Halbfinale ausschieden
  • Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die aserbaidschanische Delegation nach ihrem Sieg, in der Mitte das Duo Ell & Nikki

    Nach den Regeln der Europäischen Rundfunkunion (EBU) können maximal 45 Länder bei einem Song Contest vertreten sein.[27] Am Eurovision Song Contest 2011 nahmen 43 Länder teil, so viele wie zuvor nur 2008.[28]

    Direkt gesetzte Finalteilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Grundsätzlich sind bis zu sechs Länder direkt für die Finalrunde gesetzt: das jeweilige Gastgeberland und die sogenannten Big Five – die fünf finanzkräftigsten Mitglieder der Europäischen Rundfunkunion. Dies waren in Düsseldorf:

    Die Gruppe der direkt gesetzten Finalteilnehmer umfasste 2011 nur fünf Länder, weil das Gastgeberland Deutschland zu den Big Five gehörte. Italien nahm erstmals seit 1997 wieder teil und entsandte Raphael Gualazzi, den Gewinner der Newcomer-Kategorie des Sanremo-Festivals 2011.

    Wie im Vorjahr wurde Deutschland von der Sängerin Lena vertreten.[34] Es war das dritte Mal nach Lys Assias Sieg 1956 und Corry Brokkens Sieg 1957, dass die Interpretin eines Siegerliedes im Folgejahr wieder antrat. Lys Assia wurde 1957 Achte und Corry Brokken 1958 Neunte von je zehn Kandidaten, Lena wurde 2011 Zehnte von fünfundzwanzig Finalteilnehmern.

    Wiederkehrende Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Einige der Interpreten nahmen nach früheren Teilnahmen am Eurovision Song Contest im Jahr 2011 erneut am Wettbewerb teil; unter anderem Dana International aus Israel, die den Wettbewerb 1998 gewinnen konnte, und die deutsche Vorjahressiegerin Lena.

    Land Interpret Vorherige(s) Teilnahmejahr(e)
    Armenien Armenien Jenia Evgenios Buli (Begleitung) 2010 für Griechenland Griechenland (zusammen mit Giorgos Alkeos als Mitglied der Friends)
    Begleitung: 2009 für Albanien Albanien
    Petros Zlatkos (Begleitung) 2010 für Griechenland Griechenland (zusammen mit Giorgos Alkeos als Mitglied der Friends)
    Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Dino Merlin 1999 (Duett mit Beatrice)
    Deutschland Deutschland Lena 2010
    Georgien Georgien Sophio Toroschelidse (als Mitglied von Eldrine) Begleitung: 2010
    Island Island Gunnar Ólafsson (als Mitglied von Sigurjón’s Friends) 2001 (als Mitglied von Two Tricky)
    Benedikt Brynleifsson (als Mitglied von Sigurjón’s Friends) Begleitung: 2007
    Vignir Snær Vigfússon (als Mitglied von Sigurjón’s Friends) Begleitung: 2003
    Israel Israel Dana International 1998
    Mazedonien 1995 Mazedonien Vlatko Ilievski Begleitung: 2005
    Moldau Republik Moldau Zdob și Zdub 2005
    Slowakei Slowakei Daniela Jančichová (als Mitglied von Twiins) Begleitung: 2008 für Tschechien Tschechien
    Veronika Krúpová (als Mitglied von Twiins)
    Slowenien Slowenien Martina Majerle (Begleitung) 2009 (zusammen mit Quartissimo als Martina)
    Begleitung: 2007 •• 2003 für Kroatien Kroatien2008 für Montenegro Montenegro

    Weitere Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die restlichen 38 Teilnehmerländer mussten zunächst eines der beiden Halbfinale absolvieren, die am Dienstag und Donnerstag vor der Endrunde am Samstag, dem 14. Mai 2011, stattfanden.

    Erstmals seit 2007 war Österreich wieder beim Eurovision Song Contest vertreten. Es hatte sich drei Jahre lang aufgrund seines schlechten Abschneidens bei den vorangegangenen Wettbewerben und aus Kritik am Wertungssystem zurückgezogen.

    Sein Debüt hatte zunächst das Fürstentum Liechtenstein angekündigt, da es aktiv den Beitritt zur Europäischen Rundfunkunion vorbereitete. Anfang August 2010 wurde jedoch bekannt, dass Liechtenstein im Jahr 2011 noch nicht teilnehmen wird.

    Für die Teilnehmerländer hatte bis zum 25. Dezember 2010 die Möglichkeit bestanden, sich nach bereits erfolgter Anmeldung ohne finanzielle Abgeltung vom Wettbewerb wieder zurückzuziehen. Diese Möglichkeit nahm Montenegro in Anspruch.[35] Die Slowakei wollte zu einem späteren Zeitpunkt ihre Teilnahme zunächst absagen,[36] entschied sich schließlich wegen der angedrohten Strafzahlung doch für die Teilnahme.

    Abstimmungsmodus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die ESC-Bühne in der Düsseldorf Arena. Im Hintergrund die 60 mal 18 Meter große LED-Wand, die sich fließend über den Bühnenboden fortsetzte. Zur Punktevergabe im Finale wurde die Wand zum dahinter liegenden „Green Room“, dem Aufenthaltsort der Künstler, geöffnet.

    In beiden Halbfinalgruppen erreichten von den jeweils 19 Kandidatenländern die 10 Länder mit den meisten Wertungspunkten das Finale. Die Finalgruppe umfasste 25 Länder, nämlich die 20 im Halbfinale qualifizierten und die 5 direkt gesetzten. Stimmberechtigt in den Halbfinalgruppen waren jeweils zwei beziehungsweise drei der fünf gesetzten Finalistenländer sowie alle Länder der jeweiligen Gruppe. Im Finale waren alle 43 Länder stimmberechtigt. Sowohl in den Halbfinalgruppen als auch im Finale bestand die Wertung jedes abstimmenden Landes je zur Hälfte aus einem Televoting und einer Jury-Entscheidung. Die Jurys setzen sich jeweils aus fünf Experten mit einem Nahverhältnis zur Musikbranche zusammen. Bei Punktgleichheit innerhalb der Abstimmung eines Landes entschied das Stimmverhalten der Zuschauer.[37]

    Interpreten und Lieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Besondere Vorkommnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Eröffnung mit Stefan Raab

    Den ukrainischen Vorentscheid am 26. Februar 2011 gewann zunächst Mika Newton mit dem Lied Angel. Anschließend gab es in den ukrainischen Medien Diskussionen, ob beim Vorentscheid alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Der Beitrag von Mika Newton wurde bis auf weiteres zurückgezogen. Ein neues Finale sollte am 3. März stattfinden. Dort sollten Mika Newton mit Angel, Zlata Ohnjewitsch mit The Kukushka und Jamala mit Smile antreten.[38] Letztere zog sich allerdings am 1. März zurück, da sie nicht mit Manipulation und Korruption in Verbindung gebracht werden wollte.[39] Am 2. März zog sich auch Ohnewitsch zurück, sodass Mika Newton als Teilnehmerin am internationalen Wettbewerb feststand.[40]

    In Belarus gewann Anastassija Winnikawa den Vorentscheid am 28. Februar 2011 mit dem Song Born in Byelorussia. Am 3. März wurde bekanntgegeben, dass der Liedtext aus politischen Gründen geändert wurde und der Song nun I Am Belarusian heißt.[41] Anschließend stellte sich heraus, dass das Lied nicht zum Wettbewerb zugelassen werden kann, weil es schon im Sommer 2010 öffentlich aufgeführt worden war. Am 12. März wurde bekanntgegeben, dass Anastassija Winnikawa mit der neuen Komposition I Love Belarus am internationalen Wettbewerb teilnimmt.[42]

    Der 36-jährige isländische Sänger Sigurjón „Sjonni“ Brink wollte bei der nationalen Vorentscheidung am 12. Februar 2011 ein selbst komponiertes Stück präsentieren, verstarb aber am 17. Januar 2011 in seiner Heimatstadt Garðabær. Es bildete sich eine Gruppe, die unter dem Namen Sigurjón’s Friends mit dem Titel Aftur heim (Coming Home) antrat, die nationale Vorauswahl gewann und es bis ins Finale des internationalen Wettbewerbs schaffte.

    Nationale Vorentscheidungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Belgien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Unter dem Titel Eurovision 2011: Qui? A vous de choisir! fand am 12. Februar 2011 das Finale des belgischen Vorentscheides statt. Als Gewinner ging die A-cappella-Gruppe Witloof Bay mit ihrem Titel With Love Baby hervor. Sowohl beim Jury- als auch beim Televoting erhielten sie die Höchstpunktzahl von 12 Punkten. Am Ende setzten sie sich mit 24 Punkten gegen die Zweitplatzierte Sarina durch.

    Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Da man sich schon früh entschied Lena ein zweites Mal antreten zu lassen, veranstaltete man in drei Sendungen eine Songauswahl. In den ersten beiden Sendungen wurden jeweils sechs Titel vorgestellt, von denen sich jeweils drei für das Finale qualifizierten. Dort wurden vier Lieder aussortiert, sodass am Ende zwei Lieder um den Sieg rangen. Als Sieger ging der englischsprachige Elektropop-Titel Taken by a Stranger hervor.

    Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Logo Guten Morgen Düsseldorf

    Zwischen Ende 2010 und Anfang 2011 veranstalteten das ORF-Fernsehen und Ö3 das erste Mal seit 2005 einen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. In drei Phasen wurde der österreichische Beitrag für den Song Contest in Düsseldorf ermittelt. Von Herbst bis Silvester 2010 konnte sich jeder Sänger mit seinem Song auf der ORF-Internetseite nominieren.

    Eine Jury kürzte die Teilnehmer auf 30. Vom 3. bis 31. Januar konnte man per SMS für seinen Favoriten abstimmen. Die Top 10 wurde aus einer Kombination zwischen SMS-Voting und Jury entschieden. Am 25. Februar wurde in der Sendung «Düsseldorf wir kommen! – Wer fährt zum Song Contest» per Televoting erst die Top 3 und dann der Sieger gekürt.

    Votingrunde
    Platz Interpret Lied Ergebnis
    (in Prozent)
    01. Nadine Beiler The Secret Is Love 34,95 %
    02. Trackshittaz Oida taunz! 24,27 %
    03. Klimmstein feat. Joe Sumner Paris Paris 12,54 %
    04. Richard Klein Bigger Better Best 05,69 %
    05. Eva K. Anderson I Will Be Here 05,54 %
    06. Alkbottle Wir san do ned zum Spaß 04,20 %
    07. bandWG 10 Sekunden Glück 04,15 %
    08. Charlee Good to Be Bad 03,65 %
    09. Leo Aberer u. Patricia Kaiser There Will Never Be Another You 03,08 %
    10. Oliver Wimmer Let Love Kick In 01,93 %
    Superfinale
    Platz Interpret Lied Ergebnis
    (in Prozent)
    1. Nadine Beiler The Secret Is Love 46,73 %
    2. Trackshittaz Oida taunz! 32,87 %
    3. Klimmstein feat. Joe Sumner Paris Paris 20,41 %

    Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Am 11. Dezember 2010 fand in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen unter dem Titel «Die Grosse Entscheidungsshow» das Finale des schweizerischen Vorentscheids statt. In die Bewertung der Kandidaten flossen 100 Prozent der Stimmen aus dem Fernsehpublikum ein. Gewonnen hat die Sängerin Anna Rossinelli mit ihrem In Love for a While. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sven Epiney.

    Platz Interpret Lied Sender Ergebnis
    (in Prozent)
    01. Anna Rossinelli In Love for a While Schweizer Fernsehen 29,93 %
    02. Bernarda Brunovic Confidence Schweizer Fernsehen 13,36 %
    03. The Colors and Ilira Home Schweizer Radio DRS 13,05 %
    04. CH Gib nid uf Schweizer Fernsehen 11,73 %
    05. The Glue Come What May Schweizer Fernsehen 08,73 %
    06. Sarah Burgess Just Me Schweizer Fernsehen 07,70 %
    07. Aliose Sur les pavés Télévision Suisse Romande 06,49 %
    08. Polly Duster Up to You Schweizer Fernsehen 04,36 %
    09. Andrina Drop of Drizzle Schweizer Fernsehen 03,30 %
    10. Scilla Barbie Doll Radiotelevisione SvizzeraI 02,88 %
    11. Duke Duke Schweizer Radio DRS 02,66 %
    12. Dominique Borriello Il ritmo dentro di noi Schweizer Radio DRS 02,33 %

    Andere Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die folgende Tabelle zeigt, in welchem Modus die Teilnehmerländer für die Auswahl ihres Interpreten gewählt haben. Insgesamt haben sich 34 Länder für eine nationale Vorentscheidung und 9 für eine interne Auswahl entschieden. Die nicht-deutschsprachigen 39 anderen Teilnehmerländer wählten ihren Beitrag folgendermaßen aus:

    Land Nationaler Vorentscheid
    Albanien Albanien Festivali i Këngës 49
    Armenien Armenien Nationaler Vorentscheid
    Aserbaidschan Aserbaidschan Milli Seçim Turu 2010
    Belarus 1995 Belarus interne Auswahl
    Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina interne Auswahl
    Bulgarien Bulgarien Nationaler Vorentscheid
    Danemark Dänemark Dansk Melodi Grand Prix 2011
    Estland Estland Eesti Laul 2011
    Finnland Finnland Eurovision Laulukilpailu 2011
    Frankreich Frankreich interne Auswahl
    Georgien Georgien Nationaler Vorentscheid
    Griechenland Griechenland Ellinikós Telikós
    Irland Irland Eurosong 2011
    Island Island Söngvakeppni Sjónvarpsins 2011
    Israel Israel Kdam Eurovision
    Italien Italien Sanremo-Festival 2011
    Kroatien Kroatien Dora 2011 – Let’s go to Eurovision!
    Lettland Lettland Eirodziesma 2011
    Litauen Litauen Eurovizija 2011
    Malta Malta Malta Eurosong 2011
    Mazedonien 1995 Mazedonien Skopje Fest 2011
    Moldau Republik Moldau O melodie pentru Europa 2011
    Niederlande Niederlande Nationaal Songfestival 2011
    Norwegen Norwegen Melodi Grand Prix 2011
    Polen Polen Krajowe Eliminacje 2011
    Portugal Portugal Festival da Canção 2011
    Rumänien Rumänien Eurovision Selecția Națională 2011
    Russland Russland interne Auswahl
    San Marino San Marino interne Auswahl
    Schweden Schweden Melodifestivalen 2011
    Serbien Serbien Pesma za Evropu
    Slowakei Slowakei interne Auswahl
    Slowenien Slowenien Evrovizijska Melodija (EMA) 2011
    Spanien Spanien Destino Eurovisión
    Ukraine Ukraine Nationaler Vorentscheid
    Ungarn Ungarn interne Auswahl
    Turkei Türkei interne Auswahl
    Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich interne Auswahl
    Zypern Republik Zypern Performance

    Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Auslosung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Am 17. Januar 2011 fand in Düsseldorf die Halbfinalauslosung statt, in der entschieden wurde, welches Land in welchem Halbfinale startet und in welchem Halbfinale die Big Five ihre Stimmen abgeben. Israel wurde als einziges Teilnehmerland fest für das zweite Halbfinale eingeteilt, da es aufgrund der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag Jom haAtzma’ut am Tag des ersten Halbfinales nicht hätte teilnehmen können.[43]

    Bei der Auslosung wurden die Länder in Abhängigkeit von ihrem Stimmverhalten in den vorangegangenen Jahren auf die folgenden sechs Töpfe verteilt, um ein ausgewogenes Verhältnis zu schaffen.

    Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4 Topf 5 Topf 6

    Erstes Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Das erste Halbfinale fand am 10. Mai 2011 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Polen und Griechenland durften sich die Startnummern aussuchen und wählten die Nummern 1 beziehungsweise 19.[44] Die in dieser Halbfinalgruppe abstimmenden Finalistenländer waren Spanien und das Vereinigte Königreich. Während der Übertragung kam es bei den Kommentatoren mehrerer Länder (unter anderem auch Deutschlands, Österreichs und der Schweiz) zu einer Unterbrechung der Tonleitung, sodass diese für etwa eine halbe Stunde nicht oder nur per Telefon kommentieren konnten. Die genauen Platzierungen der einzelnen Länder in den Halbfinalen wurden erst nach dem Finale bekannt gegeben, um eine Beeinflussung zu vermeiden.

    In der Pause vor der Punkteverkündung trat die US-amerikanische Trommler-Gruppe „Cold Steel Drummers“ auf, die durch die Zusammenarbeit mit Peter Fox bekannt wurde.

    Platz Startnr. Land Interpret Lied
    Musik (M) und Text (T)
    Sprache Übersetzung
    (Inoffiziell)
    Punkte
    01. 19 Griechenland Griechenland Loukas Viorkas feat. Stereo Mike
    Λούκας Γιώρκας feat. Stereo Mike
    Watch My Dance
    M: Giannis Christodoulopoulos; T: Eleana Vrachali
    Englisch, Griechisch Schau meinem Tanz zu 133
    02. 18 Aserbaidschan Aserbaidschan Ell & Nikki Running Scared
    M: Stefan Örn, Sandra Bjurman, Iain James Farquharson; T: Stefan Örn, Sandra Bjurman
    Englisch In Panik geraten[45] 122
    03. 10 Finnland Finnland Paradise Oskar Da Da Dam
    M/T: Axel Ehnström
    Englisch Da Da Dam 103
    04. 14 Island Island Sjonni’s Friends Coming Home
    M: Sjonni Brink; T: Þórunn Clausen, Sjonni Brink
    Englisch Nach Hause kommen 100
    05. 17 Litauen Litauen Evelina Sašenko C’est ma vie
    M: Paulius Zdanavičius; T: Andrius Kairys
    Englisch, Französisch Das ist mein Leben 081
    06. 09 Georgien Georgien Eldrine One More Day
    M: DJ BE$$; T: DJ Rock, Mikheil Chelidze
    Englisch Noch einen Tag 074
    07. 15 Ungarn Ungarn Kati Wolf What About My Dreams
    M: Viktor Rakonczai, Gergő Rácz; T: Péter Geszti, Johnny K. Palmer
    Englisch, Ungarisch Und meine Träume? 072
    08. 06 Serbien Serbien Nina
    Нина
    Čaroban
    M/T: Kristina Kovač
    Serbisch Zauberhaft 067
    09. 07 Russland Russland Alexei Worobjow
    Алексей Воробьёв
    Get You
    M/T: Alexei Worobjow, RedOne, AJ Junior, Bilal „The Chef“, Eric Sanicola
    Englisch, Russisch Dich bekommen 064
    10. 08 Schweiz Schweiz Anna Rossinelli In Love for a While
    M/T: David Klein
    Englisch Zeitweise verliebt 055
    11. 11 Malta Malta Glen Vella One Life
    M: Paul Giordimaina; T: Fleur Balzan
    Englisch Ein Leben 054
    12. 04 Armenien Armenien Emmy Boom Boom
    M: Hayk Harutyunyan, Hayk Hovhannisyan; T: Sosi Khanikyan
    Englisch Boom Boom 054
    13. 05 Turkei Türkei Yüksek Sadakat Live It Up
    M: Kutlu Özmakinaci; T: Ergün Arsal
    Englisch Leb auf großem Fuß 047
    14. 03 Albanien Albanien Aurela Gaçe Feel the Passion
    M: Shpetim Saraçi; T: Sokol Marsi
    Englisch, Albanisch Fühle die Leidenschaft 047
    15. 13 Kroatien Kroatien Daria Kinzer Celebrate
    M: Boris Djurdjevic; T: Boris Djurdjevic, Marina Mudrinić
    Englisch Feiern 041
    16. 12 San Marino San Marino Senit Stand By
    M/T: Radiosa Romani
    Englisch Bereitschaft 034
    17. 02 Norwegen Norwegen Stella Mwangi Haba haba
    M: Big City, Beyond51; T: Stella Mwangi
    Englisch, Swahili Nach und nach 030
    18. 16 Portugal Portugal Homens da Luta Luta é alegria
    M: Vasco Duarte; T: Jel
    Portugiesisch Kämpfen macht Freude 022
    19. 01 Polen Polen Magdalena Tul Jestem
    M/T: Magdalena Tul
    Polnisch Ich bin 018

    Punktetafel erstes Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Abstimmungsergebnisse[46]
    Land
    Punkte Albanien
    AL
    Armenien
    AM
    Aserbaidschan
    AZ
    Kroatien
    HR
    Finnland
    FI
    Georgien
    GE
    Griechenland
    GR
    Ungarn
    HU
    Island
    IS
    Litauen
    LT
    Malta
    MT
    Norwegen
    NO
    Polen
    PL
    Portugal
    PT
    Russland
    RU
    San Marino
    SM
    Serbien
    RS
    Spanien
    ES
    Schweiz
    CH
    Turkei
    TR
    Vereinigtes Konigreich
    UK
    Polen Polen 018 4 4 2 3 5
    Norwegen Norwegen 030 1 1 1 8 10 4 1 2 2
    Albanien Albanien 047 2 7 12 4 8 6 8
    Armenien Armenien 054 8 8 4 7 2 8 7 3 7
    Turkei Türkei 047 12 12 3 2 2 10 5 1
    Serbien Serbien 067 2 12 7 5 3 3 7 6 1 4 3 2 12
    Russland Russland 064 3 12 5 5 3 5 3 3 3 5 4 3 1 6 3
    Schweiz Schweiz 055 3 2 6 8 6 6 6 3 5 2 6 2
    Georgien Georgien 074 8 8 1 10 1 12 8 5 5 2 4 10
    Finnland Finnland 103 6 3 3 6 12 7 12 10 8 12 3 4 10 1 6
    Malta Malta 054 6 7 7 4 6 2 1 2 12 5 2
    San Marino San Marino 034 8 5 6 1 1 2 6 5
    Kroatien Kroatien 041 7 4 1 12 1 4 12
    Island Island 100 2 10 6 12 8 10 4 10 3 8 12 8 7
    Ungarn Ungarn 072 6 12 5 7 1 5 10 10 6 10
    Portugal Portugal 022 4 2 1 8 4 3
    Litauen Litauen 081 4 2 10 4 5 2 8 12 6 7 1 5 3 12
    Aserbaidschan Aserbaidschan 122 5 10 5 12 7 7 8 10 10 8 7 10 5 1 1 12 4
    Griechenland Griechenland 133 10 10 10 8 4 7 10 4 5 1 7 12 6 6 7 7 7 4 8
    Die Tabelle ist senkrecht nach der Auftrittsreihenfolge im Finale geordnet, waagerecht nach der chronologischen Punkteverlesung.

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Erstes Halbfinale)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Fettgeschriebene Länder haben das Finale erreicht.

    Anzahl Land erhalten von
    3 Finnland Finnland Island, Norwegen, Russland
    2 Aserbaidschan Aserbaidschan Georgien, Türkei
    Island Island Ungarn, Spanien
    Kroatien Kroatien Malta, Serbien
    Litauen Litauen Polen, Vereinigtes Königreich
    Serbien Serbien Kroatien, Schweiz
    Turkei Türkei Albanien, Aserbaidschan
    1 Albanien Albanien Griechenland
    Georgien Georgien Litauen
    Griechenland Griechenland Portugal
    Malta Malta San Marino
    Russland Russland Armenien
    Ungarn Ungarn Finnland

    Zweites Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Das zweite Halbfinale fand am 12. Mai 2011 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Die Slowakei und Lettland durften sich die Startnummern aussuchen und wählten die Nummern 5 beziehungsweise 17.[44] Die in dieser Halbfinalgruppe abstimmenden Finalistenländer waren Deutschland, Frankreich und Italien. Die genauen Platzierungen der einzelnen Länder in den Halbfinalen wurden erst nach dem Finale bekannt gegeben, um eine Beeinflussung zu vermeiden.

    In der Pause vor der Punkteverkündung zeigte die Berliner Gruppe „Flying StepsBreakdance zur klassischen Musik von Johann Sebastian Bach (Das Wohltemperierte Klavier).

    Platz Startnr. Land Interpret Lied
    Musik (M) und Text (T)
    Sprache Übersetzung
    (Inoffiziell)
    Punkte
    01. 08 Schweden Schweden Eric Saade Popular
    M/T: Fredrik Kempe
    Englisch Beliebt 155
    02. 18 Danemark Dänemark A Friend in London New Tomorrow
    M/T: Lise Cabble, Jakob Schack Glæsner
    Englisch Neues Morgen 135
    03. 13 Slowenien Slowenien Maja Keuc No One
    M: Matjaž Vlašič; T: Urša Vlašič
    Englisch Niemand 112
    04. 14 Rumänien Rumänien Hotel FM Change
    M: Gabriel Băruța; T: Alexandra Ivan, Gabriel Băruța
    Englisch Verändern 111
    05. 01 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Dino Merlin Love in Rewind
    M/T: Dino Merlin
    Englisch, Bosnisch Liebe im Rücklauf 109
    06. 06 Ukraine Ukraine Mika Newton
    Міка Ньютон
    Angel
    M: Ruslan Kvinta; T: Maryna Skomorohova
    Englisch Engel 081
    07. 02 Osterreich Österreich Nadine Beiler The Secret Is Love
    M: Thomas Rabitsch; T: Nadine Beiler
    Englisch Das Geheimnis ist Liebe 069
    08. 19 Irland Irland Jedward Lipstick
    M/T: Daniel Priddy, Lars Halvor Jensen, Martin Michael Larsson
    Englisch Lippenstift 068
    09. 15 Estland Estland Getter Jaani Rockefeller Street
    M/T: Sven Lõhmus
    Englisch Rockefeller Street 060
    10. 07 Moldau Republik Moldau Zdob și Zdub So Lucky
    M: Mihai Gîncu, Marc Elsner; T: Andy Schuman, Marc Elsner
    Englisch So glücklich 054
    11. 04 Belgien Belgien Witloof Bay With Love Baby
    M/T: Benoît Giaux, RoxorLoops
    Englisch In Liebe, Baby 053
    12. 10 Bulgarien Bulgarien Poli Genowa
    Поли Генова
    Na inat
    M/T: Sebastian Arman, David Bronner, Borislav Milanov, Poli Genova
    Bulgarisch Zum Trotz 048
    13. 05 Slowakei Slowakei Twiins I’m Still Alive
    M/T: Bryan Todd, Sandra Nordstrom, Branislav Jancich
    Englisch Ich lebe noch 048
    14. 16 Belarus 1995 Belarus Anastassija Winnikawa
    Анастасія Віннікава
    I Love Belarus
    M: Eugene Oleinik; T: Eugene Oleinik, Svetlana Geraskova
    Englisch Ich liebe Belarus 045
    15. 12 Israel Israel Dana International
    דנה אינטרנשיונל;
    Ding Dong
    M/T: Dana International
    Englisch, Hebräisch Ding Dong 038
    16. 11 Mazedonien 1995 Mazedonien Vlatko Ilievski
    Влатко Илиевски
    Rusinka
    M: Grigor Koprov, Vladimir Dojchinovski; T: Marko Marinkovikj-Slatkaristika, Jovan Jovanov
    Englisch, Mazedonisch Russin 036
    17. 17 Lettland Lettland Musiqq Angel in Disguise
    M/T: Marats Ogļezņevs
    Englisch Verkleideter Engel 025
    18. 09 Zypern Republik Zypern Christos Mylordos
    Χρίστος Μυλόρδος
    San Angelos S’Agapisa
    M: Andreas Anastasiou; T: Mihalis Antoniou
    Griechisch Ich liebte dich wie einen Engel 016
    19. 03 Niederlande Niederlande 3JS Never Alone
    M/T: Jaap Kwakman, Jan Dulles, Jaap de Witte
    Englisch Niemals allein 013

    Punktetafel zweites Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Abstimmungsergebnisse[47]
    Land
    Punkte Osterreich
    AT
    Belarus 1995
    BY
    Belgien
    BE
    Bosnien und Herzegowina
    BA
    Bulgarien
    BG
    Zypern Republik
    CY
    Danemark
    DK
    Estland
    EE
    Mazedonien 1995
    MK
    Frankreich
    FR
    Deutschland
    DE
    Irland
    IE
    Israel
    IL
    Italien
    IT
    Lettland
    LV
    Moldau Republik
    MD
    Rumänien
    RO
    Slowakei
    SK
    Slowenien
    SI
    Schweden
    SE
    Niederlande
    NL
    Ukraine
    UA
    Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 109 12 5 4 7 12 10 7 4 2 12 12 8 10 4
    Osterreich Österreich 069 7 10 4 5 2 1 12 2 1 5 5 7 4 3 1
    Niederlande Niederlande 013 8 5
    Belgien Belgien 053 1 8 6 2 1 6 2 2 3 6 8 2 6
    Slowakei Slowakei 048 3 3 3 6 3 5 7 3 3 12
    Ukraine Ukraine 081 12 4 3 5 1 7 6 8 6 8 2 10 6 3
    Moldau Republik Moldau 054 10 2 5 5 4 4 7 1 12 4
    Schweden Schweden 155 10 8 12 5 12 12 12 2 12 1 8 12 3 7 3 7 7 5 12 5
    Zypern Republik Zypern 016 2 8 6
    Bulgarien Bulgarien 048 2 1 10 4 1 3 4 1 10 5 4 1 2
    Nordmazedonien Mazedonien 036 7 10 3 1 8 7
    Israel Israel 038 6 2 1 7 7 1 4 5 5
    Slowenien Slowenien 112 8 12 8 7 8 5 10 5 3 6 6 4 4 10 8 8
    Rumänien Rumänien 011 6 10 1 8 6 6 4 8 6 3 7 12 5 12 6 7 4
    Estland Estland 060 5 1 6 4 3 4 10 5 8 6 8
    Belarus Belarus 045 2 3 4 8 6 10 1 1 10
    Lettland Lettland 025 4 2 2 8 7 2
    Danemark Dänemark 135 7 4 7 1 12 6 10 2 10 12 10 12 2 5 3 10 12 7 3
    Irland Irland 068 5 3 7 10 3 8 10 6 2 1 10 1 2
    Die Tabelle ist senkrecht nach der Auftrittsreihenfolge im Finale geordnet, waagerecht nach der chronologischen Punkteverlesung.

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Zweites Halbfinale)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Fettgeschriebene Länder haben das Finale erreicht.

    Anzahl Land erhalten von
    7 Schweden Schweden Belgien, Dänemark, Estland, Frankreich, Israel, Niederlande, Zypern
    4 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Mazedonien, Österreich, Slowakei, Slowenien
    Danemark Dänemark Bulgarien, Irland, Lettland, Schweden
    2 Rumänien Rumänien Italien, Moldau
    1 Moldau Republik Moldau Rumänien
    Osterreich Österreich Deutschland
    Slowakei Slowakei Ukraine
    Slowenien Slowenien Bosnien und Herzegowina
    Ukraine Ukraine Belarus

    Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Gewinner Ell & Nikki auf der Pressekonferenz nach dem Finale

    Das Finale fand am 14. Mai 2011 um 21:00 Uhr (MESZ) statt. Die Länder der Big Five (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Vereinigtes Königreich) waren direkt für das Finale qualifiziert.

    Spanien durfte sich die Startnummer bei der Auslosung aussuchen und wählte die Nummer 22. Für Lena Meyer-Landrut aus Deutschland wurde im Vorfeld als Gastgeber die Startnummer 16 im Finale ausgelost.[44]

    Schweden Schweden, Estland Estland, Finnland Finnland und Litauen Litauen nahmen nach zwei Jahren, Slowenien Slowenien und Ungarn Ungarn nach vier Jahren, die Schweiz Schweiz nach fünf Jahren, Osterreich Österreich nach sieben Jahren und Italien Italien nach 14 Jahren wieder am Finale teil. In den beschriebenen Zeiträumen schieden fast alle der genannten Länder jeweils bereits im Halbfinale aus. Eine Ausnahme bilden Österreich, Ungarn und Italien: Österreich nahm zuletzt 2004 am Finale teil, schied 2005 und 2007 im Halbfinale aus und nahm 2006 und von 2008 bis 2010 nicht am Wettbewerb teil. Ungarn nahm zuletzt 2009 teil und schied 2008 und 2009 im Halbfinale aus. Italien nahm 1997 das letzte Mal teil und kehrte nach einer 14-jährigen Pause als neues Mitglied der Big Five zurück.

    Zu Beginn der Show präsentierten die Moderatoren zusammen mit der Band Heavytones und Lena eine Rockabilly-Version des letztjährigen Siegertitels Satellite. In der Pause vor der Punkteverkündung trat der deutsche Musiker Jan Delay mit seiner Band Disko No. 1 auf.[48]

    Platz Start­nr. Land Interpret Lied
    Musik (M) und Text (T)
    Sprache Übersetzung
    (Inoffiziell)
    Punkte Bild
    01. 19 Aserbaidschan Aserbaidschan Ell & Nikki Running Scared
    M: Stefan Örn, Sandra Bjurman, Iain James Farquharson; T: Stefan Örn, Sandra Bjurman
    Englisch In Panik geraten 221 Ell & Nikki
    02. 12 Italien Italien Raphael Gualazzi Madness of Love
    M/T: Raphael Gualazzi
    Italienisch, Englisch Liebeswahn 189
    03. 7 Schweden Schweden Eric Saade Popular
    M/T: Fredrik Kempe
    Englisch Beliebt 185 Eric Saade
    04. 23 Ukraine Ukraine Mika Newton
    Міка Ньютон
    Angel
    M: Ruslan Kvinta; T: Maryna Skomorohova
    Englisch Engel 159 Mika Newton
    05. 3 Danemark Dänemark A Friend in London New Tomorrow
    M/T: Lise Cabble, Jakob Schack Glæsner
    Englisch Neues Morgen 134 A Friend in London
    06. 2 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Dino Merlin Love in Rewind
    M/T: Dino Merlin
    Englisch, Bosnisch Liebe im Rücklauf 125 Dino Merlin
    07. 9 Griechenland Griechenland Loukas Viorkas feat. Stereo Mike
    Λούκας Γιώρκας feat. Stereo Mike
    Watch My Dance
    M: Giannis Christodoulopoulos; T: Eleana Vrachali
    Englisch, Griechisch Schau meinem Tanz zu 120
    08. 6 Irland Irland Jedward Lipstick
    M/T: Daniel Priddy, Lars Halvor Jensen, Martin Michael Larsson
    Englisch Lippenstift 119 Jedward
    09. 25 Georgien Georgien Eldrine One More Day
    M: DJ BE$$; T: DJ Rock, Mikheil Chelidze
    Englisch Noch einen Tag 110 Eldrine
    10. 16 Deutschland Deutschland Lena Taken by a Stranger
    M/T: Gus Seyffert, Nicole Morier, Monica Birkenes
    Englisch Fasziniert von einem Fremden 107 Lena Meyer-Landrut
    11. 14 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Blue I Can
    M/T: Ciaron Bell, Ben Collier, Ian Hope, Duncan James, Liam Keenan, Lee Ryan, StarSign
    Englisch Ich kann 100 Blue
    12. 15 Moldau Republik Moldau Zdob și Zdub So Lucky
    M: Mihai Gîncu, Marc Elsner; T: Andy Schuman, Marc Elsner
    Englisch So glücklich 097 Zdob și Zdub
    13. 20 Slowenien Slowenien Maja Keuc No One
    M: Matjaž Vlašič; T: Urša Vlašič
    Englisch Niemand 096
    14. 24 Serbien Serbien Nina
    Нина
    Čaroban
    M/T: Kristina Kovač
    Serbisch Magisch 085
    15. 11 Frankreich Frankreich Amaury Vassili Sognu
    M: Daniel Moyne, Quentin Bachelet; T: Jean-Pierre Marcellesi, Julie Miller
    Korsisch Traum 082 Amaury Vassili
    16. 10 Russland Russland Alexei Worobjow
    Алексей Воробьёв
    Get You
    M/T: Alexei Worobjow, RedOne, AJ Junior, Bilal „The Chef“, Eric Sanicola
    Englisch, Russisch Dich bekommen 077 Alexei Worobjow
    17. 17 Rumänien Rumänien Hotel FM Change
    M: Gabriel Băruța; T: Alexandra Ivan, Gabriel Băruța
    Englisch Verändern 077
    18. 18 Osterreich Österreich Nadine Beiler The Secret Is Love
    M: Thomas Rabitsch; T: Nadine Beiler
    Englisch Das Geheimnis ist Liebe 064
    19. 4 Litauen Litauen Evelina Sašenko C’est ma vie
    M: Paulius Zdanavičius; T: Andrius Kairys
    Englisch, Französisch Das ist mein Leben 063
    20. 21 Island Island Sjonni’s Friends Coming Home
    M: Sjonni Brink; T: Thorunn Clausen, Sjonni Brink
    Englisch Nach Hause kommen 061
    21. 1 Finnland Finnland Paradise Oskar Da Da Dam
    M/T: Axel Ehnström
    Englisch Da Da Dam 057
    22. 5 Ungarn Ungarn Kati Wolf What About My Dreams
    M: Viktor Rakonczai, Gergő Rácz; T: Péter Geszti, Johnny K. Palmer
    Englisch, Ungarisch Und meine Träume? 053 Kati Wolf
    23. 22 Spanien Spanien Lucía Pérez Que me quiten lo bailao
    M/T: Rafael Artesero
    Spanisch Ich hatte Spaß, was kümmert mich der Rest 050
    24. 8 Estland Estland Getter Jaani Rockefeller Street
    M/T: Sven Lõhmus
    Englisch Rockefeller Street 044
    25. 13 Schweiz Schweiz Anna Rossinelli In Love for a While
    M/T: David Klein
    Englisch Zeitweise verliebt 019 Anna Rossinelli

    Punktetafel Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In der folgenden Tabelle sind die Punkte aus dem kombinierten Jury- und Televoting dargestellt. Die Länder in der linken Spalte sind nach der Startreihenfolge sortiert, während die abstimmungsberechtigten Länder nach der Vergabe der Jurypunkte sortiert sind. Das gelb unterlegte Land zeigt den ersten Platz und damit den Sieger.[49]

    Land
    Russland
    RU
    Bulgarien
    BG
    Niederlande
    NL
    Italien
    IT
    Zypern Republik
    CY
    Ukraine
    UA
    Finnland
    FI
    Norwegen
    NO
    Armenien
    AM
    Mazedonien 1995
    MK
    Island
    IS
    Slowakei
    SK
    Vereinigtes Konigreich
    UK
    Danemark
    DK
    Osterreich
    AT
    Polen
    PL
    Schweden
    SE
    San Marino
    SM
    Deutschland
    DE
    Aserbaidschan
    AZ
    Slowenien
    SI
    Turkei
    TR
    Schweiz
    CH
    Griechenland
    GR
    Georgien
    GE
    Frankreich
    FR
    Serbien
    RS
    Kroatien
    HR
    Belarus
    BY
    Rumänien
    RO
    Albanien
    AL
    Malta
    MT
    Portugal
    PT
    Ungarn
    HU
    Litauen
    LT
    Bosnien und Herzegowina
    BA
    Irland
    IE
    Spanien
    ES
    Israel
    IL
    Estland
    EE
    Moldau Republik
    MD
    Belgien
    BE
    Lettland
    LV
    Gesamt
    Finnland Finnland 12 10 5 5 7 2 5 1 3 7 057
    Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 2 8 4 4 12 12 8 7 12 10 12 3 5 12 7 7 125
    Danemark Dänemark 7 12 3 7 12 6 5 3 10 4 6 8 7 1 5 12 10 10 6 134
    Litauen Litauen 2 3 6 12 12 7 2 1 10 1 7 063
    Ungarn Ungarn 4 12 5 2 5 2 2 8 7 6 053
    Irland Irland 3 5 10 4 8 12 12 4 1 12 8 8 6 2 7 7 10 119
    Schweden Schweden 1 10 10 1 6 10 4 6 7 10 3 10 6 3 4 4 6 1 10 1 4 4 3 6 10 5 4 5 12 12 3 4 185
    Estland Estland 2 7 2 2 7 7 5 6 2 4 044
    Griechenland Griechenland 8 10 2 12 6 7 3 8 10 8 2 6 3 8 10 8 1 8 120
    Russland Russland 4 2 8 8 1 5 4 1 4 4 5 4 3 6 8 5 5 077
    Frankreich Frankreich 3 1 7 5 4 5 3 12 2 6 2 1 2 4 10 2 12 1 082
    Italien Italien 1 3 6 1 3 7 6 10 12 3 1 3 4 10 7 8 2 3 6 12 10 10 4 10 6 5 12 6 6 12 189
    Schweiz Schweiz 4 10 5 019
    Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 4 12 10 4 3 1 2 5 2 3 2 5 1 6 2 1 2 6 7 3 3 6 1 4 5 100
    Moldau Republik Moldau 7 8 7 5 8 5 4 7 5 4 7 12 5 4 8 1 097
    Deutschland Deutschland 7 6 5 6 8 10 4 6 7 3 8 4 3 1 8 2 3 3 5 8 107
    Rumänien Rumänien 6 4 12 4 1 6 5 1 1 8 6 1 12 10 077
    Osterreich Österreich 5 1 1 3 2 3 2 1 4 12 5 1 7 3 3 2 2 7 064
    Aserbaidschan Aserbaidschan 12 6 8 10 5 8 7 8 8 3 10 12 1 5 8 6 10 6 10 8 12 8 7 8 8 4 8 10 3 2 221
    Slowenien Slowenien 5 2 6 10 1 7 3 1 1 2 10 12 4 3 1 6 12 2 3 2 3 096
    Island Island 5 8 8 4 6 1 10 4 12 1 2 061
    Spanien Spanien 4 2 1 2 3 12 5 5 12 4 050
    Ukraine Ukraine 10 8 7 5 12 7 12 2 2 12 6 7 7 10 6 5 10 2 3 4 7 7 8 159
    Serbien Serbien 3 3 2 6 1 8 7 6 5 10 6 8 1 5 10 4 085
    Georgien Georgien 6 1 12 10 7 7 10 8 8 12 5 12 2 3 7 110

    Split-Ergebnisse zwischen Jury- und Televoting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Am 26. Mai 2011 gab die EBU die nach Televoting und Jurystimmen getrennten Wertungen in Finale und Halbfinale bekannt.[50] Jede Nation hatte die Top Ten ihrer Zuschauer und ihrer Jury getrennt an die EBU übermittelt und am Finalabend wie gewohnt nur die zusammengefasste Gesamtwertung präsentiert. Die nachfolgende Tabelle gibt die Summen der Televote- und Jurypunkte und die jeweils resultierende Platzierung für jeden Teilnehmer im Finale wieder:

    Finale
    Platz Televoting Punkte Jury Punkte
    01. Aserbaidschan Aserbaidschan 223 Italien Italien 251
    02. Schweden Schweden 221 Aserbaidschan Aserbaidschan 182
    03. Griechenland Griechenland 176 Danemark Dänemark 168
    04. Ukraine Ukraine 168 Slowenien Slowenien 160
    05. Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 166 Osterreich Österreich 145
    06. Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 151 Irland Irland 119
    07. Russland Russland 138 Ukraine Ukraine 117
    08. Georgien Georgien 138 Serbien Serbien 111
    09. Deutschland Deutschland 113 Schweden Schweden 106
    010. Irland Irland 101 Deutschland Deutschland 104
    011. Italien Italien 099 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 090
    012. Moldau Republik Moldau 098 Frankreich Frankreich 090
    013. Serbien Serbien 089 Rumänien Rumänien 086
    014. Rumänien Rumänien 079 Griechenland Griechenland 084
    015. Frankreich Frankreich 076 Moldau Republik Moldau 082
    016. Spanien Spanien 073 Georgien Georgien 079
    017. Ungarn Ungarn 064 Finnland Finnland 075
    018. Danemark Dänemark 061 Estland Estland 074
    019. Island Island 060 Island Island 072
    020. Litauen Litauen 055 Litauen Litauen 066
    021. Finnland Finnland 047 Ungarn Ungarn 060
    022. Slowenien Slowenien 039 Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 057
    023. Estland Estland 032 Schweiz Schweiz 053
    024. Osterreich Österreich 025 Spanien Spanien 038
    025. Schweiz Schweiz 002 Russland Russland 025

    Die deutsche Jury setzte sich aus dem Bayern 3-Musikchef Edi van Beek, Alina Süggeler, Gerd Gebhardt, Eva Briegel und Jurypräsidentin Ina Müller zusammen.[51]

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Finale)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Bis auf Deutschland, Estland, die Schweiz, Russland und Serbien erhielten alle Finalisten mindestens einmal zwölf Punkte.

    Karte der Punktevergabe für den Siegertitel aus Aserbaidschan
    Anzahl Land erhalten von
    5 Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Mazedonien, Österreich, Schweiz, Serbien, Slowenien
    4 Italien Italien Albanien, Lettland, San Marino, Spanien
    3 Aserbaidschan Aserbaidschan Malta, Russland, Türkei
    Danemark Dänemark Irland, Island, Niederlande
    Georgien Georgien Belarus, Litauen, Ukraine
    Irland Irland Dänemark, Schweden, Vereinigtes Königreich
    Ukraine Ukraine Armenien, Aserbaidschan, Slowakei
    2 Frankreich Frankreich Belgien, Griechenland
    Litauen Litauen Georgien, Polen
    Rumänien Rumänien Italien, Moldau
    Schweden Schweden Estland, Israel
    Slowenien Slowenien Bosnien und Herzegowina, Kroatien
    Spanien Spanien Frankreich, Portugal
    1 Finnland Finnland Norwegen
    Griechenland Griechenland Zypern
    Island Island Ungarn
    Moldau Republik Moldau Rumänien
    Osterreich Österreich Deutschland
    Ungarn Ungarn Finnland
    Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Bulgarien

    Reihenfolge der Punkteverlesung und Führungswechsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Erster beim Voting

    Im Laufe der Punkteverlesung führten sechs verschiedene Länder die Wertung an: Aserbaidschan, Griechenland, Dänemark, Großbritannien, Schweden und die Ukraine. Nachdem der spätere Sieger Aserbaidschan bereits bei der ersten Wertung aus Russland in Führung gegangen war, lag ab der elften Wertung Schweden lange Zeit auf Platz eins. Aserbaidschan übernahm nach der 22. Wertung aus der Türkei die Führung und gab diese nicht mehr ab. Allerdings stand erst nach 41 von 43 Länderwertungen der Sieg des aserbaidschanischen Beitrags endgültig fest. Italien schob sich bei der letzten Wertung aus Lettland noch vor Schweden auf Platz zwei.

    Auffallend am Ergebnis ist, dass die Punkte sehr verteilt auf das Teilnehmerfeld sind. So hat Estland auf dem vorletzten Platz 44 Punkte, so viel hatte 2015 der 13. Platz. Außerdem hatte im 12-Punkte-System nie ein Teilnehmer auf dem vorletzten Platz so viele Punkte. Aserbaidschan hatte mit 221 Punkten einen vergleichsweise schwachen Sieg.

    In der Finalsendung wurde angekündigt, dass die Reihenfolge der verlesenden Länder zufällig sei. Tatsächlich aber wurde erstmals ein neuer Wertungsverlauf durchgeführt, der die Punktevergabe spannender gestalten soll.[52] Dabei wird auf Basis der bereits am Vortag ermittelten Juryergebnisse und eines vermuteten Televotingergebnisses ein mögliches Finalergebnis prognostiziert. Die Reihenfolge der wertenden Länder wird dann so vorgenommen, dass der Siegertitel erst möglichst spät feststeht. Der benötigte Algorithmus wurde von einem schwedischen Professor entwickelt. Das Verfahren war testweise für die Wettbewerbe der vorangegangenen Jahre überprüft worden.[53]

    Punktesprecher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nr. Land Punktesprecher Anmerkungen
    01. Russland Russland Dima Bilan Teilnehmer beim ESC 2006 und Gewinner beim ESC 2008
    02. Bulgarien Bulgarien Maria Ilieva
    03. Niederlande Niederlande Mandy Huydts Teilnehmerin beim ESC 1986 als Mitglied von Frizzle Sizzle
    04. Italien Italien Raffaella Carrà
    05. Zypern Republik Zypern Loukas Hamatsos
    06. Ukraine Ukraine Ruslana Gewinnerin des ESC 2004
    07. Finnland Finnland Susan Aho Teilnehmerin beim ESC 2010 als Mitglied von Kuunkuiskaajat
    08. Norwegen Norwegen Nadia Hasnaoui Moderatorin des ESC 2010 und Moderatorin des JESC 2004
    09. Armenien Armenien Lusine Tovmasyan
    10. Mazedonien 1995 Mazedonien Kristina Taleska
    11. Island Island Ragnhildur Steinunn Jónsdóttir
    12. Slowakei Slowakei Mária Pietrová
    13. Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Alex Jones
    14. Danemark Dänemark Lise Rønne Moderatorin des ESC 2014
    15. Osterreich Österreich Kati Bellowitsch
    16. Polen Polen Odeta Moro-Figurska
    17. Schweden Schweden Danny Saucedo
    18. San Marino San Marino Nicola Della Valle Teilnehmer beim ESC 2008 als Mitglied von Miodio
    19. Deutschland Deutschland Ina Müller
    20. Aserbaidschan Aserbaidschan Safura Teilnehmerin beim ESC 2010
    21. Slowenien Slowenien Klemen Slakonja
    22. Turkei Türkei Ömer Önder
    23. Schweiz Schweiz Cécile Bähler
    24. Griechenland Griechenland Lena Aroni
    25. Georgien Georgien Sopo Nischaradse Teilnehmerin beim ESC 2010
    26. Frankreich Frankreich Cyril Féraud
    27. Serbien Serbien Dušica Spasić
    28. Kroatien Kroatien Nevena Rendeli
    29. Belarus 1995 Belarus Leila Ismailava Moderatorin beim JESC 2010
    30. Rumänien Rumänien Malvina Cservenschi
    31. Albanien Albanien Leon Menkshi
    32. Malta Malta Kelly Schembri
    33. Portugal Portugal Joana Teles
    34. Ungarn Ungarn Éva Novodomszky
    35. Litauen Litauen Giedrius Masalskis
    36. Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Ivana Vidmar
    37. Irland Irland Derek Mooney
    38. Spanien Spanien Elena S. Sánchez
    39. Israel Israel Ofer Nachshon
    40. Estland Estland Piret Järvis Teilnehmerin beim ESC 2005 als Mitglied von Vanilla Ninja
    41. Moldau Republik Moldau Geta Burlacu Teilnehmerin beim ESC 2008
    42. Belgien Belgien Maureen Louys
    43 Lettland Lettland Aisha Teilnehmerin beim ESC 2010

    Marcel-Bezençon-Preis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Seit 2002 wird der Marcel-Bezençon-Preis verliehen. Die Preisträger waren 2011:[54]

    • Presse-Preis für den besten Song – Finnland FinnlandDa Da Dam – Paradise Oskar
    • Künstler-Preis für den besten Interpreten – Irland IrlandJedwardLipstick
    • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text – Frankreich FrankreichDaniel Moyne (m), Quentin Bachelet (m), Jean-Piere Marcellesi (t) und Julie Miller (t)Sognu – Amaury Vassili

    Übertragung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Das Finale wurde von über 70 Millionen Fernsehzuschauern weltweit verfolgt. Die beiden Halbfinals wurden von 24,8 beziehungsweise 19,7 Millionen Zuschauern gesehen. Dies bedeutete eine positive Veränderung der Zuschauerzahlen von knapp neun Millionen Zuschauern gegenüber dem Vorjahr.[55]

    Wie üblich wurden die Auftritte bei den Fernsehübertragungen und in der Halle im Halb-Playback-Verfahren durchgeführt, das heißt, die instrumentale Begleitung des Gesangs kam von einer vorherigen Aufzeichnung, auch wenn einige Gruppenmitglieder Musikinstrumente auf die Bühne brachten. Gesungen wurde hingegen live.

    Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Fernsehsender ProSieben und Einsfestival übertrugen am 10. Mai das erste Halbfinale. Das zweite Halbfinale am 12. Mai und das Finale am 14. Mai übertrug der Fernsehsender Das Erste. Die drei Shows begannen jeweils um 21 Uhr. Verantwortlich für die Fernsehübertragung war der NDR, für die Radioübertragung der WDR. Übertragende Hörfunksender waren NDR 1 Niedersachsen (auch für NDR 1 Welle Nord und NDR 90,3), Radio BERLIN 88,8 sowie in einer gemeinsamen Sendung NDR 2, WDR 2, WDR Event und hr3, wo Thomas Mohr, Steffi Neu und Tim Frühling kommentierten. Für das Fernsehen kommentierte Peter Urban, der im ersten Halbfinale von Steven Gätjen unterstützt wurde.

    Übertragungen im deutschen Fernsehen
    Datum Sendung Uhrzeit Fernsehsender Moderation/Kommentar Zuschauer Marktanteil
    Gesamt 14 bis 49 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre
    10. Mai 2011 1. Halbfinale 21:00 Uhr ProSieben logo.svg
    Einsfestival 2009.svg
    Kommentator: Peter Urban u. Steven Gätjen 2,05 Mio. 1,41 Mio. 07,9 %[56] 12,7 %
    12. Mai 2011 2. Halbfinale 21:00 Uhr Das Erste-Logo.svg Kommentator: Peter Urban 3,36 Mio. 1,65 Mio. 12,6 %[57] 14,4 %
    14. Mai 2011 ESC 2011 – Countdown 20:15 Uhr Das Erste-Logo.svg Moderation: Matthias Opdenhövel 6,74 Mio. 3,43 Mio. 23,6 %[58] 32,6 %
    Finale 21:00 Uhr Kommentator: Peter Urban
    Deutsche Punktevergabe: Ina Müller
    13,83 Mio. 7,34 Mio. 49,3 %[58] 59,1 %
    Grand Prix Party 00:15 Uhr Moderation: Matthias Opdenhövel 4,90 Mio. 2,98 Mio. 41,0 %[58] 41,0 %

    Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) gab es beim Eurovision-Finale eine Sehbeteiligung von 13,93 Mio. Zuschauern und einen Marktanteil von 49,4 Prozent.[59]

    Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im deutschsprachigen Teil der Schweiz wurden das erste Halbfinale und das Finale auf SF zwei übertragen. Kommentator war Sven Epiney, beim ersten Halbfinale unterstützt von der deutschen Titelverteidigerin Lena Meyer-Landrut. Im französischsprachigen Teil des Landes wurden diese zwei Shows auf TSR 2 gesendet. Im italienischsprachigen Teil wurden das erste Halbfinale auf RSI LA 2 und das Finale auf RSI LA 1 ausgestrahlt. Zusätzlich konnten diese beiden Veranstaltungen in allen Landessprachen auf HD suisse angeschaut werden. Das zweite Halbfinale wurde von keinem Schweizer Sender übertragen.

    Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In Österreich wurden beide Halbfinale und das Finale mit Kommentar von Andi Knoll auf ORF eins gezeigt. Dominic Heinzl führte zuvor zur Einstimmung durch ein Society-Magazin.

    Weltweit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Auch einige Sender außerhalb der Teilnehmerstaaten und Europas übertrugen den Wettbewerb im Fernsehen.

    Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Eurovision Song Contest 2011 erhielt in der Kategorie Beste Unterhaltung den Deutschen Fernsehpreis 2011. Ausgezeichnet wurden der Executive Producer Thomas Schreiber, der Producer Jörg Grabosch, die Moderatoren Anke Engelke, Stefan Raab und Judith Rakers, der Production Designer Florian Wieder, der Light Designer Jerry Appelt, der Media Designer Falk Rosenthal und der Regisseur Ladislaus Kiraly. Am 20. März 2012 erhielten Brainpool und der NDR den Live Entertainment Award für die beste Show. Am 10. Mai 2012 wurde der Eurovision Song Contest in der Kategorie Live Event Show mit der Goldenen Rose von Luzern 2012 ausgezeichnet.[64]

    Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Mit einer Teilnehmerzahl von 43 Ländern war der ESC 2011 zusammen mit dem ESC 2008 der teilnahmestärkste ESC seit seiner Geschichte
    • Besonders auffällig ist, dass auch die Länder, die im Finale schlechter abgeschnitten haben, verhältnismäßig viele Gesamtpunkte erhielten
    • Jon Ola Sand führte in diesem Jahr zum ersten Mal sein Amt als Executive Supervisor des ESC bzw. der EBU aus
    • In Deutschland schauten knapp 14 Millionen Menschen das Finale des ESC in Düsseldorf
    • Malta Malta und Belgien Belgien verfehlten mit nur einem Punkt im jeweils ersten und zweiten Halbfinale das Finale
    • Während Italien Italien klar das Juryvoting gewann, wurde Italien bei den Zuschauern nur auf Platz 11 von 25 gewählt
    • Osterreich Österreich konnte sich nach sieben Jahren wieder für das Finale des ESC qualifizieren
    • Auch die Schweiz Schweiz schaffte es nach einer Abstinenz von fünf Jahren wieder ins Finale
    • Die Turkei Türkei schied zum ersten Mal bereits im Halbfinale aus

    Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Commons: Eurovision Song Contest 2011 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Termine zum ESC 2011 in Düsseldorf. (Memento vom 18. Mai 2012 im Internet Archive) In: ndr.de.
    2. Eurovision Song Contest 2011. In: duesseldorf.de. Abgerufen am 3. Mai 2013.
    3. Sidney Gennies: Luftnummer für den Grand Prix Song Contest: Berlin bewirbt sich mit aufblasbarer Halle. In: Der Tagesspiegel. 5. Oktober 2010, abgerufen am 31. Mai 2016.
    4. Sietse Bakker: Four cities in the running to host Eurovision 2011. In: eurovision.tv. 21. August 2010, abgerufen am 31. Mai 2016 (englisch).
    5. Wo singt Lena 2011? Vier Städte bewerben sich. In: Augsburger Allgemeine. 21. August 2010, abgerufen am 27. Dezember 2010.
    6. Jens Maier: Warum ein Außenseiter gute Chancen hat. In: Stern.de. 23. August 2010, abgerufen am 10. Mai 2015.
    7. Düsseldorf gibt Bewerbung für den Eurovision Song Contest ab. In: Düsseldorf-Magazin. 20. August 2010, abgerufen am 10. Mai 2015.
    8. Hamburg bewirbt sich für den ESC 2011. In: ESC Germany Blog. 20. August 2010, abgerufen am 10. Mai 2015.
    9. Daniel Puskepeleitis: Grand Nix! Schnappt sich Berlin unseren Eurovision Song Contest? In: bild.de. 10. September 2010, abgerufen am 10. Mai 2015.
    10. Gesangswettstreit: Eurovision Song Contest kommt 2011 nach Düsseldorf. In: Zeit Online. 12. Oktober 2010, abgerufen am 10. Mai 2015.
    11. Ansturm auf Karten für Eurovision Song Contest. (Memento vom 15. Dezember 2010 im Internet Archive) In: RP Online.
    12. Meldung im rrb, 12. Oktober 2010, 17:00 Uhr
    13. Final-Tickets für den Eurovision Song Contest 2011 ausverkauft. (Nicht mehr online verfügbar.) In: musikmarkt. 13. Dezember 2010, archiviert vom Original am 18. Mai 2015; abgerufen am 11. Mai 2015.
    14. Letzte Chance: Noch gibt es ESC-Tickets. (Nicht mehr online verfügbar.) NDR, 28. Januar 2011, archiviert vom Original am 14. März 2011; abgerufen am 10. Mai 2015.
    15. Sieben Live-Shows beim Eurovision Song Contest. derwesten.de, 25. Oktober 2010; abgerufen am 14. Mai 2011.
    16. ESC 2011: Moderatoren stehen fest. eurovision.de
    17. a b Arena 1. In: VDI-Nachrichten, 13. Mai 2011, Nr. 19, S. 10.
    18. Mobiles Stadion in Düsseldorf wächst. In: stadionwelt.de. 23. Februar 2011.
    19. a b Fernseh-Kosten für Eurovision Song Contest deutlich unter denen vom letzten Jahr in Oslo. (Memento vom 17. Mai 2011 im Internet Archive) ARD-Vorsitzende Monika Piel in einer Pressemeldung vom 13. Mai 2011.
    20. ESC kostet den Deutschen 2011 weniger als 2010 den Norwegern In: digitalfernsehen.de. 13. Mai 2011.
    21. Düsseldorf hat Erwartungen „absolut bestätigt“; Rheinische Post vom 15. Mai 2011 (Memento vom 18. Mai 2011 im Internet Archive)
    22. ESC kostet Düsseldorf 7,8 Millionen Euro, Westdeutsche Zeitung am 5. November 2010
    23. NDR: Das Motto des ESC 2011: "Feel your heart beat!" Abgerufen am 30. Januar 2021.
    24. NDR: Das Motto des ESC 2011: "Feel your heart beat!" Abgerufen am 30. Januar 2021.
    25. Postkarten. In: aufrechtgehn.de. 31. Dezember 2016, abgerufen am 30. Januar 2021 (deutsch).
    26. NDR: Abstimmungskrimi beim ESC 2011 in Düsseldorf. Abgerufen am 30. Januar 2021.
    27. Rules for the Eurovision Song Contest 2010. (PDF; 89 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, S. 3, archiviert vom Original am 15. Februar 2010; abgerufen am 27. Dezember 2010 (englisch).
    28. 43 nations on 2011 participants list. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, abgerufen am 31. Dezember 2010 (englisch).
    29. ARD und ProSieben suchen auch 2011 unseren ESC-Star. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Eurovision.de. Norddeutscher Rundfunk, 20. Mai 2010, archiviert vom Original am 1. April 2011; abgerufen am 11. Mai 2015.
    30. Victor Hondal: Internal selection yet again: France to compete in Eurovision 2011. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ESCToday. 6. Dezember 2010, archiviert vom Original am 20. März 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
    31. 43 nations on 2011 participants list. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, 31. Dezember 2010, abgerufen am 31. Dezember 2010 (englisch).
    32. TVE anuncia una convocatoria abierta y democrática para 2011 pero con un filtro o norma de calidad. In: Eurovision-Spain. 6. März 2010, abgerufen am 27. Dezember 2010 (spanisch).
    33. Ghassan Al Kaziri: UNITED KINGDOM – BBC thinks seriously the 2011 Eurovision edition. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Oikotimes. 29. Juni 2010, archiviert vom Original am 30. Dezember 2010; abgerufen am 27. Dezember 2010.
    34. NDR bestätigt: Lena tritt 2011 noch einmal an (Hamburger Abendblatt vom 30. Juni 2010, abgerufen am 30. Juni 2010)
    35. Victor Hondal: No money to fund participation. Montenegro officially out of Eurovision 2011. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ESCToday. 23. Dezember 2010, archiviert vom Original am 1. März 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
    36. Victor Hondal: 42 countries after all. Slovakia: STV confirms withdrawal decision. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ESCToday. 7. Januar 2011, archiviert vom Original am 12. März 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
    37. Die bisherigen Regeln des ESC. Abgerufen am 28. Januar 2011.
    38. eurovision.tv
    39. Victor Hondal: Ukraine: Jamala withdraws from national final. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ESCToday. 1. März 2011, archiviert vom Original am 2. Mai 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
    40. Alexandru Busa: Mika Newton goes to Düsseldorf. Ukraine: Zlata Ognevich withdraws as well. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ESCToday. 2. März 2011, archiviert vom Original am 20. März 2012; abgerufen am 10. Mai 2015.
    41. eurovision.tv
    42. Alexandru Busa: Preview video clip completed. Anastasia Vinnikova to sing „I love Belarus“. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ESCToday. 12. März 2011, archiviert vom Original am 16. August 2011; abgerufen am 10. Mai 2015.
    43. Itamar Barak: Israel to participate in 2nd semifinal of 2011. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ESCToday. 21. September 2010, archiviert vom Original am 23. September 2010; abgerufen am 10. Mai 2015.
    44. a b c Andreas Schacht: Results of the Running Order Draw! In: eurovision.tv. 15. März 2011, abgerufen am 19. März 2011 (englisch).
    45. dict.leo.org. Abgerufen am 13. Juni 2011.
    46. Eurovision Song Contest 2011 Semi-Final (1) – Überschrift Scoreboard. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, 7. Mai 2013, abgerufen am 11. Mai 2013 (englisch).
    47. Eurovision Song Contest 2011 Semi-Final (2) – Überschrift Scoreboard. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, 7. Mai 2013, abgerufen am 11. Mai 2013 (englisch).
    48. eurovision.tv: Head of Delegation meeting: what is going on in Düsseldorf?
    49. Eurovision 2011: Final Scoreboard. Abgerufen am 14. Mai 2015 (englisch).
    50. EBU reveals split televoting and jury results. In: eurovision.tv. 26. Mai 2011, abgerufen am 20. Mai 2013 (englisch).
    51. Eurovision Song Contest 2011: Die deutsche Jury steht fest (Memento vom 2. Mai 2016 im Internet Archive)
    52. vgl. The 2011 Eurovision Song Contest Grand Final! bei eurovision.tv, 14. Mai 2011 (aufgerufen am 15. Mai 2011).
    53. vgl. Eurovision Song Contest 2012 am 22., 24. und 26. Mai 2012 (Memento vom 14. Mai 2011 im Internet Archive) bei blog.prinz.de, 11. Mai 2011 (aufgerufen am 15. Mai 2011).
    54. Winners of the Marcel Bezençon Awards. In: Eurovision.tv. Europäische Rundfunkunion, abgerufen am 31. Mai 2012 (englisch).
    55. 70 million saw Eurovision Song Contest Final
    56. «ESC»-Halbfinale mit Licht und Schatten
    57. «ESC»: Zweites Halbfinale legt deutlich zu
    58. a b c «ESC»: Weniger Zuschauer als 2010
    59. agf.de (Memento vom 15. Juni 2012 im Internet Archive)
    60. SBS Eurovision – Whats-on-SBSONE. Special Broadcasting Service, abgerufen am 4. Mai 2011 (englisch).
    61. Triangle Stratos programmes. (Nicht mehr online verfügbar.) Triangle Stratos, archiviert vom Original am 29. Mai 2009; abgerufen am 9. Mai 2011.
    62. Eurovision Song Contest: Düsseldorf 2011@1@2Vorlage:Toter Link/www.germany.info (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , germany.info, 14. Mai 2011
    63. A screening party of the 56th annual Eurovision song contest, russianmix.com/events
    64. Timo Niemeier: Goldrosen für zwei ARD-Produktionen. focus.de, 10. Mai 2012