Eichsfeld

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Wappen des Eichsfelds
Typische Eichsfelder Landschaft: Dörfer zwischen Feldern und bewaldeten Hügeln
Blick in das obere Leinetal

Das Eichsfeld [regional-mundartlich: ˈaɪksfɛlt][1] ist eine historische Landschaft im südöstlichen Niedersachsen, im nordwestlichen Thüringen und im nordöstlichen Hessen zwischen Harz und Werra. Die größten Orte des Eichsfelds sind die Städte Dingelstädt, Duderstadt, Heiligenstadt und Leinefelde-Worbis sowie der Flecken Gieboldehausen.

Vom Eichsfeld leitet der thüringische Landkreis Eichsfeld seinen Namen ab. Dieser umfasst allerdings zum einen bei weitem nicht alle Orte des historischen Eichsfelds, und zum anderen Orte, die ursprünglich nicht zum Eichsfeld gehörten (siehe Liste der Orte im Eichsfeld).

Seine besondere Prägung erhielt das Eichsfeld durch die jahrhundertelange Insellage als Teil des Fürstbistums Mainz, auf das noch das Mainzer Rad im Wappen hinweist. Dadurch blieb es nach der Reformation fast ausschließlich katholisch und fand im gemeinsamen Glauben und Brauchtum die Grundlage seiner Identität. Auch in der DDR-Zeit blieb das kirchliche Leben im Obereichsfeld relativ intakt. Es war die größte Region in der DDR mit einer mehrheitlich katholischen Bevölkerung. Auch heute noch liegt die Zahl der regelmäßigen Kirchgänger über dem Bundesdurchschnitt. Als Schutzpatron des Eichsfeldes gilt der Heilige Martin.

Kulinarisch bekannt ist das Eichsfeld insbesondere für die Mettwurst (Feldgieker, Kälberblase, Stracke) sowie Schmandkuchen.

Inoffizielle Hymne des Eichsfeldes ist das Eichsfeldlied.

Geographie[Bearbeiten]

Das Eichsfeld um 1900

Lage[Bearbeiten]

Das Eichsfeld umfasst eine Fläche von etwa 1540 km² und liegt zwischen den Tälern der Rhume im Nordosten und der Werra im Südwesten, dem Thüringer Becken im Südosten und dem Göttingen-Northeimer Wald im Nordwesten. Die Elbe-Weser-Wasserscheide verläuft vom Harz kommend mitten durch das Eichsfeld. Hier liegen die Quellgebiete der Unstrut, Wipper und Helme, die zum Einzugsgebiet der Elbe gehören und der Rhume, Nisse, Hahle, Leine und Frieda die der Werra bzw. Weser zufließen.

Naturräumliche Gliederung und Landschaftsbild[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der naturräumlichen Einheiten im Eichsfeld

Das Eichsfeld liegt im Grenzbereich von drei großen Naturräumen:

Im Süden besteht das Eichsfeld aus mehreren rund 450 m hohen Muschelkalkplatten (Dün, Oberes Eichsfeld, Gobert), die zu den Tälern der Leine und Werra mit einer steilen und stark gegliederten Stufe abfallen. Höchster Punkt im Eichsfeld ist die Goburg auf dem Höhenzug der Gobert mit einer Höhe von 543,4 m. Nach Westen anschließend liegen bergige Landschaften, die zum Werrabergland gerechnet werden (Höheberg, Rosoppe-Frieda-Hügelland).

Nördlich schließt sich die Buntsandsteinlandschaft des mittleren Eichsfeldes an, zu der das obere Leinetal mit dem Zehnsberg und der Eichsfelder Kessel gerechnet werden. Auch hier erheben sich größere Höhenzüge, so das Ohmgebirge mit dem 533,4 m hohen Birkenberg und östlich die Bleicheröder Berge die mit dem Dün die Eichsfelder Pforte an der Wipper bei Sollstedt bilden.

Ganz im Norden liegt die fruchtbare Beckenlandschaft der Goldenen Mark, sie wird begrenzt von umliegenden Hügellandschaften der Hellberge und dem Rotenberg im Osten und dem Göttinger Bergland im Westen.

Grenzen im Eichsfeld[Bearbeiten]

Allgemein gliedert man die Landschaft in zwei Teile, das rauere und höher gelegene Obereichsfeld und im Norden das tiefer gelegene Untereichsfeld. Während die Grenzen des historischen Eichsfeldes relativ eindeutig definiert sind, besteht über den Verlauf dieser Grenzlinie keine einheitliche Festlegung:

  • als vereinfachte Grenze wird sie entlang der Flusstäler von Leine und Wipper angenommen.
  • nach geographisch-geologischen Gesichtspunkten verläuft sie am nördlichen Abhang von Dün und Oberem Eichsfeld.
  • entlang der Sprachgrenze zwischen dem mitteldeutschen und dem niederdeutschen Dialekt (eingezeichnet in der Karte Das Eichsfeld)
  • nach politisch-administrativen Gesichtspunkten an der Landesgrenze zwischen Thüringen und Niedersachsen. Die heutige Landesgrenze von Thüringen bildete auch die Innerdeutsche Grenze.

Bedingt durch die wechselvolle Geschichte erstreckt sich das Eichsfeld heute über drei Bundesländer und fünf Landkreise.

Die Orte im Eichsfeld[Bearbeiten]

Der größte Teil des Obereichsfeldes mit den Städten Heiligenstadt, Leinefelde-Worbis und Dingelstädt gehört zum Land Thüringen, Landkreis Eichsfeld. Darüber hinaus liegen 13 obereichsfeldische Orte im Unstrut-Hainich-Kreis, zwei weitere im hessischen Werra-Meißner-Kreis (siehe Wanfrieder Abkommen). 18 Orte des Untereichsfeldes liegen in Thüringen (Landkreis Eichsfeld), der Rest des Untereichsfeldes mit dem Zentrum Duderstadt gehört zum Land Niedersachsen, alle im Landkreis Göttingen mit Ausnahme von Lindau, das zum Landkreis Northeim gehört. Diese Zusammenhänge sind – auch wenn dort die Grenzverläufe bis 1945 dargestellt sind – in der Karte Das Eichsfeld oben rechts gut zu erkennen. Die feine gestrichelte Linie nördlich von Worbis stellt die Grenze zwischen Ober- und Untereichsfeld dar.

Vereinfachend wird heute meist der gesamte thüringische Teil des Eichsfelds als Obereichsfeld und der niedersächsische Teil, der dem ehemaligen Landkreis Duderstadt entspricht, als Untereichsfeld bezeichnet .

Alle zum historischen Eichsfeld gehörenden Orte sind in der Liste der Orte im Eichsfeld aufgeführt.

Sprache[Bearbeiten]

Die niederdeutsch-mitteldeutsche Sprachgrenze verläuft zwischen Untereichsfeld und Obereichsfeld. Im Obereichsfeld wird ein spezieller Dialekt gesprochen, man hört dort das Thüringische heraus, speziell bei harten Konsonanten. Der Dialekt ist aber bei weitem nicht so „verwaschen“ und thüringisch angehaucht, wie dies in den angrenzenden thüringischen Landkreisen der Fall ist. Im Untereichsfeld sprach man – heute allerdings nur noch vereinzelt – Plattdeutsch; heute spricht man vorwiegend Hochdeutsch.

Schon beim Umgang mit dem Begriff Eichsfeld selbst gibt es – auch im ‚hochdeutsch‘ geprägten Untereichsfeld – einige Besonderheiten: das Wort Eichsfeld wird [ˈaɪksfɛlt] („Eixfeld“ oder „Eiksfeld“) ausgesprochen. Statt „im Eichsfeld“ heißt es auch „auf dem Eichsfeld“.[2] Ebenso ist statt „aus dem Eichsfeld“ die Bezeichnung „vom Eichsfeld“ gebräuchlich.

Geschichte[Bearbeiten]

Namensherkunft[Bearbeiten]

Um die Deutung der Herkunft des Namens „Eichsfeld“ konkurrieren mehrere Annahmen:[3]

  • „Eichsfeld“ leite sich ab von den früher hier häufig vorkommenden Eichenbeständen.
  • „Eichsfeld“ leite sich ab vom Feld eines Aiko oder Eico.
  • „Eichsfeld“ leite sich ab von einem alten Namen des Oberlaufs der Unstrut.[4]
  • Ernst Moritz Arndt nahm ebenfalls eine Ableitung des Namen von der Eiche an, sowohl für die Eifel als auch für das Eichsfeld: Mir ist es sehr wahrscheinlich, daß der Name von der Eiche hergenommen ist, welche immer der Hauptbaum der Eifel war und noch immer ist. Ich glaube der Name Eifel ist nichts anderes als ein abgebissenes und verstümmeltes Eichsfeld, so daß sie mit dem thüringischen Eichsfeld auch die Namensgemeinschaft trüge, wie sie jetzt leider auch die Gemeinschaft der Wälderverwüstung und mancher öder Stellen mit ihm hat.[5]

Ersterwähnung bis 1900[Bearbeiten]

Das Eichsfeld wurde erstmals am 28. Januar 897 urkundlich erwähnt. Arnulf von Kärnten bestätigte in einer Urkunde in Regensburg den Gütertausch in pago Eichesfelden zwischen dem Abt Huki von Fulda und dem Grafen Konrad.[6] Es bezeichnete ursprünglich das Gebiet zwischen Heiligenstadt und Mühlhausen und war ein thüringischer Gau. Im Jahr 1022 gab es eine erste Nachricht über Mainzer Besitzungen auf dem Eichsfeld (um Heiligenstadt und den Rusteberg). Im Jahr 1124 begannen die Klostergründungen auf dem Eichsfeld. Zwischen 1022 und 1573 erwarb das Kurfürstentum Mainz weitere Besitzungen und bildete Verwaltungsstrukturen heraus. So erwarb Kurmainz 1294 auch das ursprüngliche Eichsfeld von den Herren von Gleichen. Erst später wurde der Name des ursprünglich thüringischen Gebietes für den gesamten Mainzer Besitz östlich der Werra übernommen.[7]

Das Eichsfeld um 1759
(Die Karte enthält einige Fehler: siehe Kartenbeschreibung auf Commons)

Das nordwestlich von Duderstadt gelegene Untereichsfeld war zunächst liudolfingisches Hausgut und ottonisches Reichsgut, kam im 10. Jahrhundert an das Stift Quedlinburg und fiel 1247 an das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg, dessen Linie Grubenhagen es 1342/58 bzw. 1434 an das Kurfürstentum Mainz verpfändete.

1524 brach der Bauernkrieg in der freien Reichsstadt Mühlhausen aus. Heinrich Pfeiffer, Mitstreiter Thomas Müntzers, zog gegen das Eichsfeld und plünderte und verbrannte Klöster und adelige Höfe. Viele Bewohner wandten sich dem Protestantismus zu. 1575 begannen die Jesuiten mit der Gegenreformation. Im Verlauf von 50 Jahren wurde das Eichsfeld bis auf wenige Dörfer zum katholischen Glauben zurückgezwungen.

1622 begann für das Eichsfeld der Dreißigjährige Krieg. Die Schweden, die Kaiserlichen, die Dänen, die Hessen und die Sachsen verproviantierten sich, plünderten und brandschatzten.

Im Jahr 1650 übernahm der Kurfürst von Mainz wieder den Besitz seines Landes, das zu mehr als einem Drittel verwüstet und dessen Bevölkerung auf ein Viertel zurückgegangen war.

König Friedrich Wilhelm III. nahm 1802 das gesamte Eichsfeld für Preußen in Besitz, und es entstand das Mediatfürstentum Eichsfeld. Von 1807 bis 1813 war das Eichsfeld Teil des Königreichs Westphalen, nach dessen Auflösung es wieder zu Preußen kam.

Ehemalige Stahlschiebeschranke an der Grenze zur DDR in Teistungen

Auf dem Wiener Kongress wurde das Eichsfeld 1815 geteilt. Aus dem Obereichsfeld und dem südlichen Teil des Untereichsfeldes entstanden die Kreise Heiligenstadt und Worbis, die damit zur preußischen Provinz Sachsen gehörten. Der größere nördliche Teil des Untereichsfeldes kam zum Königreich Hannover, das 1866 von Preußen annektiert wurde und fortan zur Provinz Hannover gehörte. Das Eichsfeld gehörte zwar wieder demselben Staat an, dem Königreich Preußen, war aber durch die Provinzgrenze zwischen Hannover und Sachsen getrennt. 1885 wurde der Kreis Duderstadt gebildet.

1900 bis heute[Bearbeiten]

Das Eichsfeld wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs durch Einheiten der 3. US-Armee mit absoluter Lufthoheit und starken Panzerkräften zwischen dem 3. und dem 10. April 1945 besetzt. Vorausgegangen waren häufig Jagdbomberangriffe und Artilleriebeschuss. Am 7. April erfolgte bei und in Struth eine Gegenoffensive der Wehrmacht, die noch am gleichen Tag verlustreich zusammenbrach. Auf 50 Friedhöfen im Eichsfeld finden sich die Gräber von 175 deutschen Soldaten, 125 weitere im Eichsfeld Gefallene auf dem hessischen Soldatenfriedhof Nieder-Weisel. In 54 Eichsfeldorten entstanden im Zusammenhang mit der Besetzung zum Teil erhebliche Gebäudeschäden, auch an Kirchen. In 22 Orten starben 65 Zivilpersonen, überwiegend Frauen und Kinder.[8] Zuvor kam es ab Anfang 1944 zu Abstürzen von 17 schweren US-Bombenflugzeugen, 14 US-Jagdflugzeugen und 22 deutschen Jagdflugzeugen über dem Eichsfeld.[9]

Der Landkreis Duderstadt gehörte seit 1945 zur Britischen Besatzungszone und wurde ab 1946 ein Teil des Bundeslandes Niedersachsen. Die Kreise Heiligenstadt und Worbis waren ab 1945 Teile der Sowjetischen Besatzungszone und ab 1949 Teil der DDR. Durch das Wanfrieder Abkommen vom 17. September 1945 wurden zwei Eichsfelder Dörfer der amerikanischen Besatzungszone einverleibt und zum Ausgleich fünf hessische Dörfer der sowjetischen Besatzungszone hinzugefügt.

An der einst auf dem Wiener Kongress durch das Eichsfeld gezogenen Grenze entstand in den folgenden Jahren der Eiserne Vorhang.

Als katholische Enklave im protestantischen Thüringen wurde der Landkreis Eichsfeld nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer Hochburg der CDU Thüringen. Bereits im Wahlkampf zu den Kommunalwahlen in der SBZ 1946 zeichnete sich eine schwere Niederlage der SED ab, da die Wahlveranstaltungen der CDU überfüllt und die der SED kaum besucht waren. Auch die Versuche der SMAD, die Bevölkerung einzuschüchtern (so wurde unmittelbar vor der Wahl der Landrat Dr. Aloys Schaefer verhaftet), bewirkten keine Änderung. Bei den Kommunalwahlen erhielt die CDU 34 Sitze im Kreistag, die SED mit 14 und die VdgB mit 2 waren weit abgeschlagen. Mit den Stimmen der CDU wurde der CDU-Landtagsabgeordnete Hugo Dornhofer zum Vorsitzenden des Kreistags und Dr. Adolf Braedel (CDU) zum Landrat gewählt. Auch bei den Landtagswahlen am 20. Oktober erreichte die CDU mit 68 % im Landkreis das beste Ergebnis in Thüringen. Im Nachgang zur Wahl wurden als Strafaktion die Ablieferungsverpflichtungen der Bauern des Eichsfeldes heraufgesetzt. Im Rahmen der Gleichschaltung der Ost-CDU wurde Dornhofer am 19. Februar 1948 zum Rücktritt gezwungen. Braedel musste April 1950 in den Westen flüchten.[10] Der Eichsfeldplan der SED regelte ab 1958 die Industrialisierung des Eichsfelds.

Verkehr[Bearbeiten]

Straßen[Bearbeiten]

In Ost-West-Richtung verläuft die Autobahn 38 (Göttingen – Leipzig) durch das Eichsfeld. Drei Bundesstraßen queren das Eichsfeld in Ost-West-Richtung: die B 27 (Göttingen – Herzberg) und die B 446 (Nörten-Hardenberg – Duderstadt) im Untereichsfeld, die B 80 parallel zur A 38 im Obereichsfeld. Als Nord-Süd-Verbindung durchquert die B 247 zwischen Lindau und Dingelstädt nahezu das gesamte Eichsfeld.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Zwischen Heiligenstadt und Leinefelde verläuft die überregional bedeutende Eisenbahnstrecke Halle (Saale)Kassel (Halle-Kasseler Eisenbahn) und die Strecke Göttingen-Erfurt (Bahnstrecke Gotha-Leinefelde). Die Strecke Halle–Kassel wurde als Verkehrsprojekt Deutsche Einheit bis 1994 zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert.

Die ehemalige Bahnstrecke Leinefelde–Wulften ist seit Mitte der 90er Jahre (Untereichsfeld) bzw. 2001 (Obereichsfeld) nicht mehr im Betrieb. Bis 1931 gab es noch eine Schmalspurbahn zwischen Göttingen und Duderstadt, die Gartetalbahn.

Flugplätze[Bearbeiten]

Der Flugplatz Heilbad Heiligenstadt ist der einzige Flugplatz im gesamten Eichsfeld. Er wurde 2005 mit einer 750 m langen Asphaltbahn ausgestattet, die nun auch größeren Privatflugzeugen eine Landung ermöglicht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Mainzer Schloss in Heiligenstadt - Sitz des Mainzer Statthalters für das Eichsfeld
Historisches Rathaus Duderstadt
St. Marien in Heiligenstadt
Fachwerkhaus in Heiligenstadt

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

Burg Altenstein, Burg Bodenstein, Burg Gleichenstein, Burg Greifenstein, Burg Hanstein, Burg Harburg, Hasenburg (Eichsfeld) (auch Asenburg geschrieben), Burgruine Rusteberg, Burg Scharfenstein, Burgruine Birkenstein bei Birkungen, Schloss Bischofstein (bei Lengenfeld unterm Stein), Schloss Gieboldehausen, Schloss Großbodungen, Wasserburg Deuna, Mushaus in Lindau, Schloss Martinfeld, Schloss Buhla

Baudenkmale[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Klöster[Bearbeiten]

Wallfahrtsorte[Bearbeiten]

Werraschleife bei Lindewerra

Sonstige[Bearbeiten]

Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, Seeburger See, Thiershäuser Teiche, Rhumequelle, Heinz-Sielmann-Stiftung (Gut Herbigshagen), Bärenpark Worbis, Bergbaumuseum Bischofferode, Eichsfelder Krippenweg (die schönsten Kirchenkrippen), Unstrutquelle (Kefferhausen), Mühlhäuser Landgraben (Grenze zu den ehemaligen Gebieten der Freien und Hansestadt Mühlhausen) mit einigen noch erhaltenen Warten, Grenzlandmuseum Eichsfeld (Teistungen), Ruine in Wildungen nahe Brehme, Tastungen – 750 Jahre alte Eibe (älteste Eibe in Thüringen), Sonnenstein

Grenzlandmuseum Teistungen / Eichsfeld

Bekannte Söhne und Töchter des Eichsfelds[Bearbeiten]

Mit dem Eichsfeld verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Lode van der Linden (1888–1960), Professor, akademischer Maler und Architekt belgischer Nationalität, Aufenthalt in Duderstadt von 1917 bis 1927 und von 1944 bis 1950, Maler zahlreicher Bilder über das Untereichsfeld
  • Heinrich Heine (1797–1856), Dichter, Schriftsteller und Journalist, Juni 1825 Taufe in Heiligenstadt
  • Theodor Storm (1817–1888), Schriftsteller, 1856 - 1863 Kreisrichter in Heiligenstadt

Literatur[Bearbeiten]

Landeskunde[Bearbeiten]

  •  Karl Paul Haendly: Das kurmainzische Fürstentum Eichsfeld im Ablauf seiner Geschichte, seine Wirtschaft und seine Menschen 897 bis 1933. Erweitert bis 1963. Mecke, Duderstadt 1996, ISBN 3-923453-77-9.
  •  Carl August Nobrack: Ausführliche geographisch-statistisch-topographische Beschreibung des Regierungsbezirks Erfurt. Erfurt 1841.
  • Historische Commission für die Provinz Sachsen und das Herzogtum Anhalt (Hrsg.); Levin Freiherr von Wintzingeroda-Knorr: Die Wüstungen des Eichsfeldes. Verzeichnis der Wüstungen, vorgeschichtlichen Wallburgen, Bergwerke, Gerichtsstätten und Warten innerhalb der landräthlichen Kreise Duderstadt (Provinz Hannover), Heiligenstadt, Mühlhausen (Land und Stadt) und Worbis (Provinz Sachsen). Hendel, Halle 1903. (Neudruck: Mecke, Duderstadt 1995, ISBN 3-923453-70-1)
  •  Carl Duval: Das Eichsfeld. (Reprint), Harro von Hirschheydt Verlag, Hannover-Dören 1979, ISBN 3-7777-0002-9.
  •  Ulrich Leander Braun, Hans-Joachim Brudniok: Dörfer auf dem Eichsfeld. In: Siedlungsstrukturen in Niedersachsen. Mecke, Duderstadt 1994, ISBN 3-923453-59-0.
  •  Maria Hauff, Hans-Heinrich Ebeling: Duderstadt und das Untereichsfeld. Lexikon einer Landschaft in Südniedersachsen. Mecke, Duderstadt 1996, ISBN 3-923453-85-X.
  •  Eduard Fritze: Die letzten Kriegstage im Eichsfeld und im Raum Mühlhausen vom 3. bis 10. April 1945. Rockstuhl, Bad Langensalza 2002, ISBN 3-936030-06-5.
  • Torsten W. Müller: Neue Heimat Eichsfeld? Flüchtlinge und Vertriebene in der katholischen Ankunftsgesellschaft. Mecke-Verlag, Duderstadt 2010, ISBN 978-3-936617-93-1.

Deutsche Teilung[Bearbeiten]

  •  Hans H. Ebeling, Hans R. Fricke: Leid - Hoffnung - Freude. Die Grenze im Eichsfeld. Göttinger Tageblatt, Göttingen 1991, ISBN 3-924781-20-6..
  • Thomas Müller, Maik Pinkert (Hg.): Kriegsende und Neubeginn im Landkreis Eichsfeld 1945/1946. Eine zeitgenössische Dokumentation. Eichsfeld-Verlag, Heilbad Heiligenstadt 2003. (= Beiträge aus den Archiven im Landkreis Eichsfeld, Bd. 2), ISBN 3-935782-00-4.
  • Heinz Siebert: Das Eichsfeld unter dem Sowjetstern. Ergänzte Ausgabe, bearbeitet von Bernhard Opfermann. Mecke, Duderstadt 1992. ISBN 3-923453-47-7.
  •  Peter Aufgebauer u. a., Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Niedersachsen - vom Grenzland zum Land in der Mitte. Das Eichsfeld. Ein deutscher Grenzraum. Mecke, Duderstadt 2002, ISBN 3-932752-95-3.. (Digitalisat) (PDF; 2,1 MB)

Bauwerke[Bearbeiten]

  •  Rolf G. Lucke, Josef Keppler u. a., Verein für Eichsfeldische Heimatkunde und vom Heimatverein Goldene Mark (Untereichsfeld) e.V (Hrsg.): Die Kirchen im Eichsfeld. Kirchen- und Kunstführer. Mecke, Duderstadt 2005, ISBN 3-936617-41-4.

Religion[Bearbeiten]

  •  Rudolf Linge, Peter Schmidt: Kirche und Glauben im Eichsfeld. Cordier, Heiligenstadt 1975, DNB 760095221.

Volkskunde[Bearbeiten]

  •  Manfred Lückert: Liebenswertes Eichsfeld. Vom alltäglichen Leben im Dorf. Tradition und Glaube. 1890–1990. Rockstuhl, Bad Langensalza 2009, ISBN 978-3-86777-029-3.
  •  Manfred Lückert: Ein Streifzug durch das ländliche Eichsfeld 1885–1965. Rockstuhl, Bad Langensalza 2006, ISBN 3-937135-75-8.

Literatur und Sagen[Bearbeiten]

  •  Helmut Godehardt: Die schönsten Eichsfelder Sagen. Mecke, Duderstadt 2005, ISBN 3-936617-28-7.
  •  Rudolf Linge: Der Hahn auf dem Kirchturm – Die schönsten Sagen, Legenden und Geschichten vom Eichsfeld. St. Benno, Leipzig 1984, DNB 840950969.

Touristische Führer[Bearbeiten]

  •  Roland Geißler: Die schönsten Wanderungen im Eichsfeld. Mecke, Duderstadt 2000, ISBN 3-932752-51-1.
  •  Alexander Baum, Heimat- und Verkehrsverband Eichsfeld e.V. (HVE), Leinefelde-Worbis (Hrsg.): Wandern im Eichsfeld. 17 Wanderstrecken. Leinefelde 2001.

Bildbände[Bearbeiten]

  •  Helmut Godehardt, Erich Steffen, Karlo Schuchardt: Schönes Eichsfeld. Mecke, Duderstadt 1992, ISBN 3-923453-39-6.
  •  Eduard Fritze: Der Eichsfelder Westerwald. Rockstuhl, Bad Langensalza 2007, ISBN 978-3-86777-005-7.
  •  Josef Keppler, Helmut Mecke, Heimat- und Verkehrsverband Eichsfeld e.V. (HVE), Leinefelde-Worbis (Hrsg.): Unser schönes Eichsfeld. Mecke, Duderstadt 2007, ISBN 978-3-932752-59-9.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sparkasse Duderstadt (Hrsg.); Hans-Heinrich Ebeling, Maria Hauff (Bearb.): Duderstadt und das Untereichsfeld, Lexikon einer Landschaft in Südniedersachsen. Mecke Druck, Duderstadt 1996, ISBN 3-923453-85-X, S. 287–290.
  2. siehe zum Beispiel Werner Deich, Das Goslarer Reichsvogteigeld: Staufische Burgenpolitik in Niedersachsen und auf dem Eichsfeld
  3. Rudolf Linge, Peter Schmidt: Kirche und Glauben im Eichsfeld. St. Benno Verlag, Leipzig, und Cordier-Verlag, Heiligenstadt 1975, S. 16 und 17.
  4. Walter Schlesinger: Die Entstehung der Landesherrschaft. Untersuchungen vorwiegend nach mitteldeutschen Quellen, Darmstadt 1969 (Nachdruck der ersten Auflage 1941), S. 154.
  5. Ernst Moritz Arndt: Rhein- und Ahrwanderungen. Weber, Bonn 1846 (1. Ausg. 1844 unter dem Titel: Wanderungen aus und um Godesberg), S. 231.
  6. Thüringer Staatsanzeiger Nr. 20/2008 – ISSN 0939-9135 ISSN 0939-9135
  7. Rudolf Linge, Peter Schmidt: Kirche und Glauben im Eichsfeld St. Benno Verlag Leipzig und Cordier-Verlag Heiligenstadt 1975, Seite 16
  8. Eduard Fritze: Die letzten Kriegstage im Eichsfeld. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2002, ISBN 3-936030-06-5.
  9. Flugzeugabstürze im Eichsfeld
  10. Gerhard Reddemann: Vor 20 Jahren wurde gewählt. In: Eichsfelder Heimatstimmen. 10 (1966), S. 344–346; abgedruckt in: Winfried Becker: CDU und CSU 1945–1950. 1987, ISBN 3-7758-1151-6, S. 411–413.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eichsfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Eichsfeld – Reiseführer
 Wiktionary: Eichsfeld – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Siehe auch[Bearbeiten]