Formel-1-Saison 2009

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Formel-1-Saison 2009
Button win Spain 2009.jpg
Weltmeister
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
Konstrukteur: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes
Saisondaten
Anzahl Rennen: 17
< Saison 2008

Saison 2010 >

Titelverteidiger Lewis Hamilton gewinnt das Nachtrennen in Singapur 2009
Rennszene des GP Japan 2009 (vorne der spätere Sieger Sebastian Vettel)

Die Formel-1-Saison 2009 war die 60. FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft. Sie wurde über 17 Rennen in der Zeit vom 29. März bis zum 1. November ausgetragen.

Bereits beim vorletzten Lauf konnte sich Jenson Button die Fahrer-Weltmeisterschaft sichern, der Konstrukteurstitel ging an Brawn GP.

Änderungen 2009[Bearbeiten]

Rennstrecken[Bearbeiten]

In der Saison 2009 fanden statt der ursprünglich geplanten 19 nur 17 Große Preise statt. Der Große Preis von Deutschland wurde in der vereinbarten Rotation nun auf dem Nürburgring ausgetragen; ebenso rotiert ab 2009 der Austragungsort des Großen Preises von Japan, der daher erstmals seit 2006 wieder in Suzuka statt in Fuji veranstaltet wurde. Als Debüt gab es am 1. November im Emirat Abu Dhabi auf einem 5,5 km langen Kurs den Großen Preis von Abu Dhabi.

Der Große Preis von Frankreich in Magny-Cours war zunächst im Rennkalender vorgesehen, wurde jedoch eine Woche später gestrichen. Gründe waren die mangelnde Infrastruktur und sinkendes Zuschauerinteresse. Der seit 1978 ausgetragene Große Preis von Kanada auf dem Circuit Gilles-Villeneuve entfiel ebenfalls. Die Regierung Kanadas hatte sich zwar nach der überraschenden Streichung darum bemüht, den Grand Prix noch zu retten, allerdings ohne Erfolg.[1]

Reglement[Bearbeiten]

Seit 1997 wird erstmals wieder mit den in der Zwischenzeit verbotenen profillosen Reifen (Slicks) gefahren. Von den vier verschiedenen Härtegraden „super weich“, „weich“, „mittel“ und „hart“ stehen pro Rennen zwei Mischungen zur Auswahl. In einem Rennen müssen beide zur Verfügung stehenden Reifentypen genutzt werden, wobei die weichere Mischung durch grüne Linien an den Reifenflanken gekennzeichnet ist. Ab dieser Saison gibt es zwischen den verwendeten Mischungen größere Unterschiede, da ein Härtegrad zwischen den beiden Reifentypen liegen muss. Darüber hinaus wird das Energierückführungssystem KERS eingeführt und die Aerodynamik der Boliden muss weitgehend beschnitten werden. Im Einzelnen werden seitliche Anbauteile wie Luftleitbleche, Luftkamine und sonstige Zusatzflügel verboten. Der Heckflügel wird wesentlich höher über dem Auto montiert und deutlich schmaler sein, der Frontflügel wird dagegen verbreitert.[2] Die FIA erhofft sich dadurch deutlich mehr Überholvorgänge, die bisher aufgrund der komplexen Aerodynamik der Fahrzeuge zumindest erschwert wurden. Die Luftverwirbelungen eines vorausfahrenden Rennwagens wirkten sich bislang negativ auf die aerodynamische Stabilität des eigenen Autos aus und verhinderten damit ein risikofreies Heransaugen an den Gegner. Nach Einschätzung vieler Experten, wie beispielsweise Mario Theissen, wird jedoch der durch die Reduzierung des Anpressdrucks über die Aerodynamik verursachte Nachteil in der Rundenzeit (man geht von einem Rückgang des Abtriebsniveaus von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus) durch die Wiedereinführung der Slicks kompensiert.

Eine Reglement-Änderung betrifft den Unterboden der Rennwagen. Die Turbulenzen im Windschatten der Fahrzeuge sollten minimiert werden um das Windschattenfahren zu erleichtern und somit auch das Überholen. Durch geschickte Regelauslegung entwickelten die Teams Brawn GP, Toyota Racing und Williams F1 den Doppel-Diffusor. Dieser Vorteil wurde von den übrigen Teams stark kritisiert und war Gegenstand mehrerer Verhandlungen vor dem FIA-Berufungsgericht, das ihn schließlich für legal erklärte.

Außerdem wird die Zahl der pro Fahrer und Saison verfügbaren Motoren auf acht limitiert. Das bedeutet, dass die Pflichtlaufzeit der Motoren de facto von zwei auf drei Rennen erhöht wird. Das Wechselprozedere innerhalb dieser acht Motoren ist den Teams freigestellt.[3]

Weiterhin beschloss die FIA die Rückkehr zu den zuletzt 2006 gültigen Safety-Car-Regeln – die Schließung der Boxengasse zu Beginn einer Safety-Car-Phase wurde rückgängig gemacht. In dieser Saison dürfen die Piloten bei einem Einsatz des Safety-Cars also wieder jederzeit an die Box fahren, ohne eine Strafe zu riskieren. Grund dafür ist die neue Standardelektronik, über die den Fahrern im Cockpit eine minimale Rundenzeit angezeigt wird. Diese dürfen sie auf dem Weg in die Box nicht unterschreiten. Die Schließung der Box wurde 2007 eingeführt, weil viele Fahrer in der Safety-Car-Phase in die Box fuhren, da dann aufgrund des Geschwindigkeitslimits am wenigsten Zeit verloren ging. Dadurch war die Boxengasse regelmäßig überfüllt, wodurch das Unfallsrisiko groß war.[4]

Einer Regeländerung der FIA zufolge sollte nicht wie bisher der Fahrer mit den meisten Punkten, sondern derjenige mit den meisten Grand-Prix-Siegen am Saisonende Weltmeister werden. Nach viel Kritik – insbesondere seitens der Teamvereinigung FOTA – verschob die FIA die Einführung der neuen Regelung auf 2010 und während der Saison wurde diese Änderung endgültig verworfen.[5]

Teams[Bearbeiten]

Mercedes-Benz war neuer Motorenlieferant bei Force India und ersetzte somit die bisherigen Ferrari-Triebwerke. Zusätzlich wurde das Team mit Getrieben und Hydraulikanlagen der McLaren-Gruppe ausgestattet.[6]

Als Folge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise gab der Honda-Konzern am 5. Dezember 2008 den sofortigen Rückzug seines Formel-1-Teams aus der höchsten Motorsportklasse bekannt.[7] Der bisherige Honda-Teamchef Ross Brawn übernahm im März 2009 das Team durch einen sogenannten Management-Buy-out, welches als Brawn GP Formula One Team an der Saison 2009 teilnahm.

Betroffen waren von der Krise auch andere Teams, unter anderem durch den Rückzug wichtiger Sponsoren. So stand offenbar das Williams-Team kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Diese wendete man jedoch mit Unterstützung von F1-Promoter Bernie Ecclestone ab.[8]

Fahrer[Bearbeiten]

David Coulthard erklärte am 3. Juli 2008 im Rahmen des Grand Prix von Großbritannien seinen Rücktritt aus der Formel 1.[9] Seinen Platz bei Red Bull nimmt der Deutsche Sebastian Vettel ein, der 2008 für das Schwesterteam Toro Rosso fuhr. Vettel wiederum wird bei Toro Rosso durch den Schweizer F1-Debütanten Sébastien Buemi ersetzt. Bei den vier Top-Teams McLaren, Ferrari, BMW-Sauber und Renault bleiben die Fahrerpaarungen unverändert – ebenso wie bei Toyota, Williams und Force India. Auch beim ehemaligen Honda-Team werden nach der Übernahme weiterhin Jenson Button und F1-Rekordstarter Rubens Barrichello im Cockpit sitzen.

Vor dem Großen Preis von Ungarn wurde der französische Toro-Rosso-Pilot Sébastien Bourdais durch den Spanier Jaime Alguersuari ersetzt, der mit 19 Jahren jüngster Fahrer in der Formel-1-Geschichte ist.[10]

Nachdem Felipe Massa beim Qualifikationstraining zum Großen Preis von Ungarn verunglückt war und sich dabei Verletzungen zugezogen hatte, erklärte sich Ex-Weltmeister Michael Schumacher bereit, für Massa einzuspringen. Er musste sein Comeback auf Zeit jedoch wegen starker Nackenschmerzen, die von einer Verletzung bei einem Motorradunfall herrühren, absagen.[11] Deshalb wurde Massa vorerst durch den Test- und Ersatzfahrer von Ferrari, Luca Badoer, ersetzt.[12] Da dieser jedoch nicht überzeugen konnte, wurde Giancarlo Fisichella für die verbleibenden fünf Rennen als Fahrer für Massas Auto verpflichtet. Fisichella gab gleichzeitig bekannt, seine aktive Karriere nach 2009 zu beenden und 2010 als Ersatzfahrer für Ferrari zu arbeiten.[13] Das Cockpit des Italieners bei Force India übernahm Fisichellas Landsmann Vitantonio Liuzzi, der zuletzt 2007 bei der Scuderia Toro Rosso als Stammfahrer im Einsatz war.[14]

Teams und Fahrer[Bearbeiten]

Bild Team Chassis Motor Reifen Nr.[# 1] Stammfahrer Rennen Test-/Ersatzfahrer
McLaren MP4-24
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vodafone McLaren Mercedes McLaren MP4-24 Mercedes-Benz 2.4 V8 B 01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton[15] 1–17 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Gary Paffett[16][# 2]
SpanienSpanien Pedro de la Rosa[17]
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Turvey[# 2]
02 FinnlandFinnland Heikki Kovalainen[18] 1–17
Ferrari F60
ItalienItalien Scuderia Ferrari Marlboro Ferrari F60 Ferrari 2.4 V8 B 03 BrasilienBrasilien Felipe Massa[# 3][19] 1–10 ItalienItalien Luca Badoer
ItalienItalien Andrea Bertolini
FrankreichFrankreich Jules Bianchi[# 2]
SpanienSpanien Marc Gené
MexikoMexiko Pablo Sánchez López[# 2]
ItalienItalien Daniel Zampieri[# 2]
ItalienItalien Marco Zipoli[# 2]
ItalienItalien Luca Badoer[12] 11, 12
ItalienItalien Giancarlo Fisichella[20] 13–17
04 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen[21] 1–17
BMW-Sauber F1.09
DeutschlandDeutschland BMW Sauber F1 Team BMW Sauber F1.09 BMW 2.4 V8 B 05 PolenPolen Robert Kubica[22] 1–17 BelgienBelgien Bertrand Baguette[# 2]
MexikoMexiko Esteban Gutiérrez[# 2]
OsterreichÖsterreich Christian Klien[22]
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alexander Rossi[# 2]
06 DeutschlandDeutschland Nick Heidfeld[22] 1–17
Renault R29
FrankreichFrankreich ING Renault F1 Team
FrankreichFrankreich Renault F1 Team[# 4]
Renault R29 Renault 2.4 V8 B 07 SpanienSpanien Fernando Alonso[23] 1–17 BelgienBelgien Bertrand Baguette[# 2]
BrasilienBrasilien Lucas di Grassi[# 2]
FrankreichFrankreich Romain Grosjean[24]
China VolksrepublikVolksrepublik China Ho-Pin Tung[# 2]
08 BrasilienBrasilien Nelson Piquet jr.[23] 1–10
FrankreichFrankreich Romain Grosjean[24] 11–17
Toyota TF109
JapanJapan Panasonic Toyota Racing Toyota TF109 Toyota 2.4 V8 B 09 ItalienItalien Jarno Trulli[25] 1–17 JapanJapan Kamui Kobayashi[26]
10 DeutschlandDeutschland Timo Glock[27] 1–15
JapanJapan Kamui Kobayashi[28] 16, 17
Toro Rosso STR4
ItalienItalien Scuderia Toro Rosso Toro Rosso STR4 Ferrari 2.4 V8 B 11 FrankreichFrankreich Sébastien Bourdais[29] 1–9 ItalienItalien Mirko Bortolotti[# 2]
NeuseelandNeuseeland Brendon Hartley[# 2]
SpanienSpanien Jaime Alguersuari[10] 10–17
12 SchweizSchweiz Sébastien Buemi[30] 1–17
Red Bull RB5
OsterreichÖsterreich Red Bull Racing Red Bull RB5 Renault 2.4 V8 B 14 AustralienAustralien Mark Webber[31] 1–17 SpanienSpanien Jaime Alguersuari
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Coulthard[32]
NeuseelandNeuseeland Brendon Hartley[33]
AustralienAustralien Daniel Ricciardo[# 2]
15 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel[34] 1–17
Williams FW31
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich AT&T Williams Williams FW31 Toyota 2.4 V8[35] B 16 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg[36] 1–17 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg[37][# 2]
SpanienSpanien Andy Souček[# 2]
17 JapanJapan Kazuki Nakajima[38] 1–17
Force India VJM02
IndienIndien Force India F1 Team Force India VJM02 Mercedes-Benz 2.4 V8[6] B 20 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil[39] 1–17 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten J. R. Hildebrand[# 2]
ItalienItalien Vitantonio Liuzzi[40]
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul di Resta[# 2]
21 ItalienItalien Giancarlo Fisichella[41] 1–12
ItalienItalien Vitantonio Liuzzi[14] 13–17
Brawn BGP 001
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn GP[# 5] Brawn BGP 001 Mercedes-Benz 2.4 V8[42] B 22 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button[42] 1–17 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Conway[# 2]
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Anthony Davidson[43]
SchwedenSchweden Marcus Ericsson[# 2]
23 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello[42] 1–17
Anmerkungen
  1. Die Startnummern 18 und 19 wurden wegen des Rückzugs des Honda-Teams nicht vergeben. Das Nachfolgeteam Brawn GP bekam als Neuling traditionell die letzten Startnummern, das Team Force India rückte aus Marketinggründen nicht auf.
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u Dieser Fahrer nahm an den als Young Driver Days bezeichneten Testtagen für diesen Rennstall teil.
  3. Michael Schumacher sollte ab dem Großen Preis von Europa das Cockpit des verletzten Felipe Massa bis zu dessen Genesung übernehmen, musste aufgrund von gesundheitlichen Problemen allerdings absagen.
  4. Die ING Groep beendete ihr Sponsoring vor dem Großen Preis von Singapur. Das Team trat anschließend ohne den Namenszusatz ING an.
  5. Die Honda Motor Company gab im Dezember 2008 den sofortigen Rückzug ihres Honda-Racing-F1-Teams aus der Formel 1 bekannt, die bereits erfolgte Einschreibung bei der FIA für die Saison 2009 blieb aber bestehen. Das Team wurde durch Management-Buy-out vom ehemaligen Honda-Teamchef Ross Brawn übernommen.

Präsentationen[Bearbeiten]

Team Chassis Datum Ort
Ferrari F60 12. Januar Mugello, Italien
Toyota TF109 15. Januar Köln, Deutschland
McLaren MP4-24 16. Januar Woking, England
Renault R29 19. Januar Portimão, Portugal
Williams FW31 19. Januar Portimão, Portugal
BMW Sauber F1.09 20. Januar Valencia, Spanien
Red Bull RB5 09. Februar Jerez, Spanien
Force India VJM02 01. März Jerez, Spanien
Brawn BGP 001 1
Toro Rosso STR4 09. März Barcelona, Spanien

1 Brawn verzichtete auf eine offizielle Präsentation. Der BGP 001 wurde am 6. März erstmals der Öffentlichkeit gezeigt.

Rennkalender[Bearbeiten]

Nr. Datum Grand Prix
(Strecke)
Distanz
(km)
Sieger Zweiter Dritter Pole-Position Schnellste Rennrunde Gesamtführender
Fahrer
Gesamtführender
Konstrukteur
01 29. März AustralienAustralien Australien
(Melbourne)
307,574 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
BrasilienBrasilien Rubens Barrichello
(Brawn-Mercedes)
ItalienItalien Jarno Trulli
(Toyota)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
DeutschlandDeutschland Nico Rosberg
(Williams-Toyota)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes
02 5. April MalaysiaMalaysia Malaysia
(Sepang)
171,833 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
DeutschlandDeutschland Nick Heidfeld
(BMW Sauber)
DeutschlandDeutschland Timo Glock
(Toyota)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
03 19. April China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China
(Shanghai)
305,066 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
AustralienAustralien Mark Webber
(Red Bull-Renault)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
BrasilienBrasilien Rubens Barrichello
(Brawn-Mercedes)
04 26. April BahrainBahrain Bahrain
(as-Sachir)
308,238 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
ItalienItalien Jarno Trulli
(Toyota)
ItalienItalien Jarno Trulli
(Toyota)
ItalienItalien Jarno Trulli
(Toyota)
05 10. Mai SpanienSpanien Spanien
(Barcelona)
307,104 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
BrasilienBrasilien Rubens Barrichello
(Brawn-Mercedes)
AustralienAustralien Mark Webber
(Red Bull-Renault)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
BrasilienBrasilien Rubens Barrichello
(Brawn-Mercedes)
06 24. Mai MonacoMonaco Monaco
(Monte Carlo)
260,520 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
BrasilienBrasilien Rubens Barrichello
(Brawn-Mercedes)
FinnlandFinnland Kimi Räikkönen
(Ferrari)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
BrasilienBrasilien Felipe Massa
(Ferrari)
07 7. Juni TurkeiTürkei Türkei
Istanbul
309,396 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
AustralienAustralien Mark Webber
(Red Bull-Renault)
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
08 21. Juni Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien
(Silverstone)
308,355 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
AustralienAustralien Mark Webber
(Red Bull-Renault)
BrasilienBrasilien Rubens Barrichello
(Brawn-Mercedes)
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
09 12. Juli DeutschlandDeutschland Deutschland
(Nürburg)
308,863 AustralienAustralien Mark Webber
(Red Bull-Renault)
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
BrasilienBrasilien Felipe Massa
(Ferrari)
AustralienAustralien Mark Webber
(Red Bull-Renault)
SpanienSpanien Fernando Alonso
(Renault)
10 26. Juli UngarnUngarn Ungarn
(Mogyoród)
306,663 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
(McLaren-Mercedes)
FinnlandFinnland Kimi Räikkönen
(Ferrari)
AustralienAustralien Mark Webber
(Red Bull-Renault)
SpanienSpanien Fernando Alonso
(Renault)
AustralienAustralien Mark Webber
(Red Bull-Renault)
11 23. August EuropaEuropa Europa
(Valencia)
308,883 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello
(Brawn-Mercedes)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
(McLaren-Mercedes)
FinnlandFinnland Kimi Räikkönen
(Ferrari)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
(McLaren-Mercedes)
DeutschlandDeutschland Timo Glock
(Toyota)
12 30. August BelgienBelgien Belgien
(Spa-Francorchamps)
308,052 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen
(Ferrari)
ItalienItalien Giancarlo Fisichella
(Force India-Mercedes)
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
ItalienItalien Giancarlo Fisichella
(Force India-Mercedes)
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
13 13. September ItalienItalien Italien
(Monza)
306,720 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello
(Brawn-Mercedes)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
FinnlandFinnland Kimi Räikkönen
(Ferrari)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
(McLaren-Mercedes)
DeutschlandDeutschland Adrian Sutil
(Force India-Mercedes)
14 27. September SingapurSingapur Singapur
(Singapur)
308,950 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
(McLaren-Mercedes)
DeutschlandDeutschland Timo Glock
(Toyota)
SpanienSpanien Fernando Alonso
(Renault)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
(McLaren-Mercedes)
SpanienSpanien Fernando Alonso
(Renault)
15 4. Oktober JapanJapan Japan
(Suzuka)
307,573 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
ItalienItalien Jarno Trulli
(Toyota)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
(McLaren-Mercedes)
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
AustralienAustralien Mark Webber
(Red Bull-Renault)
16 18. Oktober BrasilienBrasilien Brasilien
(Interlagos)
305,909 AustralienAustralien Mark Webber
(Red Bull-Renault)
PolenPolen Robert Kubica
(BMW Sauber)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
(McLaren-Mercedes)
BrasilienBrasilien Rubens Barrichello
(Brawn-Mercedes)
AustralienAustralien Mark Webber
(Red Bull-Renault)
17 1. November Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Abu Dhabi
(Yas-Insel)
305,470 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)
AustralienAustralien Mark Webber
(Red Bull-Renault)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button
(Brawn-Mercedes)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
(McLaren-Mercedes)
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
(Red Bull-Renault)

Rennberichte[Bearbeiten]

Großer Preis von Australien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:34:15,784
2 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes + 0,807
3 ItalienItalien Jarno Trulli JapanJapan Toyota + 1,604
PP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:26,202
SR DeutschlandDeutschland Nico Rosberg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Toyota 1:27,706

Der Große Preis von Australien auf dem Albert Park Circuit in Melbourne fand am 29. März 2009 statt und ging über eine Distanz von 58 Runden à 5,303 km, was einer Gesamtdistanz von 307,574 km entspricht.

Die Qualifikation dominierten zunächst die Boliden des neuen Brawn-Teams. Jenson Button sicherte sich die Pole-Position in 1:26.202 Minuten vor Rubens Barrichello. Auch im Rennen setzten sie diese Leistung fort und feierten einen Doppelsieg – der zweite Platz von Barrichello wurde allerdings durch den Ausfall von Sebastian Vettel (Red Bull) und Robert Kubica (BMW-Sauber) begünstigt. Platz drei erreichte Jarno Trulli (Toyota); eine nach Rennschluss auferlegte 25-Sekunden-Zeitstrafe wegen Überholens während der Safety-Car-Phase kurz vor Rennende wurde später wieder zurückgenommen. Der von Platz 18 gestartete Weltmeister Lewis Hamilton, der zunächst den dritten Platz geerbt hatte, wurde nachträglich wegen vorsätzlicher Täuschung disqualifiziert.[44] Er fuhr in der Safety-Car-Phase zunächst an dem leicht von der Strecke abgekommenen Trulli vorbei und ließ diesen dann wieder passieren. Dies war der Anlass für die 25-Sekunden-Zeitstrafe. Hamilton verschwieg jedoch vor der Rennkommission seinen eigenen Überholvorgang.[45] Sébastian Buemi, der erste Schweizer Grand-Prix-Starter in der Formel 1 seit 1995, belegte in seinem Debütrennen den siebten Platz und holte damit gleich zwei WM-Punkte. Die schnellste Rennrunde fuhr Nico Rosberg in 1:27,706 Minuten.

Sebastian Vettel war drei Runden vor Rennende auf zweiter Position liegend mit Robert Kubica kollidiert, wodurch beide aus dem Rennen ausschieden. Die Rennkommissare kamen zu der Überzeugung, dass Vettel Verursacher des Unfalls sei, und erlegten ihm eine Rückversetzung um zehn Startplätze für den nächsten Grand Prix auf. Red Bull wurde zusätzlich mit einer Geldstrafe von 50.000 US-Dollar belegt, da es seinen Fahrer nach dem Unfall mit Kubica nicht angewiesen hatte, seinen stark beschädigten Wagen abzustellen, und damit eine Gefährdung anderer in Kauf nahm.[46]

Großer Preis von Malaysia[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 0:55:30,622
2 DeutschlandDeutschland Nick Heidfeld DeutschlandDeutschland BMW Sauber + 22,722
3 DeutschlandDeutschland Timo Glock JapanJapan Toyota + 23,513
PP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:35,181
SR Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:36,641

Der Große Preis von Malaysia auf dem Sepang International Circuit in Sepang fand am 5. April 2009 statt und ging über eine Distanz von 31 Runden à 5,543 km, was einer Gesamtdistanz von 171,833 km entspricht.

Die Pole-Position in Sepang sicherte sich Jenson Button (Brawn) in 1:35,181 Minuten vor Jarno Trulli im Toyota. Rubens Barrichello (ebenfalls Brawn) wurde wegen Getriebewechsels um fünf Plätze von vier auf neun strafversetzt. Der große Gewinner beim Start war Nico Rosberg (Williams), der durch die Strafversetzung von Vettel und Barrichello auf Position vier in der Startaufstellung vorgerückt war. Er überholte vor der ersten Kurve Trulli, Glock (beide Toyota) und Button, und ging damit in Führung. Robert Kubica (BMW-Sauber) blieb am Start wegen Motorproblemen zunächst stehen und musste dem Feld hinterherfahren, bevor er ganz ausfiel. Im Laufe des Rennens verdichtete sich die Bewölkung, bis es allmählich zu regnen begann. Einige Piloten wechselten gleich auf Regenreifen, was sich zunächst als falsche Entscheidung entpuppte, da der Regen zu Beginn noch nicht sehr stark war. Timo Glock war als einer der wenigen auf Intermediates gewechselt und war damit der schnellste Mann auf der Strecke. In Runde 32 fing es sehr stark zu regnen an, sodass fast alle Fahrer nun auf Regenreifen wechselten – auch die, die noch kurz zuvor von Regenreifen auf Intermediates zurückgewechselt hatten und somit nun einen zusätzlichen Stopp einlegen mussten. Bei immer stärker werdendem Regen schickte die Rennleitung zunächst das Safety Car auf die Strecke. Nachdem sich aber einige Piloten trotz des verminderten Tempos wegen Aquaplanings von der Strecke gedreht hatten, wurde das Rennen mit der roten Flagge zunächst unterbrochen und das Feld hinter der Red Flag Line angehalten. Nach einiger Wartezeit entschied man jedoch, das Rennen nicht wieder zu starten. Da zu diesem Zeitpunkt noch keine 75 Prozent der vorgesehenen Renndistanz absolviert worden waren, bekamen die in den Punkterängen platzierten Fahrer jeweils nur die halbe Punktezahl. Button gewann letztendlich vor Heidfeld und Glock und fuhr auch die schnellste Rennrunde (1:36,641 Minuten).

Großer Preis von China[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:57:43,485
2 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault + 10,970
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes + 44,975
PP DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:36,184
SR BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:52,592

Der Große Preis von China auf dem Shanghai International Circuit fand am 19. April 2009 statt und ging über eine Distanz von 56 Runden à 5,451 km, was einer Gesamtdistanz von 305,066 km entspricht.

In der Qualifikation gelang Sebastian Vettel im Red Bull in 1:36.184 Minuten die zweite Pole-Position seiner Karriere. Hinter ihm starteten Fernando Alonso im Renault vor Mark Webber (ebenfalls Red Bull). Das Rennen begann hinter dem Safety Car, weil es in den Stunden vor dem Rennen sehr stark geregnet hatte. Nach sechs Runden wurde das Rennen freigegeben, das nun beide Red Bull-Autos nach einem frühen Boxenstopp von Alonso anführten. Eine weitere Safety-Car-Phase ab Runde 18, die durch einen Unfall zwischen Jarno Trulli (Toyota) und Robert Kubica (BMW-Sauber) ausgelöst worden war, spielte den zu Beginn des Rennens leicht betankten Red Bull in die Karten. Vettel konnte seine Führung im weiteren Verlauf immer weiter ausbauen und gewann am Ende unangefochten vor seinem Teamkollegen Webber, der WM-Spitzenreiter Jenson Button (Brawn) im Kampf um Platz zwei niederringen konnte. Die schnellste Rennrunde drehte der viertplatzierte Rubens Barrichello in 1:52.592 Minuten.

Großer Preis von Bahrain[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:31:48,182
2 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault + 7,187
3 ItalienItalien Jarno Trulli JapanJapan Toyota + 9,170
PP ItalienItalien Jarno Trulli JapanJapan Toyota 1:33,431
SR ItalienItalien Jarno Trulli JapanJapan Toyota 1:34,556

Der Große Preis von Bahrain auf dem Bahrain International Circuit fand am 26. April 2009 statt und ging über eine Distanz von 57 Runden à 5,412 km, was einer Gesamtdistanz von 308,238 km entspricht.

Jarno Trulli (Toyota) sicherte sich die Pole-Position mit einer Zeit von 1:33,431 Minuten. Trullis Teamkollege Timo Glock kam auf Position 2 (+ 0,281), Sebastian Vettel (+ 0,584) erreichte Platz 3.

Großer Preis von Spanien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:37:19,202
2 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes + 13,056
3 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault + 13,924
PP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:20,527
SR BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:22,762

Der Große Preis von Spanien auf dem Circuit de Catalunya fand am 10. Mai 2009 statt und ging über eine Distanz von 66 Runden à 4,655 km, was einer Gesamtdistanz von 307,104 km entspricht.

Großer Preis von Monaco[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:40:44,282
2 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes + 7,666
3 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen ItalienItalien Ferrari + 13,442
PP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:14,902
SR BrasilienBrasilien Felipe Massa ItalienItalien Ferrari 1:15,154

Der Große Preis von Monaco auf dem Circuit de Monaco fand am 24. Mai 2009 statt und ging über eine Distanz von 78 Runden à 3,340 km, was einer Gesamtdistanz von 260,520 km entspricht.

Großer Preis der Türkei[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:26:24,848
2 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault + 6,714
3 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault + 7,461
PP DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:28,316
SR Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:27,579

Der Große Preis der Türkei auf dem Istanbul Park Circuit fand am 7. Juni 2009 statt und ging über eine Distanz von 58 Runden à 5,338 km, was einer Gesamtdistanz von 309,396 km entspricht.

Großer Preis von Großbritannien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:22:49,328
2 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault + 15,188
3 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes + 41,175
PP DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:19,509
SR DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:20,735

Der Große Preis von Großbritannien auf dem Silverstone Circuit fand am 21. Juni 2009 statt und ging über eine Distanz von 60 Runden à 5,141 km, was einer Gesamtdistanz von 308,355 km entspricht. Sebastian Vettel feierte ein überragendes Wochenende. Mit dem mit Abstand schnellsten Auto fuhr er auf die Pole-Position, fuhr die schnellste Rennrunde und führte unangefochten das Rennen an. Die Lokalmatadoren Lewis Hamilton und Jenson Button mussten Niederlagen einstecken. Hamilton startete nach einem schlechten Qualifying nur von Rang 19, Button hatte das ganz Wochenende Probleme mit den Reifen und verpasste mit Rang sechs zum ersten Mal das Podest. Einzige Ausfälle des Rennens waren Heikki Kovalainen und Sébastien Bourdais, die miteinander kollidierten.

Großer Preis von Deutschland[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:36:43,310
2 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault + 9,252
3 BrasilienBrasilien Felipe Massa ItalienItalien Ferrari + 15,906
PP AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:32,230
SR SpanienSpanien Fernando Alonso FrankreichFrankreich Renault 1:33,365

Der Große Preis von Deutschland auf dem Nürburgring fand am 12. Juli 2009 statt und ging über eine Distanz von 60 Runden à 5,148 km, was einer Gesamtdistanz von 308,863 km entspricht. Mark Webber konnte den ersten Grand-Prix-Sieg seiner Karriere einfahren.

Großer Preis von Ungarn[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 1:38:23,876
2 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen ItalienItalien Ferrari + 11,529
3 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault + 16,886
PP SpanienSpanien Fernando Alonso FrankreichFrankreich Renault 1:21,569
SR AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:21,931

Der Große Preis von Ungarn auf dem Hungaroring fand am 26. Juli 2009 statt und ging über eine Distanz von 70 Runden à 4,381 km, was einer Gesamtdistanz von 306,663 km entspricht. Mark Webber errang die erste schnellste Rennrunde seiner Karriere.

Großer Preis von Europa[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:35:51,289
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes + 2,358
3 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen ItalienItalien Ferrari + 15,994
PP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 1:39,498
SR DeutschlandDeutschland Timo Glock JapanJapan Toyota 1:38,683

Der Große Preis von Europa auf dem Valencia Street Circuit fand am 23. August 2009 statt und ging über eine Distanz von 57 Runden à 5,419 km, was einer Gesamtdistanz von 308,883 km entspricht.

Die Pole-Position sicherte sich Lewis Hamilton mit einer Zeit von 1:39,498 Minuten vor seinem Teamkollegen Heikki Kovalainen und dem Brawn-Piloten Rubens Barrichello. Nach dem Start sah zunächst alles nach einem Doppelsieg für die McLaren-Piloten aus, doch Barrichello gelang es, Kovalainen beim ersten Boxenstopp zu überholen. Sebastian Vettel fiel in der 24. Runde aufgrund eines Motorschadens aus. Im Verlauf des Rennens hielt sich Barrichello stets ungefähr vier Sekunden hinter Hamilton und es lief zwischen den beiden zunehmend auf ein Duell um den Sieg hinaus. Hamilton kam jedoch wegen eines Kommunikationsfehlers mit seiner Box eine Runde zu früh zu seinem zweiten Tankstopp, sodass die Reifen noch nicht bereitlagen. Das kostete den Engländer rund fünf Sekunden, die Barrichello nun zur Führung verhalfen. Aufgrund der veränderten Ausgangslage zog der Brasilianer seinen eigenen Stopp vor und blieb auch danach bis ins Ziel vor Hamilton. McLaren-Verantwortliche äußerten nach dem Rennen Zweifel darüber, ob der verpatzte Boxenhalt Hamilton den Sieg gekostet habe. Demnach wäre Barrichello ohne das Missgeschick seines Gegners länger draußen geblieben und hätte sich so den nötigen Vorsprung verschafft. Dritter wurde Kimi Räikkönen, der Heikki Kovalainen während des zweiten Boxenstopps überholt hatte.

Großer Preis von Belgien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen ItalienItalien Ferrari 1:23:50,995
2 ItalienItalien Giancarlo Fisichella IndienIndien Force India-Mercedes + 0,939
3 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault + 3,875
PP ItalienItalien Giancarlo Fisichella IndienIndien Force India-Mercedes 1:46,308
SR DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:47,263

Der Große Preis von Belgien auf dem Circuit de Spa-Francorchamps fand am 30. August 2009 statt und ging über eine Distanz von 44 Runden à 7,004 km, was einer Gesamtdistanz von 308,052 km entspricht. Giancarlo Fisichella erfuhr die ersten Punkte und die erste Pole für Force India.

Großer Preis von Italien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:16:21,706
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes + 2,866
3 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen ItalienItalien Ferrari + 30,664
PP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 1:24,066
SR DeutschlandDeutschland Adrian Sutil IndienIndien Force India-Mercedes 1:24,739

Der Große Preis von Italien auf dem Autodromo Nazionale Monza fand am 13. September 2009 statt und ging über eine Distanz von 53 Runden à 5,793 km, was einer Gesamtdistanz von 306,720 km entspricht.

Großer Preis von Singapur[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 1:56:06,337
2 DeutschlandDeutschland Timo Glock JapanJapan Toyota + 9,634
3 SpanienSpanien Fernando Alonso FrankreichFrankreich Renault + 16,624
PP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 1:47,891
SR SpanienSpanien Fernando Alonso FrankreichFrankreich Renault 1:48,240

Der Große Preis von Singapur auf dem Marina Bay Street Circuit fand am 27. September 2009 statt und ging über eine Distanz von 61 Runden à 5,067 km, was einer Gesamtdistanz von 309,087 km entspricht. Das zweite Nachtrennen der Formel-1-Geschichte wurde mit Lewis Hamilton und Sebastian Vettel aus der ersten Reihe gestartet. Allerdings konnte Nico Rosberg noch vor der ersten Kurve den von der schmutzigen Seite gestarteten Vettel überholen und den Platz hinter Hamilton einnehmen. Wie im letzten Jahr hatte Rosberg kein Glück: Weil er zu schnell aus der Box fuhr, rutschte er über die weiße Linie und erhielt eine Durchfahrtsstrafe. Da Adrian Sutil und Nick Heidfeld kollidiert waren, kam das Safety Car fast im selben Moment auf die Strecke. Rosberg konnte dadurch erst nach der Safety-Car-Phase an die Box und fiel zurück. Fernando Alonso konnte wie im Vorjahr von der Safety-Car-Phase profitieren und rückte in die Punkteränge vor. Bei seinem letzten Boxenstopp wurde Vettel dann wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Box ebenfalls mit einer Durchfahrts-Strafe belegt und fiel von Rang zwei auf den vierten Rang zurück. Auch beim zweiten Red Bull-Piloten Mark Webber lief es nicht optimal: Zehn Runden vor Schluss explodierte die Bremsscheibe vorne rechts, sodass Webber ausschied. Zur Sicherheit holte Toro Rosso beide Fahrzeuge in die Box, um ähnliche Abflüge zu vermeiden. Nach fast zwei Stunden Rennzeit wurde Hamilton dann vor Timo Glock und Alonso als Sieger abgewinkt. Jenson Button freute sich mit Platz fünf über wichtige WM-Punkte, platzierte er sich doch einen Rang hinter Vettel und einen vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello.

Großer Preis von Japan[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:28:20,443
2 ItalienItalien Jarno Trulli JapanJapan Toyota + 4,877
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes + 6,472
PP DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:32,160
SR AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:32,569

Der Große Preis von Japan auf dem Suzuka International Racing Course fand am 4. Oktober 2009 statt und ging über eine Distanz von 53 Runden à 5,807 km, also insgesamt 307,573 km. Red Bull-Pilot Sebastian Vettel konnte sich schnell vom Rest des Feldes absetzen. Dahinter kämpften Jarno Trulli und Lewis Hamilton lange um den zweiten Rang. Der Zweikampf wurde erst nach den Boxenstopps entschieden, da Trulli wenige Runden länger fahren konnte, um so Hamilton zu überholen. Im hinteren Feld kam es zu einigem Gerangel. Heikki Kovalainen kollidierte beispielsweise mit Adrian Sutil als dieser zu überholen versuchte. Spannend wurde das Rennen nochmal, als ein Unfall von Jaime Alguersuari kurz vor Schluss ausgangs der 130R-Kurve eine Safety Car-Phase zur Folge hatte. Vettel konnte trotzdem souverän das Rennen für sich vor Trulli und Hamilton entscheiden. Die Brawn-GP Piloten Jenson Button und Rubens Barrichello wurden nur Siebter und Achter. Beide wurden nach dem chaotischen Qualifying um einige Startplätze zurückgesetzt, weil sie unter gelber Flagge zu schnelle Sektorenzeiten fuhren, um eine gute Runde zu fahren. Timo Glock konnte aufgrund eines Unfalls in der Qualifikation nicht starten, sodass nur 19 Autos an den Start gingen.

Großer Preis von Brasilien[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:32:23,081
2 PolenPolen Robert Kubica DeutschlandDeutschland BMW Sauber + 7,626
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes + 18,944
PP BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1:19,576
SR AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:13,733

Der Große Preis von Brasilien fand am 18. Oktober 2009 auf dem Autódromo José Carlos Pace statt und ging über eine Distanz von 71 Runden à 4,309 km, also insgesamt 305,909 km.

Jenson Button reichte ein fünfter Platz, um vorzeitig Formel-1-Weltmeister zu werden. Zudem sicherte sich Brawn GP den Konstrukteurstitel.

Großer Preis von Abu Dhabi[Bearbeiten]

Platz Fahrer Team Zeit
1 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:34:03,414
2 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault + 17,857
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes + 18,467
PP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 1:40,948
SR DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:40,279

Der Große Preis von Abu Dhabi fand am 1. November 2009 auf dem Yas Marina Circuit statt und ging über eine Distanz von 55 Runden à 5,554 km, also insgesamt 305,470 km.

Qualifyingduelle[Bearbeiten]

Diese Tabelle zeigt, welche Fahrer im jeweiligen Team die besseren Platzierungen im Qualifying erreicht haben.

Fahrer  : Fahrer
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton 12:5 FinnlandFinnland Heikki Kovalainen
ItalienItalien Ferrari
BrasilienBrasilien Felipe Massa 4:6 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen
ItalienItalien Luca Badoer 0:2
ItalienItalien Giancarlo Fisichella 0:5
DeutschlandDeutschland BMW Sauber
PolenPolen Robert Kubica 11:6 DeutschlandDeutschland Nick Heidfeld
FrankreichFrankreich Renault
SpanienSpanien Fernando Alonso 9:1 BrasilienBrasilien Nelson Piquet jr.
7:0 FrankreichFrankreich Romain Grosjean
JapanJapan Toyota
ItalienItalien Jarno Trulli 11:4 DeutschlandDeutschland Timo Glock
2:0 JapanJapan Kamui Kobayashi
Fahrer  : Fahrer
ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari
FrankreichFrankreich Sébastien Bourdais 2:7 SchweizSchweiz Sébastien Buemi
SpanienSpanien Jaime Alguersuari 1:7
OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
AustralienAustralien Mark Webber 2:15 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Toyota
DeutschlandDeutschland Nico Rosberg 14:3 JapanJapan Kazuki Nakajima
IndienIndien Force India-Mercedes
DeutschlandDeutschland Adrian Sutil 6:6 ItalienItalien Giancarlo Fisichella
4:1 ItalienItalien Vitantonio Liuzzi
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button 7:10 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello

Rennduelle[Bearbeiten]

Diese Tabelle zeigt, welche Fahrer im jeweiligen Team die besseren Platzierungen im Rennen erreicht haben. Sollte aus einem Team in einem Rennen kein Fahrer in die Wertung gekommen sein, wird dies als 0:0 gewertet.

Fahrer  : Fahrer
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton 11:5 FinnlandFinnland Heikki Kovalainen
ItalienItalien Ferrari
BrasilienBrasilien Felipe Massa 5:5 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen
ItalienItalien Luca Badoer 0:2
ItalienItalien Giancarlo Fisichella 0:5
DeutschlandDeutschland BMW Sauber
PolenPolen Robert Kubica 7:10 DeutschlandDeutschland Nick Heidfeld
FrankreichFrankreich Renault
SpanienSpanien Fernando Alonso 9:1 BrasilienBrasilien Nelson Piquet jr.
5:1 FrankreichFrankreich Romain Grosjean
JapanJapan Toyota
ItalienItalien Jarno Trulli 6:9 DeutschlandDeutschland Timo Glock
0:2 JapanJapan Kamui Kobayashi
Fahrer  : Fahrer
ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari
FrankreichFrankreich Sébastien Bourdais 3:5 SchweizSchweiz Sébastien Buemi
SpanienSpanien Jaime Alguersuari 2:4
OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
AustralienAustralien Mark Webber 9:8 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Toyota
DeutschlandDeutschland Nico Rosberg 14:2 JapanJapan Kazuki Nakajima
IndienIndien Force India-Mercedes
DeutschlandDeutschland Adrian Sutil 4:8 ItalienItalien Giancarlo Fisichella
2:3 ItalienItalien Vitantonio Liuzzi
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button 12:5 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello

Weltmeisterschaftswertungen[Bearbeiten]

Fahrerwertung der Formel-1-Saison 2009

Die ersten acht jedes Rennens erhielten Punkte nach folgendem Schema:

Punkteverteilung
Platz 1 2 3 4 5 6 7 8
Punkte 10 8 6 5 4 3 2 1

Alle Resultate wurden gewertet. Da beim Rennen in Malaysia wegen des Rennabbruchs weniger als 75 Prozent der vorgesehenen Renndistanz gefahren wurde, bekamen die ersten acht nur jeweils die halbe Punktzahl.

Fahrerwertung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Turkey.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Europe.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of Brazil.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Punkte
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich J. Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 1 1 3 1 1 1 1 6 5 7 7 DNF 2 5 8 5 3 95,0
02 DeutschlandDeutschland S. Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault *13* *15* 1 2 4 DNF 3 1 2 DNF DNF 3 8 4 1 4 1 84,0
03 BrasilienBrasilien R. Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 2 5 4 5 2 2 DNF 3 6 10 1 7 1 6 7 8 4 77,0
04 AustralienAustralien M. Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 12 6 2 11 3 5 2 2 1 3 9 9 DNF DNF 17 1 2 69,5
05 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich L. Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes DSQ 7 6 4 9 12 13 16 18 1 2 DNF *12* 1 3 3 DNF 49,0
06 FinnlandFinnland K. Räikkönen ItalienItalien Ferrari *15* 14 10 6 DNF 3 9 8 DNF 2 3 1 3 10 4 6 12 48,0
07 DeutschlandDeutschland N. Rosberg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Toyota 6 8 15 9 8 6 5 5 4 4 5 8 16 11 5 DNF 9 34,5
08 ItalienItalien J. Trulli JapanJapan Toyota 3 4 DNF 3 DNF 13 4 7 17 8 13 DNF 14 12 2 DNF 7 32,5
09 SpanienSpanien F. Alonso FrankreichFrankreich Renault 5 11 9 8 5 7 10 14 7 DNF 6 DNF 5 3 10 DNF 14 26,0
10 DeutschlandDeutschland T. Glock JapanJapan Toyota 4 3 7 7 10 10 8 9 9 6 14 10 11 2 DNS INJ INJ 24,0
11 BrasilienBrasilien F. Massa ItalienItalien Ferrari DNF 9 DNF 14 6 4 6 4 3 DNS INJ INJ INJ INJ INJ INJ INJ 22,0
12 FinnlandFinnland H. Kovalainen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes DNF DNF 5 12 DNF DNF 14 DNF 8 5 4 6 6 7 11 12 11 22,0
13 DeutschlandDeutschland N. Heidfeld DeutschlandDeutschland BMW Sauber 10 2 12 19 7 11 11 15 10 11 11 5 7 DNF 6 DNF 5 19,0
14 PolenPolen R. Kubica DeutschlandDeutschland BMW Sauber *14* DNF 13 18 11 DNF 7 13 14 13 8 4 DNF 8 9 2 10 17,0
15 ItalienItalien G. Fisichella IndienIndien Force India-Mercedes 11 *18* 14 15 14 9 DNF 10 11 14 12 2           8,0
ItalienItalien Ferrari                         9 13 12 10 16
16 SchweizSchweiz S. Buemi ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari 7 *16* 8 17 DNF DNF 15 18 16 16 DNF 12 13 DNF DNF 7 8 6,0
17 DeutschlandDeutschland A. Sutil IndienIndien Force India-Mercedes 9 17 *17* 16 DNF 14 17 17 15 DNF 10 11 4 DNF 13 DNF 17 5,0
18 JapanJapan K. Kobayashi JapanJapan Toyota                             PO 9 6 3,0
19 FrankreichFrankreich S. Bourdais ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari 8 10 11 13 DNF 8 18 DNF DNF                 2,0
20 JapanJapan K. Nakajima Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Toyota DNF 12 DNF DNF 13 *15* 12 11 12 9 *18* 13 10 9 15 DNF 13 0,0
21 BrasilienBrasilien N. Piquet jr. FrankreichFrankreich Renault DNF 13 16 10 12 DNF 16 12 13 12               0,0
22 ItalienItalien V. Liuzzi IndienIndien Force India-Mercedes                         DNF 14 14 11 15 0,0
23 FrankreichFrankreich R. Grosjean FrankreichFrankreich Renault                     15 DNF 15 DNF 16 13 18 0,0
24 SpanienSpanien J. Alguersuari ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari                   15 16 DNF DNF DNF DNF 14 DNF 0,0
25 ItalienItalien L. Badoer ItalienItalien Ferrari                     17 14           0,0
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung


Konstrukteurswertung[Bearbeiten]

Pos. Konstrukteur Nr. Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Turkey.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Europe.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of Brazil.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Punkte
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brawn-Mercedes 22 1 1 3 1 1 1 1 6 5 7 7 DNF 2 5 8 5 3 172,0
23 2 5 4 5 2 2 DNF 3 6 10 1 7 1 6 7 8 4
02 OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 14 12 6 2 11 3 5 2 2 1 3 9 9 DNF DNF 17 1 2 153,5
15 *13* *15* 1 2 4 DNF 3 1 2 DNF DNF 3 8 4 1 4 1
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 01 DSQ 7 6 4 9 12 13 16 18 1 2 DNF *12* 1 3 3 DNF 71,0
02 DNF DNF 5 12 DNF DNF 14 DNF 8 5 4 6 6 7 11 12 11
04 ItalienItalien Ferrari 03 DNF 9 DNF 14 6 4 6 4 3 DNS 17 14 9 13 12 10 16 70,0
04 *15* 14 10 6 DNF 3 9 8 DNF 2 3 1 3 10 4 6 12
05 JapanJapan Toyota 09 3 4 DNF 3 DNF 13 4 7 17 8 13 DNF 14 12 2 DNF 7 59,5
10 4 3 7 7 10 10 8 9 9 6 14 10 11 2 DNS 9 6
06 DeutschlandDeutschland BMW Sauber 05 *14* DNF 13 18 11 DNF 7 13 14 13 8 4 DNF 8 9 2 10 36,0
06 10 2 12 19 7 11 11 15 10 11 11 5 7 DNF 6 DNF 5
07 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Toyota 16 6 8 15 9 8 6 5 5 4 4 5 8 16 11 5 DNF 9 34,5
17 DNF 12 DNF DNF 13 *15* 12 11 12 9 *18* 13 10 9 15 DNF 13
08 FrankreichFrankreich Renault 07 5 11 9 8 5 7 10 14 7 DNF 6 DNF 5 3 10 DNF 14 26,0
08 DNF 13 16 10 12 DNF 16 12 13 12 15 DNF 15 DNF 16 13 18
09 IndienIndien Force India-Mercedes 20 9 17 *17* 16 DNF 14 17 17 15 DNF 10 11 4 DNF 13 DNF 17 13,0
21 11 *18* 14 15 14 9 DNF 10 11 14 12 2 DNF 14 14 11 15
10 ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari 11 8 10 11 13 DNF 8 18 DNF DNF 15 16 DNF DNF DNF DNF 14 DNF 8,0
12 7 *16* 8 17 DNF DNF 15 18 16 16 DNF 12 13 DNF DNF 7 8
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung


Literatur[Bearbeiten]

  • Heinz Prüller: Grand Prix Story 2009. Residenz Verlag, St. Pölten 2009, 322 Seiten, ISBN 978-3-7017-3152-7.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Formel-1-Saison 2009 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Formel-1-Saison 2009 – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Kanada-Grand-Prix: Das endgültige Aus!“ (Motorsport-Total.com am 16. November 2008)
  2. „Spektakel pur: Das neue Zeitalter der 'Königsklasse'“ (Sport.rtl.de)
  3. „KERS, Slicks und Mähdrescher: Die neue Formel 1“ (Motorsport-Total.com am 26. März 2009)
  4. „Neue Safety-Car-Regeln: Boxengasse bleibt offen“ (Motorsport-Total.com am 27. Januar 2009)
  5. „FIA lenkt ein: Neues Wertungssystem erst 2010!“ (Motorsport-Total.com am 19. März 2009)
  6. a b „Force India bestätigt McLaren-Mercedes-Deal“ (Motorsport-Total.com am 10. November 2008)
  7. “Statement by Takeo Fukui, President and CEO, Honda Motor Co., Ltd.” (Presseerklärung Honda vom 5. Dezember 2008, englisch)
  8. „Ecclestone hilft Williams mit Millionenspritze“ (Spiegel Online am 25. Januar 2009)
  9. “Coulthard announces retirement from F1” (Autosport.com am 3. Juli 2008, englisch)
  10. a b „Offiziell: Alguersuari jüngster Fahrer aller Zeiten“ (Motorsport-Total.com am 20. Juli 2009)
  11. „Schumis Comeback geplatzt“ (Kicker.de vom 11. August 2009)
  12. a b „Badoer ersetzt Massa in Valencia“ (Motorsport-Total.com am 11. August 2009)
  13. „Fisichella_ Erst Ferrari, dann Rücktritt“ (Motorsport-Total.com am 3. September 2009)
  14. a b „Offiziell: Liuzzi ersetzt Fisichella“ (Motorsport-Total.com am 7. September 2009)
  15. „Offiziell: Hamilton unterschreibt neuen Vertrag“ (Motorsport-Total.com am 18. Januar 2008)
  16. „Fahrer- und Teamübersicht“ (Motorsport-Total.com)
  17. „De la Rosa will seine Karriere beenden“ (Motorsport-Total.com am 17. März 2009)
  18. „McLaren-Mercedes bestätigt Kovalainen für 2009“ (Motorsport-Total.com am 31. Juli 2008)
  19. „Ferrari verlängert vor Brasilien-Rennen mit Massa“ (DPA-Meldung vom 16. Oktober 2007)
  20. Fisichellas Traum wird wahr: In Monza im Ferrari! motorsport-total.com am 3. September 2009
  21. „Transferkarussell: Warten auf Räikkönen“ (Sportauto-online.de am 18. Juni 2008)
  22. a b c „Alonso-Verpflichtung vom Tisch – Heidfeld und Kubica bleiben“ (n-tv.de am 6. Oktober 2008)
  23. a b „Renault bestätigt Alonso und Piquet!“ (Motorsport-Total.com am 5. November 2008)
  24. a b „Grosjean ersetzt Piquet bei Renault“ (Motorsport-Total.com am 18. August 2009)
  25. „Trulli hält Toyota die Treue“ (RP-online.de am 28. Juli 2006)
  26. „Toyota ist bereit für einen neuen Angriff“ (Motorsport-Total.com am 12. Januar 2009)
  27. „Perfekt: Glock zu Toyota” (kicker.de am 19. November 2007)
  28. „Kobayashi Startet für Glock in Brasilien“ (Motorsport-Total.com am 11. Oktober 2009)
  29. „Endlich offiziell: Bourdais bleibt bei Toro Rosso“ (Motorsport-Total.com am 6. Februar 2009)
  30. „Toro Rosso: Buemi-Vertrag bestätigt“ (Motorsport-Total.com am 9. Januar 2009)
  31. “Red Bull extend Mark Webber’s contract” (Formula1.com am 3. Juli 2008, englisch)
  32. „Überraschendes Comeback für Coulthard?“ (Motorsport-Total.com am 25. März 2009)
  33. „Red-Bull-Ersatzmann noch ohne Superlizenz“ (Motorsport-Total.com am 24. März 2009)
  34. „Vettel bei Red Bull Racing bestätigt“ (Motorsport-Total.com am 17. Juli 2008)
  35. “Williams to sign Toyota engine deal” (Feedsfarm.com am 27. Juli 2006, englisch)
  36. „Rosberg verlängert Vertrag“ (Motorsport-Magazin.de am 9. Dezember 2007)
  37. „Williams: Rosberg und Nakajima für 2009 bestätigt“ (Motorsport-Total.com am 2. Oktober 2008)
  38. „Glock bleibt bei Toyota, Nakajima bei Williams“ (Motorsport-Total.com am 4. August 2008)
  39. „Sutil: Für 2009 alles klar“ (Motorsport-Total.com am 14. August 2008)
  40. „Ende der Diskussion: Force-India-Piloten bleiben“ (Motorsport-Total.com am 13. Dezember 2008)
  41. „Interview: ‚Fisicos‘ zweiter Frühling“ (Motorsport-Total.com am 16. April 2008)
  42. a b c „Endlich offiziell: Brawn GP startet in Melbourne!“ (Motorsport-Total.com am 6. März 2009)
  43. „Davidson wird Brawn-Ersatzmann“ (Motorsport-Total.com am 25. März 2009)
  44. „Der nächste Skandal: Hamilton disqualifiziert!“ (Motorsport-Total.com am 2. April 2009)
  45. Hamilton wegen Irreführung der Stewards disqualifiziert
  46. „Vettel: ‚Ich bin ein Idiot‘“ (kicker sportmagazin am 29. März 2009)