Hans Joachim Schellnhuber

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Hans Joachim Schellnhuber (2007)

Hans Joachim „John“ Schellnhuber, CBE (* 7. Juni 1950 in Ortenburg, Bayern) ist ein deutscher Klimaforscher. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Klimafolgenforschung und die Erdsystemanalyse. Er ist Direktor des von ihm gegründeten Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und langjähriges Mitglied des Weltklimarats (IPCC).[1] Als einer der Ersten forderte Schellnhuber nachhaltige Lösungen des Klimaproblems und prägte die internationale politische Diskussion hierzu entscheidend.[2] Er gehört zu den weltweit renommiertesten Klimaexperten.[3][4]

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Schellnhuber wuchs in Ortenburg im Landkreis Passau auf.[5] Schon als Kind hatte er den Spitznamen „John“, mit dem ihn bis heute Familienmitglieder und Kollegen ansprechen.[6] Er besuchte von 1956 bis 1961 die Grundschule in Ortenburg und wechselte dann auf das Gymnasium Vilshofen.[1] Laut eigenen Angaben hatte er eine Begabung für Mathematik und interessierte sich unter anderem für Physik, Philosophie und Archäologie. Nachdem bereits sein älterer Bruder die Universität besuchte, habe die Familie kein Geld mehr gehabt, um einem zweiten Kind ein Studium zu ermöglichen. Seine Mutter habe ihm jedoch von der Möglichkeit eines Hochbegabtenstipendiums erzählt, worauf er dann hinarbeitete[5] und das Abitur im Jahr 1970 mit der Note 1,0 ablegte.[1]

Schellnhuber ist mit der Geologin und Paläontologin Margot Boysen verheiratet, die auch die künstlerische Leitung des PIK übernommen hat.[7] Er hat einen im Jahr 2008 geborenen Sohn.[1][8]

Wissenschaftlicher Werdegang[Bearbeiten]

Das Kavli Insititut für Theoretische Physik in Santa Barbara, Kalifornien, an dem Schellnhuber 1981/1982 tätig war

Unmittelbar nach dem Abitur begann Schellnhuber an der Universität Regensburg ein Studium der Physik und Mathematik. Das Physik-Studium schloss er 1976 mit Auszeichnung ab[1] und promovierte 1980 in theoretischer Physik mit summa cum laude. Während eines Forschungsaufenthalts an der Universität Regensburg wurde der Festkörperphysiker Gregory Wannier auf Schellnhuber aufmerksam und schlug dem späteren Nobelpreisträger Walter Kohn vor, den jungen Deutschen an dem von Kohn 1979 gegründeten Kavli Insititut für Theoretische Physik an der University of California in Santa Barbara anzustellen. Von 1981 bis 1982 war Schellnhuber dort als Postdoc tätig, auf demselben Flur wie Walter Kohn, John Bardeen und John Robert Schrieffer.[6] Im Anschluss konnte er neben seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Oldenburg 1985 habilitieren. Als Stipendiat im Heisenberg-Programm wirkte er von 1987 bis 1988 als Gastprofessor am Institute of Nonlinear Sciences an der University of California, Santa Cruz.[1]

Das Institut für Chemie und Biologie des Meeres, an dem Schellnhuber 1989-1993 eine Professur hatte

Von 1989 bis 1993 hatte Schellnhuber eine Professur für Theoretische Physik am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg inne, dessen geschäftsführender Direktor er im Jahr 1992 war.[1] In dieser Zeit leitete er unter anderem ein vom damaligen Bundesministerium für Forschung und Technologie gefördertes Projekt zur Auswirkung des ansteigenden Meeresspiegels auf das Watt.[6]

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, das Schellnhuber seit 1991 leitet

1991 übernahm er als Gründungsdirektor die Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Dieses wuchs unter seiner Leitung auf mehr als 300 Mitarbeiter und zeichnet sich durch einen interdisziplinären Ansatz aus.[9]

Von 2001 bis 2005 hatte Schellnhuber eine Professor an der Environmental School der University of East Anglia (Großbritannien) und war als Forschungsdirektor am Aufbau des dortigen Tyndall Centre for Climate Change Research beteiligt. Im Anschluss fungierte er dort bis 2009 als „Distinguished Science Advisor“. Im Jahr 2003 war er Botschafter des International Geosphere-Biosphere Programme. Von 2005 bis 2009 hatte er eine Gastprofessor für Physik an der Universität Oxford, war Ehrenmitglied des dortigen Christ Church College sowie Senior James Martin Fellow.

Schellnhuber war Mitglied des Beratergremiums für den Weltentwicklungsbericht 2010. Von 2010 bis 2012 war er Vorsitzender des Strategy Advisory Board des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), seit 2012 ist er dort stellvertretender Vorsitzender.[1]

Neben seiner Tätigkeit am PIK ist Schellnhuber Professor für Theoretische Physik an der Universität Potsdam und externer Professor am US-amerikanischen Santa Fe Institute.[10] Außerdem ist er Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission „Klima-Energie-Umwelt“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Mitglied des Beratungsgremiums zu Klimawandelforschung des Grantham Institute for Climate Change am Imperial College London, Mitglied des European Academies Science Advisory Council, Mitglied des Committee on Scientific Planning and Review des Internationalen Wissenschaftsrats, beratendes Mitglied der Global Change Advisory Group für das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU, Mitglied des Global Agenda Council on Climate Change des Weltwirtschaftsforums[11], Mitglied des Global Energy Assessment Council (GEA) des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA),[12] Mitglied des Aufsichtsrats des Stockholm Environment Institute, und Beiratsmitglied des Climate Justice Dialogue, einer Initiative des World Resources Institute und der Mary Robinson Foundation.[13][1]

Schellnhuber ist langjähriges Mitglied des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change). Unter anderem war er koordinierender Leitautor der Arbeitsgruppe II beim dritten Sachstandsbericht.[1]

Schellnhuber hat mehr als 250 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht und als Autor, Ko-Autor oder Herausgeber mehr als 50 Bücher oder Buchkapitel publiziert.[14]

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten]

Schellnhuber promovierte im Bereich der Festkörperphysik zur Bandstruktur von Kristallelektronen im homogenen Magnetfeld. In seiner Dissertation konnte er die physikalische Begründung der Peierls-Onsager-Hypothese geben, die Physiker seit Jahrzehnten beschäftigt hatte.[6][15][16][17][18]

Während seiner Zeit am Insititut für Theoretische Physik der University of California in Santa Barbara beschäftigte er sich mit Quantenmechanik.[19] Durch den dortigen Kontakt zu Benoît Mandelbrot und Mitchell Feigenbaum verlagerte sich sein Interesse zur nichtlinearen Dynamik (Chaos-Theorie), und er befasste sich nach der Rückkehr nach Deutschland 1984 ausschließlich mit der Analyse komplexer Systeme. Im Rahmen seiner Gastprofessur am Institute of Nonlinear Sciences an der University of California, Santa Cruz beschäftigte er sich mit nonlinearer Dynamik, und arbeitete hierbei zusammen mit dem stellvertretenden Direktor Michael Nauenberg.[6]

Erdsystemanalyse[Bearbeiten]

Im Rahmen seiner Tätigkeit als Direktor des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres in Oldenburg war er beauftragt, ein mathematisches Modell des Ökosystems Watt und dessen Fraktalstruktur zu erstellen. Seine Arbeitsgruppe benutzte dabei das Kolmogorow-Arnold-Moser-Theorem. Durch den Sohn von James Lovelock, der an der Universität Oldenburg seine Masterarbeit schrieb, kam er in Kontakt mit Lovelock und dessen Gaia-Hypothese. Dies inspirierte ihn, im Sinne einer „echten Systemanalyse“, solides methodologisches Wissen mit einer „Vogelperspektive“ zu verbinden.[5] In dieser Zeit entstand sein Interesse an Ökosystemen, und im Zusammenhang mit der konzeptuellen Planung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung entwickelte er Anfang der 1990er Jahre sein Konzept der Erdsystemanalyse, das er in den folgenden Jahren weiter ausbaute. Das (im Vergleich zu „toten“ Planeten wie Venus oder Mars instabile) Erdsystem beschreibt er als Komplex, bestehend aus den Komponenten Natur (Atmosphäre, Biosphäre, Kryosphäre etc.) und Mensch. Der Faktor Mensch habe neben seinen physiologisch-metabolischen Auswirkungen auf das Erdsystem (die denen der Tiere entsprechen) eine „metaphysische“ Subkomponente, das globale Subjekt (das z.B. durch Bewusstsein, Eroberung/Kontrolle der Umwelt und weltweite Kommunikation, z.B. über das Internet, gekennzeichnet ist). Die Existenz des Ozonlochs habe gezeigt, dass die Menschheit fähig ist, den Faktor Natur strategisch zu beeinflussen. Das globale Subjekt habe die Möglichkeit einer makroskopischen Sicht des Erdsystems, etwa durch das Prinzip der Vogelperspektive (Blick aus dem Weltraum auf die Erde, z.B. durch Satelliten) oder Computersimulationen, könne z.B. seinen ökologischen Fußabdruck bestimmen, und in Folge kollektiv ‚rationale Entscheidungen‘ auf Systemebene treffen. Eine der verantwortungsvollsten Aufgaben sei dabei, aus der Vielzahl der möglichen Koevolutionen von Mensch und Natur die nachhaltigste auszuwählen.[20][21] Seine Ideen wurden unter anderem unterstützt von Walter Kohn, Klaus Hasselmann, Bill Clark, Paul Crutzen, David King, Nicholas Stern und Diana Liverman. Das Interesse einiger bekannter amerikanischer Wissenschaftler (unter anderem John Holdren) an seinem Konzept trug zur Aufnahme von Schellnhuber in die National Academy of Sciences bei.[5]

Darauf aufbauend entwickelten Schellnhuber und Kollegen das Konzept der Toleranzfenster (engl. Tolerable Windows) sowie der Planetarischen Leitplanken (engl. Planetary Boundaries), zu denen auch die Zwei-Grad-Leitplanke (Zwei-Grad-Ziel) gehört.[22][23]

Kippelemente („Tipping Elements“)[Bearbeiten]

Geographische Verortung der Kippelemente

Um das Jahr 2000 brachte Schellnhuber das Konzept der Kippelemente (engl. Tipping Elements) in die Klimaforschung ein.[6][24] Aufbauend auf seinen Arbeiten zur nichtlinearen Dynamik wies er - als einer der koordinierenden Leitautoren der Arbeitsgruppe II - im dritten Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (2001) auf die bis dahin vernachlässigte Möglichkeit diskontinuierlicher, irreversibler und extremer Ereignisse im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung hin. Bis dahin war vorwiegend von linearen, allmählich stattfindenden Veränderungen ausgegangen worden.[25] Im Rahmen eines Workshops im Oktober 2005 in Berlin wurden mit 36 führenden Experten mögliche Kippelemente diskutiert, sowie in Folge eine Befragung von internationalen Experten und ein Literaturreview durchgeführt. Die Arbeitsgruppe konnte neun klimapolitisch relevante Kompontenten des Erdsystems – die sogenannten „Kippelemente“ – identifizieren, welche durch anthropogene Einwirkung über eine kritische Grenze („Tipping-Point“) hinaus belastet werden könnten, so dass es zu einer abrupten, in einigen Fällen sogar unumkehrbaren Änderung kommt. Es wurden hierbei nur Kippelemente berücksichtigt, bei denen dieser kritische Punkt oder Kipppunkt vor dem Jahr 2100 erreicht werden könnte. Folgende Szenarien werden differenziert:

  1. Abschmelzen des sommerlichen arktischen Meereises
  2. Abschmelzen des grönländischen Eisschildes
  3. Abschmelzen des westantarktischen Eisschildes
  4. Erlahmen der atlantischen thermohalinen Zirkulation
  5. Veränderung der El Niño-Southern Oscillation
  6. Zusammenbruch des indischen Sommermonsuns
  7. Veränderungen im Westafrikanischen Monsunsystem mit Auswirkungen auf Sahara und Sahelzone (mit möglicherweise Ergrünen der Sahara als positivem Kippelement)
  8. Entwaldung des tropischen Regenwaldes
  9. Rückgang borealer Wälder

Von diesen neun Kippelementen stellen nach Einschätzung der befragten Experten derzeit das Abschmelzen des arktischen Meereises und des grönländischen Eisschilds die größte Bedrohung dar.[26] Der dazu im Februar 2008 publizierte Fachartikel gehörte in den Jahren 2008 und 2009 zu den am häufigsten zitierten Fachartikeln im Bereich der Geowissenschaften.[27] Inzwischen wurden weitere mögliche Kippelemente identifiziert.[28]

Beratung von Politik und Wirtschaft[Bearbeiten]

Schellnhuber ist vielfach beratend tätig. Er ist seit 1992 eines der neun Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Seit 1994 war er entweder Vorsitzender oder stellvertretender Vorsitzender dieses Gremiums. Aktuell hat er seit 2009 wieder die Position des Vorsitzenden, seine Amtszeit läuft voraussichtlich bis 2016.[29]

Von 1994 bis 1998 beriet er Angela Merkel in ihrer damaligen Funktion als Umweltministerin.[6]

Im Jahr 2004 gehörte er zu einer Gruppe von Klimawissenschaftlern, die zu einem Besuch im Weißen Haus geladen waren, um die Bush-Regierung über die aktuellen Ergebnisse der Klimaforschung zu informieren.[30]

Im Jahr 2007 wurde er während der G8- und EU-Ratspräsidentschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum wissenschaftlichen Chefberater der Bundesregierung in Fragen des Klimawandels und der internationalen Klimapolitik ernannt.[31]

Als Mitglied der Sachverständigengruppe „Energie und Klimawandel“ berät er seit 2007 den Präsidenten der EU-Kommission, José Manuel Barroso.[3] Zudem wurde er von Barroso in den 2013 neu gegründeten Beirat für Wissenschaft und Technologie (engl. Science and Technology Advisory Council, PSTAC) berufen.[32][33]

Schellnhuber sprach am 15. Februar 2013 als einziger Wissenschaftler auf einem informellen Treffen des UN-Sicherheitsrats zum Klimawandel. Der Weltsicherheitsrat hatte bis dahin erst zweimal das Thema Klimawandel beraten.[34]

Auch Unternehmen informiert er über Erkenntnisse der Klimaforschung. So ist Schellnhuber Mitglied des Climate Change Advisory Board der Deutschen Bank.[35]

Schellnhuber ist einer der Gründer und jetzt Aufsichtsratsvorsitzender der Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft Klima (engl. Climate Knowledge and Innovation Community, kurz Climate KIC). Diese 2010 gegründete Einrichtung des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie, bei der Wirtschaft und Forschung eng zusammenarbeiten, fördert mit etwa einer halben Milliarde Euro Innovationen zum Klimaschutz (beispielsweise Unternehmen im Bereich Elektromobilität).[36]

Initiativen und Gutachten zum Klimawandel[Bearbeiten]

Verschiedene Projektionen der Temperaturentwicklung bis 2100 deuten darauf hin, dass das Zwei-Grad-Ziel nur sehr schwer einzuhalten sein wird.

Bereits 1995 thematisierte Schellnhuber, dass eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf weniger als zwei Grad über dem vorindustriellen Niveau gefährliche Folgen des Klimawandels mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit verhindern könnte – dieser Ansatz wurde später in Form des so genannten Zwei-Grad-Ziels erst von der deutschen Regierung sowie der Europäischen Union übernommen, und nach dem Copenhagen Accord von 2009 als ein globales Ziel von Regierungen weltweit anerkannt.[37][38] Zudem war an er der Entwicklung des so genannten „Budget-Ansatzes“ für Treibhausgas-Emissionen beteiligt. Dabei schlug der WBGU – zur Erreichung des Zwei-Grad-Ziels – eine globale Obergrenze für Kohlendioxid aus fossilen Quellen („Globalbudget“) vor, die gemäß der Bevölkerungsstärke auf die einzelnen Staaten verteilt werden solle.[39]

Internationales Aufsehen erregte Schellnhuber auch als Initiator des Nobelpreisträgersymposiums „Global Sustainability – A Nobel Cause“, auf dem im Oktober 2007 in Potsdam von 15 Nobelpreisträgern (unter anderem Murray Gell-Mann, Alan Heeger, Walter Kohn, Wangari Maathai, James Mirrlees, Mario Molina und John Sulston) gemeinsam mit Fachwissenschaftlern das so genannte Potsdam Memorandum zur Klimastabilisierung, Energiesicherheit und nachhaltigen Entwicklung formuliert wurde.[40][41] Das zweite Nobelpreisträgersymposium wurde in London 2009 von der Royal Society organisiert, und stand unter der Schirmherrschaft von Prince Charles. Das resultierende St. James’s Palace Memorandum wurde von 60 Nobelpreisträgern unterzeichnet, unter anderem Paul Crutzen, dem Dalai Lama, Michael Gorbatschow, David Gross und Paul Nurse.[42] Beim dritten Symposium der Reihe 2011 in Stockholm kamen Mitglieder des High Level Panel on Sustainability des UN-Generalsekretärs, um ein Memorandum entgegenzunehmen, das dann in die Vorbereitung der Rio+20-Konferenz eingespeist wurde.[43] Gefordert wurde eine „große Transformation“ hin zu einer kohlenstofffreien Weltwirtschaft, die im WBGU-Hauptgutachten 2011 Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation weiter ausformuliert wurde. In diesem Kontext organisierte Schellnhuber unter anderem im Mai 2012 das internationale WBGU-Symposium „Towards Low-Carbon Prosperity: National Strategies and International Partnerships“, bei dem Bundeskanzlerin Angela Merkel die Eröffnungsrede hielt.[44] Das nächste Nobelpreisträgersymposium ist für Oktober 2014 in Hongkong geplant.[45]

Die Arbeitsgruppe um Schellnhuber am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung erstellte, gemeinsam mit Climate Analytics, den im November 2012 veröffentlichten Bericht der Weltbank Turn Down the Heat: Why a 4°C Warmer World Must be Avoided.[46]

Schellnhuber ist einer der Initiatoren der Earth League, einem im Februar 2013 gegründeten Netzwerk von führenden Wissenschaftlern und Forschungsinstituten aus über zehn Ländern, die sich mit planetaren Prozessen und Fragen der Nachhaltigkeit befassen. Ziel des Netzwerks ist es, „zu den drängendsten Zukunftsthemen fundierte Wissensgrundlagen für Entscheidungsträger zu erarbeiten“. Mitglieder sind unter anderem Ottmar Edenhofer, Brian Hoskins, Mario J. Molina und Nicholas Stern.[47][48]

Im Mai 2013 war Schellnhuber Gastgeber der internationalen interdisziplinären Konferenz Impacts World 2013 die zum Ziel hatte, „eine neue Vision für die Klimafolgenforschung zu entwickeln“.[49][50][51]

Äußerungen zur Klimadebatte[Bearbeiten]

Schellnhuber sprach sich wiederholt für die Nutzung erneuerbarer Energien zur Erreichung des Zwei-Grad-Ziels aus[52][53][54][55], und die Notwendigkeit, durch eine Dekarbonisierung der Weltwirtschaft den Scheitelpunkt der Treibhausgasemissionen vor dem Jahr 2020 zu erreichen.[56] Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima nahm er auch explizit gegen die Nutzung der Kernenergie Stellung. Er betonte dabei unter anderem unsere Verantwortung für zukünftige Generationen und sprach kritisch von der „Diktatur des Jetzt“[57][58] sowie der „technikverliebten Bequemlichkeitsgesellschaft.“[59] Er wies auch darauf hin, dass es im Zusammenhang mit den Folgen der globalen Erwärmung (z. B. Meeresspiegelanstieg, Nahrungsmittel- und Wasserknappheit) zu „umweltgetriebenen Konfliktkonstellationen“ kommen könne, „die in Gewalt bis hin zum Krieg münden können.“[60] Die kühle Vernunft gebiete, gegen den Klimawandel zu kämpfen. Bislang fehle dazu jedoch der politische Wille. Trotz der bisher gescheiterten Klimagipfel sei eine „Kapitulation“ bezüglich des 2-Grad-Ziels „voreilig, vielleicht sogar ein bisschen feige.“ Es lohne sich, „um jedes Zehntelgrad zu kämpfen.“[61] Zentral sei dabei, dass fossile Brennstoffe nicht länger subventioniert werden und sich die Zivilgesellschaft in der Klimadebatte stärker zu Wort melde.[62] Auch Wissenschaftler dürften sich nicht in Elfenbeinturm-Mentalität zurückziehen. Wenn ihre Ergebnisse für das Schicksal ganzer Gesellschaften eine Rolle spielen seien sie vielmehr verpflichtet, diese der Öffentlichkeit und den Entscheidungsträgern zu erklären.[5]

Dabei äußerte sich Schellnhuber immer wieder kritisch in Bezug auf die gesellschaftliche bzw. politische Reaktion auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur globalen Erwärmung (vgl. auch Kontroverse um die globale Erwärmung).[63][64][65] Problematisch seien vor allem drei „bequeme Unwahrheiten“ (in Anspielung auf den Film Eine unbequeme Wahrheit von Al Gore): 1) „Es gibt keine vom Menschen verursachte globale Erwärmung“; 2) „Es mag den Klimawandel geben, aber er ist unschädlich, wenn nicht sogar nutzbringend.“; 3) „Es gibt gefährlichen Klimawandel, aber der Kampf dagegen ist längst verloren.“ Es sei „bizarr“, wie trotz gegenteiliger wissenschaftlicher Erkenntnisse „in der öffentlichen Debatte über die Erderwärmung so genannten Klimaskeptikern Raum gegeben wird.“ Er forderte daher eine größere fächerübergreifende Solidarität, wenn von Klimaskeptikern „das System der Wissenschaft als solches angegriffen wird“. Die Attacken auf die Klimaforschung seien (nach Benjamin Barber) „anti-aufklärerisch“ und „vom gleichen Geist getragen wie der Kampf von bibeltreuen Anhängern der Schöpfungslehre gegen die von Darwin entwickelte Wissenschaft von der Entstehung der Arten.“[66][67] Er beklagte eine „breite Kampagne gegen das Zwei-Grad-Ziel, die sich durch intellektuelle Doppelmoral und falsches Risikomanagement auszeichnet“.[68]

Öffentliche Wirkung und Kontroversen[Bearbeiten]

In einem von Max A. Höfer im Auftrag der Zeitschrift Cicero erstellten Ranking der 500 wichtigsten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum wurde Schellnhuber auf Rang 207 geführt.[69] Seine zahlreichen Äußerungen und Auftritte in den Medien führten nach Angaben der Frankfurter Rundschau unter anderem zu „Mißgunst bei manchen Kollegen“.[70] Hans von Storch warf ihm vor, dass er sich mit konkreten politischen Forderungen in die Tagespolitik einmische. Die Bundesregierung solle sich „überlegen, ob diese Art der Einmischung das ist, wofür sie Wissenschaft bezahlt“.[71]

Bjørn Lomborg kritisierte in der Huffington Post den unter der Co-Leitung von Schellnhuber erstellten Bericht der Weltbank Turn Down the Heat als „tendenziös“. So würden einseitig „Worst-case-Szenarien“ (z.B. bezüglich des zu erwartenden Temperaturanstiegs) sowie negative Folgen der globalen Erwärmung berichtet.[72]

Die erneute Nominierung von Schellnhuber für den Vorsitz des WBGU stieß 2013 auf Widerstand des Bundeswirtschaftsministeriums unter Leitung von Philipp Rösler (FDP).[73] Nach dem Ende der letzten Amtsperiode (Februar 2013) stand daher die Berufung der WBGU-Mitglieder etwa zwei Monate aus. Spiegel Online kommentierte dazu, dass sich das letzte große WBGU-Gutachten Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation „wie Schellnhuber in Reinkultur“ lese.[74] Die Süddeutsche Zeitung vermutete, dass die im WBGU-Gutachten genannten Vorschläge zu einer Welt ohne fossile Energien „Röslers Strategen schon lange suspekt“ seien.[75] Mitglieder von CDU, SPD und den Grünen, unter anderem Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), kritisierten den Vorgang (Verzögerung von Schellnhubers Berufung), der unter anderem als „Mobbing“ bezeichnet wurde, Anfang Mai scharf.[76] Wenige Tage später berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), dass Philipp Rösler entschieden habe, „den bisherigen Vorbehalten der Fachebene seines Hauses nicht zu folgen“ und auf Einspruch gegen Schellnhubers Berufung in den WBGU zu „verzichten“.[77] Am 8. Mai 2013 wurde Schellnhuber bis Oktober 2016 in seinem Amt bestätigt.[78]

Darüber hinaus wurde Schellnhuber auch in der Kontroverse um die globale Erwärmung rezipiert. Joachim Wille kommentierte in der Frankfurter Rundschau, Schellnhuber scheue sich nicht, „populär zu werden“, was den „notorischen ‚Klimaskeptikern‘“ die „Zornesröte ins Gesicht“ treibe.[70] Schellnhuber selbst berichtete davon, wie ihm während eines Vortrags in Melbourne von einem Mann ein Galgenstrick entgegengehalten worden war, und warnte vor einer für Klimaforscher zunehmend bedrohlichen Atmosphäre.[79] Wie die FAZ schreibt, ignoriere er jedoch meist Angriffe gegen seine Person.[80] Diese würden nach Aussage Schellnhubers häufig anonym im Internet oder von „selbsternannten Experten“ geäußert, es handle sich nur um eine „kleine Stichprobe“. Problematisch daran sei, dass man (als Rezipient) nicht wirklich die Möglichkeit habe zu werten, welche Kritik profund und welche weniger profund sei.[81] Die Wissenschaft sei „so kompliziert geworden, dass große Teile der Bevölkerung ihr nicht mehr folgen“ könnten.[82] In der Vergangenheit sei dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vorgeworfen worden, sich zu wenig mit den Argumenten der Klimaskeptiker auseinanderzusetzen.[83] Laut Spiegel Online habe Schellnhuber „nichts gegen fachlichen Austausch“ mit den Klimaskeptikern vom Europäischen Institut für Klima und Energie (EIKE), „solange deren Vertreter sich an die Regeln wissenschaftlicher Praxis“ hielten.[82] Auf eine Einladung Schellnhubers hin trugen bei einem Treffen im April 2011 mehrere Vertreter von EIKE ihre Argumente vor. Aus Sicht der Forscher des PIK ergaben sich daraus keine wesentlichen neuen Erkenntnisse.[83] Sich mit EIKE-Vertretern auf ein politisches Podium zu setzen, lehnte Schellnhuber jedoch ab. Dies würde bei Laien den Eindruck erwecken, „dass sich dort Experten auf Augenhöhe streiten“.[82]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Schellnhuber erhielt 1970 ein Hochbegabten-Stipendium des Freistaates Bayern, und 1987 ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im Jahr 2002 erhielt er den Wolfson-Forschungspreis der britischen Royal Society und wurde in diese Gesellschaft als Research Fellow aufgenommen.[1]

Für sein Engagement beim Aufbau des Tyndall Centre for Climate Change Research wurde ihm im Jahr 2004 von Königin Elisabeth II. der Titel Commander of the Most Excellent Order of the British Empire (CBE) verliehen.[84]

Schellnhuber ist seit 2005 Mitglied der National Academy of Sciences der Vereinigten Staaten[85] und seit 2007 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.[84] Im selben Jahr wurde ihm der Deutsche Umweltpreis verliehen.[1]

Im Jahr 2008 wurde ihm der Verdienstorden des Landes Brandenburg zuerkannt, und im Jahr 2009 der Titel Wissenschaftsbotschafter des Landes Brandenburg.[1]

Im Jahr 2011 wurde ihm das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen.[86] Zudem wurde er als erster Deutscher mit dem Volvo Environment Prize ausgezeichnet[87] und erhielt die Ehrendoktorwürde der Universität Kopenhagen.[88] Im Jahr darauf erhielt er die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Berlin.[89]

Schellnhuber ist ein gewähltes Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft, der Leibniz-Sozietät, der Geological Society of London, der internationalen Forschungsgesellschaft Sigma Xi und der Academia Europaea. Zudem ist er langjähriges Mitglied des Intergovernmental Panel on Climate Change (Weltklimarat), der 2007 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.[1]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Bücher

  •  Hans Joachim Schellnhuber, Horst Sterr (Hrsg.): Klimaänderung und Küste. Einblick ins Treibhaus. Springer, Berlin 1993, 2012, ISBN 978-3-642-77777-6.
  •  Armin Bunde, Jürgen Kropp, Hans Joachim Schellnhuber (Hrsg.): The Science of Disasters. Climate Disruptions, Heart Attacks, and Market Crashes. Springer, Berlin 2002, 2012, ISBN 978-3-642-62531-2.
  •  Hans Joachim Schellnhuber, Paul J. Crutzen, William C. Clark, Martin Claussen, Hermann Held (Hrsg.): Earth System Analysis for Sustainability. MIT Press, Cambridge, MA, London, UK 2004, ISBN 0-262-19513-5.
  •  Hans Joachim Schellnhuber, Wolfgang Cramer, Nebojsa Nakicenovic, Tom Wigley, Gary Yohe (Hrsg.): Avoiding Dangerous Climate Change. Cambridge University Press, 2006, ISBN 9780521864718.
  •  Lutz Wicke, Hans Joachim Schellnhuber, Daniel Klingenfeld: Die 2°max-Klimastrategie – Ein Memorandum. LIT, 2010, ISBN 978-3643108173.
  •  Hans Joachim Schellnhuber, Mario J. Molina, Nicholas Stern, Veronika Huber, Susanne Kadner (Hrsg.): Global Sustainability – A Nobel Cause. Cambridge University Press, 2010.
  •  Jürgen P. Kropp, Hans Joachim Schellnhuber (Hrsg.): In Extremis: Disruptive Events and Trends in Climate and Hydrology. Springer Verlag, 2011, ISBN 978-3-642-14863-7.
  •  Katherine Richardson, Will Steffen, Diana Liverman et al. (inkl. Hans Joachim Schellnhuber): Climate Change: Global Risks, Challenges and Decisions. Cambridge University Press, 2011, ISBN 978-0-521-19836-3.
  •  Stefan Rahmstorf, Hans Joachim Schellnhuber: Der Klimawandel. Beck, 2012, ISBN 978-3-406-63385-0.

Artikel in Fachzeitschriften (Erstautorschaften)

  • Hans Joachim Schellnhuber: 'Earth system' analysis and the second Copernican revolution. In: Nature. 402 (Supplement), Nr. 6761, 1999, S. C19–C23.
  • Hans Joachim Schellnhuber: Kyoto: no time to rearrange deckchairs on the Titanic. In: Nature. 450, Nr. 346, 2007. doi:10.1038/450346c.
  • Hans Joachim Schellnhuber: Global warming: Stop worrying, start panicking?. In: PNAS. 105, Nr. 38, 2008, S. 14239–14240. doi:10.1073/pnas.0807331105.
  • Hans Joachim Schellnhuber: Tipping elements in the Earth System. In: PNAS. 106, Nr. 49, 2009, S. 20561–20563. doi:10.1073/pnas.0911106106.
  • Hans Joachim Schellnhuber: The road from Copenhagen: the experts' views. In: Nature Reports Climate Change. 28. Januar 2010. doi:10.1038/climate.2010.09.
  • Hans Joachim Schellnhuber: Tragic Triumph. In: Climatic Change. 100, Nr. 1, 2010, S. 229–238. doi:10.1007/s10584-010-9838-1.
  • Hans Joachim Schellnhuber: Geoengineering: The good, the MAD, and the sensible. In: PNAS. 108, Nr. 51, 2011, S. 20277–20278. doi:10.1073/pnas.1115966108.
  • Hans Joachim Schellnhuber, Katja Frieler, Pavel Kabat: Global Climate Impacts: A Cross-Sector, Multi-Model Assessment Special Feature – Introduction: The elephant, the blind, and the intersectoral intercomparison of climate impacts. In: PNAS. Epub ahead of print, 17. Dezember 2013. doi:10.1073/pnas.1321791111. PMID 24347641.

Artikel in Fachzeitschriften (als Ko-Autor)

  • Timothy M. Lenton, Hermann Held, Elmar Kriegler, Jim W. Hall, Wolfgang Lucht, Stefan Rahmstorf, Hans Joachim Schellnhuber: Tipping elements in the Earth's climate system. In: PNAS. 105, Nr. 6, 2008, S. 1786–1793. doi:10.1073/pnas.0705414105.
  • Elmar Kriegler, Jim W. Hall, Hermann Held, Richard Dawson, Hans Joachim Schellnhuber: Imprecise probability assessment of tipping points in the climate system. In: PNAS. 106, Nr. 13, 2009, S. 5041–5046. doi:10.1073/pnas.0809117106.
  • Johan Rockström, Will Steffen, Kevin Noone, Åsa Persson, F. Stuart Chapin, Eric F. Lambin, Timothy M. Lenton, Marten Scheffer, Carl Folke, Hans Joachim Schellnhuber et al.: A safe operating space for humanity. In: Nature. 461, 2009, S. 472–475. doi:10.1038/461472a.
  • Walt V. Reid, Deliang Chen, Leah Goldfarb, Heide Hackmann, Yuan T. Lee, Khotso Mokhele, Elinor Ostrom, Kari Raivio, Johan Rockström, Hans Joachim Schellnhuber, Anne Whyte: Earth System Science for Global Sustainability: Grand Challenges. In: Science. 330, Nr. 6006, 2010, S. 916–917. doi:10.1126/science.1196263.
  • Peter H. Gleick, et al. (inkl. Hans Joachim Schellnhuber): Climate Change and the Integrity of Science. In: Science. 328, Nr. 5979, 2010, S. 689–690. doi:10.1126/science.328.5979.689.
  • Matthias Hofmann, Boris Worm, Stefan Rahmstorf, Hans Joachim Schellnhuber: Declining ocean chlorophyll under unabated anthropogenic CO2 emissions. In: Environmental Research Letters. 6, Nr. 034035, 2011. doi:10.1088/1748-9326/6/3/034035.
  • Jonathan F. Donges, Reik V. Donner, Martin H. Trauth, Norbert Marwan, Hans Joachim Schellnhuber, Jürgen Kurths: Nonlinear detection of paleoclimate-variability transitions possibly related to human evolution. In: PNAS. 108, Nr. 51, 2011, S. 20422–20427. doi:10.1073/pnas.1117052108.
  • Dirk Olonscheck, Matthias Hofmann, Boris Worm, Hans Joachim Schellnhuber: Decomposing the effects of ocean warming on chlorophyll (a) concentrations into physically and biologically driven contributions. In: Environmental Research Letters. 8, Nr. 014043, 2013. doi:10.1088/1748-9326/8/1/014043.
  • Vladimir Petoukhov, Stefan Rahmstorf, Stefan Petri, Hans Joachim Schellnhuber: Quasiresonant amplification of planetary waves and recent Northern Hemisphere weather extremes. In: PNAS. 110, Nr. 14, 2013, S. 5336–5341. doi:10.1073/pnas.1309353110.
  • Josef Ludescher, Avi Gozolchiani, Mikhail I. Bogachev, Armin Bunde, Shlomo Havlin, Hans Joachim Schellnhuber: Improved El Niño-Forecasting by Cooperativity Detection. In: PNAS. 110, Nr. 29, 2013, S. 11742–11745. doi:10.1073/pnas.1309353110.
  • Franziska Piontek, et al. (inkl. Hans Joachim Schellnhuber): Multisectoral climate impact hotspots in a warming world. In: PNAS (Early Edition). 2013. doi:10.1073/pnas.1222471110.

Berichte

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hans Joachim Schellnhuber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Videos

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n Hans Joachim Schellnhuber – Curriculum Vitae. Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Abgerufen am 4. Januar 2014.
  2. „Politische Diskussion zur Lösung des Klimaproblems entscheidend geprägt“ (Deutscher Umweltpreis 2007: Einzelwürdigung Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber). Deutsche Bundesstiftung Umwelt. 26. September 2007. Abgerufen am 4. Januar 2014.
  3. a b Energie und Klimawandel: International renommierte Experten sollen Kommissionspräsident Barroso beraten. Europäische Kommission. 6. März 2007. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  4. Bruno Kammertöns, Stephan Lebert: Hans Joachim Schellnhuber. In: Die Zeit. 27. März 2009. Abgerufen am 2. Februar 2014.
  5. a b c d e  Frank Raes: John Schellnhuber. Interview. In: Air & Climate. Conversations about Molecules and Planets, with Humans in between. Publications Office of the European Union, Luxemburg 2012, ISBN 978-92-79-25195-5, S. 55–75, doi:10.2788/31132 (PDF, abgerufen am 10. Februar 2014).
  6. a b c d e f g Kaspar Mossman: Profile of Hans Joachim Schellnhuber. In: PNAS. 105, Nr. 6, 2008, S. 1783–1785. doi:10.1073/pnas.0800554105.
  7. Margret Boysen. Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Abgerufen am 10. Januar 2014.
  8. Bruno Kammertöns, Stephan Lebert: "Manchmal könnte ich schreien" (Interview). In: Die Zeit. 26. März 2009. Abgerufen am 4. Januar 2014.
  9. Porträt des Instituts. Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Abgerufen am 4. Januar 2014.
  10. Hans Joachim (John) Schellnhuber (englisch) Santa Fe Institute. Abgerufen am 4. Januar 2014.
  11. Hans Joachim Schellnhuber (englisch) Weltwirtschaftsforum. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  12. GEA Council (englisch) IIASA. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  13. Climate Justice Dialogue (englisch) World Resources Institute. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  14. Kurzlebenslauf. Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Abgerufen am 4. Januar 2014.
  15.  Hans Joachim Schellnhuber: First-Principles-Bandstruktur von Kristallelektronen im homogenen Magnetfeld und Überprüfung der Peierls-Onsager-Hypothese. Universität Regensburg, 1980, DNB 810080494.
  16. Hans Joachim Schellnhuber, Gustav M. Obermair: First-principles calculation of diamagnetic band structure. In: Physical Review Letters. 45, Nr. 4, 1980, S. 276–279. doi:10.1103/PhysRevLett.45.276.
  17. Rumpelstilzchen hat Gold gesponnen – Eine Ausstellung des Lehrstuhls für Wissenschaftsgeschichte. Universität Regensburg. Abgerufen am 3. Februar 2014.
  18. Alle Physik-Dissertationen Uni Regensburg 1972–1999. Universität Regensburg, Fakultät für Physik. Abgerufen am 4. Januar 2014.
  19. Stellan Ostlund, Rahul Pandit, David Rand, Hans Joachim Schellnhuber, Eric D. Siggia: One-Dimensional Schrödinger Equation with an Almost Periodic Potential. In: Physical Review Letters. 50, Nr. 23, 1983, S. 1873–1876. doi:10.1103/PhysRevLett.50.1873.
  20.  Hans Joachim Schellnhuber: Discourse: Earth System Analysis – The Scope of the Challenge. In: Hans-Joachim Schellnhuber, Volker Wenzel (Hrsg.): Earth System Analysis: Integrating Science for Sustainability. Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 1998, ISBN 978-3-642-52356-4, S. 3–195, doi:10.1007/978-3-642-52354-0_1 (PDF, abgerufen am 16. Februar 2014).
  21. Hans Joachim Schellnhuber: 'Earth system' analysis and the second Copernican revolution. In: Nature. 402 (Supplement), Nr. 6761, 1999, S. C19–C23.
  22.  WBGU: Welt im Wandel: Wege zur Lösung globaler Umweltprobleme. Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York 1995, ISBN 3-540-60397-2 (PDF, abgerufen am 16. Februar 2014).
  23. Johan Rockström, Will Steffen, Kevin Noone, Åsa Persson, F. Stuart Chapin, Eric F. Lambin, Timothy M. Lenton, Marten Scheffer, Carl Folke, Hans Joachim Schellnhuber et al.: A safe operating space for humanity. In: Nature. 461, 2009, S. 472–475. doi:10.1038/461472a.
  24. New Hot Papers: Timothy M. Lenton & Hans Joachim Schellnhuber. ScienceWatch.com. 2009. Abgerufen am 15. Februar 2014.
  25.  Joel B. Smith, Hans Joachim Schellnhuber, M. Monirul Qader Mirza: Vulnerability to Climate Change and Reasons for Concern: A Synthesis. In: IPCC Third Assessment Report - Climate Change 2001. Working Group II: Impacts, Adaptation and Vulnerability. Cambridge University Press, 2001 (PDF).
  26. Timothy M. Lenton, Hermann Held, Elmar Kriegler, Jim W. Hall, Wolfgang Lucht, Stefan Rahmstorf, Hans Joachim Schellnhuber: Tipping elements in the Earth's climate system. In: PNAS. 105, Nr. 6, 2008, S. 1786–1793. doi:10.1073/pnas.0705414105.
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  30. Mark Townsend, Paul Harris: Now the Pentagon tells Bush: climate change will destroy us. In: The Observer. 22. Februar 2004. Abgerufen am 16. Februar 2014.
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  32. Präsident Barroso kündigt Schaffung eines Beirats für Wissenschaft und Technik an. Europäische Kommission. 27. Februar 2013. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  33. Schellnhuber wird Präsidenten der EU-Kommission in neuer Position beraten. Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. 28. Februar 2013. Abgerufen am 5. Januar 2014.
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  37.  Hans Joachim Schellnhuber, Wolfgang Cramer, Nebojsa Nakicenovic, Tom Wigley, Gary Yohe: Avoiding Dangerous Climate Change. Cambridge University Press, 2006, ISBN 9780521864718.
  38. Malte Meinshausen, Nicolai Meinshausen, William Hare, Sarah C. B. Raper, Katja Frieler, Reto Knutti, David J. Frame, Myles R. Allen: Greenhouse-gas emission targets for limiting global warming to 2°C. In: Nature. 458, Nr. 6, 2009, S. 1158–1163. doi:10.1038/nature08017.
  39. Neuartiger Ansatz zur Überwindung des klimapolitischen Stillstands: Kassensturz vor Kopenhagen – Der Budgetansatz. WBGU. Abgerufen am 4. Januar 2014.
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  41. Potsdam Memorandum 2007. Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Abgerufen am 16. Februar 2014.
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  43. World leaders urged to "move beyond aspirational statements" and seize "historic opportunity" at Rio+20 to put the planet on a sustainable path (PDF) Vereinte Nationen. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  44. WBGU-Symposium 2012: „Towards Low-Carbon Prosperity: National Strategies and International Partnerships“ (Wege zum klimaverträglichen Wohlstand: Nationale Strategien und internationale Partnerschaften). WBGU. 9. Mai 2012. Abgerufen am 5. Januar 2014.
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  46. Vier-Grad-Dossier für die Weltbank: Risiken einer Zukunft ohne Klimaschutz. Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. 19. November 2012. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  47. Earth League: Führende Forschungseinrichtungen gründen weltweites Netzwerk. Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. 14. Februar 2013. Abgerufen am 2. Februar 2014.
  48. Alex Kirby: Case for climate change is overwhelming, say scientists. In: The Guardian. 16. September 2013. Abgerufen am 2. Februar 2014.
  49. Konferenz: IMPACTS WORLD 2013. Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  50. Video Schellnhuber: Hitzewellen in Deutschland (27. Mai 2013, 7.55 Uhr, 7 min 35 sec) in der ZDFmediathek, abgerufen am 5. Januar 2014
  51. Axel Flemming: "Impact World 2013" – Konferenz in Potsdam In: B5 aktuell. 31. Mai 2013. Abgerufen am 2. November 2013.
  52. Gert Scobel: Ist unser Klima noch zu retten? Im Gespräch mit Hans-Joachim Schellnhuber. In: scobel-Extra, gesendet auf 3sat am 29. November 2009. Abgerufen am 5. Mai 2013.
  53. Olaf Stampf, Gerald Traufetter: Tritt in den Hintern. (Interview). In: Der Spiegel. 16. August 2010. Abgerufen am 24. Februar 2013.
  54. Joachim Müller-Jung: Der Klimaforscher Schellnhuber im Gespräch: Die Weltkarte des Klimaschutzes hat sich verändert. (Interview). In: FAZ. 11. Dezember 2011. Abgerufen am 17. Februar 2013.
  55. Jan-Christoph Kitzler: Schellnhuber fordert kohlenstofffreie Weltwirtschaft. (Interview). In: Deutschlandradio Kultur. 23. März 2012. Abgerufen am 17. Februar 2013.
  56. Joachim Müller-Jung: „Ich glaube nicht an den Masterplan für die Welt“. In: FAZ. 19. Juni 2012. Abgerufen am 19. März 2013.
  57. Dagmar Dehmer, Lutz Haverkamp: Hans Joachim Schellnhuber: "Die Diktatur des Jetzt überwinden." (Interview). In: Der Tagesspiegel. 26. März 2011. Abgerufen am 17. Februar 2013.
  58. * Katrin Elger, Christian Schwägerl: Diktatur des Jetzt. In: Der Spiegel. 21. März 2011. Abgerufen am 17. Februar 2013.
  59. Hans Joachim Schellnhuber: Vorwärts zur Natur. In: FAZ. 3. Mai 2011. Abgerufen am 21. März 2013.
  60. Hans Joachim Schellnhuber: Klima, Krisen und Konflikte (PDF) Auswärtiges Amt. 13. Juni 2007. Abgerufen am 16. Februar 2014.
  61. Fritz Vorholz, Frank Drieschner: "Kapitulation ist feige". In: Die Zeit. 22. November 2012. Abgerufen am 5. Mai 2013.
  62. Gero Rueter: Schellnhuber: "Klimapolitik braucht Druck von unten" (Interview). In: Deutsche Welle. 10. Dezember 2013. Abgerufen am 11. Dezember 2013.
  63. Friedbert Meurer: Wie teilen wir diesen Kuchen auf? (Interview). In: DRadio.de. 7. Dezember 2009. Abgerufen am 2. November 2013
  64. Klimaschutz im Rahmen der UN nicht möglich. Chat mit Hans Joachim Schellnhuber. tagesschau.de. 21. Dezember 2009. Abgerufen am 2. November 2013.
  65. Interview (Audio). In: Aus Wissenschaft und Technik. B5 aktuell, Sendung vom 26. Mai 2013. Abgerufen am 2. November 2013.
  66. Hans Joachim Schellnhuber: Drei bequeme Unwahrheiten. Die Angriffe der „Klima-Skeptiker“ erfordern fächerübergreifende Solidarität (PDF). Leibniz-Journal, 1/2013, S. 9. Abgerufen am 10. März 2013.
  67. Dirk Asendorpf: Der Kampf um die Lufthoheit (Interview). In: Die Zeit. 11. Oktober 2007. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  68. Hans Joachim Schellnhuber, Claus Leggewie, Renate Schubert: Zwei Grad und nicht mehr. In: Die Zeit. 16. Januar 2010. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  69. Cicero – Die 500 wichtigsten Intellektuellen, Rang 201–220
  70. a b Joachim Wille: Mann mit Mission. In: Frankfurter Rundschau. 10. Dezember 2009. Abgerufen am 1. Februar 2014.
  71. Sebastian Matthes, Dieter Dürand: "Mischung aus Dummheit und Arroganz" (Interview mit Hans von Storch) In: Wirtschaftswoche. 20. Februar 2010. Abgerufen am 1. Februar 2014.
  72. Bjørn Lomborg: Alarmism At World Bank Endangers Poverty Reduction. In: The Huffington Post. 1. Juli 2013. Abgerufen am 6. April 2014.
  73. FDP will Klimaforscher Schellnhuber als Berater loswerden. In: Zeit Online, 3. Mai 2013. Abgerufen am 4. Mai 2013.
  74. Axel Bojanowski: Politikberater: Dicke Luft um Merkels neue Umweltflüsterer. In: Spiegel Online, 2. Mai 2013. Abgerufen am 4. Mai 2013.
  75. Michael Bauchmüller: FDP blockiert Klima-Experten Schellnhuber. In: Süddeutsche Zeitung, 2. Mai 2013. Abgerufen am 4. Mai 2013.
  76. Karl Doemens: Altmaier und Rösler streiten um Experten. In: Frankfurter Rundschau, 2. Mai 2013. Abgerufen am 4. Mai 2013.
  77. Personalstreit: Rösler nimmt Schellnhuber in den Beirat. In: FAZ, 5. Mai 2013. Abgerufen am 5. Mai 2013.
  78. Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats für Globale Umweltveränderungen berufen. Pressemitteilung des BMU. Abgerufen am 8. Mai 2013.
  79. Brendan Nicholson, Lauren Wilson: Climate anger dangerous, says German physicist. In: The Australian. 16. Juli 2011. Abgerufen am 1. Februar 2014.
  80. Henrike Rossbach: Der Temperatur-Fühler. In: FAZ. 1. September 2008. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  81. Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber im Gespräch mit Thomas Prinzler (Interview, Audio, 14:53 min) In: RBB Inforadio. Abgerufen am 2. Februar 2014.
  82. a b c Cordula Meyer: Lobbyisten: Die Wissenschaft als Feind. In: Spiegel Online. 4. Oktober 2010. Abgerufen am 2. Februar 2014.
  83. a b EIKE‐Besuch am PIK – Sammlung von Sachargumenten (PDF) Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Abgerufen am 2. Februar 2014.
  84. a b Mitgliederverzeichnis: Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber. Leopoldina. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  85. Member Directory: Hans Joachim Schellnhuber. National Academy of Sciences. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  86. Bundesverdienstkreuz für Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber und das Vogelschützer-Ehepaar Litzbarski. Staatskanzlei Brandenburg. 4. Dezember 2011. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  87. The Volvo Environment Foundation takes great pleasure in awarding its 2011 environment prize to Professor Hans Joachim (John) Schellnhuber. Volvo Environment Prize. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  88. Schellnhuber erhält hochrangige Ehrungen (PDF) WBGU. 9. September 2011. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  89. Ehrung für Klimaexperten Hans Joachim Schellnhuber. Technische Universität Berlin. 21. Juni 2012. Abgerufen am 5. Januar 2014.
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