Premier League 2008/09

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Premier League 2008/09
Logo der Premier League
Meister Manchester United
Champions League Manchester United, FC Liverpool, FC Chelsea, FC Arsenal (Qualifikation)
Europa League FC Everton (Play-off), Aston Villa (Play-off), FC Fulham (Qualifikation)
Pokalsieger FC Chelsea
Absteiger Newcastle United, FC Middlesbrough, West Bromwich Albion
Mannschaften 20
Spiele 380
Tore 942  (ø 2,48 pro Spiel)
Zuschauer 13 527 815  (ø 35 600 pro Spiel)
Torschützenkönig Nicolas Anelka (FC Chelsea)
Premier League 2007/08

Die Premier League 2008/09 ist die 17. Spielzeit der englischen Premier League, und gleichzeitig die 110. Erstligasaison im englischen Fußball. Sie startete am 16. August 2008 und endete am 24. Mai 2009. Der Titelverteidiger war Manchester United, nachdem dieser Verein in der vorherigen Spielzeit seinen zehnten Premiership-Titel und die insgesamt 17. englische Meistertrophäe gewonnen hatte. Den ersten Treffer der Saison 2008/09 erzielte Samir Nasri vom FC Arsenal im Eröffnungsspiel gegen den Aufsteiger und Zweitligameister West Bromwich Albion.

Durch ein 0:0 gegen den FC Arsenal konnte Manchester United bereits am vorletzten Spieltag die erfolgreiche Titelverteidigung feiern. Damit gewann das Team von Alex Ferguson die dritte englische Meisterschaft in Folge und holte mit insgesamt 18 gewonnenen Titeln den bis dahin alleinigen Rekordmeister FC Liverpool ein.

Saisonverlauf[Bearbeiten]

Meisterschaftsentscheidung[Bearbeiten]

Der mannschaftlichen Ausgeglichenheit von Manchester United war der erneute Meistertitelgewinn geschuldet. Basierend auf einer formstarken Innenverteidigung mit Nemanja Vidić und Rio Ferdinand sowie mit Hilfe des „Torhüter-Dinos“ Edwin van der Sar, der in 21 Ligapartien ohne Gegentor blieb, sorgten daneben vor allem im Mittelfeld Michael Carrick und Darren Fletcher für die notwendige Stabilität und im Angriff Cristiano Ronaldo wie auch Wayne Rooney neben dem neuen Rekordspieler Ryan Giggs für die ausschlaggebenden Kreativmomente in der Spielzeit 2008/09.

Der FC Liverpool konnte sich mit den Führungsspielern Steven Gerrard und Fernando Torres lange Zeit Hoffnungen auf den ersten Ligatitel nach 19 Jahren machen, feierte mit dem 4:1-Erfolg im Old Trafford einen Achtungserfolg, verlor aber durch die übermäßige Anzahl von elf Remis entscheidende Punkte im Meisterschaftsrennen. Sowohl der FC Chelsea unter dem neuen Trainer Luiz Felipe Scolari als auch das junge Team des FC Arsenal aus den „Big Four“ des englischen Fußballs hielten nur schleppend den Anschluss und liefen sogar zeitweise Gefahr, die Qualifikation zur lukrativen Champions League zu verspielen. Während der FC Arsenal zu Saisonbeginn eine Hochphase erlebte und später daran krankte, dass im Abwehrzentrum und in der Kreativzone neben Cesc Fàbregas im Mittelfeld zu wenig Substanz vorhanden war, festigten sich die „Blues“ erst nach dem Trainerwechsel zu Guus Hiddink gegen Ende der Spielzeit.

Aston Villa rangierte lange an vierter Stelle und besaß mit den schnellen Ashley Young und Gabriel Agbonlahor wirksame Offensivkräfte im Kampf um einen Champions-League-Platz. Am Ende fielen die „Villans“ aber nach einer Formschwäche auf die Verfolgerplätze und noch hinter den FC Everton zurück, dessen eigene Ambitionen wiederum durch Verletzungsprobleme „gebremst“ wurden. Dahinter qualifizierte sich etwas überraschend das von dem 61-jährigen Roy Hodgson trainierte FC Fulham für die neue Europa League und zeigte sich speziell in den acht Spielen auf gegnerischem Platz ohne Gegentor als sehr defensivstark.

Mittelfeld[Bearbeiten]

Die Tottenham Hotspurs und West Ham United konnten den achten und neunten Abschlusstabellenplatz als Erfolg verbuchen. Dabei hatten die „Spurs“ einen desaströsen Beginn zu verkraften und starteten anschließend unter dem neuen Coach Harry Redknapp eine Aufholjagd; die Probleme von West Ham United waren vor dem Hintergrund der Finanzkrise in Bezug auf die isländische Eigentümerschaft wirtschaftlicher Natur, die unter Trainer Gianfranco Zola aber keine deutlichen sportlichen Auswirkungen zeigten. Die oberste Tabellenhälfte komplettierte Manchester City, das in dieser Spielzeit die hohen Transferausgaben – darunter mit Robinho der bis dato teuerste Kauf eines englischen Profiklubs – nicht in fußballerische Qualität umsetzen konnte und besonders auf fremden Plätzen mit nur zwei Siegen enttäuschte.

Im Niemandsland der Premier League landeten Wigan Athletic und Aufsteiger Stoke City, wobei die „Latics“ lange um die Qualifikation für einen europäischen Vereinswettbewerb kämpften und in den letzten beiden Monaten entscheidend an Boden verloren. Stoke zeigte sich äußerst kampfstark, war in Heimspielen nur schwer zu besiegen und distanzierte sich überraschend deutlich von den Abstiegsrängen.

Gleichsam 41 Punkte sammelten die Bolton Wanderers, der FC Portsmouth und die Blackburn Rovers. In Bolton war erneut Kevin Davies mit elf Treffern ein zentraler Spieler in einem der kleinsten Kader innerhalb der obersten englischen Spielklasse, der den Sparzwängen im Verein zu trotzen in der Lage war. Der im UEFA-Pokal aktive FC Portsmouth konnte lange Zeit den Weggang von Harry Redknapp nicht kompensieren, manövrierte sich unter Nachfolger Tony Adams in eine Abwärtsspirale und holte dann unter dem dritten Trainer Paul Hart in den letzten Heimspielen wieder wichtige Punkte. Lehrgeld bei Ex-Meister Blackburn musste Premier-League-Novize Paul Ince bezahlen, der auf halbem Weg und auf dem vorletzten Rang liegend durch den Trainerroutinier Sam Allardyce ersetzt wurde, dem schließlich die Trendwende zum Positiven gelang.

Abstiegskampf[Bearbeiten]

Hinter dem AFC Sunderland, der auf halbem Weg mit Roy Keane – wie insgesamt sechs Vereine in dieser Tabellenregion – seinen Trainer entließ, konnte auch Hull City nur knapp dem Abstieg entrinnen. Hull City hatte in der Vorrunde noch mit einigen Sensationen auf sich aufmerksam gemacht, dabei den FC Arsenal und Tottenham Hotspur besiegt und einige Wochen den zweiten Platz belegt. Später ging es im Sturzflug bergab und die Truppe von Trainer Phil Brown rettete sich mit nur einem Punkt Abstand ins Ziel.

Den Weg in die zweitklassige Football League Championship mussten Newcastle United, der FC Middlesbrough und West Bromwich Albion antreten. Während in Newcastle gleich vier Trainer innerhalb von zehn Monaten, darunter die ehemalige Spielerlegende Alan Shearer, in einer turbulenten Saison „verschlissen“ wurden, lagen die Defizite in Middlesbrough vor allem im Offensivspiel. Das Team von Gareth Southgate erzielte nur 28 Tore. Tabellenletzter wurde mit den meisten Gegentoren „WBA“, das damit bereits zum dritten Mal in den vier Premier-League-Spielzeiten der 2000er-Jahre in die zweite Liga abstieg.

Abschlusstabelle[Bearbeiten]

Lage der Vereine
Verein Spiele S U N T GT Diff. Pkt.
1 Manchester United (M) 38 28 6 4 68 24 +44 90
2 FC Liverpool 38 25 11 2 77 27 +50 86
3 FC Chelsea 38 25 8 5 68 24 +44 83
4 FC Arsenal 38 20 12 6 68 37 +31 72
5 FC Everton 38 17 12 9 55 37 +18 63
6 Aston Villa 38 17 11 10 54 48 +6 62
7 FC Fulham 38 14 11 13 39 34 +5 53
8 Tottenham Hotspur (L) 38 14 9 15 45 45 0 51
9 West Ham United 38 14 9 15 42 45 -3 51
10 Manchester City 38 15 5 18 58 50 +8 50
11 Wigan Athletic 38 12 9 17 34 45 -11 45
12 Stoke City (N) 38 12 9 17 38 55 -17 45
13 Bolton Wanderers 38 11 8 19 41 53 -12 41
14 FC Portsmouth (P) 38 10 11 17 38 57 -19 41
15 Blackburn Rovers 38 10 11 17 40 60 -20 41
16 AFC Sunderland 38 9 9 20 34 54 -20 36
17 Hull City (N) 38 8 11 19 39 64 -25 35
18 Newcastle United 38 7 13 18 40 59 -19 34
19 FC Middlesbrough 38 7 11 20 28 57 -29 32
20 West Bromwich Albion (N) 38 8 8 22 36 67 -31 32
Englischer Meister und Teilnahme an der UEFA Champions League: Manchester United
Teilnahme an der UEFA Champions League: FC Liverpool, FC Chelsea
Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation: FC Arsenal
Teilnahme an der Play-off-Runde zur UEFA Europa League: FC Everton, Aston Villa
Teilnahme an der Qualifikation zur UEFA Europa League: FC Fulham
Abstieg in die Football League Championship: Newcastle United, FC Middlesbrough, West Bromwich Albion
(M) amtierender Englischer Meister
(P) amtierender FA-Cup-Sieger
(L) amtierender Ligapokal-Sieger
(N) Neuaufsteiger der letzten Saison

Ergebnistabelle[Bearbeiten]

In der linken Spalte sind die Heimmannschaften aufgelistet.


ARS AST BLA BOL CHE EVE FUL HUL LIV MNC MNU MID NEW POR STO SUN TOT WBA WHU WIG
FC Arsenal 0:2 4:0 1:0 1:4 3:1 0:0 1:2 1:1 2:0 2:1 2:0 3:0 1:0 4:1 0:0 4:4 1:0 0:0 1:0
Aston Villa 2:2 3:2 4:2 0:1 3:3 0:0 1:0 0:0 4:2 0:0 1:2 1:0 0:0 2:2 2:1 1:2 2:1 1:1 0:0
Blackburn Rovers 0:4 0:2 2:2 0:2 0:0 1:0 1:1 1:3 2:2 0:2 1:1 3:0 2:0 3:0 1:2 2:1 0:0 1:1 2:0
Bolton Wanderers 1:3 1:1 0:0 0:2 0:1 1:3 1:1 0:2 2:0 0:1 4:1 1:0 2:1 3:1 0:0 3:2 0:0 2:1 0:1
FC Chelsea 1:2 2:0 2:0 4:3 0:0 3:1 0:0 0:1 1:0 1:1 2:0 0:0 4:0 2:1 5:0 1:1 2:0 1:1 2:1
FC Everton 1:1 2:3 2:3 3:0 0:0 1:0 2:0 0:2 1:2 1:1 1:1 2:2 0:3 3:1 3:0 0:0 2:0 3:1 4:0
FC Fulham 1:0 3:1 1:2 2:1 2:2 0:2 0:1 0:1 1:1 2:0 3:0 2:1 3:1 1:0 0:0 2:1 2:0 1:2 2:0
Hull City 1:3 0:1 1:2 0:1 0:3 2:2 2:1 1:3 2:2 0:1 2:1 1:1 0:0 1:2 1:4 1:2 2:2 1:0 0:5
FC Liverpool 4:4 5:0 4:0 3:0 2:0 1:1 0:0 2:2 1:1 2:1 2:1 3:0 1:0 0:0 2:0 3:1 3:0 0:0 3:2
Manchester City 3:0 2:0 3:1 1:0 1:3 0:1 1:3 5:1 2:3 0:1 1:0 2:1 6:0 3:0 1:0 1:2 4:2 3:0 1:0
Manchester United 0:0 3:2 2:1 2:0 3:0 1:0 3:0 4:3 1:4 2:0 1:0 1:1 2:0 5:0 1:0 5:2 4:0 2:0 1:0
FC Middlesbrough 1:1 1:1 0:0 1:3 0:5 0:1 0:0 3:1 2:0 2:0 0:2 0:0 1:1 2:1 1:1 2:1 0:1 1:1 0:0
Newcastle United 1:3 2:0 1:2 1:0 0:2 0:0 0:1 1:2 1:5 2:2 1:2 3:1 0:0 2:2 1:1 2:1 2:1 2:2 2:2
FC Portsmouth 0:3 0:1 3:2 1:0 0:1 2:1 1:1 2:2 2:3 2:0 0:1 2:1 0:3 2:1 3:1 2:0 2:2 1:4 1:2
Stoke City 2:1 3:2 1:0 2:0 0:2 2:3 0:0 1:1 0:0 1:0 0:1 1:0 1:1 2:2 1:0 2:1 1:0 0:1 2:0
AFC Sunderland 1:1 1:2 0:0 1:4 2:3 0:2 1:0 1:0 0:1 0:3 1:2 2:0 2:1 1:2 2:0 1:1 4:0 0:1 1:2
Tottenham Hotspur 0:0 1:2 1:0 2:0 1:0 0:1 0:0 0:1 2:1 2:1 0:0 4:0 1:0 1:1 3:1 1:2 1:0 1:0 0:0
West Bromwich Albion 1:3 1:2 2:2 1:1 0:3 1:2 1:0 0:3 0:2 2:1 0:5 3:0 2:3 1:1 0:2 3:0 2:0 3:2 3:1
West Ham United 0:2 0:1 4:1 1:3 0:1 1:3 3:1 2:0 0:3 1:0 0:1 2:1 3:1 0:0 2:1 2:0 0:2 0:0 2:1
Wigan Athletic 1:4 0:4 3:0 0:0 0:1 1:0 0:0 1:0 1:1 2:1 1:2 0:1 2:1 1:0 0:0 1:1 1:0 2:1 0:1

Torschützenliste[Bearbeiten]

Spieler Verein Tore
1 FrankreichFrankreich Nicolas Anelka FC Chelsea 19
2 PortugalPortugal Cristiano Ronaldo Manchester United 18
3 EnglandEngland Steven Gerrard FC Liverpool 16
4 BrasilienBrasilien Robinho Manchester City 14
SpanienSpanien Fernando Torres FC Liverpool
6 EnglandEngland Darren Bent Tottenham Hotspur 12
EnglandEngland Kevin Davies Bolton Wanderers
EnglandEngland Frank Lampard FC Chelsea
EnglandEngland Wayne Rooney Manchester United
NiederlandeNiederlande Dirk Kuyt FC Liverpool

Auszeichnungen während der Saison[Bearbeiten]

Monat Trainer des Monats Spieler des Monats
August 2008 EnglandEngland Gareth Southgate (FC Middlesbrough) PortugalPortugal Deco (FC Chelsea)
September 2008 EnglandEngland Phil Brown (Hull City) EnglandEngland Ashley Young (Aston Villa)
Oktober 2008 SpanienSpanien Rafael Benítez (FC Liverpool) EnglandEngland Frank Lampard (FC Chelsea)
November 2008 EnglandEngland Gary Megson (Bolton Wanderers) FrankreichFrankreich Nicolas Anelka (FC Chelsea)
Dezember 2008 NordirlandNordirland Martin O’Neill (Aston Villa) EnglandEngland Ashley Young (Aston Villa)
Januar 2009 SchottlandSchottland Alex Ferguson (Manchester United) SerbienSerbien Nemanja Vidić (Manchester United)
Februar 2009 SchottlandSchottland David Moyes (FC Everton) EnglandEngland Phil Jagielka (FC Everton)
März 2009 SpanienSpanien Rafael Benítez (FC Liverpool) EnglandEngland Steven Gerrard (FC Liverpool)
April 2009 SchottlandSchottland Alex Ferguson (Manchester United) RusslandRussland Andrei Arschawin (FC Arsenal)

Spielstätten[Bearbeiten]

Stadion Verein Kapazität
Emirates Stadium FC Arsenal 60.432
Villa Park Aston Villa 42.640
Ewood Park Blackburn Rovers 31.367
Reebok Stadium Bolton Wanderers 27.879
Stamford Bridge FC Chelsea 42.055
Goodison Park FC Everton 40.170
Craven Cottage FC Fulham 26.500
KC Stadium Hull City 25.404
Anfield FC Liverpool 45.362
City of Manchester Stadium Manchester City 47.726
Stadion Verein Kapazität
Old Trafford Manchester United 76.212
Riverside Stadium FC Middlesbrough 35.100
St. James’ Park Newcastle United 52.387
Fratton Park FC Portsmouth 20.224
Britannia Stadium Stoke City 28.000
Stadium of Light AFC Sunderland 49.000
White Hart Lane Tottenham Hotspur 36.240
The Hawthorns West Bromwich Albion 25.369
Boleyn Ground West Ham United 35.303
JJB Stadium Wigan Athletic 25.138

Die Meistermannschaft von Manchester United[Bearbeiten]

Nach den Regeln der Premier League erhält ein Spieler eine offizielle Siegermedaille, wenn er für den Meisterverein mindestens 10 Premier-League-Partien absolviert. Vor diesem Hintergrund zählen nur die nachstehenden Akteure als englische Meister der Saison 2008/09. In Klammern sind die Anzahl der Einsätze sowie die dabei erzielten Tore genannt.

1. Manchester United
Manchester United FC.svg

Anderson (17/0) | Dimitar Berbatow (31/9) | Michael Carrick (28/4) | Jonny Evans (17/0) | Patrice Evra (28/0) | Rio Ferdinand (24/0) | Darren Fletcher (26/3) | Ryan Giggs (28/2) | Nani (13/1) | Gary Neville (16/0) | John O’Shea (30/0) | Park Ji-sung (25/2) | Rafael (16/1) | Cristiano Ronaldo (33/18) | Wayne Rooney (30/12) | Paul Scholes (21/1) | Carlos Tévez (29/5) | Edwin van der Sar (33/0) | Nemanja Vidić (34/4).

Chronik der Trainerwechsel[Bearbeiten]

  • Nachdem Avram Grant am 24. Mai 2008 als Trainer des FC Chelsea entlassen worden war, wird der vormalige portugiesische Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari zu Saisonbeginn Nachfolger des Israelis. (1. Juli 2008)
  • Nach Differenzen hinsichtlich der Transferpolitik des Vereins tritt Alan Curbishley als Trainer von West Ham United zurück. (3. September 2008) Neuer Trainer wird der ehemalige 35-fache italienische Nationalspieler Gianfranco Zola. (11. September 2008)
  • Kevin Keegan tritt als Trainer von Newcastle United zurück. Am Tag zuvor war dieser Schritt noch von Seiten der Vereinsführung dementiert worden. (4. September 2008) Joe Kinnear übernimmt die Trainingsleitung. (26. September 2008). Aufgrund gesundheitlicher Probleme bei Joe Kinnear übernimmt Assistent Chris Hughton ab Februar 2009 die Leitung kurzzeitig als Interimstrainer.
  • Die Vereinsführung der bis dato sieglosen Tottenham Hotspurs entlässt Juande Ramos (26. Oktober 2008) und verpflichtet einen Tag später den Trainer des Premier-League-Konkurrenten FC Portsmouth Harry Redknapp für eine Ablösesumme von fünf Millionen Pfund. (27. Oktober 2008)
  • Der FC Portsmouth befördert den ehemaligen englischen Nationalmannschaftskapitän und Kotrainer Tony Adams als Nachfolger von Harry Redknapp in die Cheftrainerposition. (28. Oktober 2008)
  • Nach dem Abrutschen auf einen Abstiegsplatz tritt Roy Keane als Trainer des AFC Sunderland zurück. (4. Dezember 2008) Der erst im November als Kotrainer verpflichtete Schotte Ricky Sbragia übernimmt zunächst auf Interimsbasis die Nachfolge und wird nach Weihnachten mit einem neuen 18-Monats-Vertrag dauerhaft als Cheftrainer installiert. (27. Dezember 2008)
  • Die Blackburn Rovers entlassen Paul Ince (16. Dezember 2008) und verpflichten nur einen Tag später Sam Allardyce als dessen Nachfolger. (17. Dezember 2008)
  • Am 9. Februar 2009 werden mit Tony Adams beim FC Portsmouth und Luiz Felipe Scolari beim FC Chelsea gleich zwei Trainer aus der Premier League entlassen. Auf Interimsbasis übernehmen bis zum Saisonende Paul Hart bei „Pompey“ und Guus Hiddink bei den „Blues“ die sportliche Leitung. Ab der nächsten Saison wird der italienische Startrainer Carlo Ancelotti Chelsea trainieren.[1]
  • Am 31. März 2009 ersetzt Alan Shearer den gesundheitlich angeschlagenen Joe Kinnear bis zum Saisonende als Trainer bei Newcastle United. Kinnear hatte am 16. Februar nach den Folgen einer notwendigen Bypass-Operation all seine Ämter niedergelegt.
  • Am 24. Mai 2009 tritt Ricky Sbragia als Trainer des AFC Sunderland zurück. Nachfolger wird am 2. Juni 2009 Steve Bruce, der bis dahin noch für Wigan Athletic aktiv war und an den die „Black Cats“ eine Ablösesumme in Höhe von drei Millionen Pfund zahlen.
  • Zum Nachfolger von Steve Bruce bei Wigan Athletic wird am 15. Juni 2009 mit Roberto Martínez der Ex-Trainer des Zweitligisten Swansea City ernannt.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Press Association Sport & The New Football Pools (Hrsg.): Official Football Yearbook 2009–2010. A&C Black Publishers Ltd, 2009, ISBN 978-1-408-11333-2.

Fußnoten und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5g6x4_rfx0j2QnPimw1WOGaugpTZw