Alan Shearer

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Alan Shearer
Spielerinformationen
Geburtstag 13. August 1970
Geburtsort Newcastle upon TyneEngland
Größe 183 cm
Position Stürmer
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1986–1992
1992–1996
1996–2006
FC Southampton
Blackburn Rovers
Newcastle United
118 0(23)
138 (112)
303 (148)
Nationalmannschaft
1990–1992
1992
1992–2000
England U-21
England B
England
11 0(13)
1 00(0)
63 0(30)
Stationen als Trainer
2009 Newcastle United
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Alan Shearer, OBE (* 13. August 1970 in Newcastle upon Tyne, Tyne and Wear) ist ein ehemaliger englischer Fußballspieler. Auf Vereinsebene war er für die Erstligisten FC Southampton, Blackburn Rovers und Newcastle United aktiv und spielte 63-mal in der englischen Nationalmannschaft.

Sowohl in seinen Klubs als auch für England war der Mittelstürmer häufig erfolgreich und wurde zu einem der weltweit renommiertesten Stürmer. Insgesamt schoss er in Pflichtspielen 422 Tore und hatte in den 17 Jahren seiner Laufbahn einen Saisonschnitt von rund 25 Toren. Nach der Europameisterschaft 2000 erklärte er seinen internationalen Rücktritt, spielte aber noch bis 2006 für seinen letzten Verein Newcastle United, bevor ihn eine Knieverletzung zwang, seine aktive Laufbahn zu beenden.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

FC Southampton (1986–1992)[Bearbeiten]

Im Alter von 15 Jahren absolvierte Shearer, der zu dieser Zeit für den Wallsend Boys Club spielte, ein Probetraining bei Newcastle United, in dem er sich fast ausschließlich als Torwart präsentierte. Da ihn Newcastle ablehnte, wechselte er später in die Nachwuchsabteilung des FC Southampton; für den Umzug aus dem Nordosten an die Südküste Englands spielte eine Rolle, dass sich zahlreiche jugendliche Weggefährten für den gleichen Weg entschieden hatten. Im Jahre 1988 debütierte Shearer als Einwechselspieler gegen den FC Chelsea für die Profimannschaft und erzielte einen Monat später drei Tore in der Partie gegen den FC Arsenal. Im Alter von 17 Jahren und acht Monaten brach er damit den Rekord als jüngster Spieler in der obersten englischen Spielklasse mit drei Toren in einer Partie, der zuvor – von Jimmy Greaves aufgestellt – über 30 Jahre Bestand hatte.

Trotz dieses erfolgversprechenden Karrierestarts schaffte es Shearer lange nicht zum Stammspieler; er spielte in der gesamten Folgesaison nur zehnmal und blieb ohne Torerfolg. Er blieb bis 1992 beim FC Southampton, ohne den Durchbruch zu schaffen, mit insgesamt 41 Einsätzen und 13 Treffern.

Dagegen machte er sich in der englischen U-21-Nationalmannschaft bereits einen Namen und erzielte dort in elf Partien dreizehn Tore. Dadurch wurde der Trainer der englischen A-Nationalmannschaft Graham Taylor auf ihn aufmerksam, der ihm im Februar 1992 seinen Einstand in der Begegnung gegen Frankreich verschaffte. Wie zuvor auf der Vereinsebene zeigte Shearer auf Anhieb eine gute Leistung und erzielte in der ersten Halbzeit die Führung zum 2:0-Sieg. Das andere Tor schoss Gary Lineker, der später im Jahr nach der EM 1992 zurücktreten sollte und Taylor vor das Problem stellte, einen adäquaten Nachfolger für den WM-Torschützenkönig von 1986 zu finden. 1992 machte Shearer sein einziges Spiel für die B-Nationalmannschaft Englands, um anschließend endgültig den Platz von Gary Lineker in der A-Nationalmannschaft zu übernehmen.

Blackburn Rovers und die ersten Jahre in der englischen Nationalmannschaft (1992–1996)[Bearbeiten]

Obwohl Taylor den jungen Shearer auch für die Europameisterschaftsendrunde nominierte, kam dieser nur beim torlosen Remis im Gruppenspiel gegen Frankreich zum Einsatz – England schied im Turnier bereits nach der Vorrunde aus. Aufgrund der guten internationalen Leistungen bot Kenny Dalglish, der Trainer der aufstrebenden – und von dem Stahlmagnaten Jack Walker üppig finanzierten – Blackburn Rovers, dem FC Southampton einen Transfer von Shearer für eine Ablösesumme von 3,6 Millionen Pfund an. Trotz einer zeitgleich vorliegenden Offerte des Spitzenvereins Manchester United akzeptierten der FC Southampton und Shearer das Angebot aus Blackburn.

Zwischenzeitlich entwickelte sich Shearer in der Nationalmannschaft zum Stammspieler und erzielte beim 4:0-Sieg in einer Qualifikationsbegegnung für die WM 1994 gegen die Türkei sein zweites Länderspieltor. Obwohl er in seiner ersten Spielzeit bei den Rovers aufgrund eines Kreuzbandrisses – den er am 26. Dezember 1992 gegen Leeds United erlitt – rund die Hälfte der Spiele (und damit auch der Länderspiele) versäumte, kam er mit 16 Toren in 21 Spielen auf eine außergewöhnlich gute Quote. Dennoch endete die Saison mit einem Rückschlag für Shearer, zumal England 1993 die Qualifikation für die Weltmeisterschaft zu verspielen begann.

Der endgültige Aufstieg Shearers zu einem nationalen Spitzenspieler gelang schließlich in der Saison 1993/94, als er in 40 Spielen 31 Tore schoss. Dadurch verhalf er seiner Mannschaft wesentlich zur Vizemeisterschaft knapp hinter Manchester United. Die Vereinigung der heimischen Fußballjournalisten (Football Writers’ Association) wählte ihn nach Ablauf der Spielzeit zu Englands Fußballer des Jahres. Nach drei weiteren Toren in der Nationalmannschaft begann schließlich die neue Saison 1994/95, die die erfolgreichste in Shearers Laufbahn werden sollte.

Mit dem neu zu den Rovers gestoßenen Chris Sutton bildete Shearer auf Anhieb eine äußerst erfolgreiche Sturmpartnerschaft, die fortan als „SAS“ („Sutton and Shearer“) große Bekanntheit in den heimischen Medien feiern sollte, wobei der Begriff SAS als Abkürzung für Special Air Service Bezug auf eine Spezialeinheit der British Army nimmt. Shearer übertraf mit 34 Toren in 42 Spielen seine Leistung des Vorjahres und konnte mit seinem Verein die Meisterschaft gewinnen.

Auch in der Spielzeit 1995/96 kam Shearer mit 31 Toren in 35 Spielen zum dritten Mal in Folge auf mehr als 30 Treffer, aber in der englischen Nationalmannschaft blieben seine Tore aus, als er in elf Spielen vor der EM 1996 ohne einen Treffer blieb. Da sich die nun von Terry Venables betreute Auswahl Englands als Gastgeber nicht für die Europameisterschaft qualifizieren musste, blieb das ohne Folgen. Vor Turnierbeginn aber wuchs der Druck auf Shearer, von dem in erster Linie die Torerfolge der Mannschaft abhingen.

Die Europameisterschaft 1996[Bearbeiten]

Nach 20 Spielminuten durchbrach Shearer im ersten Gruppenspiel gegen die Schweiz im Wembley-Stadion seine torlose Zeit. Da die Partie nur 1:1 endete, war die Spannung vor der zweiten Partie gegen Schottland nicht geringer. Nach einer torlosen und ausgeglichenen ersten Halbzeit köpfte Shearer nach einer Flanke von Gary Neville die Führung zum 1:0, die später Paul Gascoigne zum 2:0-Endstand ausbaute. Um ins Viertelfinale einzuziehen, durfte das englische Team im letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande nicht verlieren. Es folgte eine außergewöhnlich gute Leistung Englands; der Gastgeber gewann nach je zwei Toren Shearers und seines Sturmpartners Teddy Sheringham überraschend deutlich mit 4:1. Experten sprachen nach diesem Spiel – ironisch auf den Gegner verweisend – von „totalem Fußball“.

Im Viertelfinale stand England dem Team aus Spanien gegenüber. Die über weite Strecken ereignisarme Partie endete nach Verlängerung torlos im Elfmeterschießen. Shearer verwandelte dabei den ersten Strafstoß, England zog nach den verschossenen Elfmetern von Miguel Ángel Nadal und Fernando Hierro ins Halbfinale gegen Deutschland ein. Dort köpfte Shearer nach nur drei Minuten das 1:0, das Stefan Kuntz kurz darauf zum 1:1 ausglich. Erneut musste England im Elfmeterschießen antreten, das der Gastgeber nach dem Fehlschuss von Gareth Southgate gegen den späteren Turniersieger verlor. Shearer wurde mit fünf Toren Torschützenkönig der Europameisterschaft. Zudem wählte ihn der europäische Fußballverband UEFA – gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden David Seaman und Steve McManaman – in die Mannschaft des Turniers.

Newcastle United und der frühe Rücktritt in der englischen Nationalmannschaft (1996–2000)[Bearbeiten]

Nach der Europameisterschaft bemühte sich Manchester United wiederum um eine Verpflichtung Shearers aus Blackburn. Er nahm die Offerte erneut nicht an und wechselte stattdessen in seine Heimat zum Verein Newcastle United, den Shearers Kindheitsidol Kevin Keegan trainierte. Die Ablösesumme von 15 Millionen Pfund machte Shearer zum damals weltweit teuersten Spieler. Der Erwartungsdruck wirkte sich nicht negativ auf Shearers Leistung aus; er erreichte 25 Tore in 31 Spielen während seiner ersten Saison 1996/97 im St. James’ Park. Zu Beginn der Qualifikation zur WM 1998 in Frankreich schoss er zudem für sein Land fünf Tore; seine Saisonleistung wurde von der Profifußballer-Gewerkschaft PFA mit der Ehrung als Englands Fußballer des Jahres – zum zweiten Mal nach 1995 – ausgezeichnet.

Im Sommer 1997 brach sich Shearer in der Saisonvorbereitung im Goodison Park einen Knöchel, wodurch er zahlreiche Spiele der Saison verpassen sollte. Dennoch führte er die nun von Kenny Dalglish betreute Mannschaft bis ins Endspiel des FA Cups, das Newcastle gegen den FC Arsenal aber mit 0:2 verlor (Shearer traf dabei in einer Szene den Pfosten). Kontrovers wurde in der Meisterschaftsrunde diskutiert, dass Shearer während der Partie gegen Leicester City in einem Zweikampf dem gegnerischen Neil Lennon gegen den Kopf trat. Graham Kelly, ehemaliger Geschäftsführers des englischen Fußballverbands FA, schreibt in seiner Autobiografie, Shearer habe im Falle einer Bestrafung mit seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft vor der Weltmeisterschaft gedroht. Dieser Aussage widersprach Shearer; die Angelegenheit blieb folgenlos.

Während der Weltmeisterschaft schoss Shearer beim 2:0-Sieg gegen Tunesien seinen ersten Treffer, der aber sein einziges Tor in der Gruppenphase bleiben sollte. Im Achtelfinale stand England der Mannschaft aus Argentinien gegenüber, das nach einem 2:2 – Shearer hatte in der ersten Halbzeit per Strafstoß getroffen – im Elfmeterschießen entschieden wurde. Dort verwandelte Shearer seinen Elfmeter, was nicht zum Weiterkommen Englands genügte, da seine Mannschaftskollegen Paul Ince und David Batty verschossen.

Nach der WM startete England schlecht in die Qualifikationsspiele für die bevorstehende Euro 2000 in Belgien und den Niederlanden. Als schließlich der englische Trainer Hoddle seinen Rückzug bekanntgab, wurde mit Kevin Keegan Shearers ehemaliger Trainer von Newcastle United als Nachfolger bestimmt. Er stärkte seinen ehemaligen Zögling in der Rolle als Mannschaftskapitän. In seinem nun von Ruud Gullit trainierten Verein erreichte Shearer 1999 erneut ein FA-Cup-Endspiel und unterlag dort Manchester United – wie bereits im Jahr zuvor gegen den FC Arsenal – mit 0:2.

Obwohl Shearer im September 1999 erstmals für England gegen Luxemburg drei Tore in einem Spiel gelangen, befand er sich in seinem Verein in einer schwierigen Situation, die darin gipfelte, dass er von Gullit bei der 1:2-Niederlage im Derby gegen den FC Sunderland nicht aufgestellt wurde. Weitere Unruhe um Shearers Person entstand, als Aufnahmen in der Zeitung News of the World veröffentlicht wurden, in denen die Vereinsfunktionäre Freddy Shepherd und Douglas Hall ihren Stürmer als Mary-Poppins-Figur karikierten. Kurze Zeit später trat Gullit von seinem Trainerposten zurück, gefolgt von Bobby Robson.

England schaltete in den Ausscheidungsspielen zur Europameisterschaft Schottland aus, woraufhin Shearer – noch vor seinem 30. Geburtstag – den Rückzug aus der Nationalmannschaft nach Ablauf des Turniers ankündigte.

Nach der 2:3-Auftaktniederlage gegen Portugal, bei der Shearer ohne Torerfolg blieb, rehabilitierte sich das Team gegen Deutschland in Charleroi mit einem 1:0-Sieg, wobei Shearer den entscheidenden Treffer beisteuerte. Um sich sicher für die nächste Runde zu qualifizieren, musste England auch die letzte Partie gegen Rumänien gewinnen. Trotz einer 2:1-Halbzeitführung Englands – Shearer hatte dabei per Elfmeter getroffen – unterlag England im letzten Spiel Shearers noch mit 2:3, was das Ausscheiden aus dem Turnier zur Folge hatte. In 63 Länderspielen hatte Shearer 30 Tore erzielt und belegt damit in der englischen Torschützenliste gemeinsam mit Nat Lofthouse und Tom Finney den fünften Platz.

Die letzten Jahre in Newcastle (2000–2006)[Bearbeiten]

Trotz wiederkehrender Bitten aus den englischen Medien und dem Umfeld der Nationalmannschaft kehrte Shearer nicht auf die internationale Bühne zurück und bestand darauf, sich in den letzten Karrierejahren auf den Vereinsfußball zu fokussieren.

Dabei gelang ihm zur Saison 2002/03 die Rückkehr in die Champions League, wo er mit Newcastle die ersten drei Gruppenspiele verlor. Da aber alle Rückspiele gewonnen werden konnten – was bisher sonst nur dem FC Liverpool gelang –, zog Newcastle noch unerwartet in die zweite Gruppenphase ein, kam aber nicht darüber hinaus.

Im Jahr darauf besaß Newcastle United erneut die Möglichkeit zum Einzug in die Champions League, wo der Verein jedoch bereits in der Qualifikationsphase Partizan Belgrad unterlag; Shearer vergab im entscheidenden Elfmeterschießen seinen Strafstoß. Shearer blieb in Newcastle trotz weiterhin guter Torausbeute ohne Titelgewinn.

Nachdem Shearer seinen Rücktritt zum Ende der Saison 2004/05 angekündigt hatte, überredete ihn Trainer Graeme Souness zur Fortführung seiner Karriere um ein weiteres Jahr, wo er für die Rolle eines Spielertrainers (als Kotrainer von Souness) vorgesehen war. Dabei brach er noch den damals 49 Jahre alten Rekord von Jackie Milburn von 200 Toren für Newcastle United, als er am 4. Februar 2006 seinen 201. Treffer in einem Heimspiel gegen den FC Portsmouth erzielte (Milburns „inoffizielle“ Tore während des Zweiten Weltkrieges, die außerhalb der regulären Meisterschaft erzielt wurden, blieben dabei unberücksichtigt).

Drei Saisonspiele vor Ende seiner Laufbahn erlitt Shearer am 17. April 2006 beim 4:1-Sieg gegen den FC Sunderland einen Bänderriss in seinem linken Knie, als er bei seinem 206. Tor unglücklich mit einem gegnerischen Spieler kollidierte. Aufgrund dieser Verletzung endete seine Karriere vorzeitig. Am 22. April bestätigte er seinen endgültigen Rücktritt vom aktiven Sport.

Am 11. Mai 2006 kam Shearer zu seinem persönlichen Abschiedsspiel, in dem Newcastle United im heimischen St. James Park dem schottischen Spitzenverein Celtic Glasgow gegenüberstand. Das Team von Newcastle United wurde um namhafte Gastspieler wie Steve Watson, Gary Speed, Rob Lee und Les Ferdinand verstärkt. Aufgrund seiner Verletzung konnte Shearer selbst an der Partie nicht teilnehmen. Lediglich den Anstoß nahm Shearer vor und verwandelte einen Elfmeter zum Ende der Begegnung, der den 3:2-Sieg für Newcastle sicherstellen sollte. Die Einnahmen wurden sowohl der Kinderrechtsorganisation NSPCC, deren Schirmherr Shearer ist, als auch der Bobby Moore-Stiftung zur Verfügung gestellt.

Nach der aktiven Laufbahn[Bearbeiten]

Unmittelbar nach seinem Rücktritt kursierten Spekulationen über Shearers künftiges Betätigungsfeld, dass er bei Newcastle United im direkten Anschluss eine Trainer- und Managertätigkeit anstrebe. Shearer lehnte dies mit dem Hinweis ab, er wolle in den folgenden Jahren erst einmal „das Leben genießen“. Direkt nach Ablauf der Saison ernannte der Vereinsvorsitzende Freddy Shepherd den ehemaligen Torjäger und Assistenztrainer zum Botschafter des Klubs.

Im Sommer 2006 war er als BBC-Experte bei der WM 2006 in Deutschland aktiv. Dabei wurde er stark kritisiert, als er Wayne Rooney nach dessen Platzverweis im Spiel gegen Portugal empfahl, seinen Vereinskameraden Cristiano Ronaldo bei der Rückkehr nach Manchester zu „traktieren“[1] Des Weiteren ist er als Analyst für die BBC-Sendung „Match of the Day“ tätig.

Obwohl er Interesse an einer Trainertätigkeit bekundet hatte, lehnte er im Juli 2006 die Assistenz im Stab Steve McClarens ab. Stattdessen versucht Shearer, die UEFA-Trainerlizenz zu erwerben, die notwendig ist, um eine Fußballmannschaft auf europäischer Ebene zu betreuen.

Am 1. April 2009 gab Newcastle United bekannt, dass Shearer für die letzten acht Spiele der Saison 08/09 als Trainer aushelfen sollte, da sich sein Vorgänger Joe Kinnear einer Herzoperation unterziehen musste.[2]

Leistungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Shearer war der erste Premier-League-Spieler, der 100 Tore bei zwei verschiedenen Vereinen schoss. Für die Leistung wurde er mit dem „Awarded Barclaycard Award“ geehrt.
  • Im Juni des Jahres 2001 wurde er von der britischen Königin mit dem Order of the British Empire als OBE ausgezeichnet.
  • Anlässlich seines 200. Premier-League-Tores in der Partie gegen Charlton Athletic erhielt er im Jahre 2002 zudem den „Barclaycard Merit Award“.
  • Den monatlich vergebenen Titel des besten Premier-League-Spielers gewann Shearer vier Mal: November 1994, September 1998, Dezember 2002 und Oktober 2003
  • Shearer wurde im Jahre 2004 in die English Football Hall of Fame aufgenommen.
  • Mit insgesamt 260 Toren ist Shearer aktueller Rekordtorschütze der Premier League.
  • Am 4. Dezember 2006 verlieh ihm die Northumbria University in Newcastle upon Tyne die Ehrendoktorwürde.

Privates[Bearbeiten]

Alan Shearer ist verheiratet und hat einen Sohn und zwei Töchter.

Statistische Daten[Bearbeiten]

Vereinsstationen[Bearbeiten]

  • FC Southampton (1986–1992)
  • Blackburn Rovers (1992–1996)
  • Newcastle United (1996–2006)

Erfolge[Bearbeiten]

  • Englischer Meister: 1995
  • Englands Fußballer des Jahres
    • Wahl der englischen Fußballjournalisten FWA: 1994
    • Wahl der Profifußballer-Gewerkschaft PFA: 1995, 1997
  • Englands Fußballer des Monats: Nov. 1994, Sept. 1998, Dez. 2002, Okt. 2003
  • Torschützenkönig
    • Premier League: 1994/95 (34 Tore), 1995/96 (31 Tore) & 1996/97 (25 Tore)
    • Fußball-Europameisterschaft: 1996 (5 Tore)
    • UEFA-Pokal: 2004 (6 Tore), 2005 (11 Tore)
  • UEFA Euro 1996 All-Star-Team
  • FIFA 100

Weblinks[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. Im Original: „I think there’s every chance that Wayne Rooney could go back to the Manchester United training ground and stick one on Ronaldo because he hasn’t helped him there.“ Zitiert in Graham Taylor: Experts Slam Sven. In: BBC.co.uk, 1. Juli 2006.
  2. NUFC Statement – Alan Shearer. In: nufc.premiumtv.co.uk.