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Georg Elser

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Sonderbriefmarke zum 100. Geburtstag von Georg Elser (2003)

Johann Georg Elser (* 4. Januar 1903 in Hermaringen, Württemberg; † 9. April 1945 im KZ Dachau, Bayern) war ein deutscher Kunstschreiner und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Am 8. November 1939 führte er im Münchner Bürgerbräukeller ein Sprengstoffattentat auf Adolf Hitler und nahezu die gesamte nationalsozialistische Führungsspitze aus, das nur knapp scheiterte.

Leben

Ort des Geburtshauses in Hermaringen mit Stolperstein von Gunter Demnig im Gehweg

Königsbronn

Georg Elser war das nichteheliche Kind von Maria Müller, Tochter eines Wagners und Landwirts. Ein Jahr nach seiner Geburt heiratete sie den Holzhändler und Landwirt Ludwig Elser aus Königsbronn. Durch diese Eheschließung wurde Georg Elser als Sohn von Ludwig Elser legitimiert.[1] Ludwig Elser betrieb einen Holzhandelsbetrieb in Königsbronn bei Heidenheim in Württemberg, wo Georg mit seinen Geschwistern aufwuchs.

Georg Elser hatte fünf jüngere Geschwister: Friederike (* 1904), Maria (* 1906), Ludwig (* 1909), Anna (* 1910) und Leonhard (* 1913). Seine Kindheit war geprägt durch frühes Arbeiten am elterlichen Hofe und die Alkoholkrankheit seines Stiefvaters.

Nach dem Besuch der Volksschule in Königsbronn 1910 bis 1917 begann er eine Lehre als Eisendreher in den ehemaligen Königlichen Hüttenwerken Königsbronn. 1919 brach er diese aus gesundheitlichen Gründen ab und begann eine Lehre als Schreiner. Nach Bestehen der Gesellenprüfung als Jahrgangsbester 1922 arbeitete er bis 1925 in verschiedenen Schreinereien in Königsbronn, Aalen und Heidenheim als Bau- und Möbeltischler.[1] Sein beruflicher Werdegang war geprägt durch die Konjunkturschwankungen der deutschen Wirtschaft (Hyperinflation 1923, Weltwirtschaftskrise ab 1930) und die Machtergreifung der Nationalsozialisten.

Mitglied im Roten Frontkämpferbund

Erstes politisches Interesse Elsers zeigte seine Mitgliedschaft im Holzarbeiterverband; er übernahm dort aber nie eine Führungsrolle.

Wie Elser im Berliner Verhörprotokoll erklärte, trat er 1928 oder 1929 in Konstanz dem Roten Frontkämpferbund bei, dem paramilitärischen Kampfverband der KPD. Er sei aber nur zahlendes Mitglied gewesen, habe keine Uniform besessen und keinerlei Funktionärsposten innegehabt.[2] Wie stark seine kommunistische Orientierung und sein Engagement innerhalb der KPD und ihrer Organisationen tatsächlich war, lässt sich nicht widerspruchsfrei rekonstruieren.[3]

Leben und Arbeit am Bodensee

Sein Wunsch nach einem höheren Lohn und eine aufkommende Sehnsucht in die Ferne ließen ihn nie wirklich sesshaft werden. Für kurze Zeit fand er Arbeit beim Propellerbau bei Dornier in Friedrichshafen.[4]

Nur in Konstanz lebte und arbeitete er ab 1925 für eine längere Zeit und stellte hölzerne Uhrengehäuse für vorgefertigte Stand-, Kamin- und Tischuhren in der Uhrenfabrik Constantia, Metzner & Co her. Im Jahr 1929 musste die betriebliche Arbeit aufgrund mehrerer Todesfälle in der Betriebsleitung immer wieder unterbrochen werden, bis schließlich die Arbeiten endgültig eingestellt und sämtliche Arbeiter entlassen wurden: „Soviel mir erinnerlich ist, war die Entlassung auf einen Brand in der Firma zurückzuführen“. Bis 1932 blieb Elser am Bodensee und arbeitete dort in unterschiedlichen Schreinereien, wo er jedoch aufgrund von Schließungen und Mitarbeiterentlassungen immer nur für kurze Zeit bleiben konnte. 1930 arbeitete er ein halbes Jahr lang auch als Grenzgänger von Konstanz mit dem Fahrrad aus in Bottighofen in der Schweiz in der Schreinerei Schönholzer als Schreiner.[4] Von 1930 bis 1932 stellte Elser in Meersburg in der Kunkelgasse in der Nachfolgefirma der in Konkurs gegangenen Konstanzer Uhrenfabrik für den Uhrenfabrikanten Rothmund Holzgehäuse her.[4] Nach dem Konkurs von Rothmund musste Elser seine Wohnung in Konstanz aus finanziellen Gründen aufgeben. Er fand eine Unterkunft in Meersburg Am Stadtgraben[5] und arbeitete (z. B. Uhrenreparaturen, Schreinerarbeiten) gegen Kost und Logis.[4] Unter den Arbeitskollegen galt Elser als übergenauer Arbeiter.

Im Jahr 1926 trat Elser in den Trachtenverein Oberrheintaler in Konstanz ein und kaufte sich eine Zither; er wurde Mitglied im Zitherclub Konstanz.[6] Er war auch Mitglied des Trachtenvereins Alpenrose und des Abstinentenvereins Kreuzlingen.[7]

Elser lernte die Konstanzer Kellnerin Mathilde Niedermann kennen[4] und wurde 1930 Vater eines nichtehelichen Sohnes namens Manfred.[8] Der spätere Ehemann von Niedermann adoptierte Elsers Sohn.[9]

Zurück in Königsbronn

Im August 1932 kehrte Elser allein nach Königsbronn zurück, da der Vater „immer mehr und mehr saufe und […] er einen Acker um den anderen verkaufe, um seine Schulden zu bezahlen“. In Königsbronn war Elser in der Landwirtschaft tätig und fertigte in seiner eigenen Werkstatt Möbel für die umgebende Bevölkerung an.[10]

Von Dezember 1936 bis März 1939 arbeitete er bei der Heidenheimer Firma Waldenmaier, eine Armaturenfabrik (heute: Erhard GmbH & Co. KG), zunächst als Hilfsarbeiter in einer Gussputzerei und ab dem Sommer 1937 in der Versandabteilung, wo er bis März 1939 die Prüfung der Materialeingänge übernahm.[11] Dort erfuhr er auch von einer Sonderabteilung, in der Pulverkörner gepresst und Geschosszünder hergestellt wurden.[11] Ab November 1938 entwendete er über einen längeren Zeitraum 250 Pressstückchen Pulver,[12] die er später zusätzlich zu dem Dynamit, das er im April und Mai 1939 in einem Steinbruch stahl, für seine selbst gebaute Bombe verwendete.[13]

1933[14] lernte Georg Elser die verheiratete Elsa Härlen, geb. Stephan (* 1911; † 1994) kennen. Er hatte eine Liebesbeziehung mit ihr und möglicherweise ein oder zwei Kinder.[15] Nach deren Geburt zog sie 1936 von ihrem Ehemann weg ins Haus ihrer Eltern nach Jebenhausen und ließ sich dann scheiden. Nach ihrer Erinnerung war von Heirat mit Elser die Rede, doch dann hätten sie sich „auseinander gelebt“ und im Januar 1939 zum letzten Mal getroffen.[14] Tatsächlich distanzierte sich Elser von Familie und Freunden, auch von Elsa Härlen, damit sie später nicht als Mitwisser verdächtigt würden.

Am 5. August 1939 zog Elser nach München in die Blumenstraße 19, ab 1. September in die Türkenstraße 94, um dort seinen Anschlag auf Hitler vorzubereiten.[16]

Attentat im Bürgerbräukeller

Motive

Elser war früh ein Gegner des Nationalsozialismus. Er verweigerte nach 1933 den Hitlergruß. Nach Augenzeugenberichten verließ er den Raum, wenn Hitler-Reden im Rundfunk übertragen wurden. In der frühen Phase war der Hauptgrund seiner Abneigung, wie er in einem späteren Gestapo-Verhör angab, die Verschlechterung der Lebensbedingungen nach 1933:[17]

„So z. B. habe ich festgestellt, dass die Löhne niedriger und die Abzüge höher wurden. […] Der Stundenlohn eines Schreiners hat im Jahr 1929 eine Reichsmark betragen, heute wird nur noch ein Stundenlohn von 68 Pfennigen bezahlt. […] Der Arbeiter kann z. B. seinen Arbeitsplatz nicht mehr wechseln, wie er will; er ist heute durch die HJ nicht mehr Herr seiner Kinder, und auch in religiöser Hinsicht kann er sich nicht mehr so frei betätigen.“[18]

Etwa ab 1938 prägte ein anderes Motiv seine Abneigung. Elser erkannte die Kriegsvorbereitungen und das Nachgeben der Westmächte bezüglich territorialer Forderungen des Deutschen Reichs:

„Die von mir angestellten Betrachtungen zeitigten das Ergebnis, dass die Verhältnisse in Deutschland nur durch eine Beseitigung der augenblicklichen Führung geändert werden könnten. Unter der Führung verstand ich die ‚Obersten‘, ich meine damit Hitler, Göring und Goebbels. Durch meine Überlegungen kam ich zu der Überzeugung, dass durch die Beseitigung dieser 3 Männer andere Männer an die Regierung kommen, die an das Ausland keine untragbaren Forderungen stellen, die kein fremdes Land einbeziehen wollen und die für eine Verbesserung der sozialen Verhältnisse der Arbeiterschaft Sorge tragen werden.“[19]

Elser wollte die führenden politischen Personen des NS-Staates mit einer Zeitbombe ausschalten und so den etwa zwei Monate zuvor von Deutschland ausgelösten Krieg gegen Polen, der sich zum Zweiten Weltkrieg ausgeweitet hatte, im Alleingang stoppen.

Planung und Vorbereitung

Eine der NSDAP-Versammlungen im Bürgerbräukeller
Aus diesem Steinbruch in Königsbronn-Itzelberg entwendete Elser den Sprengstoff für seine Bombe

Nach dem Münchner Abkommen vom 30. September 1938 war Elser endgültig davon überzeugt, dass Hitler einen neuen Krieg plante und nur noch seine Ermordung großes Unheil abwenden könne. Nun begann er, einen Bombenanschlag zu planen. Da Hitler bekanntlich abends vor jedem Jahrestag seines gescheiterten Putschversuchs vom 9. November 1923 im Münchner Bürgerbräukeller eine Rede hielt, beschloss Elser, in die Säule direkt hinter dem Rednerpult eine Zeitbombe einzubauen. Er heuerte zunächst als Arbeiter im Steinbruch von Georg Vollmer in Königsbronn-Itzelberg an, um dort 105 Dynamit-Sprengpatronen und 125 Sprengkapseln für seine Zeitbombe zu entwenden.[20][21] Am 5. August 1939 zog er nach München und mietete dort eine kleine Werkstatt. Den Nachbarn gegenüber gab er sich als Erfinder aus und konnte so unauffällig einen Zeitzünder konstruieren.

Ab Ende August 1939 suchte Elser den Bürgerbräukeller jeden Abend auf, nahm dort zunächst eine einfache Arbeitermahlzeit für 60 Pfennig zu sich und wartete eine günstige Gelegenheit ab, um sich unbemerkt in der Besenkammer zu verstecken. Dort verharrte er mehrere Stunden, bis das Gasthaus abgeschlossen wurde. In über 30 Nächten höhlte er dann in mühevoller, riskanter Arbeit eine Säule aus, um darin die Bombe mit Zeitzünder zu deponieren. Die Öffnung verschloss Elser mit einem Teilbrett der Säulenverkleidung, das er wie eine Tür anbrachte, während er die Schnittstellen in der Säule mit den Leisten der Verkleidung verdeckte.[13] Der durch die Arbeit entstandene Hohlraum befand sich oben in einer Säule, die unmittelbar hinter Hitlers Rednerpult stand. Um nicht durch Geräusche auf sich aufmerksam zu machen, musste er jeweils für zehn Minuten seine Arbeit unterbrechen, bis die automatische Toilettenspülung des Bürgerbräukellers wieder einsetzte. Den anfallenden Schutt versteckte er in einem selbstgefertigten Sack, den er anfangs in einem Karton, später in einem Koffer unter den Augen der Kellnerinnen tagsüber hinaustrug und in der Isar entleerte.[13] In den ersten Novembertagen baute er seine selbstkonstruierte Zeitbombe samt Dynamitpatronen, Sprengkapseln und Schwarzpulver in den Hohlraum in der Säule ein.[22] In der Nacht vom 7. auf den 8. November überprüfte er im Bürgerbräukeller durch Horchen das Ticken des Uhrwerks der Zeitbombe.[23]

Bombenexplosion und Opfer des Attentats

Am 8. November 1939 waren im Münchener Bürgerbräukeller etwa 1500 bis 2000 Zuhörer, nach anderen Angaben sogar 3000 Zuhörer, darunter ein großer Teil der NS-Führungsspitze, zum Gedenken an den Hitlerputsch 1923 versammelt.[24] Die Parteiprominenz saß dicht gedrängt vor dem Rednerpult Hitlers:[25]

Name Funktion im Jahre 1939 Teilnehmer am
Hitlerputsch 1923
Max Amman Präsident der Reichspressekammer ×
Martin Bormann Reichsleiter der NSDAP, Stabsleiter von Rudolf Heß
Wilhelm Brückner Chefadjudant von Adolf Hitler
Franz Xaver Ritter von Epp Reichsstatthalter in Bayern
Karl Fiehler Oberbürgermeister von München ×
Wilhelm Frick Reichsminister des Innern ×
Joseph Goebbels Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda
Ulrich Graf Mitglied des Reichstags, rettete Adolf Hitler beim Putsch das Leben ×
Rudolf Heß Stellvertreter des Führers in der NSDAP ×
Konstantin Hierl Reichsarbeitsführer ×
Heinrich Himmler Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei ×
Heinrich Hoffmann Fotograf, Verleger ×
Adolf Hühnlein Korpsführer des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps ×
Hermann Kriebel Leiter der Personal- und Verwaltungsabteilung im Auswärtigen Amt ×
Robert Ley Leiter der Deutschen Arbeitsfront
Alfred Rosenberg Reichsleiter der NSDAP, Beauftragter für geistige und weltanschauliche Schulung und Erziehung der NSDAP ×
Julius Schaub Chefadjudant von Adolf Hitler ×
Rudolf Schmundt Militärischer Chefadjudant Hitlers
Fritz Todt Generalbevollmächtigter für die Bauwirtschaft
Adolf Wagner NSDAP-Gauleiter von München-Oberbayern ×
Christian Weber SS-Brigadeführer, hielt die Eröffnungsrede der Veranstaltung ×
Friedrich Weber Leiter der Reichstierärztekammer ×
Karl Wolff Stabschef von Heinrich Himmler

Weil Hitlers geplanter Rückflug nach Berlin wegen Nebels ausfiel und er stattdessen auf einen Sonderzug ausweichen musste,[26] beendete er seinen Aufenthalt im Bürgerbräukeller früher als von Elser erwartet. Er verließ mit seinem Führungsstab das Gebäude bereits dreizehn Minuten vor der Explosion der Zeitbombe.[27]

Bürgerbräukeller am Tag nach dem Anschlag

Die Bombe explodierte exakt zu der von Elser vorgesehenen Zeit um 21:20 Uhr. Die Explosion des Sprengsatzes verwüstete den Saal, in dem sich zu diesem Zeitpunkt nur noch hundertzwanzig bis hundertfünfzig Menschen aufhielten.[28] Sie tötete acht und verletzte 57 Personen, davon fünfzehn schwer.[28] Das Explosionsgeräusch war für Radiohörer, die die Berichterstattung über die Veranstaltung verfolgten, deutlich zu hören.[29]

Durch die Druckwelle der Explosion war der Pfeiler zusammengebrochen, in dem die Zeitbombe mit dem Dynamit versteckt war. Im Bereich der Rednertribüne war die gesamte Deckenkonstruktion auf das Pult und die umliegenden Stühle und Tische gestürzt. Drei Menschen wurden sofort erschlagen und Dutzende unter Mauerwerk, Dachträgern und Holzbalken begraben. Fünf starben nach der Einlieferung in die Krankenhäuser.[30]

Die Todesopfer waren laut einem Pressebericht der Münchner Neuesten Nachrichten vom 10. November 1939:[31][32][33]

Name Alter Hintergrundinformationen
Maria Henle 30 Aushilfskellnerin bei größeren Veranstaltungen im Bürgerbräu, hinterließ Ehemann und zwei kleine Kinder
Michael Wilhelm Kaiser 50 Langjähriger Hitler-Anhänger, SA-Sturmhauptführer (entspricht Hauptmann), Stellv. Führer der NSKK-Motorstandarte 86
Emil Kasberger 54 Langjähriges NSDAP-Mitglied, Flötist beim Gaumusikzug des Traditionsgaus München-Oberbayern, hinterließ Ehefrau und heranwachsende Tochter
Franz Lutz 53 Langjähriger Hitler-Anhänger, SA-Sturmhauptführer (entspricht Hauptmann)
Leonhardt Reindl 57 Seit 1923 NSDAP-Mitglied, Inhaber des grünen Dauerausweises für Alte Kämpfer
Eugen Schachta 32 SA-Mitglied, Haupteinsatzleiter beim Reichsautozug, war im Saal für Auf- und Abbau technischer Apparaturen zuständig, seit elf Monaten verheiratet
Michael Schmeidl unbekannt NSDAP-Mitglied, Alter Kämpfer, Oberamtmann a. D., war zunächst schwerverletzt und starb ein paar Tage später
Wilhelm Weber 37 SA-Mitglied, Reichsautozug, war im Saal für Auf- und Abbau technischer Apparaturen zuständig, hinterließ Ehefrau und zwei kleine Kinder

Festnahme in Konstanz

Besprechung von Ermittlungsergebnissen zum Bombenanschlag im Bürgerbräukeller. V. l. n. r.: Franz Josef Huber, Arthur Nebe, Heinrich Himmler, Reinhard Heydrich, Heinrich Müller.

Elser erreichte auf seiner Flucht am 8. November 1939, mit dem Dampfer von Friedrichshafen kommend, den Konstanzer Hafen um 20:40 Uhr. Er nahm die Route Marktstätte, Rosgartenstraße, Bodanplatz, Hüetlinstraße, Kreuzlinger Straße in die Straße Schwedenschanze.[34]

Elser wurde gegen 20:45 Uhr (vor der Explosion um 21:20 Uhr im Münchner Bürgerbräukeller) bei dem Versuch, in die Schweiz zu fliehen, noch auf deutscher Seite vom Zollassistenten Xaver Rieger und dem Hilfsgrenzangestellten Waldemar Zipperer vom Zollgrenzschutz in Konstanz im Wessenberggarten in der Schwedenschanze festgenommen und zum 200 Meter entfernten Hauptzollamt gebracht.[35] Er machte sich verdächtig, weil seine Grenzkarte abgelaufen war und seine Tasche u. a. eine Ansichtskarte des Bürgerbräukellers und Teile eines Zünders enthielt. Unter dem Rockaufschlag trug er ein Abzeichen des kommunistischen Rotfrontkämpferbundes.[34][36] Er wurde nach der Leibesvisitation im Zollgebäude am Kreuzlinger Tor in die Konstanzer Gestapo-Zentrale in der Mainaustraße 29 gebracht.[37] Nachdem seine Verhaftung nach Karlsruhe und von dort nach Berlin gemeldet worden war, brachte man ihn in die Staatspolizeileitstelle nach München.[5][38]

Verhör und Suche nach Hintermännern

Foto Elsers in der Presseberichterstattung vom 22. November 1939
Auszug aus einer Akte der Gestapo Düsseldorf[39]

Für die Ermittlungen wurde am Tag nach dem Anschlag eine Sonderkommission Bürgerbräukeller gegründet. Sie bestand aus einer Tatortkommission unter dem Abteilungsleiter Hans Lobbes aus dem Reichskriminalpolizeiamt und einer Täterkommission unter Franz Josef Huber, dem Leiter der Gestapozentrale in Wien.[40]

Elser wurde in München und Berlin von der Gestapo teils unter Folter verhört. Dabei stellte sich bald seine Täterschaft zum Anschlag in München heraus, zu der sich Elser schließlich bekannte. Er verriet sich unter anderem durch seine geschwollenen Knie, die aus seinen Arbeiten im Bürgerbräukeller für die Vorbereitung des Attentats resultierten, bei denen er nächtelang auf den Knien hatte herumrutschen müssen.[27][41][42]

Fünf Tage nach dem Attentat wurde am 13. November von der Gestapo auch Elsers in Stuttgart lebende Schwester Maria Hirth während der Arbeit festgenommen, ebenso ihr Mann Karl Hirth und ihr zehnjähriger Sohn Franz (* 1929).[43] Vater und Sohn wurden aus der vorher durchsuchten Wohnung ihrer Familie in der Lerchenstraße im Stuttgarter Westen zum Verhör in das Stuttgarter Dienstgebäude der Gestapo („Hotel Silber“) abgeführt. Karl Hirth war vorher vormittags an seinem Arbeitsplatz Hotel Württemberger Hof festgenommen worden. Im Hotel Silber trafen sie auf die Gattin und Mutter. Das Kind wurde von der Gestapo im Gebäude an der Pforte „vergessen“ und erst abends in ein nahe gelegenes Kinder- und Waisenheim gebracht. Franz Hirth hörte nach eigenen Worten erstmals kurze Zeit später mit großem Schrecken während einer Sondersendung aus dem Radio von dem Attentat. Er hatte früher einige Jahre im Haus Elser in Königsbronn gelebt, und Georg Elser, sein Onkel, war für ihn neben seinen Eltern die wichtigste Bezugsperson gewesen. Erst viele Jahre später überwand er seine im Zusammenhang mit dem Attentat empfundene Angst und Scham und die damit einhergehende Isolation, als er sich 1989 nach der Uraufführung des Kinofilms Georg Elser – Einer aus Deutschland dessen Regisseur Klaus Maria Brandauer zu erkennen gab. Später im Ruhestand referierte er als Zeitzeuge des Öfteren vor Schulklassen. Anfang 2015 überreichte er im Münchner Prinzregententheater den Hauptpreis des Bayerischen Filmpreises an Fred Breinersdorfer, den Produzenten des Oliver Hirschbiegel-Films Elser – Er hätte die Welt verändert.[44]

Vom 19. bis 23. November wurde Elser im Geheimen Staatspolizeiamt in der Prinz-Albrecht-Straße in Berlin von den Kriminalkommissaren Herbert Kappler, Schmidt und Seibold verhört.[45] Das Protokoll dieses Verhörs (Berliner Verhörprotokoll) wurde 1964 per Zufall entdeckt und ist die wichtigste Quelle über Georg Elser.[46]

Nachdem das Berliner Verhörprotokoll keinen Aufschluss über Hintermänner erbracht hatte, wurde weiter ermittelt. Der notwendige logistische Aufwand für ein derartiges Attentat schien für einen Einzelnen zu groß. Walter Schellenberg berichtet in seinen Memoiren, dass Hitler von Reinhard Heydrich verlangte:

„Ich möchte wissen, um was für einen Typ es sich bei diesem Elser handelt. Man muß den Mann doch irgendwie klassifizieren können. Berichten Sie mir darüber. Im übrigen wenden Sie alle Mittel an, um diesen Verbrecher zum Reden zu bringen. Lassen Sie ihn hypnotisieren, geben Sie ihm Drogen; machen Sie Gebrauch von allem, was unsere heutige Wissenschaft in dieser Richtung erprobt hat. Ich will wissen, wer die Anstifter sind, ich will wissen, wer dahintersteckt.“[47]

Der Psychiater Oswald Bumke begutachtete Elser und seine Motivation.[48] Elsers Aussagen wurden geheim gehalten. Goebbels wollte seine Tat als gemeinsame Aktion des britischen Geheimdienstes und des damals in der Schweiz lebenden Otto Strasser ausgeben. Diese Verbindungen sollte ein späterer Schauprozess „beweisen“. Die Zweifel an Elsers Alleintäterschaft gründeten sich auch darauf, dass man ihm nicht die Kenntnisse und Fähigkeiten zum Bau der zeitgesteuerten Bombe zutraute. Da Elser darauf beharrte, die Bombe in allen Details allein konstruiert und angefertigt zu haben, wurde er aufgefordert, sie unter Aufsicht ein zweites Mal zu bauen. Elser erstellte dafür eine genaue Liste der benötigten Einzelteile und fertigte die Bombe ein weiteres Mal an.[49]

Am 22. November 1939 informierte die deutsche Presse über den inzwischen überführten Täter[50] und stellte eine – in Wirklichkeit nicht existierende – Verbindung zum Venlo-Zwischenfall her, bei dem zwei britische Geheimdienstoffiziere an der niederländischen Grenze nach Deutschland entführt worden waren.

Von mehreren Fotografien, die von Elser zwischen dem 19. und dem 23. November gemacht worden waren, wurde nur eine in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht, sodass sie bis heute das bekannteste Bild Elsers geblieben ist. Die propagandistische Absicht der damaligen Bilderauswahl ergibt sich dadurch, dass Elser, der während der Verhöre geschlagen wurde und als gemeinster Verbrecher gebrandmarkt werden sollte, auf diesem Foto ungepflegt wirkt, auf anderen während der Vernehmung gemachten, aber nur für interne ermittlungstechnische Zwecke verwendeten Aufnahmen jedoch einen sicheren, kompetenten und überlegten Eindruck vermittelt.[51]

Racheakte

Als Vergeltungsmaßnahme für das Attentat ließ der Kommandant des KZ Buchenwald Karl Otto Koch bereits am Tag nach dem Attentat, am 9. November 1939, 21 jüdische Häftlinge erschießen. Ausgesucht wurden die Opfer von Arnold Strippel.

Internationale Reaktionen und Auswirkungen auf den Widerstand

Am 11. November 1939 drückte die sowjetische Regierung dem deutschen Botschafter Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg „ihr Bedauern und ihre Entrüstung über den ruchlosen Anschlag von München, ihre Freude über die glückliche Errettung Adolf Hitlers aus der Lebensgefahr und ihr Beileid für die Opfer des Attentats“ aus.[52]

Regimegegner im In- und Ausland waren ähnlich wie beim Reichstagsbrand überzeugt, die Nationalsozialisten selbst hätten das Attentat organisiert, um den Glauben an den von der „Vorsehung“ beschützten Führer zu stärken. Tatsächlich wurde die öffentliche Meinung, die in Teilen aufgrund des fortdauernden Krieges mit den Westmächten unsicher bis kritisch war, durch die propagandistische Ausschlachtung zugunsten Hitlers beeinflusst. Weiterhin wurde durch die nach dem Anschlag verschärften Sicherheitsbestimmungen ein weiterer geplanter Anschlag auf Hitler im Auftrag des Verschwörerkreises im Hauptquartier des Heeres in Zossen, zu dem sich der Diplomat Erich Kordt erboten hatte, verhindert.

Haftzeit und Ermordung

Elser wurde ab 1941[53] als „Sonderhäftling des Führers“ ohne Gerichtsverfahren im KZ Sachsenhausen, später im KZ Dachau unter dem Decknamen Eller gefangen gehalten. In Sachsenhausen war er im „Zellenbau“ in Zelle 13 untergebracht, die eigens für ihn aus drei Zellen zusammengelegt worden war. Er wurde vergleichsweise gut behandelt, hatte eine eigene Werkbank und eine Zither.[54] Es wird angenommen, dass er nach dem „Endsieg“ in einem Schauprozess als Zeuge gegen die britische Regierung auftreten und abgeurteilt werden sollte.

Am 5. April 1945 erschien SS-Obergruppenführer Ernst Kaltenbrunner, Chef der Sicherheitspolizei und des SD, im Führerbunker und berichtete Hitler über die polizeiliche Sicherheitslage. Hitler ordnete dabei die Hinrichtung von Admiral Wilhelm Canaris und des „besonderen Schutzhäftlings“ Georg Elser an. Der Chef der Gestapo, SS-Gruppenführer Heinrich Müller, ließ den Auftrag am selben Tag dem Kommandanten des KZ Dachau, Obersturmbannführer Eduard Weiter, in einem Schnellbrief übermitteln, der am 9. April dort eintraf:[55]

„Folgende Weisung ist ergangen: Bei einem der nächsten Terrorangriffe auf München bzw. auf die Umgebung von Dachau ist angeblich ‚Eller‘ tötlich [sic!] verunglückt. Ich bitte, zu diesem Zweck ‚Eller‘ in absolut unauffälliger Weise nach Eintritt einer solchen Situation zu liquidieren. Ich bitte besorgt zu sein, dass darüber nur ganz wenige Personen, die ganz besonders zu verpflichten sind, Kenntnis erhalten. Die Vollzugsanzeige hierüber würde dann etwa an mich lauten: ‚Am … anlässlich des Terrorangriffs auf … wurde u. a. der Schutzhäftling ‚Eller‘ tötlich verletzt.‘“[56][57]

Gleich nach Ankunft des Schnellbriefes wurde Elser noch am Abend des 9. April 1945 nach über fünf Jahren Haft heimlich und ohne Gerichtsurteil ermordet. Der SS-Oberscharführer Theodor Bongartz vollstreckte den Tötungsbefehl gegen 23:00 Uhr am Hinrichtungsplatz beim Krematorium in Dachau mit einem Genickschuss. Elsers Leiche wurde anschließend im Krematorium verbrannt.[56] Dies geschah einen Monat vor der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht, zwanzig Tage vor der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau durch US-Truppen und ohne, wie im Schnellbrief angeordnet war, auf den nächsten alliierten Fliegerangriff zu warten.

Nachwirkungen

Verfemung

Die Heimatgemeinde Königsbronn wurde nach dem Attentat durch die Gestapo durchforscht, Elsers Eltern wurden vier Monate lang inhaftiert, der in Stuttgart lebende Neffe Franz Hirth kam ins Waisenhaus. Über Elser wurde in seiner Familie 50 Jahre lang nicht gesprochen.[58] Sein Schicksal blieb für die Familie unbekannt, ein Grab gab es nicht, im Jahr 1950 wurde er für tot erklärt. Elsers Mutter war den Vorwürfen ausgesetzt, ihr Sohn sei ein NS-Werkzeug gewesen. Die Familie erhielt Entschädigungen.[59]

Historische Forschung

Nach dem Krieg verbreiteten der als Vertreter der Bekennenden Kirche im KZ Sachsenhausen inhaftierte Martin Niemöller[60] und später auch der KZ-Aufseher Walter Usslepp[61] das Gerücht, Elser sei SS-Unterscharführer gewesen.[62] Der britische Agent des Secret Intelligence Service (SIS) Sigismund Payne Best behauptete, von Elser selbst erfahren zu haben, dieser habe vor dem Attentat im KZ Dachau eingesessen und sei dort für die Tat angeworben worden.[63] Historiker weigerten sich lange Zeit beharrlich, sich mit Elser als Widerständler zu beschäftigen, weil sich das Gerücht hielt, er sei eine Marionette der Nationalsozialisten gewesen.[64]

1959 stellte der Journalist und Historiker Günter Peis sich mit seiner achtteiligen Reportage Zieh’ dich aus, Georg Elser! gegen die damals herrschende Meinung der Geschichtsforschung.[65] Mit systematischen Befragungen von Zeitzeugen kam er zum Ergebnis, dass Elser ein Einzeltäter war.

1964 entdeckte der Historiker Lothar Gruchmann die vollständigen, aus 203 Seiten bestehenden Protokolle von den Verhören Elsers in Berlin vom 19. bis 23. November 1939.[46] Das Berliner Verhörprotokoll ist die wichtigste historische Quelle zu seiner Person. Sie stellen Elser als Einzeltäter dar und decken sich mit Nachkriegsaussagen zahlreicher Zeitzeugen. Auf dieser Grundlage konnten Gruchmann und Anton Hoch die Alleintäterschaft Elsers endgültig nachweisen. Sämtliche Gerüchte über seine angeblichen Drahtzieher wurden damit widerlegt.[66]

1998 publizierte der Historiker Florian Henning Setzen Teile des 12-seitigen Schweizer Ermittlungsberichts,[67] den er im Schweizerischen Bundesarchiv in Bern zusammen mit anderen Akten aus dem „Dossier Strasser“ (Fotos, Ermittlungsergebnisse der schweizerischen Polizei und des schweizerischen Nachrichtendienstes) ausgewertet hatte.[68] Dieser im Jahre 2000 vollständig veröffentlichte[69] Bericht beinhaltet die Antworten der Schweizer Bundesanwaltschaft auf einen Fragenkatalog der Gestapo. Er ist knapp gehalten, aber dennoch eine bedeutende Quelle für die Zeit zwischen 1925 und 1932, in der Elser am Bodensee lebte. Er enthält keinerlei Hinweise auf Hintermänner Elsers in der Schweiz.

Prozess wegen Elsers Ermordung

Im Jahre 1950 leitete die Generalstaatsanwaltschaft München ein Ermittlungsverfahren ein, bei dem die Kriminalhauptstelle Stuttgart der Landespolizei Württemberg in Amtshilfe insbesondere bei der Vernehmung von Zeugen aus der näheren Umgebung von Elser tätig wurde.[70] 1954 kam es vor dem Landgericht München II wegen der Ermordung Elsers in Dachau zu einem postumen Prozess gegen den SS-Oberscharführer Theodor Bongartz, der am 15. Mai 1945 in Kriegsgefangenschaft gestorben war. Auch weitere mögliche Augenzeugen wie Friedrich Wilhelm Ruppert, Hans Eisele und Franz Böttger waren für die Aufarbeitung des Falles nicht verfügbar. Dennoch sah es Untersuchungsrichter Michael Naaff am 8. November 1954 als erwiesen an, dass Bongartz die Tat begangen hatte.[71]

Wandel in der Erinnerungskultur

Im Gegensatz zu den Verschwörern des 20. Juli 1944 wurde Georg Elser in der offiziellen Gedenkkultur der Bundesrepublik bis in die 1990er Jahre kaum gewürdigt.[62] Rolf Hochhuth beklagte dies in einem Gedicht über Elser:

„Nach drei Jahrzehnten nennt sein Heimatdorf
nach Johann Georg Elser eine Straße
– doch keine deutsche Stadt, nicht eine.“

Rolf Hochhuth[72]

1971 wurde im Heidenheimer Ortsteil Schnaitheim ein Park nach Elser benannt. Im Jahr darauf wurde dort von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes das erste Denkmal für ihn eingeweiht.[73] In Königsbronn selbst wurden Elser und seine Tat lange totgeschwiegen, da die Erinnerung an die Gestapo-Verhöre und Schikanen nach dem Attentat noch lebendig war. In der NS-Zeit war der Ort als „Attentatshausen“ verunglimpft worden.[74] Noch 2003 kam es gegen die Benennung der Königsbronner Schule nach Georg Elser zu Einwänden.[75]

1983 erwähnte Bundeskanzler Helmut Kohl Elser in seiner Rede zum 20. Juli, ebenso im Folgejahr wie auch 1994.[76]

Die erste Elser-Biografie schrieb Helmut Ortner im Jahre 1989.[77] Sie wurde ins Spanische, Italienische, Englische, Polnische und Türkische übersetzt. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes sind darin alle Namen, außer denen zeitgeschichtlicher Personen und der unmittelbaren Familienangehörigen Elsers, mit Pseudonymen versehen. Hellmut G. Haasis veröffentlichte 1999 eine weitere Biografie über Elser[78] und nannte die tatsächlichen Namen der Beteiligten.

Der Chemnitzer Politologe Lothar Fritze, Mitarbeiter des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung(HAIT), erregte 1999 mit seinen Thesen zu Elser Aufsehen. Er stellte zur Diskussion, inwieweit Elsers Verhalten als vorbildhaft zu bewerten sei. Fritze argumentierte, dass auch bei einem moralisch gerechtfertigten Attentat der Attentäter die Pflicht habe, den Tod Unschuldiger zu vermeiden, sofern es ihm möglich ist. Bei Elser jedoch läge die Vermutung nahe, dass er weniger opferträchtige Attentatsmethoden nicht einmal erwogen habe. Auch habe er nicht Sorge für den Schutz unbeteiligter Dritter getragen, als das Scheitern des Anschlags bereits gewiss war, da er sich vom Ort des Geschehens entfernte und so den vorhersehbaren, unnützen Tod Unschuldiger nicht verhindern konnte. Im Falle Elsers seien zudem Absicht und Kenntnisstand des Attentäters nur lückenhaft rekonstruierbar, so dass sich diesbezügliche Bedenken nicht ausräumen ließen. Aus diesen Gründen, so Fritze, sei Elsers Verhalten nicht vorbehaltlos als vorbildhaft zu betrachten. Diese Thesen lösten eine heftige Auseinandersetzung im HAIT und der Öffentlichkeit aus.[79]

Fritze wurde von Peter Steinbach und Johannes Tuchel entgegen gehalten, dass Elser die in der Nähe des Rednerpults sitzende NS-Prominenz mittreffen wollte und von einer Beeinträchtigung Unbeteiligter nicht habe ausgehen können, da während der Rede Hitlers grundsätzlich nicht serviert wurde. Fritzes Vorwurf des leichtfertigen Entfernens würde sich ebenso auf Stauffenberg und dessen Attentat von 1944 beziehen lassen.[80] Eine Reihe von Philosophen und Politikwissenschaftlern unterstützte Fritze. Der israelische Historiker Saul Friedländer hingegen verließ aus Protest den wissenschaftlichen Beirat des HAIT.[81]

Der Heilbronner Schriftsteller Erhard Jöst erörterte die moralische Berechtigung des Elser-Attentats in einer Gedenkrede, die am 13. April 2008 in Heidenheim-Schnaitheim gehalten wurde.[82]

Für den Historiker Johannes Tuchel, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, ist Georg Elser ein Beispiel dafür, dass die Unterwerfung unter die Nazi-Diktatur auch für so genannte „einfache Menschen“ nicht alternativlos war.[83][84]

Anerkennung als Erfinder wurde Elser 1995 zuteil: Mit seiner Bombenkonstruktion fand er Aufnahme in die Ausstellung Schwäbische Tüftler, die 13. Oktober 1995 bis zum 18. Januar 1996 im Württembergischen Landesmuseum gezeigt wurde. Im Begleitkatalog wird er als „begabter und mutiger Tüftler“ dargestellt.[85]

Verfilmung und Dramatisierung

Georg Elsers Tat wurde 1969 auf der Basis des Berliner Verhörprotokolls[46] in dem Dokudrama Der Attentäter von Rainer Erler und Hans Gottschalk verfilmt; beide wurden dafür mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

1989 kam der Spielfilm Georg Elser – Einer aus Deutschland in die Kinos. Regie führte Klaus Maria Brandauer, der auch die Titelrolle übernahm. Das Drehbuch basierte auf dem Roman The Artisan des Amerikaners Stephen Sheppard (dt.: Georg Elser. Einer aus Deutschland. Roman. Das Buch zum Film. München 1989, ISBN 3-442-09663-4) und weicht in vieler Hinsicht von den tatsächlichen Ereignissen ab.

Der Schriftsteller Peter-Paul Zahl bearbeitete das Leben Elsers in einem Bühnenwerk mit dem Titel Johann Georg Elser. Ein deutsches Drama. Es wurde in der Spielzeit 1981/1982 im Schauspielhaus Bochum von Claus Peymann und Hermann Beil inszeniert.[86][87] Von Georg Glasl, Arash Safaian und Cornel Franz wurde das Hörspiel Der Zitherspieler mit Originaltexten zu Georg Elser und Musik von Georg Glasl realisiert, dessen Ursendung am 10. Juni 2012 im Radioprogramm Bayern 2 lief.[88]

2014 drehte der Regisseur Oliver Hirschbiegel nach sechsjähriger Projektentwicklung einen zweiten Kinofilm über Elser mit dem Titel Elser – Er hätte die Welt verändert (internationale Version mit englischen Untertiteln: 13 Minutes). Das Drehbuch stammt von Fred Breinersdorfer und dessen Tochter Léonie-Claire Breinersdorfer. Schon vor seiner Welturaufführung bei der Berlinale 2015 (außer Konkurrenz) wurde er mit dem Bayerischen Filmpreis als „Bester Film“ ausgezeichnet.[89]

Gedenken

Georg-Elser-Preis

Seit 2001 wird alle zwei Jahre der Georg-Elser-Preis für Zivilcourage verliehen.

Sonderbriefmarke

In Voraussicht auf Georg Elsers 100. Geburtstags 2003 begannen Unterstützerinitiativen 2001, mit einer schließlich erfolgreichen Kampagne für eine Sondermarke zu Ehren Georg Elsers, die dann im Januar 2003 auf dem Markt gebracht wurde.[90][91][92]

Gedenkstätten und Schulen

In Königsbronn, wo Elser aufwuchs und später auch in den 1930er Jahren lebte, wurde 1998 die Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn eingerichtet. 2003 wurde die Königsbronner Grund-, Haupt- und Realschule in „Georg-Elser-Schule“ umbenannt.[93]

In der Gedenkstätte Deutscher Widerstand wurde der Raum Nr. 7 im Ostflügel des Bendlerblocks zur Erinnerung an Georg Elser eingerichtet.[94]

Denkmale und Gedenktafeln

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten der Denkmale und Gedenktafeln: OSM

Nr. Jahr Ort Lage Beschreibung Bild
1 1972 Heidenheim-Schnaitheim Welt-Icon Gedenkstein in der Georg-Elser-Anlage, wo Elser ganz in der Nähe in der Benzstraße 16 wohnte, bevor er im Sommer 1939 nach München umzog.[73] Der Gedenkstein wurde 2016 fast zeitgleich mit der Statue in Königsbronn schwer beschädigt.[95]
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2 1989 München Welt-Icon Bodenplatte an der Stelle, wo der Pfeiler im Bürgerbräukeller stand, in den Elser im Herbst 1939 seine Bombe einbaute – heute zwischen dem Gasteig und dem GEMA-Verwaltungsgebäude – in den Pflasterboden eingelassen. Wenige Meter davon entfernt informiert eine hintergrundbeleuchtete Infotafel im Gasteig über den Attentäter.
Georg Elser Bodenplatte.JPG
3 1998 Königsbronn Welt-Icon Wandplatte an der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn in dem Ort, wo Elser aufwuchs und später auch in den 1930er Jahren lebte.[93]
Die Georg Elser Gedenkstätte in Königsbronn. 01.jpg
4 2003 Königsbronn-Itzelberg Welt-Icon Symbolisches Grab auf dem Friedhof in Itzelberg, das anlässlich seines 100. Geburtsjahrs errichtet wurde; tatsächlich wurde die Asche seiner Leiche aber im April 1945 irgendwo in der Nähe des Krematoriums vom KZ Dachau verscharrt.
Itzelberg-georg-elser-grab.jpg
5 2004 Freiburg im Breisgau Welt-Icon Gedenksäule von Clemens Hunger im Stadtteil Vauban. Da das ursprüngliche Pappelholz verrottet war, wurde sie 2013 abgebaut und 2015 durch eine neue Stele aus Robinienholz ersetzt.[96]
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6 2008 Berlin Welt-Icon Büste von Kay Winkler in der „Straße der Erinnerung“ am Spreebogen. Sie wurde von der Ernst Freiberger-Stiftung gestiftet.[97]
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7 2009 Hermaringen Welt-Icon Gedenktafel im Rahmen des Projektes der „Stolpersteine“ von Gunter Demnig im Boden verlegt an der Karlstraße 29, wo früher das Haus stand, in dem Elser 1903 geboren wurde.
Stolperstein Georg Elser Karlstr 29 89568 Hermaringen 2.jpg
8 2009 München Welt-Icon Neonglas-Aluminium-Installation von Silke Wagner am Georg-Elser-Platz an der Fassade der „Türkenschule“ in der Nähe von Elsers letztem Wohnort in der Türkenstraße 94.[98]
Muenchen-Georg-Elser-Neon.jpg
9 2009 Konstanz Welt-Icon Büste von Markus Daum auf deutschem Gebiet an der Schweizer Grenze beim Emmishofer Zoll in dem Garten an der Straße Schwedenschanze 10 (heutiges Sozialzentrum von Wessenberg), in dem der Widerstandskämpfer auf der Flucht festgenommen worden war.[99] Sie wurde anlässlich des 70. Jahrestages von Elsers Festnahme enthüllt.[100]
Konstanz-elser-schwedenschanze-sozialzentrum-inschrift.JPG
10 2010 Königsbronn Welt-Icon Statue von Friedrich Frankowitsch im Andenken an Elsers 65. Todestag. Die aus Stahlresten abstrakt gestaltete 2,20 Meter hohe Skulptur zeigt Elser, reisefertig in Richtung München mit Dynamitstangen im Koffer auf den Zug der Brenzbahn wartend.[101] Das Denkmal in Königsbronn wurde 2012, 2015 und 2016 Opfer von Vandalismus.[102]
Georg Elser Denkmal Koenigsbronn.jpg
11 2011 Berlin Welt-Icon Stahlsilhouette von Ulrich Klages in der Wilhelmstraße in der Nähe des ehemaligen Führerbunkers, in dem sich Adolf Hitler 1945 erschossen hat. Die Silhouette wird bei Dunkelheit beleuchtet.
Denkzeichen Georg Elser Berlin 01.jpg
12 2012 Bundesautobahn 7 Welt-Icon Touristisches Hinweisschild an der Autobahn A7 zwischen Aalen-Westhausen und Aalen-Oberkochen.
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13 2014 Oranienburg Welt-Icon Gedenkstein im KZ Sachsenhausen, wo Elser von 1941 bis 1945 ganz in der Nähe im Zellenbau in der aus drei Zellen zusammengelegten Zelle 13 als Sonderhäftling untergebracht war. Das von der Georg-Elser-Initiative Berlin gestiftete Denkmal basiert auf einem Brocken aus Weißem Jura, der aus dem Steinbruch bei Königsbronn stammt, in dem Elser den Sprengstoff für das Attentat gestohlen hat.[103]
14 2012 München Welt-Icon Graffito von Loomit und WON ABC auf der Fassade der Stadtsparkassen-Filiale in der Bayerstraße.[104]
München Georg-Elser-Graffito.jpg
15 2019 München Welt-Icon Gedenktafel im Rahmen des Projekts „Erinnerungszeichen für Opfer des NS-Regimes in München“ am Gebäude Türkenstraße 94, wo Elser wohnte, als er im Herbst 1939 das Attentat vorbereitete.
Erinnerungszeichen Georg Elser Türkenstraße 94.jpg
16 2019 Hermaringen Welt-Icon Denkmal „Ein Teil des Ganzen und doch anders“ von Nina Seliger am Rathaus des Geburtsorts von Elser. Der Betonblock symbolisiert die Gesellschaft im NS-Regime, für Elser steht ein Holzblock, der in einen quadratischen Ausschnitt passt und mit seinem Werkstoff dessen Beruf als Schreiner aufgreift.[105] Das Denkmal wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eingeweiht.[106]
Hermaringen Georg-Elser-Denkmal.jpg

Straßen und Plätze

Königsbronn: Georg Elser Gedenkstätte (1998)
Hermaringen: Georg-Elser-Straße (1984)
München: Georg-Elser-Platz (1997)

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten der Straßen und Plätze: OSM
1984 wurde in Hermaringen, dem Geburtsort Elsers, zum ersten Mal eine Straße nach Elser benannt.[105] Inzwischen tragen zahlreiche Straßen und Plätze in Deutschland seinen Namen:[107]

Nr. Ort Postleitzahl Lage Name
1 Aalen 73431 Welt-Icon Georg-Elser-Platz
2 Altes Lager (Niedergörsdorf) 14913 Welt-Icon Georg-Elser-Weg (privat)
3 Alzey 55232 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
4 Bad Abbach 93077 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
5 Bad Grönenbach 87730 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
6 Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz 92348 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
7 Besigheim 74354 Welt-Icon Elser-Ring
8 Bibertal 89346 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
9 Bietigheim 76467 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
10 Böbingen an der Rems 73560 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
11 Bonn 53117 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
12 Bremen 28327 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
13 Burgdorf (Region Hannover) 31303 Welt-Icon Elserstraße
14 Crailsheim 74564 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
15 Dachau 85221 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
16 Deggendorf 94469 Welt-Icon Elserstraße
17 Deggingen 73326 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
18 Dinklage 49413 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
19 Ditzingen 71254 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
20 Dormagen 41540 Welt-Icon Johann-Elser-Weg
21 Ellwangen (Jagst) 73479 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
22 Erlangen 91058 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
23 Frankfurt am Main 60438 Welt-Icon Johann-Georg-Elser-Straße
24 Freiburg im Breisgau 79100 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
25 Fürth 90768 Welt-Icon Georg-Elser-Steg
26 Geislingen an der Steige 73312 Welt-Icon Georg-Elser-Platz
27 Gießen 35394 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
28 Günzburg 89312 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
29 Hamburg 20354 Welt-Icon Georg-Elser-Platz
30 Haßfurt 97437 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
31 Heidenheim-Schnaitheim 89520 Welt-Icon Georg-Elser-Anlage
32 Heidenheim 89520 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
33 Hermaringen 89568 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
34 Hochheim am Main 65239 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
35 Holzgerlingen 71088 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
36 Hürth 50354 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
37 Ismaning 85737 Georg-Elser-Weg[108]
38 Kassel 34123 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
39 Köln 51147 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
40 Konstanz 78467 Welt-Icon Georg-Elser-Platz
41 Lampertheim 68623 Welt-Icon Johann-Georg-Elser-Weg
42 Lippstadt 59557 Welt-Icon Elserstraße
43 Leipzig 04177 Welt-Icon Georg-Elser-Brücke
44 Marburg 35037 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
45 Meckenheim (Rheinland) 53340 Welt-Icon Elserweg
46 Meldorf 25704 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
47 München 80799 Welt-Icon Georg-Elser-Platz
48 Murrhardt 71540 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
49 Nottuln 48301 Georg-Elser-Straße[109]
50 Nürnberg 90441 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
51 Oldenburg (Oldb) 26123 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
52 Rastatt 76437 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
53 Raunheim 65479 Welt-Icon Georg-Elser-Kreisel
54 Reutlingen 72762 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
55 Rheine 48429 Welt-Icon Georg-Elser-Ring
56 Schwäbisch Hall 74523 Welt-Icon Johann-Georg-Elser-Weg
57 Soltau 29614 Welt-Icon Johann-Georg-Elser-Allee
58 Stuttgart 70184 Welt-Icon Georg-Elser-Staffel
59 Süßen 73079 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
60 Tarp 24963 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
61 Traunreut 83301 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
62 Tuttlingen 78532 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
63 Ulm 89075 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
64 Unna 59427 Welt-Icon Elserstraße
65 Unterschleißheim 85716 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
66 Vaihingen an der Enz 71665 Georg-Elser-Straße[110]
67 Weingarten (Württemberg) 88250 Welt-Icon Georg-Elser-Straße
68 Weinheim 69469 Welt-Icon Elserstraße
69 Weissach im Tal 71554 Welt-Icon Georg-Elser-Weg
70 Westhausen (Württemberg) 73463 Welt-Icon Georg-Elser-Straße

Siehe auch

Literatur

Monografien

  • Ulrike Albrecht: Das Attentat. Materialien zur Haidhauser Geschichte Band 3. München 1987. ISBN 3-9800420-5-7.
  • Georg Elser – Sprengstoffanschlag im Bürgerbräukeller in München am 8.11.1939. Vernehmung des Täters. Liliom Verlag, Waging am See 2009, ISBN 978-3-934785-44-1 (Faksimile der Gestapo-Verhörprotokolle[111]).
  • Lothar Gruchmann, Hrsg.: Johann Georg Elser – Autobiografie eines Attentäters. Der Anschlag auf Hitler im Bürgerbräu 1939. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1970, ISBN 3-421-06519-5 (Vernehmungsprotokoll der Gestapo zum Sprengstoffanschlag im Bürgerbräukeller, München am 8. November 1939).
  • Anton Hoch, Lothar Gruchmann: Georg Elser: Der Attentäter aus dem Volke. Der Anschlag auf Hitler im Münchener Bürgerbräu 1939. Fischer Taschenbuch 3485, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-596-23485-9 (Teil 1. Das Attentat auf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller 1939 / Teil 2. Die Vernehmung des Attentäters).
  • Florian Henning Setzen: Der Hitler-Attentäter Georg Elser und die vermeintlichen „Hintermänner“ in der Schweiz. In: Jahrbuch 1997/98 des Heimat- und Altertumsvereins Heidenheim an der Brenz e.V., hgg. v. Helmut Weimert, Heidenheim 1998, ISSN 0931-5608, S. 247–267.
  • Peter Steinbach, Johannes Tuchel: „Ich habe den Krieg verhindern wollen“. Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939. Eine Dokumentation. Katalog zur Ausstellung. Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin 1997, ISBN 3-926082-08-9.
  • Helmut Ortner: Der Attentäter. Georg Elser – der Mann, der Hitler töten wollte. Klöpfer & Meyer, Tübingen 1999, ISBN 3-931402-50-9.
  • Helmut Ortner: Georg Elser. Der einsame Attentäter: Der Mann, der Hitler töten wollte. Nomen Verlag, Frankfurt Main, 2. Auflage 2010. ISBN 978-3-939816-03-4.
  • Christian Graf von Krockow: Georg Elser. In: Porträts berühmter deutscher Männer. List-Taschenbuch 60447, Berlin 2004, ISBN 978-3-548-60447-3, S. 337–378.
  • Peter Steinbach, Johannes Tuchel: Georg Elser. Hrsg.: Ernst Freiberger-Stiftung. be.bra wissenschaft verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-937233-53-6.
  • Lothar Fritze: Legitimer Widerstand? Der Fall Elser. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-8305-1672-9.
  • Hellmut G. Haasis: „Den Hitler jag’ ich in die Luft“. Der Attentäter Georg Elser. Eine Biographie. Edition Nautilus, Hamburg 2009, ISBN 978-3-89401-606-7 (Erstausgabe: 1999).
  • Ulrich Renz: Georg Elser – Ein Meister der Tat. In: Peter Steinbach, Reinhold Weber (Hrsg.): Prägende Köpfe aus dem Südwesten. Band 7. DRW-Verlag Weinbrenner, Leinfelden-Echterdingen 2009, ISBN 978-3-87181-767-0.
  • Peter Steinbach, Johannes Tuchel: Georg Elser. Der Hitler-Attentäter. be.bra verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-89809-088-9.
  • Volker Koop: In Hitlers Hand: Die Sonder- und Ehrenhäftlinge der SS. Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2010, ISBN 978-3-412-20580-5, Inhaltsverzeichnis.
  • Hellmut G. Haasis: Georg Elser: Ein schwäbischer Kriegsgegner. Eine Einführung. Mit Grafiken von Uli Trostowitsch. Klemm + Oelschläger, Münster/Ulm 2012, ISBN 978-3-86281-043-7.
  • Hellmut G. Haasis: Bombing Hitler. The Story of the Man who almost assassinates the Führer. (engl. Übersetzung der 1. Auflage 1999) Skyhorse Pub.,New York 2013, ISBN 1-61608-741-2, ISBN 978-1-61608-741-8.
  • Sigrid Brüggemann: Johann Georg Elser – ein beunruhigendes Rätsel für die Gestapo. In: Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier (Hrsg.): Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern. Schmetterling Verlag, Stuttgart 2013, S. 209–213, ISBN 978-3-89657-138-0.
  • Ulrich Renz: Georg Elser. Allein gegen Hitler. 2. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-17-031077-3.
  • Tom Ferry: Georg Elser. The Zither Player. CreateSpace, North Charleston 2016, ISBN 978-1-5177-1021-7.[112]
  • Matheus Hagedorny: Georg Elser in Deutschland. ca ira, Freiburg/Wien 2019, ISBN 978-3-86259-126-8.

Sammelbände

  • Georg-Elser-Arbeitskreis Heidenheim (Hrsg.): Georg Elser. Gegen Hitler – gegen den Krieg. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Heidenheim 2003, OCLC 315669513 (Inhaltsverzeichnis).
  • Andreas Grießinger (Hrsg.): Grenzgänger am Bodensee. Georg Elser; Verfolgte – Flüchtlinge – Opportunisten. Vorträge zur Georg-Elser-Ausstellung an der Geschwister-Scholl-Schule Konstanz, 1999. Universitäts-Verlag, Konstanz 2000, ISBN 3-87940-717-7.
  • Achim Rogoss, Eike Hemmer, Edgar Zimmer (Hrsg.): Georg Elser. Ein Attentäter als Vorbild. Edition Temmen, Bremen 2006, ISBN 978-3-86108-871-4 (Inhalt – Georg-Elser-Initiative Bremen).

Belletristik (Romane und Bühnenstücke)

Wanderausstellung

  • Peter Steinbach, Johannes Tuchel: Menschen aus dem Land. Georg Elser. Faltblatt zur Wanderausstellung „Ich habe den Krieg verhindern wollen. Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939“. Dokumentation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Stuttgart 2010.

Audio

Filme

Dokumentarfilme

  • Der Attentäter. Doku-Feature 90 min. von Rainer Erler (BR Deutschland 1969), Adolf-Grimme-Preis mit Gold für Hans Gottschalk (Buch) und Rainer Erler (Regie)
  • Allein gegen den Führer. TV-Dokumentation 15 min., ein Film von Rüdiger Liedtke, WDR 1989 (Red.: Beate Schlanstein)
  • Eine Höllenmaschine für den Führer, „Der Widerstandskämpfer Georg Elser.“ Von Christian Berger, Farbe-S/W. 30 Min., Matthias-Film, Stuttgart 1995
  • Einer aus Königsbronn. Der Widerstandskämpfer Georg Elser Eine Dokumentation von Eva Witte. BR Deutschland 1997, 30 Min.
  • Die zweite Hinrichtung des Georg Elser. Bayerischer Rundfunk 2009. Gezeigt am 7. November 2014 in ARD-alpha von 21:50 bis 22:35.(Dokumente zu Georg Elser: Verhörprotokolle, Würdigung).

Spielfilme

Weblinks

Commons: Georg Elser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Biografie

Gedenken

Einzelnachweise

  1. a b Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 1.Tag: 19.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 12. November 2015.
  2. Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 2.Tag: 20.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 2. Mai 2020.
  3. Peter Koblank: Georg Elser und der Rote Frontkämpferbund – War der Bürgerbräuattentäter ein Kommunist?., Online-Edition Mythos Elser 2008.
  4. a b c d e Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 1.Tag: 19.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 14. Juni 2020.
  5. a b Thomas Warndorf: „Der Zweck ist nicht erreicht.“ Johann Georg Elser In: Museumsverein Meersburg (Hrsg.): Meersburger Spuren. Verlag Robert Gessler, Friedrichshafen, 2007. ISBN 978-3-86136-124-4, S. 76–80.
  6. Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 2.Tag: 20.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 14. Juni 2020.
  7. Georg Elser: Schweizer Ermittlungsbericht. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 14. Juni 2020.
  8. Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 2.Tag: 20.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 14. Juni 2020.
  9. Peter Steinbach, Johannes Tuchel: Menschen aus dem Land. Georg Elser. Faltblatt zur Wanderausstellung „Ich habe den Krieg verhindern wollen. Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939“. Dokumentation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Stuttgart 2010, S. 4.
  10. Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 2.Tag: 20.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 14. Juni 2020.
  11. a b Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 2.Tag: 20.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 9. November 2015.
  12. Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 3.Tag: 21.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 9. November 2015.
  13. a b c Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 5.Tag: 23.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 9. November 2015.
  14. a b Ulrich Renz: In Jebenhausen besuchte Elser seine Freundin Elsa Härlen. Georg-Elser-Arbeitskreis Heidenheim, 2013, abgerufen am 20. November 2018.
  15. Produktionspresseheft zum Film „Elser – Er hätte die Welt verändert“, S. 2–3. (PDF) NFP marketing & distribution, 2015, abgerufen am 20. November 2018.
  16. Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 4.Tag: 22.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 14. Juni 2020.
  17. Lothar Frick (Hrsg.): „Ich habe den Krieg verhindern wollen.“ Der Hitler-Gegner Georg Elser und sein Attentat vom 8. November 1939 – die Motive, Vorbereitungen und Folgen. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-945414-09-5, S. 9.
  18. Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 3.Tag: 21.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 20. Juni 2020.
  19. Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 3.Tag: 21.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 20. Juni 2020.
  20. Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 4.Tag: 22.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 12. November 2015.
  21. Gespräch mit Zeitzeuge Wilhelm Schwenk. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 6. November 2015.
  22. Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 5.Tag: 23.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 20. Juni 2020.
  23. Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 5.Tag: 23.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 20. Juni 2020.
  24. Peter Koblank: Wenn das Elser-Attentat Erfolg gehabt hätte. Online-Edition Mythos Elser 2009.
  25. Völkischer Beobachter vom 22. November 1939, Berliner Ausgabe, S. 1.
  26. Ronald D. Gerste: Wie das Wetter Geschichte macht: Katastrophen und Klimawandel von der Antike bis heute. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-608-94922-3, S. 200–205.
  27. a b Jürgen Balthasar (DPA): Der Nebel vereitelte sein Hitler-Attentat. In: Mittelbayerische Zeitung, 8. November 2014.
  28. a b Georg Elser: Die Opfer des Attentats. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 9. November 2019.
  29. Interview mit Hans Elser. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 6. November 2015.
  30. Guido Knopp: Sie wollten Hitler töten. München 2005, ISBN 3-442-15340-9, S. 16.
  31. Faksimile auf georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 16. November 2019.
  32. Zu Michael Schmeidl, der in den Münchner Neuesten Nachrichten noch als Nr. 26 der Schwerverletzten aufgeführt wird: Illustrierter Beobachter vom 23. November 1939, S. 1678, rechts unten. Faksimile auf georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 16. November 2019.
  33. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: Materialien. Der Hitler-Gegner Georg Elser und sein Attentat vom 8. November 1939 – die Motive, Vorbereitungen und Folgen. Stuttgart 2014, S. 41.
  34. a b Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll 5.Tag: 23.11.1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 20. Juni 2020.
  35. Tobias Engelsing: Sommer '39. Alltagsleben im Nationalsozialismus. Rosgartenmuseum Konstanz 2019. ISBN 978-3-929768-47-3, S. 51–52.
  36. Bericht des Zollassistenten Xaver Rieger über die Festnahme Georg Elsers am 8. November 1939 gegen 20:45 Uhr in Konstanz.
  37. Elias Frank: Georg Elser. 13 Minuten. In: Akzent, März 2015, S. 63–64.
  38. Annina Baur: Um 20.45 Uhr ist das Schicksal besiegelt. In: Südkurier vom 8. November 2016.
  39. Landesarchiv NRW – Abteilung Rheinland – RW 58 Nr. 65209. Online auf georg-elser-arbeitskreis.de.
  40. Hellmut G. Haasis (1999), S. 48.
  41. Das Geständnis von Georg Elser. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 9. November 2015.
  42. Juliane Ziegler Dreizehn Minuten zu spät. In: Publik-Forum, Nr. 6/2015, S. 50.
  43. Tim Pröse: Hitler-Attentäter Georg Elser Es fehlten nur dreizehn Minuten. In: einestages. 4. Juli 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  44. Hermann G. Abmayr: Mein Onkel wollte Adolf Hitler töten. Badische-zeitung.de, 25. März 2015.
  45. Ulrich Renz: War er der dritte Kommissar im Fall Elser? Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 12. November 2015.
  46. a b c Georg Elser: Berliner Verhörprotokoll. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 6. November 2015.
  47. Walter Schellenberg: Aufzeichnungen. Die Memoiren des letzten Geheimdienstchefs unter Hitler. Köln 1959, S. 92.
  48. Oswald Bumke: Es fehlte ihm nichts. Auf: georg-elser-arbeitskreis; abgerufen am 6. November 2015.
  49. Hans-Heinrich Schmid: Lexikon der Deutschen Uhrenindustrie 1850–1980, Band II, S. 306.
  50. Presse-Berichterstattung am 22./23. November 1939. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 6. November 2015.
  51. Lothar Frick (Hrsg.): „Ich habe den Krieg verhindern wollen.“ Der Hitler-Gegner Georg Elser und sein Attentat vom 8. November 1939 – die Motive, Vorbereitungen und Folgen. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-945414-09-5, S. 17, 42 f.
  52. zitiert nach Gerd Kaiser: Katyn, Das Staatsverbrechen – das Staatsgeheimnis. Aufbau Taschenbuchverlag, Berlin 2002, ISBN 3-7466-8078-6 (Zeittafel).
  53. Sigismund Payne Best: The Venlo Incident, London 1950, S. 93.
  54. Uli Fricker: „Ich habe den Krieg verhindern wollen“. In: Südkurier vom 7. November 2014.
  55. Hellmut G. Haasis (1999), S. 233.
  56. a b Georg Elser: Hinrichtung am 9.4.1945. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 5. August 2019.
  57. Das zweimal fälschlich mit ‚t‘ statt mit ‚d‘ geschriebene Wort ‚tötlich‘ diente 1995 dem Journalisten Günter Peis als eines mehrerer Argumente, diesen Schnellbrief vom 5. April 1945 (zu Unrecht) als Fälschung einzustufen. Näheres dazu bei Peter Koblank: Befehl zur Liquidierung Georg Elsers eine Fälschung? Auf: mythoselser.de; abgerufen am 15. November 2015.
  58. Sylvia Floetemeyer: Später Held des Widerstands. In: Südkurier, Ausgabe Überlingen vom 31, Mai 2011, S. 27.
  59. Peter Steinbach, Johannes Tuchel: Menschen aus dem Land. Georg Elser. Faltblatt zur Wanderausstellung „Ich habe den Krieg verhindern wollen. Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939“. Dokumentation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Stuttgart 2010, S. 6.
  60. Martin Niemöller: Rede vor der Evangelischen Studentengemeinde am 17. Januar 1946 in Göttingen.
  61. Der Geheimnisvolle von Zelle 13. Heim und Welt, Jg. 1956 Nr. 14 u. 15, Hannover 1956.
  62. a b Ernst Piper: Allein gegen Hitler. In: einestages. 6. November 2009. Abgerufen am 11. November 2009.
  63. Sigismund Payne Best: The Venlo Incident. Übersetzter und kommentierter Auszug zum Thema Georg Elser. Auf: mythos-elser.de; abgerufen am 13. November 2015.
  64. Der Mann, der es tat. In: Die Zeit. Nr. 2/2003.
  65. Günter Peis: Zieh’ dich aus, Georg Elser!. In: Bild am Sonntag, 27. Dezember 1959.
  66. Falsche Gerüchte über Georg Elser. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 6. November 2015.
  67. Georg Elser: Schweizer Ermittlungsbericht. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 1. August 2019.
  68. Florian Henning Setzen: Der Hitler-Attentäter Georg Elser und die vermeintlichen „Hintermänner“ in der Schweiz. In: Jahrbuch 1997/98 des Heimat- und Altertumsvereins Heidenheim an der Brenz e.V., hgg. v. Helmut Weimert, Heidenheim 1998, ISSN 0931-5608, S. 247–267.
  69. Ulrich Renz: Die Akte Elser. Schriftenreihe der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn Band 1, Königsbronn 2000. S. 1-5 auf georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 1. August 2019.
  70. Staatsarchiv Ludwigsburg EL 48/4 Bü 1 (online)
  71. Hellmut G. Haasis: Georg Elsers Ende im KZ Dachau.
  72. Aus: Rolf Hochhuth: War hier Europa? Reden, Gedichte, Essays. München 1987. Neufassung in: Rolf Hochhuth: Alle Erzählungen, Gedichte und Romane. Reinbek 2001.
  73. a b Georg-Elser-Gedenkstein in Heidenheim-Schnaitheim. Auf: georg-elser.de; abgerufen am 6. November 2015.
  74. Lothar Frick (Hrsg.): „Ich habe den Krieg verhindern wollen.“ Der Hitler-Gegner Georg Elser und sein Attentat vom 8. November 1939 – die Motive, Vorbereitungen und Folgen. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-945414-09-5, S. 21, 48.
  75. Lothar Frick (Hrsg.): „Ich habe den Krieg verhindern wollen.“ Der Hitler-Gegner Georg Elser und sein Attentat vom 8. November 1939 – die Motive, Vorbereitungen und Folgen. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-945414-09-5, S. 48.
  76. Lothar Frick (Hrsg.): „Ich habe den Krieg verhindern wollen.“ Der Hitler-Gegner Georg Elser und sein Attentat vom 8. November 1939 – die Motive, Vorbereitungen und Folgen. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-945414-09-5, S. 21, 59.
  77. Helmut Ortner: Der einsame Attentäter. Der Mann, der Hitler töten wollte. Klöpfer & Meyer, Tübingen 1999, ISBN 3-931402-50-9 (Erstausgabe: 1989).
  78. Hellmut G. Haasis: «Den Hitler jag’ ich in die Luft». Der Attentäter Georg Elser. Eine Biographie. Edition Nautilus, Hamburg 2009, ISBN 978-3-89401-606-7 (Erstausgabe: 1999).
  79. Die Debatte ist teilweise wiedergegeben in: Uwe Backes/Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus und Demokratie. Nomos-Verlag, Baden-Baden 2000, S. 95–178, zur umfassenden Dokumentation der Kontroverse vgl. Lothar Fritze: Legitimer Widerstand? Der Fall Elser. BWV, Berlin 2009.
  80. Peter Steinbach, Johannes Tuchel: Es schien, als schreckte die Öffentlichkeit vor Elser zurück. In: Frankfurter Rundschau, 18. November 1999.
  81. Jörg Lau: Eine Selbstschädigung. In: Die Zeit. Nr. 3/2000.
  82. Erhard Jöst: Johann Georg Elser – der deutsche Wilhelm Tell. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 9. November 2014.
  83. Johannes Tuchel: Ich lass mich lieber erschießen… In: Die Zeit Nr. 45, 30. Oktober 2019, S. 21. (Vor 80 Jahren wagte Elser das Attentat.)
  84. Verena Kemna: Denkmal für den Hitler-Attentäter Georg Elser. In: Deutschlandradio Wissen. 20. November 2011.
  85. Friederike Valet: Johann Georg Elser: Hitler-Attentäter, Tüftler. In: Schwäbische Tüftler: der Tüftler ein Schwabe? Der Schwabe ein Tüftler?, Begleitbuch zur Ausstellung im Württembergischen Landesmuseum Stuttgart, 13.10.1995 - 18.1.1996, hgg. v. Württembergischen Landesmuseum, Stuttgart 1995, ISBN 3-929055-39-2, S. 28–34.
  86. Peter-Paul Zahl: Johann Georg Elser. Ein deutsches Drama. Rotbuch, Berlin 1982, ISBN 3-88022-248-7.
  87. Peter-Paul Zahl: Johann Georg Elser. Ein deutsches Drama. In: Schauspielhaus Bochum (Hrsg.): Programmbuch. Nr. 31. Schauspielhaus Bochum, Bochum 1982.
  88. Der Zitherspieler. Hörspiel mit Originaltexten zu Georg Elser.
  89. Spielfilm über den Widerstandskämpfer Georg Elser (2015). Auf georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 6. November 2015.
  90. https://www.georg-elser-arbeitskreis.de/texts/briefmarke.htm
  91. Ehrung für Elser: Um Minuten verpasst Eine Bremer Aktion will Hitler-Attentäter auf Briefmarke verewigen, Taz 25. September2001
  92. https://www.georg-elser.de/nach-1945/briefmarke
  93. a b Georg Elser in Königsbronn. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 6. November 2015.
  94. Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Hrsg.): Wegweiser durch die Dauerausstellung S. 2. Abgerufen am 2. Mai 2020.
  95. Anschlag auf Georg-Elser-Gedenkstein in Heidenheim-Schnaitheim. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 18. September 2016.
  96. Neue Stele an der Grünspange: In Vauban gibt es wieder ein Denkmal für den Hitler-Attentäter Georg Elser – badische-zeitung.de. Abgerufen am 12. April 2015.
  97. Georg-Elser-Büste in Berlin. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 6. November 2015.
  98. Georg-Elser-Denkmal in München. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 6. November 2015.
  99. Georg-Elser-Denkmal in Konstanz. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 6. November 2015.
  100. Elser-Darsteller diskutiert. In: Südkurier vom 7. April 2015. Autorenkürzel rau.
  101. Georg-Elser-Denkmal in Königsbronn. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 6. November 2015.
  102. Dritter Anschlag auf Elser-Denkmal. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 14. September 2016.
  103. Die Idee auf georg-elser-berlin.de; abgerufen am 19. November 2014.
  104. Graffito-Denkmal für Georg Elser in München. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 5. August 2017.
  105. a b Hermaringen – Geburtsort Elsers. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 5. November 2019.
  106. Späte Ehrung für Hitler-Attentäter - Ein Denkmal in Georg Elsers Geburtsort. Abgerufen am 5. November 2019 (deutsch).
  107. Georg Elser: 70 Straßen und Plätze. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 16. Oktober 2020.
  108. In einem Neubaugebiet in Planung: Ismaning – Gegen das Vergessen. Abgerufen am 20. August 2020.
  109. In einem Neubaugebiet in Planung: Straßenbenennung in den Baugebieten „Schoppmanns Wiese“, „Beisenbusch“ und „Appelhülsen-Nord, Umlegungsgebiet“. Abgerufen am 20. August 2020.
  110. In einem Neubaugebiet in Planung: Bodenrichtwerte von Vaihingen an der Enz. Abgerufen am 20. August 2020.
  111. Peter Koblank: Eine spannende Zeitreise siebzig Jahre zurück. Online-Edition Mythos Elser 2009.
  112. Georg Elser. The Zither Player. Auf: georg-elser-arbeitskreis.de; abgerufen am 28. September 2016.
Dieser Artikel wurde am 14. November 2005 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.