Orgelbau Friedrich Weigle

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Orgelbau Friedrich Weigle
Rechtsform GmbH & Co.
Gründung 1845
Auflösung 1985
Sitz Leinfelden-Echterdingen, Deutschland
Branche Musikinstrumentenbau

Orgelbau Friedrich Weigle war ein Orgelbau-Unternehmen im Raum Stuttgart.

Firmengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Werkstatt wurde von Carl Gottlieb Weigle 1845 gegründet. Bis 1879 hat er an die 100 Orgeln gebaut. Dazu kommen noch Umbau- und Reparaturarbeiten an verschiedenen Orgeln, wie z. B. 1862 an der Gabler-Orgel der Klosterkirche in Weingarten. Seine Orgeln gingen auch nach Übersee. 1880 übernahm sein Sohn Friedrich Weigle das Geschäft und verlegte die Werkstatt 1888 von Stuttgart nach Echterdingen. Vor der Jahrhundertwende wurden bereits Orgeln nach Amerika, Afrika und Asien geliefert.[1] Um 1902 lief ein Konkursverfahren gegen das Unternehmen.[1]

Nach seinem Tod übernahmen die Söhne Friedrich, Karl, Julius und Gotthold Weigle das Unternehmen, ab 1937 war Friedrich der alleinige Inhaber. In Zusammenarbeit mit der Harmoniumbaufirma J. & P. Schiedmayer entwickelte Weigle 1908 die sogenannte Parabrahm-Orgel,[2] die in Ergänzung zu einer üblichen Pfeifenorgel über ein integriertes Harmonium verfügt. Das einzige heute erhaltene Instrument dieser Art befindet sich in Eichwalde bei Berlin.

1958 übernahm sein Sohn Fritz Weigle das Unternehmen. Das Unternehmen wurde 1985 aufgelöst.

Sein Sohn Joachim F. Weigle gründete 1986 die Werkstätte für Orgelbau Joachim F. Weigle in St. Johann-Upfingen bei Reutlingen.

Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carl Gottlieb Weigle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carl Gottlieb Weigle, geboren am 19. November 1810 in Ludwigsburg. 1826 begann er eine Lehre bei seinem Schwager Eberhard Friedrich Walcker.[3] Später wurde er der erste Gehilfe bei fast allen großen Orgelbauten dieses Meisters, insbesondere dem Umbau der Stuttgarter Stiftskirchenorgel von 1837 bis 1845. 1845 machte er sich in Stuttgart selbstständig.

Friedrich Weigle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Weigle wurde am 17. November 1850 in Stuttgart geboren. Er übernahm den Betrieb 1880 von seinem Vater. Er verstarb am 6. Januar 1906 in Stuttgart.

Friedrich Weigle (Sohn)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Weigle wurde am 9. September 1882 geboren. Er übernahm mit seinen Brüdern Karl, Julius und Gotthold 1906 das Unternehmen. Ab 1937 war er alleiniger Inhaber, da seine Brüder alle verstorben waren. Er starb am 25. September 1958.

Fritz Weigle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritz Friedrich Julius Gotthold Weigle wurde 1925 geboren und übernahm das Unternehmen 1958. 1985 löste er das Unternehmen auf.

Joachim F. Weigle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joachim F. Weigle wurde 1960 geboren. Er lernte ab 1977 bei der Orgelbaufirma Gerhard Schmid in Kaufbeuren bis zur Gesellenprüfung 1981. 1986 gründete er seine eigene Werkstatt in St. Johann und machte 1988 seine Meisterprüfung.

Schüler aus Firma Weigle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werkliste (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1845–1880 Carl Gottlieb Weigle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Opus Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen
1846 1 Stuttgart Salonorgel Jaus
1846 2 Stuttgart Reform. Gemeinde
1846 3 Schondorf-Weiler evang. Kirche
1846 4 Stuttgart-Hohenheim evang. Betsaal
1847 5 Untergruppenbach evang. Kirche
1848–1855

1855–1945

6 Berg (Stuttgart)

Owen

evang. Kirche

Marienkirche

II/P 13, 14, 36 1855 verkauft; 1913 und 1928 erweitert;1945 zerstört[6]
1848 7 Echterdingen evang. Kirche [7]
1849–1945 8 Freudenstadt evang. Stadtkirche [7][8]
1849 9 Wiesensteig kath. Stadtpfarrkirche II/P 22 umgebaut durch Weigle 1935 zu op. 732[7]
1850 10 Stuttgart-Gablenberg evang. Stadtkirche
1850 11 Crailsheim Anstalt
1850 12 Hößlinswart evang. Kirche
1850 13 Stuttgart Königliches Hoftheater Stuttgart
1851 14 Stuttgart Betsaal Römischen Kaiser
1851 15 Comburg Stiftskirche [9]
1851 16 Heimerdingen Peter-und-Paul-Kirche [10]
1851 17 Ohmden evang. Kirche
1852 18 Hirschau bei Rottenburg kath. Kirche
1853 19 Ehingen (Donau) kath. Konviktskirche
1853 20 Scharnhausen evang. Kirche
1853 21 Stuttgart Pönitentionshaus-Saal
1853 22 Bad Waldsee kath. Stadtpfarrkirche [7]
1854 23 Crailshaim-Goldbach evang. Kirche
1854 24 Kirchheim u. Teck-Ötlingen evang. Kirche
1854 25 Bad Saulgau kath. Stadtpfarrkirche [7]
1855 26 New York City lutherische Kirche
1855 27 Ste-Croix (Karibik) Brüdergemeinde
1855 28 Schafhausen evang. Kirche
1855 29 Stuttgart-Berg neue evang. Kirche
1856 30 Gernsbach evang. Stadtkirche [7]
1856 31 Altheim bei Riedlingen kath. Kirche II/P 14 Restaurierung 1995[11]
1856 32 Ochsenhausen-Mittelbuch kath. Kirche
1856 33 Rottenburg am Neckar evang. Stadtkirche
1857 34 Ulm Dreifaltigkeitskirche [7]
1857 35 Schlier bei Ravensburg kath. Kirche
1858 36 Dagersheim evang. Kirche II 15 erhalten[12]
1858 37 Biberach a. d. Riß Simultankirche
1858 38 Stuttgart-Rotenberg evang. Kirche
1859 39 Bad Wildbad-Calmbach im Schwarzwald evang. Kirche
1859 40 Elim, Südafrika
1859 41 Schwäbisch Gmünd-Kloster Gotteszell (heute JVA-Kirche Mariä Verkündigung)
1859 42 Altensteigdorf evang. Kirche
1859 43 Schwäbisch Gmünd kath. Lehrerseminar
1861 44 Stuttgart Synagoge [7]
1861 45 Hessigheim evang. Kirche
1861 46 Korntal evang. Brüdergemeinde
1861 47 Tübingen Speisesaal im Stift Tübingen
1861 48 Walddorf evang. Kirche
1861 49 Basel Missionshaus Basel
1862 50 Bergatreute Kath. Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Philippus und Jakobus Bergatreute Pfarrkirche Orgelempore.jpg I/P 12 1910 von Weigle erweitert (II/P 16) op. 422; 1978 ersetzt durch Neubau von Reiser
1862 51 Neuweiler-Zwerenberg evang. Kirche
1863 52 Esslingen-Zwerenberg Frauenkirche Esslingen aN, Frauenkirche, Blick zur Orgel mit Weihnachtsbaum.jpg [13]
1863 53 Lonsee evang. Kirche
1863 54 Ringingen bei Blaubeuren evang. Kirche
1864 55 Esslingen am Neckar kath. Pauluskirche
1864 56 St. Thomas, Karibik Brüdergemeinde
1865 57 Mietingen-Baltringen kath. Kirche
1865 58 Ellwangen kath. Kirche
1865 59 Stuttgart Englische Kirche
1866 60 Hailfingen kath. Kirche
1866 61 Basel, Schweiz Peterskirche Peterskirche basel organ.JPG [7]
1867 62 Friedrichshafen evang. Schloßkirche III/P 45 Disposition:[1]
1867 63 Spraitbach evang. Kirche
1868 64 Ehingen kath. Stadtpfarrkirche
1868–1911 65 Ravensburg kath. Liebfrauenkirche II/P 34 1892 wg. einer Kirchenrenovierung abgetragen und durch Weigle leicht verändert wieder aufgebaut; 1911 ersetzt[14]
1868 66 Dornstetten evang. Stadtkirche
1869 67 Stuttgart-Birkach evang. Kirche
1869 68 Bad Schussenried kath. Kirche
1869 69 Kaisersbach evang. Kirche
1870 70 Paramaribo, Suriname
1870 71 Laupheim kath. Stadtpfarrkirche
1871 72 Ochsenhausen Staatswaisenhaus
1871 73 Leliendaal, Suriname
1872 74 Bernstadt evang. Kirche
1872 75 Unterweissach im Tal evang. Kirche
1873 76 Wien, Österreich Weltausstellung „Elektromagnetische Orgel“[1]
1873 77 Künzelsau Musiksaal im Lehrerseminar
1873 78 Clevia, Suriname
1874 79 Heiligkreuztal bei Riedlingen kath. Kirche
1874 80 Stuttgart Diakonissenanstalt
1874 81 Nagold im Schwarzwald evang. Stadtkirche
1876 82 Stuttgart-West evang. Johanneskirche
1876 83 Bad Boll Pfarrer Blumhardt
1877 84 Egelfingen kath. Kirche
1877 85 Ottenhausen evang. Kirche
1878 86 Horgenzell-Kappel Kath. Pfarrkirche St. Gallus Kappel Pfarrkirche Orgel.jpg 1/P 8 1952 von Reiser umgebaut und erweitert (heute II/P 12)
1878 87 Aichelberg evang. Kirche
1878–1983 88 Schwäbisch Gmünd kath. Münster
Orgel-Münster-GD.jpg
[15] 1983 durch eine Orgel der Orgelmanufaktur Klais ersetzt.
1879 89 Napiersdorf, Südafrika
1879 90 Stuttgart neue evang. Garnisonskirche
1879 91 Ehingen evang. Stadtkirche
1879 92 Riedlingen evang. Stadtkirche
1880 93 Schwäbisch Gmünd kath. Kirche St. Johannes II/P 12 seit 1880 weitgehend unverändert belassen, 2009–2012 durch Orgelmanufaktur Klais umfangreich saniert

1881–1906 Friedrich Weigle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Opus Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen
1881 94 Nagold Festsaal im Lehrerseminar
1881–1966 95 Biberach an der Riß Simultankirche Hauptorgel [15]
1881 96 Filderstadt-Bernhausen evang. Kirche
1881–1944 97 Stuttgart-Heslach evang. Matthäuskirche 1945 zerstört[16]
1882 98 Stuttgart Salonorgel Georg Motz
1882 99 Darmsheim evang. Kirche
1882 100 Ettenkirch bei Friedrichshafen kath. Kirche
1882 101 Stuttgart evang. Hospitalkirche
1882 102 Ruit auf den Fildern evang. Kirche
1882 103 Argenbühl-Eglofs Kath. Kirche
1886 124 St. Louis Evang. Kirche II/P 12 restauriert 1945 von Schwenkedel, 1956 Ernst Muhleisen, 1978 Gurrier[17]
1887 131 Kilchberg Kirche St. Martin II/P 12 erhalten[18]
1895–1943 Stuttgart Liederhalle Stuttgart 1943 zerstört[19]
1896–1943 187 Heslach Matthäuskirche II/P 27 1943 zerstört, Teile in opus 906 eingebaut[20]
1897 Einsiedeln, Schweiz Stiftskirche Maria 51 [21]
1898–1980 Schönborn Evang. Kirche (Erweiterungsbau) I/P 10 [22]
1899 Straßburg St. Maurice Strasbourg StMaurice 053.JPG III/P 43 erhalten[23]
1899 224 Gundelsheim Kirchengemeinde Gundelsheim 8 1899: 2 650 Mark; 2010 restauriert durch Mühleisen[24]
1900 237 Bischwihr Evang. Kirche II/P 8 [25]
~1900 Uchtelfangen Katholische Kirche St. Josef Uchtelfangen, St. Josef 2.jpg II/P 25 1983 durch einen technischen Neubau durch die Firma Hugo Mayer/Heusweiler unter Wiederverwendung des Gehäuses und einem Großteil des Pfeifenwerkes ersetzt (heute II/P/27)
1900 Colmar St. Joseph III/P 44 1960 neu aufgebaut von Schwenkedel[26]
1901 Urach Stiftskirche St. Amandus
Bad Urach St Amandus Orgel 01b.jpg
42 erhalten[21][27]
1901–1987 Reutlingen Marienkirche 57 [21]
1902 Stutensee-Staffort Evang. Kirche II 17 1967 verändert und später stillgelegt, 2007 Spendenaufruf[28] 2008 Auftrag zur Restaurierung an Lenter[29][30]
1902–1939 Speyer Gedächtniskirche der Protestation
Innenansicht der Gedaechtniskirche nach Westen.jpg
IV/P 65 1900 begonnen, fertiggestellt durch Steinmeyer[31]
1904 Wiesbaden-Igstadt Evangelische Kirche erhalten[32]
1904 Langenhain (Taunus) Evangelische Kirche [33] 1977 außer Gebrauch genommen und in Verfall geraten, 2013 durch die Werkstatt Christian Scheffler, Sieversdorf (Jacobsdorf) (Siefersdorf) in Brandenburg in den Originalzustand versetzt.
1905 269 Ostdorf Medarduskirche II/P 16 [34] Prospekt von 1749; restauriert 1992 von Mühleisen
1906–1979 280 Lauterbach Stadtkirche Lauterbach Stadtkirche 371.JPG III/P 29 Neubau hinter dem Prospekt von Philipp Ernst Wegmann (1768);[21][35] 1952 durch Weigle umgebaut, 1973 durch Gebr. Hillebrand ersetzt

1907–1958 Friedrich Weigle u. a.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Opus Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen
1907 Simmozheim Evang. Dreifaltigkeitskirche II/P 14 Pneumatische Traktur
1908–1969 Trier Hochdruckorgel im Trierer Dom[1]
1908 Eichwalde Evang. Kirche, Parabrahm-Orgel[2]
1909 400 Seeshaupt St. Michael-Kirche[36][37] Weigle-Orgel, Seeshaupt II/P 28 Originalzustand; 2009 restauriert von Münchener Orgelbau (J. Führer)
1910–1944 Trier Liebfrauenkirche in Trier[38]
1911 Gotha Arnoldischule[39]
1912 Kell am See St. Bartholomäus-Kirche[40]
1912 Bad Soden-Neuenhain Evang. Kirche[41]
1912 412 Conweiler Evang. Martinskirche II/P 14 erhalten
1913 463 Altenkessel St. Johannes Baptista
1913 Stuttgart-Gaisburg Reger-Orgel für die Ev. Kirchengemeinde[42]
1913–1944 Trier Konstantinbasilika[43] 1913 Umbau und Erweiterung eines Instruments der Gebrüder Ibach, 1944 zerstört
1914 487 Liegnitz Liebfrauenkirche[44]
1917 Bad Endbach-Bottenhorn Evang. Kirche[45]
1922–1945 Löwenstein Stadtkirche[46]
1923–1981 560 Neuerburg Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus[47]
1926 Stuttgart-Süd Neuapostolische Kirche
1927 Jöhstadt, Sachsen Margarethenkirche Grumbach[48]
1927 Frankfurt am Main Rundfunkorgel, Sender Frankfurt[49]
1928 Neubärental, Gem. Wurmberg Evang. Kirche[50]
1929 Königswalde, Sachsen St. Trinitatiskirche[48]
1930 München Rundfunkorgel, Sender München[49]
1930 Berlin Rundfunkorgel, Sender Berlin[49]
1930 Taschenlade (II/P 9 Register)[51]
1931 Tübingen Festsaal, Neue Aula der Universität Tübingen[52]
1932–2004 Tübingen Neuapostolische Kirche[53] Nach 2001 ersetzt durch ein Instrument von Orgelbau Mühleisen unter Verwendung einzelner Teile der Weigle-Orgel
1934–1971 Geislingen an der Steige Stadtkirche[54]
1935 723 Wiesensteig St. Cyriakus[55] II/P 27 Disposition und Klang
1935 726 Multiplex Hausorgel (II/P 11 Register)[56]
1937 Neidlingen Evang. Kirche[57]
1939 800 Leutkirch Hauptorgel der Pfarrkirche St. Maria (Schloss Zeil) StMariaSchlossZeilOrgel02.JPG
1939–1985 Wiesloch Evang. Stadtkirche[58]
1941 Esslingen am Neckar Frauenkirche[13]
1948 Stuttgart Evang. Johanneskirche[59]
1951–1981 Freudenstadt Evang. Stadtkirche[8]
1951 900 Heilbronn Nikolaikirche[60]
1952 906 Stuttgart-Heslach Matthäuskirche[19]
1952 1000 Mannheim Konkordienkirche Konkordienkirche Mannheim (1952–1959) IV/P 50 + 2Tr.
1953 935 Deckenpfronn Nikolauskirche[61]
1956–2005 Weinsberg Johanneskirche[62]
1956 1010 Stuttgart Neue Liederhalle[63] III/P 67
1957 1001 Kallenberg Emmaus-Kirche[10]
1958 1044 Esslingen am Neckar Kirchenmusikschule[21]

1959–1985 Fritz Weigle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Opus Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen
1959 Langenrain Evangelische Gnadenkirche in Allensbach; seit 1997 St. Josef in Langenrain [64]
1959 Löwenstein Stadtkirche [46]
1959 1064 Sindelfingen-Goldberg Evangelische Versöhnungskirche [65]
1960 Stuttgart-Giebel Evangelische Stephanuskirche [66]
1960 1024 Ulm Evangelische Lukaskirche in Ulm [67]
1960 1038 Darmstadt Diakoniekirche (sog. Stiftskirche) II/P 22
1960 Korntal Brüdergemeinde [10]
1960 1045 Mötzingen Mauritiuskirche [68]
1960 1047 Weinheim Evangelische Markuskirche II/P 28 [69]
1961 1083 Hamburg-Schnelsen Adventskirche Adventskirche Hamburg-Schnelsen, Orgel.jpg III/P 32 [70][71]
1961 Stuttgart Hospitalkirche [72]
1961 Frankfurt am Main-Fuchshohl Gemeindezentrum [73]
1961 Hamburg-Rahlstedt Thomaskirche Orgel der Thomaskirche 18
1961 1062 Sindelfingen Evangelische Martinskirche [74]
1961 1075 Weinheim-Hohensachsen Evangelische Kirche [75]
1962 Undingen Nikolauskirche [76]
1963 Berlin-Steglitz Evang. Markuskirche III/P 41 [77]
1964 1109 Stuttgart St. Nikolaus Kirche III/P 42 [78]
1964 Dornstetten Martinskirche [79]
1964 1123 Altingen Evangelische Kirche [80]
1964 Schwäbisch Hall Auferstehungskirche [76]
1965 Tübingen Stiftskirche (Tübingen)
Tübingen Stiftskirche Orgel (1).jpg
III/P 63 2001 durch Rensch erweitert
1965 Brauneberg Simultankirche (Brauneberg) I Orgel im evangelischen Teil der Simultankirche
1966 1120 Oststeinbek Auferstehungskirche
Weigle-Orgel Auferstehungskirche Oststeinbek.jpg
II/P 15
1966 Esslingen am Neckar Evangelisch-methodistische Friedenskirche II/P 12 [81]
1967 1144 Ravensburg Evangelische Stadtkirche III/P 51
1967 Stuttgart-Heslach Matthäuskirche [19]
1968 1183 Renningen Petruskirche [82]
1969 1206 Ravensburg Evang. Johanneskirche
Orgel der Johanneskirche Ravensburg
II/P 17
1969 Nagold Stadtkirche [83]
1970 1219 Mannheim Jakobuskirche Jakobuskirche Mannheim (1970) II/P 24
1970 Flacht Evangelische Kirche [84]
1970 Merzhausen Johanneskirche [85]
1971 Waiblingen Michaelskirche Michaelskirche Waiblingen 11.JPG III/P 51 2009 leicht umdisponiert
1971 Wangen im Allgäu Evangelische Stadtkirche Evangelische Stadtkirche Wangen (1971) II/P 14 [86]
1972 1260 Ilvesheim (bei Mannheim) Evangelische Kirche II/P 25 [87]
1972 Sachsen bei Ansbach St. Alban II/P 12 [88]
1972 Ilsfeld Bartholomäuskirche II/P 27 [89]
1972 1276 Mönchberg Michaelskirche [90]
1972 Karlsruhe-Waldstadt St. Hedwig Weigle-Orgel, St. Hedwig, KA-Waldstadt.jpg II/P 22 [91]
1973 Balingen Stadtkirche
Balingen-Stadtkirche-Orgelempore154592 03.jpg
IV 52/54 Prospekt aus dem Jahr 1767; Erweiterung im Sommer 2014 um zwei Register
1974 Gomaringen Evangelische Kirche [76]
1975 Charlottenburg-Nord Evangelische Epiphaniengemeinde [92]
1975 Bad Teinach Evangelische Kirchengemeinde [93]
1976 Stuttgart-Weilimdorf Wolfbuschkirche [94]
1977 1314 Hechingen Evangelische Johanneskirche [95]
1977 Schriesheim Evangelische Stadtkirche
1977 Krempe Ev.-luth. Kirche St. Peter II/P 16 [96]
1978 1316 Meersburg Evang. Schlosskirche im Neuen Schloss Meersburg Schlosskirche Orgel.jpg II/P 16 [21]
1979 Metzingen Martinskirche [21]
1981 Ansbach Heilig-Kreuz-Kirche [97]
1981 Katerini, Griechenland Evangelische Kirche [21]
1981 Neuerburg Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus [47]
1981 1353 Weingarten (Württemberg) Evangelische Stadtkirche Evangelische Stadtkirche Weingarten (1981) II/P 25
1982 1361 Ulm Methodistische Erlöserkirche II/P 16 [98]
1983 Mosbach Evangelische Stiftskirche [21][99]
1983 Würzburg St. Stephan [100]
1985 1379 Ulm-Böfingen Kath. Pfarrkirche Guter Hirte II/P 26 [101]
1985 1380 Echterdingen Stephanuskirche [21][102][103]
1985 1381 Rutesheim-Silberberg Evangelische Kirche [21]
1985

Oberwerrn

St. Bartholomäus

Seit 1986 Joachim Weigle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Opus Ort Gebäude Bild Manuale Register Bemerkungen
1987 Garmisch-Partenkirchen Freie Ev. Gemeinde I 8 [104]
1993 Elsheim Evang. Pauluskirche I 14 [105] Orgelneubau unter Verwendung der barocken Gehäusefront. Disposition: Principal 4′ (B/D), Holzgedackt 8′ (B/D), Quintadena 8′ (B), Suavial 8′ (D), Rohrflöte 4′ (B/D), Quinte 223(B/D), Octav 2′, Mixtur III 1′, Cromorne 8′ (B/D), Pedal: Subbass 16′, Octavbass 8′, Trompete 8′
1995 Uffenheim Ev.-Luth. Kirche I 5 [104]
1997 Essenheim Evang. Kirche II 22 [106] Orgelneubau unter Verwendung der vorhandenen Gehäusefront. 1996 zunächst Schwellwerk und Pedal aufgestellt, 1997 Aufbau des Hauptwerksgehäuses. Einweihung am 13.07.1997. Hauptwerk 9 Register, Schwellwerk 8 Register, Pedal 3 Register zuzüglich 2 Extensionen aus Subbass und Octavbass.[107]
1998 Reutlingen-Sondelfingen Neuapostolische Kirche I 10 [104]
2000 Wiesbaden-Auringen Pfarrkirche St. Elisabeth II 15 [108]
2005 Waltenhofen Kulturzentrum Via Nova II 13 [104]
2007 Stuttgart Neuwirtshaus Neuapostolische Kirche I 6 [104]
2008 St. Johann (Württemberg) Privathaus I 4 [104]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Orgelbau Friedrich Weigle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Josef Still: Hochdruckorgel, Elektrizität und ein Konkurs; Die schwäbische Firma Weigle baut von 1899 bis 1908 an einer Doppelorgel. Trierer Orgelpunkt, abgerufen am 12. März 2009.
  2. a b Evangelische Kirche Eichwalde. 2. Dezember 2008, archiviert vom Original am 30. Mai 2011, abgerufen am 19. März 2009.
  3. Das Jahr 1826 – Kalenderblätter aus dem Brennpunkt der Romantik. In: Eberhard Friedrich Walcker. 5. Januar 2008, abgerufen am 17. März 2009.
  4. Friedrich Jakob: Hundert Jahre Orgelbau Theodor Kuhn AG in Männedorf-Zürich 1864–1964. Männedorf 1964, Blatt 12 (PDF, 8,5 MB, aufgerufen am 31. Oktober 2011)
  5. Manufacture d'Orgues Mühleisen G.Walther & Associés: Geschichte (aufgerufen 31. Oktober 2011)
  6. Die Orgeln der Owener Marienkirche. Alt-Owen Förderkreis, abgerufen am 31. Oktober 2011.
  7. a b c d e f g h i Hermann Fischer: Gottlieb, Carl Weigle. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 13, Bautz, Herzberg 1998, ISBN 3-88309-072-7, Sp. 604–605.
  8. a b Die Orgeln in der Evangelischen Stadtkirche zu Freudenstadt. Evangelische Gesamtkirchengemeinde Freudenstadt, 2007, abgerufen am 13. März 2009.
  9. Rainer Deppert: Chorausflug der Gemeinde Backnang. Neuapostolische Kirche Süddeutschland, 30. Juli 2007, archiviert vom Original am 16. September 2008, abgerufen am 18. März 2009.
  10. a b c Heimerdingen, Peter-und-Paul-Kirche. Kirchenbezirk Ditzingen, abgerufen am 19. März 2009.
  11. Wolfram Stützle: Altheim. Orgelbau Stützle, abgerufen am 16. März 2009.
  12. Evangelische Kirche Dagersheim. kirchmusik.kirchkunst.de, abgerufen am 1. November 2011.
  13. a b Helmut Völkl: Die Orgeln der Frauenkirche Esslingen. Evangelische Stadt- und Frauenkirchengemeinde Esslingen, 7. April 2008, abgerufen am 12. März 2009.
  14. Wolfgang Manecke, Johannes Mayr, Mark Vogl: Historische Orgeln in Oberschwaben. Der Landkreis Ravensburg. Fink, Lindenberg 2006, ISBN 3-89870-250-2, S. 223–225; dort nicht als op. 65. sondern als op. 64 geführt, der Wiederaufbau 1892 als op. 316
  15. a b Klaus Könner: Die Orgel als Klang-, Technik- und Kunstdenkmal. Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, 2003, S. 98-104, abgerufen am 1. November 2011 (PDF 17,3 MB).
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