Sitten

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Sitten
Sion
Wappen von Sitten Sion
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Wallis Wallis (VS)
Bezirk: Sitten
BFS-Nr.: 6266i1f3f4
Postleitzahl: 1950 Molignon
1950 – 1951 Sion
1967 Bramois
1991 Salins
1992 Les Mayens-de-Sion
UN/LOCODE: CH SIR
Koordinaten: 593997 / 120194Koordinaten: 46° 13′ 59″ N, 7° 21′ 39″ O; CH1903: 593997 / 120194
Höhe: 515 m ü. M.
Höhenbereich: 477–2189 m ü. M.[1]
Fläche: 34,86 km²[2]
Einwohner: i34'978 (31. Dezember 2020)[3]
Einwohnerdichte: 1003 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
27,3 % (31. Dezember 2020)[4]
Stadtpräsident: Philippe Varone (FDP)
Website: www.sion.ch
Blick auf Sitten von Nax

Blick auf Sitten von Nax

Lage der Gemeinde
ArnenseeLac de SéninLauenenseeLac des AudannesLac de TseuzierBassin de GodeyLac de DerborenceLac du Mont d'OrgeKanton BernKanton WaadtBezirk ContheyBezirk HérensBezirk HérensBezirk MartignyBezirk SidersArbazGrimisuatSavièseSittenVeysonnazKarte von Sitten Sion
Über dieses Bild
w

Sitten (französisch Sion [sjɔ̃], Walliser Patois Chyoun?/i[5], walliserdeutsch Sittu, lateinisch Sedunum) ist eine Munizipalgemeinde, eine Burgergemeinde mit einem Burgerrat und der Hauptort des Kantons Wallis, Schweiz. Sitten ist Hauptort des Bezirks Sitten und liegt an der Mündung der Sionne in die Rhone.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Sitten liegt auf etwa 510 m ü. M. im Mittelwallis beidseits der Rhone. Der alte Siedlungskern befindet sich nördlich des Rhoneufers. Er wird vom Bachlauf der Sionne durchflossen, der heute streckenweise unterirdisch gefasst ist.

Im Stadtgebiet münden ausserdem von Norden die Lienne und die Morge sowie von Süden die Borgne und die Printze in die Rhone.

Topografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gelände der Altstadt fällt vom Norden nach Süden und Südwesten in Richtung des Flusslaufes spürbar ab. Dabei ergibt sich eine Höhendifferenz von über 30 Metern. Durch den Schüttungskegel der Sionne wurde die Rhone in einem Bogen leicht in Richtung Südost und von der Altstadt abgedrängt.

Im Osten des historischen Stadtkerns schliesst sich der 611 m ü. M. hohe Fels Valère und nordöstlich eine weitere Felserhebung mit der Festungsruine Tourbillon 658 m ü. M. an. Im Westen, mit einem Abstand von etwa 1000 Metern zur Altstadt, grenzt der dominante Mont d’Orge (786 m ü. M.) an das heutige bebaute Areal der Stadt. Die jüngeren Stadtteile um den Bahnhof und auf dem südlichen Rhoneufer sind flache Ebenen aus quartären Ablagerungen. Auf weiteren Sedimentterrassen liegen im westlichen Stadtgebiet der regionale Flughafen Sion und ausgedehnte Gewerbegebiete.

Ausserhalb der alten Stadtsiedlung umfasst das Stadtgebiet die Ortschaften Uvrier im Osten bis zur Mündung der Lienne in die Rhone sowie südlich des Flusses die in jüngerer Zeit nach Sitten eingemeindeten Bramois, Salins und Les Agettes. Im Westen ist bei der Brücke über die Morge das Gewerbegebiet Pont de la Morge (Sion) entstanden.

Die Flächennutzung von Sitten gliedert sich in einen urbanen, historischen Bebauungsbereich der Stadt, an dessen Randbereich sich vorzugsweise der Übergang in eine lockere Bebauung zu Gewerbezwecken vollzieht, ferner in steile Hanglagen mit intensivem Wein- und Obstbau und in die flussnahe Ebene mit weiteren landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Anlagen sowie umfangreichen Verkehrseinrichtungen.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitten hat wie das gesamte mittlere Wallis ein sehr mildes Klima, da es von den hohen Bergketten der Walliser und Berner Alpen umringt ist. Heisse, trockene Sommer und kalte, trockene Winter sind die Folge. Es herrscht ein Steppenklima, weshalb nebst Reben auch verschiedene Kakteenarten gedeihen.[6][7][8]

Die Jahresmitteltemperatur für die Normalperiode 1991–2020 beträgt 10,7 °C, wobei im Januar mit 0,5 °C die kältesten und im Juli mit 20,6 °C die wärmsten Monatsmitteltemperaturen gemessen werden. Im Mittel sind hier rund 88 Frosttage und 6 Eistage zu erwarten. Sommertage gibt es im Jahresmittel rund 75, während normalerweise 21 Hitzetage zu verzeichnen sind. Mit 20,9 Hitzetage pro Jahr für die Normalperiode 1991–2020 zählt Sitten schweizweit die höchste Anzahl Tage, an welchen die Temperatur auf 30 °C oder mehr steigt.

Die Messstation des Bundesamtes für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) liegt auf 482 m ü. M.

Sion
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
52
 
5
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40
 
8
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6
 
 
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5
-2
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: MeteoSchweiz, Normalperiode 1991–2020[9]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Sion
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 5,0 7,6 13,5 17,6 21,5 25,4 27,4 26,6 22,1 16,9 10,1 5,1 Ø 16,6
Min. Temperatur (°C) −3,0 −1,9 1,9 5,3 9,4 13,0 14,5 14,1 10,4 6,1 1,1 −2,4 Ø 5,7
Temperatur (°C) 0,5 2,3 7,2 11,3 15,3 19,0 20,6 19,9 15,7 10,7 5,0 0,9 Ø 10,7
Niederschlag (mm) 52 40 37 34 52 48 62 60 38 43 50 68 Σ 584
Sonnenstunden (h/d) 3,0 4,6 6,1 7,0 7,4 8,5 8,7 8,1 6,9 5,2 3,2 2,2 Ø 5,9
Regentage (d) 7,0 5,6 5,9 5,2 7,5 7,4 8,0 8,2 5,8 6,5 6,9 7,5 Σ 81,5
Luftfeuchtigkeit (%) 78 71 62 59 62 62 63 67 71 76 78 80 Ø 69,1
T
e
m
p
e
r
a
t
u
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5,0
−3,0
7,6
−1,9
13,5
1,9
17,6
5,3
21,5
9,4
25,4
13,0
27,4
14,5
26,6
14,1
22,1
10,4
16,9
6,1
10,1
1,1
5,1
−2,4
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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Quelle: MeteoSchweiz, Normalperiode 1991–2020[9]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftbild (1955)

Ausgrabungen haben ergeben, dass die Gegend des heutigen Sitten bereits in der Steinzeit besiedelt war. Die Dolmen von Petit-Chasseur (2900–2200 v. Chr.) gehören zu den herausragenden Relikten des Megalithbaus im Alpenraum. 2008 wurde eine der grössten keltischen Nekropolen der Schweizer Alpen mit über 200 Gräbern freigelegt. Die Gräber stammen aus der ersten Eisenzeit zwischen 800 und 500 v. Chr.

Als im Jahr 15 v. Chr. die Römer das bis dahin keltische Wallis erobert hatten, entstand auf dem Gelände der heutigen Stadt eine römische Siedlung, deren keltischer bzw. römischer Ortsname nicht überliefert ist. Die lateinische Bezeichnung Sedunum für Sitten stammt sicher vom einst im Wallis ansässigen Stamm der Seduner. Vermutlich entstand die römische Siedlung an der Stelle des Oppidums der Seduner.[10][11]

Im Jahre 580 wurde der Bischofssitz von Martigny hierher verlegt, und ab 999 amtierte der Bischof des Bistums Sitten gleichzeitig als Landesherr.

Nahe der Stadt, auf dem Felde «la Planta», siegten am 13. November 1475 Oberwalliser und Berner über die Savoyer.

1968 wurde die Gemeinde Bramois (deutsch Brämis) mit Sitten zusammengelegt, 2013 folgte die Gemeinde Salins und 2017 Les Agettes.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1610 1670 1786 1798 1811 1837 1846 1850 1860 1870 1888 1900 1910 1920 1930 1950 1980 1990 2000 2010 2012 2014 2016 2018 2020
Einwohner 1835 1905 1880 2201 2790 2668 2815 3307 3030 5456 6099 6751 7254 6964 8657 11770 22877 25336 27171 31673 32497 33628 33999 34708 34978
Bevölkerung ab 15 Jahren nach Religionsbekenntnis, 2018[12]
Christentum
  
76 %
römisch-katholisch
  
68 %
evangelisch-reformiert
  
3 %
andere christliche Konfession
  
5 %
Islam
  
5 %
andere Religionen
  
1 %
konfessionslos
  
18 %

Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während Sitten in der Mitte des 19. Jahrhunderts noch eine zweisprachige Stadt war (1870 sprachen über 50 % der Einwohner Deutsch), hat Französisch inzwischen die deutsche Sprache weitgehend verdrängt. Etwa 70 % der Sittener sind französischer, nur noch 3,8 % deutscher und 4,6 % italienischer Muttersprache.[13]

Konfessionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung gehört grossmehrheitlich der römisch-katholischen Pfarrgemeinde Sitten an, die zum Dekanat Sitten des Bistums Sitten gehört. Die evangelisch-reformierte Minderheit gehört zur protestantischen Kirchgemeinde Sitten der Evangelisch-Reformierten Kirche des Wallis.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtparlament[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

12
8
19
15
6
12 19 15 
Insgesamt 60 Sitze

Der Sittener Generalrat (conseil général) besteht aus 60 Mitgliedern und setzt sich wie folgt zusammen (Stand November 2020):[14]

Stadtregierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Exekutive der Stadt Sion, der Conseil municipal, besteht aus neun Mitgliedern. Die parteipolitische Zusammensetzung für die Legislaturperiode 2021–2024 ist folgendermassen: FDP 3, CVP 3, SP 1, Grüne 1, SVP 1.[15]

Stadtpräsident[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtpräsident von Sitten ist seit 2017 Philippe Varone (FDP).

Nationalratswahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wähleranteile bei den Schweizer Parlamentswahlen 2019 in der Gemeinde Sitten:

CVP 24,8 %, SP 21,5 %, Grüne 18,5 %, FDP 15,0 %, SVP 14,0 %, CSP 1,6 %.[16]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Sitten gibt es mehrere Museen, darunter ein Musée d’art du Valais, ein Naturhistorisches Museum, ein Archäologisches Museum und das Musée de Valère, das Kultgegenstände, Mobiliar, Waffen und Uniformen ausstellt.

Charakteristisch für Sitten ist das Stadtbild mit den beiden markanten Hügeln Valère (621 m ü. M.) mit der Wallfahrtskirche Notre-Dame de Valère (12./13. Jahrhundert) und Tourbillon (655 m ü. M.) mit der Ruine des ehemaligen bischöflichen Schlosses Tourbillon aus dem 13. Jahrhundert. Die Basilika von Valeria (französisch Basilique de Valère) ist die Kirchenburg auf dem südlichen der zwei Burghügel an der östlichen Altstadtgrenze. Sie beherbergt die älteste spielbare Orgel der Welt, die um 1430 gebaut wurde. In den Häusern auf Valeria befindet sich das kantonale historische Museum. Auf dem westlichen Ausläufer des Tourbillon-Hügels stehen die Reste der ehemaligen Bischofsburgen Majoria und Vidomnat, in welchen seit 1947 das Kunstmuseum Wallis untergebracht ist.[17]

Westlich der Stadtsiedlung liegt der dritte Hügel Mont d’Orge auf Stadtgebiet, auf welchem sich die Überreste der mittelalterlichen Burg Burg Montorge befinden.

In der Altstadt westlich der zwei Hügel befindet sich die Kathedrale Notre-Dame-du-Glarier aus dem 15. Jahrhundert mit einem romanischen Turm, der aus dem 12. Jahrhundert stammt. Südwestlich der Kathedrale steht neben dem Gebäude der Kantonsverwaltung die Kirche Sankt Theodul. Sie wurde 1516 vom Baumeister Ulrich Ruffiner als spätgotischer Bau begonnen, jedoch erst zwei Jahrhunderte später fertiggestellt.

Bedeutende Gebäude an der Rue du Grand-Pont sind das kantonale Grossratsgebäude und das Rathaus der Stadt. Dieses wurde 1657 bis 1665 im Renaissancestil erbaut und birgt in seinem Treppenvorhaus römische Inschriftensteine. Sein Turm trägt eine astronomische Uhr.

Sehenswerte Bauten im Stadtzentrum sind ausserdem:

  • Die Kollegiumskirche (Sainte-Trinité)
  • Die Chapelle de Tous-les-Saints am Hügel Valeria[18]
  • Das Palais du Gouvernement (Regierungsgebäude)
  • Die Mediathek Wallis
  • Die Maison de la Diète[19]
  • Der Hexenturm, ein Rest der alten Stadtbefestigung
  • Das Haus Supersaxo[20]
  • Das Schloss La Majorie[21]
  • Das Kantonsgericht
  • Das Kapuzinerkloster Sitten, dessen Erweiterungsbau ein herausragendes Bauwerk der modernen Architektur ist[22]
  • Die Kirche Eglise du Sacré-Coeur mit der chapelle de la Sainte Trinité[23]
  • Die Villa Veuillet (auch Villa Soleil)[24]
  • Platz Sous-le-Scex, archäologische Installation[25]

Weitere Baudenkmäler ausserhalb des Stadtzentrums:

  • Einsiedelei Unsere Liebe Frau von Longeborgne im Ortsteil Bramois
  • Steinbrücke über die Borgne und Brückenkapelle
  • Das Kraftwerk Chandoline, EOS
  • Die Kapelle von Vissigen, im Gebiet Champsec östlich der Rhone[26]
  • Die Kapelle St. Anna in Molignon
  • Kirche Saint-François in Salins
  • Kapelle Notre-Dame de la Visitation im Ortsteil Les Agettes

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Sitten wurde 2021 ein Wellenbecken ausschliesslich zum Surfen in Betrieb genommen.[27] Von Sitten aus sind viele Wintersportgebiete des Wallis erreichbar, weshalb sich die Stadt schon mehrmals um die Austragung der Olympischen Winterspiele beworben hat, zuletzt um jene von 2006. Damals wurde Sitten jedoch von der Bewerbung Turins (Torino 2006) geschlagen.

Bei einer Volksabstimmung im Kanton Wallis im Juni 2018 hat sich eine Mehrheit von 53 Prozent der Abstimmenden gegen eine finanzielle Unterstützung der Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2026 in Sion bzw. Sitten entschieden.[28]

Bekanntester Fussballverein ist der zweifache Schweizer Fussballmeister und dreizehnfache Cupsieger FC Sion, der erst in seinem vierzehnten Cupfinal, an dem er teilnahm, bezwungen werden konnte. Ausserdem ist der FC Sion die erste Mannschaft, welche als Zweitligist Cupsieger wurde. Der Eishockeyclub Sion HC spielte in den 1960er und 1970er Jahren regelmässig in der NLB.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weinbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt gilt als eine der trockensten der Schweiz und ihr Klima ist auch überdurchschnittlich mild. Dank seines Klimas besitzt Sitten nach Satigny GE und Chamoson VS die drittgrösste Weinanbaufläche der Schweiz. Bekannteste Weine aus dem Wallis sind der weisse Fendant (aus der Chasselas- bzw. Gutedel-Traube gekeltert) und der rote Pinot Noir sowie der Dôle, ein Verschnitt aus Pinot-Noir- und Gamay-Trauben. Der grösste Weinproduzent der Schweiz, Provins, hat seinen Sitz ebenfalls in Sitten.

Weitere Gewerbezweige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Weinbau spielen auch Obst- und Gemüseanbau, Uhren-, Elektroapparate-, Tabak- und Holzverarbeitungsindustrie eine Rolle.

Der Dienstleistungssektor konzentriert sich vor allem auf den Fremdenverkehr.

Seit 1995 hat das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Sitten eine Aussenstelle, im Valée de la Sionne befindet sich eine Forschungsstation des SLF.[29]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Sitten liegt an der wichtigen Simplonlinie, die im Westen von Genf kommt und jenseits des Tunnels in Richtung Mailand fortgeführt wird.

Flughafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwas westlich von der Stadt wurde ein kleiner Flughafen angelegt.

Strassenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Autobahn A9 ist Sitten über zwei Anschlussstellen erreichbar. Parallel dazu verläuft die Hauptstrasse 9, die das Stadtzentrum tangiert.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Juni 2016 läuft das Projekt «Smartshuttle»: Die PostAuto AG testet auf einer 1,5 km langen Rundstrecke zwei autonom fahrende Shuttle des französischen Herstellers Navya.[30] Eine Mitfahrt ist kostenlos möglich.[31]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sitten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Sitten – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS – generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021.
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  5. Yè é ouey i noûtro patouè: dictionnaire du patois de Nendaz: 1998
  6. Das Klima der Schweiz – eine kurze Übersicht. (Nicht mehr online verfügbar.) In: MeteoSchweiz. Archiviert vom Original am 29. Mai 2010; abgerufen am 30. Mai 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.meteoschweiz.admin.ch
  7. Klima. In: Wikiwallis. 27. Mai 2010, abgerufen am 30. Mai 2014.
  8. Andreas Honegger: Die fetten Pflanzen, die das Wasser speichern können. In: Neue Zürcher Zeitung. 22. November 2013 (Artikel auf NZZ Online).
  9. Klimanormwerte Sion. Normperiode 1991–2020. (PDF) In: meteoschweiz.admin.ch. Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz, abgerufen am 15. Januar 2022.
  10. Albert Hamon: Sion et les Sédunes. In: Annales valaisannes, 1996, S. 153–157.
  11. Walter Drack/Rudolf Fellmann: Die Römer in der Schweiz. Theiss, Stuttgart/Raggi, Jona, 1988, S. 507.
  12. Religionszugehörigkeit nach grossen Städten. Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 3. November 2020.
  13. sion.chRapport Statistiques de gestion de la ville de Sion page 10, Sprachen, die in Sitter gesprochen werden
  14. Résultat des élections (PDF)
  15. Conseil municipal. Stadt Sion, abgerufen am 11. Oktober 2021.
  16. Bundesamt für Statistik: NR - Ergebnisse Parteien (Gemeinden) (INT1). In: Eidgenössische Wahlen 2019 | opendata.swiss. 8. August 2019, abgerufen am 1. August 2020.
  17. Patrick Elsig: Die Schlösser von Sion-Sitten. Bern: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, 2019.
  18. Chapelle de Tous-les-Saints auf ETHorama
  19. Maison de la diète. bourgeoisie-de-sion.ch. Abgerufen am 4. Juli 2022.
  20. Charles-André Meyer, Patrice Tschopp: Les Supersaxo et leur maison à Sion. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 519). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1992, ISBN 978-3-85782-519-4.
  21. Château La Majorie auf ETHorama
  22. Bourgeoisie de Sion (Hrsg.): Le Couvent des Capucins. Sion 2017.
  23. Paroisse du Sacré-Coaur. Abgerufen am 4. Juli 2022.
  24. La villa «Soleil» classée monument historique. In: Le Nouvelliste. 13. Juni 2008.
  25. Sion: la place Sous-le-Scex offre une vitrine sur 7000 ans d’histoire. cath.ch. Abgerufen am 4. Juli 2022.
  26. Moderne, sobre et spacieuse, en harmonie avec l’architecture du quartier. cath.ch. Abgerufen am 4. Juli 2022.
  27. Martina Koch, Priska Dellberg, Roger Brunner: Künstliche Surfanlage: Wellenreiten in den Schweizer Alpen – macht das Sinn? Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 30. April 2021, abgerufen am 30. April 2021.
  28. Jörg Krummenacher: Das Wallis will keine Olympischen Winterspiele. In: Neue Zürcher Zeitung. 10. Juni 2018, abgerufen am 10. Juni 2018.
  29. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 5. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.slf.ch
  30. Autonomer „PostAuto“-Shuttle-Bus in der Schweiz – 1,5 Kilometer Zukunft. In: MOTOR-TALK.de. (motor-talk.de [abgerufen am 1. September 2018]).
  31. Projekt «SmartShuttle». (postauto.ch [abgerufen am 1. September 2018]).
  32. Philipp Kalbermatter: Heinrich de Blanchis de Vellate. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 4. November 2002, abgerufen am 26. März 2020.