Bad Windsheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Windsheim
Bad Windsheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Windsheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 30′ N, 10° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Höhe: 321 m ü. NHN
Fläche: 78,25 km2
Einwohner: 12.379 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 158 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91438
Vorwahl: 09841
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 112
Stadtgliederung: 14 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
91438 Bad Windsheim
Webpräsenz: www.bad-windsheim.de
Bürgermeister: Bernhard Kisch (CSU)
Lage der Stadt Bad Windsheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Landkreis KitzingenLandkreis WürzburgLandkreis FürthLandkreis AnsbachLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis BambergGerhardshofenBad WindsheimBaudenbachBurgbernheimBurghaslachDachsbachDiespeckDietersheimEmskirchenErgersheim (Mittelfranken)GallmersgartenGollhofenGutenstettenHagenbüchachHemmersheimIllesheimIppesheimIpsheimLangenfeld (Mittelfranken)MarktbergelMarkt ErlbachMarkt NordheimMarkt TaschendorfMünchsteinachNeuhof an der ZennNeustadt an der AischOberickelsheimObernzennOsing (Freimarkung)SimmershofenSugenheimTrautskirchenUehlfeldUffenheimWeigenheimWilhelmsdorf (Mittelfranken)ScheinfeldOberscheinfeldKarte
Über dieses Bild

Bad Windsheim ist eine an der Aisch gelegene Stadt im mittelfränkischen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Sie liegt westlich von Nürnberg. Der Kurort und Quellort (Krönungsquelle) für einige Mineralwasserfirmen zeichnet sich durch seine ländliche Prägung und die Ausrichtung auf Kultur und Fremdenverkehr aus.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Windsheim liegt in der Windsheimer Bucht. Unmittelbar südlich der Stadt fließt die Aisch, im Südwesten mündet die Rannach als rechter Zufluss in die Aisch.[2]

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Windsheim hat 14 amtlich benannte Ortsteile (in Klammer die Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2011):[3]

Die Linken- und Wasenmühle sind keine amtlich benannten Ortsteile und zählen zu Ickelheim. Die Mittel-, Neu- und Obermühle sind mittlerweile abgerissen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Sugenheim, Ipsheim, Markt Erlbach, Trautskirchen, Obernzenn, Illesheim, Burgbernheim, Ergersheim und Markt Nordheim. Außerdem grenzt das gemeindefreie Gebiet Osing an das Gemeindegebiet.

Markt Nordheim Sugenheim Ipsheim
Ergersheim Burgbernheim Nachbargemeinden Markt Erlbach
Illesheim Obernzenn Trautskirchen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windsheim im 17. Jahrhundert, Kupferst. M. Merian
Kornmarkt
Brunnen und Altstadthäuser
Straßenbild: die Rothenburger Straße
Freilandmuseum

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein erster urkundlicher Hinweis auf eine Ansiedlung (genannt „Uuinedisheim“) stammt aus dem Jahr 741.[4] Der Ortsname enthält den Personennamen Winid. Die landläufige Ableitung vom Weinbau ist falsch.[5] Aus der Urkunde geht hervor, dass im Ort eine Kirche gab, die dem Heiligen Martin geweiht war. Anlässlich der Gründung der Diözese Würzburg schenkte Herzog Karlmann der Domkirche die Windsheimer Martinskirche. Im Original ist diese Urkunde nicht mehr vorhanden, da sie beim Brand des Domes in Würzburg 874 verbrannt ist. Eine Wiederholung und Bestätigung ist die Urkunde von 822. Darin wurde bestätigt, dass die ehemals königliche Pfarrkirche St. Martin dem Bischof von Würzburg gehörte. Im Jahr 750 soll die Kirche durch Burkard, Würzburgs ersten Bischof, geweiht worden sein.[6] 889 wurde die Martinskirche das letzte Mal urkundlich erwähnt. Dabei ist auf eine Ur-Siedling Kleinwindsheim zu schließen. Die jetzige Stadt Windsheim wurde etwas später als zweite Siedlung gegründet. Beide Siedlungen bestanden Jahrhunderte lang nebeneinander. Die zweite Kirche (erbaut 1190–1216) stand getrennt von der Ursiedlung auf dem jetzigen Platz der Stadtkirche St. Kilian.[7]

Windsheim wurde noch 1234 als Markt (forum) bezeichnet. 1248 wurde es zur Reichsstadt ernannt, die nur dem Kaiser unterstellt war. In der Reichssteuer-Matrikel von 1241 ist Windsheim noch nicht aufgeführt.[8]

95 Jahre später besuchte 1343 Ludwig IV. der Bayer Windsheim und bestätigte der Stadt, die ein Jahr später eine enge politische Verbindung mit der Reichsstadt Nürnberg einging, die von seinen Vorgängern gewährten Privilegien; ebenso Kaiser Sigismund im Jahr 1413.

Das Kloster Windsheim war bereits 1291 gestiftet worden. Das Kloster Heilsbronn erwarb 1304 in Windsheim einen Hof, der den Heilbronner Mönchen als Absteigequartier diente. 1313 gelangte das Kloster einen an den Hof stoßenden Garten durch Tausch. Der jeweilige Pächter betrieb den Hof zugleich als Schankwirtschaft.[9]

1393/1402 war eine Lateinschule gegründet worden. Der Deutsche Orden wirkte in Windsheim, die Kommende Virnsberg betrieb in der Pastoriusstr. 14 ein Stadthaus der Teutschherren. 1509 schuf Tilman Riemenschneider den Zwölfbotenaltar für die Windsheimer Kilianskirche.

Auf dem 1512 abgehaltenen Rittertag in Windsheim wurde ein Brief des Pfalzgrafen verlesen, in dem dieser mitteilte, er sei an der Niederwerfung des Konrad Schott nicht beteiligt gewesen. Ab 1500 gehörte Windsheim zum Fränkischen Reichskreis. Seit 1522 wird nach der Weise Luthers in Windsheim gepredigt und schon 1525 wurde die Reformation eingeführt.[10] Ebenfalls im Jahr 1525 besiegten die Bauernhaufen Florian Geyers und Gregors von Burgbernheim den Markgrafen Kasimir bei Windsheim. 1529 nahm Windsheim am Reichstag zu Speyer teil und gehörte dort zu den Vertretern der protestantischen Minderheit (Protestation). Wegen der möglichen Konsequenzen war es, ebenso wie für Weißenburg ein mutiger und gewagter Schritt für diese kleinen Reichsstädte. Im Jahr 1530 trat Windsheim beim Reichstag neben den Reichsstädten Weißenburg, Heilbronn und Kempten dem Augsburger Bekenntnis bei, das Bürgermeister Hagelstein unterzeichnete.[10]

Hexenprozesse wurden auch in Windsheim durchgeführt;[11] so kam es zwischen 1596 und 1597 in der Stadt zur Verbrennung von insgesamt 25 Frauen.[12]

Im Dreißigjährigen Krieg waren 1632 zweimal die Schweden unter Gustav II. Adolf in der Stadt. Nach dem Krieg besuchte sie 1659 Kaiser Leopold I. Bei einem Feuer wurde 1730 ein großer Teil der Stadt zerstört.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Windsheim ca. 570 Haushalte. Das Hochgericht übte die Reichsstadt Windsheim aus. Die einzelnen Anwesen unterstanden unterschiedlichen Grundherren: ca. 568 Anwesen der Reichsstadt Windsheim und zwei Anwesen dem brandenburg-bayreuthischen Kastenamt Windsheim.[13]

Im Zuge der Mediatisierung verlor Windsheim 1802 den Status als Reichsstadt und wurde erstmals Bayern zugesprochen. Nach einem kurzen preußischen Intermezzo 1804 kam die Stadt 1810 endgültig zum Königreich Bayern.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1811 das Steuerdistrikt Windsheim gebildet, zu dem Kleinwindsheimermühle, Mittelmühle, Neumühle, Obermühle und Walkmühle gehörten.[14] Die 1813 gebildete Munizipalgemeinde war deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Windsheim und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Ipsheim. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Windsheim zur Stadt mit Magistrat II. Klasse erhoben.[15] Ab 1862 wurde Windsheim vom Bezirksamt Uffenheim (1938 in Landkreis Uffenheim umbenannt) und ab 1856 vom Rentamt Windsheim (1920 in Finanzamt Windsheim umbenannt) verwaltet. Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Windsheim, ab 1880 Amtsgericht Windsheim. Die Gemeinde hatte 1961 eine Gebietsfläche von 13,312 km².[16]

Die Windsheimer Zeitung wurde 1849 gegründet.[17]

20. und 21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Solequellen in Windsheim wurden erstmals 1752 von Wilhelm Simon Carl Hirsching als „Gesundbrunnen auff dem Kehrenberg“ beschrieben. 1902 und 1907 wurden Solequellen erbohrt, im Jahr 1906 wurde das Kurhaus errichtet. Dort führte 1942/43 der Kaufmann und Mitbegründer der Neustädter Ortsgruppe der NSDAP und SS-Hauptsturmführer Hans Göss (1894–1948) ein Lager der Volksdeutschen Mittelstelle.[18] Am 20. Juni 1961 wurde Windsheim zum Bad ernannt.[19]

Am 1. Juli 1972 wurde der bisherige Landkreis Uffenheim aufgelöst. Bad Windsheim kam zum vergrößerten Landkreis Neustadt an der Aisch, der am 1. Mai 1973 den Namen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim erhielt.

1982 wurde das Fränkische Freilandmuseum eröffnet. In den folgenden Jahren wurden weitere Einrichtungen geschaffen, so erfolgte 1999 die Eröffnung des Kur- und Kongress-Centers und 2005 mit der Franken-Therme die Errichtung einer Thermalbadelandschaft mit Wellness- und Saunabereich. Die sanierte Spitalkirche wurde 2006 als Museum „Kirche in Franken“ eingeweiht.[20]

2007 erhielt die Stadt Bad Windsheim den Deutschen Tourismuspreis.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Oberntief und Wiebelsheim eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Berolzheim, Humprechtsau und Rüdisbronn hinzu.[19] Ickelheim folgte am 1. Juli 1976, der Markt Lenkersheim am 1. Juli 1977. Mit der Eingliederung von Külsheim wurde am 1. Mai 1978 die Reihe der Eingemeindungen abgeschlossen.[21]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Windsheim

Jahr 1818 1840 1852 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1961 1970 1987 2005 2011 2016
Einwohner 2899 3178 3239 3307 3284 3350 3658 3726 3611 3519 3472 3558 3574 3654 3610 3688 3900 5487 7074 7821 8166 9003 11195 12072 11941 12379
Häuser[22] 548 551 563 601 633 659 878 1199 2596 2950
Quelle [23] [24] [25] [26] [25] [27] [25] [25] [28] [25] [25] [29] [25] [25] [25] [30] [25] [25] [25] [31] [16] [32] [33] [34] [34]

Ort Windsheim

Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2011
Einwohner 2873 3163 3268 3307 3563 3547 3673 7805 8134 8992 8838 9913*
Häuser[22] 544 549 593 631 657 876 1193 1958
Quelle [23] [24] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [16] [32] [33]
* inklusive Kleinwindsheimermühle und Walkmühle

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat besteht aus 24 Mitgliedern. Die Kommunalwahl am 16. März 2014 führte zu folgendem Ergebnis:[35]

Wahl 2014 SPD CSU FWG Liste Land FDP WiR Gesamt
Sitze 4 8 5 3 1 3 24 Sitze
Stimmenanteil 17,2 % 33,0 % 21,1 % 12,4 % 4,1 % 12,2 % 100 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister von Bad Windsheim ist Bernhard Kisch (CSU). Er wurde am 30. April 2014 bei einer Wahlbeteiligung von 57,1 % mit 78,1 % der gültigen Stimmen gewählt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der „Roland“ als Kriegerdenkmal 1914–18
Külsheimer Gipshügel, Naturschutzgebiet und Geotop in Bad Windsheim
  • So genannter „Roland“, der 1928 als Kriegerdenkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten aus Bad Windsheim errichtet und eingeweiht wurde. Die acht Meter hohe Figur aus Muschelkalksandstein ist mit dem Baldachin Teil einer elf Meter hohen Säule.
  • Rathaus, schlossartiger Barockbau, entstanden 1713 bis 1717, 1730 ausgebrannt, wiedererrichtet bis 1732.[36]
  • Evangelische Stadtkirche St. Kilian, erstmals erwähnt 1289, erbaut vermutlich vor 1216, nach dem Stadtbrand 1730 wieder aufgebaut bis 1733[36]
  • Alter Bauhof von 1441 bis 1443, großartiges Zimmermannswerk, seit 1989 zum Fränkischen Freilandmuseum gehörend
  • Kloster der Augustiner-Eremiten, 1291 gestiftet, 1525 aufgelöst; nur der Chor der Kirche ist erhalten, um 1620 grundlegende Umgestaltung für die 1559 gegründete Stadtbibliothek; Fachwerkturm datiert 1616
  • Größter denkmalgeschützter Kurpark in Bayern, ca. 30 Hektar groß, Kernstück: eine erstmals um 1730 angelegte Allee
  • Frankentherme, umfasst ein Thermal-Sole-Bad, Sauna, Wellness-Bereich und eine Gaststätte; folgende Thermalsolebecken stehen zur Verfügung: ein Hallenbecken mit 1,5 % Sole, 32–34 °C, ein Außenbecken mit 1,5 % Sole, 28–34 °C, ein Hallenbecken mit 4 % Sole, 34–36 °C, ein Hallenbecken mit 12 % Sole, 36 °C und Europas größter, ganzjährig beheizter Salzsee mit der Atmosphäre des Toten Meeres (26,9 % vollgesättigte Sole). Der 750 Quadratmeter große Salzsee der Frankentherme wurde 2007 mit dem Deutschen Tourismuspreis ausgezeichnet.

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freilandtheater Bad Windsheim, Sommertheater seit 2004 mit Profischauspielern und Amateuren, zeigt Juli bis August im Fränkischen Freilandmuseum eigene Produktionen. Jedes Jahr wird an einem anderen Ort im Museum eine Zuschauertribüne aufgebaut und ein Stück in 30 Aufführungen vor bis zu 10.000 Zuschauern gezeigt. Die Veranstaltung wird vom Bezirk Mittelfranken, der Stadt Bad Windsheim und Firmen und Institutionen der Region unterstützt.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportliche Aushängeschilder sind der TV 1860 Bad Windsheim (Handball, Volleyball, Turnen, Tennis etc.), die Kgl. Priv. Schützengesellschaft 1393/1463 Bad Windsheim, der FSV Bad Windsheim (Fußball) und der Tennis Club Bad Windsheim. Die Fußballer und die Handballer spielen jeweils in der Bezirksoberliga Mittelfranken (2007), die Volleyballer seit der Saison 2017/18 in der Bayernliga (Herren) bzw. Bezirksliga (Damen). Die 1. Herrenmannschaft des Tennis Clubs Bad Windsheim spielt in der Bezirksklasse 1. Die Schwimmer des SV 77 Bad Windsheim starten seit 1995 zusammen mit dem TuS Feuchtwangen unter dem Namen SG Frankenhöhe. Die Damenmannschaft der SG stieg 2004 in die Bayernliga auf und richtete im Oktober 2005 in Bad Windsheim die Bayernliga-Vorrunde aus. In Bad Windsheim ist außerdem ein Schachclub vertreten. Am Kur- und Kongress-Center Bad Windsheim befindet sich ein Hochseilgarten. Am 16. Dezember 2005 wurde die Franken-Therme mit Europas größtem beheiztem Salzsee eröffnet. Der Asiansportscenter Bad Windsheim bietet eine Vielzahl and asiatischen Sportarten an. Taekwondo, HapKiDo, Yoga, Pilates, Qigong, Ki DO, etc. Die Sportler sind Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft. Es gab zahlreiche Deutsche Meister und internationale Erfolge. Unterhalb des Weinturms liegt der Golfplatz des Golfclub Reichsstadt Bad Windsheim e.V.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bad Windsheimer Weinturmlauf, veranstaltet vom Rotary-Club Uffenheim und vom TV 1860 Bad Windsheim, jedes Jahr am zweiten oder dritten Wochenende im März. Gestartet wird über zwei (Schülerlauf), fünf (Hobbylauf) und zehn Kilometer und im Halbmarathon
  • Melody & more, Konzertreihe mit mehreren Konzerten im Jahr; im Jahr 2012 von der Kur-, Kongress- und Touristik-GmbH ins Leben gerufen, um die Konzertreihe Bad Windsheim Classic abzulösen
  • Kurkonzerte finden regelmäßig sonntags in der Dr.-Becker-Kiliani-Klinik oder der Frankenlandklinik statt
  • Promenadenkonzerte am Seerosenbrunnen im Kurpark finden regelmäßig von April bis Oktober statt.
  • Die Stadt Bad Windsheim stellt unter dem Titel Galerie im Rathaus Kunstwerke neuer Künstler aus.
  • Weinturm Open Air Bad Windsheim, ehrenamtlich organisiertes Musikfestival, findet seit 1977 alljährlich Anfang August auf dem Weinturmshügel statt
  • Altstadtfest Bad Windsheim (komplette Innenstadt abgesperrt, zahlreiche Bands), immer am ersten Wochenende im Juli

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstleistung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Windsheim ist der Sitz der Zentralverwaltung des Auto- und Reiseclubs Deutschland e. V. (ARCD).

Bad Windsheim verfügt über ein Kur- und Kongress-Zentrum, das von der Kur-, Kongress- und Touristik-GmbH betrieben wird.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brauhaus Döbler, Brauerei
  • Getrag Getriebe- und Zahnradfabrik Hermann Hagenmeyer GmbH & Cie KG, früher FZ (Fränkisches Zahnradwerk); Fertigung von Schaltungsteilen und Gehäusebearbeitung für namhafte Hersteller in der Automobilbranche. Das Unternehmen beschäftigt 400 Mitarbeiter.
  • Heunisch-Guss: Produktion von Gussteilen aus Grauguss, Sphäroguss, Vermicularguss und AL-Kokillenguss für alle Industriezweige, sowie Modellbau, Formenbau und Gussbearbeitung. Das Unternehmen hat 586 Mitarbeiter in Bad Windsheim.
  • Delp Druck + Medien GmbH, Geschäftsführer: Johann H. Delp (Kegetstraße 11).[38]
  • Windsheimer Zeitung, herausgegeben von Johann Delp und Bruno Schnell (Kegetstraße 11).[39]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Windsheim hat eine staatliche Wirtschaftsschule, drei Grundschulen, darunter die Freie Aktive Gollachschule (bis 2009), eine MIttelschule, zwei Förderzentren, eine Berufsschule und ein Gymnasium.

Beispiele:

  • Hermann-Delp-Schule: Grundschule (Breslauer Ring 6)
  • Pastorius-Schule: Grundschule (Friedensweg 8A)
  • Staatliches Berufliches Schulzentrum mit Berufsschule (Am Dicken Turm 7) und Wirtschaftsschule (Galgenbuckweg 3)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort wirkten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bad Windsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bad Windsheim – Reiseführer
 Wikisource: Bad Windsheim – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bad Windsheim im BayernAtlas
  3. Bad Windsheim in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 11. Oktober 2014
  4. So bad-windsheim.de. Nach W.-A. v. Reitzenstein, S. 33, stammt die erste urkundliche Bezeugung aus dem Jahr 791. Nach R. Hoeppner (Hrsg.), S. 32, ist es das Jahr 743.
  5. W.-A. v. Reitzenstein, S. 33.
  6. Max Döllner: Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933. Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a.d. Aisch 1950. (Neuauflage 1978 anlässlich des Jubiläums 150 Jahre Verlag Ph. C. W. Schmidt Neustadt an der Aisch 1828-1978.) S. 69.
  7. mgoesswein.de
  8. koeblergerhard.de
  9. G. Muck, Bd. 2, S. 392ff.
  10. a b Die Orgel in St. Kilian Bad Windsheim, abgerufen am 19. Februar 2017.
  11. Hexenprozesse in Windsheim. In: Heimatkundlicher Lesebogen für den Landkreis Uffenheim Heft IX. (mgoesswein.de).
  12. Namen der Opfer der Hexenprozesse/ Hexenverfolgung in Bad Windsheim (PDF; 88 KB), abgerufen am 9. Mai 2016.
  13. H. H. Hofmann, S. 142.
  14. Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, S. 74 (Digitalisat). H. H. Hofmann S. 227.
  15. H. H. Hofmann, S. 218.
  16. a b c Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 827 (Digitalisat).
  17. Hermann Delp: Über ein Jahrhundert „Windsheimer Zeitung“. In: Windsheimer Zeitung. Festausgabe vom 26. August 1950.
  18. Wolfgang Mück: NS-Hochburg in Mittelfranken: Das völkische Erwachen in Neustadt an der Aisch 1922–1933. Verlag Philipp Schmidt, 2016 (= Streiflichter aus der Heimatgeschichte. Sonderband 4); ISBN 978-3-87707-990-4, S. 212.
  19. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 582.
  20. Ev.-Luth. Dekanat Bad Windsheim: „Museum Kirche in Franken“
  21. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 723.
  22. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  23. a b Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 104 (Digitalisat). Für die Gemeinde Windsheim zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Mittelmühle (S. 59), Neumühle (S. 63), Obermühle (S. 67) und Walkmühle (S. 99).
  24. a b Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 258–259 (Digitalisat). Laut Historischem Gemeindeverzeichnis hatte die Gemeinde 3151 Einwohner.
  25. a b c d e f g h i j k l Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 186, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  26. a b Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1098, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  27. a b kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1266, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  28. a b Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1200 (Digitalisat).
  29. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1272 (Digitalisat).
  30. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1310 (Digitalisat).
  31. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1136 (Digitalisat).
  32. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 175 (Digitalisat).
  33. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 338 (Digitalisat).
  34. a b Bad Windsheim: Amtliche Statistik des LfStat
  35. Stadt Bad Windsheim – Stadtratswahl 2014, abgerufen am 13. Mai 2018
  36. a b Alte Stadt – neu entdeckt. Bad Windsheim: Ein Kurz-Rundgang durch die historische Altstadt (Memento vom 3. September 2013 im Internet Archive) (PDF; 4,1 MB). Stadt Bad Windsheim, o. J.
  37. Reichsstadtmuseum im Ochsenhof@1@2Vorlage:Toter Link/tourismus.bad-windsheim.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  38. Delp: Impressum. Abgerufen am 14. Januar 2018.
  39. www.nordbayern.de: Windsheimer Zeitung. 26. Oktober 2012, abgerufen am 14. Januar 2018.