The Voice of Germany (Staffel 1)

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Staffel 1 von The Voice of Germany
Folgenanzahl 17
Produktionsland DeutschlandDeutschland Deutschland
Erstausstrahlung 24. November 2011 – 10. Februar 2012 auf ProSieben und Sat.1
Veröffentlichungen
DeutschlandDeutschland Deutschland DVD: 23. März 2012
Staffel 2  ▶

Die erste Staffel der deutschen Gesangs-Castingshow The Voice of Germany wurde vom 24. November 2011 bis zum 10. Februar 2012 im Fernsehen ausgestrahlt, wobei sechs Folgen beim Sender ProSieben und elf Folgen bei Sat.1 zu sehen waren. Moderiert wurde die erste Staffel von Stefan Gödde und backstage von Doris Golpashin. Die Jury bestand aus der Popmusikerin Nena, dem Soulsänger Xavier Naidoo, dem Sänger und Gitarristen Rea Garvey und aus dem Duo Alec Völkel und Sascha Vollmer von der Band The BossHoss.[1] Die Gewinnerin der ersten Staffel war Ivy Quainoo mit ihrem Song Do You Like What You See.

Erste Phase: Die Blind Auditions[Bearbeiten]

Die Castings zur ersten Staffel fanden im Juni und Juli 2011 statt, wurden aber nicht im Fernsehen gezeigt.[2] Etwa 150 der Sängerinnen und Sänger – mehr als drei Viertel von ihnen mit Bühnenerfahrung[3] – wurden zu den Blind Auditions eingeladen. Diese wurden Ende August und Anfang September 2011 in Berlin aufgezeichnet und vom 24. November bis zum 9. Dezember 2011 in sechs Fernsehsendungen ausgestrahlt. Die Jury wählte 64 Kandidaten in die zweite Phase, in die Nena und Rea Garvey mit je 16, The BossHoss mit 15 und Xavier Naidoo mit 17 Kandidaten einzogen.

Die sieben Kandidaten Pamela Falcon, Charles Simmons, Max Giesinger, Kim Sanders, Mic Donet, Elen Wendt und Stefan Zielasko erhielten alle vier Jurystimmen. Von diesen sieben entschieden sich vier für Xavier Naidoo, zwei für Rea Garvey und eine für Nena als Coach.

Folge Die Coaches und ihre Kandidaten
Nena Xavier Naidoo Rea Garvey The BossHoss
01 Nina Kutschera
Verena Putzer
Sharron Levy
Dominic Sanz
Rino Galiano
Percival Duke
Pamela Falcon
Charles Simmons
Josef Prasil
Vera Luttenberger („Charlee“)
02 Alicia Emmi Berg Benjamin Martell
Max Giesinger
Giovanni Costello
Patricia Meeden
Mikey Cyrox
Heiko Schmidt
Ramona Nerra
Butch Williams
Andy Hermes
03 Kim Sanders
Behnam Moghaddam
Lisa Martine Weller
Dilan Koshnaw
Rüdiger Skoczowsky
Laura Martin
Vinicius Gomes
Mic Donet
Arcangelo Vigneri Colin Rich („C. Jay“)[4]
Shari Fanio
04 Yasmina Hunzinger
Tessa Sunniva
Fanel Cornelius
Katja Friedenberg
Elen Wendt
Benny Fiedler
Laura und Victoria Maas
Ole Feddersen
Charlie Waldschmidt
05 Katja Georgas-Spanos
Bobby Bobbs’n
Erwin Köhler und Daniela Gruber
Leslie Jost
Jeannette Dalia Curta Tiziana Belmonte
Michael Schulte
Ken Miyao
Sahar Haluzy
Ivy Quainoo
Ramona Rotstich
Bennie McMillan
06 Herman Muralev
Marijana Vuckovic
Julius Olschowski
Laura Bellon
Stefan Zielasko
Lena Sicks
Jasmin Graf
Rola Mardirose Hinterbichler
Monique Wragg
Natascha Bell
Lukas Kempf
Annika Yasemin Röken
Total 16 17 16 15

Zweite Phase: Die Battle Round[Bearbeiten]

Die Battle Round wurde im September 2011 in Berlin aufgezeichnet und vom 15. bis zum 23. Dezember 2011 in vier Fernsehsendungen ausgestrahlt.[5]

Die Coaches bereiteten die Teilnehmer zusammen mit Beratern aus ihrem musikalischen Umfeld auf die Gesangsduelle vor. Nena wurde unterstützt von Musikproduzent und Keyboarder Derek von Krogh, Rea Garvey von der Singer-Songwriterin Nerina Pallot, The BossHoss von Musikproduzent und Songwriter Jan Löchel, Xavier Naidoo von Musikproduzent und Songwriter Michael Herberger.[6]

In Nenas und Rea Garveys Gruppe fanden acht Eins-gegen-Eins-Duelle mit je einem Sieger statt. In den Gruppen mit ungerader Teilnehmerzahl fand neben den Zweikämpfen auch jeweils ein Dreier-Battle statt. So hatten die fünfzehn Teilnehmer von The BossHoss sechs Eins-gegen-Eins-Battles und einen Dreikampf, aus dem zwei Kandidaten weiterkamen. Aus den siebzehn Kandidaten von Xavier Naidoos Gruppe wurden sieben Sieger aus Eins-gegen-Eins-Duellen und ein weiterer Sieger aus einem Dreier-Battle ermittelt.

Folge Battle Gegner[7] Song Coach
07 1 Butch Williams Ramona Nerra Ain’t No Mountain High Enough von Marvin Gaye und Tammi Terrell The BossHoss
2 Kim Sanders Alicia Emmi Berg Only Girl (In the World) von Rihanna Nena
3 Rüdiger Skoczowsky Giovanni Costello What a Wonderful World von Louis Armstrong Xavier Naidoo
4 Ole Feddersen Andy Hermes Bennie McMillan Valerie von The Zutons The BossHoss
5 Michael Schulte Laura und Victoria Maas Falling Slowly von The Swell Season Rea Garvey
6 Sharron Levy Katja Georgas-Spanos Are You Gonna Be My Girl von Jet Nena
7 Pamela Falcon Percival Duke Purple Rain von Prince Rea Garvey
08 8 Leslie Jost Nina Kutschera Superstition von Stevie Wonder Nena
9 Julius Olschowski Katja Friedenberg Krieger des Lichts von Silbermond Xavier Naidoo
10 Vera Luttenberger Ramona Rotstich Love Long Distance von Gossip The BossHoss
11 Rino Galiano Stefan Zielasko Jesus to a Child von George Michael Xavier Naidoo
12 Heiko Schmidt Lena Sicks Eisberg von Andreas Bourani Rea Garvey
13 Ivy Quainoo Annika Yasemin Röken Viva la Vida von Coldplay The BossHoss
14 Marijana Vuckovic Lisa Martine Weller Another Way to Die von Jack White und Alicia Keys Nena
15 Arcangelo Vigneri Charles Simmons Everybody Hurts von R.E.M. Rea Garvey
09 16 Dominic Sanz Vinicius Gomes Dance with Somebody von Mando Diao Xavier Naidoo
17 Colin „C. Jay“ Rich Charlie Waldschmidt Kids von Kylie Minogue und Robbie Williams The BossHoss
18 Behnam Moghaddam Fanel Cornelius Tears in Heaven von Eric Clapton Nena
19 Benny Fiedler Ken Miyao Wonderful Life von Hurts Rea Garvey
20 Shari Fanio Natascha Bell You Got the Love von Candi Staton The BossHoss
21 Max Giesinger Laura Martin Radioactive von Kings of Leon Xavier Naidoo
22 Josef Prasil Mikey Cyrox New Shoes von Paolo Nutini Rea Garvey
23 Yasmina Hunzinger Erwin Köhler und Daniela Gruber Bring Me to Life von Evanescence Nena
24 Patricia Meeden Mic Donet Dilan Koshnaw It’s a Man’s Man’s Man’s World von James Brown Xavier Naidoo
10 25 Benjamin Martell Elen Wendt Dieses Leben von Juli Xavier Naidoo
26 Rola Mardirose Hinterbichler Tiziana Belmonte Little Numbers von Boy Rea Garvey
27 Verena Putzer Tessa Sunniva She Will Be Loved von Maroon 5 Nena
28 Jasmin Graf Monique Wragg Shut Up and Drive von Rihanna Rea Garvey
29 Sahar Haluzy Lukas Kempf Champagne Supernova von Oasis The BossHoss
30 Bobby Bobbs’n Herman Muralev Allein Allein von Polarkreis 18 Nena
31 Laura Bellon Jeannette Dalia Curta Survivor von Destiny’s Child Xavier Naidoo

Jeder Coach wählte von seinen verbliebenen acht Kandidaten zunächst fünf für die Liveshows aus. Die restlichen drei Teilnehmer trugen in einem sogenannten „Sing-off“ nochmals ihren Song aus den Blind Auditions vor. Anschließend bestimmte der jeweilige Coach den sechsten Liveshow-Teilnehmer seiner Gruppe.

Coach Sing-Off-Kandidaten
Nena Bobby Bobbs’n Tessa Sunniva Yasmina Hunzinger
Xavier Naidoo Benjamin Martell Max Giesinger Laura Bellon
Rea Garvey Josef Prasil Tiziana Belmonte Jasmin Graf
The BossHoss Vera Luttenberger Bennie McMillan Natascha Bell

Dritte Phase: Die Liveshows[Bearbeiten]

Die sieben Liveshows fanden vom 5. Januar bis zum 10. Februar 2012 in Berlin statt, wobei die erste Sendung von ProSieben und die weiteren sechs Sendungen von Sat.1 übertragen wurden. In der ersten und dritten Liveshow traten sowohl die Kandidaten von Xavier Naidoo als auch diejenigen von The BossHoss auf. In der zweiten und vierten Liveshow sangen die Kandidaten von Nena sowie diejenigen von Rea Garvey. In den ersten beiden Liveshows schieden zwei der sechs Teilnehmer jedes Coaches aus. In der dritten und vierten Sendung verließ ein weiterer Kandidat pro Gruppe die Show. In den darauffolgenden zwei Runden schied jeweils ein weiterer Teilnehmer jedes Coaches aus, so dass sich für das Finale am 10. Februar ein Kandidat aus jeder der vier Coachinggruppen qualifizierte.[8]

Ergebnistabelle[Bearbeiten]

Coach: The BossHoss
Name 1. Liveshow 3. Liveshow 5. Liveshow Halbfinale Finale
Ivy Quainoo Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Zuschauer und Coach
Platz 1
Ole Feddersen Weiter
durch Coach
Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Coach
Ausgeschieden
Ramona Nerra Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Coach
Ausgeschieden
Bennie McMillan Weiter
durch Coach
Ausgeschieden
Colin „C. Jay“ Rich Ausgeschieden
Sahar Haluzy Ausgeschieden
Coach: Nena
Name 2. Liveshow 4. Liveshow 5. Liveshow Halbfinale Finale
Kim Sanders Weiter
durch Coach
Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Zuschauer
Platz 2
Sharron Levy Weiter
durch Coach
Weiter
durch Coach
Weiter
durch Coach
Ausgeschieden
Behnam Moghaddam Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Zuschauer
Ausgeschieden
Yasmina Hunzinger Weiter
durch Zuschauer
Ausgeschieden
Nina Kutschera Ausgeschieden
Lisa Martine Weller Ausgeschieden
Coach: Rea Garvey
Name 2. Liveshow 4. Liveshow 5. Liveshow Halbfinale Finale
Michael Schulte Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Coach
Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Zuschauer
Platz 3
Jasmin Graf Weiter
durch Coach
Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Coach
Ausgeschieden
Percival Duke Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Zuschauer
Ausgeschieden
Benny Fiedler Weiter
durch Coach
Ausgeschieden
Lena Sicks Ausgeschieden
Charles Simmons Ausgeschieden
Coach: Xavier Naidoo
Name 1. Liveshow 3. Liveshow 5. Liveshow Halbfinale Finale
Max Giesinger Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Coach
Platz 4
Mic Donet Weiter
durch Coach
Weiter
durch Coach
Weiter
durch Coach
Ausgeschieden
Rino Galiano Weiter
durch Zuschauer
Weiter
durch Zuschauer
Ausgeschieden
Katja Friedenberg Weiter
durch Coach
Ausgeschieden
Rüdiger Skoczowsky Ausgeschieden
Dominic Sanz Ausgeschieden

Erste und zweite Liveshow[Bearbeiten]

Die ersten beiden Liveshows fanden am 5. und 6. Januar 2012 statt. Von den sechs Kandidaten jeder Gruppe kamen vier weiter. Zwei von ihnen wurden per Televoting bestimmt und zwei weitere anschließend vom jeweiligen Coach benannt.

Zu Beginn der ersten Show traten alle Coaches gemeinsam mit dem Lied 99 Luftballons der Band Nena auf. Während der Abstimmphase sang Xavier Naidoo mit seinen sechs Kandidaten sein Lied Ich kenne nichts (das so schön ist wie du). Anschließend trug die Band Snow Patrol ihren Song This Isn’t Everything You Are vor.

Zu Beginn der zweiten Show sang Rea Garvey mit seinen sechs Kandidaten sein Lied Can’t Stand the Silence. Während der Abstimmphase trugen die Söhne Mannheims ihr aktuelles Lied Für dich vor. Zum musikalischen Abschluss der Show sang Nena mit ihren sechs Kandidaten den Song Kill Your Heroes der Band Awolnation.

1. Liveshow Coach: Xavier Naidoo
Kandidat Song Televoting
Entscheid der Zuschauer Max Giesinger Fix You von Coldplay
Rino Galiano How Deep Is Your Love von den Bee Gees
Entscheid des Coaches Mic Donet Ain’t No Sunshine von Bill Withers
Katja Friedenberg Turning Tables von Adele
Ausgeschieden Rüdiger Skoczowsky Without You von David Guetta featuring Usher
Dominic Sanz With or Without You von U2
1. Liveshow Coach: The BossHoss
Kandidat Song Televoting
Entscheid der Zuschauer Ramona Nerra Firework von Katy Perry
Ivy Quainoo Toxic von Britney Spears
Entscheid des Coaches Ole Feddersen No Diggity von BLACKstreet featuring Dr. Dre
Bennie McMillan Marry You von Bruno Mars
Ausgeschieden Sahar Haluzy Teenage Dirtbag von Wheatus
Colin „C. Jay“ Rich Let’s Stay Together von Al Green
2. Liveshow Coach: Nena
Kandidat Song Televoting
Entscheid der Zuschauer Yasmina Hunzinger Heavy on My Heart von Anastacia
Behnam Moghaddam The Sound of Silence von Simon & Garfunkel
Entscheid des Coaches Kim Sanders All That She Wants von Ace of Base
Sharron Levy Ordinary World von Duran Duran
Ausgeschieden Nina Kutschera Free Your Mind von En Vogue
Lisa Martine Weller Junimond von Rio Reiser
2. Liveshow Coach: Rea Garvey
Kandidat Song Televoting
Entscheid der Zuschauer Percival Duke Hedonism (Just Because You Feel Good) von Skunk Anansie
Michael Schulte Creep von Radiohead
Entscheid des Coaches Benny Fiedler Eiserner Steg von Philipp Poisel
Jasmin Graf Wovon sollen wir träumen von Frida Gold
Ausgeschieden Lena Sicks Elektrisches Gefühl von Juli
Charles Simmons Closer to the Edge von 30 Seconds to Mars

Dritte und vierte Liveshow[Bearbeiten]

Die dritte und vierte Liveshow fanden am 13. und 20. Januar 2012 statt. Von den vier Kandidaten jeder Gruppe kamen je drei in die nächste Runde. Zwei von ihnen wurden per Televoting gewählt, zwischen den beiden verbliebenen entschied sich der jeweilige Coach.

Zu Beginn der dritten Show sangen The BossHoss mit ihren vier Kandidaten den Song Word Up! von Cameo. Während der Sendung trug James Morrison zusammen mit Xavier Naidoos vier Kandidaten sein aktuelles Lied Up vor.

Die vierte Liveshow eröffneten Nenas und Rea Garveys acht verbliebene Kandidaten mit einem Medley aus den Liedern Get the Party Started von P!nk und Moves Like Jagger von Maroon 5 featuring Christina Aguilera. Während der Sendung präsentierten The BossHoss ihre Single Don’t Gimme That.

3. Liveshow Coach: Xavier Naidoo
Kandidat Song Televoting
Entscheid der Zuschauer Max Giesinger I’ll Be Waiting von Lenny Kravitz
Rino Galiano Über sieben Brücken mußt du gehn von Karat
Entscheid des Coaches Mic Donet Killer / Papa Was a Rollin’ Stone von George Michael, separat ursprünglich von Adamski bzw. von The Undisputed Truth
Ausgeschieden Katja Friedenberg Flugzeuge Im Bauch von Herbert Grönemeyer
3. Liveshow Coach: The BossHoss
Kandidat Song Televoting
Entscheid der Zuschauer Ole Feddersen Cello von Udo Lindenberg
Ivy Quainoo Hard to Handle von Otis Redding
Entscheid des Coaches Ramona Nerra One von U2
Ausgeschieden Bennie McMillan Fast Car von Tracy Chapman
4. Liveshow Coach: Nena
Kandidat Song Televoting
Entscheid der Zuschauer Kim Sanders Killing Me Softly with His Song von Roberta Flack
Behnam Moghaddam Hurt von Trent Reznor
Entscheid des Coaches Sharron Levy Burning Down the House von den Talking Heads
Ausgeschieden Yasmina Hunzinger Baby Love von Mother’s Finest
4. Liveshow Coach: Rea Garvey
Kandidat Song Televoting
Entscheid der Zuschauer Percival Duke Seven Nation Army von The White Stripes
Jasmin Graf Stark von Ich + Ich
Entscheid des Coaches Michael Schulte Human von The Killers
Ausgeschieden Benny Fiedler Wenn Worte meine Sprache wären von Tim Bendzko

Fünfte Liveshow[Bearbeiten]

Die fünfte Liveshow fand am 27. Januar 2012 statt. Von den drei Kandidaten jeder Gruppe kamen zwei in die nächste Runde. Einer von ihnen wurden per Televoting gewählt, zwischen den beiden anderen entschied sich der jeweilige Coach. Taio Cruz eröffnete die Sendung gemeinsam mit den zwölf verbliebenen Kandidaten mit seiner Single Troublemaker. Während der Sendung trug Rea Garvey seine Single Colour Me In vor.

5. Liveshow Coach: Xavier Naidoo
Kandidat Song Televoting
Entscheid der Zuschauer Max Giesinger Vom selben Stern von Ich + Ich
Entscheid des Coaches Mic Donet I Believe I Can Fly von R. Kelly
Ausgeschieden Rino Galiano All Night Long (All Night) von Lionel Richie
5. Liveshow Coach: The BossHoss
Kandidat Song Televoting
Entscheid der Zuschauer Ivy Quainoo Dream a Little Dream of Me von Ozzie Nelson
Entscheid des Coaches Ole Feddersen Weinst Du von Echt
Ausgeschieden Ramona Nerra Domino von Jessie J
5. Liveshow Coach: Nena
Kandidat Song Televoting
Entscheid der Zuschauer Kim Sanders Empire State of Mind (Part II) Broken Down von Alicia Keys
Entscheid des Coaches Sharron Levy Somebody That I Used to Know von Gotye featuring Kimbra
Ausgeschieden Behnam Moghaddam Eleanor Rigby von The Beatles
5. Liveshow Coach: Rea Garvey
Kandidat Song Televoting
Entscheid der Zuschauer Michael Schulte Video Games von Lana Del Rey
Entscheid des Coaches Jasmin Graf Hungriges Herz von MIA.
Ausgeschieden Percival Duke Beautiful von Christina Aguilera

Halbfinale[Bearbeiten]

Die sechste Liveshow, das Halbfinale, fand am 3. Februar 2012 statt. Jeder Teilnehmer trat erstmals mit einem Lied auf, an dessen Komposition er selbst beteiligt war. Zudem sangen – ähnlich wie in der Battle-Round – die Kandidatenduos jeder Gruppe ein Lied im Duett. Die vier Finalisten bestimmten die jeweiligen Coaches und die Zuschauer zusammen: Jeder Coach teilte 100 Punkte zwischen seinen beiden Kandidaten auf, unabhängig davon erhielten die beiden Kandidaten ihr Televoting-Prozentergebnis als Punkte. Der Teilnehmer mit der höheren Punktesumme kam ins Finale.

Während der Sendung trug Nena ihr Lied Liebe ist vor.

Halbfinale Coach: Xavier Naidoo Punktevergabe[9]
Kandidat Eigener Song Song im Duett Coach Zuschauer Gesamt
Max Giesinger Dach der Welt Bitter Sweet Symphony von The Verve 65 43,23 108,23
Mic Donet Losing You 35 56,77 091,77
Halbfinale Coach: The BossHoss Punktevergabe[9]
Kandidat Eigener Song Song im Duett Coach Zuschauer Gesamt
Ivy Quainoo Do You Like What You See Under the Bridge von Red Hot Chili Peppers 60 77,55 137,55
Ole Feddersen Butterfly 40 22,45 062,45
Halbfinale Coach: Nena Punktevergabe[9]
Kandidat Eigener Song Song im Duett Coach Zuschauer Gesamt
Kim Sanders Haunted Under Pressure von Queen und David Bowie 50 54,59 104,59
Sharron Levy Drowning 50 45,41 095,41
Halbfinale Coach: Rea Garvey Punktevergabe[9]
Kandidat Eigener Song Song im Duett Coach Zuschauer Gesamt
Michael Schulte Carry Me Home Rolling in the Deep von Adele 50 54,12 104,12
Jasmin Graf So schwer 50 45,88 095,88

Finale[Bearbeiten]

Die siebte Liveshow, das Finale, fand am 10. Februar 2012 statt. Im Jahr 2011 war angekündigt worden, dass die Fernsehzuschauer aus den vier Finalisten per Televoting den Sieger bestimmen. Anfang Februar 2012 wurde mitgeteilt, dass zusätzlich bis am 9. Februar 2012 im iTunes Store oder anderen Downloadportalen verkaufte Lieder in die Wertung einfließen; für jeden der vier Finalteilnehmer zählte ein Download seines im Halbfinale präsentierten eigenen Songs soviel wie zwei Televotingstimmen.[10] In der Finalshow trug jeder Finalteilnehmer den eigenen Song vor, sang außerdem ein Duett mit seinem Coach und ein weiteres Duett mit einem Gastkünstler. Michael Schulte sang mit Ed Sheeran, Kim Sanders mit Marlon Roudette, Max Giesinger mit Katie Melua und Ivy Quainoo mit Florence + the Machine. Die meisten Downloads vor Beginn der Finalshow hatte Michael Schulte, doch nach Abschluss des Televotings hatte Ivy Quainoo die höchste Gesamtwertung.

Rang Kandidat Coach Songs Televoting und Downloads
1 Ivy Quainoo The BossHoss eigener Song Do You Like What You See 33,65 %
Duett mit Coach I Say a Little Prayer von Dionne Warwick
Duett mit Gastkünstlerin Shake It Out von Florence + the Machine
2 Kim Sanders Nena eigener Song Haunted 24,58 %
Duett mit Coach Love Shack von The B-52’s
Duett mit Gastkünstler Anti Hero (Brave New World) von Marlon Roudette
3 Michael Schulte Rea Garvey eigener Song Carry Me Home 23,78 %
Duett mit Coach Feeling Good von Cy Grant
Duett mit Gastkünstler The A Team von Ed Sheeran
4 Max Giesinger Xavier Naidoo eigener Song Dach der Welt 17,99 %
Duett mit Coach Paint It, Black von The Rolling Stones
Duett mit Gastkünstlerin Nine Million Bicycles von Katie Melua

Nachwirkung[Bearbeiten]

Von den vier Finalisten war anschließend nur Ivy Quainoo in den Charts vertreten. Auch der im Halbfinale ausgeschiedene Mic Donet brachte ein eigenes Album in die Charts. Ein halbes Jahr nach Ende der Staffel versammelte Xavier Naidoo 14 Mitglieder seiner Coachinggruppe für das Projekt Sing um dein Leben. Am 11. Oktober 2012 wurde zum Auftakt der zweiten Staffel eine von Naidoo moderierte Fernsehshow mit dem Projekt ausgestrahlt. Vom 18. Oktober bis zum 14. Dezember 2012 wurde mit den gleichen Coaches wie bei der ersten Staffel die zweite Staffel von The Voice of Germany ausgestrahlt.

Einschaltquoten[Bearbeiten]

Im Durchschnitt sahen 4,16 Millionen Zuschauer die erste Staffel von The Voice of Germany auf ProSieben und Sat.1, der Marktanteil beim Gesamtpublikum betrug 13,4 Prozent. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sahen im Durchschnitt 2,96 Millionen Zuschauer zu, was einem Marktanteil von 24,3 Prozent entsprach.[11]

Nr.
(Staffel)
Sendung Sender Datum Zuschauer Marktanteil
Gesamt 14 bis 49 Jahre Gesamt 14 bis 49 Jahre
01[12] Blind Auditions ProSieben Do, 24. Nov. 2011 3,89 Mio. 3,06 Mio. 12,4 % 23,8 %
02[13] Blind Auditions Sat.1 Fr, 25. Nov. 2011 4,36 Mio. 3,05 Mio. 14,3 % 26,6 %
03[14] Blind Auditions ProSieben Do, 01. Dez. 2011 4,58 Mio. 3,51 Mio. 14,9 % 27,8 %
04[15] Blind Auditions Sat.1 Fr, 02. Dez. 2011 4,89 Mio. 3,37 Mio. 15,8 % 28,2 %
05[16] Blind Auditions ProSieben Do, 08. Dez. 2011 5,21 Mio. 3,96 Mio. 16,8 % 30,9 %
06[17] Blind Auditions Sat.1 Fr, 09. Dez. 2011 4,53 Mio. 3,17 Mio. 15,3 % 28,2 %
07[18] Die Battles ProSieben Do, 15. Dez. 2011 4,86 Mio. 3,68 Mio. 15,1 % 28,4 %
08[19] Die Battles Sat.1 Fr, 16. Dez. 2011 5,02 Mio. 3,47 Mio. 16,4 % 30,2 %
09[20] Die Battles ProSieben Do, 22. Dez. 2011 4,89 Mio. 3,60 Mio. 15,7 % 28,6 %
10[21] Die Battles Sat.1 Fr, 23. Dez. 2011 4,39 Mio. 3,02 Mio. 14,1 % 24,4 %
11[22] 1. Liveshow ProSieben Do, 05. Jan. 2012 4,18 Mio. 3,02 Mio. 14,1 % 25,8 %
12[23] 2. Liveshow Sat.1 Fr, 06. Jan. 2012 4,00 Mio. 2,82 Mio. 13,1 % 23,7 %
13[24] 3. Liveshow Sat.1 Fr, 13. Jan. 2012 3,42 Mio. 2,37 Mio. 10,5 % 18,8 %
14[25] 4. Liveshow Sat.1 Fr, 20. Jan. 2012 2,85 Mio. 1,90 Mio. 8,7 % 15,5 %
15[26] 5. Liveshow Sat.1 Fr, 27. Jan. 2012 3,44 Mio. 2,36 Mio. 11,1 % 19,9 %
16[27] Halbfinale Sat.1 Fr, 03. Feb. 2012 3,18 Mio. 2,12 Mio. 10,1 % 17,5 %
17[28] Finale Sat.1 Fr, 10. Feb. 2012 4,01 Mio. 2,64 Mio. 12,9 % 22,2 %

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alexander Krei: „The Voice of Germany“: Die Coaches sind komplett. In: dwdl.de. 25. August 2011, abgerufen am 3. Dezember 2011.
  2. The Voice Of Germany: Alle Infos zur Show & zum Casting. In: starflash.de. Abgerufen am 3. Dezember 2011.
  3. The Voice of Germany: Immer mit Live-Band und Publikum. In: showbiz.de. 24. November 2011, abgerufen am 5. Dezember 2011.
  4. Colin Rich („X Factor“): „Mein Herz ist noch Jungfrau“
  5. Birgitt Eltzel: Musikalische Geschwister. In: Berliner Zeitung Online. 10. Dezember 2011, abgerufen am 10. Dezember 2011 (zweitletzter Absatz).
  6. Für die Battles erhalten die Coaches Berater zur Unterstützung. Castingshow Infos, 14. Dezember 2011, abgerufen am 18. Dezember 2011.
  7. Die Battles von The Voice of Germany. the-voice-of-germany.de, abgerufen am 18. Dezember 2011.
  8. Michael Brandes: „The Voice“: So geht es in den Liveshows weiter. In: wunschliste.de. 21. Dezember 2011, abgerufen am 22. Dezember 2011.
  9. a b c d Die Finalisten stehen fest
  10. Linda Amberger: The Voice of Germany: Mit eigenen Songs ins Halbfinale. In: prominent24.de. 2. Februar 2011, abgerufen am 5. Februar 2011.
  11. Timo Niemeier: Quotencheck: «The Voice of Germany» (Staffel 1). In: Quotenmeter.de. 13. Februar 2012. Abgerufen am 13. Februar 2012.
  12. Manuel Weis: „The Voice“: Starke Quoten für starke Show. In: quotenmeter.de. 25. November 2011, abgerufen am 3. Dezember 2011.
  13. Timo Niemeier: „The Voice“ legt in Sat.1 sogar noch zu. In: quotenmeter.de. 26. November 2011, abgerufen am 3. Dezember 2011.
  14. Jan Schlüter: „The Voice“ legt ohne Bohlen deutlich zu. In: quotenmeter.de. 2. Dezember 2011, abgerufen am 3. Dezember 2011.
  15. Alexander Krei: „The Voice“ legt weiter zu, auch Sturm sehr stark. In: dwdl.de. 3. Dezember 2011, abgerufen am 3. Dezember 2011.
  16. Jan Schlüter: Wieder ein Rekord für „The Voice“. In: quotenmeter.de. 9. Dezember 2011, abgerufen am 9. Dezember 2011.
  17. Manuel Nunez Sanchez: «The Voice» schlägt Jubiläums-«Chart Show». In: quotenmeter.de. 10. Dezember 2011, abgerufen am 10. Dezember 2011.
  18. Jan Schlüter: «The Voice» bleibt ein Quotengarant. In: quotenmeter.de. 16. Dezember 2011, abgerufen am 16. Dezember 2011.
  19. Manuel Nunez Sanchez: «The Voice» wieder über fünf Millionen. In: quotenmeter.de. 17. Dezember 2011, abgerufen am 17. Dezember 2011.
  20. Manuel Weis: «The Voice» bleibt unschlagbar. In: quotenmeter.de. 23. Dezember 2011, abgerufen am 23. Dezember 2011.
  21. Fabian Riedner: «The Voice» baute mit letztem Battle ab. In: quotenmeter.de. 24. Dezember 2011, abgerufen am 24. Dezember 2011.
  22. Jan Schlüter: Live-Auftakt für «The Voice» etwas schwächer. In: quotenmeter.de. 6. Januar 2012, abgerufen am 6. Januar 2012.
  23. Daniel Sallhoff: Na sowas: «The Voice» gibt bei Sat.1 leicht ab. In: quotenmeter.de. 7. Januar 2012, abgerufen am 7. Januar 2012.
  24. Timo Niemeier: Neuer Tiefstwert für «The Voice». In: quotenmeter.de. 14. Januar 2012, abgerufen am 14. Januar 2012.
  25. Manuel Nunez Sanchez: «Primetime-Check: Freitag, 20. Januar 2012. In: quotenmeter.de. 21. Januar 2012, abgerufen am 21. Januar 2012.
  26. Timo Niemeier: «The Voice» berappelt sich wieder. In: quotenmeter.de. 28. Januar 2012, abgerufen am 28. Januar 2012.
  27. Manuel Nunez Sanchez: Kein großer Hype um «The Voice». In: quotenmeter.de. 4. Februar 2012, abgerufen am 4. Februar 2012.
  28. Daniel Sallhoff: «The Voice»: Zum Finale Sprung nach oben. In: quotenmeter.de. 11. Februar 2012, abgerufen am 11. Februar 2012.