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Olympische Sommerspiele 2016/Bogenschießen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bogenschießen bei den
Olympischen Sommerspielen 2016
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Information
Austragungsort Brasilien Rio de Janeiro
Wettkampfstätte Sambódromo da Marquês de Sapucaí
Nationen 56 (39 , 39 )
Athleten 128 (64 , 64 )
Datum 6. bis 12. August 2016
Entscheidungen 4
London 2012

Bei den XXXI. Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro wurden vom 6. August bis 12. August 2016 im Sambódromo vier Wettbewerbe im Bogenschießen ausgetragen. Sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern gab es je einen Einzelwettbewerb und einen Mannschaftswettbewerb. Das Wettkampfprogramm war identisch mit dem der Wettkämpfe von London 2012. Die Wettkämpfe wurden mit dem Recurvebogen ausgetragen, geschossen wurde aus 70 Meter Entfernung auf Auflagen mit einem Durchmesser von 122 Zentimetern.

Wettbewerbe und Zeitplan

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Wettbewerbe und Zeitplan Bogenschießen[1]
WettbewerbeAugust
Frauen 5.  6.  7.  8.  9.  10.  11.  12. 
Einzel
Mannschaft
Männer 5.  6.  7.  8.  9.  10.  11.  12. 
Einzel
Mannschaft
     Platzierungs- und Ausscheidungsrunden       Achtelfinale bis Finale

Ergebnisse Männer

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Platz Land Sportler
1  KOR Ku Bon-chan
2  FRA Jean-Charles Valladont
3  USA Brady Ellison
4  NED Sjef van den Berg
5  AUS Taylor Worth
6  ITA Mauro Nespoli
7  KOR Lee Seung-yun
8  JPN Takaharu Furukawa

Finale: 12. August 2016

Für Deutschland startete Florian Floto. Für Österreich und die Schweiz waren keine Schützen an Start. Im Vorkampf erreichte Florian Floto mit 677 Ringen den 11. Platz. In der Eliminationsrunde kam Floto dann bis in die Runde der letzten 16. Dort schied er mit 4-6 gegen den späteren Olympiasieger Ku Bon-chan aus. Im Endklassement erreichte Florian Floto den geteilten neunten Platz.[2]

Platz Land Sportler
1  KOR Kim Woo-jin
Ku Bon-chan
Lee Seung-yun
2  USA Brady Ellison
Zach Garrett
Jake Kaminski
3  AUS Alec Potts
Ryan Tyack
Taylor Worth
4  CHN Gu Xuesong
Wang Dapeng
Xing Yu
5  FRA Lucas Daniel
Pierre Plihon
Jean-Charles Valladont
6  INA Riau Ega Agatha
Hendra Purnama
Muhammad Wijaya
7  NED Sjef van den Berg
Mitch Dielemans
Rick van der Ven
8  ITA Marco Galiazzo
Mauro Nespoli
David Pasqualucci
9  ESP Miguel Alvariño
Antonio Fernández
Juan Ignacio Rodríguez
 BRA Marcus D’Almeida
Bernardo Oliveira
Daniel Rezende Xavier
 MAS Haziq Kamaruddin
Khairul Anuar Mohamad
Muhammad Akmal Nor Hasrin
 TPE Kao Hao-wen
Wei Chun-heng
Yu Guan-lin

Finale: 6. August 2016[3]

Ergebnisse Frauen

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Platz Land Sportlerin
1  KOR Chang Hye-jin
2  GER Lisa Unruh
3  KOR Ki Bo-bae
4  MEX Alejandra Valencia
5  TPE Tan Ya-ting
6  CHN Wu Jiaxin
7  GBR Naomi Folkard
8  KOR Choi Mi-sun

Finale: 11. August 2016 21:43 Uhr

Für Deutschland startete Lisa Unruh und für Österreich Laurence Baldauff. Für die Schweiz war keine Schützin an Start. Im Vorkampf erreichten Lisa Unruh mit 640 Ringen den 21. Platz sowie Laurence Baldauff mit 619 Ringen den 41. Platz. In der Eliminationsrunde kam Unruh dann bis in das Finale und unterlag dort Chang Hye-jin. Laurence Baldauff schied bereits in der ersten Eliminationsrunde gegen die Inderin Bombayla Laishram aus. Im Endklassement erreichte Lisa Unruh den zweiten Platz und damit die erste Einzelmedaille für einen deutschen Bogenschützen. Laurence Baldauff erreichte den geteilten 33. Platz.[4]

Platz Land Sportlerinnen
1  KOR Ki Bo-bae
Choi Mi-sun
Chang Hye-jin
2 RUS Tujana Daschidorschijewa
Xenija Perowa
Inna Stepanowa
3  TPE Lei Chien-ying
Lin Shih-chia
Tan Ya-ting
4  ITA Lucilla Boari
Claudia Mandia
Guendalina Sartori
5  MEX Gabriela Bayardo
Aída Román
Alejandra Valencia
6  IND Deepika Kumari
Bombayla Devi
Laxmirani Majhi
7  CHN Cao Hui
Qi Yuhong
Wu Jiaxin
8  JPN Yuki Hayashi
Kaori Kawanaka
Saori Nagamine
9  BRA Marina Canetta
Ane Marcelle dos Santos
Sarah Nikitin
 COL Carolina Aguirre
Ana Rendón
Natalia Sánchez
 GEO Julia Narimanidse
Kristine Essebua
Julia Lobschenidse
UKR Lidija Sitschenikowa
Anastassija Pawlowa
Weronika Martschenko

Finale: 7. August 2016[5]

Medaillenspiegel

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Platz Land G S B Gesamt
1  Südkorea 4 1 5
2  Vereinigte Staaten 1 1 2
3  Deutschland 1 1
 Frankreich 1 1
Russland 1 1
6  Australien 1 1
 Chinesisch Taipeh 1 1
Total44412

Die Qualifikation für die Wettkämpfe erfolgt nach den Regeln des zuständigen Weltverbandes, der World Archery Federation (WA).[6] 128 Startplätze werden für die Wettbewerbe grundsätzlich vergeben, jeweils 64 bei Frauen und Männern. Darunter sind sechs garantierte Quotenplätze für das gastgebende NOK sowie sechs Startplätze, welche die WA nach Abschluss der Qualifikationsphase per Einladung an NOKs vergibt, die keine Quotenplätze erreichen konnten. Es können je NOK maximal drei Frauen und drei Männer an den Wettkämpfen teilnehmen, die bei einem offiziellen WA-Turnier innerhalb des Qualifikationszeitraums eine vorgeschriebene Mindestringzahl (Minimum Qualification Score/MQS; Männer = 630 Ringe auf 70 m; Frauen = 600 Ringe auf 70 m) geschossen haben müssen.

Die verbleibenden 116 Quotenplätze werden bei verschiedenen Qualifikationsturnieren vergeben. Qualifikationsturniere sind:

  • 2015 World Archery Championship (WAC)
    • WA-Weltmeisterschaften in  Kopenhagen, 26. Juli bis 2. August 2015
jeweils 3 Startplätze für Frauen und Männer für die acht besten Teams im Mannschaftswettbewerb;
jeweils 8 Startplätze für die acht besten Starter im Einzelwettbewerb, sofern nicht bereits über die Mannschaft Plätze erreicht wurden;
  • Final World Team Qualification Tournament (FTQT)
jeweils 9 Startplätze;
  • Continental Qualification Tournaments (CQTs)
jeweils 14 Startplätze, jeweils 3 für Europa, Afrika, Amerika und Asien sowie jeweils 2 für Ozeanien;
  • Final World Individual Qualification Tournament (FIQT)
jeweils 3 Startplätze für Frauen und Männer

Als Ergebnis der Qualifikation sind Teilnehmer aus insgesamt 49 Nationen zu den Spielen zugelassen. Deutschland erreichte jeweils einen Startplatz für die Männer und die Frauen. Im Rahmen der nationalen Vergabe dieser Plätze gingen diese an Florian Floto und Lisa Unruh.[7] Einen Startplatz für die Mannschaft konnte Deutschland nicht erringen. Österreich ist an den Wettkämpfen mit einer Starterin, Laurence Baldauff, vertreten und darf weder einen männlichen Teilnehmer noch eine Mannschaft entsenden. Die Schweiz konnte gar keine Startberechtigung für die Spiele erreichen.

Gewonnene Quotenplätze nach NOKs
NOKFrauenMännerGesamt
EinzelMannschaftEinzelMannschaft
 Ägypten112
 Aserbaidschan11
 Australien13X4
 Bangladesch11
 Belgien11
 Bhutan11
 Brasilien3X3X6
 Chile11
 China3X3X6
 Chinese Taipei3X3X6
 Deutschland112
 Dominikanische Republik11
 Elfenbeinküste11
 Estland11
 Fidschi11
 Finnland112
 Frankreich3X3
 Georgien3X3
 Griechenland11
 Großbritannien112
 Indien3X14
 Indonesien13X4
 Iran11
 Italien3X3X6
 Japan3X14
 Kanada112
 Kasachstan112
 Kenia11
 Kolumbien3X14
 Kuba11
 Libyen11
 Malawi11
 Malaysia3X3
 Mexiko3X14
 Moldau11
 Mongolei11
 Myanmar11
 Nepal11
 Niederlande3X3
 Nordkorea11
 Norwegen11
 Österreich11
 Polen11
Russland3X3
 Schweden11
 Simbabwe11
 Slowakei112
 Spanien13X4
 Südkorea3X3X6
 Thailand11
 Tonga112
 Türkei112
Ukraine3X14
 Venezuela112
 Vereinigte Staaten13X4
 Weißrussland11
Gesamt: 56 NOKs64126412128
Commons: Bogenschießen bei den Olympischen Sommerspielen 2016 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Olympic Schedule. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 8. Juli 2016; abgerufen am 11. Juli 2016 (englisch).
  2. Endstand (Herren Einzel). (PDF) rio2016.com, 12. August 2016, archiviert vom Original am 2. September 2016; abgerufen am 31. August 2016 (englisch).
  3. Endstand (Herren Team). (PDF) rio2016.com, 6. August 2016, archiviert vom Original am 7. August 2016; abgerufen am 31. August 2016 (englisch).
  4. Endstand (Damen Einzel). (PDF) rio2016.com, 11. August 2016, archiviert vom Original am 2. September 2016; abgerufen am 31. August 2016 (englisch).
  5. Endstand (Damen Team). (PDF) rio2016.com, 7. August 2016, archiviert vom Original am 23. August 2016; abgerufen am 31. August 2016 (englisch).
  6. QUALIFICATION SYSTEM – GAMES OF THE XXXI OLYMPIAD – RIO 2016 auf worldarchery.org im Webarchiv Seite auf Englisch
  7. Letzte DSB-Olympiatickets an Lisa Unruh und Florian Floto. Deutscher Schützenbund, 23. Juni 2016, abgerufen am 11. Juli 2016.