Rheinische Automobilbau-Aktiengesellschaft

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Rheinische Automobilbau AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung Ende 1920 (als Automobilabteilung der Werkzeugfabrik Funke)
Auflösung 1922
Auflösungsgrund Übernahme durch den Stinnes-Konzern und Vereinigung mit der Aktiengesellschaft für Automobilbau
Sitz Düsseldorf, Deutschland
Branche Automobilhersteller

Aktie über 1000 Mark der Rheinische Automobilbau AG vom 9. Juni 1923

Die Rheinische Automobilbau AG (kurz: Rabag) war ein deutscher Automobilhersteller in Düsseldorf.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen entstand Ende 1920 als Automobilabteilung der Werkzeugfabrik Funke.

1921 wurde die Automobil AG (ABAG) (Automobilabteilung der Union Maschinenfabrik) in Mannheim eingegliedert, ebenso wie der neu gegründete Stellmacherbetrieb Rogg & Co. in Düsseldorf.

Ab 1922 wurden Sportwagen in Lizenz der elsässischen Firma Bugatti hergestellt, und zwar die Modelle 22 und 23 sowie ein Rennwagen eigener Produktion, der vom Bugatti Type 13 abgeleitet war. Die Roadster und Tourenwagen erhielten Karosserien nach eigenen Entwürfen, die von den Aufbauten der Original-Bugattis erheblich abwichen und etwas unbeholfen wirkten. Sie hatten OHC-Vierzylinder-Reihenmotoren mit Königswelle.

1922 wurde die Firma vom Stinnes-Konzern übernommen und mit AGA vereinigt. Bis 1926 entstanden unter dem Signet „Rabag – Lic. E. Bugatti“ etwa 100 Fahrzeuge.

PKW-Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Typ Bauzeitraum Zylinder Hubraum Leistung Vmax
6/20 PS 1922–1925 4 Reihe 1455 cm³ 25 PS (18,4 kW) 95 km/h
6/30 PS 1925–1926 4 Reihe 1495 cm³ 30 PS (22 kW) 95 km/h

Quelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Oswald: Deutsche Autos 1920–1945, 10. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3879435197.