Rogue One: A Star Wars Story

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Filmdaten
Deutscher Titel Rogue One: A Star Wars Story
Originaltitel Rogue One: A Star Wars Story
Star Wars, Rogue One.jpg
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 134[1] Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
JMK 12[2]
Stab
Regie Gareth Edwards
Drehbuch Chris Weitz
Tony Gilroy
John Knoll (Story & Idee)
Gary Whitta (Story)
Produktion Kathleen Kennedy
Allison Shearmur
Simon Emanuel
Musik Michael Giacchino
John Williams (Titelmusik)
Kamera Greig Fraser
Schnitt Jabez Olssen
John Gilroy
Colin Goudie
Besetzung
Synchronisation

Rogue One: A Star Wars Story (oder kurz Rogue One) ist der erste Film der Anthology-Reihe der Star-Wars-Saga. Er schildert die Vorgeschichte zu Episode IV. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Gruppe von Rebellen, welche die Baupläne einer imperialen Superwaffe, bekannt als Todesstern, unter Aufopferung ihres Lebens stehlen. In Deutschland, wo der Film am 15. Dezember 2016 startete, war er der erfolgreichste Film des Jahres 2016.

Der Film unterscheidet sich stilistisch von den bisherigen Filmen im Star-Wars-Universum. So besitzt Rogue One Anleihen von Kriegsfilmen und betont somit stärker das „Wars“ (Krieg) im Titel. Des Weiteren wird die „Macht“ nur wenig thematisiert[3] und die „Jedi-Ritter“ haben hier keine so herausragende Stellung als moralische Autorität wie in der Kern-Saga.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galen Erso lebt als Farmer zusammen mit seiner Frau Lyra und der gemeinsamen Tochter Jyn auf einem abgelegenen Planeten, als eines Tages der imperiale Offizier Orson Krennic mit seinem Wachtrupp landet, um den ehemaligen Waffenbauer wieder für das Imperium zu gewinnen. Galen, der diese Ankunft geahnt hat, weist seine Familie an, sich in Sicherheit zu bringen, um Krennic ein einsames Leben nach dem vermeintlichen Tod seiner Frau vortäuschen zu können. Die Lüge fliegt jedoch auf, als Lyra zur Verteidigung ihres Mannes zurückkehrt. Während sie bei dem folgenden Schusswechsel getötet wird und Galen sich erneut dem Imperium anschließen muss, kann Jyn sich erfolgreich vor den imperialen Soldaten in einer Höhle verstecken, wo sie später von dem Rebellenanführer Saw Gerrera gerettet wird, der sie aufzieht.

15 Jahre später schmuggelt Bodhi Rook, ein übergelaufener imperialer Pilot, eine Nachricht von Galen, in der er von einer Superwaffe des Imperiums berichtet. Die Nachricht erreicht Saw Gerrera, der nun auf dem Wüstenmond Jedha lebt. Allerdings hat sich Saw Gerrera im Zuge der Rebellion radikalisiert und von der Allianz losgesagt, und er traut Rook nicht. Jyn, die sich seither unter falschem Namen als Kriminelle durchgeschlagen hat, wird vom Imperium gefangen und in ein Strafarbeiterlager gebracht, jedoch bei einem Transport von einer kleinen Gruppe Rebellen befreit. Da sie in Jyn die Tochter von Galen Erso erkennen, wollen sie sie dazu benutzen, Gerrera zu kontaktieren. Da die Nachricht von Galen nicht bis zur Rebellion durchgedrungen ist, wollen sie über Gerrera an die Details herankommen. Was Jyn nicht weiß, ist, dass die Rebellen Galen Erso töten wollen, um den Bau der Superwaffe aufzuhalten.

Jyn, Rebellen-Offizier Cassian Andor und sein umprogrammierter, imperialer Droide K-2SO kommen auf Jedha an, wo sich ein bewaffneter Aufstand gegen das Imperium ereignet. Mit der Hilfe des blinden Kriegers Chirrut Îmwe und dem Attentäter Baze Malbus finden sie Saw Gerrera, der Rook gefangen hält. Gerrera zeigt Jyn die Hologramm-Nachricht, in der Galen seine Tochter um Verzeihung bittet und versucht, seine unfreiwillige Hilfe zum Projekt des Imperiums zu erklären. Das Hologramm zeigt außerdem, dass Galen im Reaktor der als Todesstern bezeichneten Waffe eine Schwachstelle eingebaut hat, die dazu führen kann, dass sämtliche Systeme auf einen Schlag versagen. Er sagt zudem, dass die Pläne des Todessterns in einer streng bewachten, imperialen Basis auf dem Tropenplaneten Scarif versteckt sind.

Währenddessen zweifelt auf dem Todesstern Gouverneur Tarkin Krennics Kompetenz und seine Fähigkeit zum Abschluss des Baus des Todessterns an. Als Demonstration der Wirkung der Waffe lässt Krennic den Todesstern auf Jedha feuern. Jyn kann rechtzeitig mit Cassian, K-2SO, Îmwe, Malbus und Rook von dort entkommen, jedoch müssen sie Saw Gerrera zurücklassen. In der hektischen Flucht vergisst Jyn, die Aufzeichnung ihres Vaters mitzunehmen, und da Gerrera selbst stirbt, ist sie die einzige Zeugin der Nachricht. Auf dem Todesstern ist Tarkin beeindruckt von dessen Zerstörungskraft, der mit nur wenigen Reaktorzündungen die komplette Hauptstadt Jedha ausgelöscht hat. Er erkennt Krennic, der sich im Laufe der Konstruktion etliche Sicherheitsverstöße geleistet hat, jedoch die Führung über das Projekt ab und übernimmt sie selbst.

Im Glauben, dass sie ihren Vater retten würden, berichtet Jyn an Bord ihres Fluchtschiffs den anderen von der Aufzeichnung. Cassian schenkt ihr jedoch keinen Glauben und will insgeheim weiterhin dem Befehl folgen, Galen Erso zu töten. Durch einen Hinweis in Ersos Hologramm-Botschaft fliegen sie nach Eadu, wo die geheime Forschungseinrichtung des Imperiums etabliert ist. Dort macht sich die Gruppe auf die Suche nach Erso und findet ihn auf einer Plattform, wo er gerade Orson Krennic gegenübertritt. Dieser hat herausgefunden, dass ein imperialer Überläufer Informationen aus der Einrichtung hinausgeschmuggelt hat. Zunächst verdächtigt Krennic Ersos Ingenieure. Als er sie bedroht, gesteht Erso jedoch und stellt sich schützend vor seine Mitarbeiter. Diese werden dennoch von Krennics Soldaten exekutiert. Währenddessen konnte sich Jyn auf die Plattform schleichen und Cassian sich mit seinem Scharfschützengewehr postieren. Der Rebell bringt es jedoch nicht übers Herz, Galen Erso zu töten. Gerade als Krennic Erso zur Rechenschaft ziehen will, startet ein Geschwader Raumjäger der Rebellen einen Angriff auf die Plattform. Krennic entkommt, Galen Erso wird schwer verletzt und stirbt in den Armen seiner Tochter, die kurz darauf von Cassian zur Flucht gedrängt wird.

Nun, da Galen tot, die Raumstation jedoch schon einsatzbereit ist, schlägt Jyn einen Plan zum Diebstahl der Pläne des Todessterns vor. Da jedoch sowohl ihr Vater als auch Gerrera tot sind und das Hologramm zerstört ist, schenkt der Großteil des Rebellenrates ihrer Geschichte keinen Glauben, während sich der überwiegende Rest aufgrund des einsatzbereiten Todessterns vorab militärisch geschlagen sieht. Frustriert über die Untätigkeit stehlen Jyn, Cassian, K-2SO und eine Schar Rebellensoldaten eine erbeutete imperiale Raumfähre. Sie geben sich den Namen "Rogue One" und machen sich als Imperiale getarnt auf den Weg nach Scarif, um die Pläne des Todessterns zu stehlen, die die von Erso eingebaute Schwachstelle aufzeigen. Während das Trio die Basis nach den Daten durchsucht, versucht der Rest des Teams mit Hilfe von Explosionen in der Umgebung die imperialen Sturmtruppen der Garnison abzulenken. Es entbrennt ein schweres Gefecht, bei dem die Sturmtruppen von imperialen Kampfläufern unterstützt werden. Im Orbit um Scarif trifft die Flotte der Rebellenallianz ein, da man sich nun doch dazu entschieden hat zu helfen. Der Planet wird jedoch von einem starken Schild beschützt: Es gelingt nur wenigen Raumjägern, die Schutzschleuse zu durchdringen, bevor der Schild geschlossen wird. Sie unterstützen nun die Rebellensoldaten von Rogue One gegen die imperialen Kampfläufer. Die Rebellenflotte in der Umlaufbahn muss sich gegen etliche TIE-Jäger und Sternenzerstörer verteidigen, während sie versucht, den Schild auszuschalten.

Jyn und Cassian können sich in imperialen Uniformen mit K-2SO Zugang zu der Datenkammer der Basis verschaffen. Als das Eindringen bemerkt wird, schließt der Droide die beiden in der Kammer ein und verteidigt den Eingang, bis er durch die Übermacht der Sturmtruppen zerstört wird. Jyn kann den Bauplan ausfindig machen und an sich nehmen, doch Krennic greift mit seinen Soldaten sie und Cassian an. Cassian wird getroffen und stürzt etliche Meter im Schacht des Archivs auf eine Plattform. Jyn flüchtet sich nach oben, um die Daten an die Raumflotte zu übertragen, muss jedoch feststellen, dass das Signal nicht durch den Planetenschild dringen kann. Unter dem Lebenseinsatz von Chirrut Îmwe kann ein Signal an die Flotte geschickt werden, die angewiesen wird, den Schild sofort auszuschalten. Der Mon Calamari-Flottenkommandeur Raddus befiehlt daraufhin einer Hammerhead-Korvette, einen bereits außer Gefecht gesetzten Sternenzerstörer zu rammen und auf einen weiteren zu schieben, sodass diese in den Schild stürzen und seine Deflektoren überladen. Die Taktik geht auf und die Pläne des Todessterns können an die Rebellenflotte gesendet werden. Unterdessen wird Jyn von Krennic gestellt. Bevor er sie erschießen kann, wird er von Cassian niedergeschossen, der trotz seiner Verletzung Jyn folgen konnte. Gemeinsam flüchten sie aus der Einrichtung und lassen Krennic zurück.

Tarkin beschließt, mit dem Todesstern die imperiale Basis auf Scarif zu vernichten, um der Schlacht ein Ende zu bereiten. Durch die Explosion werden sämtliche Rebellen und Imperiale, die die Schlacht am Boden bis dato überlebt hatten, getötet – auch Jyn, Cassian und Krennic.

Mit den Plänen will die Rebellenflotte in den Hyperraum springen, wird jedoch von einem Trupp unter Darth Vader abgefangen. Das Allianz-Kommandoschiff wird kampfunfähig gemacht und geentert. Die übertragenen Pläne können gerade noch rechtzeitig auf die nun flüchtende Korvette Tantive IV von Prinzessin Leia Organa gebracht werden, bevor Vader sie erreicht.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2013 gab Bob Iger, CEO der Walt Disney Company, bekannt, dass man zwei eigenständige Ableger aus dem Star-Wars-Universum plane.[4] Im Mai des Folgejahres gab Disney bekannt, dass für den ersten geplanten Film Gareth Edwards zu einem Drehbuch von Gary Whitta Regie führen werde und dass der Film in den USA am 16. Dezember 2016 in die Kinos kommen solle.[5] In Deutschland erfolgte der Kinostart bereits am 15. Dezember 2016.[6] Im Oktober 2014 bestätigte auch Greig Fraser sein Engagement als Kameramann.[7] Im Januar des Folgejahres gab Whitta bekannt, dass er mit dem Projekt nichts mehr zu tun habe.[8] Er wurde noch im selben Monat durch Chris Weitz ersetzt.[9] Im März 2015 bestätigte Alexandre Desplat, die Filmmusik zu komponieren.[10] Auf Grund des Nachdrehs und damit verbundener terminlicher Verschiebungen wurde Desplat im September 2016 durch Michael Giacchino ersetzt.[11][12]

Am 15. August 2015 wurde der offizielle Titel Rogue One: A Star Wars Story bekanntgegeben. Zuvor war er schlicht als Rogue One bekannt.[13] Das Budget belief sich auf etwa 200 Mio. US-Dollar.[14][15]

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2015 gab der Hollywood Reporter bekannt, dass zahlreiche Schauspielerinnen, darunter Tatiana Maslany, Rooney Mara und Felicity Jones, für die Hauptrolle getestet wurden.[16] Im März 2015 wurde Jones als Teil der Besetzung bestätigt.[17] Am 13. Mai 2015 wurden auch Riz Ahmed, Ben Mendelsohn und Diego Luna als Teil des Casts bestätigt.[18] Am 15. Juni 2015 wurde auch Forest Whitaker für die Besetzung bestätigt.[19] Im Folgemonat wurde zudem Jonathan Aris als Senator Jebel für den Film gecastet.[20] Zur Veröffentlichung des ersten Teaser-Trailers wurde Genevieve O’Reilly als Mon Mothma bestätigt. Es ist nach Die Rache der Sith der zweite Auftritt O’Reillys in dieser Rolle.[21]

Dreharbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dreharbeiten begannen Anfang August 2015 im Norden von London.[22] Beendet wurden die Dreharbeiten im Februar 2016.[23] Ende Mai 2016 wurde bekanntgegeben, dass ab Mitte Juni 2016 über den Zeitraum eines Monats ein Nachdreh stattfinden würde, der bereits zuvor eingeplant wurde.[24][25][26]

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich sollte Alexandre Desplat die Filmmusik komponieren. Im September 2016 wurde bekannt, dass Michael Giacchino seine Arbeit übernahm, der bereits die Musik für die Star-Trek-Rebootfilme komponiert hatte[27] und im Film Star Wars: Das Erwachen der Macht in einem Cameoauftritt zu sehen war. Giacchino hat die Filmmusik nach eigenen Aussagen in nur vier Wochen komponiert.[28] Der Soundtrack umfasst 21 Musikstücke und wurde am 16. Dezember 2016 von Walt Disney Records veröffentlicht.[29][30] Es ist nach Star Wars: The Clone Wars der zweite Star Wars-Kinofilm, dessen Filmmusik nicht von John Williams komponiert wurde.

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 7. April 2016 wurde während der Nachrichtensendung Good Morning America der erste Teaser für Rogue One gezeigt.[31] Im Zuge dessen wurden auch erste Bilder aus dem Kinofilm von den Medien veröffentlicht.[32]

Am 11. August 2016 wurde während der Übertragung der Olympischen Sommerspiele in den USA der offizielle Trailer veröffentlicht.[33] Die Weltpremiere erfolgte am 10. Dezember 2016 im Pantages Theatre in Hollywood,[34] in den USA lief der Film offiziell am 16. Dezember an, einen Tag nach dem deutschen Start.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die deutsche Synchronisation war die Firma Film- & Fernseh-Synchron zuständig.[35]

Rolle Darsteller Deutscher Synchronsprecher[35]
Jyn Erso Felicity Jones Yvonne Greitzke
Cassian Andor Diego Luna Marcel Collé
Orson Krennic Ben Mendelsohn Torsten Michaelis
K-2SO Alan Tudyk Florian Halm
Chirrut Îmwe Donnie Yen Asad Schwarz
Baze Malbus Jiang Wen Achim Buch
Galen Erso Mads Mikkelsen Axel Malzacher
Saw Gerrera Forest Whitaker Tobias Meister
Darth Vader Spencer Wilding
(James Earl Jones, Stimme)
Martin Kautz
Bodhi Rook Riz Ahmed Tim Sander
Wilhuff Tarkin Guy Henry Lutz Riedel
Bail Organa Jimmy Smits Tom Vogt
Mon Mothma Genevieve O’Reilly Alexandra Lange
General Draven Alistair Petrie Peter Flechtner
Jan Dodonna Ian McElhinney Jürgen Kluckert
Admiral Raddus Stephen Stanton Peter Groeger
C-3PO Anthony Daniels Joachim Tennstedt
Leia Organa Ingvild Deila Susanna Bonaséwicz

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes
Kritiker [36]
Publikum [36]
Metacritic
Kritiker [37]
Publikum [37]
IMDb [38]

Der Film erhielt überwiegend positive Bewertungen. So konnte er 85 % der 326 Kritiker auf Rotten Tomatoes überzeugen[39] und erreicht bei IMDb bei etwas über 220.000 Bewertungen 8,1 von 10 möglichen Sternen (Stand: 17. Januar 2017).[38] Besonders gelobt wurde hierbei die düstere und ernste Atmosphäre sowie die beeindruckenden Spezialeffekte.

Der Journalist Holger Kreitling klassifiziert in der Tageszeitung Die Welt den Film als „Episode 3,9. Eine Kurzgeschichte, eine apokryphe Novelle, Nachrichten aus der Mittelgalaxis, jeder weiß, wie es ausgeht. […] Mit wenig Aufwand konnten unter dem kulturellen Radar und mit Wohlwollen der Studiomogule rohere Stoffe probiert, mit Gewaltdarstellung experimentiert und gebrochene, gleichwohl starke Heldinnen erfunden werden. Es ging nicht um Prestige, sondern um simple und manchmal subversive ästhetische Strategien. ‚Rogue One‘ ist ein superteures B-Picture, eine Genrevariation hin zum Kriegsfilm.“[40] Nach Meinung von Andreas Borcholte auf Spiegel Online ist „die Stimmung düsterer als gewohnt. Zwar gibt es immer wieder atemberaubende Schauwerte und wohldosiert gesetzte Gags und Referenzen, die das Fan-Herz erfreuen dürften. Dennoch ist ‚Rogue One‘ dem Kriegsfilm-Genre näher als der Fantasy.“ Im Hinblick auf die FSK-Einstufung ergänzt er: „Der Bodycount ist erstaunlich hoch für einen ab 12 freigegebenen Familien-Blockbuster.“[41] Daniel Krüger vermutet in der Zeitschrift Musikexpress in Bezug auf die Wirkung der „düster und moralisch zumindest fragwürdigen“ Figuren, nach dem Film „wird man jüngeren Zuschauern erklären müssen, was die Heldengruppe eigentlich von Terroristen unterscheidet. Immerhin arbeiten sie mit Attentaten, Sprengstofffallen und Häuserkampf. Im Zweifelsfall wählen die neuen Helden den Märtyrertod und lösen durch eine Kamikaze-Aktion eine verlustreiche Schlacht aus.“[42]

Der Journalist Tobias Kniebe kritisiert in der Süddeutschen Zeitung, dass das dem Film zugrunde liegende „Konzept ganz generell krankt. Man hat wohl allen Beteiligten das Gefühl nicht nehmen können, hier nur auf einer Art Nebenschauplatz zu arbeiten, während die große Geschichte woanders weitergeht. Speziell beim Drehbuch wirkt es so, als hätten die Autoren mehr oder weniger lustlos die verbliebenen Leerstellen ausgefüllt, ungefähr wie beim Malen nach Zahlen.“[43] Für Dirk Peitz von der Wochenzeitung Die Zeit ist Rogue One „in vielerlei Hinsicht“ der „vielleicht überzeugendste Star Wars-Film [sic!], der bislang gedreht wurde“, da er „die dramaturgische Freiheit, gerade nicht die Handlung der Saga vorantreiben zu müssen“ nutze und die Erzählmuster neu verstricke.[3]

Der Kulturredakteur Tim Caspar Boehme bemängelt in der taz die Besetzung und deren Schauspiel dahingehend, „Felicity Jones bleibt als Zentralgestirn der Handlung zu formelhaft und blass, um das Drama und den Kampfesgeist von Jyn überzeugend zu verkörpern. Die übrigen Figuren erscheinen in der Mehrheit arg konturlos, was sie als veritable Sidekicks ungeeignet macht. Und selbst der dunkle Darth Vader, als Einziger diesmal mit einem Laserschwert unterwegs, wirkt wie ein Klon seiner selbst.“[44] Für Carsten Baumgardt vom Online-Portal Filmstarts wirkt das „austauschbare dreckige Dutzend“ fast so, „als habe bei der Zusammenstellung des Ensembles die weltweite Vermarktbarkeit die oberste Priorität besessen und nicht die erzählerische Logik.“[45] Denis Krick hingegen lobt in der Nordwest-Zeitung, die neuen Figuren würden „den ursprünglichen Charme der Serie versprühen, den man bei der letzten Fortsetzung ‚Star Wars: Das Erwachen der Macht‘ so schmerzlich vermisste. Statt junger Kopien alter Helden und Schurken gibt es jetzt wieder originelle Typen mit Ecken, Kanten und ohne Lichtschwerter.“[46]

Für Marks Tschiedert von der Augsburger Allgemeinen ist die größte Stärke des Films dessen Kontinuität und „Detailversessenheit. Wie hier Kulissen, Kostüme und Kreaturen so rekonstruiert wurden, dass kaum noch Unterschiede zu dem Film feststellbar sind, mit dem Ende der Siebziger das ‚Star Wars‘-Fieber entzündet wurde, erstaunt immer wieder.“[47]

„Diese ‚Rogue One‘-Star Wars-Episode ist als opulente Leinwand-Show ein Hammer und als Hurra-Ideologie zum Fürchten. Aber: Wir befinden uns im Kino, diesem einzigartigen Unterhaltungs-Tempel, und weil Regisseur Gareth Edwards und sein Team diese kriegerische 3D-Fiction-Klaviatur technisch, optisch und artistisch teilweise so brillant zu montieren verstehen, erliegt man dem visuellen Propaganda-‚Wars‘-Charme und lässt sich verblüffend überrumpeln.“

Hans-Ulrich Pönack: 105’5 Spreeradio[48]

„Regisseur Gareth Edwards feiert einen gelungenen Einstand ins ‚Star Wars‘-Universum. ‚Rogue One‘ hat alles, was junge und alte Fans begeistert: Science-Fiction, Action, Humor und das Herz an der richtigen Stelle. Mit seiner konsequent zu Ende erzählten Handlung erbringt der Walt Disney Konzern zudem den Beweis, dass er nicht nur leicht verdauliche Kinderkost produziert.“

Falk Straub: spielfilm.de[49]

Einspielergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Produktionskosten von 200 Millionen US-Dollar erreichte der Film Platz eins der Kino-Charts in den Vereinigten Staaten und spielte am Eröffnungswochenende 155 Millionen US-Dollar ein, was das dort drittbeste Startwochenende des Jahres 2016 darstellt.[50] Insgesamt konnten in den Vereinigten Staaten über 520 Millionen US-Dollar eingenommen werden, wodurch sich der Film auf dem ersten Platz der erfolgreichsten Filme des Jahres 2016 in den USA und auf Platz sieben der dort erfolgreichsten Filme überhaupt befindet (Stand: 29. Januar 2017).[51][52] In Deutschland erreichte Rogue One: A Star Wars Story ebenfalls den ersten Platz der Kino-Charts und legte mit über einer Million Besuchern das beste Startwochenende des Jahres hin.[53] Mit über 3,86 Millionen Besuchern liegt der Film auf Platz eins der meistbesuchten Filme des Jahres (Stand: 29. Januar 2017).[54] Weltweit spielte der Film 1,056 Milliarden US-Dollar ein und liegt damit auf Platz zwei der weltweit erfolgreichsten Filme des Jahres und in der Liste der erfolgreichsten Filme auf Platz 20 (Stand: 20. April 2017).[55][56]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Titel Rogue One ist das Rufzeichen der Rebellen, das sie sich auf die Anforderung der Leitstelle der Rebellenbasis hin spontan ausdenken, als sie sich unerlaubt auf den Weg nach Scarif machen wollen. Rogue ist Englisch und hat verschiedene Übersetzungen (meist „Schurke“[40]; in Episode V wurde „Rogue Squadron“ als „Renegaten-Staffel“ übersetzt).
  • Wilhuff Tarkin (Guy Henry) und Prinzessin Leia (Ingvild Deila) werden mittels Motion Capture als CGI-Animation dargestellt, sodass sie Peter Cushing[57] und der jungen Carrie Fisher aus Krieg der Sterne von 1977 gleichen.
  • Forest Whitakers Rolle Saw Gerrera ist die erste Figur aus der Serie The Clone Wars, die für einen Star-Wars-Realfilm übernommen wurde.[58]
  • Es gibt mehrere Anspielungen auf die Serie Star Wars Rebels. In einer Szene ist im Hintergrund der Droide C1-10P „Chopper“ zu sehen. In mehreren Szenen sieht man das Raumschiff Ghost. An anderer Stelle des Films wird in der Basis der Rebellen über Lautsprecher die Anwesenheit eines Generals namens Syndulla in einem Einsatzraum erbeten. Die Szene kann als Anspielung auf die Kommandantin der Ghost, Hera Syndulla, verstanden werden.
  • James Luceno veröffentlichte in den Vereinigten Staaten mit Catalyst: A Rogue One Novel im November 2016 einen Prequelroman zum Film.[59] Die deutsche Übersetzung von Andreas Kasprzak unter dem Titel Star Wars – Der Auslöser: Eine Rogue-One-Story erschien im Mai 2017.[60]
  • Die beiden Aliens (Ponda Baba und Dr. Evazan), die Jyn in den Straßen von Jedha-City fast in einen Streit verwickeln, sind die gleichen, die in Episode IV Luke in der Mos Eisley Cantina angreifen und von Obi-Wan verstümmelt werden.[61]
  • Die Rebellen-Piloten Jon Vander (Gold 1) und Graven Dreis, die in der Schlacht von Scarif kämpfen, kommen auch in Episode IV vor. Dazu wurden unbenutzte Szenen aus den Archiven verwendet und aufbereitet.
  • In der Raumschlacht wird X-Flügler „Rot 5“ zerstört. In Episode IV wird Luke Skywalker diese Rufnummer übernehmen.
  • Mon Mothma wird im Film von Alexandra Lange synchronisiert, wie bereits 1983 in Die Rückkehr der Jedi-Ritter.
  • Anthony Daniels spielt zum achten Mal C-3PO und wird wie in Episode IV bis VII von Joachim Tennstedt synchronisiert.
  • Die offizielle Roman-Adaption des Films wurde von Alexander Freed geschrieben (ISBN 978-0-399-17845-0) und erschien am 20. Dezember 2016 als Hardcover. Die deutsche Übersetzung folgt am 22. Mai 2017 (ISBN 978-3-7645-3179-9).
  • Die Rolle des Darth Vader wurde de facto von drei Darstellern übernommen: Während James Earl Jones wie schon in der alten Trilogie für die Synchronarbeiten zuständig war, teilten sich Spencer Wilding und Daniel Naprous die physische Darstellung des Sith-Lords.[62]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Freigabebescheinigung für Rogue One: A Star Wars Story. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Rogue One: A Star Wars Story. Jugendmedien­kommission.
  3. a b Dirk Peitz: Jetzt ist Action. In: Die Zeit. 14. Dezember 2016, abgerufen am 28. Dezember 2016.
  4. Disney Earnings Beat; 'Star Wars' Spinoffs Planned. In: CNBC. 5. Februar 2013, abgerufen am 23. August 2015. (englisch)
  5. Borys Kit: 'Star Wars' Spinoff Hires 'Godzilla' Director Gareth Edwards (Exclusive). In: hollywoodreporter.com. 22. Mai 2014, abgerufen am 23. August 2015. (englisch)
  6. Esther Stroh: Actionfilme 2016 – Deutsche Kinostarts dieses Jahr. In: Moviepilot. 8. März 2016, abgerufen am 14. März 2016.
  7. Kristopher Tapley: That’s right: He’s doing Gareth Edwards' standalone film. In: hitfix.com. 24. Oktober 2014, abgerufen am 23. August 2015. (englisch)
  8. Borys Kit: ‚Star Wars‘ Standalone Movie Loses Writer Gary Whitta (Exclusive). In: hollywoodreporter.com. 9. Januar 2015, abgerufen am 23. August 2015. (englisch)
  9. ‚Star Wars‘ Stand-alone Movie Hiring Oscar-Nominated Writer (Exclusive). In: hollywoodreporter.com. 26. Januar 2015, abgerufen am 23. August 2015. (englisch)
  10. Alexandre Desplat to Score ‘Star Wars’ Spinoff ‘Rogue One’. In: filmmusicreporter.com. 15. März 2015, abgerufen am 23. August 2015. (englisch)
  11. Borys Kit: 'Star Wars: Rogue One' Replaces Its Composer (Exclusive). In: The Hollywood Reporter. 15. September 2016, abgerufen am 16. September 2016 (englisch).
  12. Michael Giacchino ist neuer Rogue-One-Komponist. In: starwars-union.de. 16. September 2016, abgerufen am 16. September 2016.
  13. Rogue One—The Daring Mission Has Begun: Cast and Crew Announced. In: starwars.com, abgerufen am 23. August 2015.
  14. Catherine Shoard: Rogue One: could Disney want to cap the success of Star Wars spin-off? In: The Guardian. Guardian News & Media Ltd., 2. Dezember 2016, abgerufen am 16. Dezember 2016 (englisch).
  15. Rogue One: A Star Wars Story. In: Box Office Mojo. Amazon.com, abgerufen am 16. Dezember 2016 (englisch).
  16. Tatiana Maslany, Rooney Mara Testing for 'Star Wars' Stand-alone Movie (Exclusive), abgerufen am 23. August 2015.
  17. Rogue One Is the First Star Wars Stand-Alone Film, Rian Johnson to Write and Direct Star Wars: Episode VIII, abgerufen am 23. August 2015.
  18. Justin Kroll: ‚Star Wars: Rogue One‘: Diego Luna Joins Felicity Jones in Lead Role. In: Variety. 13. Mai 2015, abgerufen am 23. August 2015.
  19. Justin Kroll: ‘Star Wars: Rogue One’: Forest Whitaker Joins Standalone Film (Exclusive). In: Variety. 15. Juni 2015, abgerufen am 23. August 2015.
  20. Peter Sciretta: ‚Sherlock‘ Actor Jonathan Aris Joins ‚Star Wars: Rogue One‘. In: slashfilm.com. 27. Juli 2015, abgerufen am 23. August 2015.
  21. Dirk Libbey: Rogue One Will Use A Star Wars Actor Who Was Cut From Episode 3. In: cinemablend.com, abgerufen am 8. April 2016. (englisch)
  22. Janine Yaqoob: Star Wars – The Force Awakens but the Storm Troopers are just chilling. In: Daily Mirror. 8. August 2015, abgerufen am 23. August 2015. (englisch)
  23. Grant Davis: Bob Iger: Star Wars – Rogue One is Nearly Done, Episode VIII is Filming, and More. In: starwarsnewsnet.com. 10. Februar 2016, abgerufen am 29. Dezember 2016.
  24. Anthony Breznican: Rogue One reshoots: What's true and false about the changes to the Star Wars film. In: Entertainment Weekly. 3. Juni 2016, abgerufen am 7. Januar 2017 (englisch).
  25. Rogue One: A Star Wars Story set for reshoots to 'lighten film’s mood'. In: The Guardian. 1. Juni 2016, abgerufen am 5. Juni 2016 (englisch).
  26. Borys Kit: Disney Orders Reshoots for 'Star Wars' Stand-Alone 'Rogue One' This Summer. In: The Hollywood Reporter. 31. Mai 2016, abgerufen am 16. Dezember 2016 (englisch).
  27. Borys Kit: 'Star Wars: Rogue One' Replaces Its Composer. In: The Hollywood Reporter, 15. September 2016.
  28. Matthew Monagle: 'Rogue One' Composer Michael Giacchino Only Had Four Weeks to Write the Score In: screencrush.com. 26. November 2016.
  29. Tobias Mayer: Michael Giacchinos Soundtrack zu 'Rogue One: A Star Wars Story': Komplette Liste mit Titeln online In: filmstarts.de, 8. Dezember 2016.
  30. Walt Disney Records to Release 'Rogue One: A Star Wars Story' Soundtrack. In: filmmusicreporter.com. 4. Oktober 2016.
  31. ROGUE ONE: A STAR WARS STORY Official Teaser Trailer auf YouTube (original), Rogue One: A Star Wars Story – 1. Offizieller Trailer HD auf YouTube (deutsch), 7. April 2016.
  32. Benjamin Kalt: Rogue One: Erster Trailer zum Star Wars Spin-Off veröffentlicht. In: All Your Entertainment. Abgerufen am 10. April 2016.
  33. Star Wars: Rogue One: A Star Wars Story Trailer (Official). 11. August 2016, abgerufen am 12. August 2016.
  34. Dave McNary: Star Wars Prequel ‘Rogue One’ Thrills Audience at World Premiere. In: Variety. 10. Dezember 2016, abgerufen am 10. Dezember 2016 (englisch).
  35. a b in der Deutschen Synchronkartei
  36. a b Rogue One: A Star Wars Story (2016). Rotten Tomatoes, abgerufen am 17. Januar 2017.
  37. a b Rogue One: A Star Wars Story. Metacritic, abgerufen am 17. Januar 2017.
  38. a b Star Wars: Rogue One (2016). In: IMDb. Amazon.com, abgerufen am 22. Dezember 2016 (englisch).
  39. Rogue One: A Star Wars Story (2016). In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 17. Januar 2017 (englisch).
  40. a b Holger Kreitling: Ein Triumph des Killens und nichts für Kinder. In: Die Welt. 13. Dezember 2016, abgerufen am 22. Dezember 2016.
  41. Andreas Borcholte: Ein Kriegsfilm, kein Sternenmärchen. In: Spiegel Online. 13. Dezember 2016, abgerufen am 22. Dezember 2016.
  42. Daniel Krüger: So erwachsen, zynisch und kompromisslos war „Star Wars“ noch nie. In: Musikexpress. 13. Dezember 2016, abgerufen am 28. Dezember 2016.
  43. Tobias Kniebe: ‚Star Wars‘ verfällt dem Zitronen-Prinzip. In: Süddeutsche Zeitung. 14. Dezember 2016, abgerufen am 26. Dezember 2016.
  44. Tim Caspar Boehme: Solang' man Träume noch leben kann. In: Die Tageszeitung (taz). 15. Dezember 2016, abgerufen am 28. Dezember 2016.
  45. Carsten Baumgardt: Kritik der Filmstarts.de-Redaktion. In: Filmstarts. 15. Dezember 2016, abgerufen am 31. Dezember 2016.
  46. Denis Krick: So gut ist der neue „Star Wars“-Film wirklich. In: Nordwest-Zeitung. 17. Dezember 2016, abgerufen am 30. Dezember 2016.
  47. Markus Tschiedert: Lohnt sich das Spin-Off? In: Augsburger Allgemeine. 14. Dezember 2016, abgerufen am 5. Januar 2017.
  48. Hans-Ulrich Pönack: Spin-off: «Rogue One: A Star Wars Story». In: 105’5 Spreeradio. 15. Dezember 2016, abgerufen am 23. Dezember 2016.
  49. Falk Straub: Ausführliche Kritik. In: spielfilm.de. Abgerufen am 23. Dezember 2016.
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  53. "Rogue One: A Star Wars Story" legt besten Kinostart des Jahres hin. In: t-online.de. 20. Dezember 2016, abgerufen am 28. Dezember 2016.
  54. Die erfolgreichsten Filme in Deutschland 2016. 29. Januar 2017, abgerufen am 31. Januar 2017.
  55. 2016 Yearly Box Office Results - Box Office Mojo. 29. Januar 2017, abgerufen am 31. Januar 2017 (englisch).
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  59. James Luceno: Catalyst: A Rogue One Novel. Del Rey Books, New York 2016, ISBN 978-0-345-51149-2 (englisch, 352 S.).
  60. James Luceno: Star Wars – Der Auslöser: Eine Rogue-One-Story. Blanvalet, München 2017, ISBN 978-3-7341-6118-6 (400 S., englisch: Catalyst: A Rogue One Novel. New York 2016. Übersetzt von Andreas Kasprzak).
  61. Jan Benz: Alle Auftritte und Cameos altbekannter Figuren. In: Moviepilot. 21. Dezember 2016, abgerufen am 28. Dezember 2016.
  62. Eventbericht: GERMAN COMIC CON in Frankfurt (2017). In: Der Filmaffe. 27. April 2017 (filmaffe.de [abgerufen am 27. April 2017]).