Saint-Maime-de-Péreyrol

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Saint-Maime-de-Péreyrol
Saint-Maime-de-Péreyrol (Frankreich)
Saint-Maime-de-Péreyrol
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Dordogne
Arrondissement Périgueux
Kanton Périgord Central
Gemeindeverband Agglomération Le Grand Périgueux
Koordinaten 45° 1′ N, 0° 39′ OKoordinaten: 45° 1′ N, 0° 39′ O
Höhe 109–220 m
Fläche 10,75 km2
Einwohner 283 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 26 Einw./km2
Postleitzahl 24380
INSEE-Code
Website www.saint-mayme-de-pereyrol.fr

Blick auf das Zentrum von Saint-Maime-de-Péreyrol

Saint-Maime-de-Péreyrol (lokal auch Saint-Mayme-de-Péreyrol) ist eine französische Gemeinde mit 283 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine (vor 2016: Aquitanien). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Périgueux und zum Kanton Périgord Central (bis 2015: Kanton Vergt).

Der Name in der okzitanischen Sprache lautet Sent Maime de Perairòus und leitet sich vom heiligen Maximus ab. Der Zusatz „Péreyrol“ bedeutet „Rollender Stein“ und weist auf den steinigen Boden der Gemeinde hin.[1][2]

Die Einwohner werden Saint-Maymois und Saint-Maymoises genannt.[3]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Maime-de-Péreyrol liegt ca. 20 km südsüdwestlich von Périgueux und ca. 25 km nordöstlich von Bergerac im Gebiet Périgord Central in der historischen Provinz Périgord an der Grenze zu den Gebieten Landais und Bergeracois.

Umgeben wird Saint-Maime-de-Péreyrol von den sechs Nachbargemeinden:

Grun-Bordas Vergt
Douville Nachbargemeinden
Beauregard-et-Bassac Saint-Amand-de-Vergt
Fouleix

Saint-Maime-de-Péreyrol liegt im Einzugsgebiet des Flusses Dordogne.

Der Vern, ein linker Nebenfluss der Isle, durchquert das Gebiet der Gemeinde, das ebenfalls vom Fluss Tabac, einem Nebenfluss der Crempse, bewässert wird.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Beginn der Aufzeichnungen stieg die Einwohnerzahl in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf einen Höchststand von rund 660. In der Folgezeit sank die Größe der Gemeinde bei kurzen Erholungsphasen bis zu den 1950er Jahren auf 250 Einwohner, bevor sie sich auf ein Niveau von rund 260 Einwohnern stabilisierte, wobei seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts ein moderater Aufwärtstrend zu erkennen ist.

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2016
Einwohner 284 270 266 276 264 265 257 274 283
Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen: EHESS/Cassini bis 2006,[5] INSEE ab 2011[6]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Maime-de-Péreyrol unterhält über den ehemaligen Kanton Vergt seit 1996 eine Städtepartnerschaft mit:

Pfarrkirche Saint-Maxime

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Saint-Maxime mit romanischem Ursprung, im 15. Jahrhundert umgestaltet
  • Herrenhaus La Pécoulie aus dem 16. Jahrhundert

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2015[8]
Gesamt = 33

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde verfügt über die private Grundschule „Le village d’enfants“.[9]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Maime-de-Péreyrol ist erreichbar über die Route nationale 21, die hier die Verkehrsachse Périgueux–Bergerac bildet, und über die Routes départementales 21, 21E, 38, 42, 42E1 und 43.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antoine Gadaud, 1895
  • Antoine Gadaud, geboren am 26. April 1841 in Saint-Maime-de-Péreyrol, gestorben am 29. Oktober 1897 in Périgueux, war Arzt und französischer Politiker. Er war unter anderem Landwirtschaftsminister, Abgeordneter, Senator und Generalrat des Départements und Bürgermeister von Périgueux.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saint-Maime-de-Péreyrol – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Le nom occitan des communes du Périgord (fr) Départementrat des Départements Dordogne. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  2. a b Un peu d’histoire (fr) Gemeinde Saint-Maime-de-Péreyrol. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  3. Dordogne (fr) habitants.fr. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  4. Ma commune : Saint-Maime-de-Péreyrol (fr) Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  5. Notice Communale Saint-Maime-de-Péreyrol (fr) EHESS. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  6. Populations légales 2016 Commune de Saint-Maime-de-Péreyrol (24459) (fr) INSEE. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  7. Le comité de jumelage du Pays vernois a 20 ans (fr) Sud Ouest. 14. Juni 2016. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  8. Caractéristiques des établissements en 2015 Commune de Saint-Maime-de-Péreyrol (24459) (fr) INSEE. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  9. École élémentaire (fr) Nationales Bildungsministerium. Abgerufen am 14. Januar 2019.
  10. Antoine Gadaud (1841–1897) (fr) Bibliothèque nationale de France. Abgerufen am 14. Januar 2019.