Siorac-de-Ribérac

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Siorac-de-Ribérac
Wappen von Siorac-de-Ribérac
Siorac-de-Ribérac (Frankreich)
Siorac-de-Ribérac
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Dordogne
Arrondissement Périgueux
Kanton Ribérac
Gemeindeverband Communes du Pays Ribéracois
Koordinaten 45° 12′ N, 0° 22′ OKoordinaten: 45° 12′ N, 0° 22′ O
Höhe 73–195 m
Fläche 20,86 km2
Einwohner 254 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 12 Einw./km2
Postleitzahl 24600
INSEE-Code

Rathaus (Mairie) von Siorac-de-Ribérac

Siorac-de-Ribérac ist eine französische Gemeinde mit 254 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine (vor 2016: Aquitanien). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Périgueux und zum Kanton Ribérac.

Der Name in der okzitanischen Sprache lautet Sieurac de Rabairac und ist auf ein Landgut zurückzuführen, das in gallorömischer Zeit einem „Severus“ gehörte.[1]

Die Einwohner werden Sioracois und Sioracoises genannt.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siorac-de-Ribérac liegt ca. 30 km westlich von Périgueux im Gebiet Double der historischen Provinz Périgord am westlichen Rand des Départements.

Umgeben wird Siorac-de-Ribérac von den sechs Nachbargemeinden:

Saint-Martin-de-Ribérac Saint-Sulpice-de-Roumagnac
Vanxains Nachbargemeinden
La Jemaye-Ponteyraud Saint-André-de-Double Saint-Vincent-de-Connezac

Siorac-de-Ribérac liegt im Einzugsgebiet des Flusses Dordogne.

Nebenflüsse der Dronne durchqueren das Gebiet der Gemeinde,

  • der Ruisseau du Boulanger, der in Siorac-de-Ribérac entspringt, und
  • die Rizonne mit ihren Nebenflüssen,
    • dem Ruisseau des Ecluses, der in Siorac-de-Ribérac entspringt, und
    • dem Ruisseau de Courbarieux.[3]
Plailly villes et villages fleuris.gif

Der Ort erhielt die Auszeichnung „Zwei Blumen“, die vom Conseil national des villes et villages fleuris (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Ortschaften verliehen wird.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Beginn der Aufzeichnungen stieg die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf einen Höchststand von 845. In der Folgezeit sank die Größe der Gemeinde bei kurzen Erholungsphasen bis zu den 1970er Jahren auf rund 225 Einwohner. Dieses Niveau wurde bis zur Jahrtausendwende gehalten, als eine kurze Phase mit einem Wachstum auf rund 260 Einwohner folgte. In jüngster Zeit ist wieder eine leichte Stagnation festzustellen.

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2016
Einwohner 291 270 226 228 227 265 260 256 254
Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen: EHESS/Cassini bis 1999,[5] INSEE ab 2006[6]
Pfarrkirche Saint-Pierre-Es-Liens

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Saint-Pierre-Es-Liens aus dem 12. Jahrhundert, als Monument historique eingeschrieben
  • Schloss Siorac aus dem 18. Jahrhundert
  • Herrenhaus La Meynardie mit Ursprüngen aus dem 13. Jahrhundert

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der Butter Charentes-Poitou

Siorac-de-Ribérac liegt in den Zonen AOC der Buttersorten Charentes-Poitou, Charentes und Deux-Sèvres.[7]

Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2015[8]
Gesamt = 38

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siorac-de-Ribérac ist erreichbar über die Routes départementales 13, 43, 44 und 709, die ehemalige Route nationale 709, welche die Gemeinde mit Ribérac im Norden und mit Bergerac über Mussidan im Süden verbindet.

Die Gemeinde ist über eine Linie des Busnetzes Transpérigord, die von Ribérac nach Mussidan führt, mit anderen Gemeinden des Départements verbunden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Siorac-de-Ribérac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Le nom occitan des communes du Périgord (fr) Départementrat des Départements Dordogne. Abgerufen am 23. Januar 2019.
  2. Dordogne (fr) habitants.fr. Abgerufen am 23. Januar 2019.
  3. Ma commune : Saint-Vincent-de-Connezac (fr) Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne. Abgerufen am 23. Januar 2019.
  4. Toutes les communes fleuries (fr) Conseil national des villes et villages fleuris. Abgerufen am 23. Januar 2019.
  5. Notice Communale Siorac-de-Ribérac (fr) EHESS. Abgerufen am 23. Januar 2019.
  6. Populations légales 2016 Commune de Siorac-de-Ribérac (24537) (fr) INSEE. Abgerufen am 23. Januar 2019.
  7. Institut national de l’origine et de la qualité : Rechercher un produit (fr) Institut national de l’origine et de la qualité. Abgerufen am 23. Januar 2019.
  8. Caractéristiques des établissements en 2015 Commune de Siorac-de-Ribérac (24537) (fr) INSEE. Abgerufen am 23. Januar 2019.