Ed Clancy

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Ed Clancy Straßenradsport
Ed Clancy (2012)
Ed Clancy (2012)
Zur Person
Geburtsdatum 12. März 1985
Nation Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Disziplin Bahn (Ausdauer) / Straße
Zum Team
Aktuelles Team JLT Condor
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
Gold Olympiasieger Mannschaftsverfolgung 2016
Gold Olympiasieger Mannschaftsverfolgung 2012
Gold Olympiasieger Mannschaftsverfolgung 2008
Infobox zuletzt aktualisiert: 7. August 2017

Edward Clancy, OBE (* 12. März 1985 in Barnsley) ist ein englischer Radrennfahrer, der auf Bahn und Straße aktiv ist. Er ist dreifacher Olympiasieger in der Mannschaftsverfolgung und gilt als „einer der besten Vierer-Anfahrer der Welt“[1].

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seinen ersten Erfolg fuhr Ed Clancy bei den britischen Bahnradsport-Meisterschaften 2004 ein. Zusammen mit Mark Cavendish wurde er Zweiter im Madison. Zur Saison 2005 wechselten die beiden auf Vermittlung des Leiters des T-Mobile Development Programms Heiko Salzwedel zum deutschen Continental Team Sparkasse. 2005 wurde er mit Cavendish, Steve Cummings und Geraint Thomas britischer Meister in der Mannschaftsverfolgung. Gegen Ende der Saison 2006 fuhr Clancy als Stagiaire bei dem belgischen Professional Continental Team Landbouwkrediet-Colnago.

Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking gewann das britische Quartett mit Geraint Thomas, Bradley Wiggins, Paul Manning und Ed Clancy Gold in der Mannschaftsverfolgung vor Dänemark und Neuseeland. Bei den Olympischen Spielen vier Jahre später konnte Clancy den Olympiasieg in der Mannschaftsverfolgung wiederholen und errang die Bronzemedaille im Omnium.

2013 wurde Ed Clancy in Minsk Vize-Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung, gemeinsam mit Steven Burke, Sam Harrison und Andrew Tennant. Im Jahr darauf holte er mit dem britischen Team in der Mannschaftsverfolgung bei den Commonwealth Games die Silbermedaille, und die Briten wurde Europameister. 2015 holte das britische Quartet mit Clancy die Silbermedaille bei den Bahnweltmeisterschaften. In Vorbereitung des Starts bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro erlitt Clancy im Oktober, kurz vor den UEC-Bahn-Europameisterschaften 2015, einen Bandscheibenvorfall, als er sich nach einer Tasche bücken wollte. Er konnte weder bei den Europameisterschaften noch bei den beiden folgenden Läufen des Bahnrad-Weltcups starten und musste sich einer Operation unterziehen.[1] Nach längerer Rekonvaleszenz konnte Clancy bei den Bahnweltmeisterschaften im März in London starten und sich so seine Chance auf eine Qualifikation für die Spiele in Rio erhalten,[2] für die er letztlich nominiert wurde.

Im selben Jahr wurde Clancy mit Owain Doull, Steven Burke und Bradley Wiggins bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Olympiasieger in der Mannschaftsverfolgung.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clancy wurde mit der Aufnahme in die Hall of Fame des europäischen Radsportverbandes Union Européenne de Cyclisme geehrt.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clancy bei der Tour of Britain 2009
2003
  • Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Britischer Meister - Einerverfolgung (Junioren)
  • Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Britischer Meister - Punktefahren (Junioren)
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005
2011

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ed Clancy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ed Clancy muss operiert werden - Verzicht auf Weltcup – Radsport bei rad-net.de. In: rad-net.de. 25. März 2013, abgerufen am 27. November 2015.
  2. Bahn-WM: Clancy nach langer Verletzung für britischen Bahn-Vierer nominiert - «Konnte nicht gehen». In: rad-net.de. 1. März 2016, abgerufen am 2. März 2016.