Cameron Meyer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Cameron Meyer Straßenradsport
Cameron Meyer (2015)
Cameron Meyer (2015)
Zur Person
Geburtsdatum 11. Januar 1988
Nation AustralienAustralien Australien
Disziplin Bahn (Ausdauer) / Straße
Wichtigste Erfolge
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2017 Weltmeister - Punktefahren, Mannschaftsverfolgung
2011 Weltmeister - Zweier-Mannschaftsfahren
2010 Weltmeister – Zweier-Mannschaftsfahren, Punktefahren, Mannschaftsverfolgung
2009 Weltmeister – Punktefahren
Infobox zuletzt aktualisiert: 13. April 2017
Meyer bei der Tour de Romandie 2011

Cameron „Cam“ Meyer (* 11. Januar 1988 in Viveash) ist ein australischer Radrennfahrer und siebenfacher Weltmeister auf der Bahn (Stand 2017).

Cameron Meyer wurde 2006 Junioren-Weltmeister auf der Bahn in der Einerverfolgung, der Mannschaftsverfolgung und im Madison mit seinem Bruder Travis Meyer. Be der australischen Straßenmeisterschaft der U23-Klasse belegte er 2007 den zweiten Platz. Kurze Zeit darauf gewann er beim Bahnrad-Weltcup in Los Angeles das Punktefahren.

2009 und 2010 wurde Cameron Meyer Weltmeister im Punktefahren und mit Leigh Howard im Madison sowie in der Mannschaftsverfolgung, gemeinsam mit Jack Bobridge, Rohan Dennis und Michael Hepburn. Er war mit drei Goldmedaillen der erfolgreichste Sportler bei diesen Weltmeisterschaften. Ebenfalls 2010 gewann Meyer bei den Commonwealth Games die Goldmedaille im Punktefahren und im Scratch. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2011 in Apeldoorn wurde Meyer erneut Weltmeister im Zweier-Mannschaftsfahren gemeinsam mit Howard sowie Vize-Weltmeister im Punktefahren. 2012 errang er gemeinsam bei den Straßenweltmeisterschaften mit seinem Team Orica GreenEdge die Bronzemedaille im Mannschaftszeitfahren.

Im Juni 2016 verließ Meyer sein damaliges Team Dimension Data. Aus persönlichen Gründen habe er nicht wie notwendig trainieren und seine Leistung bringen können und wolle keine „Bürde“ für die Mannschaft sein.[1] Nach viermonatiger Pause kehrte er im Oktober als Radsportler zurück, in dem er am London Six Days teilnahm.[2] Wenig später errang er beim ersten Lauf des Bahnrad-Weltcups in Glasgow die Goldmedaille im Punktefahren.[3] Im April 2017 wurde er in Hongkong gemeinsam mit Sam Welsford, Alexander Porter, Nicholas Yallouris, Kelland O’Brien und Rohan Wight ein zweites Mal nach 2010 Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung. In der Einerverfolgung errang er den vierten WM-Titel.

Meyer gab im August 2017 bekannt, dass er ein Dreijahresvertrag von 2018 bis 2020 beim UCI WorldTeam Orica-Scott unterschrieben hatte. Die Teamleitung erklärte, Meyers Siegesambitionen im Madisonrennen der Olympischen Spiele 2020 zu unterstützen.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2010 wurde Cameron Meyer in Australien zum „Radsportler des Jahres“ gekürt.[5]

Erfolge – Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005
  • MaillotAustralia.PNG Australischer Meister – Madison (Junioren)
2006
  • Weltmeister Weltmeister – Einerverfolgung (Junioren)
  • Weltmeister Weltmeister – Mannschaftsverfolgung (Junioren) (mit Jack Bobridge, Leigh Howard und Travis Meyer)
  • Weltmeister Weltmeister – Madison (Junioren) (mit Travis Meyer)
  • MaillotAustralia.PNG Australischer Meister – Einerverfolgung (Junioren)
  • MaillotAustralia.PNG Australischer Meister – Mannschaftsverfolgung (Junioren)
  • MaillotAustralia.PNG Australischer Meister – Punktefahren (Junioren)
  • MaillotAustralia.PNG Australischer Meister – Madison (Junioren) (mit Travis Meyer)
2007
2008
  • OceaniaChampionJersey.png Ozeanienmeister – Punktefahren
2009
2010
2011
2012
2016
2017

Erfolge – Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008
2010
2011
2012
2013
  • MaillotAustralia.PNG Australischer Meister – Kriterium
  • OceaniaChampionJersey.png Ozeanienmeister – Straßenrennen
  • eine Etappe Tour de Suisse (EZF)
  • Mannschaftszeitfahren Tour de France
2014
2015
2017

Grand Tour-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grand Tour 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Pink jersey Giro d’Italia DNF 137 137 - - - - -
Yellow jersey Tour de France - - - - 130 - - -
red jersey Vuelta a España - - - DNF - DNF DNF -

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cameron Meyer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cameron Meyer leaves Dimension Data with immediate effect. In: cyclingtips.com. 15. Juni 2016, abgerufen am 23. November 2016 (englisch).
  2. Cameron Meyer returns to cycling. In: cyclingnews.com. 5. Oktober 2016, abgerufen am 23. November 2016 (englisch).
  3. Cameron Meyer meldet sich mit Sieg im Punktefahren zurück. In: radsport-news.com. 6. November 2016, abgerufen am 23. November 2016.
  4. Cameron Meyer returns to the WorldTour with Orica-Scott. In: cycling-news.com. 5. August 2017, abgerufen am 5. August 2017 (englisch).
  5. Cameron Meyer ist Australiens Radsportler des Jahres. In: radsport-news.com. 7. Dezember 2010, abgerufen am 5. August 2017.
  6. a b Die australische Meisterschaft im Madison wird im Dezember des Jahres zuvor ausgefahren und ist "open", d.h. auch Fahrer anderer Nationen können starten.