Beşiktaş Istanbul

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Dieser Artikel behandelt den türkischen Fußballverein. Zum gleichnamigen Stadtteil siehe Beşiktaş.
Beşiktaş Istanbul
Logo von Beşiktaş JK
Voller Name Beşiktaş Jimnastik Kulübü
Ort Istanbul
Gegründet 19. März 1903
Vereinsfarben Schwarz-Weiß
Stadion Fiyapı-Inönü-Stadion
Plätze 32.086
Präsident Fikret Orman
Trainer vakant
Homepage www.bjk.com.tr
Liga Spor Toto Süper Lig
2012/13 3. Platz
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Heim
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Auswärts

Beşiktaş Istanbul (offiziell: Beşiktaş Jimnastik Kulübü, deutsch: Beşiktaş Gymnastik-Klub) ist ein Sportverein aus Istanbul. Besonders bekannt ist der Verein für seine Fußball-Abteilung, dank einer der erfolgreichsten türkischen Fußballmannschaften. Neben der Fußballmannschaft können auch weitere Abteilungen, wie zum Beispiel die Basketballmannschaft, Erfolge vorweisen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten]

Der Beşiktaş Jimnastik Kulübü (frei übersetzt: Gymnastikclub Beşiktaş) wurde am 19. März 1903 während der Zeit des Osmanischen Reiches von 24 jungen Männern gegründet und ist damit vermutlich der älteste Sportverein der Türkei. Şamil Osman Bey war der erste Präsident des Vereins. Vorrangig wurden Sportarten wie Ringen, Boxen, Gewichtheben und Turnen ausgeübt. Zu jener Zeit war es verboten, Sportvereine ins Leben zu rufen, da der damalige Sultan Abdülhamid II. befürchtete, dass sich dadurch Aufständische vereinigen könnten. Trotz des Verbots wuchs der Verein innerhalb kürzester Zeit weiter. Nach Aufhebung des Vereinsverbots wurde der Verein am 13. Januar 1910 unter dem Namen „Beşiktaş Osmanli Jimnastik Kulübü“ (frei übersetzt: Osmanischer Gymnastikclub Beşiktaş) offiziell neu gegründet. Durch den Zusammenschluss mit zwei weiteren Fußballvereinen (Valideçeşme und Basiret) aus der näheren Nachbarschaft im Jahre 1911 baute der Verein seine Größe aus. Fußball wurde bald zur Hauptsportart des Clubs.[1]

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Der Kader von Beşiktaş repräsentierte als bisher einzige Klubmannschaft die türkische Nationalmannschaft in einem Länderspiel am 16. Mai 1952 gegen Griechenland (0:1), wonach ihr vom türkischen Fußballverband die türkische Flagge auf dem Vereinsemblem verliehen wurde.[2][3] Die Vereinsfarben der heute auch Karakartallar, zu Deutsch schwarze Adler, genannten Mannschaft waren ursprünglich rot-weiß und orientierte sich an der türkische Fußballnationalmannschaft. Nach der Niederlage des Osmanischen Reichs in den Balkankriegen wurden die Farben als Zeichen für Trauer in schwarz-weiß umgeändert.[4] Beşiktaş zeigt damit die Verbundenheit und Loyalität zur Nationalmannschaft.

Finanzielle Situation[Bearbeiten]

Wegen finanzieller Schwierigkeiten wurde Beşiktaş für die Saison 2012/2013 aus der Europa League ausgeschlossen, woraufhin die Aktie von Besiktas an der Börse um neun Prozentpunkte verlor.[5][6] Auch eine Klage vor dem CAS erwirkte nichts[7] und so verlassen immer mehr Stars wie Fabian Ernst das Team.[8]

Abteilungen[Bearbeiten]

Neben Fußball gibt es bei Beşiktaş Istanbul die folgenden Abteilungen:

Aktive Sparten Inaktive Sparten
Basketball (Beşiktaş Milangaz) Hockey
Handball Bogenschießen
Volleyball Gewichtheben
Tischtennis Judo
Leichtathletik Wassersport
Boxen Billard
Ringen Reiten
Gymnastik Radsport
Motorsport Fechten
Rudern Tauziehen
Behindertensport Bergsteigen
Bridge Schach

Fußball[Bearbeiten]

Kader der Saison 2013/14[Bearbeiten]

  • Letzte Aktualisierung: 15. Juni 2013
Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor
1 TürkeTürke Cenk Gönen 21. Feb. 1988 2010 2015
23 SchotteSchotte Allan McGregor 31. Jan. 1982 2012 2014
99 TürkeTürke Emre Metin 07. Feb. 1993 2012 2015
Abwehr
3 TürkeTürke Ismail Köybaşı 10. Juli 1989 2009 2016
5 TürkeTürke Ibrahim Toraman 20. Nov. 1981 2004 2013
6 TschecheTscheche Tomáš Sivok 15. Sep. 1983 2008 2015
13 DeutscherDeutscher Roberto Hilbert 16. Okt. 1984 2010 2013
14 FranzoseFranzose Julien Escudé 17. Aug. 1979 2012 2014
22 TürkeTürke AustralierAustralier Ersan Gülüm 17. Mai 1987 2010 2015
24 TürkeTürke Emre Özkan 24. Dez. 1988 2011 2013
93 TürkeTürke Atınç Nukan 20. Juli 1993 2006 2016
19 TürkeTürke Gökhan Süzen 12. Juli 1987 2013  ?
Mittelfeld
4 PortugiesePortugiese Manuel Fernandes 05. Feb. 1986 2011 2014
8 ÖsterreicherÖsterreicher Veli Kavlak 03. Nov. 1988 2011 2015
10 TürkeTürke DeutscherDeutscher Olcay Şahan 26. Mai 1987 2012 2016
15 TürkeTürke NiederländerNiederländer Oğuzhan Özyakup 23. Sep. 1992 2012 2016
18 TürkeTürke Necip Uysal 24. Jan. 1991 2004 2015
25 TürkeTürke Uğur Boral 14. Apr. 1982 2012 2015
28 TürkeTürke Mehmet Akgün 06. Aug. 1986 2012 2014
30 TürkeTürke Hasan Türk 20. Mär. 1993 2012 2016
80 TürkeTürke Muhammed Demirci 03. Jan. 1995 2006 2013
93 TürkeTürke Erkan Kaş 10. Sep. 1991 2012 2013
# TürkeTürke DeutscherDeutscher Gökhan Töre (Leihe) 20. Jan. 1992 2013 2014
Sturm
7 BrasilianerBrasilianer Dentinho 19. Jan. 1989 2013 2013
9 PortugiesePortugiese Hugo Almeida 23. Mai 1984 2011 2014
11 TürkeTürke Mustafa Pektemek 11. Aug. 1988 2011 2015
17 TürkeTürke Mehmet Akyüz 02. Jan. 1986 2011 2015
23 SlowakeSlowake Filip Hološko 17. Jan. 1984 2008 2013
26 TürkeTürke Sinan Kurumuş 02. Aug. 1994 2013 2017
53 SenegaleseSenegalese Mamadou Niang 13. Okt. 1979 2013 2013

Transfers der Saison 2013/14[Bearbeiten]

Zugänge

Sommer 2013

Abgänge

Sommer 2013

1 war ausgeliehen
2 ausgeliehen

Trainer[9][Bearbeiten]

Trainer Jahre
TurkeiTürkei Şeref Bey 1911–25
Ungarn 1918Ungarn Imre Zinger 1925–35
TurkeiTürkei Refik Osman Top 1935–44
EnglandEngland Charles Howard 1944–46
TurkeiTürkei Refik Osman Top 1946–48
ItalienItalien Giuseppe Meazza 1948–49
TurkeiTürkei Hakkı Yeten 1949
EnglandEngland Eric Keen 1949–50
TurkeiTürkei Hakkı Yeten 1950–51
EnglandEngland Alfred Cable 1951–52
TurkeiTürkei Sadri Usuoğlu 1952–53
ItalienItalien Sandro Puppo 1953–54
TurkeiTürkei Cihat Arman 1955–56
Ungarn 1957Ungarn József Mészaros 1956–57
TurkeiTürkei Esref Bilgiç 1957
ItalienItalien Leandro Remondini 1957–58
TurkeiTürkei Orhan erdem 1959
Ungarn 1957Ungarn Andrea Kutik 1959–60
ItalienItalien Sandro Puppo 1960–61
TurkeiTürkei Şeref Görkey 1961
Trainer Jahre
Ungarn 1957Ungarn Andrea Kutik 1961–62
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Ljubiša Spajić 1962–63
OsterreichÖsterreich Ernst Melchior 1963–64
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Ljubiša Spajić 1964–67
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jane Janevski 1967–68
Bulgarien 1967Bulgarien Krum Milew 1968–69
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Milovan Ćirić 1969–70
Rumänien 1965Rumänien Dumitru Teodorescu 1970–71
TurkeiTürkei Gündüz Kılıç 1971–72
TurkeiTürkei Abdullah Gegiç 1972–73
TurkeiTürkei Metin Türel 1973–74
Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Horst Buhtz 1974–75
TurkeiTürkei Gündüz Tekin Onay 1975–76
TurkeiTürkei İsmet Arıkan 1977
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Miloš Milutinović 1977–78
TurkeiTürkei Dogan Andaç 1978–79
TurkeiTürkei Serpil Hamdi Tüzün 1979–80
TurkeiTürkei Metin Türel 1980
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Đorđe Milić 1980–83
TurkeiTürkei Vural Bora 1983–84
Trainer Jahre
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Branko Stanković 1984–86
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Miloš Milutinović 1986–87
EnglandEngland Gordon Milne 1987–93
DeutschlandDeutschland Christoph Daum 1993–96
TurkeiTürkei Rasim Kara 1996–97
WalesWales John Toshack 1997–98
DeutschlandDeutschland Karl-Heinz Feldkamp 1998–99
DeutschlandDeutschland Hans-Peter Briegel 1999-00
ItalienItalien Nevio Scala 2000–01
DeutschlandDeutschland Christoph Daum 2001–02
RumänienRumänien Mircea Lucescu 2002–04
SpanienSpanien Vicente del Bosque 2004–05
TurkeiTürkei Rıza Çalımbay 2005
FrankreichFrankreich Jean Tigana 2005–07
TurkeiTürkei Ertuğrul Sağlam 2007–08
TurkeiTürkei Mustafa Denizli 2008–10
DeutschlandDeutschland Bernd Schuster 2010–11
TurkeiTürkei Tayfur Havutçu 2011
PortugalPortugal Carlos Carvalhal 2011–2012
TurkeiTürkei Tayfur Havutçu 2012-2012
TurkeiTürkei Samet Aybaba 2012−2013

Trainerwechsel ab 1993[Bearbeiten]

Von 1993 bis 1996 war Christoph Daum Trainer von Beşiktaş. Unter ihm wurde die Mannschaft 1994 Pokalsieger und 1995 türkischer Meister. Nach Daums Abgang kamen Trainer wie Rasim Kara, John Toshack, Karl-Heinz Feldkamp, Hans-Peter Briegel und Nevio Scala.

In der Saison 2001/2002 hatte das Team von Beşiktaş erneut Daum als Trainer, jedoch löste er seinen Vertrag bereits nach einem Jahr wieder auf, da er wegen seiner Kokain-Affäre in einen Prozess verwickelt war und sich nicht auf den Verein konzentrieren konnte. Unter seinem Nachfolger Mircea Lucescu wurde Beşiktaş in der Saison 2002/2003 zum 100-jährigen Vereinsjubiläum türkischer Meister und erreichte im UEFA-Pokal das Viertelfinale, wo man gegen den späteren Cupsieger FC Valencia ausschied. Im Juni 2004 wechselte Vicente del Bosque mit seinem gesamten Trainerstab von Real Madrid an den Bosporus, jedoch blieb er nur sieben Monate im Amt. Auch sein Nachfolger Rıza Çalımbay wurde bereits im Sommer 2005 wieder entlassen, da er die Ziele nicht erfüllen konnte. Für ihn kam der in Mali geborene Franzose Jean Tigana. Nachdem er mit Beşiktaş zweimal den türkischen Pokal und einmal den türkischen Supercup holte, wurde sein Vertrag am 17. April 2007 aufgelöst, da international und in der Liga die Erfolge ausblieben. Sein Nachfolger Ertuğrul Sağlam war 2007 der erste türkische Trainer, der Beşiktaş in die Champions League führte. Am 7. Oktober 2008 gab Sağlam nach einer 4:1-Niederlage im UEFA-Pokal gegen Metalist Charkiw seinen Rücktritt bekannt. Sein Nachfolger wurde Mustafa Denizli, der zuvor auch schon die Lokalrivalen Fenerbahçe und Galatasaray sowie die türkische Nationalmannschaft trainiert hatte. Er wurde im ersten Jahr Meister. Somit gelang es ihm mit allen drei Istanbuler Spitzenclubs Meister zu werden. Im zweiten Jahr beendete Beşiktaş unter Denizli die Saison als vierter.

Anfang Juni 2010 wurde bekannt, dass Mustafa Denizli aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste. Für den freigewordenen Trainerposten wurde Bernd Schuster verpflichtet. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Dieser wurde von Schuster am 15. März 2011 vorzeitig aufgelöst. Daraufhin übernahm der ehemalige BJK-Profi Tayfur Havutcu das Amt und führte Beşiktaş zum neunten Pokalerfolg des Vereins.

Durch die Manipulationsvorfälle im türkischen Fußball, wurde auch Tayfur Havutcu für unbestimmte Zeit in Untersuchungshaft genommen.[10] Doch laut dem Verein ist Havutcu immer noch Trainer des Vereins. Sein vorher geplanter Co-Trainer Carlos Carvalhal übernimmt ab dem 2. August 2011 den Cheftrainer-Posten.[11] Zur neuen Saison 2012/2013 wurde bekannt begeben , dass Samet Aybaba den Trainerposten von Besiktas Istanbul übernehmen wird.

Erfolge[Bearbeiten]

Vor der Ligagrüdung wurde in den Jahren 1957 und 1958 inoffiziell ein Wettbewerb (Federasyon Kupası) ausgerichtet, beide Spielzeiten beendete Beşiktaş Istanbul als Meister. Seit 1959 gehört die erste Mannschaft ununterbrochen der Süper Lig an. Bis heute gewann der Klub 13 Meisterschaften und wurde neunmal türkischer Pokalsieger.

1956/1957, 1957/1958, 1959/60, 1965/66, 1966/67, 1981/82, 1985/86, 1989/90, 1990/91, 1991/92, 1994/95, 2002/03, 2008/09
Beşiktaş feiert den Supercup 2006
1965, 1966, 1972, 1973, 1975, 1984, 1985, 1989, 1990, 1991, 1994, 1997


1975, 1989, 1990, 1994, 1998, 2006, 2007, 2009, 2011
1967, 1974, 1986, 1989, 1992, 1994, 1998
1944, 1947, 1974, 1977, 1988, 1997
2006
2000

Bilanz im Europapokal[Bearbeiten]

Wettbewerb Sp. S U N GT KT GS
UEFA Champions League 64 20 12 32 59 101 −42
Pokal der Pokalsieger 20 4 4 12 21 38 −17
UEFA Europa League 78 35 14 29 122 99 +23
Gesamt 162 59 30 73 202 238 −36

Stand: 16. März 2012

Rekorde[Bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten]

Beşiktaş spielt im Inönü-Stadion im gleichnamigen Stadtteil Beşiktaş. Das Stadion wurde 1947 eröffnet und nach dem zweiten türkischen Präsidenten İsmet İnönü benannt. Im Jahr 2004 wurde das Stadion zuletzt umgebaut und hat heute eine Kapazität von 32.145 Sitzplätzen. Am 24. Oktober 2007 brachen die Beşiktaş-Fans in der Champions League gegen den FC Liverpool mit 132 Dezibel den Welt-Lautstärke-Rekord in Fussballstadien.[12]

Beşiktaş plant zurzeit, das alte Stadion abzubauen und ein neues, moderneres zu bauen. Die neue Arena soll 45.000 Sitzplätze haben. Da das Inönü Stadion historisch wichtig ist, kann zurzeit noch nicht mit den Bauarbeiten begonnen werden. Das Stadion wurde wegen seiner Lage und der Atmosphäre von der The Times zum viertbesten Stadion der Welt ernannt.[13] Vom Oberrang des Stadions hat man einen direkten Blick auf den Bosporus. Am 19. Mai 2013 fand das letzte Spiel im Inönü Stadion statt , welches Besiktas mit 3:0 für sich entschieden konnte. Das letzte Tor im Stadion schoß Fillip Holosko , die Fans stellten mit 141 Dezibel einen neuen Lautstärkerekord auf.

Çarşı[Bearbeiten]

Çarşı ist eine Fangruppierung der Beşiktaş-Fans, die 1982 von Mehmet Işıklar, welcher mittlerweile verstorben ist, gegründet wurde.

Sie befindet sich bei Heimspielen auf der überdachten Gegentribüne des Stadions. Einer ihrer Anführer ist der in der Türkei sehr bekannt gewordene Alen Markaryan. Hervorgetreten ist Çarşı vor allem mit ihren Slogans, Gesängen und Schlachtrufen.

Das Wahrzeichen ist das umrundete A für Anarchie und steht im direkten Zusammenhang mit der hinterfragenden 60 Generation. Das Motto lautet "Çarşı Atatürk harici her şeye karşı", zu Deutsch "Çarşı ist gegen alles außer Atatürk".[14] Zeitweilig trat die Gruppe auch gegen Krieg[15] oder Kernenergie ein oder nahm an Maidemonstrationen teil. Im Mai 2008 erklärte die Gruppe ihre Auflösung.[14][16] Neben dem Motivieren der Mannschaft ist für Çarşı auch soziale Förderungen in verschiedenen Lebensbereichen ein wichtiger Bestandteil.[17]

Im Jahre 2007 zum 25-jährigen Jubiläum von Çarşı erschien ein Film über die Fangruppierung, welcher auch in den türkischen Kinos lief. Im Film sprechen die wichtigsten Persönlichkeiten der Gruppierung, es werden diverse Auswärtsfahrten gezeigt und es wird über die Position von Çarşı in der Türkei berichtet. Außerdem wird ausführlich über das Inönü-Stadion gesprochen, sowie über das Viertel Beşiktaş in Istanbul.

BJK Fußballschulen[Bearbeiten]

Beşiktaş eröffnete in den letzten Jahren viele Fußballakademien um die Nachwuchsarbeit nachhaltig zu fördern. Neben den 26 Fußballakademien in der Türkei gibt es Schulen in Europa und Afrika.

  • Australien: Melbourne
  • Deutschland: Berlin, Hamburg und Koblenz
  • England: London
  • Niederlande: Amsterdam
  • Schweiz: Zürich
  • Zypern: Nicosa
  • Nigeria: Ibadan
  • Portugal: Lissabon

Präsidenten[Bearbeiten]

Zeitraum Präsident
1903–1908 Mehmet Şamil
1908–1911 Şükrü Paşa
1911–1918 Fuat Paşa
1918–1923 Fuat Balkan
1923–1924 Salih Bey
1924–1926 Ahmet Fetgeri Aşeni
1926–1928 Fuat Balkan
1928–1930 Ahmet Fetgeri Aşeni
1930–1932 Emin Şükrü Kunt
1932–1935 A. Ziya Karamürsel
1935–1938 Fuat Balkan
1938–1939 A. Ziya Karamürsel
1939–1941 Yusuf Ziya Erdem
1941–1942 A. Ziya Karamürsel
1942–1950 A. Ziya Kozanoğlu
1950–1950 Ekrem Amaç
 
Zeitraum Präsident
1950–1952 Salih Fuat Keçeci
1952–1955 Abdullah Ziya Kozanoğlu
1955–1956 Tahir Söğütlü
1956–1957 Danyal Akbel
1957–1957 Ferhat Nasır
1957–1958 Nuri Togay
1958–1958 Enver Kaya
1959–1960 Nuri Togay
1960–1963 Hakkı Yeten
1963–1964 Selahattin Akel
1964–1966 Hakkı Yeten
1966–1967 Hasan Salman
1967–1968 Hakkı Yeten
1968–1969 Talat Asal
1969–1970 Rüştü Erkuş
1970–1970 Nuri Togay
 
Zeitraum Präsident
1970–1971 Agasi Şen
1971–1972 Himmet Ünlü
1972–1973 Şekip Okçuoğlu
1973–1977 Mehmet Üstünkaya
1977–1979 Gazi Akınal
1979–1979 Hüseyin Cevahir
1979–1980 Gazi Akınal
1980–1981 Rıza Kumruoğlu
1981–1984 Mehmet Üstünkaya
1984–2000 Süleyman Seba
2000–2004 Serdar Bilgili
2004–2012 Yıldırım Demirören
2012– Fikret Orman

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Beşiktaş Istanbul – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielle Vereinshomepage Abschnitt: History (englisch).
  2. http://forzabesiktas.com/dokuman.php?id=4.
  3. [http://www.gazetefutbol.com/news/Besiktas/1087464/Wissen-das-BJK-Fans.htm.
  4. http://www.bjk.com.tr/tr/haberler.php?xl=tarihce&l=h&h_no=3275.
  5. UEFA verhängt drastische Strafe über Besiktas Istanbul, boerse-express.com, abgerufen am 30. Mai 2012
  6. Besiktas aus der Europa League ausgeschlossen, kicker, abgerufen am 30. Mai 2012
  7. 1Lig.de: Besiktas – Ugur Boral kommt und CAS weist Klage ab! vom 8. Juli 2012 auf 1Lig.de
  8. 1Lig.de: Fabian Ernst, Simao und Ricardo Quaresma sollen gehen! vom 16. Juli 2012 auf 1Lig.de
  9. TEKNİK DİREKTÖRLERİMİZ Beşiktaş JK
  10. http://www.karakartal.com/inanamiyoruz-gozalti-karariSXHBQ40426SXQ.
  11. http://www.karakartal.com/besiktas-carvalhala-emanetSXHBQ40784SXQ.
  12. [1]
  13. The top ten football stadiums, Times Online vom 9. August 2009.
  14. a b CNN Türk vom 28. Mai 2008
  15. http://www.radikal.com.tr/haber.php?haberno=66309 Radikal vom 17. Februar 2003
  16. NTV-MSNBC vom 28. Mai 2008
  17. Milliyet vom 28. Mai 2008