Liste der Sieger der großen Landesrundfahrten im Radsport

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Eddy Merckx gewann insgesamt elf große Landesrundfahrten.
Bernard Hinault gewann zehn große Landesrundfahrten und ist der einzige Fahrer, der alle drei Rennen mehr als einmal gewinnen konnte.

Die Liste der Sieger der großen Landesrundfahrten im Radsport listet alle Sieger der drei großen Landesrundfahrten, auch „Grand Tours“ genannt, im Straßenradsport – Giro d’Italia, Tour de France und Vuelta a España – auf. In weiteren Listen sind die einzelnen Fahrer und Nationen nach der Zahl ihrer Siege, sowohl insgesamt als auch bei jeder einzelnen Rundfahrt, sortiert. Darüber hinaus werden die Fahrer gesondert dargestellt, denen es gelang, mehrere der Rundfahrten in einem Kalenderjahr zu gewinnen.

Die drei großen Landesrundfahrten sind die einzigen Rennen im Radsport-Rennkalender, die über mehr als 14 Tage ausgetragen werden und werden daher auch die dreiwöchigen Rundfahrten genannt. In den Anfangsjahren wurden die Rundfahrten teilweise über einen kürzeren Zeitraum ausgetragen. Die Reihung der Rundfahrten in der Tabelle – Giro d’Italia, Tour de France und Vuelta a España – entspricht der heutigen Austragungsreihenfolge. Dabei war die Vuelta a España bis einschließlich 1994 die erste der drei Rundfahrten im Jahresverlauf. Erst seit 1995 wird sie im September als letztes der Rennen veranstaltet. Die farbliche Hinterlegung der Fahrernamen orientiert sich an den aktuellen Führungstrikots der Rundfahrten – dem Maglia Rosa („Rosa Trikot“) beim Giro d’Italia, dem Maillot jaune („Gelbes Trikot“) bei der Tour de France und dem Jersey Rojo („Rotes Trikot“) bei der Vuelta a España. Die Führungstrikots wurden bei den Rundfahrten erst einige Zeit nach deren Entstehung eingeführt und bei der Vuelta a España wechselten die Farben des Führungstrikots in der Geschichte bereits mehrfach. Zur einheitlichen Darstellung werden jedoch alle Sieger der jeweiligen Rundfahrt entsprechend hinterlegt.

Insgesamt konnten 148 Fahrer mindestens eine der großen Landesrundfahrten gewinnen, davon waren 52 mehrfach erfolgreich. Rekordgewinner mit insgesamt elf Erfolgen bei großen Landesrundfahrten ist der Belgier Eddy Merckx. Merckx ist auch einer von sechs Fahrern, die in ihrer Karriere jede der drei Rundfahrten mindestens einmal für sich entscheiden konnten. Die anderen fünf sind die Italiener Felice Gimondi und Vincenzo Nibali, der Spanier Alberto Contador sowie die beiden Franzosen Jacques Anquetil und Bernard Hinault. Letzterer ist dabei der einzige Fahrer, der jede der drei Rundfahrten mehr als einmal siegreich beenden konnte. Die erfolgreichste Nation bei den großen Landesrundfahrten ist Italien mit insgesamt 83 Erfolgen.

Den Rekord für die meisten Siege bei einer der drei Rundfahrten hielt der Amerikaner Lance Armstrong mit sieben Siegen bei der Tour de France, die ihm im Jahre 2012 wegen Dopings jedoch aberkannt wurden. Die meisten Siege bei der Tour de France gelangen damit Jacques Anquetil, Bernard Hinault und Eddy Merckx sowie dem Spanier Miguel Indurain mit jeweils fünf Erfolgen. Rekordsieger des Giro d’Italia sind Eddy Merckx sowie die Italiener Alfredo Binda und Fausto Coppi mit jeweils fünf Erfolgen, bei der Vuelta a España der Schweizer Tony Rominger und der Spanier Roberto Heras mit drei Erfolgen, wobei Heras 2005 nach seinem ursprünglich vierten Erfolg (zunächst)[1] nachträglich wegen Dopings disqualifiziert wurde.

Bislang gelang es noch keinem Fahrer, alle Rundfahrten in einem Kalenderjahr zu gewinnen. Neun Fahrer schafften es, zwei der drei Rundfahrten in einer Saison siegreich zu beenden. Rekordhalter ist auch hier Eddy Merckx mit vier Doppelerfolgen. Zuletzt gewann Alberto Contador 2008 mit dem Giro d’Italia und der Vuelta a España zwei Rundfahrten in einem Kalenderjahr.

Rundfahrten[Bearbeiten]

Jahr Giro d’Italia Tour de France Vuelta a España
1903 FrankreichFrankreich Maurice Garin
1904 FrankreichFrankreich Henri Cornet[2]
1905 FrankreichFrankreich Louis Trousselier
1906 FrankreichFrankreich René Pottier
1907 FrankreichFrankreich Lucien Petit-Breton
1908 FrankreichFrankreich Lucien Petit-Breton
1909 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Luigi Ganna LuxemburgLuxemburg François Faber
1910 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Carlo Galetti FrankreichFrankreich Octave Lapize
1911 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Carlo Galetti FrankreichFrankreich Gustave Garrigou
1912 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Atala[3] BelgienBelgien Odiel Defraeye
1913 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Carlo Oriani BelgienBelgien Philippe Thys
1914 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alfonso Calzolari BelgienBelgien Philippe Thys
1915 keine Austragung, Erster Weltkrieg keine Austragung, Erster Weltkrieg
1916 keine Austragung, Erster Weltkrieg keine Austragung, Erster Weltkrieg
1917 keine Austragung, Erster Weltkrieg keine Austragung, Erster Weltkrieg
1918 keine Austragung, Erster Weltkrieg keine Austragung, Erster Weltkrieg
1919 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Costante Girardengo BelgienBelgien Firmin Lambot
1920 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Gaetano Belloni BelgienBelgien Philippe Thys
1921 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giovanni Brunero BelgienBelgien Léon Scieur
1922 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giovanni Brunero BelgienBelgien Firmin Lambot
1923 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Costante Girardengo FrankreichFrankreich Henri Pélissier
1924 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Enrici Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Ottavio Bottecchia
1925 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alfredo Binda Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Ottavio Bottecchia
1926 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giovanni Brunero BelgienBelgien Lucien Buysse
1927 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alfredo Binda LuxemburgLuxemburg Nicolas Frantz
1928 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alfredo Binda LuxemburgLuxemburg Nicolas Frantz
1929 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alfredo Binda BelgienBelgien Maurice Dewaele
1930 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Luigi Marchisio FrankreichFrankreich André Leducq
1931 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Francesco Camusso FrankreichFrankreich Antonin Magne
1932 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Antonio Pesenti FrankreichFrankreich André Leducq
1933 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alfredo Binda FrankreichFrankreich Georges Speicher
1934 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Learco Guerra FrankreichFrankreich Antonin Magne
1935 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Vasco Bergamaschi BelgienBelgien Romain Maes BelgienBelgien Gustaaf Deloor
1936 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Gino Bartali BelgienBelgien Sylvère Maes BelgienBelgien Gustaaf Deloor
1937 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Gino Bartali FrankreichFrankreich Roger Lapébie keine Austragung, Spanischer Bürgerkrieg
1938 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giovanni Valetti Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Gino Bartali keine Austragung, Spanischer Bürgerkrieg
1939 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giovanni Valetti BelgienBelgien Sylvère Maes keine Austragung, Spanischer Bürgerkrieg
1940 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Fausto Coppi keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Spanischer Bürgerkrieg
1941 keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg Spanien 1938Spanien Julián Berrendero
1942 keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg Spanien 1938Spanien Julián Berrendero
1943 keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg
1944 keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg
1945 keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg Spanien 1938Spanien Delio Rodríguez
1946 ItalienItalien Gino Bartali keine Austragung, Zweiter Weltkrieg Spanien 1945Spanien Dalmacio Langarica
1947 ItalienItalien Fausto Coppi FrankreichFrankreich Jean Robic BelgienBelgien Edward Van Dijck
1948 ItalienItalien Fiorenzo Magni ItalienItalien Gino Bartali Spanien 1945Spanien Bernardo Ruiz
1949 ItalienItalien Fausto Coppi ItalienItalien Fausto Coppi keine Austragung
1950 SchweizSchweiz Hugo Koblet SchweizSchweiz Ferdy Kübler Spanien 1945Spanien Emilio Rodríguez
1951 ItalienItalien Fiorenzo Magni SchweizSchweiz Hugo Koblet keine Austragung
1952 ItalienItalien Fausto Coppi ItalienItalien Fausto Coppi keine Austragung
1953 ItalienItalien Fausto Coppi FrankreichFrankreich Louison Bobet keine Austragung
1954 SchweizSchweiz Carlo Clerici FrankreichFrankreich Louison Bobet keine Austragung
1955 ItalienItalien Fiorenzo Magni FrankreichFrankreich Louison Bobet FrankreichFrankreich Jean Dotto
1956 LuxemburgLuxemburg Charly Gaul FrankreichFrankreich Roger Walkowiak ItalienItalien Angelo Conterno
1957 ItalienItalien Gastone Nencini FrankreichFrankreich Jacques Anquetil Spanien 1945Spanien Jesús Loroño
1958 ItalienItalien Ercole Baldini LuxemburgLuxemburg Charly Gaul FrankreichFrankreich Jean Stablinski
1959 LuxemburgLuxemburg Charly Gaul Spanien 1945Spanien Federico Bahamontes Spanien 1945Spanien Antonio Suárez
1960 FrankreichFrankreich Jacques Anquetil ItalienItalien Gastone Nencini BelgienBelgien Frans De Mulder
1961 ItalienItalien Arnaldo Pambianco FrankreichFrankreich Jacques Anquetil Spanien 1945Spanien Angelino Soler
1962 ItalienItalien Franco Balmamion FrankreichFrankreich Jacques Anquetil Deutschland BRBR Deutschland Rudi Altig
1963 ItalienItalien Franco Balmamion FrankreichFrankreich Jacques Anquetil FrankreichFrankreich Jacques Anquetil
1964 FrankreichFrankreich Jacques Anquetil FrankreichFrankreich Jacques Anquetil FrankreichFrankreich Raymond Poulidor
1965 ItalienItalien Vittorio Adorni ItalienItalien Felice Gimondi Deutschland BRBR Deutschland Rolf Wolfshohl
1966 ItalienItalien Gianni Motta FrankreichFrankreich Lucien Aimar Spanien 1945Spanien Francisco Gabica
1967 ItalienItalien Felice Gimondi FrankreichFrankreich Roger Pingeon NiederlandeNiederlande Jan Janssen
1968 BelgienBelgien Eddy Merckx NiederlandeNiederlande Jan Janssen ItalienItalien Felice Gimondi
1969 ItalienItalien Felice Gimondi BelgienBelgien Eddy Merckx FrankreichFrankreich Roger Pingeon
1970 BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien Eddy Merckx Spanien 1945Spanien Luis Ocaña
1971 SchwedenSchweden Gösta Pettersson BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien Ferdi Bracke
1972 BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien Eddy Merckx Spanien 1945Spanien José Manuel Fuente
1973 BelgienBelgien Eddy Merckx Spanien 1945Spanien Luis Ocaña BelgienBelgien Eddy Merckx
1974 BelgienBelgien Eddy Merckx BelgienBelgien Eddy Merckx Spanien 1945Spanien José Manuel Fuente
1975 ItalienItalien Fausto Bertoglio FrankreichFrankreich Bernard Thévenet Spanien 1945Spanien Agustín Tamames
1976 ItalienItalien Felice Gimondi BelgienBelgien Lucien Van Impe Spanien 1945Spanien José Pesarrodona
1977 BelgienBelgien Michel Pollentier FrankreichFrankreich Bernard Thévenet BelgienBelgien Freddy Maertens
1978 BelgienBelgien Johan De Muynck FrankreichFrankreich Bernard Hinault FrankreichFrankreich Bernard Hinault
1979 ItalienItalien Giuseppe Saronni FrankreichFrankreich Bernard Hinault NiederlandeNiederlande Joop Zoetemelk
1980 FrankreichFrankreich Bernard Hinault NiederlandeNiederlande Joop Zoetemelk Spanien 1977Spanien Faustino Rupérez
1981 ItalienItalien Giovanni Battaglin FrankreichFrankreich Bernard Hinault ItalienItalien Giovanni Battaglin
1982 FrankreichFrankreich Bernard Hinault FrankreichFrankreich Bernard Hinault SpanienSpanien Marino Lejarreta
1983 ItalienItalien Giuseppe Saronni FrankreichFrankreich Laurent Fignon FrankreichFrankreich Bernard Hinault
1984 ItalienItalien Francesco Moser FrankreichFrankreich Laurent Fignon FrankreichFrankreich Éric Caritoux
1985 FrankreichFrankreich Bernard Hinault FrankreichFrankreich Bernard Hinault SpanienSpanien Pedro Delgado
1986 ItalienItalien Roberto Visentini Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greg LeMond SpanienSpanien Álvaro Pino
1987 IrlandIrland Stephen Roche IrlandIrland Stephen Roche KolumbienKolumbien Luis Herrera
1988 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrew Hampsten SpanienSpanien Pedro Delgado IrlandIrland Sean Kelly
1989 FrankreichFrankreich Laurent Fignon Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greg LeMond SpanienSpanien Pedro Delgado
1990 ItalienItalien Gianni Bugno Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greg LeMond ItalienItalien Marco Giovannetti
1991 ItalienItalien Franco Chioccioli SpanienSpanien Miguel Indurain SpanienSpanien Melchor Mauri
1992 SpanienSpanien Miguel Indurain SpanienSpanien Miguel Indurain SchweizSchweiz Tony Rominger
1993 SpanienSpanien Miguel Indurain SpanienSpanien Miguel Indurain SchweizSchweiz Tony Rominger
1994 RusslandRussland Eugeni Berzin SpanienSpanien Miguel Indurain SchweizSchweiz Tony Rominger
1995 SchweizSchweiz Tony Rominger SpanienSpanien Miguel Indurain FrankreichFrankreich Laurent Jalabert
1996 RusslandRussland Pawel Tonkow DanemarkDänemark Bjarne Riis[4] SchweizSchweiz Alex Zülle
1997 ItalienItalien Ivan Gotti DeutschlandDeutschland Jan Ullrich SchweizSchweiz Alex Zülle
1998 ItalienItalien Marco Pantani ItalienItalien Marco Pantani SpanienSpanien Abraham Olano
1999 ItalienItalien Ivan Gotti Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lance Armstrong[5] DeutschlandDeutschland Jan Ullrich
2000 ItalienItalien Stefano Garzelli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lance Armstrong[5] SpanienSpanien Roberto Heras
2001 ItalienItalien Gilberto Simoni Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lance Armstrong[5] SpanienSpanien Ángel Casero
2002 ItalienItalien Paolo Savoldelli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lance Armstrong[5] SpanienSpanien Aitor González
2003 ItalienItalien Gilberto Simoni Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lance Armstrong[5] SpanienSpanien Roberto Heras
2004 ItalienItalien Damiano Cunego Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lance Armstrong[5] SpanienSpanien Roberto Heras
2005 ItalienItalien Paolo Savoldelli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lance Armstrong[5] RusslandRussland Denis Menschow[1]
2006 ItalienItalien Ivan Basso SpanienSpanien Óscar Pereiro[6] KasachstanKasachstan Alexander Winokurow
2007 ItalienItalien Danilo Di Luca SpanienSpanien Alberto Contador RusslandRussland Denis Menschow
2008 SpanienSpanien Alberto Contador SpanienSpanien Carlos Sastre SpanienSpanien Alberto Contador
2009 RusslandRussland Denis Menschow SpanienSpanien Alberto Contador SpanienSpanien Alejandro Valverde
2010 ItalienItalien Ivan Basso LuxemburgLuxemburg Andy Schleck[7] ItalienItalien Vincenzo Nibali
2011 ItalienItalien Michele Scarponi[8] AustralienAustralien Cadel Evans SpanienSpanien Juan José Cobo
2012 KanadaKanada Ryder Hesjedal Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bradley Wiggins SpanienSpanien Alberto Contador
2013 ItalienItalien Vincenzo Nibali Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Christopher Froome Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Christopher Horner
2014 KolumbienKolumbien Nairo Quintana ItalienItalien Vincenzo Nibali SpanienSpanien Alberto Contador

Fahrer nach Anzahl der Siege[Bearbeiten]

Fahrer: Gibt den Namen des Fahrers an.
Von: Gibt das Jahr an, in dem der Fahrer erstmals eine große Landesrundfahrt gewinnen konnte.
Bis: Gibt das Jahr an, in dem der Fahrer letztmals eine große Landesrundfahrt gewinnen konnte.
Gesamt: Gibt die Anzahl der Siege bei den großen Landesrundfahrten an. Nach diesem Wert richtet sich die Platzierung in der Tabelle.
Giro d’Italia: Gibt die Anzahl der Siege beim Giro d’Italia an.
Tour de France: Gibt die Anzahl der Siege bei der Tour de France an.
Vuelta a España: Gibt die Anzahl der Siege bei der Vuelta a España an.

Fahrer Von Bis Gesamt Giro d’Italia Tour de France Vuelta a España
001. BelgienBelgien Eddy Merckx 1968 1974 11 5 5 1
002. FrankreichFrankreich Bernard Hinault 1978 1985 10 3 5 2
003. FrankreichFrankreich Jacques Anquetil 1957 1964 8 2 5 1
004. ItalienItalien Fausto Coppi 1940 1953 7 5 2
004. SpanienSpanien Miguel Indurain 1991 1995 7 2 5
006. SpanienSpanien Alberto Contador[9] 2007 2014 6 1 2 3
007. ItalienItalien Gino Bartali 1936 1948 5 3 2
007. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alfredo Binda 1925 1933 5 5
007. ItalienItalien Felice Gimondi 1965 1976 5 3 1 1
010. SchweizSchweiz Tony Rominger 1992 1995 4 1 3
011. FrankreichFrankreich Louison Bobet 1953 1955 3 3
011. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giovanni Brunero 1921 1926 3 3
011. SpanienSpanien Pedro Delgado 1985 1989 3 1 2
011. FrankreichFrankreich Laurent Fignon 1983 1989 3 1 2
011. LuxemburgLuxemburg Charly Gaul 1956 1959 3 2 1
011. SpanienSpanien Roberto Heras[1] 2000 2004 3 3
011. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Greg LeMond 1986 1990 3 3
011. ItalienItalien Fiorenzo Magni 1948 1955 3 3
011. RusslandRussland Denis Menschow[1] 2005 2009 3 1 2
011. ItalienItalien Vincenzo Nibali 2010 2014 3 1 1 1
011. BelgienBelgien Philippe Thys 1913 1920 3 3
022. ItalienItalien Franco Balmamion 1962 1963 2 2
022. ItalienItalien Ivan Basso 2006 2010 2 2
022. ItalienItalien Giovanni Battaglin 1981 1981 2 1 1
022. Spanien 1938Spanien Julián Berrendero 1941 1942 2 2
022. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Ottavio Bottecchia 1924 1925 2 2
022. BelgienBelgien Gustaaf Deloor 1935 1936 2 2
022. LuxemburgLuxemburg Nicolas Frantz 1927 1928 2 2
022. Spanien 1945Spanien José Manuel Fuente 1972 1974 2 2
022. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Carlo Galetti[3] 1910 1911 2 2
022. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Costante Girardengo 1919 1923 2 2
022. ItalienItalien Ivan Gotti 1997 1999 2 2
022. NiederlandeNiederlande Jan Janssen 1967 1968 2 1 1
022. SchweizSchweiz Hugo Koblet 1950 1951 2 1 1
022. BelgienBelgien Firmin Lambot 1919 1922 2 2
022. FrankreichFrankreich André Leducq 1930 1932 2 2
022. BelgienBelgien Sylvère Maes 1936 1939 2 2
022. FrankreichFrankreich Antonin Magne 1931 1934 2 2
022. ItalienItalien Gastone Nencini 1957 1960 2 1 1
022. Spanien 1945Spanien Luis Ocaña 1970 1972 2 1 1
022. ItalienItalien Marco Pantani 1998 1998 2 1 1
022. FrankreichFrankreich Lucien Petit-Breton 1907 1908 2 2
022. FrankreichFrankreich Roger Pingeon 1967 1969 2 1 1
022. IrlandIrland Stephen Roche 1987 1987 2 1 1
022. ItalienItalien Giuseppe Saronni 1979 1983 2 2
022. ItalienItalien Paolo Savoldelli 2002 2005 2 2
022. ItalienItalien Gilberto Simoni 2001 2003 2 2
022. FrankreichFrankreich Bernard Thévenet 1975 1977 2 2
022. DeutschlandDeutschland Jan Ullrich 1997 1999 2 1 1
022. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giovanni Valetti 1938 1939 2 2
022. NiederlandeNiederlande Joop Zoetemelk 1979 1980 2 1 1
022. SchweizSchweiz Alex Zülle 1996 1997 2 2
053. ItalienItalien Vittorio Adorni 1965 1965 1 1
053. FrankreichFrankreich Lucien Aimar 1966 1966 1 1
053. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Rudi Altig 1962 1962 1 1
053. Spanien 1945Spanien Federico Bahamontes 1959 1959 1 1
053. ItalienItalien Ercole Baldini 1958 1958 1 1
053. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Gaetano Belloni 1920 1920 1 1
053. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Vasco Bergamaschi 1935 1935 1 1
053. ItalienItalien Fausto Bertoglio 1975 1975 1 1
053. RusslandRussland Eugeni Berzin 1994 1994 1 1
053. BelgienBelgien Ferdi Bracke 1971 1971 1 1
053. ItalienItalien Gianni Bugno 1990 1990 1 1
053. BelgienBelgien Lucien Buysse 1966 1966 1 1
053. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alfonso Calzolari 1914 1914 1 1
053. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Francesco Camusso 1931 1931 1 1
053. FrankreichFrankreich Éric Caritoux 1984 1984 1 1
053. SpanienSpanien Ángel Casero 2001 2001 1 1
053. ItalienItalien Franco Chioccioli 1991 1991 1 1
053. SchweizSchweiz Carlo Clerici 1954 1954 1 1
053. SpanienSpanien Juan José Cobo 2011 2011 1 1
053. ItalienItalien Angelo Conterno 1956 1956 1 1
053. FrankreichFrankreich Henri Cornet[2] 1904 1904 1 1
053. ItalienItalien Damiano Cunego 2004 2004 1 1
053. BelgienBelgien Frans De Mulder 1960 1960 1 1
053. BelgienBelgien Odiel Defraeye 1912 1912 1 1
053. BelgienBelgien Johan De Muynck 1978 1978 1 1
053. BelgienBelgien Maurice Dewaele 1929 1929 1 1
053. ItalienItalien Danilo Di Luca 2007 2007 1 1
053. FrankreichFrankreich Jean Dotto 1955 1955 1 1
053. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Enrici 1924 1924 1 1
053. AustralienAustralien Cadel Evans 2011 2011 1 1
053. LuxemburgLuxemburg François Faber 1909 1909 1 1
053. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Christopher Froome 2013 2013 1 1
053. Spanien 1945Spanien Francisco Gabica 1966 1966 1 1
053. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Luigi Ganna[3] 1909 1909 1 1
053. FrankreichFrankreich Maurice Garin[2] 1903 1903 1 1
053. FrankreichFrankreich Gustave Garrigou 1911 1911 1 1
053. ItalienItalien Stefano Garzelli 2000 2000 1 1
053. ItalienItalien Marco Giovannetti 1990 1990 1 1
053. SpanienSpanien Aitor González 2002 2002 1 1
053. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Learco Guerra 1934 1934 1 1
053. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrew Hampsten 1988 1988 1 1
053. KolumbienKolumbien Luis Herrera 1987 1987 1 1
053. KanadaKanada Ryder Hesjedal 2012 2012 1 1
053. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Christopher Horner 2013 2013 1 1
053. FrankreichFrankreich Laurent Jalabert 1995 1995 1 1
053. IrlandIrland Sean Kelly 1988 1988 1 1
053. SchweizSchweiz Ferdy Kübler 1950 1950 1 1
053. Spanien 1945Spanien Dalmacio Langarica 1946 1946 1 1
053. FrankreichFrankreich Roger Lapébie 1937 1937 1 1
053. FrankreichFrankreich Octave Lapize 1910 1910 1 1
053. SpanienSpanien Marino Lejarreta 1988 1988 1 1
053. Spanien 1945Spanien Jesús Loroño 1957 1957 1 1
053. BelgienBelgien Freddy Maertens 1977 1977 1 1
053. BelgienBelgien Romain Maes 1935 1935 1 1
053. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Luigi Marchisio 1930 1930 1 1
053. SpanienSpanien Melchor Mauri 1991 1991 1 1
053. ItalienItalien Francesco Moser 1984 1984 1 1
053. ItalienItalien Gianni Motta 1966 1966 1 1
053. SpanienSpanien Abraham Olano 1998 1998 1 1
053. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Carlo Oriani 1998 1998 1 1
053. ItalienItalien Arnaldo Pambianco 1961 1961 1 1
053. FrankreichFrankreich Henri Pélissier 1923 1923 1 1
053. SpanienSpanien Óscar Pereiro[6] 2006 2006 1 1
053. Spanien 1945Spanien José Pesarrodona 1976 1976 1 1
053. Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Antonio Pesenti 1932 1932 1 1
053. SchwedenSchweden Gösta Pettersson 1971 1971 1 1
053. SpanienSpanien Álvaro Pino 1986 1986 1 1
053. BelgienBelgien Michel Pollentier 1977 1977 1 1
053. FrankreichFrankreich René Pottier 1906 1906 1 1
053. FrankreichFrankreich Raymond Poulidor 1964 1964 1 1
053. KolumbienKolumbien Nairo Quintana 2014 2014 1 1
053. DanemarkDänemark Bjarne Riis[4] 1996 1996 1 1
053. FrankreichFrankreich Jean Robic 1947 1947 1 1
053. Spanien 1938Spanien Delio Rodríguez 1945 1945 1 1
053. Spanien 1945Spanien Emilio Rodríguez 1950 1950 1 1
053. Spanien 1945Spanien Bernardo Ruiz 1948 1948 1 1
053. Spanien 1977Spanien Faustino Rupérez 1980 1980 1 1
053. SpanienSpanien Carlos Sastre 2008 2008 1 1
053. ItalienItalien Michele Scarponi[8] 2011 2011 1 1
053. LuxemburgLuxemburg Andy Schleck[7] 2010 2010 1 1
053. BelgienBelgien Léon Scieur 1921 1921 1 1
053. Spanien 1945Spanien Angelino Soler 1961 1961 1 1
053. FrankreichFrankreich Georges Speicher 1933 1933 1 1
053. FrankreichFrankreich Jean Stablinski 1958 1958 1 1
053. Spanien 1945Spanien Antonio Suárez 1959 1959 1 1
053. Spanien 1945Spanien Agustín Tamames 1975 1975 1 1
053. RusslandRussland Pawel Tonkow 1996 1996 1 1
053. FrankreichFrankreich Louis Trousselier 1905 1905 1 1
053. SpanienSpanien Alejandro Valverde 2009 2009 1 1
053. BelgienBelgien Edward Van Dijck 1947 1947 1 1
053. BelgienBelgien Lucien Van Impe 1976 1976 1 1
053. ItalienItalien Roberto Visentini 1986 1986 1 1
053. FrankreichFrankreich Roger Walkowiak 1956 1956 1 1
053. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bradley Wiggins 2012 2012 1 1
053. KasachstanKasachstan Alexander Winokurow 2006 2006 1 1
053. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Rolf Wolfshohl 1965 1965 1 1

Nationenwertung[Bearbeiten]

Nation: Gibt die Nation an.
Gesamt: Gibt die Anzahl der Siege bei den großen Landesrundfahrten an. Nach diesem Wert richtet sich die Platzierung in der Tabelle.
Giro d’Italia: Gibt die Anzahl der Siege beim Giro d’Italia an.
Tour de France: Gibt die Anzahl der Siege bei der Tour de France an.
Vuelta a España: Gibt die Anzahl der Siege bei der Vuelta a España an.

Nation Gesamt Giro d’Italia Tour de France Vuelta a España
001. ItalienItalien Italien[3][8] 83 68 10 05
002. FrankreichFrankreich Frankreich 51 06 36 09
003. SpanienSpanien Spanien[1][6][9] 45 02 11 32
004. BelgienBelgien Belgien 32 07 18 07
005. SchweizSchweiz Schweiz 10 03 02 05
006. LuxemburgLuxemburg Luxemburg[7] 7 02 05 0
007. RusslandRussland Russland[1] 5 03 0 02
007. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten[6][5] 5 01 03 01
009. DeutschlandDeutschland Deutschland 4 0 01 03
009. NiederlandeNiederlande Niederlande 4 0 02 02
011. IrlandIrland Irland 3 01 01 01
012. KolumbienKolumbien Kolumbien 2 01 0 01
012. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 2 0 02 0
014. AustralienAustralien Australien 1 0 01 0
014. DanemarkDänemark Dänemark[4] 1 0 01 0
014. KanadaKanada Kanada 1 01 0 0
014. KasachstanKasachstan Kasachstan 1 0 0 01
014. SchwedenSchweden Schweden 1 01 0 0

Sieger mehrerer Rundfahrten in einem Kalenderjahr[Bearbeiten]

Jahr: Gibt das Jahr an, in dem der Fahrer mehrere Rundfahrten gewinnen konnte.
Fahrer: Gibt den Namen des Fahrers an. Die Zahl in Klammern gibt an, zum wievielten Mal der Fahrer mehrere der Rundfahrten in einer Saison gewinnen konnte.
Rundfahrten: Gibt die Namen der Rundfahrten an, die der Fahrer im betreffenden Jahr gewinnen konnte. Die Reihenfolge richtet sich nach der Austragungsreihenfolge im jeweiligen Jahr.

Jahr Fahrer Rundfahrten
1949 ItalienItalien Fausto Coppi Giro d’Italia Tour de France
1952 ItalienItalien Fausto Coppi (2) Giro d’Italia Tour de France
1963 FrankreichFrankreich Jacques Anquetil Vuelta a España Tour de France
1964 FrankreichFrankreich Jacques Anquetil (2) Giro d’Italia Tour de France
1970 BelgienBelgien Eddy Merckx Giro d’Italia Tour de France
1972 BelgienBelgien Eddy Merckx (2) Giro d’Italia Tour de France
1973 BelgienBelgien Eddy Merckx (3) Vuelta a España Giro d’Italia
1974 BelgienBelgien Eddy Merckx (4) Giro d’Italia Tour de France
1978 FrankreichFrankreich Bernard Hinault Vuelta a España Tour de France
1981 ItalienItalien Giovanni Battaglin Vuelta a España Giro d’Italia
1982 FrankreichFrankreich Bernard Hinault (2) Giro d’Italia Tour de France
1985 FrankreichFrankreich Bernard Hinault (3) Giro d’Italia Tour de France
1987 IrlandIrland Stephen Roche Giro d’Italia Tour de France
1992 SpanienSpanien Miguel Indurain Giro d’Italia Tour de France
1993 SpanienSpanien Miguel Indurain (2) Giro d’Italia Tour de France
1998 ItalienItalien Marco Pantani Giro d’Italia Tour de France
2008 SpanienSpanien Alberto Contador Giro d’Italia Vuelta a España

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Der Sieg bei der Vuelta a España 2005 wurde nachträglich dem Russen Denis Menschow zugesprochen, nachdem der ursprüngliche Sieger, der Spanier Roberto Heras, positiv auf EPO getestet worden war. Nach einer Entscheidung aus dem Jahr 2011 war diese Disqualifikation jedoch rechtswidrig. Das oberste spanische Zivilgericht bestätigte im Dezember 2012 die Entscheidung der Vorinstanz (Cyclingnews.com v. 22. Dezember 2012). Die Vuelta-Veranstalter führen jedoch nach wie vor Menschow als Sieger der Austragung 2005.
  2. a b c Der Sieg bei der Tour de France 1904 wurde nachträglich dem zuvor fünftplatzierten Fahrer, dem Franzosen Henri Cornet, zugesprochen, nachdem der ursprüngliche Sieger, der Franzose Maurice Garin, wie auch die zweit-, dritt- und viertplatzierten Fahrer, die Franzosen Lucien Pothier, César Garin und Hippolyte Aucouturier, nachträglich disqualifiziert worden war.
  3. a b c d Beim Giro d’Italia 1912 wurde nur eine Team- und keine Fahrerwertung ausgefahren. Das siegreiche Team Atana bestand aus den Italienern Carlo Galetti, Luigi Ganna, Giovanni Michelotto und Eberardo Pavesi. Dieser Erfolg wird nicht in die Erfolgsübersicht der Fahrer, jedoch in die Nationenwertung für Italien eingerechnet.
  4. a b c Der Däne Bjarne Riis erklärte 2007, während der Tour de France 1996 gedopt gewesen zu sein. Eine Disqualifikation und Aberkennung des Toursieges war nicht mehr möglich, da bereits mehr als acht Jahre seit dem Dopingvergehen verstrichen waren. Die Tour-de-France-Organisation strich Riis zunächst dennoch aus den Ergebnislisten, ohne einen neuen Sieger zu führen. Mittlerweile wird Riis wieder als Sieger der Tour de France 1996 geführt.
  5. a b c d e f g h Dem Amerikaner Lance Armstrong wurden am 22. Oktober 2012 vom Weltradsportverband UCI die Erfolge bei der Tour de France in den Jahren 1999–2005 wegen Dopings aberkannt. Ein neuer Sieger wurde für die jeweiligen Rundfahrten nicht bestimmt.
  6. a b c d Der Sieg bei der Tour de France 2006 wurde nachträglich dem Spanier Óscar Pereiro zugesprochen, nachdem der ursprüngliche Sieger, der Amerikaner Floyd Landis, positiv auf leistungssteigernde Mittel getestet worden war.
  7. a b c Der Sieg bei der Tour de France 2010 wurde nachträglich dem Luxemburger Andy Schleck zugesprochen, nachdem der Titel dem ursprünglichen Sieger, dem Spanier Alberto Contador, wegen Dopings aberkannt worden war.
  8. a b c Der Sieg beim Giro d’Italia 2011 wurde nachträglich dem Italiener Michele Scarponi zugesprochen, nachdem der Titel dem ursprünglichen Sieger, dem Spanier Alberto Contador, wegen Dopings aberkannt worden war.
  9. a b Dem Spanier Alberto Contador wurden am 6. Februar 2012 der Sieg bei der Tour de France 2010 sowie der Erfolg beim Giro d’Italia 2011 vom Internationalen Sportgerichtshof wegen eines Dopingvergehens aberkannt. (Pressemitteilung Internationaler Sportgerichtshof: Alberto Contador found guilty of an anti-doping rule violation by the Court of Arbitration for Sport (CAS): suspension of two years (Englisch, PDF; 187 kB). tas-cas.org, 6. Februar 2012. Abgerufen am 6. Februar 2012.)

Weblinks[Bearbeiten]

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