Rolf Wolfshohl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Rolf Wolfshohl (* 27. Dezember 1938 in Köln), deutscher Radrennfahrer, war während seiner Profilaufbahn in den 1960er und 1970er Jahren einer der erfolgreichsten Sportler Deutschlands.

Rolf Wolfshohl 2008

Leben[Bearbeiten]

Rolf Wolfshohl erbrachte sehr gute Leistungen sowohl bei Straßenrennen als auch im Querfeldeinradsport (Radcross). Er wurde drei Mal Weltmeister sowie 14-mal Deutscher Meister im Radcross. Einmal wurde er Deutscher Meister im Straßenrennen. Seine größten Erfolge im Straßenradsport waren der Sieg bei der Vuelta a España 1965 und bei Paris-Nizza 1968. Bei der Tour de France, an der er insgesamt neunmal teilnahm, konnte er zwei Etappen gewinnen. 1968 trug er für zwei Tage das Gelbe Trikot des Führenden und beendete das Rennen nach einem Sturz schließlich auf dem sechsten Rang.

Sein Sohn Rolf-Dieter (* 1960) war ebenfalls Radrennfahrer. Bei den Deutschen Meisterschaften 1984 brach er sich bei einem Massensturz einen Halswirbel und war seitdem bis zum Hals gelähmt. Er starb am 13. November 2011.[1]

Heute betreibt Wolfshohl zusammen mit seiner Frau ein Radsportgeschäft sowie eine Rahmenbauwerkstatt (Marke „rowona“) in Köln-Rath und setzt sich im Radsportverein RSC le loup intensiv für die Förderung des Nachwuchses ein. Der Club „Le Loup“ hat den Namen von seinem Gründer und Vorsitzenden Rolf Wolfshohl; da die Franzosen den Nachnamen nicht richtig aussprechen konnten, wurde er als Le Loup („Der Wolf“) bezeichnet.

Am 27. Dezember 2013 konnte Rolf Wolfshohl seinen 75. Geburtstag feiern.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rolf-Dieter Wolfshohl gestorben auf radsport-news.com v. 13. November 2011
  2. [1]