Rolf Wolfshohl

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Rolf Wolfshohl (2014)

Rolf Wolfshohl (* 27. Dezember 1938 in Köln), deutscher Radrennfahrer, war während seiner Profilaufbahn in den 1960er und 1970er Jahren einer der erfolgreichsten Sportler Deutschlands.

Jugend und Ausbildung[Bearbeiten]

Rolf Wolfshohl wuchs im Kölner Stadtteil Buchheim auf. Während des Krieges wurde die Familie – Mutter mit zwei Kindern – nach Jena evakuiert, der Vater starb in den letzten Kriegstagen. 1947 kehrte die Familie zurück nach Köln. Mit 14 Jahren begann er eine Lehre als Zerspanungsmechaniker bei Klöckner-Humboldt-Deutz in Köln-Mülheim. Täglich fuhr er mit dem Fahrrad zur Arbeit; unterwegs sah Wolfshohl, der zu Schulzeiten als unsportlich galt und auch mal eine „Fünf“ in Sport bekommen hatte, die Radsportler des RC Tempo Mülheim, die auf der Merheimer Heide trainierten und begann, sich für den Radsport zu begeistern. Er schloss sich dem Verein an, seine erste Ausrüstung wurde ihm geliehen.[1]

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

Rolf Wolfshohl erbrachte sehr gute Leistungen sowohl bei Straßenrennen als auch im Querfeldeinradsport (Radcross). Er wurde drei Mal Weltmeister sowie 14-mal Deutscher Meister im Radcross. Einmal wurde er Deutscher Meister im Straßenrennen. Seine größten Erfolge im Straßenradsport waren der Sieg bei der Vuelta a España 1965 und bei Paris–Nizza 1968. Bei der Tour de France, an der er insgesamt neunmal teilnahm, konnte er zwei Etappen gewinnen. 1968 trug er für zwei Tage das Gelbe Trikot des Führenden und beendete das Rennen nach einem Sturz schließlich auf dem sechsten Rang.

Sein Sohn Rolf-Dieter (* 1960) war ebenfalls Radrennfahrer. Bei den Deutschen Meisterschaften 1984 brach er sich bei einem Massensturz einen Halswirbel und war seitdem bis zum Hals gelähmt. Er starb am 13. November 2011.[2]

Berufliches[Bearbeiten]

Heute betreibt Wolfshohl zusammen mit seiner Frau ein Radsportgeschäft sowie eine Rahmenbauwerkstatt (Marke „rowona“), die sich zunächst in Köln-Rath befand und heute in Köln-Neubrück beheimatet ist. Er wohnt im Bergischen Land und fährt täglich mit dem Rad zur Arbeit. Im Radsportverein RSC le loup, der mit seinem Namen auf den französischen Spitznamen von Wolfshohl (loup = Wolf) Bezug nimmt, setzt er sich für die Förderung des Nachwuchses ein.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rolf Wolfshohl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Verena Koll: „Der Weltmeister mit der Fünf in Sport“. Kölner Stadt-Anzeiger, 18. November 2014
  2. Rolf-Dieter Wolfshohl gestorben auf radsport-news.com v. 13. November 2011