WWF

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter WWF (Begriffsklärung) aufgeführt.
World Wide Fund For Nature
Logo
Gründung 1961
Sitz Gland, Schweiz
Personen

Yolanda Kakabadse

Aktionsraum Global
Schwerpunkt Umweltschutz
Website www.panda.org

Der WWF, der World Wide Fund For Nature, ist eine der größten internationalen Naturschutzorganisationen der Welt. Sie wurde am 29.April 1961 als World Wildlife Fund in der Schweiz gegründet.

Auf der ganzen Welt arbeiten in dem Netzwerk rund 4000 Mitarbeiter in etwa 100 Ländern für mehr als 2000 Natur- und Umweltschutzprojekte. Mehr als fünf Millionen Förderer auf der ganzen Welt unterstützen die Arbeit des WWF, wodurch 2006 über 374 Millionen Euro für den Naturschutz eingesetzt werden konnten.[1] Im deutschsprachigen Raum existiert in Deutschland, Österreich und der Schweiz je eine nationale WWF-Organisation.

Die Naturschutzorganisation gewann im Jahr 2002 einen Rechtsstreit um den Namen WWF, sodass sich die World Wrestling Federation in World Wrestling Entertainment (WWE) umbenennen musste.[2]

Ziele[Bearbeiten]

Ballon mit WWF-Logo über Brasilia

Der WWF formuliert seine Ziele folgendermaßen:

„Der WWF will der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben. Der WWF setzt sich weltweit ein für:

Dabei unterscheidet sich der WWF in seiner Arbeitsweise von anderen Umweltschutzorganisationen. Anders als bei Greenpeace oder dem BUND lag der Fokus von Anfang an weniger auf öffentlichkeitswirksamen Einzelaktionen oder aktiven Mitgliedsgruppen, sondern vielmehr auf klassischer Lobbyarbeit, „Ökosponsoring“ durch Wirtschaftsunternehmen und der finanziellen sowie personellen Unterstützung großer, auf Dauer angelegter Schutzprojekte.

Im Laufe der Jahre hat sich das Aufgabenspektrum ausgehend vom reinen Artenschutz ausgeweitet. Inzwischen sind Projekte zum allgemeinen Umweltschutz und der Kampf gegen den anthropogenen Treibhauseffekt in der Arbeit des WWF ebenso wichtig.

Umsetzung[Bearbeiten]

In der Gründungsurkunde heißen die Aufgaben „Schutz von Tieren, Pflanzen, Wäldern, Landschaft, Wasser, Boden und allen natürlichen Ressourcen durch Ankauf und Verwaltung von Land. Die Erforschung, Ausbildung aller Klassen, Information und Öffentlichkeit, Koordinierung von Bemühungen, Kooperation mit anderen interessierten Gruppen und jeglicher dem Ziel nützlichen Unterstützung.“[4]

In den folgenden Jahren startete der WWF Schutzprojekte auf der ganzen Welt. Der ursprüngliche Fokus der Aktivitäten lag auf dem Schutz gefährdeter Arten. Mit wachsenden Ressourcen erweiterte sich das Themenspektrum um weitere Felder wie die Erhaltung der Biodiversität, die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und die Verringerung von Umweltverschmutzung.[5]

Die Organisation will nach eigenen Angaben eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur im Einklang miteinander leben. Dafür engagiert sich der WWF weltweit beim Aufbau von Naturschutzgebieten, für den langfristigen Erhalt gefährdeter Naturlandschaften und den Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten.

Darüber hinaus nimmt die Nichtregierungsorganisation Einfluss auf Politik, Industrie, Handel und Verbraucher. Mit konkreten Lösungen will der WWF zeigen, wie ein ökologisches Leben der Menschen in einer lebendigen Natur möglich ist.

Im Laufe seiner Geschichte ist der WWF, der sich selbst als „Partner der Wirtschaft“ versteht[6], auch von großen Unternehmen unterstützt worden, darunter Chevron und Exxon (die 1988 jeweils mehr als 50.000 US-Dollar spendeten) sowie Philip Morris, ExxonMobil und der Morgan Guaranty Trust. Der Corporate Club des WWF (siehe Weblinks) bietet Unternehmen in einigen Staaten an, die Organisation zu unterstützen und dafür mit dem Namen und dem Logo des WWF werben zu dürfen. Zurzeit arbeitet der WWF unter anderem mit Coca-Cola, Nokia und Canon zusammen.

Dem WWF wird von einigen Umweltgruppen und zivilgesellschaftlichen Initiativen vorgeworfen, zu enge Beziehungen zu Unternehmen zu unterhalten, um unabhängig agieren zu können. Siehe dazu den Abschnitt Kritik.

[Bearbeiten]

Als Modell für das WWF-Logo des Großen Pandas diente die Pandabärin Chi Chi, die zur Zeit der Gründung im Londoner Zoo lebte.

Das Logo des WWF zeigt den Großen Panda. Modell für dieses Logo war die berühmte Pandabärin Chi Chi, die 1961 (während der Gründung des WWF) im Londoner Zoo lebte.

Das ursprüngliche Logo wurde von Peter Markham Scott nach Skizzen des schottischen Naturforschers und Malers Gerald Watterson entworfen.[7] Das Logo wurde 1986 im Zuge der Umbenennung der Organisation in „World Wide Fund For Nature“ überarbeitet.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Organisation wurde am 29. April 1961[8] als World Wildlife Fund in der Schweiz gegründet. Noch im Gründungsjahr entstanden Sektionen in Großbritannien, der Schweiz und den USA. Es folgten Sektionen in Deutschland (1963), den Niederlanden, Österreich und Südafrika. Nach und nach entstand bis heute ein weltweites Netzwerk aus 59 nationalen Sektionen, Programmbüros und Partnerorganisationen.

1986 – anlässlich des Jubiläums zum 25. Geburtstag – wurde der Name den geänderten Tätigkeitsbereichen des WWF angepasst. Man entschloss sich, den Namen in „World Wide Fund For Nature“ zu ändern. Nur die USA und Kanada behielten den ursprünglichen Namen bei.[5]

Organisation[Bearbeiten]

Unter der Dachorganisation des WWF International, dessen Hauptsitz und zentrales Sekretariat im schweizerischen Gland ist, finden sich regionale Programmbüros, Partnerorganisationen und fast 60 eigenständige WWF-Sektionen. WWF International wird geleitet von James P. Leape als Generaldirektor, während Yolanda Kakabadse als Präsidentin den Verband repräsentativ vertritt. Im deutschsprachigen Raum ist der WWF in Österreich (Wien), der Schweiz (Zürich) und Deutschland (Frankfurt am Main) vertreten.[9]

WWF – Büro in Sardinien

Gründungsmitglieder WWF International[Bearbeiten]

Die Gründungsmitglieder des WWF waren Industrielle, Wissenschaftler und Naturschützer. Wichtige Personen, die an der Gründung beteiligt waren, sind:

  • Julian Huxley – britischer Biologe, 1937 bis 1962 (Vize-)Präsident der Eugenics Society, 1946 bis 1948 erster Generaldirektor der UNESCO
  • Victor Stolan – britischer Geschäftsmann; hatte einen Artikel von Huxley über die Zerstörung des Lebensraumes der Wildtiere in Ostafrika gelesen und schlug ihm daraufhin die Gründung einer internationalen Organisation für den Naturschutz vor; erdachte eine erste Finanzstrategie für den WWF
  • Luc Hoffmann – Schweizer Zoologe und Enkel von Fritz Hoffmann-La Roche; Vizepräsident des WWF bis 1988[10]
  • Max Nicholson – Ornithologe; Generaldirektor der britischen Naturschutzbehörde von 1952 bis 1966; nahm die Idee Stolans begeistert von Huxley auf und brachte die geeigneten Personen zusammen, um den WWF zu gründen
  • Peter Markham Scott – Ornithologe; Sohn des Arktisforschers Robert Falcon Scott; einer der von Nicholson gewonnenen Gründer; erster Vorsitzender des neu gegründeten WWF; entwarf das erste Panda-Logo
  • Guy Mountfort – Direktor einer großen internationalen Werbeagentur und Ornithologe
  • Prinz Bernhard der Niederlande – erster Präsident des WWF International, Prinzgemahl von Juliana von Oranien-Nassau, Königin der Niederlande

Galerie der Präsentation auf dem Universitätsplatz in Heidelberg[Bearbeiten]

Generaldirektoren des WWF International[Bearbeiten]

Präsidenten des WWF International[Bearbeiten]

  • Prinz Bernhard der Niederlande (1962 bis 1976) – Gründungspräsident; sammelte mit dem „Club 1001“ den finanziellen Grundstock für die Umweltstiftung: 1.000 Spender zahlten dem WWF jeweils 10.000 US-Dollar, 60 davon kamen aus Deutschland[11]
  • John H. Loudon (1976 bis 1981) – Mitglied des „Club 1001“, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Royal Dutch Shell
  • Philip, Duke of Edinburgh (1981 bis 1996) – seit 1961 Präsident des WWF Großbritannien, heute WWF-Ehrenpräsident
  • Syed Babar Ali (1996 bis 1999) – Geschäftsleiter von Packages Ltd. und ehemaliger Finanzminister in Pakistan
  • Ruud Lubbers (2000) – Premierminister der Niederlande von 1982 bis 1994
  • Sara Morrison (2000 bis 2001) – Mitglied des „Round Table for Sustainable Development“ und des „Council of the Family Policy Studies Centre“ in Großbritannien
  • Emeka Anyaoku (2002 bis 2009) – nigerianischer Diplomat, Außenminister 1983, Generalsekretär des Commonwealth 1990 bis 1999
  • Yolanda Kakabadse (seit 2010) – ehemalige Umweltministerin von Ecuador, ehemalige Präsidentin der Weltnaturschutzunion (IUCN), 1979 Gründerin der südamerikanischen Umweltschutzorganisation Fundacion Natura

Präsidenten des WWF Großbritannien[Bearbeiten]

Vorsitzende der Stiftungsräte deutschsprachiger WWF[Bearbeiten]

  • Detlev Drenckhahn (Deutschland, seit Juni 2012) – Medizinprofessor, vorher seit 2005 Präsident des WWF Deutschland
  • Marga Hubinek (Österreich) – ehemalige Politikerin der ÖVP
  • Reto Ringger (Schweiz) – Ökonom und Unternehmer

Der WWF in Zahlen[Bearbeiten]

Weltweit[Bearbeiten]

  • Der WWF ist in über 100 Ländern aktiv.
  • 300 Schutzgebiete wurden ausgewiesen.
  • 2.000 Projekte wurden im Jahr 2004 unterstützt.
  • 12.000 Projekte in 153 Ländern wurden seit 1961 unterstützt.
  • 1.500.000 Quadratkilometer wurden in Nationalparks umgewandelt.
  • 5.000 Menschen arbeiten für den WWF.
  • Über fünf Millionen Menschen fördern den WWF.
  • 362 Millionen Euro wurden 2005 in den Umweltschutz investiert.

Deutschland[Bearbeiten]

  • 438.247 Förderer unterstützten 2012 den WWF Deutschland laut WWF-Jahresbericht 2012.[12]
  • 36,98 Millionen Euro wurden 2012 in Naturschutzprojekte investiert.
  • 52,078 Millionen Euro wurden 2012 an Spenden, Beiträgen, Zuschüssen, Erbschaften und Bußgeldern akquiriert.

Der WWF Deutschland[Bearbeiten]

WWF-Infostand in Karlsruhe

1963 formierte sich in Bonn der deutsche Verein zur Förderung des World Wildlife Fund, der sich zehn Jahre später in eine Stiftung bürgerlichen Rechts umstrukturierte – die Umweltstiftung WWF Deutschland.[13]

Die Mission des WWF Deutschland lautet: „Bewahrung der biologischen Vielfalt – ein lebendiger Planet für uns und unsere Kinder.“[14]

Der WWF vergab zusammen mit der Zeitschrift Capital von 1990 bis 2008 die Auszeichnung Ökomanager des Jahres.

Der WWF Deutschland konzentriert sich in seiner Arbeit auf die drei großen Lebensräume Meere und Küsten, Flüsse und Feuchtgebiete sowie Wälder. Die thematischen Schwerpunkte sind Artenschutz, Landwirtschaft und Klimaschutz. 2009 war die Umweltstiftung weltweit in 58 Naturschutzprojekten aktiv, 37 davon waren international und 17 national ausgerichtet. Dabei wurden im selben Jahr 27,8 Millionen Euro in den Umwelt- und Naturschutz investiert. Insgesamt wurde der WWF Deutschland 2009 von 424.000 Förderern, ehrenamtlichen Mitgliedern und den „Young Pandas“ unterstützt. In dem Jugendprogramm des WWF Young Panda sind etwa 17.500 Kinder und Jugendliche für den Naturschutz aktiv.[15]

Der WWF-Deutschland gibt jährlich etwa € 4,7 Mio für Fundraising aus. (13,4 % des Haushalts)[16] Zu den Partnern gehören im deutschsprachigen Raum talk2move[17], Wesser[18] und DialogDirect.[19]

Der Verein ist Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.[20]

Eberhard Brandes, Geschäftsführer WWF Deutschland

Organisation[Bearbeiten]

Die Umweltstiftung WWF Deutschland wird von einer Geschäftsleitung geführt, der seit Oktober 2006 der Geschäftsführer Eberhard Brandes vorsteht. Als Kontrollorgan überwacht der Stiftungsrat mit 30 Mitgliedern die Tätigkeiten der Geschäftsführung. Vorsitzender dieses höchsten WWF-Gremiums ist seit Juni 2012 der Medizinprofessor und Naturschützer Detlev Drenckhahn.

Gründungsmitglieder[Bearbeiten]

Engagement in anderen Organisationen[Bearbeiten]

  • Forest Stewardship Council (FSC): Weltweite Organisation, die sich für eine nachhaltige Forstwirtschaft einsetzt. Das FSC-Siegel auf Holzprodukten garantiert eine Herstellung nach ökologischen und sozialen Kriterien.
  • Marine Stewardship Council (MSC): weltweite nichtstaatliche Organisation, die sich für nachhaltige Fischerei einsetzt und das MSC-Siegel für Fischprodukte nach Umweltverträglichkeitskriterien vergibt
  • Aquaculture Stewardship Council, eine vom WWF gegründete Vereinigung, die für nachhaltige Fischerei in Fischzuchten steht (ASC-Siegel)
  • EnergieVision e.V.: Verein zur Förderung von Nachhaltigkeit und Markttransparenz in der Energiewirtschaft, der das ok-power Label für Strom aus erneuerbaren Energien geschaffen hat
  • Atomausstieg selber machen: Bündnis von Umwelt- und Verbraucherorganisationen für einen schnellen Atomausstieg durch mehr privaten Ökostrombezug
  • TRAFFIC: gemeinsames Programm des WWF und der Weltnaturschutzunion (IUCN), das den Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten aus der Wildnis überwacht
  • Forum Anders Reisen: Plattform für einen „nachhaltigen Tourismus“, der langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar sowie ethisch und sozial gerecht für ortsansässige Gemeinschaften ist
  • UNEP International Task Force Sustainable Tourism: UN-Initiative zur Unterstützung von umweltgerechten und nachhaltigen Tourismusprojekten
  • Forum Umwelt und Entwicklung: Plattform für deutsche Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen Umweltschutz und Entwicklungspolitik
  • Forum für Offshore-Windenergie & Umweltschutz (FOWEUM): Forum der Deutschen Energie-Agentur (dena), in dem sich auch Umweltschutzverbände und andere Nichtregierungsorganisationen an der Entwicklung der Windenergiegewinnung in Deutschland beteiligen können.
  • Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland
  • Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO): Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl
  • Round Table on Responsible Soy (RTRS): Runder Tisch für verantwortungsbewusstes Soja
  • Die Klima-Allianz: Breites Bündnis aus Nichtregierungsorganisationen und Vertretern der Kirchen für eine wirkungsvolle Klimapolitik

Der WWF Schweiz[Bearbeiten]

Hauptartikel: WWF Schweiz

Der WWF Schweiz wurde im selben Jahr (1961) wie der WWF International ins Leben gerufen. Der WWF Schweiz ist eine Stiftung mit Hauptsitz in Zürich und Zweigstellen in Lausanne (VD) und Bellinzona (TI). Außerdem verfügt er über ein Bildungszentrum in Bern. 23 kantonale Sektionen, als eigenständige Vereine organisiert, unterstützen den WWF Schweiz bei seiner Tätigkeit. Rund 215'000 Mitglieder, 80'000 Förderer und über 1000 Freiwillige ermöglichen die Arbeit von rund 180 Mitarbeitern.[21]

2012 war der WWF Schweiz weltweit in über 100 Naturschutzprojekten aktiv, davon waren über die Hälfte international ausgerichtet. Mit Spendeneinnahmen von rund 42,3 Millionen Franken (2011) ist der WWF Schweiz die größte Umweltorganisation in der Schweiz.

Kritik[Bearbeiten]

Aufgrund der großen Industrienähe der an der Gründung beteiligten Personen spielten Großspenden beim WWF von Anfang an eine große Rolle. Der erste Großspender war in den 1960er Jahren das Energieunternehmen Royal Dutch Shell. Wenig später wurde mit dem Buch Der stumme Frühling eine weltweite Diskussion über den Einsatz von Pestiziden ausgelöst. Auf Wunsch des Shell-Konzernchefs John H. Loudon beteiligte sich der WWF allerdings nicht an der Debatte. John H. Loudon wurde später sogar Stiftungsratsvorsitzender und danach Präsident des WWF International.[22][23]

Auch heute noch wird dem WWF von verschiedenen Seiten vorgeworfen, zu eng mit Interessensgruppen wie Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern zu kooperieren und dadurch seinen eigentlichen Zielen nicht mehr gerecht zu werden. So kritisieren viele internationale[24] wie auch deutsche Umweltverbände[25][26] die Teilnahme des WWF am sogenannten Runden Tisch für verantwortungsbewusstes Soja (Round Table on Responsible Soy, RTRS), dem auch Sojaproduzenten, Gentechnik-, Agrarchemie- und Mineralölfirmen sowie Händler von agrarischen Rohstoffen angehören. Der RTRS beschloss in seinen Richtlinien, dass auch gentechnisch verändertes Soja als „verantwortungsbewusst“ etikettiert werden kann. Der WWF, dessen deutsche Sektion sich eigentlich klar gegen den Einsatz von Gentechnik positioniert,[27] verblieb gleichwohl in dem Gremium.

Ähnliche Vorwürfe des Greenwashing lassen sich auch zu anderen vom WWF mitgegründeten Organisationen finden. Kritik trifft insbesondere den 'Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl' (Roundtable on Sustainable Palm Oil, RSPO), das Marine Stewardship Council (MSC) und das Forest Stewardship Council (FSC).

In dem Dokumentarfilm Der Pakt mit dem Panda von Wilfried Huismann aus dem Jahr 2011 finden sich diese und auch weitere Vorwürfe gegenüber dem WWF. „Die Erde wird vom Agro-Business aufgeteilt – und der WWF ist mit von der Partie“, heißt es im Film. Die Kritik macht sich unter anderem daran fest, dass der WWF zusammen mit großen Agrarkonzernen wie Monsanto an sogenannten Runden Tischen für Soja- (RTRS) und Palmölproduzenten (RSPO) sitzt. Multinationale Industrieriesen könnten sich so selbst bei zweifelhaften Praktiken des Wohlwollens der Umweltschützer sicher sein. Die Organisation setze sich auch für die großflächige Verbreitung von genverändertem Saatgut ein.[28][29] Der WWF veröffentlichte daraufhin einen „Faktencheck“ auf seiner Webseite, in dem er mit Argumenten und persönlichen Statements auf die Anschuldigungen reagierte.[30][31] Am 18. April 2012 erließ das Landgericht Köln auf Antrag des WWF eine Einstweilige Verfügung gegen vier Aussagen des Films.[32] Am 1. August gibt es vor dem Landgericht Köln einen Gerichtstermin zwischen WDR, Huismann und dem WWF. Der WDR fordert als produzierender Sender eine Aufhebung der Verfügung. Der Film soll erneut gesendet werden, da durch Streit um das Buch eine erhöhte Aufmerksamkeit entstanden sei, ferner soll der Film ins Ausland verkauft werden.[33]

Bereits 2010 wiesen die Dokumentarfilmer und WDR-Autoren Wilfried Huismann und Arno Schumann in ihrer Dokumentation Lachsfieber eine fragwürdige Kooperation des WWF mit dem Konzern Marine Harvest (der weltweit größte „Hersteller“ von Zuchtlachs) nach. Marine Harvest spendet dem WWF jährlich 100.000 Euro und darf im Gegenzug mit dem Panda-Bären des WWF für seine industriell erzeugten Mastlachse werben.[34][35]

Seit 2002 existierten Kooperationen zwischen dem WWF und der Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG. In mehreren Kampagnen warb die Brauerei damit, Projekte des WWF finanziell zu unterstützen, zuletzt mit ihrem Krombacher Klimaschutz-Projekt zum Schutz tropischer Torfmoorwälder auf Borneo seit 2011.[36][37] Im Rahmen dieser Kooperationen kam es in der Vergangenheit u.a. zu einer eindeutigen Irreführung der Verbraucher und somit einem Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (Az: I ZR 33/04 u. 97/04 vom 26. Oktober 2006).[38] Des Weiteren werfen Kritiker Krombacher und dem WWF mangelnde Transparenz der Finanzierungsstrukturen, Augenwischerei sowie Umwelt-Marketing vor, das vor allem auf den Produktverkauf gerichtet sei und nicht auf ein dauerhaftes soziales oder gesellschaftliches Engagement.[39][40][41]

Am 20. April 2012 erschien das WWF-kritische Buch Schwarzbuch WWF von Huismann. Huismann kritisiert in seinem Buch die Nähe des WWF zur Industrie, dessen koloniale Vergangenheit und Intransparenz sowie die Beteiligung an ökologisch umstrittenen Projekten.[42] Die Zusammenarbeit mit Großkonzernen bezeichnet Huismann als Grünen Ablasshandel. Der WWF sitze in verschiedensten Gremien, wo Konzerne Zertifikate über nachhaltige Produktion erhalten, während sie gleichzeitig die Urwälder vernichten und die Umwelt mit Chemikalien vergiften. Unter den Schutzprojekten für Tiger, Gorillas usw. würden ferner immer wieder die indigenen Völker leiden. Diese Völker würden aus den Schutzgebieten, ihren angestammten Siedlungsgebieten, vertrieben.[43] Der WWF bezeichnet die Anschuldigungen von Huismann als „Halbwahrheiten“. Der WWF übte schon vor Erscheinen des Buches massiv Druck auf den Verlag Random House aus, um eine Veröffentlichung zu verhindern.[44] Das Schwarzbuch war dann eine Woche überall erhältlich. Dann ließ der WWF großen Buchhändlern über eine Anwaltskanzlei in einem Schreiben Unterlassungsansprüche geltend machen.[45][46] Die großen Buchhändler wie Amazon, Thalia, Libri, KNV und Weltbild nahmen das Buch daraufhin ohne jeglichen Hinweis aus dem Sortiment. Obwohl der WWF bislang keine einstweilige Verfügung gegen das Schwarzbuch erwirken konnte und eine Verhandlung vor dem Landgericht Köln erst am 15. Juni angesetzt war und der Verkauf damit nicht verboten war, verschwand es dennoch von großen Teilen des Marktes. Die FAZ sprach deshalb genauso wie Burkhardt Müller-Sönksen, medienpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, von einer Selbstzensur der Großhändler. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (DJU) warf dem WWF Zensur vor.

Über den Verlag Random House konnte es weiterhin bezogen werden. Auch buchhandel.de, die Börsenverein des Deutschen Buchhandelstochter MVB und andere kleinere Händler boten das Buch weiter an. Am 2. Juni machte die FAZ die Vorgänge öffentlich. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Verlag bereits ca. 5000 Bücher verkauft.

Die Affäre wurde in der Folge von zahlreichen Printmedien wie z.B. auch Stern und Focus aufgegriffen. Die Buchhändler Osiander und eBuch zeigten eine andere Reaktion auf die Affäre:[47] Der Regionalfilialist Osiander hatte alle seine Buchläden angewiesen ein Plakat auszuhängen. Auf dem Plakat stand Der Buchhandel kuscht vor dem WWF!Wir nicht!. Osiander stellte auf Bitte der buchhändlerischen Genossenschaft das Plakat allen Buchhändlern neutralisiert zur freien Verfügung.

Am 15. Juni entschied das Landgericht Köln, nur einem von vierzehn Unterlassungsbegehren des WWF nachzukommen.[48] Die fragliche Passage muss bei einem Nachdruck entfernt werden. Das Buch selbst bzw. die Erstausgabe bleibt weiterhin lieferbar und darf uneingeschränkt verkauft werden. Bis zum 20. Juli haben die Streit-Parteien Zeit, eine einvernehmliche Fassung zu finden. Falls keine einvernehmliche Lösung gefunden wird, entscheidet das Gericht. Die FAZ vermutete, dass der Gerichtsstreit genügend Aufmerksamkeit erzeugt habe, um den Verkauf anzukurbeln.

Am 26. Juli 2012 kam es zu einer außergerichtlichen Einigung zwischen WWF, Verlag und Autor.[49] Für die 3. Auflage des Buches kommt es zur Streichung oder Überarbeitung von 21 Textpassagen. Einzige wesentliche Änderung ist, dass ein Interview mit der WWF-Mitarbeiterin Dörte Bieler entfällt. Dieses Interview musste bereits nach der Gerichts-Entscheidung am 15. Juni in der 2. Buchauflage gestrichen werden. Die vorhandenen Bücher der beiden ersten Auflagen dürfen vom Handel ohne Auflagen weiter verkauft werden. Der Verlag verkaufte bis zur Einigung bereits 25.000 Exemplare. Laut Süddeutsche Zeitung bleiben die Kernaussagen des Buches bestehen, in Details gebe es zukünftig Veränderungen und Ergänzungen. Die Grundaussage des Buches, dass der WWF für Umweltsünder-Unternehmen als "Grünwaschanlage" diente, blieb durch außergerichtliche Einigung unberührt. Die Süddeutsche Zeitung titelte deshalb auch: Grünwaschanlage bleibt Grünwaschanlage.

Am 26. Mai 2012 brachte die Zeitschrift Der Spiegel den Bericht Kumpel der Konzerne.[50] Darin wird dem WWF u.a. vorgeworfen, er unterlaufe seine eigenen Standards. So konnte der WWF im Juni 2011 nur bei 8.000 Tonnen von 85.000 Tonnen RTRS-zertifizierten Sojas die Herkunft nachweisen. Diese 8.000 Tonnen stammen von zwei Farmen von Grupo Amaggi, des Agrarunternehmens der Familie Maggi, dem größten Sojaproduzenten der Welt. Diese Farmen befinden sich auf gerodetem Savannen-Urwald im brasilianischen Mato Grosso. Erst 2005 wurde Blairo Maggi, 2003–2010 Gouverneur von Mato Grosso und Firmenchef von Grupo Amaggi, von Greenpeace wegen seiner Urwaldrodungen noch die Goldene Kettensäge verliehen. Ob bei diesen Sojalieferungen überhaupt irgendwelche Standards eingehalten wurden, ist nicht nachprüfbar.

Im Juli 2012 wurde Spaniens König Juan Carlos I. nach 44 Jahren der Titel des Ehrenpräsidenten der spanischen Sektion indirekt[51] aberkannt. 94 Prozent der Mitglieder von WWF-Spanien beschlossen bei einer außerordentlichen Hauptversammlung in Madrid, das Ehrenamt in Spanien komplett abzuschaffen.[52] Der Monarch hatte zuvor an einer Elefantenjagd teilgenommen.[53] Trophäenjagd wird allerdings beim WWF toleriert, falls sie Teil eines integrierten, umfassenden Schutz- und Nutzungskonzeptes ist.[54]

Filmdokumentationen[Bearbeiten]

  • Völkerbund zum Schutz der Tiere. WWF – Porträt einer Naturschutz-Organisation. Fernsehdokumentation von Heinz Sielmann, ARD 1983, ca. 45 Minuten.
  • Lachsfieber. Fernseh-Dokumentarfilm von Wilfried Huismann und Arno Schumann, ARD 2010, 43 Minuten.[55]
  • Der Pakt mit dem Panda. Fernseh-Dokumentarfilm von Wilfried Huismann, ARD 2011, 45 Minuten.[56]

Literatur[Bearbeiten]

  • Alexis Schwarzenbach: WWF – Die Biografie. 50 Jahre Naturschutz im Zeichen des Pandabären. Heyne, München 2011, ISBN 978-3-89910-491-2 (Rezension).
  • Klaus-Henning Groth, WWF Deutschland (Hrsg.): Das große Buch des WWF - 40 Jahre Naturschutz für und mit den Menschen, Tecklenborg, Steinfurt 2003, ISBN 978-3-934427-37-2 (= Edition Rasch und Röhring)
  • Wilfried Huismann: Schwarzbuch WWF: dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2012, ISBN 978-3-579-06675-2.
  • Jens Glüsing, Nils Klawitter:  Kumpel der Konzerne. In: Der Spiegel. Nr. 22, 2012 (online). 26. Mai 2012, S. 62–67: „Der WWF ist die mächtigste Naturschutzorganisation der Welt. Doch die Bilanz seiner Arbeit ist dürftig: Vieles, was er macht, nützt eher der Industrie als der Umwelt oder bedrohten Tierarten.“

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikinews: Portal:WWF – in den Nachrichten
 Commons: WWF – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: WWF – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschäftsbericht 2006 für WWF International und das WWF Netzwerk
  2. Wildlife Fund Pins Wrestling Federation (Archivversion) (Version vom 14. November 2006 im Internet Archive)
  3. Der WWF - WWF Jugend - Welche Ziele verfolgt der WWF? In: wwf-jugend.de. WWF Deutschland, abgerufen am 16. Mai 2013.
  4. What was the original motivation of the founders? (Version vom 7. März 2008 im Internet Archive) (Webarchiv)
  5. a b WWF – Who we are
  6. Vgl. "WWF - Partner der Wirtschaft", WWF-Publikation von 2002, PDF, abgerufen am 28. Feb. 2011
  7. Giant Panda – Evolution of a symbol. WWF, abgerufen am 14. April 2011 (englisch).
  8. WWF: WWF in the 60's
  9. WWF Structure
  10. wwf.ch: Die Gründer des WWF. (PDF; 408 kB) vom Juni 2004
  11. Günter Murr, Entwicklung und Handlungsmöglichkeiten von Umweltverbänden in der internationalen Politik, oekom verlag, München 1996, S. 51
  12. Vgl. WWF-Jahresbericht 2012 www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Jahresbericht-2011-2012_WEB.pdf
  13. Geschichte des WWF Deutschland
  14. http://www.wwf.de/ueber-uns/unser-leitbild/
  15. Geschäftsbericht 2006 WWF Deutschland (PDF; 2,3 MB)
  16. Jahresbericht 2008 (PDF; 3,8 MB)
  17. http://www.talk2move.de/partner/wwf-deutschland/
  18. http://www.wesser.de/kunden/unsere-partner.html
  19. http://www.dialoger.info/index.php?id=referenzen
  20. www.transparency.de, abgerufen am 6. März 2014
  21. WWF Schweiz, Leistungsbericht 2009, PDF, abgerufen am 9. Dezember 2010
  22. NZZ Online: Umweltschutz auch als Business, 19. April 2011, abgerufen am 1. Juli 2011
  23. NDR: Die bewegte Geschichte des WWF, 2. Mai 2011, abgerufen am 1. Juli 2011
  24. The Ecologist: WWF and Monsanto - is GM soy now okay?, 19. Juni 2009, abgerufen am 27. Juni 2011
  25. Rettet den Regenwald e.V.: Protestbrief des Deutschen Naturschutzringes an den WWF, 4. April 2011, abgerufen am 27. Juni 2011
  26. Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): Nachhaltige Gentech-Soja – ein Fall von Verbrauchertäuschung, abgerufen am 27. Juni 2011
  27. WWF Deutschland: Gentechnisch veränderte Pflanzen sind keine Option, abgerufen am 27. Juni 2011
  28. Spiegel Online: Vorwürfe gegen den WWF - Sturm im Pandaland, abgerufen am 30. Juli 2011
  29. DOKU KRITISIERT DEN WWF: Ein Panda mit Kratzern. die tageszeitung, 22. Juni 2011, abgerufen am 12. November 2011.
  30. Der WWF-Faktencheck im Detail, abgerufen am 25. Juni 2011
  31. Der WWF klärt auf, abgerufen am 25. Juni 2011
  32. wwf.de
  33. http://www.welt.de/newsticker/news3/article108382869/Buchautor-muss-Schwarzbuch-WWF-entschaerfen-Grundkritik-bleibt.html
  34. nullzeit.at: Lachsfieber: Wie der WWF das Sterben der Meere unterstützt, abgerufen am 12. Juli 2011
  35. Youtube: Lachsfieber, Link zur Dokumentation, abgerufen am 12. Juli 2011
  36. WWF und Krombacher starten neue Kooperation zum Wald- und Klimaschutz, abgerufen am 16. Juli 2011
  37. DER SPIEGEL 23/2006: Kritik an Krombacher, abgerufen am 16. Juli 2011
  38. Wettbewerbsrechtlich kritisch - Kampagne "saufen für den Regenwald", abgerufen am 16. Juli 2011
  39. "Nur ein Heftpflaster" Fotograf und Naturschützer Karl Ammann kritisch, abgerufen am 16. Juli 2011
  40. CharityWatch: Verbraucher werden für dumm verkauft, abgerufen am 16. Juli 2011
  41. DER SPIEGEL 23/2006: Kritik an Krombacher, abgerufen am 16. Juli 2011
  42. FAS: "Buchhandel kuscht vor WWF (PDF; 893 kB)" 3. Juni 2012. S. 1.
  43. Huismann: Schwarzbuch WWF. Gütersloh 2012
  44. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/druck-auf-buchhaendler-wwf-draengt-kritisches-buch-vom-markt-11771956.html, abgerufen am 7. Juni 2012
  45. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/druck-auf-buchhaendler-wwf-draengt-kritisches-buch-vom-markt-11771956.html, abgerufen am 7. Juni 2012
  46. http://www.buchreport.de/nachrichten/handel/handel_nachricht/datum/2012/06/03/das-verschwundene-schwarzbuch.htm, abgerufen am 7. Juni 2012
  47. http://www.buchreport.de/nachrichten/handel/handel_nachricht/datum/2012/06/06/wir-kuschen-nicht.htm, abgerufen am 7. Juni 2012
  48. http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/meinungsfreiheit-schwarzbuch-wwf-bleibt-lieferbar-11787681.html
  49. http://www.sueddeutsche.de/medien/einigung-im-streit-um-schwarzbuch-wwf-gruenwaschanlage-bleibt-gruenwaschanlage-1.1423287
  50. Jens Glüsing, Nils Klawitter: Kumpel der Konzerne. Der Spiegel 22/2012: 62–67.
  51. Nach umstrittener Elefantenjagd – WWF sagt: Adios Juan Carlos
  52. http://www.stern.de/politik/ausland/nach-juan-carlos-umstrittener-elefantenjagd-wwf-saegt-spaniens-koenig-ab-1862591.html
  53. Spiegel Online vom 21. Juli 2012: Ehrenpräsidentschaft: WWF Spanien entthront König Juan Carlos
  54. Trophäenjagd
  55. Wilfried Huismann (2010): Lachsfieber, abgerufen am 12. Juli 2011
  56. ARD: ARD Dokumentation: Der Pakt mit dem Panda. Abgerufen am 4. Juni 2012.