Piacenza Calcio 1919

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Piacenza Calcio 1919
Vereinswappen von Piacenza Calcio 1919
Basisdaten
Name Piacenza Calcio 1919 S.r.l.
Sitz Piacenza, Italien
Gründung 1919
als Piacenza FC
2012 (Neugründung)
als Lupa Piacenza
Farben rot-weiß
Präsident ItalienItalien Marco Gatti
Website www.piacenzacalcio.it
Erste Mannschaft
Trainer ItalienItalien Arnaldo Franzini
Stadion Stadio Leonardo Garilli
Plätze 21.668[1]
Liga Serie C, Gruppe A
2016/17 6. Platz (Lega Pro, Gruppe A)
Heim
Auswärts
Alternativ

Piacenza Calcio 1919 S.r.l., bekannt als Piacenza Calcio, ist ein italienischer Fußballverein aus der emilianischen Stadt Piacenza. Er ist der direkte Nachfolgeverein des 2012 neugegründeten Piacenza FC S.p.A..

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts gab es in der italienischen Stadt Piacenza, gelegen im Gebiet Emilia-Romagna, zahlreich kleine Vereine. Viele dieser kleinen Clubs schlossen sich im Jahr 1919 zu einem Verein namens Piacenza Calcio zusammen. Initiiert wurde diese Maßnahme von einer Gruppe von Studenten und Arbeitnehmern. Einer dieser Studenten, der 18-jährige Giovanni Dosi wurde erster Präsident des neu gegründeten Vereins. Als Vereinsfarben wählte der Vorstand die Farben Rot und Weiß, welche ebenfalls die Farben der Stadt Piacenza sind.

Gleich in seiner ersten Saison im Ligabetrieb, 1919/20, gelang der Aufstieg aus der Promozione der Aufstieg in die Prima Categoria, die zweite Liga im damaligen italienischen Fußball, nachdem man in der Tabelle den FC Parma und AC Reggiana hatte hinter sich lassen können. Als die Serie A als höchste italienische Spielklasse ins Leben gerufen wurde, wurde Piacenza Calcio in die Seconda Divisione, die damalige dritte Liga, abgestuft. In den folgenden Jahren rangierte Piacenza Calcio immer im vorderen Mittelfeld der heutigen Lega Pro Prima Divisione, ohne jedoch den Sprung in die Serie B zu schaffen.

Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1943 und 1945 wurden aufgrund des Zweiten Weltkrieges, in den Italien auf Seiten Hitlerdeutschlands involviert war, keine Ligaspiele ausgetragen. Nachdem Piacenza Calcio in der letzten Saison vor der erzwungenen Pause Platz 7 in der Serie C belegte, schaffte das Team gleich in der ersten Spielzeit nach Ende des verheerendsten Konfliktes der Neuzeit den Sprung in die Serie B. Dort rangierte man am Ende in der Girona B, in einer Gruppe mit heutigen Erstligisten wie Udinese Calcio, die AC Parma und die AC Siena, auf Rang 12, was den sicheren Klassenerhalt bedeutete. In die Serie A aufsteigen konnte in dieser Saison die AS Lucchese Libertas, während die AC Mestre, die AS Forlì und die AC Cesena in die Serie C absteigen mussten. In der darauffolgenden Saison musste man wieder den Gang in die Serie C antreten, nachdem in der Tabelle nur Rang 9 belegt wurde und die Mannschaften auf den Plätzen 8 bis 17 abstiegen. Ebenfalls in die Drittklassigkeit mussten unter Anderem AC Mantova, Udinese Calcio und FBC Treviso. In der Spielzeit 1954/55 musste Piacenza Calcio sogar in die IV Serie, die von 1952 bis 1959 als Ergänzung zur Serie C bestand, absteigen. Nach einem erneuten kurzen Intermezzo in der dritten Liga stieg der ehemals zweitklassige Verein in der 1960/61 in die Serie D ab, was den bisherigen Negativhöhepunkt der Vereinsgeschichte bedeutete.

Ständiger Wechsel zwischen Serie C1 und Serie B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach drei Jahren in der Serie D gelang Piacenza Calcio in der Spielzeit 1963/64 der Wiederaufstieg in die Serie C, übrigens zusammen zum Beispiel mit FC Crotone, FBC Treviso und Ternana Calcio. Gleich in der ersten Saison nach dem Wiederaufstieg schaffte Piacenza Rang 6. Nachdem man bereits 1967/68 mit einem zweiten Platz hinter Como Calcio knapp am Aufstieg gescheitert war, gelang die Rückkehr in die Serie B im Jahr darauf durch einen ersten Platz mit sechs Punkten Vorsprung vor der US Triestina. Doch zusammen mit der AC Reggiana und dem CFC Genua 1893 musste man sofort wieder in die Serie C zurück. Fünf Jahre später gelang dann der Wiederaufstieg in die zweite italienische Fußballliga, doch der Wiederabstieg folgte erneut nur ein Jahr später. Als im Jahre 1978 die Serie C in Serie C1 (dritte Liga) und Serie C2 (vierte Liga) unterteilt wurde, konnte sich Piacenza für die heutige Lega Pro Prima Divisione, damals Serie C1, qualifizieren. Nach fünf Jahren in der dritten Liga folgte 1983 der Abstieg in die Serie C2. Doch schon ein Jahr darauf fand man sich wieder in der Serie C1. Dort konnte sich die Mannschaft nun etablieren und feierte 1987 den neuerlichen Aufstieg in die Serie B. Nach einigen erneuten Ligenwechseln fand man nun in der Serie B seinen Platz und erreichte in der Spielzeit 1992/93 durch einen dritten Rang zusammen mit der AC Reggiana, der US Cremonese und der US Lecce den Aufstieg in die Serie A.

Entwicklung seit 1993[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem 1993 der Sprung in die Serie A gelang, folgte in der nächsten Saison der sofortige Wiederabstieg. Nach Platz 1 in der Serie B war man jedoch schon ein Jahr später wieder in der ersten Liga vertreten. Diesmal konnte sich Piacenza Calcio sogar fünf Jahre in der höchsten Spielklasse halten, wobei man in der Saison 1996/97 Relegationsspiele gegen den Abstieg gegen Cagliari Calcio bestreiten musste, wo man sich durchsetzen konnte. 1999/2000 folgte dann mit 18 Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz der Abstieg aus der Serie A, in die der Verein aber erneut schon nach einem Jahr wieder zurückkehren konnte. In den folgenden zwei Jahren sah man Piacenza zum bisher letzten Mal in der Serie A, nachdem die Mannschaft nach dem Abstieg 2003 sich noch nicht wieder für die Serie A qualifizieren konnte. Einmal, 2006/07, scheiterte Piacenza mit Platz vier nur knapp am Aufstieg, den in dieser Saison Juventus Turin, durch den im Vorjahr aufgedeckten Wettskandal in die Serie B zurückversetzt, SSC Neapel nach überstandener Insolvenz und der CFC Genua schafften. Nach einigen Jahren im Mittelfeld der Serie B musste der Verein 2011 den Gang in die Drittklassigkeit antreten, nachdem in der Serie B 2010/11 nur der 19. und viertletzte Platz erreicht wurde und man in Abstiegs-Play-Outs dem UC AlbinoLeffe unterlag. Ein Jahr später folgte dann sogar der Absturz in die vierte Liga.

Nach dem Abstieg aus der dritten Liga folgte der finanzielle Zusammenbruch des Vereins und ein Neuanfang: Der Piacenza FC S.p.A. wurde 2012 durch die neugegründete Lupa Piacenza S.s.d.r.l. ersetzt, welche fortan als Nachfolgeverein des Traditionsklubs tätig war. Die erste Saison spielte man in der sechstklassigen Gruppe A der Eccellenza Emilia-Romagna. Es gelang der sofortige Aufstieg in die Serie D. Im Sommer 2013 wurde der Verein in Piacenza Calcio 1919 S.s.d.r.l. umbenannt und ist seither unter diesem aktiv (2016 wurde lediglich die Rechtsform in S.r.l. geändert). Nachdem man die Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 in der Serie D auf dem dritten bzw. vierten Rang abschloss, qualifizierte man sich stets für die Play-Offs, unterlag jedoch beide Male. In der Saison 2015/16 dominierte man daraufhin die Gruppe B der vierten Liga und wurde mit 16 bzw. 32 Punkten Vorsprung auf den Zweit- bzw. Drittplatzierten souverän Meister und sicherte sich somit den Aufstieg in die drittklassige Lega Pro.

Vereinsnamenhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namenshistorie
Zeitraum Vereinsname
1919–2012 Piacenza FC
2012–2013 Lupa Piacenza
2013– Piacenza Calcio 1919

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationale Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eccellenza Emilia-Romagna
    • Meisterschaften: 2012/13

* Aufgrund einer Reform stieg aus den vier Gruppen der Spielzeit 1951/52 nur einer der Meister auf. Piacenza belegte in der Aufstiegsrunde den zweiten Platz und verblieb damit in der Serie C.

Internationale Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torschützenkönige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nat. Spieler Wettbewerb Spielzeit Tore
ItalienItalien Silvano Mari Serie C 1953/54 22
ItalienItalien Gastone Bean Serie C 1955/56 23
ItalienItalien Bruno Zanolla Serie C 1974/75 23
ItalienItalien Sante Crepaldi Serie C1 1978/79 17
ItalienItalien Giuliano Fiorini Serie C1 1979/80 21
ItalienItalien Nicola Caccia Serie B 2000/01 23
ItalienItalien Dario Hübner Serie A 2001/02 * 24 *

*0zusammen mit David Trezeguet (Juventus Turin)

Vereinssymbolik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Stadt Piacenza
Wappen des Vereins seit den 1980er Jahren

Farben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die offiziellen Vereinsfarben Rot und Weiß sind dem Stadtwappen entnommen und werden seit der Gründung 1919 verwendet. Die Heimtrikots sind traditionell in rot gehalten und weiß akzentuiert, die Auswärtstrikots sind in weiß gehalten und rot akzentuiert. Seit den 1990er Jahren hatte sich Blau als weitere Farbe etabliert, unter anderem für die dritten bzw. Ausweichtrikots. Das Blau wurde mit den Jahren jedoch immer dunkler, sodass sich seit Mitte der 2000er Jahre Schwarz als alternative Farbe etabliert hat.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erstes Vereinswappen diente eine ovale Form mit Inhalten des Stadtwappens (weißer Würfel auf rotem Grund sowie Vierung) und dem Text „Piacenza F.B.C.“. In den 1970er Jahren wurde ein Wappen in Form eines rot-weiß-karierten Balls mit einem darin befindlichen „P“ eingeführt. In den 1980er Jahren folgte dann das aktuelle Vereinswappen in rot-weiß mit dem Schriftzug „Piacenza Calcio“ sowie der kapitolinischen Wölfin, die sich ebenfalls im Stadtwappen befindet.

Hymne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Neugründung im Jahr 2012 wird die im piacentinischen Dialekt komponierte Hymne „T’al digh in piasintëin“ (italienisch: Te lo dico in piacentino) als offizielles Vereinslied genutzt.[2] Sie wurde 1942 von Gianni Levoni interpretiert und diente damals vermutlich der Stadt und der Provinz Piacenza als Hymne.[2] Für den Verein wurde sie von der Dialekt-Sängerin Gianna Casella neu interpretiert, die kurze Zeit später verstarb.[2]

Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 3. September 2017[3]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 ItalienItalien Ermanno Fumagalli 23.03.1982
12 ItalienItalien Nicolò Criscione 04.03.1999
22 ItalienItalien Mattia Lanzano 04.07.1990
02 ItalienItalien Diego Di Cecco 01.07.1996
03 ItalienItalien Christian Mora 31.12.1997
04 ItalienItalien Antonio Pergreffi 06.05.1988
05 ItalienItalien Edoardo Masciangelo 08.07.1996
06 ItalienItalien Jacopo Silva (C)Kapitän der Mannschaft 20.08.1991
13 ItalienItalien Francesco Bini 02.01.1989
15 ItalienItalien Ilario Furlotti 01.11.1999
17 ItalienItalien Roberto Masullo 17.06.1992
19 ItalienItalien Davide Bertoncini 09.05.1991
20 ItalienItalien Daniele Sarzi Puttini 08.06.1996
21 ItalienItalien Alessandro Castellana 28.01.1995
08 ItalienItalien Alex Pederzoli 06.03.1984
14 ItalienItalien Massimo Carollo 23.06.1998
18 ItalienItalien Simone Della Latta 07.03.1993
23 ItalienItalien Tommaso Morosini 08.10.1991
24 ItalienItalien Jacopo Segre 17.02.1997
26 ItalienItalien Jacopo Scaccabarozzi 18.11.1994
07 ItalienItalien Andrea Nobile 28.03.1991
09 ItalienItalien Niccolò Romero 18.03.1992
10 ItalienItalien Jacopo Ferri 05.04.1995
11 ItalienItalien Simone Corazza 13.06.1994
25 ItalienItalien Giacomo Zecca 06.07.1997

Trainer- und Funktionsstab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 23. August 2017[4]

Nat. Name Funktion
Trainerstab
ItalienItalien Arnaldo Franzini Cheftrainer
ItalienItalien Gianfranco Baggi Co-Trainer
ItalienItalien Igor Bonazzi Co-Trainer
ItalienItalien Massimo Ferrari Torwarttrainer
Sportliche Leitung und Organisation
ItalienItalien Andrea Lussardi Teammanager
ItalienItalien Alessandro Brizzolesi Begleitender Direktor
Medizinisches Personal
ItalienItalien Giovanni Arata Mannschaftsarzt
ItalienItalien Rosario Brancati Mannschaftsarzt
ItalienItalien Paolo Fumi Physiotherapeut
ItalienItalien Mattia Tanzini Physiotherapeut

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainerhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cheftrainer
Nat. Name Amtszeit
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Technische Kommission 1919–1922
UngarnUngarn Istvàn Hinko 1922–1923
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Technische Kommission 1923–1927
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Francesco Mattuteia 1927–1929
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Technische Kommission 1929–1932
UngarnUngarn Armand Halmos 1932
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Technische Kommission 1932–1933
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Carlo Corna 1933–1938
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Guglielmo Zanasi 1938–1939
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alberto Dotti 1939–1940
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Technische Kommission 1940–1941
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Angelo Arcari 1941–1942
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Technische Kommission 1942–1943
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Dante Germagnoli 1943–1944
Unterbrechung durch Zweiten Weltkrieg
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Sandro Puppo 1945
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Renato Bodini 1945–1946
ItalienItalien Italo Rossi 1947–1948
ItalienItalien Antonio Benassi 1948
ItalienItalien Enzo Melandri 1948
ItalienItalien Giuseppe Marchi 1948–1949
ItalienItalien Bruno Barbieri 1949–1951
UngarnUngarn János Neu 1951
Cheftrainer
Nat. Name Amtszeit
ItalienItalien Mariano Tansini 1951–1953
ItalienItalien Guglielmo Trevisan 1953
ItalienItalien Bruno Arcari 1953
ItalienItalien Attilio Kossovel 1953–1955
ItalienItalien Giuseppe Antonini 1955
ItalienItalien Ercole Bodini 1955–1957
ItalienItalien Oreste Barale 1957–1958
ItalienItalien Sergio Rampini 1958–1959
ItalienItalien Alfredo Notti 1959
ItalienItalien Sergio Rampini 1959
TschechoslowakeiTschechoslowakei Július Korostelev 1959–1961
ItalienItalien Dario Cozzani 1961
ItalienItalien Sergio Rampini 1961
ItalienItalien Ivano Corghi 1961–1963
ItalienItalien Francesco Meregalli 1963–1965
ItalienItalien Enrico Radio 1965–1966
ItalienItalien Sandro Puppo 1966–1967
ItalienItalien Leo Zavatti 1967–1968
ItalienItalien Alberto Molina 1968–1969
ItalienItalien Enrico Radio 1969
ItalienItalien Bruno Arcari 1969–1971
ItalienItalien Angelo Franzosi 1971
ItalienItalien Alberto Molina 1971–1972
Cheftrainer
Nat. Name Amtszeit
ItalienItalien Giancarlo Cella 1972–1974
ItalienItalien Giovan Battista Fabbri 1974–1976
ItalienItalien Giovanni Invernizzi 1976
ItalienItalien Ezio Galbiati 1976–1978
ItalienItalien Sergio Montanari 1978
ItalienItalien Bruno Fornasaro 1978–1979
ItalienItalien Romano Mattè 1979–1980
ItalienItalien Giacomo Losi 1980–1981
ItalienItalien Bruno Fornasaro 1981
ItalienItalien Sergio Montanari 1981
ItalienItalien Pier Luigi Meciani 1981–1982
ItalienItalien Stefano Angeleri 1982–1983
ItalienItalien Sergio Montanari 1983
ItalienItalien Battista Rota 1983–1988
ItalienItalien Enrico Catuzzi 1988
ItalienItalien Attilio Perotti 1988–1989
ItalienItalien Giorgio Rumignani 1989–1990
ItalienItalien Luigi Cagni 1990–1996
ItalienItalien Bortolo Mutti 1996–1997
ItalienItalien Vincenzo Guerini 1997–1998
ItalienItalien Giuseppe Materazzi 1998–1999
ItalienItalien Luigi Simoni 1999–2000
Cheftrainer
Nat. Name Amtszeit
ItalienItalien Daniele Bernazzani 2000
ItalienItalien Maurizio Braghin
ItalienItalien Walter Novellino 2000–2002
ItalienItalien Andrea Agostinelli 2002–2003
ItalienItalien Luigi Cagni 2003–2004
ItalienItalien Giuseppe Iachini 2004–2007
ItalienItalien Felice Secondini 2007
ItalienItalien Gian Marco Remondina
ItalienItalien Mario Somma 2007–2008
ItalienItalien Stefano Pioli 2008–2009
ItalienItalien Fabrizio Castori 2009
ItalienItalien Massimo Ficcadenti 2009–2010
ItalienItalien Armando Madonna 2010–2011
ItalienItalien Massimo Cerri 2011
ItalienItalien Francesco Monaco 2011–2012
ItalienItalien Carlo Sozzi 2012
ItalienItalien William Vialli 2012–2013
ItalienItalien Roberto Venturato 2013–2014
ItalienItalien William Vialli 2014
ItalienItalien Francesco Monaco 2014–2015
ItalienItalien Luciano De Paola 2015
ItalienItalien Arnaldo Franzini 2015–

Spielstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadio Comunale di Piacenza[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Jahr nach seiner Gründung bezog der Piacenza FC das Stadio Comunale di Piacenza als Heimspielstätte. Das im Volksmund nach dem gleichnamigen Stadtteil genannte Stadio Barriera Genova wurde 1920 nach dem Aufstieg Piacenzas in die Prima Categoria neu errichtet und mit einem Freundschaftsspiel gegen die AC Mailand am 20. September eröffnet. Aufgrund von Baufälligkeit und einem durch versagenden Beton verursachten Unfall, der einen Toten zur Folge hatte, beschloss die Stadt Piacenza den Bau eines neuen Stadions im Stadtteil Galleana. Das letzte Spiel im Stadio Comunale, in dem auch die AS Pro Piacenza seit 1947 spielte fand im Juni 1969 statt. Danach wurde das Stadion abgerissen und Fläche für Wohnungsneubauten geschaffen.

Stadio Leonardo Garilli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Stadio Leonardo Garilli

Seit 1969 trägt Piacenza Calcio 1919 seine Heimspiele im Stadio Leonardo Garilli aus. Die erste Partie fand am 31. August 1969 im Zuge der Pokal-Gruppenphase gegen die AC Turin statt. Feierlich eröffnet wurde die Spielstätte erst drei Wochen später im Ligabetrieb gegen die AC Perugia. Zur Eröffnung trug das im Stadtteil Gallena stehende Stadion den Namen Stadio Galleana, wurde 1997 allerdings in Stadio Leaonardo Garilli umbenannt, nachdem der langjährige Präsident Leonardo Garilli kurz zuvor verstorben war. Das Stadion verfügt über ein 105 × 65 Meter großes Spielfeld sowie eine Leichtathletikanlage und bietet seit dem ersten Aufstieg Piacenzas in die Serie A und einer damit einhergehenden Renovierung im Jahr 1993 Platz für 21.668 Zuschauer.[1] Im Stadio Leonardo Garilli spielt neben Piacenza Calcio 1919 auch der Lokalrivale AS Pro Piacenza.

Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stadio Leonardo Garilli. In: piacenzacalcio.it. Piacenza Calcio 1919 S.r.l., abgerufen am 3. Februar 2017 (italienisch).
  2. a b c Storia. In: piacenzacalcio.it. Piacenza Calcio 1919 S.r.l., abgerufen am 23. August 2017 (italienisch).
  3. Prima Squadra. In: piacenzacalcio.it. Piacenza Calcio 1919 S.r.l., abgerufen am 3. September 2017 (italienisch).
  4. Staff Tecnico. In: piacenzacalcio.it. Piacenza Calcio 1919 S.r.l., abgerufen am 23. August 2017 (italienisch).