Ebolafieber

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Klassifikation nach ICD-10
A98.4 Ebola-Viruskrankheit
ICD-10 online (WHO-Version 2013)

Ebolafieber ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit, die durch das Ebolavirus hervorgerufen wird. Die Bezeichnung geht auf den Fluss Ebola in der Demokratischen Republik Kongo zurück, in dessen Nähe diese Viren 1976 den ersten allgemein bekannten, großen Ausbruch verursacht hatten.

Das Ebolafieber verläuft nach bisherigem Wissensstand in 50 bis 90 Prozent aller Fälle tödlich. Als Therapie stehen bislang lediglich Maßnahmen zur Bekämpfung oder Linderung einzelner Krankheitssymptome zur Verfügung.

Erreger[Bearbeiten]

Hauptartikel: Ebolavirus
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Ebolaviren
Elektronenmikroskop-Aufnahme eines Ebolavirus

Es werden fünf Spezies in der Gattung Ebolavirus unterschieden: Zaire (EBOV), Sudan (SUDV), Reston (RESTV), Taï Forest (TAFV, früher Elfenbeinküste bzw. Côte d’Ivoire Ebolavirus) und Bundibugyo Ebolavirus (BDBV). Außer dem Reston Ebolavirus lösen alle anderen vier Spezies beim Menschen hämorrhagisches Fieber aus. 50 bis 90 % der Erkrankten sterben daran, in Einzelfällen z. B. bei Infektionen mit der Virusspezies BDBV ist die Letalitätsrate auch geringer.[1] Aufgrund der hohen Letalität und Infektionsgefahr wird der Erreger in die höchste Risikogruppe 4 nach der Biostoffverordnung eingeordnet (lediglich die Virusspezies RESTV ist der Risikogruppe 2 zugeordnet).

Das natürliche Reservoir des Virus – der Reservoirwirt – ist bislang unbekannt.[2] Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass als Hauptwirt Nilflughunde in Frage kommen. In jüngster Zeit konnten Forscher aus dem Centre International de recherches Médicales de Franceville in Gabun entweder Virusbruchstücke oder Virusantikörper in sechs selbst nicht erkrankten Flughundearten nachweisen. Es handelte sich dabei um die Flughundearten Epomops franqueti, Hammerkopf (Hypsignathus monstrosus), Schmalkragen-Flughund (Myonycteris torquata), Micropteropus pusillus, Mops condylurus und Nilflughund (Rousettus aegyptiacus) aus einer Gegend, in der zuvor Schimpansen und Gorillas an Ebolafieber verendet waren.[3] In Teilen West- und Zentralafrikas werden diese Tiere als „Buschfleisch“ verzehrt. Es wird hinsichtlich dieses rohen Fleisches daher vom ungeschützten Kontakt und Verzehr abgeraten.[4][5]

Der Subtyp Reston löst in Makaken die Krankheit aus, eine Krankheitsauslösung beim Menschen wurde jedoch bislang nicht festgestellt.[6]

Übertragung[Bearbeiten]

Hauptartikel: Übertragung des Ebolavirus

Der Erreger kann von erkrankten Menschen, von Tieren (einschließlich des regional üblichen „Buschfleischs“) und von kontaminierten Gegenständen auf den Menschen übertragen werden. Grundsätzlich lassen sich diese Infektionswege primär durch Desinfektion von Gegenständen und Verzicht auf „Buschfleisch“, sekundär durch Isolierung der Erkrankten und Schutzkleidung für pflegende Angehörige und medizinisches Personal zuverlässig ausschalten. Nicht in allen Gegenden sind allerdings hierfür die nötigen Voraussetzungen erfüllt.

Diagnose[Bearbeiten]

Klinisch ist eine Ebolainfektion in ihrem Erscheinungsbild nicht eindeutig von einer Infektion mit dem Marburg-Virus unterscheidbar. Das Virus kann nur im Labor im Blut, im Urin oder im Speichel zweifelsfrei nachgewiesen werden. Als Goldstandard hat sich die Reverse Transkriptase-PCR etabliert, bei der bereits sehr wenige Viruskopien für einen sicheren Nachweis ausreichen. Auch ein Nachweis der speziellen Antikörper ist möglich, allerdings werden diese häufig erst im späteren Verlauf der Erkrankung gebildet, ihre Abwesenheit kann daher nicht als Ausschlusskriterium einer akuten Infektion gelten.

Symptome[Bearbeiten]

Hinsichtlich der Inkubationszeit sind verschiedene Angaben veröffentlicht worden.[7][8] Im Allgemeinen wird sie mit 2 bis 21 Tagen angegeben,[1][9] am häufigsten beträgt sie 8–10 Tage.[2] Nach Ablauf der Inkubationszeit treten Symptome ähnlich wie bei einer beginnenden Grippe auf. Dann folgen hämorrhagisches Fieber (hohes Fieber mit > 38,5 °C in Verbindung mit Blutungen), Leber- und Nierenfunktionsstörungen mit Ödemen, innere Blutungen, Blutungen ins Gewebe (blaue Flecken), blutiger Stuhl und Urin, Schockzustände und Kreislaufzusammenbrüche, Krämpfe und Lähmungserscheinungen, Übelkeit mit Erbrechen, Durchfall sowie Haut- und Schleimhautblutungen. Die Infektion breitet sich auf den ganzen Organismus aus und zerstört die kapillaren Blutgefäße. Insbesondere führen Blutungen im Magen-Darm-Kanal, in der Milz und in der Lunge zum Tode.

Behandlungseinrichtungen[Bearbeiten]

Isolationsgerät für Ebola-Infizierte 1976 in Zaire

An folgenden deutschen Kliniken werden Sonderisolierstationen für hochinfektiöse Patienten vorgehalten:[10]

In Österreich verfügt das Kaiser-Franz-Josef-Spital in Wien über eine Sonderisolierstation.[11]

Therapie[Bearbeiten]

Zur Behandlung wird eine symptomatische Therapie durchgeführt. Im Frühstadium gibt es vereinzelt Erfolge mit Rekonvaleszentenserum.

Im Zuge der Ebolaepidemie 2014 erfolgte erstmals die Behandlung von zwei US-amerikanischen Infizierten mit einem experimentellen Antikörper. Der Name des nicht zugelassenen Medikaments der Firma Mapp Biopharmaceutical aus San Diego lautet ZMapp. Es wurde erfolgreich an einigen Affen getestet und zeigte bei den beiden US-Amerikanern erstaunliche Verbesserungen innerhalb weniger Stunden.[12]

Mit Ebola-Virus infizierte Rhesusaffen und Makaken konnten noch bis zu 5 Tagen nach der Infektion durch den Einsatz stabiler gegen das L-Protein der RNA-Polymerase, das Virusprotein 24 und das Virusprotein 35 des Ebola-Virus gerichteter kurzer eingreifender Ribonukleinsäuremoleküle, sogenannter (small interfering RNA siRNA), gerettet werden. Von den mit siRNA behandelten 3 Rhesusaffen überlebten 2, von den 7 Makaken überlebten alle.[13][14]

Immunität[Bearbeiten]

Eine serologische Untersuchung von 4.349 Menschen in Gabun zeigt eine hohe Prävalenz von Antikörpern gegen die Virusspezies Zaire Ebolavirus (früher als ZEBOV, aktuell als EBOV abgekürzt). Mit Hilfe des ELISA-Verfahrens wurden Blutproben untersucht und bei 15,3 % der Proben wurde ein gegen EBOV gerichtetes Immunglobulin G (IgG) nachgewiesen. Weitere Untersuchungen zeigen, dass es sich um eine humorale und eine zelluläre Immunantwort handelt. Die untersuchten Personen leben sowohl in Gebieten, in denes es bereits Ausbrüche von Ebolafieber gab wie auch in Gebieten, in denen bisher keine Erkrankungen registriert wurden. Eine Schlussfolgerung der Studie ist, dass sie durch Kontakt mit dem Virus eine Immunität erlangt haben, ohne dass bei ihnen die Infektionskrankheit Ebolafieber diagnostizierbar ist. Der Kontakt zu Wildtieren als Wirt ist eine Möglichkeit für einen Kontakt mit dem Ebolavirus, erklärt jedoch nicht die hohe Prävalenz. Stattdessen wird angenommen, dass die Personen über Früchte, die mit dem Speichel der entsprechenden Tiere, wie z. B. Fledermäusen kontaminiert waren, mit dem Virus in Berührung gekommen sind. Die Frage, ob ein Mensch durch eine überstandene Ebolafieber-Erkrankung zumindest gegen die infektionsauslösende Ebolavirus-Spezies immun ist, wird durch die Studie nicht geklärt.[15]

Impfung[Bearbeiten]

September 2014 wird erstmals ein Impfstoff gegen das Ebolavirus vom National Institutes of Health der Vereinigten Staaten auf seine Verträglichkeit an zwanzig gesunden Probanden geprüft. Der Impfstoff besteht aus einem Schimpansen-Adenovirus, dem zusätzlich gentechnisch ein Ebola-Virusprotein eingepflanzt wurde, das eine Immunantwort auslöst. Der Schimpansen-Adenovirus wurde als Vehikel für das Ebola-Virusprotein ausgewählt, da er normalerweise keine Erkrankung beim Menschen auslöst. Der Impfstoff wurde von der schweizerisch-italienischen Biotechfirma Okairos entwickelt, die im Jahr 2013 vom Pharmakonzern GlaxoSmithKline übernommen wurde.[16]

Forschung[Bearbeiten]

Wissenschaftlern des USAMRIID gelang es im Jahre 2003, Mäuse durch Injektion von virusähnlichen Partikeln zu immunisieren. Anfang 2005 entdeckten Forscher um Steven Jones und Heinz Feldmann (University of Manitoba, Winnipeg, Kanada) eine erfolgreiche Impfung (aktive Immunisierung) bei Javaneraffen (Macaca fascicularis) mit einem abgeschwächten, lebenden, rekombinanten Vesiculären-Stomatitis-Virus (VSV), das auf seiner Oberfläche ein so genanntes Glycoprotein des Zaire-Ebolavirus-Stammes „Kikwit“ produziert. Nunmehr erhofft man sich eine baldige vorbeugende Impfmöglichkeit auch beim Menschen.

Forscher des US-Militärs haben 2010 ein Medikament, das die Virusreplikation hemmt, indem es sich an die RNA des Virus bindet, erfolgreich an Affen getestet. Dabei überlebten 60 % der Rhesusaffen und 100 % der vorher infizierten Makaken.[17]

2011 verkündeten Forscher des Scripps Research Institute Erfolge mit einem von ihnen entwickelten Antikörper. „Forscher haben erstmals einen Antikörper entdeckt, der den tödlichen Sudan-Stamm des Ebolavirus außer Gefecht setzt." Der Antikörper verhindert, dass das Virus in das Innere der Zellen gelangt. Das eröffne eine Möglichkeit, einen Impfstoff gegen die Krankheit zu entwickeln, berichten Forscher im Fachmagazin Nature Structural & Molecular Biology.“[18]

Die Estrogenrezeptormodulatoren Clomifen and Toremifen hemmen die Ebolaerkrankung in infizierten Mäusen.[19] Laut einer 2014 Studie verhindert das Herzmittel Amiodaron das Eindringen von Ebolaviren in Zellen zumindest im Reagenzglas.[20] [21]

Ausbrüche[Bearbeiten]

Dokumentiertes Auftreten und Epidemien der Ebola-Viruskrankheit[Bearbeiten]

Seit 1976 kam es wiederholt zu Ausbrüchen des Ebolafiebers. Insbesondere im tropischen Teil Afrikas kosteten diese Ausbrüche zahlreichen Personen das Leben:[22]

Karte zu den Ebolavirus-Epidemien in Afrika von 1976 bis 2008
CDC: Regionale Verteilung der bestätigten und verdächtigen Erkrankungsfälle während der Ebolafieber-Epidemie in Westafrika 2014[23]
Ebolavirus-Epidemie in Westafrika 2014
  • Zahl der infizierten Personen
  • Zahl der Todesfälle
Verlauf in Guinea 2014 (gestrichelt: inkl. Verdachtsfälle)
  • Bestätigte Erkrankungsfälle
  • Bestätigte Todesfälle
Verlauf in Liberia 2014 (gestrichelt: inkl. Verdachtsfälle)
  • Bestätigte Erkrankungsfälle
  • Bestätigte Todesfälle
Verlauf in Sierra Leone 2014 (gestrichelt: inkl. Verdachtsfälle)
  • Bestätigte Erkrankungsfälle
  • Bestätigte Todesfälle
Jahr Land Virus-Typ Fälle Tote Letalität in %
1976 Zaire (heute: Demokratische Republik Kongo) EBOV 318 280 88 % Aufgetreten in Yambuku im Bezirk Mongala im Norden des Zaire. Der Ausbruch der Krankheit wurde durch engen persönlichen Kontakt und durch die Verwendung von kontaminierten Nadeln und Spritzen in Krankenhäusern und Kliniken hervorgerufen.[24]
1976 Sudan (heute: Südsudan) SUDV 284 151 53 % Aufgetreten in Nzara und Maridi nahe Yambio. Die Krankheit wurde vor allem durch engen körperlichen Kontakt in den Krankenhäusern verbreitet. Zahlreiche Personen aus dem medizinischen Pflegepersonal wurden infiziert.[25]
1976 Vereinigtes Königreich SUDV 1 0 0 % Labor-Infektion eines Angestellten in Birmingham durch eine Nadelstichverletzung.[26]
1977 Zaire (heute: Demokratische Republik Kongo) EBOV 1 1 100 % Berichtet wird über einen Ausbruch in Tandala in Süd-Ubangi.[27]
1979 Sudan (heute: Südsudan) SUDV 34 22 65 % Erneuter Ausbruch in Nzara und Maridi nahe Yambio wie im Jahr 1976.[28]
1989 USA RESTV 0 0 0 % Virus-Typ wurde bei importierten Affen von den Philippinen in den Quarantäneeinrichtungen in Virginia und Pennsylvania nachgewiesen.[29]
1990 USA RESTV 4 (asymptomatisch) 0 0 % Virus-Typ RESTV wurde erneut in Quarantäneeinrichtungen in Virginia und Texas festgestellt. Herkunft waren importierte Affen von den Philippinen. Vier Personen entwickelten Antikörper, aber erkrankten nicht.[30]
1989–1990 Philippinen RESTV 3 (asymptomatisch) 0 0 % Hohe Sterblichkeit bei Javaneraffen in einem Primaten-Anlage. Die Tiere waren für den Export in die USA vorgesehen. Drei Tierpfleger entwickelten Antikörper, aber erkrankten nicht.[31]
1992 Italien RESTV 0 0 0 % In der Quarantäneeinrichtung in Siena wurden bei importierten Affen von den Philippinen der Typ RESTV festgestellt.[32]
1994 Gabun EBOV 52 31 60 % Aufgetreten in Mékouka und weiteren Camps von Goldarbeitern im Regenwald in der Provinz Ogooué-Ivindo. Ursprünglich als Gelbfieber angesehen wurde dieser 1995 als Ebola-Ausbruch identifiziert.[33]
1994 Elfenbeinküste TAFV 1 0 0 % Ein Wissenschaftler erkrankte nach einer Autopsie an einem wilden Schimpansen im Nationalpark Taï. Der Patient wurde in der Schweiz behandelt.[34]
1995 Demokratische Republik Kongo EBOV 315 254 81 % Ausgebrochen in Kikwit und Umgebung in der Provinz Bandundu. Nach Recherchen erfolgte der Ausbruch bei Waldarbeitern und ein Ausbruch über die Angehörigen und in Krankenhäusern.[35]
Januar–April 1996 Gabun EBOV 37 21 57 % Ausgebrochen in Mayibout im Minkébé National Park. Ein getöteter Schimpanse wurde im Wald von Menschen auf der Jagd nach Nahrung gegessen. Neunzehn Menschen, die daran direkt beteiligt waren, erkrankten. Zudem traten weitere Fälle bei Familienangehörigen auf.[33]
Juli 1996–Januar 1997 Gabun EBOV 60 45 75 % Ausgebrochen in Booué und Umgebung in der Provinz Ogooué-Ivindo und beim Patiententransport nach Libreville. Indexpatient war ein Jäger, der in einem Waldlager lebte. Die Krankheit wurde durch engen Kontakt mit infizierten Personen verbreitet.[33]
November 1996 Südafrika EBOV 2 1 50 % Ein Mediziner reiste von Gabun nach Johannesburg, Südafrika, nachdem er in Gabun einen Ebola-Virus-infizierten Patienten behandelt hatte und dabei mit dem Virus in Kontakt gekommen war. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wobei sich eine Krankenschwester infizierte und verstarb.[36]
1996 USA RESTV 0 0 0 % Virus-Typ wurde bei importierten Affen von den Philippinen in den Quarantäneeinrichtungen in Texas nachgewiesen.[37]
1996 Philippinen RESTV 0 0 0 % Virus-Typ wurde bei Affen nachgewiesen, die für den Export in die USA vorgesehen waren.[38]
2000–2001 Uganda SUDV 425 224 53 % Aufgetreten in Gulu, Masindi und Mbarara. Grund für die größere Verbreitung waren unzureichende Schutzmaßnahmen bei Begräbnissen von mit Ebola infizierten Patienten.[39]
Oktober 2001–März 2002 Gabun EBOV 65 53 82 % Ausbruch an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo.[40]
Oktober 2001–März 2002 Demokratische Republik Kongo EBOV 57 43 75 % Ausbruch an der Grenze zu Gabun und erstmals in der Republik Kongo.[40]
Dezember 2002–April 2003 Demokratische Republik Kongo EBOV 143 128 89 % Ausbruch in Mbomo und Kéllé im Département Cuvette-Ouest.[41]
November–Dezember 2003 Demokratische Republik Kongo EBOV 35 29 83 % Ausbruch in Mbomo und im Dorf Mbandza im Département Cuvette-Ouest.[42]
2004 Sudan (heute: Südsudan) SUDV 17 7 41 % Ausbruch in Yambio.[43]
2004 Russland EBOV 1 1 100 % Ein Todesfall nach einer Kontamination im Labor.[44]
2005 Demokratische Republik Kongo EBOV 81 11 13% Laut WHO Ausbruch in Etoumbi und Mbomo.[45]
Mai 2007 Demokratische Republik Kongo EBOV 384 Verdachtsfälle 167 43 % Laut WHO Ausbruch in Kampungu, Demokratische Republik Kongo.[46][47]
Oktober 2007 Demokratische Republik Kongo EBOV 264 187 71 % Ausbruch in der Provinz Kasai-Occidental.[48]
Dezember 2007–Januar 2008 Uganda BDBV 149 37 25 % Ausbruch im Distrikt Bundibugyo im Westen Ugandas.[49][50][51][52]
November 2008 Philippinen RESTV 6 (asymptomatisch) 0 0 % Erstes bekanntes Vorkommen des Ebola-Typs RESTV bei Schweinen. Sechs Arbeiter einer Schweinefarm und zur Verarbeitung von Schlachtabfällen bildeten Antikörper, erkrankten aber nicht.[53]
Dezember 2008–Februar 2009 Demokratische Republik Kongo EBOV 32 14 44 % Laut WHO Ausbruch in Mweka und Luebo in der Provinz Kasai-Occidental (Westkasai).[54][55][56]
Mai 2011 Uganda SUDV 1 1 100% Ausbruch in Ziroobwe in Distrikt Luwero, Uganda.[57] Andere Quellen geben Bombo, Uganda (35 km nördl. v. Kampala) an, 33 Menschen wurden vorsorglich isoliert.[58][59]
Juni–Oktober 2012 Uganda SUDV 11 4 36 % Ausbruch im Distrikt Kibaale, 11 Erkrankungsfälle und vier Todesfälle wurden laborbestätigt.[60] Die WHO berichtete von 50 Verdachtsfällen.[61][62] Andere Quellen geben 59 Verdachtsfälle an, 24 Menschen wurden vorsorglich isoliert.[63][64][65]
Juni–November 2012 Demokratische Republik Kongo BDBV 36 13 36 % Ausbruch im Distrikt Haut-Uele der Provinz Orientale, Demokratische Republik Kongo.[66] 36 Erkrankungsfälle und 13 Todesfälle wurden laborbestätigt.[60] Die WHO berichtete von 46 Erkrankungsfällen (davon 14 laborbestätigt) und 19 Todesfällen (davon 6 laborbestätigt).[67]
November 2012–Januar 2013 Uganda SUDV 6 3 50 % Ausbruch im Distrikt Luwero, sechs Erkrankungsfälle und drei Todesfälle wurden laborbestätigt.[60]
seit Februar 2014 Guinea, Liberia,
Sierra Leone, Nigeria

(→ Ebolafieber-Epidemie 2014)
EBOV [68] bisher 2615
(22. August 2014)
bisher 1427
(22. August 2014)[69]
844 im Labor
bestätigt
55 % Ausbruch von hämorrhagischem Fieber seit dem 9. Februar 2014 in der Präfektur Macenta und Präfektur Guéckédou. Laut WHO, Gesundheitsministerium Guinea und Ärzte ohne Grenzen Vordringen bis zur Hauptstadt Conakry, sowie nach Sierra Leone und Liberia.[70][71][72][73][74][75][76][77]
seit August 2014 Demokratische Republik Kongo Wohl unbekannte Chimäre aus Zaïre- und Sudan-Ebolavirus bisher 24
80 Verdachtsfälle (29. August 2014)
13 54% Ausbruch in Provinz Équateur, 24 Erkrankte und 13 Todesfälle laborbestätigt.[78] Von Westafrika unabhängiger Ausbruch der Krankheit laut Gesundheitsminister Felix Kabange Numbi[79]

Legende: BDBV: Bundibugyo Virus (Spezies Bundibugyo Ebolavirus), EBOV: Ebola Virus (Spezies Zaire Ebolavirus), RESTV: Reston Virus (Spezies Reston Ebolavirus), SUDV: Sudan Virus (Spezies Sudan Ebolavirus) und TAFV: Taï Forest Virus (Spezies Taï Forest Ebolavirus), siehe auch aktualisierte Nomenklatur der Spezies in der Gattung Ebolavirus.

Epidemie 2014 in Westafrika[Bearbeiten]

Hauptartikel: Ebolafieber-Epidemie 2014

Die Ebola-Epidemie in Westafrika brach zunächst in Guinea in der Präfektur Macenta und der Präfektur Guéckédou aus. Laut WHO und dem Gesundheitsministerium in Guinea war auch die Hauptstadt Conakry betroffen; der Schwerpunkt der Neuerkrankungen verlagerte sich ab Juli 2014 mit 454 Infizierten zunehmend nach Sierra Leone. Eine Behandlungsstation in Telimélé im Westen von Guinea konnte bereits wieder geschlossen werden.

In Liberia wurden hingegen Erkrankungen in sieben Bezirken bestätigt, darunter in der Hauptstadt Monrovia, wo bis Ende Juli ein Ebola-Behandlungszentrum aus Zelten, ergänzend zu den bestehenden Krankenhäusern, aufgebaut wird. Ein Behandlungszentrum besteht bereits in Foya im Bezirk Lofa im abgelegenen Grenzgebiet zu Guinea, wo auch Ärzte ohne Grenzen in Voinjama seine Aktivität verstärkt.[80] Liberia will angesichts des Ausbruchs alle Grenzen zu den Nachbarstaaten schließen. Ausgenommen seien zwei Flughäfen und drei andere Grenzpunkte.[81]

Internationale Hilfemaßnahmen kamen aufgrund politischer und gesellschaftlicher Probleme nur schleppend in Gang. Ein großer Teil der Bevölkerung ist über die zunächst grippeähnlichen Symptome und den Infektionsweg des Virus schlecht oder gar nicht informiert, sodass Infizierte nicht früh genug isoliert werden und gegebenenfalls weitere Personen anstecken. Auch ist das Misstrauen gegenüber ausländischen Ärzteteams und den inländischen Behörden groß, denn es gab Gerüchte, dass Helfer das Virus eingeschleppt hätten.[82] So brach das Rote Kreuz eine Hilfsaktion ab, nachdem Mitarbeiter bedroht worden waren. Ein Krisentreffen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Ghana am 2. und 3. Juli 2014 sollte die Teilnehmerstaaten dazu bringen, die Epidemie offiziell anzuerkennen, und die Ausbreitung über die Landesgrenzen hinaus verhindern.[83] Inzwischen droht beispielsweise die Regierung von Sierra Leone mit Strafen, falls Kranke versteckt würden. Nötig seien laut WHO eine effektive Analyse und eine Rückverfolgung der Kontakte mit Erkrankten (englisch: contact tracking) sowie eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die WHO sprach aber keine generellen Reisebeschränkungen aus.[84] Liberia hingegen plante zunächst wohl nicht einmal eine Aufklärungskampagne.[85]

Eine hohe Überlebensrate von 63 Prozent im Behandlungszentrum des Donka-Krankenhauses in Conakry, wo seit dem 25. März 59 bestätigte Ebolaerkrankte behandelt wurden, steht im Kontrast zur geringeren Überlebensrate auf dem Land: Gerade wenn erst spät medizinische Hilfe in Anspruch genommen wurde, wie zu Beginn der Epidemie in Guéckédou, habe es eine sehr geringe Überlebenschance gegeben. Behandlungseinrichtungen wurden daher vor allem im Grenzgebiet der drei Staaten abseits der großen Zentren aufgebaut, unter anderem in Kailahun, Koindu und Buedu im Bezirk Kailahun. 200 lokale Gesundheitshelfer wurden dort ausgebildet.[80]

Zu den am 20. Juli im Labor bestätigten 786 Erkrankungen in Westafrika (1093 insgesamt) mit 660 Toten (davon 442 bestätigt) sind noch weitere inzwischen an Ebola Erkrankte sowie Todesfälle hinzuzuzählen. Die Weltgesundheitsorganisation berichtet regelmäßig in englischer Sprache darüber (mit klarer Übersichtstabelle).[84]

Am 4. August gab die Weltbank bekannt, den betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leona durch eine Nothilfe bis zu 200 Mio. US-Dollar (149 Mio. Euro) zur Verfügung zu stellen. Ebenfalls finanzielle Hilfen wurden von der Afrikanischen Entwicklungsbank (60 Mio. US-Dollar) und der WHO (100 Mio. US-Dollar) zugesagt.[86]

Zwei in Afrika arbeitende US-amerikanische Infizierte sollen laut Medienberichten mit einem experimentellen Serum behandelt worden sein, das bis dahin nur an Affen getestet wurde.[86]

Nachträgliche Untersuchungen von Blutproben aus Sierra Leone, die bereits zwischen 2006 und 2008 zwecks Lassafieber-Diagnostik gewonnen worden waren, ergaben serologische Hinweise darauf, dass Ebola-Infektionen bereits in diesen Jahren auftraten, aber nicht erkannt wurden.[87] Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) warnt inzwischen vor dem Verzehr von Fledermäusen, anderen Wildtieren und Kadavern, da diese Überträger des Virus sein können.[88]

Das Auswärtige Amt rät seit dem 1. August 2014 von Reisen in die Gebiete ab.[89] Seit dem 5. August 2014 gilt darüber hinaus auch eine förmliche Reisewarnung für die Länder Liberia, Guinea und Sierra Leone.[90] In der ersten Augustwoche 2014 wurden erste Infektionsfälle in Nigeria bekannt, darunter ein Arzt. Zwei infizierte US-Amerikaner wurden in die Vereinigten Staaten ausgeflogen.[91]Die spanische Luftwaffe evakuierte ebenfalls einen Staatsbürger.[92][93]

Am 8. August 2014 erklärte die WHO die Epidemie zum internationalen Gesundheitsnotfall.[94] Am 14. August 2014 erklärte die WHO, es gebe Hinweise in den betroffenen Ländern, dass das tatsächliche Ausmaß des Ausbruchs weit größer sei als die Zahl der Todesopfer und Erkrankungen erkennen lasse.[95][96]

Literatur[Bearbeiten]

  • Xiangguo Qiu, Gary Wong u. a.: Reversion of advanced Ebola virus disease in nonhuman primates with ZMapp. In: Nature. 2014, doi:10.1038/nature13777.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatEbola virus disease – WHO Fact Sheet No. 103. In: Website der WHO. April 2014, abgerufen am 12. August 2014.
  2. a b Ebola hemorrhagic fever. In: Website der Centers for Disease Control and Prevention (CDC). 10. August 2014, abgerufen am 12. August 2014.
  3. Xavier Pourrut et al.: Large serological survey showing cocirculation of Ebola and Marburg viruses in Gabonese bat populations, and a high seroprevalence of both viruses in Rousettus aegyptiacus. In: BioMed Central (BMC) Infectious Diseases. 28. September 2009, Nr. 9, S. 159, doi:10.1186/1471-2334-9-159 (Volltext online, PDF).
  4. Eric M. Leroy et al.: Fruit bats as reservoirs of Ebola virus. In: Nature. Band 438, 1. Dezember 2005, S. 575–576, doi:10.1038/438575a.
  5. European Centre for Disease Prevention and Control: Factsheet for health professionals. Auf: ecdc.europa.eu vom 21. August 2012, abgerufen am 17. Juli 2014.
  6. Yannik Boehmann: Molekularbiologische Untersuchungen der Ebola-Viren Zaire und Reston mit Hilfe reverser Genetik. Dissertation, Philipps-Universität Marburg 2003, Abschnitt 6: Zusammenfassung, S. 119 (Volltext online, PDF).
  7. G. Darai, M. Handermann, H. G. Sonntag, C. A. Tidona, L. Zaller (Hrsg.): Lexikon der Infektionskrankheiten des Menschen: Erreger, Symptome, Diagnose, Therapie und Prophylaxe. 3. Auflage, Springer, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-540-39005-3, S. 308.
  8. Wolfgang R. Heizmann: Kurzlehrbuch medizinische Mikrobiologie und Immunologie. 2. Ausgabe, Schattauer, Stuttgart/ New York 1999, ISBN 3-7945-1961-2, S. 217.
  9. Nina Friederike Seiler: Inkubationszeit und Übertragungsparameter der Ebolaviruskrankheit. Dissertation, Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen 2008, S. 7 (Volltext online, PDF).
  10. Isolierung und Behandlung, Robert Koch-Institut, abgerufen am 2. August 2014
  11. Außenministerium rät von Reise in Ebola-Länder ab. Auf: derstandard.at , abgerufen am 6. August 2014.
  12. Sanjay Gupta, Danielle Dellorto: Experimental drug likely saved Ebola patients. Auf: edition.cnn.com vom 6. August 2014, zuletzt abgerufen am 14. August 2014.
  13. Prof Thomas W Geisbert et al.: Postexposure protection of non-human primates against a lethal Ebola virus challenge with RNA interference: a proof-of-concept study. The Lancet, Volume 375, Issue 9729, Pages 1896–1905, 29 May 2010, doi:10.1016/S0140-6736(10)60357-1, 29. Mai 2010, abgerufen am 21. August 2014 (englisch).
  14. Julia Merlot: Verwandt mit Ebola: Neues Medikament schützt Affen vor Marburgfieber. Spiegel Online, 20. August 2014, abgerufen am 20. August 2014.
  15. Pierre Becquart, Nadia Wauquier et al.: High prevalence of both humoral and cellular immunity to Zaire ebolavirus among rural populations in Gabon. In: PLoS ONE, Bd. 5, Nr. 2, 9. Februar 2010, e9126, doi:10.1371/journal.pone.0009126.
  16. Maggie Fox: First Human Trials of Ebola Vaccine Start Next Week. NBC News Science, 28. August 2014, abgerufen am 28. August 2014 (englisch).
  17. T. K. Warren, K. L. Warfield et al.: Advanced antisense therapies for postexposure protection against lethal filovirus infections. In: Nature medicine. Bd. 16, 22. August 2010, S. 991–994, doi:10.1038/nm.2202, PMID 20729866.
  18. Antikörper gegen tödliches Ebolavirus entwickelt. Auf: nationalgeographic.de vom 21. November 2011; zuletzt abgerufen am 5. Mai 2014.
  19. M. Johansen, J. M. Brannan, S. E. Delos et al.: FDA-approved selective estrogen receptor modulators inhibit Ebola virus infection. In: Sci Transl Med. Bd. 5, Nr. 190, 2013, S. 190ra79, doi:10.1126/scitranslmed.3005471, PMID 23785035, PMC 3955358 (freier Volltext) (freier Volltext).
  20. G. Gehring, K. Rohrmann, N. Atenchong et al.: The clinically approved drugs amiodarone, dronedarone and verapamil inhibit filovirus cell entry. In: The Journal of antimicrobial chemotherapy. Band 69, Nummer 8, August 2014, S. 2123–2131, ISSN 1460-2091, doi:10.1093/jac/dku091, PMID 24710028.
  21. Herzmedikament könnte Krankheit abschwächen. Deutschlandfunk. 7. August 2014. Abgerufen am 7. August 2014.
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