Ratschings

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Ratschings
(ital. Racines)
Wappen von Ratschings
Ratschings (Südtirol)
Ratschings
Ratschings
Lage von Ratschings in Südtirol
Bezirksgemeinschaft Wipptal
Provinz: Bozen (Südtirol)
Region: Trentino-Südtirol
Staat: Italien
Einwohner (VZ 2001/31.12.2010): 4.010/4.369
Sprachgruppen
laut Volkszählung 2001:
98,44 % deutsch
1,53 % italienisch
0,03 % ladinisch
Koordinaten 46° 52′ N, 11° 18′ O46.86666666666711.3976Koordinaten: 46° 52′ N, 11° 18′ O
Meereshöhe: 945 - 3.471 m s.l.m. (Zentrum: 976 m s.l.m.)
Fläche/Dauer-
siedlungsraum:
203,5/17,0 km²
Fraktionen: Jaufental, Mareit, Ratschings, Ridnaun, Gasteig, Stange, Telfes
Nachbargemeinden: Brenner, Freienfeld, Moos in Passeier, Neustift im Stubaital, St. Leonhard in Passeier, Sarntal, Sölden, Sterzing
Postleitzahl: 39040
Vorwahl: 0472
ISTAT-Nummer: 021070
Steuernummer: 81001030212
Politik
Bürgermeister (2010): Sebastian Helfer (SVP)

Ratschings (ital.: Racines) gehört zu den Wipptaler Gemeinden in Südtirol und besteht aus dem Jaufental, dem Ratschingstal und dem Ridnauntal. Flächenmäßig ist Ratschings die größte Gemeinde des Wipptals. Ratschings hat 4369 Einwohner (Stand 31. Dezember 2010).

Besondere Sehenswürdigkeit der Gemeinde Ratschings sind das Südtiroler Bergbaumuseum in Maiern, das Barockschloss Wolfsthurn in Mareit mit dem Landesmuseum für Jagd und Fischerei, die Gilfenklamm, ein Naturdenkmal von besonderer Schönheit, sowie die im Wald verborgene Burgruine Reifenegg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wirtschaft

In der Region spielt der Tourismus eine bedeutende Rolle. Der Tourismusverband zählt alljährlich rund 350.000 Übernachtungen. Die Gäste kommen im Sommer und im Winter. Es gibt viele Wanderwege, das Skigebiet Ratschings und in Ridnaun ein Biathlonzentrum. Knapp 400 landwirtschaftliche Betriebe, die meisten als Nebenerwerbslandwirtschaft, sind in der Vieh- und Milchwirtschaft tätig. Hinzu kommen knapp 60 kleinere Handwerks- und Fertigungsbetriebe sowie rund 130 Gaststätten, Pensionen und Hotels.

[Bearbeiten] Geschichte

Bereits vor der Römerzeit wurde das Gebiet besiedelt, was durch archäologische Funde belegt ist. Die Besiedlung der Täler erfolgte wahrscheinlich erst ab dem 6. Jahrhundert durch Bajuwaren. Ab dem 12. Jahrhundert existieren urkundliche Belege für die Ortsnamen. Telfes im Ridnauntal ist die älteste Ansiedlung und lässt sich bereits im 9. Jahrhundert nachweisen. Im Ridnauntal spielte schon im Mittelalter der Erzabbau am Schneeberg eine große Rolle und prägte das Leben der Menschen erheblich.

Im Jahr 1929 wurden die Gemeinden Ratschings, Ridnaun, Mareit, Jaufental und Telfes per Regierungsanordnung zur Großgemeinde Ratschings zusammengefügt.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

siehe auch die Liste der Baudenkmäler in Ratschings

[Bearbeiten] Bilder

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Ratschings – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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