Pfatten

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Pfatten
(ital.: Vadena)
Wappen von Pfatten
Pfatten (Südtirol)
Pfatten
Pfatten
Lage von Pfatten in Südtirol
Staat: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Provinz: Bozen (Südtirol)
Bezirksgemeinschaft: Überetsch-Unterland
Einwohner:
(VZ 2011/31.12.2011)
1.021/1.023
Sprachgruppen:
(laut Volkszählung 2011)
38,06 % deutsch
61,50 % italienisch
0,44 % ladinisch
Koordinaten 46° 25′ N, 11° 18′ O46.41666666666711.3243Koordinaten: 46° 25′ N, 11° 18′ O
Meereshöhe: 243 m s.l.m.
Fläche: 13,74 km²
Dauersiedlungsraum: 6,8 km²
Nachbargemeinden: Eppan, Bozen, Branzoll, Kaltern, Leifers, Auer, Tramin
Postleitzahl: 39051
Vorwahl: 0471
ISTAT-Nummer: 021105
Steuernummer: 80006580213
Politik
Bürgermeister (2010): Alessandro Beati (Bürgerliste)

Pfatten (italienisch Vadena) ist eine Gemeinde mit 1023 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011) im Südtiroler Unterland in Italien, südlich von Bozen. Pfatten ist eine der fünf Gemeinden in Südtirol mit einer italienischsprachigen Bevölkerungsmehrheit.

Inhaltsverzeichnis

Geografie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet erstreckt sich als schmaler langer Streifen auf einer Länge von 14 Kilometern beiderseits der Etsch.[1] Die meisten der verstreut liegenden Höfe und Weiler liegen am rechten Ufer des Flusses. Nach Westen hin wird das schmale Siedlungsband von den Wänden und Hängen des Mitterbergs begrenzt.

Neben dem Pfattner Zentrum gehören noch die Weiler und Höfe Gmund, Piglon, Klughammer, Garnel, Birti, Keller, Wachsbleiche, Mair und Schenk sowie die psychiatrische Heilanstalt Stadlhof, das Landgut Laimburg und die Mülldeponie in der Frizzi-Au zur Gemeinde. Zwischen dem Dorfzentrum und der Pfattner Brücke liegt das Wohngebiet Neupfatten. Eine Unterteilung in administrative Fraktionen existiert nicht.

Geschichte[Bearbeiten]

Pfatten wird 860 als Vatina, 1242 als Fatena und 1371 als Phætena erwähnt. In Archäologenkreisen ist das kleine Gebiet wegen seines spätbronze- und früheisenzeitlichen Gräberfelds Stadlhof bekannt.

In früherer Zeit gehörte Pfatten zum Landgericht Laimburg.

Als jüngste Freiwillige Feuerwehr wurde die Feuerwehr von Pfatten bei Leifers im Dezember 2005 gegründet.

Sehenswertes[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen aus dem Jahr 1969 stellt den Mitterberg dar, mit der Leuchtenburg in dessen Mitte. Darunter befinden sich zwei Streifen, welche die Brennerautobahn und die Etsch darstellen.

Fahrsicherheitszentrum Pfatten[Bearbeiten]

Unmittelbar nördlich von Pfatten besteht seit 2008 ein modernes Fahrsicherheitszentrum.

Literatur[Bearbeiten]

  • Georg Tengler, Maria Luise Kiem (Red.): Pfatten. Landschaft und Geschichte. Dorfbuch, Bozen: Athesia 1991

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pfatten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://tirolatlas.uibk.ac.at/places/show.py/index?id=210105&lang=de Tirol Atlas: Pfatten