Altenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Altenhagen führt kein Wappen
Altenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Altenhagen hervorgehoben
Koordinaten: 53° 46′ N, 13° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Treptower Tollensewinkel
Höhe: 89 m ü. NHN
Fläche: 11,08 km2
Einwohner: 298 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17091
Vorwahl: 039600
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 002
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Rathausstraße 1
17087 Altentreptow
Webpräsenz: www.altentreptow.de
Bürgermeister: Heiko Röhrdanz
Lage der Gemeinde Altenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Altenhagen ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Historisch gesehen gehört sie aber zu Pommern. Die Gemeinde liegt nordwestlich von Altentreptow. Bis zum 1. Januar 2004 war die Gemeinde Teil des Amtes Kastorfer See. Seither gehört sie zum Amt Treptower Tollensewinkel mit Sitz in Altentreptow.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altenhagen liegt etwa 15 Kilometer nordwestlich von Altentreptow. Die Bundesstraße 194 verläuft westlich der Gemeinde. Der Ort ist über den Anschluss Altentreptow der Bundesautobahn 20 zu erreichen. Im Gemeindegebiet liegen mit 110 m ü. NHN die höchsten Anhöhen im früheren Landkreis Demmin.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Altenhagen
  • Neuenhagen
  • Philippshof

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das an der Grenze zu Mecklenburg gelegene Dorf hieß ursprünglich Hinrichshagen und war im Lehnsbesitz der mecklenburgischen Familie von Voß. 1487 gelangte der Ort in den Besitz der Familie von Maltzahn. Als das Rittergut im 18. Jahrhundert in Konkurs ging, wurde Hinrichshagen mit Philippshof 1773 von Christian Bogislaw von Linden ersteigert. Wenig später ließ er in der Nähe das Dorf Neuenhagen anlegen. Infolge dessen setzte sich anstelle von Hinrichshagen zunehmend der Name Altenhagen durch. Nach dem Aussterben der männlichen Linie der Familie von Linden ging deren Familienfideikommiss 1785 an die Familie von Heyden-Linden über. Spätestens unter den von Heyden-Linden erfolgte die Umwandlung des Lehens in Erbbesitz (Allod). 1838 wurde eine Separation des Ortes durchgeführt. Heinrich Berghaus bezeichnete Altenhagen in seinem „Landbuch“ als freies Bauerndorf, konnte jedoch nicht angeben, wann die von Heyden-Linden ihren Besitz verkauften. Um 1865 hatte das Dorf 163 Einwohner.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche Altenhagen
  • Die Dorfkirche in Altenhagen ist ein rechteckiger, turmloser Fachwerkbau und als „Notkirche“ in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet worden. Sie wurde 1993 saniert und erhielt zum Teil neue Ausstattung. Die Kanzel stammt aus dem früheren Barockaltar.
  • Hügelgräber aus der Bronzezeit
  • Holzkreuz auf dem Grab eines polnischen Zwangsarbeiters aus dem Jahre 1942

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Altenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen. Bd. 1, W. Dietze, Anklam-Berlin 1865, S. 36.