Möllenhagen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Möllenhagen
Möllenhagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Möllenhagen hervorgehoben
Koordinaten: 53° 32′ N, 12° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Penzliner Land
Höhe: 90 m ü. NHN
Fläche: 49,79 km2
Einwohner: 1525 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17219
Vorwahlen: 039928, 039921
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 101
Adresse der Amtsverwaltung: Warener Chaussee 55a
17217 Penzlin
Webpräsenz: www.penzliner-land.de
Bürgermeister: Thomas Diener
Lage der Gemeinde Möllenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
BrandenburgLandkreis RostockLandkreis Vorpommern-RügenLandkreis Vorpommern-GreifswaldLandkreis Vorpommern-GreifswaldLandkreis Ludwigslust-ParchimBeggerowBorrentinHohenbollentinHohenmockerKentzlinKletzinLindenberg (Vorpommern)MeesigerNossendorfSarowSchönfeld (bei Demmin)SiedenbrünzowSommersdorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)UtzedelVerchenWarrenzinDatzetalFriedland (Mecklenburg)Friedland (Mecklenburg)Friedland (Mecklenburg)GalenbeckGenzkowBasedow (Mecklenburg)Basedow (Mecklenburg)DuckowFaulenrostGielowKummerow (am See)MalchinNeukalenAlt SchwerinFünfseenGöhren-LebbinMalchow (Mecklenburg)Nossentiner HüttePenkowSilz (Mecklenburg)WalowZislowMirowPriepertPeenehagenWesenberg (Mecklenburg)Wustrow (Mecklenburgische Seenplatte)Blankensee (Mecklenburg)BlumenholzCarpinGodendorfGrünow (Mecklenburg)HohenzieritzKlein VielenKratzeburgMöllenbeck (bei Neustrelitz)Schloen-DratowSchloen-DratowUserinWokuhl-DabelowBeseritzBlankenhofBrunn (Mecklenburg)NeddeminNeuenkirchen (bei Neubrandenburg)NeverinSponholzStavenTrollenhagenWoggersinWulkenzinZirzowAnkershagenKucksseePenzlinMöllenhagenAltenhof (Mecklenburg)BollewickBuchholz (bei Röbel)BütowFinckenGotthunGrabow-BelowGroß KelleKieveLärzLeizenLudorfMassowMelzPribornRechlinRöbel/MüritzSchwarz (Mecklenburg)SietowStuerVipperowWredenhagenZepkowGrabowhöfeGroß PlastenHohen WangelinJabelKargowKlinkKlocksinMoltzowMoltzowTorgelow am SeeVarchentinVollrathsruheBurg StargardBurg StargardCölpinGroß NemerowHolldorfLindetalPragsdorfBredenfeldeBriggowGrammentinGülzow (bei Stavenhagen)IvenackJürgenstorfKittendorfKnorrendorfMölln (Mecklenburg)RitzerowRosenowStavenhagenZetteminAltenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)AltentreptowBartow (Vorpommern)BreesenBreestBurowGnevkowGolchenGrapzowGrischowGroß TeetzlebenGültzKriesowPripslebenRöckwitzSiedenbollentinTützpatzWerder (bei Altentreptow)Wildberg (Vorpommern)WoldeGroß MiltzowKublankNeetzkaPetersdorf (bei Woldegk)SchönbeckSchönhausen (Mecklenburg)VoigtsdorfVoigtsdorfWoldegkDargunDemminFeldberger SeenlandschaftNeubrandenburgNeustrelitzWaren (Müritz)Karte
Über dieses Bild

Möllenhagen ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gemeinde wird vom Amt Penzliner Land mit Sitz in der Stadt Penzlin verwaltet.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Möllenhagen gehören die Ortsteile Bauernberg, Freidorf, Groß Varchow, Hoppenbarg, Kraase, Lehsten, Rethwisch, Rockow und Wendorf. Möllenhagen selbst wird vor allem durch die Industrie und Gewerbeansiedlung geprägt und seine Ortsteile von der Landwirtschaft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle auf dem Gemeindegebiet liegenden Dörfer können auf eine lange historische Entwicklung verweisen; Kraase zum Beispiel ist über 700 Jahre alt.

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Rethwisch eingegliedert.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das vom Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick entworfene Wappen wurde am 30. Januar 2003 durch das Innenministerium genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Rot und Gold; vorn ein links gewendeter goldener Flügel, hinten zwei schräg gekreuzte blaue Rodehacken, überhöht von einem blauen Mühlstein.“

Der Flügel symbolisiert die artenreiche Tierwelt der Region, insbesondere steht er für die Kraniche. Gleichzeitig soll die Anzahl der Flügelfedern auf die Anzahl der Ortsteile verweisen. Die beiden anderen Elemente stellen bildlich den Bezug zu dem seit dem 16. Jahrhundert geführten Ortsnamen Möllenhagen her: Der Mühlstein steht redend für den ersten Teil des Namens; die Rodehacken beziehen sich auf den zweiten Namensbestandteil -hagen und verweisen damit auf die Entstehung des Ortes durch die Gewinnung von Acker- und Weideland aus gerodeten Waldflächen. Die Wappenfarben Blau, Gold und Rot des Gemeindewappens symbolisieren die Zugehörigkeit des Dorfes zum Landesteil Mecklenburg.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Möllenhagen liegt direkt an der B 192 als Verbindung nach Westen, Richtung Waren (Müritz), und nach Neubrandenburg im Osten. Die B 194 verläuft unweit westlich der Gemeinde. Der Süden der Gemeinde ist über die Kreisstraße 10 und der Norden über die Kreisstraße 7 erschlossen.

Die Bundesautobahn 20 ist über die B 192 in Richtung Neubrandenburg zu erreichen, über Waren (Müritz) die A 19.

Schiene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Zweiten Weltkrieg bestand ein Anschluss an das aktive Schienennetz. Die Gleise der Mecklenburgischen Südbahn verbanden Möllenhagen mit Neubrandenburg und Waren (Müritz). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Teile dieser Bahnlinie als Reparationszahlung demontiert. Zwischen Möllenhagen und Neubrandenburg wurde die Strecke nicht wieder aufgebaut. Der Abschnitt von Möllenhagen nach Waren (Müritz) wird regelmäßig benutzt vom Betonwerk in Rethwisch, einem Ortsteil von Möllenhagen.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der öffentliche Personennahverkehr wird von der Personenverkehr Müritz GmbH betrieben. Es bestehen regelmäßige Busverbindungen nach Waren (Müritz), Neubrandenburg und Röbel/Müritz (datBus). Weiterhin existieren mehrere Linien, die die Dörfer des Amtsgebietes am Morgen und am frühen Nachmittag anfahren.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Möllenhagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2017 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).