Peenehagen

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Peenehagen führt kein Wappen
Peenehagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Peenehagen hervorgehoben
Koordinaten: 53° 36′ N, 12° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Seenlandschaft Waren
Höhe: 48 m ü. NHN
Fläche: 54,57 km2
Einwohner: 1091 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17192
Vorwahlen: 039934, 039953
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 172
Adresse der Amtsverwaltung: Friedensstraße 11
17192 Waren (Müritz)
Webpräsenz: www.amt-seenlandschaft-waren.de
Bürgermeister: Henryk Mogck
Lage der Gemeinde Peenehagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Peenehagen ist der Name einer Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland), die zum 1. Januar 2012 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Groß Gievitz, Hinrichshagen und Lansen-Schönau entstanden ist.[2] Die Gemeinde wird vom Amt Seenlandschaft Waren mit Sitz in der Stadt Waren (Müritz) verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Mecklenburgischen Seenplatte in dem waldreichen hügeligen Gebiet nördlich der Stadt Waren (Müritz) und westlich des Torgelower Sees. Namengebend ist die Ostpeene, die im Gemeindegebiet aus dem Torgelower See austritt.

Zur Gemeinde Peenehagen gehören die Ortsteile Alt Schönau, Carlsruh, Forsthof, Groß Gievitz, Hinrichshagen, Johannshof, Klein Gievitz, Lansen, Levenstorf, Minenhof, Neu Schönau, Schwarzenhof und Sorgenlos.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alt Schönau wurde erstmals 1230 als Schonowhage in einer Besitzurkunde aufgeführt. Die Feldsteinkirche mit Giebeln aus Backstein stammt aus dem 14. Jahrhundert. Das Gutshaus Alt Schönau wurde Ende des 18. Jahrhunderts erbaut.

Groß Gievitz ist vermutlich im 13. Jahrhundert gegründet und wurde 1316 erstmals erwähnt. Es erlangte Bedeutung als Handwerkerdorf und besaß bis 1848 die Marktgerechtigkeit.

Hinrichshagen war in der Bronzezeit besiedelt. 1311 wurde der Ort erstmals erwähnt.

Lansen-Schönau entstand 2005 durch einen Zusammenschluss von Alt Schönau und Lansen. Die Dorfkirche Lansen, ein Backsteinbau mit Dreiachtel-Chor, entstand im Kern um 1400 mit Ergänzungen im 17. Jahrhundert. Das Gut Lansen besaßen die Familien von Meyenn (bis 1793), von Randow und von Hahn (1798–1932); es wurde dann aufgesiedelt.

Sorgenlos: Bis 1855 war Sorgenlos eine Meierei des Gutes Deven. Besitzer war u. a. seit 1870 die Familie Canel. Das sanierte, historisierende Gutshaus stammt von um 1900 und ist seit 1945 ein Wohnhaus.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Peenehagen

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Gemeindegebiet führt die stillgelegte Bahnstrecke Waren–Malchin.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Günther Freiherr von Hammerstein-Equord (1877–1965), deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg
  • Max Rudeloff (1857–1929), deutscher Ingenieur, Professor des Materialprüfungswesens und Direktor des Königlichen Materialprüfungsamtes Berlin
  • Eberhard Hagen (* 1944), Diplom-Meteorologe, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, vormals Institut für Meereskunde Warnemünde der Akademie der Wissenschaften der DDR. Wohnt in Peenehagen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Peenehagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2017 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt