Godendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Godendorf führt kein Wappen
Godendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Godendorf hervorgehoben
Koordinaten: 53° 15′ N, 13° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Neustrelitz-Land
Höhe: 70 m ü. NHN
Fläche: 13,81 km2
Einwohner: 221 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17237
Vorwahl: 039825
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 042
Adresse der Amtsverwaltung: Marienstraße 5
17235 Neustrelitz
Webpräsenz: www.amtneustrelitz-land.de
Bürgermeister: Norbert Blaack
Lage der Gemeinde Godendorf im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Godendorf ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte im Süden Mecklenburg-Vorpommerns (Deutschland). Sie wird vom Amt Neustrelitz-Land mit Sitz in der nicht amtsangehörigen Stadt Neustrelitz verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brücke über den Mühlenbach im Ortsteil Schneidemühle

Die kleine Gemeinde Godendorf liegt am gleichnamigen See in sehr wald- und seenreicher Umgebung (129 Hektar Gewässer und 860 Hektar Wald) im Südostteil der Mecklenburgischen Seenplatte und im Naturpark Feldberger Seenlandschaft. Godendorf ist etwa 14 Kilometer von Neustrelitz entfernt und grenzt im Süden an das Land Brandenburg.

Zu Godendorf gehören neben dem Ort Godendorf die Ortsteile Düsterförde, Papiermühle, Teerofen und Schneidemühle. Vor allem in den Ortsteilen Teerofen und Schneidemühle befinden sich zahlreiche Wochenendhäuser. Südlich von Godendorf setzt sich das Seengebiet im Naturpark Uckermärkische Seen fort.

Der Godendorfer Mühlenbach trieb einst fünf Wassermühlen im Gemeindegebiet an.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verwaltung der Gemeinde wird vom Amt Neustrelitz-Land besorgt, politisches Entscheidungsorgan ist der Gemeinderat. Einzige organisierte Partei neben der örtlichen Wählergemeinschaft ist die Alternative für Deutschland, bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 erreichte sie hier mit 33,7 % ihr landesweit bestes Wahlergebnis.[2] Die Zusammensetzung des Gemeinderates ist seitdem folgendermaßen:[3]

Unterschiedliche Immobilien auf dem Gemeindegebiet bildeten in den 2000er Jahren überregionale Treffpunkte des neonazistischen Spektrums.[4]

Die örtliche Unterkunft für Asylbewerber wurde kurz vor dem 4. Advent 2015 zum Ziel eines versuchten Brandanschlags.[5]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächsten erreichbaren Schulen befinden sich in Neustrelitz. Einst existierte im Ortsteil Teerofen eine kleine Dorfschule, die heute als Kulturraum und Gemeindebüro genutzt wird.

Der Ortsteil Düsterförde liegt direkt an der Bundesstraße 96 von Berlin nach Neubrandenburg, die anderen Ortsteile sind durch eine bei Düsterförde abzweigende Landesstraße zu erreichen. Zudem liegt Düsterförde nahe der Bahnstrecke Berlin–Stralsund, an der – etwas abseits des Ortsteils Düsterförde – ab 1878 ein Bahnhof existierte. Dieser wurde von der Vertaktung 1993 bis zur Aufgabe des Halts 1996 im Zweistundentakt bedient.

Die Anbindung an Neustrelitz bzw. Strelitz-Alt wird unter der Woche mit den Linienbussen der MVVG sichergestellt (Buslinie 640). In den Schulferien ist das Angebot auf einzelne Wochentage beschränkt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Godendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Thomas Behm: Auf rechtem Kurs? Die Alternative für Deutschland in Mecklenburg-Vorpommern. In: Weiterdenken… Friedrich-Ebert-Stiftung, Februar 2015, S. 9, abgerufen am 29. April 2016 (PDF; 4,2 MB).
  3. http://amt-neustrelitz-land.de/buergerservice/gemeindevertretungen.html Zusammensetzung der Gemeindevertretung
  4. http://www.links-lang.de/antifa/mv2002.pdf Rechtsextreme Aktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern 2002
  5. Brände in Wohnhäusern mit Asylbewerbern. In: Nordkurier. 20. Dezember 2015, abgerufen am 29. April 2016.